ASUS will eigene HoloLens-Hardware bauen, mit Hilfe von Microsoft

Microsoft wird nicht der einzige Anbieter von HoloLens-Hardware bleiben. Wie das Unternehmen jetzt zusammen mit ASUS ankündigte, werden auch Dritthersteller wie der taiwanische PC-Anbieter eigene Varianten des HoloLens Augmented-Reality-Headsets anbieten. ... mehr... Virtual Reality, VR, HoloLens, Microsoft HoloLens, Windows 10 Holographic Bildquelle: Microsoft Virtual Reality, VR, HoloLens, Microsoft HoloLens, Windows 10 Holographic Virtual Reality, VR, HoloLens, Microsoft HoloLens, Windows 10 Holographic Microsoft

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Also ich kann mich auch noch recht gut dran erinnern, dass bei irgendeiner Veranstaltung gesagt wurde, dass die Hardware, bzw. die Technik wohl später dann auch lizensiert werden soll. Eigentlich auch nicht blöd, denn so schafft man schneller günstigere Mitkonkurrenten und somit eine Durchdringung im Markt. Im Endeffekt sowas wie Surface Book und Surface Pro, wo man selbst Vorzeigegeräte für OEMs baut, welche dann für die restliche Abdeckung sorgen.
 
Entwickler Hardware ist IMMER teurer als das Endprodukt, da es eben kein Massenprodukt ist.
Sobald der Endverbraucher gefragt ist, wird es zwangsläufig billiger, weil es eben mehr Consumer als Entwickler gibt.
 
@SuperSour: Vor allem müssen auch irgendwie die Entwicklungskosten wieder reinkommen. Aber wenn man die durch Lizenzierung auf mehrere Hersteller verteilen kann, dann werden die Geräte auch schneller günstiger.
 
@SuperSour: jain, aber Entwickler haben natürlich Interesse ihre Entwicklung zu verkaufen... und solange der Consumer sagt: GEIL aber leisten kann ichs mir wohl NIE, wird auch der Entwickler nicht wirklich drauf Anspringen...

Ich meine, ich hab vermutlich nicht so viel Ahnung von BWL wie Microsoft und Co... aber eigentlich müsste man das Produkt an die Entwickler verscherbeln (natürlich unter den Vorwand das auch was Entwickelt wird) => gibt es geile Anwendungen gibt es auch Kunden die sagen "ich wills mir leisten"
 
@baeri: Ich denke, dass man das Ding anfangs erstmal wohl doch mehr auf professionelle Anwender auslegen wird. Gerade vielleicht wegen dem aktuell noch begrenzten FoV und der doch recht neuen Hardware. Aber Preise können ja doch auch recht schnell Fallen. Nur wenn man bedenkt, dass eine "dummes" Standalone-VR-Headset wohl schon mindestens 500 Euro kosten wird, dann kann man sich ausmalen, was so eine AR-Brille mit 3D-Scanner, Custom-Chips und kompletter Rechnerhardware mit drin auch für Consumer kosten wird.
 
@Knarzi81: das mit dem FOV kann ich nicht beurteilen, hatte noch keine auf... Oft haben die Medien recht, manchmal wird aber auch übertrieben, hier bleibt abzuwarten was der eigene Geschmack sagt...

naja ein vergleich mit z.B. Oculus Find ich etwas fraglich... weil 1. die Materialkosten meiner Meinung nach nicht 3 iPhones und 2 Oculus überschreiten sollte... und die Entwicklungskosten jetzt schon einfahren zu wollen Wirtschaftlich etwas 'fraglich'

Für Professionelle Anwendungen kann man das Ding zwar auch nutzen, aber Microsoft macht ja besonders mit X-Ray (oder so) für Spiele / Familienspaß Werbung... Was bringt es Microsoft so viel Energie in Minecraft und solchen Spielen zu investieren, wenn vor 2017 keine einzige Familie sich sowas überhaupt anschaut, die Vorbereitungen dann aber Hinfällig sind....
=> klar, das sind Machbarkeitsstudien... trotzdem wird der Consumer markt eine große Rolle Spielen... besonders wenn man Oculus den Markt nicht allein überlassen will.
 
