Ex-Netzneutralität: Telekom bietet schnelle Daten gegen Umsatzanteil

Kaum ist die Abstimmung über die zukünftigen Regelungen zur Netzneutralität in Europa gelaufen, prescht die Deutsche Telekom voran. Wenn es nach ihren Vorstellungen geht, sollen kleine Unternehmen sie zukünftig an ihrem Umsatz beteiligen, um eine ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom

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Ich fasse es nicht.. macht mich echt ein wenig sprachlos.
 
@luckyiam: Wieso? Genau das war doch nach der schwachsinnigen Entscheidung aus Brüssel zu erwarten. Die Firmen haben für diese Szenarios doch längst die Projekte in der Schublade. Nicht über die Firmen aufregen, die machen genau das, was sie immer machen: Optimalen Preispunkt identifizieren. Die Politiker sind das, was einen sprachlos machen sollte ...
 
@JoePhi: Die Politiker auf der einen Seite, aber vor allem die Telekom auf der anderen Seite. Ist für mich ein Paradebeispiel für Unternehmen in den letzten Jahren/Jahrzehnten... Gewinn maximieren unter mangelhafter Investition.
 
@luckyiam: genau und wenn man Haufen Lobbyisten hat die die Klinken bei den Politikern putzen und nicht nur die Klinken, braucht man sich über solche Entscheidungen nicht wundern.
 
@luckyiam: Die haben doch investiert - in Lobbyisten!
 
@zupipo: nasja - die Telekom hat an ausgaben nicht unbedingt gespart. Andere Anbieter, gerade die "provider" sind doch die Nutznießer" dessen, die ihre "eigenen" Netze teuer verkaufen, sich aber im Ruhme der Telekom aalen sollten.(!)
Ich denke da an 1&1, O2 und co. In meinem Fall schafftr es O2 ja nicht mal, mir auf meiner Aktuellen Hardware ein stabiles 3G netz zu zaubern. Witzig - alle meine freunde und bekannten haben dieses! Die Telekomleute sogar in U-Bahntunneln! Dort habe ich GAR KEIN NETZ, nicht mal "schnöde" Telefonie!

Man muss sie nicht mögen, und weiss gott - zu recht - wenn man es nicht tut, aber die Telekom würde ich da als letzten verteufeln.

Es sind die anderen, die entweder den Idealen und Vorstellungen der TCom hinterher einfern und es ihr gleich tun, oder eben die Netz"nutzer" ihrer, die kein Rückrat haben um zu sagen: Ja kannste halt machen, wir aber nicht.

Alles in allem liegt das Problem, wie oben schon erwähnt, aber nicht bei einem Anbieter. Diese versuchen nur, als Wirtschaftlich geführtes Unternehmen, dass Maximum für SICH heraus zu holen. So funktioniert Marktwirtschaft nunmal - wem´s nicht passt, der gehe bitte in einen Kommunistisch geführten Staat.

Muss ich das gut heissen?
-Nö.
Kann ich was dran ändern?
-Vielleicht bei der nächsten Wahl.
Bringt das wirklich was?
-Vermutlich nicht.
Gibt es also einen Fehler im System?
-Jup.
Könnte man diesen ausmerzen?
-Klar doch!
Wie bitte?
-Kommunismus ist die Lösung, aber dass will ja auch keiner.... Auch wenn, und hier zitiere ich gerne "the big Lebowsky"; "Es dem Kommunismus nicht an Grundsätzen mangelt".
Kommunismus also?
-Nö. Wollst doch für deine Arbeit bezahlt werden und deinen Jährlichen Malle-Urlaub machen, oder?
Ja.
-Siehste......
 
@luckyiam: Wieso, genau das ist es doch was die Lobby wollte, die Politik hat es nur noch umgesetzt.
 
@luckyiam: Welchen Nachteil hast Du davon?
 
@iPeople: Es geht nicht immer um einen persönlich. Die eigentliche Frage ist doch: Welches Recht hat ein Internet Provider sich an dem UMSATZ des Unternehems beteiligen zu lassen um Datenströme bevorzugt zu behandeln? Die Folgen daraus könnten einen dennoch wieder persönlich treffen. Kleine Unternehmen mit einem guten Produktportfolio und bspw. besonderes USPs (hohe Sicherheit) oder ähnliches sind für den Endkunden vlt doch nicht so attraktiv, weil sie es ebenfalls nicht einsehen Summen in Höhe X an Internet Provider weiter zu geben. Und wieso eigentlich die Telekom? Bleibt es nur dabei? Andere wollen auch was vom Kuchen? Für mich ist das alles eine riesen Sauerei!
 
@luckyiam: Jedes recht, denn der Provider stellt die Infrastruktur zur Verfügung. Die "Beteiligung am Umsatz" ist eine völlig irreführende Formulierung, denn es geht letztlich um optional bezahlbare Bandbreitenreservierung. In etwas das Selbe, als wenn man sagt, der Provider ist an Deinem Einkommen prozentual beteiligt, wenn Du einen Vertrag bei denen abschließt.

Wieso Telekom? Weil Telekombashing hip ist und deshabl wird darüber berichtet. Andere Provider werden ebenfalls solche Modell anbieten.

Ich sehe keinen Nachteil. Firmen können sich Bandbreite reservieren und werden bevorzugt. In einer Zeit, wo nutzloses Nutzen des Internets (Youtube, Browsergames etc) Bandbreite missbrauchen, ist es gut, wenn Produktivität dadurch bevorzugt wird.

Und wo steht, dass Unternehmen, die diese Option nicht buchen, ausgebremst werden sollen?
 
@iPeople: Ich sehe schon, du definierst also was "produktive Nutzung" und "nutzlose Nutzung" des Internets ist. Die Telekom weigert sich bereits seit Jahren Fördergelder in entsprechende zukunftsträchtige Technologien zu stecken und verbleibt viel mehr auf dem Status Quo. Das einzige was diese gesetzliche REgelung zeigt, ist die Kommerzialisierung des Internets und die Tatsache, dass die meisten LEute das Netz nicht mal verstehen. Die Telekom bremst nach Belieben Dienste aus (viele Telekom Nutzer werden sich wohl an das furchtbare YouTube Peering erinnern). Für mich haben solche Unternehmen ihr Geschäft schlicht und ergreifend nicht verstanden. Und du widersprichst dir doch selber, wenn du sagst sie können sich Bandbreite kaufen. Das haben Sie mit Ihrem Anschluss bereits getan.

Ich habe nie irgendwo von ausbremsen gesprochen?
 
@luckyiam: Nein, man mietet mit seinem Anschluss einen Zugang zum Netz mit einer Geschwindigkeit von "bis zu .... MBit/s". Eine bandbreite ist damit nicht definiert, und Priorisiert wird da auch nichts.

Natürlich definiere ich (für mich persönlich), was produktive Nutzung ist. Du kannst das für Dich anders definieren.

Welche Fördergelder hat die Telekom denn bekommen?

Das Internet ist bereits seit Jahren kommerziell. Du befindest Dich hier auf einer kommerziellen Newsseite, hast Du das gar nicht mitbekommen?

Doch, sie haben das Netz sehr wohl verstanden. Nur die "ich will alles kostenlos"_Fraktion und die "Freiheit, Freiheit über alles"-Brüller denken, dass das Internet ein Hort der Freiheit sein soll. Schon vergessen? Das Internet ist ein vom Militär entwickeltes Netz, welches öffentlich zugänglich gemacht wurde, mehr nicht.

Siehste, und wenn nix gebremst wird, warum dann das Gejammer? Es entsteht also kein Nachteil. Das war meine Eingangsfrage.
 
@iPeople: Schon seltsam, dass derjenige der hier am meisten Vorprescht (Telekom) selber die unnützen Dienste als Beispiel für die Priorisierung genannt hat (Online Gaming).

Es mag ja auf denersten Blick vernünftig klingen Unternehmen zur Kasse zu bitten, um damit den Netzausbau zu forcieren. Doch das ist ein Trugschluss, denn damit fällt der Anreiz weg, den ohnehin schon viel zu langsamen Breitbandausbau endlich voranzutreiben. Im Gegenteil: Je mehr Staus drohen, desto besser lassen sich die Spezialdienste verkaufen. Somit bist du dann doch wieder davon betroffen...

