Satya Nadella: Was der Microsoft-Chef im Jahr 2015 verdient hat

Der Chief Executive Officer von Microsoft, Satya Nadella, hat diesen Job seit Februar 2014 und die Fachwelt ist voll des Lobs für den erst dritten CEO in der Geschichte des Redmonder Unternehmens. Für ihn selbst ist der Posten auch lohnenswert, wie nun ... mehr... Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Bildquelle: Microsoft Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft, Satya Nadella, Microsoft CEO Microsoft

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Verdienen ist sicher Ansichtssache, aber zumindest hat er es bekommen.
 
@Johnny Cache: Wenn die Manager für selbst verursachte Katastrophen wie bei VW mit dem eigenen Kapital haften müssten, dann wäre es eher verdient.
 
@gutenmorgen1: Dann muesstest du aber auch als Mitarbeiter fuer deine verursachten Katastrophen haften :)
 
@-adrian-: Aha - der Manager verdient doch angeblich soviel, weil er entsprechend mehr an Verantwortung trägt und die Geschicke des Unternehmens lenkt. Warum soll ein einfacher Mitarbeiter dann ein ungleich höheres Risiko tragen? Zumal nicht wenige dieser Mitarbeiter bei Fehlern des Managements auch gleich noch ihren Job verlieren!
 
@House-MD: Der manager hat halt groessere Katastrophen. Jedoch sollte man dann die Mitarbeiter auch zur verantworten ziehen koennen. Zumindest fuer den Teil der Katastrophe fuer welchen sie verantwortlich waren :)
 
@gutenmorgen1: Der Vorschlag klingt zwar gut, ist aber nicht realistisch. Die meisten Katastrophen aufgrund von Management-Fehlern wirken sich erst langfristig aus. Dann würde es gar nicht den Manager treffen, der das verbockt hat, sondern den Nachfolger. Ein Unternehmen mit Problemen würde daher niemals mehr einen Manager finden, da der ja nur verlieren kann. Er würde mit seinem Privatvermögen für die Fehler anderer haften, die er vorher noch gar nicht überblicken kann. Da wäre russisches Roulette sogar noch sicherer.
 
@Nunk-Junge: Trotzdem sollte es kein Grund dafür sein, dass letztlich niemand dafür geradestehen muss. Genau das ist aber leider immer wieder der Fall. Eine Firma geht pleite und die eigentlich Verantwortlichen haben sich entweder schon vor Jahren verabschiedet oder bekommen noch eine fette Abfindung, während der Rest schauen kann, wie er klar kommt.
 
@dodnet: Und wer ist verantwortlich? Der seit 3 Jahren amtierende Vorstandsvositzende oder der gesamte Vorstand, der teilweise seit 6 Monaten im Amt ist, teilweise 2-3 Jahre und teilweise bis zu 10 Jahre? Oder vielleicht der Aufsichtsrat? So wünschenswert Dein Vorschlagist, es würde meistens einfach in pure Willkür ausarten wer zur Verantwortung gezogen wird und jeder Vorfall hätte jahrelange Gerichtsverfahren zur Folge. Letztendlich würde es vermutlich auf das hinauslaufen was man heute schon häufiger hat: Die Kleinen werden gehängt und die Großen reden sich raus.
 
@Johnny Cache: Zwei Dinge darf man nicht vergessen: 1. Ein Top-Manager hat kein Privatleben mehr! Er steckt unglaublich viel Zeit in die Arbeit und "lebt" dann auch nur noch dafür. Daher ist ein sehr hohes Gehalt gerechtfertigt. Dazu kommt, dass wenn der Ruf eines solchen ein schlechter ist, bekommt er in seinem Leben keinen Job mehr. 2. Ein hohes Gehalt soll vor Bestechung schützen. Würde der Gute "nur" 500.000 $ verdienen, könnte problemlos ein Neureicher vorbei kommen und dem mal ein vielfaches des Gehaltes für eine etwas andere Managemententscheidung bieten. Die Versuchung wäre dann sehr groß.

Das alles soll kein Multimillionen-USD Gehalt rechtfertigen. Wie hoch das Gehalt noch im normalen Maße dimensioniert sein sollte weiß ich nicht. Aber es hat sich weltweit bei solchen Summen eingependelt. Dass wir als Normalsterbliche das nicht nachvollziehen können, ist irgendwo klar^^
 
@bigspid: hmm, ob die wirklich keinen Job mehr bekommen, wenn sie mal nicht so optimal performen? Leo Apotheker hatte mWn auch nicht besten Ruf als er zu HP geholt wurde...
 
