OneNote bekommt Formerkennung und arbeitet mit FiftyThree zusammen

Microsoft hat ein umfassendes Update für die Notizen-App OneNote angekündigt. Unter anderem arbeitet OneNote mit FiftyThree zusammen und unterstützt deren Eingabestift Pencil und die dazugehörige App Paper auf dem iPad. Außerdem gibt es schon bald Shape Recognition, ... mehr... Microsoft, Windows, Ipad, Office, OneNote Bildquelle: FiftyThree Microsoft, Windows, Ipad, Office, OneNote Microsoft, Windows, Ipad, Office, OneNote FiftyThree

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... und arbeitet immer noch nicht mit einem lokalen Server, oder wenigstens lokal! Dadurch fällt der Einsatz in unserer Firma raus :(

( Ja, im Office 20XX geht es - aber auf Tablets und Phones nicht )
 
@notepad.exe: Finde ich auch sehr schade... Würde OneNote viel lieber über meinen Owncloud Server syncen als über OneDrive, aber dann muss man leider auf Smartphone/Tablet verzichten -.-

Gibts eig in der Office 2016 Version endlich die normalen Formatvorlagen, die es in jedem anderen Office Programm gibt?? Versteh nicht wieso die in 2010 und 2013 so reduziert sind und dazu nichtmal bearbeitbar :(
 
@notepad.exe: Geht nicht SharePoint?
 
Da ich in diesem Semester dem Papier abgeschworen habe und angefangen habe, sämtliche Aufzeichnungen mit OneNote auf meinem Surface Pro 3 zu machen, kommt mir das sehr gelegen. :)
 
@adrianghc: Mache ich auch schon lange so, und ist wirklich ein Traum. Allerdings bewirkt bei mir die Druckempfindlichkeit eine krakelige Schrift, so dass ich es abstellen musste.
 
@adrianghc: Da vertraust Du aber auf Dein Glück, denn mit der zunehmenden Menge Daten im OneNote Dateicontainer steigt die Chance, dass dieser einen internen Fehler entwickelt, der dann irgendwann bei einer Bearbeitung Dein Notizbuch unbenutzbar macht.

Ich habe gerade einen Studenten in der Bekanntschaft, der ein solches Problem hat. Das Üble bei ihm ist, dass er zwar sogar zwei Sicherungen seiner lokalen Notizbuchdatei (Er benutzt die mit Office gelieferte Offline-Version, weil er seine Daten nicht öffentlich auf einem Microsoft-Server im Netz haben möchte.) hatte, eine zwei Monate und eine erst wenige Tage alte, der Fehler aber scheinbar in beiden schon vorhanden ist, denn egal ob er mit dem älteren oder neueren Backup weiterarbeitete, immer ging einige Tage bis Wochen später sein Notizbuch wieder kaputt bzw. es liess sich nicht mehr problemlos und fehlerfrei damit weiterbearbeiten. An Hardwarefehlern beim Schreiben/Lesen der Daten kann es nicht liegen, denn er hatte die Backups auf zwei verschiedenen Rechnern liegen und auch eine ausschliesslich auf dem einen oder anderen Rechner weiterbenutzte Backup-Kopie führt irgendwann immer wieder in die Katastrophe.

Auch mit Tools wie diesem hier war das Problem nicht zu beheben:

https://onenote.recoverytoolbox.com/de/

Die ganzen hier nachzulesenden Backup Tipps nützen bei dem Problem nichts...

http://onenote-blog.de/ruhiger-schlafen-so-legen-sie-backups-ihrer-notizen-an/

...und dort ist zudem zu lesen: >>Wichtig: So blöd es ist, aber das Zurückkopieren von Backups ist nur in der mit MS Office 2013 installierten Version von OneNote möglich. Die seit März 2014 erhältliche kostenlose Ausgabe kann zwar ebenfalls sichern, produziert beim Zurückspielen aber nur eine Fehlermeldung, dass diese Version keine lokalen Notizbuch-Dateien (als solches werden die Backup-Files auch angesehen) öffnen kann.<<