Das Ganze fördert auch nicht den Wettbewerb, weil jene Unternehmen, die sich das eh leisten können (Google, Apple, etc.) ihre Position damit nur noch weiter festigen können.

Und dich trifft es dann auch wieder, denn zukünftig wird quasi dreimal gezahlt: Erst einmal wie bislang für den Internetzugang, für den es aber ein schlechteres Angebot gibt, wenn Angebote Zweiter-Klasse langsamer laufen. Zum zweiten bei den Inhalteanbietern und selbst wenn die bezahlen, damit ihre Dienste störungsfrei laufen, sollen drittens auch die Verbraucher noch einmal zusätzlich löhnen, um diese Inhalte zu konsumieren. Die Preise wirst du als Endkunde dann auch wieder zahlen dürfen.
 
@luckyiam: Was die Telekom nennt, ist mir relativ egal, ich habe MEINE Prioritäten genannt.

Solche Worst-Case-Szenarien werden schon seit 20 Jahren heraufbeschworen, sind nie eingetroffen. Und ausgebaut hat die Telekom doch, da wo es sich lohnt. das wird sich auch nie ändern, da die telekom nunmal kein gemeinnütziger Verein ist.

Google und Apple haben jetzt genau welche Konkurrenten, die dadurch ausgebremst werden sollen?

Hast Du nicht gerade gesagt, es wird nichts ausgebremst? Warum soll sich mein Anschluss dann verschlechtern?
Du wirfst da ganz viel in einen Topf, rührst kräftig um und jammerst. Inhalteanbieter werden logischerweise immer für ihre Inhalte Entlohnt werden wollen, und das Providerunabhängig.
 
@iPeople: der Nachteil für jeden Internetnutzer (jetzt erstmal nur Telekom, aber die anderen werden sicherlich nicht lange warten) ist eigentlich offensichtlich und zwar, dass er in Zukunft nur noch zu den Angeboten eine brauchbare Verbindung haben wird, deren Betreiber an die Provider Geld überweisen, alle anderen werden wegen "Netzengpässen" praktisch nicht mehr erreichbar sein.
 
@luckyiam: Was soll man sonst von der Telekom erwarten.... ist der Ruf erst ruiniert....
 
@luckyiam: Na dann werde ich eben Kunde bei der Telekom - natürlich nur gegen Umsatzbeteiligung...
 
@MaikEF_: Nennt sich dann aber "Aktionär".
 
@MaikEF_: Das Video bei "Normales Routing" hat bei mir schneller geladen....
 
@luckyiam: Ja, das wars dann mit dem Internet.
 
@Bautz: War eh nur nen Hype, Setzt sich ne durch, dieses Internet :D
 
War klar, dass die Telekom als Erstes "hier" ruft...
http://netzneutral.init7.net/de/direkter-vergleich.php
 
Da war die Telekom doch beim erstellen der Richtlinien, in Beratener Tätigkeit, bestimmt ganz vorne mit dabei. Was für ein widerlicher Drecksladen...
 
der Anfang vom Untergang Oo ggwp EU -.-
Demnächst bekommen Leute die mehr zahlen dann auch weniger verunreinigtes Wasser als andere?
 
@Sebaer: Weniger Wasserreinigung kostet eben auch weniger ;)
 
@Sebaer: ist doch jetzt schon so, wenn man einen zusätzlichen wasserfilter in der Zuleitung drin hast, nicht wirklich notwendig (Trinkwasser gehört zu den am besten kontrollierten Dingen in D) aber diejenigen die sowas haben, schwören auf ihr "besseres" Wasser. Ist mir klar, das dann weniger Kalk und was weiß ich noch alles im Wasser drin ist, aber wirklich lebensnotwendig ist so ein Filter nicht.
 
Die waren, sind und bleiben einfach nur Geldgeil....
 
@DavyJones: Das haben so ziemlich alle Unternehmen an sich - deshalb existieren fast alle Unternehmen überhaupt - um Geld zu machen. Ansich ja nichts schlechtes. Die Angebote sollten allerdings ein legitimes Maß nicht verlassen. Zumindest ist dies bisher noch nicht geschehen - auch durch die Telekom nicht.

Allerdings kann sich das natürlich bei jedem Unternehmen schnell ändern.
 
@DavyJones: Solange der Staat da seine Finger mit drin hat, kommt garantiert immer Müll dabei raus. Siehste doch auch bei VW.
 
@MaikEF_: Der Staat hat VW dazu veranlasst, zu bescheißen?
 
@iPeople: nein - es hat mangelhaft kontrolliert und VW walten lassen. Daher kam Scheiße bei raus. Das war, ist und wird bei den Telekomikern nicht anders sein. Zwischen Bescheißen und Gewinnmaximierung ist nur ein schmaler Grat.
 
@divStar: Billige Polemik.
 
@iPeople: sonst haste keine Argumente mehr, was?
 
@divStar: Hattest Du denn welche?
 
@iPeople: ich hatte Argumente, die vielleicht nicht durch Beweise belegt sind, aber logisch klingen: Politiker schauen weg, damit Unternehmen machen kann was es will (VW) -> Ergebnis: Riesenvertuschung. Hätte man ordentlich kontrolliert (Anregungen gab es viele Male), wäre das nicht passiert. Und dieser Umstand wird beim Internet genau der gleiche sein weil alle Unternehmen für gewöhnlich Arschlöcher sind - insbesondere die Telekom.
 
@divStar: Wo sind denn Deine Argumente? Ich sehe nur "mimimimimi"

Im Falle VW hat niemand weggesehen, sondern die Messverfahren waren definiert und VW hat mit einem Trick diese umgangen. Was wurde denn da vertuscht? Es kam doch heraus, als andere eben andere Messverfahren angewandt haben.

Es steht Dir frei, in ein Land auszuwandern, in welchem Unternehmen mehrheitlich Staatseigen sind und nur für Dich als Kunden tätig. Nordkorea wäre doch ne Option, oder? Unternehmen sind nunmal keine Wohlfahrtsvereine.
 
@iPeople: ich bin mir sicher, dass VW mitgewirkt hat, dass sich die Abgasmessverfahren nicht ändern. Die Telekom hat sicher an der Brüsseler Entscheidung mitgewirkt - um die Interessen der Menschen ging es nie, nur um Profit (wie halt immer im Kapitalismus - in dem System ist ein toter Mensch tragisch weil er nicht mehr für das System arbeiten kann - ansonsten nicht).

Es geht nicht um mehrheitlich staatliche Unternehmen - diese sind (wie die Vergangenheit gezeigt hat) nicht unbedingt besser. Es geht aber sehr wohl darum, dass politische Entscheidungen im Interesse der Bevölkerung sein sollte - und Firmen wie die Telekom in ihre Schranken gewiesen werden sollten. Deswegen sollte die Telekom auch nicht mehr das Netz besitzen dürfen - sie sollten nur ein Provider unter vielen werden - ebenso dumm und unwichtig.

Wenn du auswandern willst, dann tue das. Mal sehen wie lange es noch dauert bis WinFuture und Co nur noch mit 56kbit erreichbar sind - trotz 50Mbit Leitung. Aber dir scheint es ja nichts auszumachen. Wobei du eigentlich nur ein verbal etwas besser betuchter Troll bist, der einfach nur "Anti" ist. Der Depp vom Dienst quasi.
 
@divStar: Worin Du Dir "sicher" bist, ist völlig irrelevant, wenn Du es nicht beweisen kannst. VW hätte diesen Test nicht bestanden und die Zulassung nciht bekommen, wenn sie nicht gemogelt hätten. DAS ist der Punkt.

An dieser Entscheidung haben nicht nur Telekom mitgewirkt, sondern wenn, dann alle großen IT-Infrastrukturanbieter.
Hast Du eine Alternative zum Kapitalismus? Bisher sind alle Alternativen kläglich daran gescheitert, dass es den Menschen darin mies ging.

Als Politiker muss man die Balance halten. Hier eine Entscheidung für Konsumenten, da eine Entscheidung für Firmen. es jedem recht zu machen, ist da nicht einfach. Du kannst als Politiker nich ständig gegen Unternehmen schießen, sonst gehen die ins Ausland. Was haben wir dann gewonnen?

