"2G Tuesdays": Facebook bremst Entwickler-Bandbreite Dienstags aus

Die Macher des Social Networks Facebook müssen sich zukünftig stärker damit auseinandersetzen, wie es sich mit langsamen Internet-Verbindungen lebt. Dafür werden jetzt die so genannten "2G Tuesdays" eingeführt - immer Dienstags sollen die Entwickler ... mehr... Facebook, Entwicklung, 2G Tuesdays Bildquelle: Facebook Facebook, Entwicklung, 2G Tuesdays Facebook, Entwicklung, 2G Tuesdays Facebook

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Für Entwicklungsland Deutschland ja nützlich für alle die Facebook mobil nutzen.
 
@testacc: Und dank dem Beschluss der Netzneutralität von gestern, haben die Provider noch weniger Interesse am Ausbau: https://youtu.be/6JZNvhCwKRE

Das sieht man z.B. daran, dass in Deutschland nicht jeder das LTE-Netz nutzen darf.
 
EDGE ermöglicht in der Theorie ja eigtl. Bandbreiten bis zu knapp 300 kbit/s, was zum Abrufen von Mails, eines Newsfeeds oder einfacher Websites ausreichen sollte. Die ersten iPhones konnten ja auch nur das und hatten kein 3G, und dennoch kamen da viele problemlos mit zurecht.
Bei uns in Deutschland ist es meinen Erfahrungen nach aber so, dass 2G-Internet mittlerweile nur noch im Telekomnetz, in dem man eigtl. eh nur selten drauf zurückfällt, wirklich funktioniert und die Bandbreite liefert, die es liefern sollte. In allen anderen Netzen bedeutet der Rückfall auf EDGE bei mir selbst bei vollen 5 Balken Empfang in der Praxis so gut wie immer Totalausfall der Internetverbindung. Surfstick, Tabelt, Handy, überall das gleiche. Meist gestaltet sich das so, dass immer mal für ein paar Sekunden Daten fließen, gefolgt von einer Totzeit, die 30s-1Min. lang sein kann. 2G-Internet ist bei uns damit in den meisten Netzen praktisch nicht mehr zu gebrauchen.
 
@mh0001: bei kontinuierlichem Datenfluss kann man mit 56k noch ohne Probleme Emails abholen, in Foren surfen und chatten. Auch VoIP geht über teamspeak und co.
 
@mh0001: Ich habe immer nur 2G an und schalte bei Bedarf erst auf 3G (lebe aber in einem Ballungsgebiet mit guter Netzabdeckung). Reicht für eMails, Chat und langsames Surfen und im Prinzip sogar für Musik-Streaming (wenn man lange Bufferzeiten und Ruckler in Kauf nimmt) aber nicht für VoIP, es liegt aber nicht an der fehlenden Bandbreite sondern am "packet loss" bei mobilen Verbindungen. Wenn ein Paket zig mal empfangen werden muss kommen die Informationen nicht in Echtzeit, das führt zu Zeitverzögerungen und (untertrieben gesagt) Rucklern.
 
@otzepo: Ich habe auf "nur 4G" stehen. Wenns kein 4G gibt, spart das Handy so Strom. Kommt aber extrem selten vor.

Grade in 2G ist Surfen eigentlich unmöglich, wegen der vielen Packet Loss ... Emails und anderes kommen aber durch (Messenger).
 
@mh0001: Auch bei Vodafone hat man immer mal wieder 2G ... dann kann man das Internet aber auch gleich abschalten, mehr als immer mal ne Mail kommt da nicht durch.
 
0.facebook.com fällt mir dazu ein (nur aus dem eplus-Netz erreichbar, wenn es das überhaupt noch gibt)
 
@otzepo: m.facebook.com und touch.Facebook.com gibt's auch noch.
Oder du nutzt alternative Clients wie Tinfoil, die Bilder blockieren können.
 
sollte man auch mal diversen Telekommunikationsunternehmen vorschlagen :D
 
Wo 3G und 4G nicht zum Standard gehört ... da muss er nicht weit.
Utah, New Mexico ... 2 Stunden fahren ohne einen Balken Empfang auf Highways sind keine Seltenheit. Im vergleich zu ähnlich dünn besiedelten Ländern in Europa (Finnland, Norwegen) ist das traurig.
 
Und bald kommt der Low-Budget-Wednesday. Da dürfen alle Entwickler ihre Apps nur mit HTC middle class Geräten nutzen. Damit sie ein Gefühl dafür bekommen, wie viele Ressourcen das Ding zieht.
 
Dafür gibts ja Facebook Lite...
 
Die Idee ist eigentlich ziemlich gut. Webdesigner könnten sich da ein Beispiel dran nehmen. Nervig sind im mobilen Abruf-Webseiten mit automatisch startenden Werbevideos. Da muss man auch Winfuture kritisieren, weil Inhalte hier auch ab und zu in Videos gesteckt werden und man das nicht vor dem Abruf eines Links sieht.
 
@floerido: Nan kann von Facebook halten was man will, aber diese Idee ist eigentlich nicht schlecht. Das Produkt so anzupassen, dass es auch in weniger ausgebauten Gebieten nutzbar bleibt, ist eine super Sache.
Andererseits ist es - wie schon erwähnt - leider auch so, dass auf Grund eben solcher Entwicklungen die Provider sich eben nicht genötigt sehen, ihre Produkte um Bandbreite auszubauen, da man sich ja auf den Softwareentwicklungen anderer ausruhen kann.

Kommen jedoch auch die Provider mit eigenen Angeboten, die mehr Bandbreite erfordern (Beispiel Entertain der Telekom), führt letztlich nichts am flächendeckenden Ausbau der Internetverbindungen vorbei. Oder man erreicht eben nicht so viele Kunden, was mittel- bis langfristig nicht zielführend sein kann.

Wir können halt nur abwarten, in welche Richtung sich diese Entwicklung bewegt...
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