Windows 10 Upgrade-Reservierung wird überarbeitet - mit Katzen

Microsoft hat soeben eine Reihe von Veränderungen beim Umgang mit dem Upgrade auf Windows 10 bekanntgegeben. Das Ziel ist nach Angaben von Windows-Chef Terry Myerson, dass man den "Aufstieg" auf das neue Betriebssystem einfacher machen will - ... mehr... Windows 10, Windows 10 Upgrade, Reservierung, Upgrade-Reservierung Bildquelle: Microsoft Windows 10, Windows 10 Upgrade, Reservierung, Upgrade-Reservierung Windows 10, Windows 10 Upgrade, Reservierung, Upgrade-Reservierung Microsoft

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Ganz wichtig ist, dass laut Terry Myerson die Möglichkeit bestehen wird, Upgrade-Benachrichtigungen abzuschalten, was bisher nicht ging. Und auch wenn empfohlene Updates auf einem System automatisch installiert werden, wird nur die Upgradevorbereitung automatisch durchgeführt, die Zustimmung zum Upgrade muss danach immer noch manuell erfolgen und laut Terry wird diese Aufforderung auch "klar" sein.

Terrys Blogpost verrät außerdem weitere interessante Neuerungen. Das Media Creation Tool wird so aktualisiert, dass es ein einziges Image erstellt, dass sowohl für 32 als auch 64 Bit funktioniert und zudem Home und Pro umfasst. Außerdem wird die Dokumentation von Updates verbessert und auch die Auswahl des Installationszeitpunkts von Updates (wie genau diese Verbesserung aussehen soll, ist noch unbekannt, möglicherweise werden die Zeiträume vergrößert oder die Standardeinstellung wird auf "Benachrichtigen" umgestellt).
 
xD musste unweigerlich an die Opera Werbung denken: https://www.youtube.com/watch?v=RmxDXhU8CfE
 
Ich weiß zwar auch nicht, wie MS Leute zu einem Upgrade überreden könnte, aber nicht mit Katzenbildern, da ist der Kalauer http://www.grumpycats.com/ doch absehbar.
 
MS muss schon richtig verzweifeln, da wird das Win 10 Upgrade so penetrant untergeschoben und trotzdem ist das Win 10 Wachstum eingebrochen.
 
@klink: Und wann soll das gewesen sein?
http://gs.statcounter.com/#desktop-os-ww-daily-20150729-20151028

Wachstum verlangsamt sich nun mal... Die Steigerung von 1 auf 2 ist eine Steigerung um 100%, eine Steigerung von 2 auf 3 ist nur noch eine Steigerung um 50%.... und dazu kommt, daß sich reales Wachstum auch verlangsamt, vor allem wenn das Wachstum sehr rasant war. Niemand hat etwas anderes je propgnostiziert. über die Hälfte der Windows 7 Lizenzen sind Buisness (Firmen, Behörden, Institute, Vereine etc.) und denen hat MS selbst geraten noch nicht upzugraden. Dazu kommt, daß von den Privatanwendern über die Hälfte nie upgraden werden, weil sie nichts von PCs verstehen und Angst haben etwas kaputt zu machen oder "Brauch ich nich', Computer geht ja"-Typen sind. Teilweise ist auch die Hardware wegen des Versagens der schlampiger Komponentenhersteller nicht kompatibel, weil die Treiber verpfuscht sind oder es gar keine gibt. (Die wurden ja teilweise trotz fast einjähriger Insider-Phase vor Release totale "überrascht" vom "plötzlichen" Erscheinen von Windows 10... soll's geben.) Der Allergrößte Teil der jetzigen Windows 10 Installationen sind Upgrades, keine genuinen Windows 10 devices. Die kommen jetzt erst so langsam. TH2 wird noch einmal einen kleineren Schub als den zu Beginn bringen und dann wird das Wachstum wieder langsamer... aber es wird ständig aufwärts gehen (von möglichen statistischen ausreißern abgesehen)
 
Die Startzeiten unter Windows 8 und 10 sind ein einziger Fake, da der Rechner mit Standardeinstellungen schlicht und einfach nicht komplett herunterfährt, sondern lediglich in einen Hybrid-Modus, einem Mix aus Ruhezustand und Energiesparmodus, wechselt. Bei einem "Boot" wird das System daher auch nicht neu gebootet, auch wenn es so aussieht, weil alle Fenster/Anwendungen der vorherigen Session geschlossen wurden. Alles ist nur ein Fake, damit der Nutzer glaubt Windows 8 bzw. 10 würden viel schneller booten als Vista / 7.