Wer sollte dann das netz besitzen? Der Staat? Der hatte es schonmal, und ich erinnere mich mit grausen daran: marode, technisch veraltet, keine Investitionen.

Warum sollte WF nur noch mit 56k erreichbar sein? Woher rühren diese Befürchtungen?

Danke für die finale Bewertungsnote aufgrund einer anderen Sichtweise dazu ;)
Und ja, ich habe mich nicht ausgeruht, habe eine gute Ausbildung und dementsprechend auch einen gut bezahlten Job. Etwas, was jedem in diesem Land frei steht. Jammern und anderen die Schuld geben hat noch nie zu Wohlstand geführt.
Und damit wars das wieder mal für mich, auf niveauloses Gelaber habe ich keinen Bock.
 
@iPeople: Ich habe mich undeutlich ausgedrückt, sorry: Solange die Politik und die Lobbyisten da ihre Finger mit drin haben, kommt garantiert immer Müll dabei raus. Siehste doch auch bei VW.

Ob es dir bekannt ist, weiß ich nicht, aber 2014 hat abgeordnetenwatch.de ein Gerichtsurteil beim Berliner Bundesverwaltungsgericht erwirkt, welches den Bundestag dazu veurteilt hat, seine Hausausweise, die durch die parlamentarischen Geschäftsführer der Fraktionen ausgestellt wurden, offen zu legen. Es handelt sich hier um etwa 1.000 dieser Ausweise, die den Lobbyisten ermöglichen, direkt zu den Abgeordneten der Fraktionen zu tigern und sich dort mit ihren Anliegen anzubiedern - auf die eine oder andere Art und Weise.
Das diese Abgeordneten diese Anliegen der Lobbyisten dann natürlich in Ausschüsse weitertragen und zu deren Gunsten auch Gesetze entweder erlassen oder entsprechend auslegen, ist sicher auch dir mit deiner guten Ausbildung und dementsprechend auch einem gut bezahltem Job bewusst.

Schönes Beispiel hier:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eu-abgas-verordnung-gesetzesidee-aus-dem-hause-vw-a-1054386.html
 
@MaikEF_: Richtig, Lobbyisten geben ihre Wünsche an, das ist so alt wie die Welt. dazu gehören nicht nur Firmenvertreter, sondern auch Gewerkschaften und Sozialvereine.

ich hoffe, Du hast Deinen LINK selber gelesen, den Du hier als klassiches Beispiel zu bringen versuchst.
 
@iPeople: Es geht gar nicht darum, dass zu den Lobbyisten auch Gewerkschaften und Sozialvereine gehören oder ob Lobbyismus schon so alt wie die Welt ist (letzteres bezweifle ich übrigens!).
Es geht darum, dass große Konzerne maßgeblich auf die Politik Einfluß nehmen und das dadurch die Demokratie und die Transparenz ausgehöhlt werden. Ich denke nicht, dass das für unsere Gesellschaft förderlich ist und das durch solche Entscheidungen eben jeder irgendwie geschädigt wird, ist nicht akzeptabel.

VW-Kunden und Kunden derer Konzerntöchter mit den betroffenen Motoren haben jetzt die Rennereien und später irgendwelche - noch unklaren - Folgen aus der Korrektur dieser erforderlichen Eingriffe. Beschäftigte bei VW und den Zulieferen bangen um ihre Jobs und ein Teil davon geht sicher auch flöten. Die mittelfristigen Folgen sowohl für VW, Audi, Seat, Skoda, Porsche sind nicht absehbar, der Wirtschaftsstandort Deutschland und alle seine Unternehmen werden von anderen Staaten und Unternehmen mit Skepsis oder Häme betrachtet.
Gleiches Spiel bei den Telekomikern...

Mag sein, dass dir das mit deinem gut bezahlten Job, den du noch hast, egal ist, aber du solltest mal über´n Tellerrand schauen.

Und: was passt dir denn an meinem Link nicht?
Es geht hier nicht darum, dass Deß mit seiner Einbringung keinen Erfolg hatte, sondern darum, dass er 1:1 von einem Industriekonzern etwas eingereicht hat, noch dazu von einem Konzern, der nur durch Trug schaffte, was andere Hersteller ehrlich erreichen können (nämlich einen Motor zugelassen zu bekommen, der die Grenzwerte auch ohne Bescheisermaßnahmen einhalten kann).
Es gab im Vorfeld schon genug Infos an die entsprechenden Manager und Entscheidungsträger, wie bekannt geworden ist. Aber wenn Politiker im Vorstand eines Konzerns sitzen, ist das alles egal.

Naja...
 
@MaikEF_: Was höhlt da die Transparenz aus? Von wem der der Gesetzesentwurf kommt, spielt doch erstmal keine Rolle. Ob von Firmen, Gewerkschaften, sozialvereine ... Jeder Entwurf muss durch den Bundestag und wird veröffentlicht. Im übrigen, alle Entwürfe von Gesetzen kommen von irgendwem, Beamte, Rechtsanwälte etc pp.

Und was hat das genau mir Lobbyismus zu tun? VE hat Mist gebaut, weil sie die strengen Auflagen nic erfüllen konnten. Das ist der Punkt. Es gibt kein Gesetz der Welt, was VW dazu gezwungen hat. VW ist daran ganz alleine schuld .

Ich schaue jetzt mal übern Tellerrand: was sollte geschehen, um die evtl gefährdeten Jobs bei VW zu retten ? Nach deiner Logik wäre es doch jetzt toll, wenn man die Gesetze bzw strengen Abgasregeln an die Unfähigkeit von VW anpasst, damit die ihre Motoren weiter so verkaufen können. Du wärst der erste, der dann schon wieder aufschreit, nicht wa?

Doch genau darum geht es. Er hatte keinen Erfolg damit und es ist aufgeflogen. Damit verpufft dein "Beweis" im nirgendwo.
Ja es gab bereits im Vorfeld Infos dazu. Und nun ? Soll der Aufsichtsrat selber entwickeln und Tests durchführen ? Das ist Aufgabe der Ingenieure . Die haben es nicht gebacken bekommen.
 
Es fehlt mir da irgendwie das konkrete Beispiel, für "Start-Ups mit Spezialdiensten"? Hat da jemand was?
Firmenkunden, entweder das ist kein Startup mehr oder kleinere Firmen mieten sich z.B. ein Exchange-Konto im Zuge von Office 365 Business auf dem MS Server, lassen ihren Webshop auf dem 1&1 Server laufen oder mieten sich was von der Amazon-Cloud. Das fällt also nicht darunter. Streamingdienste wie Freezer oder Spieleanbieter wie Bluebyte/Ubisoft sind es auch nicht. Die anderen Dienste wie Medizin, Autos, Automatisierung usw. wohl auch nicht. (Gut, man könnte generell darüber diskutieren, ob oder warum ein Spieleranbieter mehr bezahlen soll als jemand anderes, aber das ist eine andere Frage).
Welche Spezialdienste kleiner Start-Ups sind also damit gemeint, hat jemand konkreter Beispiele?
 
@Lastwebpage: Vielleicht irgendwas wie Browserschmieden, die schnellen Traffic benötigen, weil Ihre Browser "sicheres" Surfen über VPN/Tornetzwerk ermöglichen.
Die mir bekannten VPN-Lösungen arbeiten alle nicht so flink.

Oder ein Spieleanbieter, der seine Files für Multiplayersessions über Torrent verteilt...
 
Zum Kotzen. Der gleiche Bullshit wie beim Kabel. Nur das Kabel noch frecher ist. Aber jetzt muss auch 2 mal gezahlt werden. Einmal der Sender und der Empfänger. Fehlt nur noch die Post, die für den Empfang von Postkarten auch noch abkassiert.
 
@FatEric: Wo hat Kabel Deutschland was vergleichbares?
 
@Bautz: Ich verbessere mal Deinen Post: Wo hat Kabel Deutschland bis jetzt was vergleichbares? ;)
 
@JoePhi: Ja ok, bis jetzt. Ich denke schon dass da alle Provider nachziehen wenn der Schwachsinn nicht bald gestoppt wird.
 