@baeri: Na ja, primär gibt es eigentlich nur 2 die sich über das FoV ausgekotzt hatten, und das war the Verge und Thurrot. Auf The Verge gebe ich ja nun echt mal gar nichts, lediglich Thurrots Aussage messe ich halbwegs etwas Gewicht bei. Allerdings ist es eben auch Fakt, dass sich zum Beispiel weder Heise, noch Golem über das FoV ausgelassen hatten.

Mit Occulus ist es aber auch überhaupt nicht zu vergleichen. Occulus bietet für jeden eine hundertprozent abgeschottete Umgebung, während man bei HL ja sogar mit mehreren die gleichen virtuellen Realitäten teilen und betrachten kann. Ich werde mir auf jeden Fall auch ne Occulus holen, für Sachen wie Project CARS, was ich mir damit richtig Porno vorstelle. Aber bei HL sehe ich auf Dauer einen weitaus höheren All-day-Use-Faktor. Irgendwann bieten die Dinger vielleicht so eine hohe Auflösung, dass man wirklich keine Monitore mehr braucht und nur noch virtuelle im Arbeitsraum verteilt. Aber bis dahin wird es wohl auch noch ein bisschen dauern. Fakt ist, das Occulus nichts neues ist, denn solche Dinge gibt es schon länger, nur eben nicht auf diesem technischen Niveau und zu diesem günstigen Preis. Und auch welche Anwendungen man dafür machen kann ist schon seit Jahrzehnten klar. HL ist dagegen etwas völlig neues, wo sich die Mehrheit auch noch gar keinen praktischen Nutzen drunter vorstellen kann. Dafür werden diese Demos sein, damit man den Leuten etwas zeigen kann und deren Kreativität anregt.
 
@baeri: Das FoV ist beliebig anpassbar. Das Problem ist, dass es ein Kompromiss aus FoV und Intensität/Laufzeit/Hitzeentwicklung sein muss. Denn je größer das FoV, umso höher ist die Hitzeentwicklung, da das Ding mehr rechnen muss, wodurch auch die Laufzeit sinkt. Und da die Fläche der Projektion größer ist, sinkt die Intensität der Projektion, so dass die 3D-Objkete nicht mehr so solide wirken.
 
@Knarzi81: hm, bei der Alltagstauglichkeit bin ich mal echt gespannt... so wie ich das verstehe, gibt es da ein Problem zwischen "echten 3D" und "Simuliteren 3D"...

es war mal ein Bericht (ich glaub bei Golem) in dem beschrieben wird, dass unser Gehirn "auf dauer" ein Simuliertes 3D nicht gut verarbeiten kann und auch die Augen sollen hier und da "Probleme" bekommen.

Stellen wir uns vor wir ersetzen die Monitore... diese stehen zwischen 50 und 100cm von mir weg... mein Auge sieht den Monitor und mein Gehirn stellt auf z.B. 80cm scharf. Wenn ich jetzt einen "Virtuellen Monitor" habe, der zwar auch 80cm von mir weg erscheint, in der tat aber 2cm vor meinem Auge klebt... was macht dann mein Gehirn?
kurzum... ist es möglich unschärfe so zu simulieren, dass Objekte die zwar nur 2cm entfernt sind erst scharf wirken, wenn mein Gehirn auf 80cm einstellt?

=> Was passiert, wenn ich die Brille nach 5 Stunden abnehme? Kann ich dann noch "objekte" in meiner Umgebung Fokusieren? ... klar ist da Hololens idealer als z.B. Oculus, da ich hier wenigstens noch Realität habe... aber Oculus verfolgt ja auch nicht das Ziel tatsächlich etwas zu ersetzen... (ich weiß nicht ob HL das verfolgt).

also vermutlich (auch in Ferner Zukunft) doch nur ein 90 Minuten Spaß...