@scar1: Schwierig, das hängt sicher auch damit zusammen, wie der jeweilige Manager was verbockt hat. Und ob das eigenes Verschulden ist, oder von Vorgängern "vorbereitet" wurde.
 
@bigspid: man bekommt immer einen Job, Mehdorn ist doch das beste bsp. dafür. egal wo er war den firmen ging es richtig dreckig aber er bekam immer wieder neue wichtige Jobs, ob seine arbeit gut sei mal dahingestellt aber er bekommt die Jobs. ;)
 
@Odi waN: Der Typ ist auch ein Phänomen. Andererseits kenne ich zumindest auch nur das von seiner Arbeit, was in den Medien berichtet wird. Schwierig da ein objektives Bild zu haben...
 
@Johnny Cache: Der Aufsichtsrat, also das Kontrollgremium einer Kapitalgesellschaft, hat entschieden, dass er es verdient hat. Wenn Dein Chef entscheidet, dass Du es wert bist, ein erhöhtes Entgeld zu bekommen, sind bestimmt auch andere der Ansicht, Du hättest es nicht verdient. Man nennt das Neid und ist eine der 7 Todsünden.
 
@iPeople: Das mit den Todsünden ist doch aus irgendeinem dieser Fantasyromane und daß man das verdient hat was man bekommt dürfte wohl eines der größten Märchen überhaupt sein.
Ich habe hier Kollegen die verdienen echt Prügel, stattdessen bekommen sie aber Geld.
 
Tja, manch einer bekommt ein 13. Monatsgehalt und er bekommt 43 Monatsgehälter obendrauf.
 
Pervers viel Geld für einen einzelnen Menschen. Ich finde eigentlich, eine einzelne Person sollte gar nicht so viel verdienen dürfen, ohne jegliche Kontrolle, was damit geschieht. Mit so viel Geld trägt man auch eine enorme Verantwortung und es stellt sich die Frage, ob ein Mensch allein generell diese Verantwortung tragen sollte oder kann. Aber was soll's, hoffentlich macht er wenigstens was Sinnvolles daraus. Ein schwerreicher Mensch hat die enorme Verantwortung und das Privileg zugleich, großartige Sachen damit anstellen zu können und zum Gemeinwohl beitragen zu können, wenn man die Visionen dafür hat. Hoffentlich wird Satya was damit anfangen können und es nicht einfach nur horten lassen - er sieht nicht wie jemand aus, der es einfach sinnlos verprassen würde. Die Menschheit braucht eigentlich nicht weniger reiche Menschen, sondern mehr reiche Menschen, die etwas Sinnvolles und Beitragendes mit dem Geld anstellen können.
 
@adrianghc: aber schon mitbekommen das er NUR 1,2 mio im jahr verdient? der rest ist Bonus und gibt es nur wenn alles gut läuft. Winterkorn verdient das 10 fache und mit Bonus, lassen wir das. im vergleich zu anderen ist das noch relativ wenig.
 
@Odi waN: Ändert ja nicht viel an meiner Aussage. 1,2 Millionen ist immer noch happig und der Bonus ist ja Teil dessen, was er in diesem einen Jahr verdient hat. Dass es Menschen gibt, die trotzdem weit mehr verdienen, ist mir auch klar, verleiht meiner Aussage aber mehr Nachdruck. Bloß geht es in der Nachricht hier halt nicht um Winterkorn sondern um Nadella. ^^
 
CEOs sind wie Trainer bei Mannschaften. Man wirbt sie an, man stößt sie ab - Sie sind für die Arbeit der anderen verantwortlich, haben der Arbeit selbst meist am wenigsten zu beigetragen und werden am besten bezahlt. Ein schwachsinniges System was wir leben.
 
@Thermostat: Genau, Satya Nadella sitzt den ganzen Tag am Pool und macht gar nichts. Immer diese Kleingeister, die zu wissen denken, was ein CEO tut (oder eben nicht tut). Es steht Dir frei, CEO zu werden.
 
neid ist die höchste form der anerkennung -
 
@g100t__: Einerseits bin ich natürlich neidisch darauf, wie viel er verdient, aber andererseits wäre ich nicht wirklich gerne auf seiner Position. Als CEO hat man kein Leben mehr. Man lebt für die Arbeit, rund um die Uhr.
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