@Bautz: Ich Meine beim TV. Die Sender zahlen fürs einspeißen, der Benutzer fürs Empfangen.
 
@FatEric: Google zahlt bestimmt auch Geld um die Daten bis zum Backbone zu kriegen.
 
@FatEric: Vodafone drosselt im Glasfasernetz nach 60 GB Datentransfer am Tag auf ISDN runter - ergo bieten die eine völlig unbrauchbare Leitung im Zeitalter von legalen Streamingdiensten an. Kabel Deutschland ist ja jetzt Vodafone. Die sind, neben 02 (die nach 300 GB im Monat auf ISDN drosseln) absolute No Gos für den Kunden. Dagegen hat 1&1 als eher fragwürdiges Unternehmen quasi nen Heiligenschein.
 
@miccellomann: jo - zumindest bis jetzt kann ich mit 1&1 VDSL saugen und streamen bis ich platze.
 
@divStar: Das geht allerdings bei der - vor gar nicht allzu langer Zeit gerne als "Drosselkom" verschrienen - Telekom ebenfalls. Die haben auch keinerlei Klauseln diesbezüglich drin. Also technisch gesehen will ich da nix sagen, was das Thema dieser News allerdings angeht... Sauhaufen.
 
@miccellomann: 60GB am Tag sind unbrauchbar beim Streaming? damit kannst du 30 Stunden FullHD Streamen.
Aber egal. Es geht ums TV Kabel ansich, also Sowohl TV Sender wie ARD, RTL und Co müssen fürs einspeisen bezahlen, aber ich als Empfänger ebenfalls nochmal!
 
@FatEric: Bedenkt man, dass in der Regel mehrere Personen im Haushalt sind, die solche Dienste nutzen, hat man diese 60 GB pro Tag schnell durch die Leitung gejagt. Das IST unbrauchbar. Rechne das mal auf eine vierköpfige Familie hoch bei denen einer Abends Amazon Prime, der Andere NHL Gamecenter und zwei Youtube nutzen. Das geht fix - und das sind auch keine 30 Stunden, da z.b. Amazon aktuell Dolby Digital Plus mitsendet - also hochauflösenden Ton, und zu 4K übergeht. Das ist Alles, aber nicht den aktuellen gegebenheiten angemessen. Und wenn man noch nen Heavy Steam User mit im Haus hat....sorry...
 
@miccellomann: Genau und die 4 köpfige Familie schaut natürlich jeder für sich am tag 5 Stunden. zumal Youtube deutlich weniger Bandbreite braucht. Wer mit 60GB am Tag heute nicht auskommt, der sollte sich mal Freunde suchen.
 
@miccellomann: 60GB pro Tag?! Also ich mit meinem 8h-Vollzeitjob, meine Frau mit ihrem 8h-Vollzeitjob, unser 14jähriger und unsere 3-jährige sind von solchen Werten (bezogen auf 1 Tag) weit entfernt. entweder du beschäftigst dich mit falschen Dingen und hast kein soziales Umfeld oder du übertreibst maßloß mit deinem Onlinekonsum.
 
Jetzt ne Firma Gründen so richtig Verluste schieben und dann den Anteil einfordern :)

kommt mir jetzt ja keiner mit "das geht so nicht"... ich will nicht wissen was geht sondern ich sag nur was "Fair wäre!"
 
@baeri: Was wäre daran Fair? Vor allem, wo ist die Logik bei Deinem Plan?
 
@baeri: Deshalb ja eine Umsatzbeteiligung, die kann gar nicht negativ sein.
 
@thesunstar: In Unternehmensankündigungen zu Quartalsberichten, etc. findet man aber immer wieder die Aussage "negativer Umsatz". Und wenn jmd. am Umsatz beteiligt werden möchte, wieso dann nicht die BWL-Sprache nehmen und eine Beteiligung am negativen Umsatz fordern.

Natürlich ist negativer Umsatz an sich quatsch aber mal ganz ehrlich: Für dieses Vorgehen hat die Telekom es eigentlich verdient.
 
Sehr geil, ich lach mich fett :D
 
@merovinger: Wie geht das denn?
 
@crmsnrzl: because it's magic.
 
@merovinger: Ich bin schon fett.
 
Schlimm genug das man damit eine Art Wege Zoll für Privilegierte Durchleitung etabliert, aber auch die hat ihre Grenzen.
Nur was passiert auf Dauer, wenn X Anbieter sich eine Schnellstraße buchen, aber trotzdem an der Ampel (Anbieter eines anderen Netzes mit anderen Konditionen oder Privilegierten) warten müssen bis sie auf Grün umspringt.
Welcher Privilegierte ist dann am Privilegiertesten, gibt es Gleichere unter gleichen, wie viele können bevorzugt werden ohne das es zum Rückstau kommt.
Am Ende heißt es die die viel extra bezahlen bekommen meist die Grüne Welle, die mit Sozialtarif schleichen hinterher.

Telekom ihr hab gerade bei mir den Sprung von ungeliebt auf ekelerregende geschafft!
 
@Kribs: Und die die nicht zahlen sind mit Modem-Geschwindigkeit erreichbar, und auch nur nachts zwischen 2 und 4.
 
@Kribs: Grundsätzlich kann ich schon verstehen, dass manche Dienste und Datenpakete priorisiert werden können sollen. Beispielsweise Krankenhäuser, bei denen ein Facharzt per Videoverbindung zugeschaltet wird und / oder spezielle Roboter bedient.

Oder, um mal bei greifbareren Beispielen zu bleiben: IPTV / VoIP (Priorisierung dieser Datenpakete beim Endkunden vor den "normalen" Internetdaten, da beides stabile Datendurchsatzraten brauchen).

Problem ist hier wieder nur tatsächlich die äußerst schwammig formulierte Gesetzesgrundlage. Dann kommt wieder sowas dabei heraus, was oben im Artikel formuliert wird. Echt schade, dass es unsere derzeitigen Politker offenbar nicht schaffen, hier mal klare Abgrenzungen zu setzen, die keinen großen Interpretationsspielraum ermöglichen.
 
@RebelSoldier: Ich frage mich, wie viele Netzknoten ein Paket durchschnittlich passiert vom Anbieter zum Endkunden, wie viele Netzbetreiber dabei involviert sind.
Die Schnellstraßen gibt es eigentlich nur im internationalen Verkehr, auf Kundenebene ist das eher vergleichbar mit Trampelpfaden.

Was du im Medizinischen Sinne als vorteilhaft ansiehst, währe Fatal, da die Technik extrem störanfällig ist, bei Voice over IP sind Störungen und Ausfälle die Regel >nicht< die Ausnahme, das würde auch eine Privilegierung der Daten nicht verbessern.
Dafür nimmt man heute und eigentlich seit jeher Standleitungen, etwas Teurer aber um Welten sicherer, alles andere wäre unverantwortlich!

Nein ich sehe keinen Vorteil an der Privilegierung von Daten, egal welscher, aus 3 Gründen:
1. es sind international viele Player die mitbestimmen wollen und eine Art Krieg auslösen werden welsche Datenpakete nun am Privilegiertesten sind
2. es ist für einen Netzbetreibern der Datendurchschleust nicht erkenntlich welsche Daten einen Sogfältigen Umgang und größtmögliche Sicherheit bedürfen
3.Der Endkunde bezahlt Doppelt, einmal für seinen Provider und einmal für Inhalte Anbieter die an unterschiedliche Provider extra bezahlen müssen um nicht unterzugehen.
 