Das Windows 8 bzw. 10 nicht richtig herunterfährt merkt man zum Beispiel, wenn man einen Fehler im System hat, der auch nach mehreren dieser "Pseudo-Boots" immer wieder auftaucht, da das System ja nie komplett neu in den Hauptspeicher geladen wird.

Dieser Pseudo-Boot ist zudem extrem gefährlich für die Daten von Leuten, die in Multibootumgebungen arbeiten und dort Systeme mit einem anderen Bootloader als dem von Windows 8/10 starten müssen, welche schreibend auf die NTFS-Partitionen von Windows zugreifen.

http://www.heise.de/open/artikel/Linux-und-Windows-8-Schnellstart-gefaehrdet-Daten-1780057.html

Wegen diesem Problem durfte ich damals einigen Bekannten, die bei Release unbedingt sofort Windows 8 auf ihrem Produktivsystem installieren mussten, ihre verlorenen Daten retten.

Da ich Windows schon seit langem fast nur noch aus der Kommandozeile bediene und daher mit dem Befehl "shutdown.exe /s /t 0 " herunterfahre, hatte ich da glücklicherweise nie Probleme, denn diesen Befehl verstehen auch Windows 8 und 10 und fahren dann richtig herunter.

Ich weiss auch gar nicht, wo Windows 8.0 überhaupt die Herunterfahren-Schaltfläche hat, weil ich die vermutlich noch nie gesucht, geschweige denn benutzt habe.

Was ich von einem Konzern halte, der für einen Marketing-Gag wie gefaketes schnelleres Booten (indem er sein Betriebssystem nicht richtig herunterfährt/das Dateisystem dabei nicht richtig schliesst) die Daten der Nutzer gefährdet, kann sich hier wohl jeder denken.

Ein schnellerer Boot ist bei Windows 10 also eher kein Vorteil, sondern ein Nachteil, der einen die Arbeit diverser Stunden, oder, bei fehlendem Tagesbackup, auch die von mehreren Tagen und Wochen kosten kann.

Windows 10 ist also nicht nur wegen seiner Überwachungsfunktionen und der fehlenden Software (Mediacenter, Spiele, MovieMaker, Fotogalerie etc.), fehlenden Codecs (z. B. DVD/MPEG2-Abspielcodec) nicht zu empfehlen, sondern auch eine Gefahr für die Daten des Nutzers. Daher setze ich es auch nicht produktiv ein.
 
@resilience: :D Darüber lässt du dich jetzt aus, nachdem das schon seit 3 Jahren öffentlich bekannt ist?

Wenn man eine MultiBoot-Umgebung hat und zwischen diesen Daten tauschen will, dann sollte man auch so schlau sein, eine separate Partition für die Daten anzulegen, welche man dann zwischen den Systemen sharen kann und nicht auf der Partition eines Fremdsystems rumpfuschen!

Seit 3 Jahren nutze ich das System und hatte nie Probleme mit der Handhabe, denn wenn ein Fehler auftritt, dann warte ich nicht bis zum runterfahren und denke morgen ist er weg, sondern starte gleich neu, weil ich arbeiten muss und mich nicht mit Fehlern die mir bis zum runterfahren über den Weg laufen könnten aufhalten will.
 
@Knarzi81: >>Darüber lässt du dich jetzt aus, nachdem das schon seit 3 Jahren öffentlich bekannt ist?<<

Wenn es mal nur 3 Jahre wären die dieses Problem besteht und es allen bekannt wäre!

Den ersten Bekannten mit einem Datenverlust aus genau diesem Grund habe ich grob geschätzt irgendwann Anfang des letzten Jahrzehnts datenrettenderweise "betreuen" müssen, nachdem mit Windows 2000 der Hibernation-Mode eingeführt wurde.

Das Problem hat sich mit Windows 8 und 10 lediglich noch zusätzlich verschärft, weil es nun als Multiboot-System-Nutzer nicht mehr reicht daran zu denken auf die "Herunterfahren"-Schaltfläche zu klicken bevor man ein anderes System bootet, da diese Aktion ein Windows 8 oder 10 in Standardeinstellung EBEN NICHT mehr herunterfährt.

