Neuer Rekord: Brennstoffzelle läuft inzwischen seit 8 Jahren durch

Die Wissenschaftler am Forschungszentrum Jülich haben einen neuen Rekord hinsichtlich der Lebensdauer von Brennstoffzellen erzielt: Seit rund 70.000 Stunden beziehungsweise etwa 8 Jahren läuft ihr System inzwischen ohne Unterbrechung durch und zeigt ... mehr... Brennstoffzelle, Kraftwerk, FZ Jülich Bildquelle: FZ Jülich Brennstoffzelle, Kraftwerk, FZ Jülich Brennstoffzelle, Kraftwerk, FZ Jülich FZ Jülich

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"Hierbei handelt es sich um eine Festoxid-Brennstoffzelle, deren Prinzip aufgrund des hohen Wirkungsgrades als besonders gut für verschiedene Anwendungen gesehen wird" Aber die Lobbyisten sagen NEIN!
 
@happy_dogshit: Stell Dir mal vor, die Leute kaufen soein Ding und würden erst nach 10 Jahren den Servicetechniker rufen. Das wäre ja richtig übel. Die Dinger sollen gefälligst nach 2 Jahren und einem Tag abrauchen!
 
@bowflow: man stelle sich ferner vor, der Privatmann würde sich seinen Strom oder Wärme völlig autark selbst erzeugen, und das billiger als vom Lieferanten. Das geht ja schon mal gar nicht....
 
@notme: Das Problem ist nach wie vor die Lagerung von Wasserstoff. Es gibt bereits Brennstoffzellen für den "Hausgebrauch", diese verwenden jedoch Erdgas, das bei Bedarf zur Wasserstoffherstellung genutzt werden kann. (Erdgas ist in der Lagerung unproblematischer)

Auf diesem Weg erreicht man aber "nur" eine Kostenersparniss von ~ 25% gegenüber den großen Energieversorgern. Und wenn man dann einrechnet, dass so ein Teil derzeit noch viele tausend Euro kostet (derzeit ca 40.00 Euro), müsste man aktuell wohl ca 50 Jahre (ohne Zusatzkosten) Strom erzeugen, dass sich das irgendwie rechnet. Sobald die Technik aber entsprechend billiger wird, wird es die von dir gewünschten autarken Häuser geben, und dies ist wie mit aller Technik nur eine Frage der Zeit.
 
Ich hoffe, das Teil ist auch ordentlich durchgerüttelt worden.
Wenn so ein Ding jemals in einem Auto laufen soll, ist das dringend nötig, da unser Geld
ja für alles mögliche verschenkt wird aber nichts für die Straße übrig bleibt.
 
@Trabant: Nicht nur durch geschüttelt, thermische Belastungen werden erst bei häufigem Temperaturwechsel relevant, von daher sagt dieser Test wenig über die Haltbarkeit bei einer Anwendung z.B. als Raumheizung aus.
 
@chillah: Aber sie könnte im Keller als Hauskraftwerk laufen und so konstant ihre Temperatur halten. Sie erzeugt 24/7 Strom, der zum generellen elektrischen Verbrauch, Heizen, etc. genutzt wird und Überproduktion kann eingespeist werden. Dann wären die Temperaturwechsel gering gehalten und die Belastung für das Bauteil weniger.
 
@LoD14: Irgendwann haben aber so viele Leute dann so eine Brennstoffzelle das das Netz überlastet weil zu viel eingespeist wird und dann ? :)
 
@Balder: Dann wird die Einspeisung von der Netzlast abhängig gemacht und du verfeuerst die Energie anderweitig.
 
Eine gute Möglichkeit, daß Pupsgas sinnvoll zu nutzen.
Es wird verbrannt und in elektrische Energie gewandelt. Ich kann sozusagen mit der Hilfe von Bohnen / Fruchthülsen allgemein, den Tank meines Autos befüllen.
Jeder Pups, einen Meter....
 
So etwas darf es einfach nicht geben. Wer soll dann das ganze schöne Öl verbrennen?
 
@Gevatter: öl ist nunmal billiger und einfacher.
 
@iPeople: Noch
 
@DioGenes: Vor drei Jahren hätte dir jeder zugestimmt, heute lächeln alle müde, weil der Ölpreis im Keller ist...naja dadurch wird's aber auch nicht mehr^^ Die Zeit in der Erdöl wirklich knapp ist, wird kommen. Und plötzlich sind die alternativen Energiequellen dann wieder interessant ;)
 
@DioGenes: Und? Irgendwann isses alle, dann wird es Alternativen geben.
 
@iPeople: Na, du machst dir ja richtig Gedanken um die Zukunft... Alternativen gibt es schon lange, sie werden nur von der Erdöl-Lobby blockiert...
 
@DioGenes: OMG, diese Verschwörungstheorie wieder. Zeig doch mal ne Alternative. Und damit meine ich nicht E-Autos für 80.000 Euro.
 
@iPeople: Ah, du denkst dabei also nur an Autos, sprich, Verbrennungsmotoren? Interessant. Das Erdöl gerade für die Petrochemie eine wichtige Rolle spielt... Verschwörung... Okay, dann fangen wir mal an, dann beim Auto: Brennstoffzelle (wird leider zu wenig geforscht, gefördert), ggf. Sterling-Motor, zu wenig Forschung. Dann, außerhalb des Deutschen liebstes Kind natürlich die erneuerbaren Energien (eigentlich DIE Lösung), Wind, Solar, Wasser. Und E-Autos? Wo soll denn der Strom dafür herkommen? Das ist doch ein Verbraucher, kein Lieferant.... Mann, Mann, Mann... Fakt ist, die fossilen Ressourcen sind begrenzt und gerade Erdöl wird sehr stark in der Medizin gebraucht, da sollte man mal dran denken, bevor man das einfach "verbrennt"...
 
Wird Zeit das es mal zum Massenprodukt gereicht, und so der etablierten Lobby kräftig ans Bein pinkelt!
 
So lange Wasserstoff durch den Strom aus Kohlekraftwerke über Elektrolyse gewonnen wird, bringt eine Brennstoffzelle nur einen theoretischen Vorteil. Beispielsweise hat ein Fahrzeug mit Brennstoffzelle einen CO²-Footprint von 400g pro Kilometer.
 
@Knarzi81: man braucht dafür keien kohlekraftwerke mehr, es geht auch mit windkraft und neuerdings auch mit pv aber da ist der wirkungsgrad noch nicht gut genug, bei ersteres aber schon.
 
@Odi waN: Es geht nicht darum, was geht, sondern darum, was aktuell gemacht wird. Und aktuell wird Wasserstoff durch herkömmlichen Strom erzeugt und dieser wird immer noch zu einem sehr großen Teil aus fossilen Brennstoffen gewonnen.
 
@Knarzi81: Zum Vergleich der Mitteklasse PKW macht 100 - 150 g/km, oder nicht? Gibt auch schon Modelle unter 100 g/km
 
@windig: Genau, danke!
 
@Knarzi81: Und selbst wenn es aus erneuerbaren Energien kommt muss die Brennstoffzelle erstmal mit den > 90% Effizienz von Lithium Akkus mithalten können.
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