@Kribs: Ich denke mir mal so, die Telekommunikationsanbieter haben sich da eventuell zu früh gefreut bzw. das Ganze wird alles andere als "Netzneutral". Nehmen wir nur mal für einen Moment an, Facebook wäre bei der Telekom davon betroffen. Tja, dumme Sache das, was ist mit irgendwelchen Facebook Sachen auf irgendwelchen Webseiten? 10 Mio Webseitennutzer*10 Millisekunden Wartezeit=... tja, nee, das geht nicht. Bei Google, MS usw. und wenn ich mir anschaue wer so alles bei der Amazon Cloud ist da, auch nicht, hinzu kommen noch die Server(Miet-)Angebote von 1&1, Telekom usw. (Ob die mehr bezahlen müssten wäre auch noch so eine Frage, ich glaube aber eher nicht), obwohl dass die Politik zwar nicht ausdrücklich gesagt hat, fallen unter diese Spezialdienste aber Medizin, Automobiltechnik, Automatisierung usw.
So, man schaut also, dass man irgendwie mit seinem Dienst-Angebot zu einer der großen Firmen, wie z.B. Amazon Cloud, kommt, wo sich jeder Internetanbieter 2 mal überlegen wird, da irgendwelche Hürden einzubauen, bzw. die z.B. mit der Telekom eh nichts zu tun haben oder man betreibt wirklich einen dieser angedachten, wenn auch nicht näher bezeichneten, "Spezialdienste", und ist auch raus aus der Nummer. Das Netz teilt sich also grob in 3 Gruppen, diese richtigen "Spezialdienste", diejenigen die bei Amazon, Google, MS &Co irgendwas am laufen haben, und ein dann wohl kleiner werdender anderer Teil, der an die Telekom zahlen darf. TOLL, oder nicht?
 
@Lastwebpage: Ich musste gerade meine Glaskugel entstauben,... Quatsch.

Letztlich weiß ich nicht was die Zukunft bring, aber wenn jeder Toaster Datenpakete verschickt wirds im Netz irgendwann eng, ein Netz hat nur eine begrenzte Kapazität am Ende entscheide >vielleicht< nicht der Kunde der etwas haben will sondern der Anbieter der sich die Nutzung Privilegiert erkauft.

Wenn Kapazitäten zur Disposition stehen bleibt immer einer auf der Strecke, besonders wenn es noch voller im Netz wird ohne es auszubauen.
 
komisch, bei der Autobahnmaut für Deutschland wurde von der EU gleich mahnend der Finger gehoben und im Internet dürfen Telekommunikationsunternehmen doppelt abkassieren. Ist ja eigentlich schon Mafiamethode - du beteiligst uns sonst sorgen wir dafür das die Konkurrenz deine Kunden bekommen.
 
@andreas2k: adblockern wirft man erpressung vor. Mittleweile sind doch Gesetze und Reglungen sowie ein vernünftiges Miteinander völlig irelevant. Es geht nur noch um Profit. Da werden genug lustreisen im Spiel gewesen sein, um solch ein nonsens durchzudrücken.
 
@andreas2k: Du hast die Kritik der EU an der deutschen Automaut offenbar nicht verstanden. Das Veto war völlig richtig und fair.
 
@andreas2k: iPeople hat recht. Die EU hat ansich nichts gegen die Maut. gibt genügend Länder, die abkassieren. Aber eben alle gleich. Genau so darf die Telekom abkassieren. Aber halt auch alle gleich. Problematisch wäre es erst dann, wenn deutsche Firmen immer bevorzugt werden, aber ausländische bezahlen müssen. Dann darf der Autobahnvergleich herangezogen werden. vorher nicht.
 
@FatEric: Ist aber so nicht richtig! Es würden ja ALLE Maut zahlen nur würde die Maut für Deutsche verpflichtend mit der KFZ Steuer bezahlt. Das die KFZ Steuer dafür gesenkt werden muss ist ja logisch. In anderen Ländern ist die KFZ Steuer auch niedriger dafür zahlen die halt Maut. Durch die Maut wäre es jedoch gerechter denn nur dann würden ALLE zahlen! Jetzt zahlen nur wir obwohl wir Transitland sind und alle anderen unsere Autobahnen nutzen und auch abnutzen. Gerecht sieht also anders aus. Die EU hat sich nur daran gestört das die Deutschen nicht mehr zahlen sollten weil das so kommuniziert wurde. Meiner Meinung nach wäre eine Maut für alle gerechter gewesen. Die Steuer richtet sich dann nur an der Umweltbelastung des Fahrzeugs und nicht an beides Umwelt und Straßenpflege/ausbau
 
@andreas2k: Der Entwurf sah vor, dass der Rabatt der KFZ-Steuer die Maut komepsiert. das heißt, der Ausländer wäre per Maut benachteiligt, denn er würde mehr zahlen. DAS war die Kritik der EU und das völlig zu Recht.
 
@andreas2k: Vielleicht würde es helfen sich mit der Thematik zu beschäftigen oder eben auch nicht, ich hoffe Du gehst nicht wählen.
 
Youtube: "Tut uns leid das Video ist bei Ihrem Provider nicht verfügbar weil er ein gieriges ... ist! Das tut uns leid! Wir empfehlen Ihnen den Anbieter zu wechseln damit sie die Leistung bekommen für die sie jeden Monat bezahlen!"
 
@andreas2k: Youtube: "Tut uns leid das Video ist bei Ihrem Provider nicht verfügbar, weil: Wir beanspruchen für uns eine riesige Menge Bandbreite, ohne dafür was zahlen zu wollen. Bitte wechseln sie zu einem anderen Provider, der uns dabei unterstützt, unentgeltlich unsere Werbung an den Mann zu bringen und somit geld zu verdienen. Danke". DAS wäre eine wahre Aussage. Aber Youtube ist ja bekannt dafür, unwahre Aussagen zu tätigen.
 
@iPeople: Sie beanspruchen die Bandbreite bis zum Backbone. Und das warden sie auch bezahlen (ggfs. durch selbst verlegte Leitungen). Zwischen Backbone bei Google und Backbone bei Telekom verrechnen sich die Backbone-Betreiber. Zwischen Telekom-backbone und meinem Router zahle ich.
Jetzt möchten die Telekomiker, dass Google auch ncoh einen Anteil von der Leitung zu mir zahlt. Warum?
 
@Bautz: Weil Google Dich erreichen will, ganz einfach. Denn auch das Erweitern des Backbones kurz hinter Deinem Router kostet Geld.
 
@iPeople: Ich will google genauso erreichen wie sie wollen dass ich sie erreiche.Google zahlt sein Ende, ich zahle meines. Warum sollte google jetzt auch noch meines bezahlen damit meines (nur für Google) schneller wird?

PS. eigentlich will ich google gar nicht erreichen, bin ja Microsoftie ;-)
 
@Bautz: Weil Google einen Bandbreitenintesiven Dienst anbietet, welches die Netze belastet. Du bezahlst keine Bandbreite, sondern einen Zugang.
 
@iPeople: Ah so? Damit ich überhaupt zu Google komme zahle ich 40€ an die Telekomik! Die würde ich nicht zahlen wenn ich nicht bei youtube und co Video ansehen wollte! Telekom profitiert also von Google und co! Ohne Google und co brauch ich kein Highspeed DSL!

Wo kommen wir denn hin wenn z.B. Mercedes plötzlich von Shell eine Profibeteiligung haben will weil die mehr Umsatz mit Benzin machen als Mercedes mit dem Verkauf ihrer Autos!
 
@iPeople: Natürlich bezahle ich Bandbreite. Ich zahle für mind. 50MBit/s (im 100MBit tarif). Wo die 50Mbit herkommen, ist mir egal! Das kann google sein, Netflix, mein-osterhase.com oder you.orn .

Google zahlt 200Gbit, dafür dass sie 1000 Leute erreichen können. Ob ich das bin, oder Du, oder der Osterhase ist auch egal.
 
@Bautz: Du zahlst für eine bestimmte "bis zu Geschwindigkeit" und keine feste, garantierte Bandbreite. DAS ist ein Unterschied.

Richtig, Dir als Endkunde ist das egal. Dem Provider als derjenige, der die Bandbreite sicherstellen muss, damit Du nicht jammerst, eben nicht. Der lässt eben Dienste zahlen, die gerne viel bandbreite haben wollen um damit Geld zu verdienen. mein-osterhase.com wird nicht die selbe bandbreite brauchen, wie Youtube.
 
@andreas2k: Telekom profitiert davon, dass DU einen Internetanschluss geordert hast. Aus welchem grund Du das getan hast, ist der telekom völlig Wurst, wie auch jedem anderen Provider.

Nutzt Shell die Produktionsstraßen von Mercedes, um Ihr Benzin an den Mann u bringen?
 
@iPeople:Und die Telekom? Google nutzt die Leitung nicht der Kunde nutzt die Leitung für die er 40€ bezahlt! Wie du schon sagst der Telekom ist egal wofür der Kunde die Leitung nutzt sie bekommen ja 40€ dafür!
 
