HP streicht in Deutschland 1.500 Stellen, 30.000 weltweit

Bei den Enterprise Services von Hewlett-Packard in Deutschland steht ein großer Stellenabbau bevor. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa wird der Konzern 1.500 Stellen ausgliedern und in andere Unternehmen überführen. mehr... Hp, Hewlett-Packard, Hersteller Bildquelle: Hewlett Packard Hp, Hewlett-Packard, Hersteller Hp, Hewlett-Packard, Hersteller Hewlett Packard

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Abgesehen von der irrwitzigen aber mit lautem Geschrei betriebenen Suche nach Fabelwesen, die neben der Technik von heute auch schon aus 10 Jahren Praxiserfahrung die von Übermorgen beherrschen, drei oder mehr der anderen Projektmitarbeiter ersetzen oder zumindest deren Outsouring nach Indien ermöglichen und sich auch in Projekt-Leerlaufzeiten als Goldesel erweisen, weil sich Arbeitsstunden teuer an Partnerprojekte verkaufen lassen ... müsste der Fachkräftemangel längst erledigt sein. Oder wo verschwinden die Leute aus ständigem Abbau bei T-Systems, IBM, Microsoft, jetzt wieder HP eigentlich hin? ...
 
@call_me_berti: Stellenabbau wird nicht selten damit erreicht, indem freigewordene Stellen (Rente, Ruhestand, Fluktation) nicht nachbesetzt werden.
 
@iPeople: Soll heißen, jeder 6. HP Mitarbeiter in Deutschland ist ein Opa?
 
@heidenf: Ichhabe "nicht selten" geschrieben, und nicht ausschließlich. Außerdem habe ich noch den Punkt "Fluktation" benannt.

Und ja, Deutschlands Bevölkerung altert, das ist kein Geheimnis.
 
@iPeople: "Nicht selten" muss ich meine Fahrradkette neu schmieren. Da der Stellenabbau bei HP wohl in den nächsten Monaten stattfinden soll, trifft das hier wohl eher nicht zu, es sei denn jeder 6. Mitarbeiter ist im Rentenalter.
Ich sehe auch nicht, was "Fluktuation" mit dem Ausgliedern in andere Outsourcing Gesellschaften zu tun haben soll. Deine erwähnten Punkte haben mit dem aktuellen Artikel so ziemlich gar nichts zu tun.
 
@heidenf: Ich habe mich auch einen einen Kommentar bezogen, was Du leicht am "re:" erkennen kannst. Und auch Outsourcing kannst Du bewerkstelligen, ohne das ein einziger Mitarbeiter gekündigt wird. Man merkt, dass die meisten hier sich noch nie mit Personalmanagement befasst haben. ALso was zum geier wirfst Du mir jetzt vor? Dass ich das Gejammer des TE nicht vorbehaltlos bejubelt habe?
 
@iPeople: Wieso sollte ich dir was vorwerfen? Ich höre immer nur ständig dass Stellenabbau häufig ja "sozialverträglich" durch nicht neu besetzen der freigewordenen Stellen stattfinde, doch wenn ich versuche dies auf die alltäglichen Meldungen in den Medien zu projezieren, dann passt das meist nicht. Deswegen sollte man vielleicht bei solchen Dingen etwas konkreter werden. Meine Meinung. Im übrigen ist auch ein "Nicht-neu-besetzen" ein Stellenabbau, denn diese Arbeitsstelle entfällt! Was den Stellenabbau durch Outsourcing betrifft, habe ich leider gänzlich andere Erfahrungen gemacht. Was will man mit Outsourcing erreichen? Geld sparen! Wie spart man Geld? Indem man Personal abbaut oder das vorhandene Personal schlechter bezahlt sodaß ein Teil davon dann alleine irgenwann nach Auslaufen des Bestandsschutzes kündigt. Denn schlanker und effizienter werden Outsourcing Strukturen nicht, im Gegenteil. Gerade im Software Bereich bekommen die Kunden dann für mehr Geld (Entwicklung wird billiger, Kommunikations- und Designaufwand wird erheblich teurer) weniger Qualität.
 
@heidenf: Weil diese Meldungen auf Sensationen ausgelegt sind. In Deutschland gehört ein Sozialplan dazu. Das ist kein einfaches Verfahren. Unter "sozialverträglich" scheint auch jeder was anderes zu verstehen.