Wenn Microsoft schon nicht imstande ist ein Problem das zu Datenverlust führt in über 10 Jahren zu lösen, dann sollten sie es wenigstens nicht noch schlimmer machen indem sie den Nutzer darüber zu täuschen versuchen in welchen Zustand sein PC "heruntergefahren" wird. Man hätte ja auch eine Schaltfläche "Herunterfahren für Schnellstart-Modus" oder Ähnliches neben "Herunterfahren" ins Menü basteln können, dann wäre zumindest niemand in meinem Bekanntenkreis der das Problem kannte darauf hereingefallen.

Übrigens fallen bis heute Leute auf die Nummer herein. Einige merken erst nach längerer Zeit, dass Daten verschwunden sind, wenn diese längst von anderen Daten überschrieben wurden und somit verloren sind. Viele merken es vermutlich gar nicht, wenn es keine wichtigen Daten waren die sie irgendwann suchen, weil sie sie brauchen.

>>Wenn man eine MultiBoot-Umgebung hat und zwischen diesen Daten tauschen will, dann sollte man auch so schlau sein, eine separate Partition für die Daten anzulegen, welche man dann zwischen den Systemen sharen kann und nicht auf der Partition eines Fremdsystems rumpfuschen!<<

Der Datenverlust liegt darin begründet, dass Windows im Hibernation- bzw. "Schnellstartmodus" die Dateisysteminformationen SÄMTLICHER Datenträger/Partitionen aus dem Hauptspeicher in den Hibernation-Cache schreibt und bei einem Neustart mit diesen ALTEN Dateisysteminformationen weiterarbeitet und sie auf die Datenträger zurückschreibt, selbst wenn sich im Dateisystem auf den Datenträgern durch die Arbeit mit einem zwischenzeitlich gebooteten anderen System etwas verändert hatte.

Es ist also durchaus nicht so, dass nur das Systemlaufwerk von Windows dadurch Schaden nehmen kann. JEDES Laufwerk dessen Dateisystem Windows lesen und schreiben kann und auf dem ein anderes System zwischenzeitlich etwas verändert hat kann bei so einer Aktion Daten verlieren/Schäden am Dateisystem erleiden. Eine separate Daten-Partition mit NTFS oder FAT32 ist davor nicht geschützt. Nur Partitionen deren Dateisystem Windows nicht lesen kann sind davor sicher, die eignen sich aber auch nicht zum Datenaustausch mit Windows.

>>Seit 3 Jahren nutze ich das System und hatte nie Probleme mit der Handhabe, denn wenn ein Fehler auftritt, dann warte ich nicht bis zum runterfahren und denke morgen ist er weg, sondern starte gleich neu, weil ich arbeiten muss und mich nicht mit Fehlern die mir bis zum runterfahren über den Weg laufen könnten aufhalten will.<<

Mit Systemen die beim normalen Betrieb "Fehler sammeln" und instabil werden arbeite ich erst gar nicht, daher nutze ich Windows auch so gut wie nie als Produktivsystem, sondern bestenfalls noch für niedere Aufgaben wie Gaming oder Internetsurfen.

Ich boote Systeme die ich täglich nutze oft nur alle paar Monate, manchmal auch nur einmal im Jahr neu. Auf meinem Linux-Webserver läuft sogar noch ein Debian 3.0, das seit seiner Installation Ende 2002 noch nie neu gebootet wurde (dank USV läuft es auch bei Stromausfällen durch Gewitter weiter).

Diesen Unsinn, dass man ein System ständig neu starten muss, weil es von selbst irgendwelche Fehler entwickelt, kenne ich nur von Windows-Rechnern, wobei aber meine Windows-XP- und Vista-Installationen häufig auch monatelang nur in den Ruhezustand heruntergefahren und somit nicht neu gebootet werden und trotzdem keine erkennbaren Fehler entwickeln. Nur weiss ich bei denen dann auch, dass ich kein anderes System darauf booten darf, weil ich sie ja selber in den Ruhezustand geschickt und eben nicht "Herunterfahren" geklickt habe.
 
@resilience: Tja, man könnte es auch einfach deaktivieren.

http://www.deskmodder.de/blog/2012/08/09/hybridboot-schnellstart-deaktivieren-aktivieren-windows-8-rtm/

Du machst viel Trara um etwas, für das es eine simple Lösung mit 5 Sekunden Websuchen gibt.
 