@iPeople: Die Frage ist doch: hat die Telekom nicht auch ein Interesse, dass mich Google erreicht bzw. dass ich Google erreiche? Warum sollte jemand eine Internetleitung buchen, wenn man die für einen selber interessanten Angebote dann nicht oder nur langsam aufrufen kann? Die Provider leben ja davon, immer schnellere Leitungen zu vermieten, weil die entsprechenden Seiten immer mehr Bandbreite brauchen. Auch wenn ich Youtube für mich persönlich auch total sinnfrei halte, die meisten Internetkunden werden gerade solche Angebote (neben dem ganzen Social-Quatsch) als Grund haben, überhaupt Internet zu "brauchen". Dafür dann auch noch auf Seiten der Inhalteanbieter abzukassieren, hat schon ein Geschmäckle.
Und von wegen "nicht ausbremsen": Bandbreite ist nunmal nicht unendlich, und wenn einige Dienste bezahlen, um bevorzugt zu werden, führt das zwangsläufig dazu, dass andere ausgebremst werden.
 
@RayStorm: Habt Ihr das immernoch nicht verstanden? Es geht nicht darum, das Youtube und Co generell Durchleitung bezahlen soll, sondern dass Youtube und Co optinel ihren Dienst priorisieren lassen können.

Richtig, und deshalb sollen jene zur Kasse gebeten werden, die das Netz eben mehr auslasten. Bravo, Du hat es ja doch verstanden.
 
@andreas2k: Und was genau wolltest Du jetzt mitteilen? Es ändert sich doch nichts, außer dass die Provider sich optional die Priorisierung von Diensten bezahlen lassen kann/könnte.
 
@iPeople: Ich glaube nicht, dass ich da ein Verständnisproblem habe. Nur wenn dadurch, dass andere priorisiert werden, meine genutzten Angebote nur noch durch die Leitung tröpfeln, dann ist es irgendwann eben für diese Dienste nicht mehr optional, sondern Pflicht. Das Priorisieren des einen Dienstes führt bei endlicher Bandbreite irgendwann zwangsläufig zur Benachteiligung der nicht priorisierten Dienste...
 
@RayStorm: Und woher rührt diese Angst, dass es so sein wird? Warum ist es denn jetzt noch nicht so? Steht jetzt mehr Bandbreite zur Verfügung?
 
@iPeople: Woher kommt dein naives Vertrauen?
 
@iPeople: Angst ist das nicht, eher Realismus. Weil es bis jetzt nicht priorisiert wird? Es ist doch ein einfaches Rechenspiel. X Bandbreite im Backbone zur Verfügung, Y Bandbreite verbrauchen bevorzugt die bezahlenden Dienste (z.B. Youtube, was mir als nicht-Youtuber nichts bringt), bleibt nur noch X-Y Bandbreite für den Rest über. Wenn nun der Backbone ausgelastet ist, kommen ggf. meine Datenpakete langsamer und/oder mit Ausfällen bei mir an. Anders ausgedrückt: Die zur Verfügung stehende Bandbreite wird anders (ggf. zu meinen Ungunsten) aufgeteilt.
Und wenn der Backbone nie an seine Grenzen stoßen würde, dann bräuchte man gar nicht priorisieren, weil ja alle mit maximaler Geschwindigkeit (die der Server und/oder die eigene Internetleitung schaffen) durchkommen.
 
@kkp2321:Welchen Sinn würde es machen, dass Provider auf einmal Dienste ausbremsen?
 
@iPeople: Um ihre eigenen Dienste, oder Dienste mit denen man in kooperatin steht, zu bevorzugen.
 
@RayStorm: Und welchen Fakten unterliegt Dein "Realismus"?

Das ist eine Milchmädchenrechnung, denn dann müsste es bereits Engpässe diese geben. In diesem Fall wäre eine Priorisierung stark frequentierter Dienste sogar wünschenswert.
 
@kkp2321: Und warum sollte ein Provider an solch Geschäfts schädigenden Praktiken Interesse haben? Priorisieren gegen Geld ist das eine, ausbremsen aufgrund Nichtzahlung etwas völlig anderes.
 
@iPeople: Welchen Sinn es machen würde? Z.B. um die "Umsatzbeteiligung" zu bekommen? Frei nach dem Motto: Wenn du nicht zahlst, dann wirst du gebremst (bzw. die anderen priorisiert). Kein Unternehmen wird dem PRovider Geld bzw. "Umsatzbeteiligung" hinterherwerfen, wenn es keinen Unterschied macht. Ist die Frage, wer hier das Milchmädchen ist.
Und warum müsste es bereits Engpässe geben? Der Effekt der Priorisierung kann wohl erst eintreten, wenn priorisiert wird. Du bist da nicht besonders logisch...
 
@iPeople:
Telekom - Spotify, Dezzer wird ausgeschlossen, weil man an Deezer nichts verdient. Jeder Traffic der an Dezzer drauf geht, wäre ein Verlustgeschäft. Man zwingt die Menschen zum eigenen Dienst.
Auch dein RE:1 ist absolut falsch. Der Traffic entsteht nicht durch youtube sondern durch den Konsument. Youtube verteilt nichts, was nicht abgerufen wird. Damit bezahlt der den Traffic, der ihn abruft und das sind die Endkunden.
 
@RayStorm: Das ist falsch. Ein solches Geschäftsmodell würde Ratz Fatz die Wettbewerbshüter auf den Plan rufen. Priorisierung gegen geld Okay, aber Bremsen aufgrund von Nichtzahlung eben nicht. Und das sieht das Gesetz auch gar nicht vor.
 
@iPeople: Natürlich wird kein Provider so dämlich sein, eine Bremse zuzugeben. Die anderen waren halt "priorisiert" und haben die Bandbreite bekommen.
 
@kkp2321: das ist absolut falsch. Niemand wird dir verbieten können, Deezer zu nutzen. es geht um Prioriserung von Datenpaketen und nicht um den Traffic selber.

Youtube verteilt sehr wohl. Das Angebot fördert die Nachfrage. Und je mehr Traffik die Videos erzwingen, desto mehr Bandbreite muss der Provider zur Verfügung stellen.
 
@RayStorm: Jetzt kommen wir in den Bereich der Verschwörungstheorien. Und damit bin ich raus, das ist mir zu blöd.
 
@iPeople: Wieder falsch, denn um ein Verbot geht es nicht, es geht um unattraktiv machen.
Auch kann ich als Kunde nicht nachweisen ob das Netz gerade belastet ist oder nicht. Man wird zufallsautomatismen erstellen um die Attraktivität eines Dienstes zu minimieren um den eigenen zu bevorteilen. Du hast nichts in der Hand dem Anbieter was beweisen zu können.
Und nochmals falsch bei youtube. Du kannst niemanden zum Vorwurd machen zu attraktiv zu sein.
 
@kkp2321: Sorry, aber das ist substanzloses Verschwörunsgtheoriegeblubber.
 
@iPeople: Und welche Substanz hast du anzubieten?
 
@kkp2321: Die der unendlichen Bandbreite, alles wird priorisiert nur schneller, aber nichts anderes langsamer, weil der Backbone die Tardis ist.
 
@RayStorm: Das habe ich nie behauptet.
 
@iPeople: "Tut uns Leid, wir können unsere Dienste ja auch komplett einstellen und somit das Internet wieder dicht machen, dann haben wir ja alle wieder Ruhe"
 
@Wezza: Im Falle von Youtube wäre das irgendwie nicht schlimm ;)
 
@iPeople:
So, eine Frage, was hat Gaming jetzt mit großen Datenmengen zu tun?!
http://www.gulli.com/news/26713-deutsche-telekom-will-spezialdienste-fuer-gamer-und-startups-schaffen-2015-10-30
Das ist doch alles ein riesen Witz!
 
@Wezza: erinnern wir uns doch wehmütig an Dienste wie Fastpath , welche wir doch alle gerne gebucht haben? So ganz neu ist das nämlich nicht .
 