Und mal ehrlich, warum soll eine Firma mehr Personal beschäftigen , als notwendig ist?

Und jetzt mal was aus meinem Berufsleben: Seit die für unsere IT zuständige Firma ihren Support nach Polen ausgelagert hat, erfährt man doch tatsächlich schnelle und kompetente Hilfe, wenn man da anruft. Und das rund um die Uhr. Als die noch in D saßen, gabs feste Zeiten, was besonders Sonntags schonmal dazu führte, dass die IT komplett unbenutzbar war. Servicewüste Deutschland ... daran ist auch die Arbeitsmoral der Deutschen schuld. Keiner würde Outsourcen, wenn das Verhältnis zwischen Kosten und Nutzen positiv wäre. Scheint aber nicht so zu sein.
 
@iPeople: Das ist jetzt aber kein gutes Beispiel dafür, dass Outsourcing ohne Stellenabbau funktionieren kann :-) Polen ist auch nicht wirklich mehr offshore. Weder von den Kosten noch von der dortigen Qualifikation. Viele Firmen verlagern ihre Outsourcing Aktivitäten mittlerweile selbst von Indien und Tschechien (weil mittlerweile schon zu teuer, das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen) nach Ägypten und Malaysia. Unser IT-Support wurde auch nach Malaysia verlagert. War super, nach einem Jahr war der dann wieder in Bremen! Am besten ist die Kommunikation. Ausser "Nichts" verstehen die dortigen Kollegen meist auch noch "gar nichts". Dabei will ich denen noch nich tmal einen Vorwurf machen, die sind nur das Kanonenfutter. Unserer Herren aus dem Management, die sich für die "tollen Ersparnisse" in Form der Offshore-Verlagerung der Arbeitsplätze eine fetten Jahresbonus "verdienen", die sind Schuld. Aber eine Krähe hackt der anderen ja bekanntlich kein Auge aus! Das eure IT Sonntags nicht nutzbar war liegt vielleicht weniger an der Arbeitsmoral der Deutschen als an der Tatsache, dass ihr nicht den entsprechenden Preis für einen Sonntags Support zahlen wolltet. Es gibt viele Hotlines in D, die auch Sonntags erreichbar sind. Aber das kostet dann entsprechend was ich auch gut finde. Wochenendarbeit sollte meines Erachtens in der sowieso schon hektischen und stressigen Arbeitswelt gar nicht erst selbstverständlich werden.
 
@heidenf:
dem ist nichts mehr hinzuzufügen! :)
 
Da frag ich mich als IT Entscheider in einer dt. Firma, wieso sollte ich da noch auf HP Lösungen setzen???
 
@Rikibu: wie perfide ist das denn? Minusklicker sind also für den Stellenabbau in Deutschland? moralisch fragwürdig - aber so lange man selbst nicht davon betroffen ist, kann man die Position eines jemanden der dies nicht gut findet das in Deutschland stellen abgebaut werden ruhig mit Minus quittieren und damit die Meinung haben das hier ruhig noch mehr stellen abgebaut gehören. Ich jedenfalls unterstütze als IT Entscheider nach Möglichkeit keine Firmen die sich hierzulande breitmachen und Abhängigkeiten schaffen, sich dann aber aus der gesellschaftlichen Verantwortung entziehen wollen weils woanders billiger ist.
 
@Rikibu: Dem kann ich nur voll und ganz zustimmen.
 
@Rikibu: Als IT-Entscheider hast Du aber leider noch andere Instanzen über Dir.

BTW, kaufst Du privat auch so umsichtig?
 
@iPeople: ich bin in der glücklichen Position das meine vorgesetzten die Region stärken wollen, weil eine hand die andere wäscht. so gesehen ist geldersparnis nicht auf 1. prioritätsstufe... privat versuche ich es, was nicht immer gelingt, weil der verbraucher ja auch am wenigsten weiß und die die was ändern könnten (politik) alles gut so finden wies derzeit ist.
 
@iPeople: nur gut.
 
gute nachrichten an firmen die fachkräfte suchen. jetzt gibt es wieder genug leute die ihr einstellen könnt ;)
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