Solche Meldungen machen mich dann noch nachdenklicher, ob es eine so gute Idee ist Notizen über Jahre in einem Format zu speichern, aus dem man sie ohne Hilfe von OneNote als normaler Nutzer nicht mehr herausbekommt:

http://www.office-loesung.de/ftopic302010_0_0_asc.php

Man steht also mit etwas Pech irgendwann ziemlich dumm da, wenn man wichtige Notizen für das Studium nur in OneNote ablegt und ich weiss nicht, ob ich es dafür riskieren würde länger zu studieren, falls OneNote im passenden Moment vor einer wichtigen Klausur oder nach langen Recherchen für die Abschlussarbeit schlapp macht.

Ich habe mit meinem nagelneuen Tablet-Convertible vor über 10 Jahren in meinem letzten Studienjahr zwar auch mit OneNote gearbeitet, dessen Nutzung später aber bereut, als ich mein Notizbuch von OneNote 2003 nicht in ein voll funktionsfähiges OneNote 2007 Notizbuch konvertieren/importieren konnte.

Um meine Notizen voll funktionsfähig auf OneNote 2007 zu portieren hätte ich damals alle Inhalte aus über 2 Jahren einzeln aus meinem OneNote 2003 Notizbuch exportieren und neu in ein neu angelegtes OneNote 2007 Notizbuch importieren und neu arrangieren müssen, was ordentlich Zeit gekostet hätte. Da ich befürchtete dann bei OneNote 2010 die ganze Aktion mit Notizen von mehr als 4 Jahren noch einmal machen zu dürfen und das fortan bei jeder neuen OneNote-Version mit noch mehr Jahren an Notizen wiederholen zu dürfen, bin ich auf mein jahrelang vor OneNote ohne solche Probleme geführtes LaTeX-Notizbuch zurückgewechselt und habe die aus OneNote 2003 extrahierten Einträge der beiden OneNote-Jahre lieber dort eingearbeitet.

Da ich heute mehrere Jahrzehnte alte LaTeX-Abschlussarbeiten an der Hochschule mit einer heutigen LaTeX-Version auf jedem bekannteren PC-Betriebssystem layoutfehlerfrei und vollautomatisch per Script in ein vorzeigbares, fehlerfrei gesetztes PDF-Dokument wandeln kann und ich, im Gegensatz zu den gelegentlich mal aus heiterem Himmel defekten MS-Office-Dateien, noch nie eine LaTeX-Quellcodedatei hatte, die sich plötzlich nicht mehr öffnen liess, denke ich, der rein textbasierte und somit auch ohne LaTeX-Installation mit jedem Texteditor zu lesende und zu verstehende LaTeX-Quellcode ist besser zum Aufbewahren wichtiger Notizen geeignet. Texteditoren wird es immer geben. OneNote gibt es hingegen nur solange Microsoft existiert und ein finanzielles Interesse daran hat OneNote weiterzuentwickeln. Danach sitzt man in der Falle, denn Notizen aus Jahrzehnten exportiert man nicht "mal eben so" in eine andere Notizanwendung. Schon die Notizen von nur 2 Jahren systematisch aus OneNote 2003 zu exportieren und geordnet im Dateisystem abzulegen hat mich damals diverse Feierabende gekostet und dann musste das Zeug auch noch in LaTeX-Quelltext umgewandelt werden, was noch länger gedauert hat.

Fazit: Wer seine Notizen länger als 5-10 Jahre aktiv nutzen, bearbeiten und vor allem in einem einzigen Notizbuch verwalten und durchsuchen können möchte, der sollte sich von proprietäre Notizbuch-Dateiformaten hüten, die nur eine spezielle Version der Software eines einzigen Herstellers (hoffentlich) fehlerfrei lesen kann. Für die Zeit, die ein Studium dauert, mag es bei OneNote gerade noch reichen, aber selbst wenn man nicht plötzlich so einen tollen Fehler in Arbeitskopie und allen Backups hat wie mein Bekannter, ist man seine Daten nach ein bis zwei Jahrzehten zuverlässig los bzw. muss riesigen Aufwand treiben (altes Betriebssystem in virtueller Maschine installieren, hoffen das Microsoft die Neuinstallation der alten OneNote-Version darauf noch aktiviert etc.) um davon noch einmal etwas wiederzusehen.