@iPeople: seit WANN soll ein ANBIETER für etwas zahlen, wofür der Konsument bereits geblecht hat?! Ich als jemand, der einen Internetanschluss hat, HABE bereits dafür bezahlt, dass ich von Youtube's oder sonst irgendwelchen Servern etwas herunterladen will. Youtube (oder sonstwer) hat bereits für das Hosting seiner Server und deren Anschluss ans Datennetz bezahlt - warum zum Geier sollte also ich oder youtube NOCH EIN MAL an irgendein mafioses geldgeiles Unternehmen bezahlen, hm???

Es wäre eine vollkommen gerechtfertigte Aussage wenn dem so wäre, denn seit wann muss man Telekommunikationsunternehmen am Gewinn beteiligen? Ach ja: seit Brüssel der Netzneutralität eine Abfuhr erteilt hat. Die und die Provider-Menschen sollten mir lieber nie auf offener Straße begegnen und sich als solche ausgeben - ich bin mir nicht sicher, ob ich meine Fäuste und Füße kontrollieren könnte, um diese Menschen nicht unkenntlich zu schlagen.
 
@divStar: Hat der Konsument das? Du hast lediglich einen Internetzugang bezahlt, nichts weiter. Und DICH betrifft es doch gar NICHT, denn hier geht es um Datenpriorisierung. Wenn Youtube also WILL, dann KÖNNEN sie eine solche Option buchen.
 
@iPeople: es betrifft mich sehr wohl! Warum sollte ich darauf hoffen, dass Youtube (übrigens werden es sich gerade solch große Unternehmen leisten) das Schutzgeld bezahlt, damit ich nicht ewig warten muss?
Ich als Konsument habe nicht nur den Zugang bezahlt - sonst wäre der Traffic in seiner Gänze KOSTENLOS; das ist er aber bei so gut wie jedem ISP seit langem nicht mehr. Ergo will jeder ISP doppelt abkassieren - und deswegen wäre es sehr angebracht wenn Youtube und Konsorten diese widerlichen Menschen - am besten mit Klarnamen - an den Pranger stellen.
 
@divStar: Wartest Du jetzt ewig? Nein, also was soll das Gejammer?

Doch, genau das hast Du: Du bezahlst für den Zugang. Mit diesem kannst Du im Rahmen der technischen Gegebenheiten Inhalte im Internet konsumieren. Wenn Youtube will, dass ihre Pakete schneller transportiert werden, zahlen sie dafür. Wenn nicht, ändert sich gar nichts. Daran ändert auch Dein Gegeifer nichts, welches jeder Grundlage entbeehrt.
 
@iPeople: Ich bezahle für einen Zugang mit einer Bandbreite. Auch wenn die "bis zu"-Klausel dabei ist, macht es einen Unterschied, (auch finanziell), ob ich 6MBit, 16Mbit, oder 50Mbit/100MBit bestelle. Man bezahlt eben NICHT nur für den Zugang, sondern auch für eine entsprechende Geschwindigkeit. Und natürlich erwarte ich dann auch, dass die Datenrate auch in etwa in dem Bereich liegt, und zwar bei den Angeboten, die ICH nutzen will.
 
@RayStorm: Das ist aber auch abhängig von der Bandbreite, die dem Anbieter zur verfügung steht. Ein Anbieter, der nur eine 16k-Leitung hat und bezahlt, wird nie mit der von Dir erwarteten und bezahlten Bandbreite ankommen. Was Du rausziehst, muss ja auch irgendwie reinkommen. Wenn ich als Anbieter einen Server zu Hause an meinem 56k-Modem betreibe, nützt Dir Dein 1GBit-Anschluss herzlich wenig. ICH als Anbieter muss mich dann um Bandbreite bemühen. Ist das wirklich so schwer zu verstehen?
 
@iPeople: Ich weiss nicht, warum du immer meinst, keiner ausser dir versteht das. Mir ist das schon klar, dass auch der Server die Daten liefern können muss. Das ist hier aber gar nicht Thema?!? Die Anbindung an das Internet mit entsprechender Bandbreite zahlen die Inhalteanbieter ja auch schon. Es geht hier nur um die Bevorzugung (bzw. im Umkehrschluss Benachteiligung) bei der Durchleitung durchs Netz. Ist das so schwer für dich zu verstehen?!? ;-)
 
@RayStorm: Nein, es geht eben nicht um die Benachteiligung. Denn wenn dem so wäre, würde es heute schon Engpässe geben.
 
@iPeople: Warum sollte es denn heute schon Engpässe wegen Priorisierung geben, wenn es die noch nicht gibt? Bevorzugung des einen führt bei endlicher Bandbreite unter Netzlast zwangsläufig zu Benachteiligung der nicht bevorzugten, das ist einfach so.
 
@RayStorm: Ich rede von Engpässen wegen "alle Dienste nutzen die gesamte Bandbreite".

Wenn Elektrofahrzeuge die Busspur nutzen dürfen, sind benziner zwar relativ benachteiligt, aber absolut ändert sich nichts für sie.
 
@iPeople: Kaum ein Dienst wird die gesamte Bandbreite nutzen. Aber noch verteilt sich ein "Engpass" auf alle Beteiligten, so dass es vielleicht etwas langsamer wird. Wird dann in Zukunft ein oder einige Dienst(e) bevorzugt behandelt, dann wird man es bei den anderen Diensten wesentlich deutlicher spüren...

Edit nach deinem Edit: Der Vergleich hinkt, da du mit der Busspur eine weitere Leitung voraussetzt, die es gar nicht gibt. Um bei deinem Beispiel zu bleiben: Dann müssten die Provider für die priorisierten Dienste einen zusätzlichen, parallelen Backbone (die "Busspur") bauen.
 
@RayStorm: Ein priorisierter Dienst wird dann schneller, die anderen nicht langsamer. DAS ist der Punkt, den Du quasi gerade bestätigt hast. Und genau das sieht dieses optionale Gebilde vor, nichts anderes. Und genau das habe ich die ganze zeit gesagt.
 
@iPeople: Warum sollte der priorisierte Dienst nur schneller werden, die anderen nicht langsamer? Das habe ich sicherlich nicht bestätigt, weil das Blödsinn ist.
Ich mache auch mal ein Beispiel: Wenn du einen Kuchen auf zwei Leute verteilst, hat jeder einen halben Kuchen. Nun bezahlt der eine für priorisierten Anteil am Kuchen. jetzt hat der eine dreiviertel Kuchen, und der andere trotzdem einen halben, nach deiner Rechnung. Wo kommt das zusätzliche Viertel her?
Bist du einer der Lobbyisten, die für das Gesetz gesorgt haben?
 
@RayStorm: Mit deinem Tortenbeispiel zeigst Du ja doch, dass Du davon ausgehst, die Netze würden schon jetzt am Limit laufen. Was bringt Dich zu der Annahme ?

Richtiger wäre doch folgendes Beispiel : Eine Torte, 2 Empfänger .... Jeder bekommt ein gleich großes Stück (Torte wird nicht gänzlich aufgeteilt) . Person A bezahlt und bekommt ein etwas größeres Stück. Das Stück des anderen wird dadurch nicht kleiner.

Solltest du recht haben und die Netze laufen schon an der Leistungsgrenze , dann folgende Frage: wäre es dann nicht erst recht sinnvoll, Dienste mit höherem Bandbreitenanspruch gegenüber jenen mit niedrigerem zu priorisieren? und wenn ja, wer entscheidet , welcher Dienst das ist ? Wäre es dann nicht sinnvoller, jene zu bevorzugen, die dafür auch bereit sind, zu zahlen?
 
@iPeople: und wenn noch ein dritter, vierter oder fuenfter Empfaenger dazu kommt? Waechst dann die Torte proportional mit ?
 
@iPeople: Richtig, die ganze Priorisierung macht nur Sinn, wenn das Netz zumindest zeitweise ausgelastet ist. Um bei dem Beispiel der nicht zur Gänze aufgeteilten Torte zu bleiben: Person A braucht eben nicht zu bezahlen, da sie bereits das Stück so groß bekommt, wie sie es benötigt.
Die Netze werden zeitweise ausgelastet sein, zumindest an einigen "Flaschenhälsen". Und genau da kommt die Netzneutralität ins Spiel, die problematische Frage hast du ja richtigerweise gestellt: Wer entscheidet, welcher Dienst priorisiert wird? Und warum? Nur am "wer bezahlt dafür" kann man es nicht festmachen.
 
