15 TB auf einem Band: Neue Generation von LTO-Tapes ist da

Während sie im Privatkunden-Bereich im Grunde keine Rolle spielen, sind sie in Datenzentren faktisch nicht wegzudenken: Die klassischen Tape-Speicher, die die Datensicherung auf Magnetbändern vornehmen. Der vorherrschende Format-Standard, Linear ... mehr... Speicher, Tape, Magnetband Bildquelle: Claudio Divizia Speicher, Tape, Magnetband Speicher, Tape, Magnetband Claudio Divizia

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Dauert etwa 6h ein solches Tape zu füllen...
 
@pcbona: Wegen der Komprimierung? Komme nicht aus dem Bereich ;)
 
@wertzuiop123: war ein einfaches Rechenexample
Datenmenge / Maximalgeschwindigkeit => 6,36 Stunden
(Ich hab jetzt mit 733MByte gerechnet)
 
@baeri: Also ist ihm die Datenrate im Vergleich zu anderen Herstellern zu langsam? Mehr Speicher kann jetzt ja nicht schlecht sein. Klar, dass das Vollmachen auch länger dauert... Darauf wollte ich eigentlich hinaus.
 
@baeri: Genau... Dachte bevor jetzt jeder selbst rechnet schreib ichs jetzt einfach mal hin. Wikipedia sagt aber 750MB/s. Daher der Zeitunterschied.
 
Wie läuft so eine Speicherung in einem Rechenzentrum eigentlich ab? Sind die Festplatten in einem speziellen RAID verbunden? Wie kommt man da sonst auf so hohe Leseraten?
 
@moniduse: Bei den professionellen RAID-Controllern kannst du RAM-Riegel reinstecken, die als Cache fungieren. Dann sind auf diesen Controller spezielle RISC-CPU's drauf, die nur für die Paritätsberechnung etc. zuständig sind.

Je mehr Platten du im RAID zusammenbindet, je schneller wird der Verbund. Auf den normalen Heim-PC kannst du es mit einem RAID0 simulieren, denn bei einem RAID5 oder RAID6 bricht die Lese/Schreibrate ein.

Beispiel: http://www.areca.com.tw/products/1883.htm (12 GBit via PCIe 3.0)
 
@moniduse: Das muss die Festplatte(n) des zu sichernden Systems nicht unbedingt liefern. Wenn Du als Backupsystem z.B. sowas wie IBM TSM einsetzt, werden die Daten üblicherweise erst auf einen lokalen Diskpool auf dem Backupserver geschrieben und wenn alles da ist im streaming mode auf das Tape. Heute gängige Fileserver liefern solche Geschwindigkeiten auch direkt, wenn genug Platten vorhanden sind, da wird dann schon eher das Netzwerk zum Flaschenhals.
 
Naja, wenn ich mir überlege, was ein LTO-Streamer kostet, ist das für den Heimanwender als Backuplösung definitiv keine Alternative. Hinzu kommen noch die Kosten für den Satz Medien. Da ist ein zweites NAS als Backup wesentlich billiger zu bauen.
 
@starship: auf einem NAS hast du ja aber meist nur 1 Kopie der Daten, mit einem LTO Tape kannst du jeden Tag eine Sicherung machen und diese dezentral lagern, z.B. im Handschuhfach deines Autos. Es steht ja auch im Artikel das es für Privatanwender keine Rolle spielt und eher für Datenzentren ist.
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