Da ist OneNote nicht anders als andere Micosoft Office Produkte:

Die Formatierungen und Makros nur 15 Jahre alter MS-Word-Abschlussarbeiten aus dem Hochschularchiv fliegen einem beim Öffnen in Word 2013 (Wenn man sie denn geöffnet bekommt, denn Word 2013 verweigert das in Standardeinstellung erst einmal komplett!) derart um die Ohren, dass man die oftmals über 100 Seiten pro Arbeit Seite-für-Seite mit dem ausgedruckten Original aus der Bibliothek vergleichen und von Hand nacharbeiten müsste, um diese Arbeiten als sauber formatiertes PDF im digitalen Hochschularchiv für alle zugreifbar zu machen. Als Folge davon standen alle in LaTeX verfassten Abschlussarbeiten damals nach wenigen Tagen im digitalen Archiv meiner Hochschule, während man auf die meisten mit Microsoft-Word verfassten bis heute vergeblich wartet. Mit seinen proprietären Dateiformaten vernichtet Microsoft auf diese Weise Wissen, dass sonst allen Menschen weltweit kostenlos im Internet zur Verfügung stehen würde.

Wenn ich sehe, wie viele Firmen und Behörden mit MS Office arbeiten, kann ich jetzt schon voraussagen, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Menge Daten in nicht mehr korrekt auszulesenden Dateicontainern feststecken werden (Zumal auch PDF-Dateiformate sich verändern und ich meine Hand daher nicht dafür ins Feuer legen würde, dass ein heutiges PDF in 20 Jahren noch problemlos zu lesen ist. Meine LaTeX-Notizbuchdatei wird hingegen vermutlich auch in hundert Jahren noch mit jedem dann aktuellen ASCII-Texteditor zu lesen sein.) und dazu zählen dann auch die OneNote-Notizbücher einer ganzen Menge Menschen.

Ich halte OneNote in Verbindung mit einem Tablet-PC mit Stylus für ein nettes Spielzeug mit dem man eine Zeit lang durchaus seinen Spass haben kann. Aber ich habe schon einige andere verspielte Organizer/Notizverwaltungen kommen und gehen sehen (Zuletzt z. B. den Lotus Organizer, den ich in den 90ern auch mal für kurze Zeit benutzt habe. Wer den von damals an bis er vor einigen Jahren entgültig abgekündigt wurde noch benutzt hat, der hatte fast 20 Jahre seines Leben an Terminen, Notizen etc. in dem Teil und kriegt den heute auf Windows 8 oder 10 vermutlich nicht einmal mehr zum Laufen und die Benutzung seiner Organizer-Datei auf Smartphone und Co. kann er von vorneherein komplett vergessen. Diesen Weg gehen auch die Notizen der Leute, die heute OneNote oder Evernote benutzen.) und allen gemein war, dass ihre Nutzer am Ende mit jahrelang zusammengetragenen Datensammlungen in Dateiformaten dastanden, die kein aktueller Organizer und kein Notizverwaltungsprogramm mehr vollumfänglich und vollautomatisch einlesen und verwenden konnte. Und das waren dann schon die wenigen Nutzer, die es geschafft hatten die Organizerdatei keinem Systemlaufwerkscrash und keiner Malware zum Opfer fallen zu lassen.