@Knarzi81: Für die Anfänger, die sich Windows 8 oder nun Windows 10 zugelegt haben, weil Microsoft es als auf Anfänger zugeschnittenes Betriebssystem verkauft, ist es unerheblich ob sie, nachdem sie Daten verloren haben, in kurzer Zeit eine Lösung im Netz finden (wenn sie überhaupt ahnen, wieso die Daten plötzlich weg sind und so wissen wonach sie suchen müssen - die meisten meiner Bekannten mit dem Problem sind da nicht so einfach drauf gekommen, was passiert war), denn dann sind ihre Daten bereits weg.

Mir wäre das Problem , wie gesagt, gar nicht aufgefallen, weil ich Windows seit NT 4.0 über die Kommandozeile herunterfahre und auch Windows 8 und 10 dabei "richtig" herunterfahren. Es sind die Anfänger, die den Schaden haben, weil sie auf die grafische Oberfläche angewiesen sind, in der Microsoft eine Schaltfläche falsch beschriftet hat.
 
@resilience: psst.. guck mal, was windows anbietet

http://abload.de/img/zwischenablage02zjswb.jpg
 
@Slurp: Ja, dummerweise wissen das aber nicht alle Leute die Windows 8 einsetzen und diese gehen daher davon aus, dass "Herunterfahren" weiterhin "Herunterfahren" bedeutet. Wenn sie sich gewahr werden, dass Microsoft ihnen mit einem Fake einen schnelleren Systemboot vorgaukeln will und dabei ihre Daten gefährdet, sind die ersten Daten meistens schon verlorengegangen.

Ich weiß zwar wo man das Systemverhalten ändert, setze Windows 8 aber gar nicht produktiv, sondern bestenfalls als Opfersystem für das Pentesting ein. Daher besteht für meine Daten keine Gefahr, selbst wenn ich davon nichts wüsste.
 
@resilience: Ehrlich, der Hybride Shutdown ist nichts, was von Microsoft absolut geheim eingeführt wurde, sondern es wurde groß kommuniziert. Auch, dass es eher ein Ruhezustand ist und spätestens da sollten Leute, die Multibootumgebungen einsetzen, aufhorschen.

Und es tut mir leid das sagen zu müssen, aber für mich sieht es so aus, als hättest du bislang schlicht nicht gewusst, dass man die Option abschalten kann. Anders lässt es sich mir nicht erklären, wieso du immer mit der Console rumeierst, anstatt den Haken einfach rauszunehmen und damit den normalen Shutdown wieder zu aktivieren.
 
@Slurp: >>Ehrlich, der Hybride Shutdown ist nichts, was von Microsoft absolut geheim eingeführt wurde, sondern es wurde groß kommuniziert.<<

Trotzdem verlieren Nutzer, auch über 15 Jahre nach der Einführung des Hibernation-Mode, immer noch deshalb ihre Daten und durch den nicht direkt erkennbaren Schnellstartmodus verlieren auf Windows 8/10 sogar einige derjenigen Nutzer erneut ihre Daten, die sich schon einmal eine blutige Nase geholt hatten und daher immer auf "Herunterfahren" klickten und damit bisher sicher vor Datenverlusten waren. So etwas finde ich auf einem angeblich für unerfahrene Nutzer optimiertem Betriebssystem wie Windows eine Sauerei. Auf so einem System kann man nicht davon ausgehen, dass die unerfahrenen Nutzer wissen, dass "Herunterfahren" unter Windows 8 plötzlich nicht mehr dasselbe ist wie das "Herunterfahren" auf früheren Windows-Versionen und es nun ihre Daten in Gefahr bringt, wie früher nur der "Hibernation-Mode" es tat.

>>Und es tut mir leid das sagen zu müssen, aber für mich sieht es so aus, als hättest du bislang schlicht nicht gewusst, dass man die Option abschalten kann. Anders lässt es sich mir nicht erklären, wieso du immer mit der Console rumeierst, anstatt den Haken einfach rauszunehmen und damit den normalen Shutdown wieder zu aktivieren.<<

Wie ich in einem anderen meiner Kommentare hier schon erklärte, wüsste ich bei Windows 8.0 konkret nicht einmal, wo der Herunterfahren-Knopf überhaupt zu finden ist und selbstverständlich weiss ich da noch weniger, wo Dein "Haken" zum Abschalten des Schnellstarts zu finden ist, da mir das nichts nützen würde und ich nach wohl bald zwei Jahrzehnten als Linux-Nutzer kein besonderes Interesse an grafischen Bedienoberflächen habe.