@RayStorm: Siehste ... Also gibt's hier wieder Gezeter ohne wirklichen Grund. Möglicherweise führt das nämlich dazu ( und ja, ich spekuliere jetzt auch mal), das Anbieter Bandbreiten intensiver Dienste ihren Traffic mit neuen Techniken optimieren, um eben nicht drauf angewiesen zu sein, priorisiert zu werden. Um beim Tortenbeispiel zu bleiben: Person A geht auf Diät, nimmt ein kleines Stück und wird trotzdem satt.
 
@Fettman: das war nicht der ausgehende Punkt des Beispiels und passt auch so nicht zum Thread. Denn dann haben wir eine permanente auslastungsgrenze und der Provider sollte sein Backbord upgraden.
 
Jetzt steht es am Kunden zu zeigen, was man davon hält, indem solche Optionen konsequent nicht gebucht und über Providerwechsel nachgedacht werden
 
@Slurp: So ist es. Man sollte generell die Provider priorisieren und beauftragen die eine wirklich neutrale Leitung auch anbieten. Teuer genug sind sie Alle - vor allem wenn wir über 100 Mbit plus reden. Da lobe ich mir Unitymedia/Kabel BW in Hessen, BaWü und NRW, die stetig ausbauen, Drosselung und andere Dinge aber kategorisch ausschließen. Und genau solche Provider sollte man dann auch beauftragen und den Anderen, die letzendlich ihr Geschäft nicht richtig verstanden haben, ignorieren. Und dazu gehört wohl, nach einer kurzen positiven Kehrtwende, das Telekoma.
 
@miccellomann: Glaub es mir oder nicht. Genau das war einer der Hauptgedanken schon vor einigen Jahren, wieso ich zu Unity gewechselt bin (von der tatsächlichen Datenmenge und jener, die abgebaucht wurde, mal ganz abgesehen).
 
@Slurp: Bei mir genauso. Als das Telekoma damals mit dem Drosselungsgedanken spielte, habe ich sofort in den Vertrag geschaut und von Unity kündigen und portieren lassen. Mittlerweile ist Unity bei 200 Mbit angekommen für knapp 50 Euro im Monat (INKLUSIVE dem vollen Pay TV Paket!!!!) ohne jegliche Beeinflussung der Geschwindigkeit....und so muss es sein. Zudem bauen die, im Gegensatz zum Telekoma, stetig Glasfaser aus - so dass im kommenden Jahr sogar höhere Bandbreiten zu gleichen Preisen zu erwarten sind. Zudem hatte ich mit denen, im Gegensatz zur Telekom, noch keinerlei Probleme technisch wie von der Zuverlässigkeit her.
 
@miccellomann: Was ich bei unity erstaunlich finde ist, dass sie durch die Leitung pressen was geht und nicht, was sie abbuchen... Sprich, ich hab bei nem 50er Vertrag oft genug nen Datendurchsatz von 60k oder höher.
 
@Slurp: So ist es. Ich habe bei nem 200 Mbit Anschluss 214 Mbit - und das permanent. Das nenne ich kundenfreundlich. Und so stelle ich mir auch nen seriösen Anbieter vor. Das Unity für die Aufstockung auf nen 20 Mbit Upstream 5 Euro extra verlangt (10 Mbit Standard) - nun das verschmerze ich dabei gerne und bleibe bei 10 Mbit Upstream.
 
So ein Unsinn. Würde mich nicht wundern, wenn eine Tages auf dieser Logik auch Automobil- oder Kugelschhreiberhersteller (uvm.) Umsatzbeteiligungen von ihren Unternehmenskunden verlangen würden.
 
"Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent",

Joa.. sind ja auch "nuuuuur" ein paar Prozent!
Da krieg ich direkt Brechreiz!

Direkt boikottieren diesen Saftladen! Oder noch besser direkt zerschlagen!
 
Unsere Politiker sind nur noch Marionetten der Industrie. Sobalds es bei denen ums Geld geht setzt einiges aus! Wieder Millarden generieren und nichts in den Ausbau stecken. Die Städter welche schon 100MBits und nocht mehr haben, bekommen immer mehr und auf dem Land passiert nichts. Auch die Regierung ist nicht in der Lage dem wilden Treiben der Unternehmen einheit zu gebieten.

Ich sehe und denke wir sollten alle mehr VPN Tunnels benutzen. Anders raffen die das scheinbar nicht.

Traurig!
 
@User31085 schrieb: --"Auch die Regierung ist nicht in der Lage dem wilden Treiben der Unternehmen einheit zu gebieten. Traurig!"-- Die sind sehrwohl in der Lage, nur die wollen nicht! Da würden ja die ganzen (versprochenen) Pöstchen verschwinden - von den Geldköfferchen ganz zu schweigen.
 
Von der Telekomiker-Bande bin ich schon fast 10 Jahre geheilt - KabelBW sei dank!
 
@Taggad: Diese Komiker bieten aber immerhin eine dynamische IP, was bei OCH nicht zu verachten ist. Bei Kabel BW hat man eine pseudo Feste-IP soweit ich weis.
 
@Memfis: Das kann ich verstehen, dass man wegen DynIP bei der Telekom bleibt. Meinereiner zahlt für Down 120Mbit/s-Up 6Mbit/s und Telefon-Festnetz-Flat 35Euro; ohne Datenabriegelung und Datenmaut 8=)
 
Läuft da eigentlich schon ein Beta Test? Seit 2 Monaten kann ich kaum noch Videos auf xhamster anschauen. Bei jedem zweiten Video kommt die Meldung Not Found. Gehe ich allerdings über VPN rein, läuft alles ohne Probleme.
 
Ein paar Prozent sind ja ok, wenn man die an einen Monopolanbieter abdrückt. Wenn du 20 verschiedene Provider damit bedenken musst, wird es echt mau mit dem Geschäftsmodell.

Was für mich auf anderer Seite aber auch bedeutet: wenn jemand zahlt und es ruckelt trotzdem bei mir, dann ist der Provider schadensersatzpflichtig bei mir und beim Anbieter.
 
@eshloraque: Jap! Natürlich! aber nur wenn du den Ruckelschaden gerichtlich geltend machen kannst. Keine Ahnung ob es schon Ruckelanwälte gibt.
 
Die neueste Art, der Wegelagerei!
An meiner Straße stelle ich jetzt auch ein Schild auf. 5 Euro für die Durchfahrt.
 
@SunnyMarx: Ja ne, so geht das nicht. Durchlassen musste jeden, aber für die die zahlen legste eine Art Brücke über die ganzen Hubbel, die du vorher gemacht hast, damit man schneller drüberfahren kann, bzw. bei Radfahrern und Fußgängern machste die 20 Schranken auf, um die man sonnst herum müsste.
 
Ich würde ja sagen, dass man schon aus Prinzip kündigen sollte, aber ich fürchte andere Provider werden nachziehen. Mal schauen, wer am Ende aus der Masse der geldgeilen ausbrechen wird und damit wirbt, dass bei ihm nicht gedrosselt wird. Hoffentlich ein Anbieter den man dann auch nehmen kann.
 
@Memfis: Kabel-Provider? ;)
 
Ich will auch ein paar Prozent Umsatzbeteiligung. EIN PAAR PROZENT VOM UMSATZ??? Der hat die ja wohl nicht mehr alle. Letztes Jahr wurden 41,9 Mrd EUR Umsatz alleine mit E-Commerce in Deutschland gemacht und ein paar Prozent sind, sagen wir mal 3. Sind ja nur 1,26 Mrd EUR die dann an die Telekommunikationsanbieter fließen - der Netzausbau ist gerettet!

edit: Falsch, man muss ja JEDEM ISP diese Summe zahlen :O
 
Die Telekom schafft es ja noch nicht einmal eine Stabile DSL Leitung für Geschäftskunden bereit zu stellen... nichtmal wenn der Kunde über 5000 Anschlüsse Deutschlandweit hat... Die Telekom kümmert sich en scheiss um seine Kunden sei es Privat oder Bussiness...
 
Wegelagerer - die Telekom tritt in die Fußstapfen der Raubritter.
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