Aber es muss am Ende jeder selbst wissen, wie wichtig ihm seine Notizsammlung ist. So wie sich heute viele Leute Computerspiele in AppStores kaufen, die sie in wenigen paar Jahren nie mehr spielen können werden, oder nichts dabei finden mit gemieteten Programmen zu arbeiten, so dass sie ihre Arbeit verlieren, wenn mal der Softwarehersteller pleitegeht, mögen heute viele Leute daran gewöhnt sein, einen Teil ihrer Daten von Zeit zu Zeit zu verlieren. Ich habe auch Bekannte, die durch eine defekte Systemplatte schon Betriebssysteminstallation und alle möglichen persönlichen Daten, wie Dokumente, Urlaubsvideos oder Fotos verloren haben, aber es nach wie vor nicht einsehen ihre Daten wenigstens auf einer zweiten Festplatte zu sichern. Andere zahlen für Musik, Spiele oder Filme und verlieren den ganzen Kram, wenn der Anbieter pleitegeht, da nur bei dem in der Datenbank vermerkt ist, dass sie die Titel erworben haben (Ich habe einen Bekannten der nach zwei Monaten ein für 60EUR gkauftes BF3 nicht mehr spielen konnte, weil das aus seinem Origin-Account plötzlich verschwunden war. Fand er zwar ärgerlich, aber da er die Quittung längst weggeworfen hatte, hat er nichts weiter unternommen.). Wer so bereitwillig auf seine jahrelang zusammengetragenen Daten verzichtet um wieder bei Null anzufangen, der braucht sich auch vor der Nutzung von OneNote, Evernote und Co. keine Gedanken mehr machen. Hat ja auch Vorteile immer wieder mit einem leeren Notizbuch anzufangen. Das ist viel schneller in den Hauptspeicher hochgeladen. ;-)
 
@resilience: Ist wohl ein lokales Problem, arbeite seit dem Anfang vom Studium mit OneNote. Das Notizbuch hat schon fast eine Größe von 1 GB und bisher noch nie Probleme.

Wahrscheinlich sollte dein Freund mit einem neuen Notizbuch anfangen.
 
@FlatHack: Ich hab für jede Vorlesung ein eigenes Notizbuch, die dürften nicht so sehr in der Größe anwachsen.
 
@adrianghc: Aufsplitten von grossen Dokumenten in Dokumentdateien, die z. B. jeweils nur ein Kapitel enhalten, war schon vor 20 Jahren bei grossen Dokumenten in MS Word das Mittel der Wahl um beim Schreiben eines Buches den Schaden geringer zu halten, wenn mal ein MS Word Dokument "kaputtging".

Bis heute benutzen viele Buchautoren, wenn sie noch unter Word schreiben, diese Taktik. Zum einen ist die Chance eines defekten Dokuments durch weniger Text (= weniger Formatierungen = weniger Fehlermöglichkeiten) pro Dokumentdatei geringer und zum anderen ist der Schaden sogar dann geringer, wenn sowohl Arbeitkopie als auch Backups den Fehler schon enthalten bevor er sich auswirkt. Hat man nur ein Kapitel pro Datei, kann man aus dem defekten Dokument oder dessen Backup den Text extrahieren, ihn in ein neues Dokument kopieren und muss dann halt nur ein Kapitel neu formatieren und mit Abbildungen/Formeln/Tabellen etc. bestücken anstatt ein ganzes Buch.

Die Taktik "pro Kapitel eine Word-Datei" half zudem dabei ein ebenfalls bis heute bestehendes Problem mit grossen bebilderten Dokumenten in MS Word zu lindern: Das langsame, ruckelnde Scrollen, das einen sonst beim Einarbeiten vieler kleiner Änderungen in grosse Word-Dokumente endlos nerven kann (Auch dieses Problem hat man unter LaTeX nicht -- mein grösstes LaTeX-Dokument misst derzeit über 1 Mio. Zeilen Quellcode in einer Datei -- da ruckelt beim Scrollen im Editor nichts. Wenn es sein muss fliegen da hunderttausend Zeilen in einer Sekunde durch. Die Bilder kommen ja erst beim Kompilieren des Quellcodes in das dann erzeugte PDF, welches dann auch gemächlicher scrollt. Aber Laden und Editieren des Quellcodes ist und bleibt so überlichtschnell, während man unter Word so vor sich hin ruckelt. ;-) ).