Grafische Bedienoberflächen sind mir zu ineffizient und träge, verbrauchen viele Systemressourcen, crashen gern oder starten auf kritischer Hardware erst gar nicht, ihre Bedienung ist nur äusserst umständlich und fehleranfällig per Makrorecorder zu automatisieren, sie bieten keine vollständige und an einem Platz einzusehende Liste an Aktionen die man auf ihnen durchgeführt hat, sie sind über eine schlechte Verbindung nicht von Ferne zu bedienen etc.

Bei jeder neuen Windows- oder MS-Office-Version wegen der veränderten GUI wieder neue Klickwege auswendig zu lernen ist mir zudem einfach zu mühsam. Ich lerne gerne neue Dinge, wenn sie meine Fähigkeiten erweitern, aber bei den GUIs von Windows und MS Office müsste ich immer wieder Lebenszeit darauf verschwenden ALTE Dinge neu zu lernen, die ich längst konnte. Das wurde mir schon in den 90er Jahren zu blöd. Ich suche doch nicht bei jeder neuen Softwareversion wieder in den ganzen Menüs nach den Funktionen die ich benötge. Während mir das "Rumeiern" in grafischen Bedienoberflächen also durchaus ein Begriff ist, sehe ich nicht, was Du im Bezug auf meine Vorliebe, Windows seit deutlich über 15 Jahren per Kommandozeile herunterzufahren mit "umeiern" meinst? Das funktioniert schneller als mit einer Maus und weit schneller als mit dem Mausersatz eines Notebooks. Insbesondere wenn man das Notebook in einem durch Schlaglöcher fahrenden Fahrzeug betreibt, kann man da von zuverlässiger, flüssiger Bedienung nicht mehr sprechen. Die Tasten zum Eintippen von Text trifft man hingegen auch dann noch.

Ich tippe um die 200 Zeichen pro Minute und habe einen Befehlsspeicher mit Autoergänzung in meiner Kommandozeile. Wie weit kommst Du mit Deiner Maus auf dem Weg zur mir nicht bekannten "Herunterfahren"-Schaltfläche wohl, bevor ich [s][h][u][Tab][Enter] in die Kommandozeile eingetippt habe? Fünf Tastendrücke bei 200 Anschlägen pro Minute und da diese Bewegung längst im Unterbewusstsein gespeichert ist, weil ich meine Windows-Rechner seit Windows NT 4.0 so herunterfahre, tippe ich die Anschläge vermutlich noch etwas schneller als ich normalen Text tippe über den ich ja beim Tippen noch nachdenken muss.

Fünf Tastensanschläge reichen bei mir um "shutdown /s /t 0" in der Kommandozeile zu erzeugen und abzuschicken und ich habe in der Kommandozeile kein Delay durch sich erst noch einblendende Schaltflächen, wie man es in grafischen Oberflächen beim Herumkaspern mit der Maus hat. "Rumeiern" sieht bei mir anders aus.

Apropos "Rumeiern": Wie würdest Du einem Bekannten, der prophylaktisch den Hibernation- bzw. Schnellstart-Modus auf allen seinen Windows-Installationen deaktivieren möchte um seine Daten nicht zu gefährden in einem kurzen Satz erklären, wie er die entsprechende Einstellung vornimmt, wenn der in einer Multiboot-Umgebung neben Linux z. B. Windows XP, Windows 7 und Windows 8 betreibt und kein System davon aus Versehen in den Hibernation- bzw. Schnellstart-Modus fahren soll? Ich wüsste bei keinem der verschiedenen Windows-Systeme auf Anhieb wo die jeweilige Einstellung in der Oberfläche zu finden wäre, trotzdem habe ich in den letzten 15 Jahren diversen Bekannten, ohne die Übermittelung eines Links zu einer den Sachverhalt lang und breit erklärenden Webseite und ohne Verweis auf eine Suchmaschine oder Literatur, mit einem kurzen Satz in Chat oder E-Mail erklären können, wie man Hibernation- bzw. Schnellstart-Modus dauerhaft deaktiviert, so dass sie das selbst erledigen konnten.
 
Die tun alles was sie können, um den Leuten das Totalspionage-System namens Windows 10 aufs Auge zu drücken.
 
@Jas0nK: Den Aluhut heute schon poliert? ^^
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