Was denkt Ihr. Ich muss Zugeben ich hatte noch nicht mehr als ein Handy mal mit diesen Google Cardboard vor den Augen kleben... klar fehlt mir da der Fachliche und Praktische Hintergrund.
 
@baeri: Das, was Du beschreibst, trifft nur auf VR zu. Das Problem dabei ist, dass die Augen permanent auf einen fixen Punkt bzw. einen fixen Abstand, nämlich den Bildschirm, fokussieren. Der Bildschirm simuliert allerdings eine 3D-Umgebung, da sich das Hirn da leicht austricksen lässt. Leider passen in diesem Szenario aber die Informationen der Augen bzgl. Fokussierung und die Informationen im Hirn bzgl. der 3D-Darstellung nicht zusammen.

Noch schlimmer wird es dann, wenn auf dem Bildschirm Bewegung simuliert wird. Denn dann kommen Informationen dazu, die nicht zu den Informationen der Gleichgewichtsorgane in den Ohren passen. Die Folge ist bei vielen Menschen klassische Seekrankheit (oder Motion Sickness). Tritt bei einigen z.B. auch auf, wenn man in einem Auto, das nicht gleichmäßig fährt, liest. Dann passen die Informationen des "stehenden Bildes" des Buchs nicht zu den permanenten Bewegungsinformationen der Gleichgewichtsorgane und es treten gerne schon mal Übelkeit oder Kopfschmerzen ein.

HoloLens funktioniert allerdings vollkommen anders. Bei HoloLens gibt es keinen Bildschirm auf den man fokussiert. Stattdessen schaut man ganz normal in den Raum und fokussiert z.B. auf einen weit entfernten Tisch. HoloLens projiziert nun zusätzlich z.B. das 3D-Abbild einer Vase auf diesem Tisch direkt in die Augen des HoloLens-Trägers und zwar so, dass es zum Fokus der Augen passt, also dass die Vase scharf ist. Fokussiert man jetzt statt auf den Tisch z.B. auf einen zweiten Tisch, der deutlich näher steht, so wird die Vase unscharf, weil HoloLens sie ja so projiziert, als würde sie tatsächlich auf dem entfernten Tisch stehen. Aus diesem Grund passen die Informationen, die das Auge sieht (sowohl Realität als auch virtuelle Objekte) immer zu den Informationen der Augen. Und solange HoloLens keine VR-Simulation durchführt (wie z.B. bei dieser Marslandschaft der NASA), gibt es auch keine falsch simulierte Bewegung. Stattdessen passt HoloLens die Projektion der Bewegung des Betrachters an, so dass sie immer optisch korrekt ist.

Es gibt bereits Tests mit HoloLens (u.a. z.B. mit dem FBI), bei denen Anwender HoloLens für mehrere Stunden am Stück tragen (aktuell macht das Ding wohl, je nach Anwendungsfall, nach ca. 4 Stunden schlapp) und überhaupt keine Probleme haben, weder während noch nach der Nutzung.
 
@HeadCrash: na dann...

wie gesagt, da Fehlt mir schlichtweg die Ahnung. Aber was du schreibst leuchtet ein!

=> Ich dachte immer du hast genau wie bei VR ein Display vor den Augen... nur dass dieses eben eine "Transparenz" hat.

Da bin ich mal gespannt :) - klingt sehr interessant.

Danke für die ausführlichen Informationen
 
Na, da bin ich gespannt, was da letztlich aus der Überlegung entsteht. Immerhin würde sich das Risiko des Produkts auf zwei Schultern verteilen. Dass das bei der innovativen Hardware gleich zu sinkenden Preisen führt, wage ich aber erst einmal zu bezweifeln. Denn dazu müssten die Bauteile wahrscheinlich schon in wirklich großen Stückzahlen hergestellt werden, was angesichts der Tatsache, dass sonst niemand diese Bauteile nutzen dürfte (vielleicht abgesehen von CPU und GPU) wohl nicht der Fall sein wird. :-/
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