Mit diesen ganzen Basteleien habe ich mich schon in den 90er Jahren auf MS Word beschäftigen dürfen, weil meine Lehrer das für das Non-Plus-Ultra hielten und mir auch sonst niemand eine bessere Option zu dieser Office-Software empfohlen hat. So etwas werde ich mir heute nicht mehr antun.

Bei meiner LaTeX-Mitschrift habe ich alle Mitschriften aller Fächer in einer einzigen Datei gehabt (bzw. habe sie noch dort, denn meine ganzen Mitschriften liegen heute in einer kombinierten Terminkalender-Tagebuch-Notiz-und-Wissensammlungsdatei basierend auf über 1 Mio. Zeilen LaTeX Quellcode -- meinem persönlichen Wissens- und Lebensarchiv) und konnte so z. B. nach Stichworten fächerübergreifend durch alle Scripte suchen, wenn ich nicht mehr wusste in welchem Kurs in welchem Semester ich eine bestimmte Aussage zu einem strittigen Thema schon einmal gehört hatte. Da viele Kurse verschiedener Professoren aufeinander aufbauen und jeder Prof den Stoff etwas anders vermittelt, konnte ich so durch Suchen oft mehrere verschiedene Sichtweisen auf dasselbe Problem aus verschiedenen Kursen erhalten, was sehr nützlich war. So etwas ist bei für jeden Kurs getrennten OneNote-Notizbüchern nicht so einfach möglich.

Bei meinen über zwei Jahren mit OneNote 2003 habe ich daher darauf verzichtet Informationen auch noch in verschiedenen OneNote-Notizbüchern abzulegen (Ich hatte aber auch das Glück, dass mein OneNote-Notizbuch die gesamte Zeit problemlos funktionierte.). Ich fand es schlimm genug nun in einem LaTeX- und in dem OneNote-Notizbuch parallel suchen zu müssen und in dem OneNote-Notizbuch keine regulären Ausdrücke für die Suche benutzen zu können.
Da mein Tablet-PC aber neu war und OneNote mir für den wie geschaffen erschien, habe ich diese Unannehmlichkeit damals ignoriert bzw. in Kauf genommen. Es hätte mir viel Ärger mit dem Transfer der fast zweieinhalb Jahre Aufzeichnungen aus OneNote 2003 zurück in mein LaTeX-Notizbuch erspart, wenn ich damals in dem Punkt hart geblieben und auf OneNote von vorneherein verzichtet hätte. Aber wie heisst es so schön: "Hinterher ist man immer schlauer."
 
@FlatHack: Das OneNote-Notizbuch von meinem Bekannten hat einige Gigabyte mehr, weil er da auch Internetrecherchen zum Studium und erklärende Abbildungen, Fotos etc. drin sammelt. Es war aber auch keine feste Dateigröße ab der Original und Kopien der Backups fehlerhaft funktionierten. Da war in einem Fall sogar mehr als ein Gigabyte Unterschied zwischen der Dateigrösse bei der das Original ausfiel zu der Dateigrösse bei der die am längsten durchhaltende Kopie eines der Backups ausfiel.

>>Wahrscheinlich sollte dein Freund mit einem neuen Notizbuch anfangen.<<

Nachdem mehrere Jahre nicht nur Studiennotizen und eine Menge Arbeitstunden alleine für das Anordnen und Katalogisieren der Informationen in einer einzigen, durchsuchbaren OneNote-Datei draufgegangen sind, hat er verständlicherweise wenig Motivation mit einem neu angelegten Notizbuch von vorne anzufangen. Die alten Daten aus dem alten Notizbuch zu exportieren und in das neue hineinzubekommen und alles neu zu arrangieren wie es vorher war, würde wohl länger dauern als sein Studium vermutlich noch dauert und niemand könnte ihm garantieren, dass er am Ende der ganzen Arbeit nicht in Kürze wieder ein fehlerhaft funktionierendes, neues Notizbuch hat.

Es gibt Dinge, mit denen man nicht einfach mal wieder von Null anfangen und hoffen kann, dass es diesmal gut geht, sondern sich einfach eine erwiesenermaßen zeitlich unbegrenzt funktionierende Lösung suchen muss, wenn man nicht wieder und wieder seine Lebenszeit mit derselben Sisyphusarbeit verschwenden möchte um irgendwelche Softwarefehler auszubügeln.

Ich habe z. B. in mein LaTeX-Notizbuch bzw. meinen LaTeX-Organizer, in dem auch meine kompletten Studiums-Mitschriften stecken, inzwischen so gut wie alle Notizen und Terminkalendereinträge eingearbeitet, die ich seit meiner Teenagerzeit am Ende der 80er Jahre in Papier-Terminkalendern, auf Zetteln in Ordnern und später in elektronischer Form auf PCs gesammelt hatte. Eine derart umfangreiche und leicht zu durchsuchende Kombination aus Terminkalender, Tagebuch und Wissensammlung würde ich mich, nach meinen und den Erfahrungen vieler Bekannter und Kollegen mit verschiedenen MS-Office-Programmpaketen, bei OneNote nicht trauen zu erstellen. 15.000+ DIN-A4-Seiten mit Text, Tabellen, Formeln und Abbildungen irgendwann in meinem Leben "einfach noch einmal in ein neues Notizbuch zu übertragen", weil das alte plötzlich irgendwelche Fehlfunktionen zeigt oder in eine neue OneNote-Version nicht mehr ohne gigantischen Aufwand zu konvertieren ist, ist da einfach keine Option. Aufsplitten in zig einzelne OneNote-Notizbücher um den Schaden kleiner zu halten wenn eines "kaputtgeht" ist ebenfalls keine Option. Ohne Suchfunktion, die auch mit regulären Ausdrücken in allen Daten meines Organizer-Tagebuch-Notizbuches auf einmal suchen kann, ist diese Datensammlung nicht einmal die Hälfte wert.
 
@resilience: Mag ja sein, dass es viel Arbeit ist und das du da wahrscheinlich kein Bock drauf hast,
aber wenn das Notizbuch kaputt ist, ist es kaputt,
was gibt es da zu diskutieren? Vom reden wird es nicht wieder ganz. Das gleiche kann auch bei jedem anderen Programm passieren, muss aber auch nicht.

Das OneNote ein undurchsichtiges Dateiformat hat gefällt mir auch nicht, das ist aber auch der einzige Nachteil von OneNote.
 
@adrianghc: Was mir aber immer noch fehlt ist die Möglichkeit, zB A4 Ränder anzeigen zu lassen. Ich mache auch sämtliche Mitschriften mit einem Surface 3, möchte mir aber wichtiges zur Sicherheit ausdrucken und in einem Ordner als Notbackup ablegen. Aktuell muss ich immer abschätzen wie weit ich nach rechts schreiben kann...
 
@DarkTrance: Ein mir überaus bekanntes Problem, das ich unter OneNote 2003 ebenfalls über fast 2 1/2 Jahre hatte. Wann immer etwas ausgedruckt werden musste, also z. B. das Script verpasster Stunden für einen Studienkollegen der krank war, ging diese Hampelei los meine OneNote-Notizen in ein druckbares DIN-A4-Format zu bekommen.

Auch dieses Problem hat man beim Mitschreiben mit LaTeX nicht. Da sind DIN-A4-Seiten der Standard und es wird automatisch alles so angeordnet, dass es auf eine DIN-A4-Seite passt. Selbst als mal ein Studienkollege weit über hundert Seiten Script brauchte, weil ihm eine Cola im Rucksack ausgelaufen war und seine Papier-Mitschrift aus mehreren Kursen vernichtet bzw. verklebt hatte, konnte ich ihm die sofort in ein PDF ausdrucken, welches er dann wiederum direkt 1:1 auf DIN-A4-Seiten ausdruchen konnte. Zum Ende meines Studiums dann mit OneNote 2003 unterwegs, hätte ich in so einem Fall einiges an Formatierungsarbeit vor mir gehabt, bevor ich jemandem meine Mitschrift hätte ausdrucken können, weil OneNote eben keinen Wert auf "Druckbarkeit" der Notizen legte und einen alles ohne Sinn und Verstand auf ein in allen Richtungen unendliches virtuelles Arbeitsblatt nebeneinanderschmieren liess, dass sich in keinster Weise lesbar hintereinander auf DIN-A4-Blätter drucken liess. Wer sich da nicht vorher selbst in der Breite beschränkt, der braucht später Stunden um ein hundertseitiges Script sinnvoll auf Papier zu bringen.
 
OneNote auf dem iPad kann man nicht verwenden und mutiert zur Schrottanwendung. Eingefügte Elemente wie Bilder oder Tabellen kann man nicht woanders platzieren, nur über Ausschneiden, Cursor positionieren und Einfügen. MS-Mitarbeiter damit konfrontiert, der selbst überrascht war und sich informiert hat darüber. Ergebnis: Verschieben ist wirklich nicht möglich. Ob diese übliche Funktion kommt... Keine Ahnung. Klasse... Zum Vergleich: unter OSX ist es kein Problem. Was hat da MS geritten?
 
@wingrill9: ja, in Sachen OneNote haben bei Microsoft ausnahmsweise mal die fremden Plattformen das Nachsehen.
Von dem was Du schreibst, ist die Android-Version noch abgespeckter.
 
@wingrill9: du redest hier von iOS und fragst dich was MS da geritten hat? findest du selbst den fehler? vll. kann iOS nicht das bereitstellen was MS gerne hätte? auch wenn es unter osx geht ist das dennoch ein komplettes OS und keine mobile variante. und wie du hörst ist das bei Android das gleiche und noch schlimmer. auf wp 8.1 kann man nur bilder einfügen, also wo ist das Problem? wenn du OneNote nutzen willst nimm einen ordentlichen rechner und kein Spielzeug.
 
@Odi waN: gut gebrüllt... Geht leider nur daneben...
 
Wie bei allen anderen nutzlosen Automatiken wird das Wichtigste an der Formerkennung die möglichst komfortable Abschaltbarkeit sein.

Ich habe schon mit Word und Co. nie vernünftig arbeiten können (wobei ich nicht weiss, ob ich damit je vernüftig arbeiten konnte, denn bei etwas mehr Text/Daten gingen die meistens ohnehin in die Knie ;-) ), solange AutoErsetzung, AutoKorrektur und was es da sonst noch so an Automatiken gab an waren. Da tippte man z. B. eine Abkürzung oder eine Firmenbezeichnung mit zwei großen Buchstaben am Anfang richtig ein und nachdem man schon zwei Worte weiter war, wunderte man sich, wieso der zweite Buchstabe plötzlich klein war, obwohl man ihn gross getippt hatte! Danach durfte man dann erst einmal suchen, wo man diese verdammte Automatik abschalten konnte, damit der Buchstabe endlich in groß stehenblieb.

Was macht z. B. die Kreiserkennung, wenn mal jemand ein Oval oder gar ein Ei zeichnen will? Wenn daraus dann ein toller runder Kreis entsteht und sich das nicht deaktivieren lässt läuft da bei manchen Leuten sicher der Stift Gefahr in zwei Teile zerbrochen zu werden

Wer braucht so etwas?
 
@resilience: Es lässt sich aber deaktivieren.
 
hallo Leute! Kann mir jemand sagen wann das update verfügbar ist? hab ein Surface pro 3 mit windows 10 drauf und ich hab die Formerkennung leider nirgends in meiner one note app!? Hab ich das falsch verstanden und das Update kommt erswt noch ?
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