Vergiftete Atmosphäre: Linux-Kernel-Entwicklerin wirft endgültig hin

Die Motivation, weiterhin wichtige Beiträge zur Weiterentwicklung des Linux-Projektes zu liefern, ist bei Sarah Sharp sichtbar auf dem Tiefpunkt angekommen. Die bekannte Kernel-Entwicklerin hat jetzt endgültig einen Schlussstrich gezogen und ihren ... mehr... Linux, Kernel, Sarah Sharp Bildquelle: Sarah Sharp Linux, Kernel, Sarah Sharp Linux, Kernel, Sarah Sharp Sarah Sharp

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Um gute Arbeit abzuliefern ist es notwendig, Dinge unverblümt zu sagen. Wer ein zu sensibles besonderes Schneeflöckchen ist um damit umzugehen, hat in einem professionellen Umfeld nichts verloren. Vernünftig wäre es, einfach zu gehen. Aber die moderne Opferkultur macht es ja notwendig, sich damit zu profilieren wie ungerecht man sich behandelt fühlt.

Somit ist diese Person die Aufmerksamkeit nicht wert, die sie mit diesen Artikeln bekommen soll
 
@Jazoray: Dinge "unverblümt" sagen, muss aber nicht zwangsläufig respektlos sein und schon gar nicht muss es " immer wieder auch auf eine persönliche und unangenehme Stufe abrutschen, wenn er Code oder bestimmte Entscheidungen der Entwickler als nicht gut genug wahrnimmt." Man muss nicht Sensibelchen sein, um davon irgendwann die faxen dicke zu haben.

Und dann prangerst Du an, sie würde sich des "Opferkultes" bedienen. Dabei sagt sie nur unverblümt, wie die Dinge sind.
 
@iPeople: Ja und nein. Das Problem ist, dass die Grenze zwischen einem persönlichen Angriff und einer "unverblümten Bemerkung" in einer hitzigen Diskussion sehr sehr schwammig ist und subjektiv höchst unterschiedlich definiert wird. Und bei sensiblen Menschen liegt die nun einmal deutlich weiter vorn. Wer mal eine solche Diskussion mitgelesen hat, wird bemerken, dass die abseits der fachlichen Expertise - bei der sich meist beide Seiten nicht viel nehmen - auch, oder gerade wegen diesem häufigen Gleichstand beim Fachwissen - sehr emotional geführt werden. Wenn dann Entwickler A Enwickler B als "blöd, weil (hier sachliches und gültiges Argument xyz einfügen)" bezeichnet, dann gibts da zwei Arten, wie Entwickler B darauf reagieren könnte: er bezieht das auf den Punkt in seiner Logik, einen "dummen Fehler" den er vielleicht nicht bedacht hat. Oder er bezieht es auf sich. Die meisten Entwickler gehören wohl zur ersten Kategorie, ein paar wenige aber eben auch zur letzten. Ich will diese schroffe Diskussionskultur jetzt garnicht groß verteidigen, allerdings ist es so, dass sich in langlebigen Gemeinschaften halt immer eine bestimmte Art zu diskutieren entwickelt, die Außenstehende nicht immer richtig zu deuten wissen. Bei Sarah Sharp kam noch dazu, dass sie mit mehreren Initiativen ja versucht hat, die Diskussionskultur dort (für sie) freundlicher zu gestalten. Nur stieß sie dabei eben mit ihren Reformwünschen, die in erster Linie ihr selbst und einer Minderheit zugute gekommen wären, halt nicht auf sonderlich viel Gegenliebe. Man könnte den Rückzug und die Abrechnung jetzt also durchaus auch, neben der Tatsache, dass es sie sicher wirklich bis zu einem bestimmten Punkt belastet hat, als Trotzreaktion interpretieren.
 
@NewRaven: Ich differenziere da nicht. Wenn sich ein Teil der Entwickler gerne gegenseitig so "angiftet" und eine sachliche Diskusion auf persönlicher Ebene führen muss, weil es einfach an Klasse fehlt, dann ist das deren Problem. Die können aber nicht erwarten, dass jeder auf dieser Welle mitschwimmen möchte.

Man kann es als Trotzreaktion sehen. Man kann es aber auch so sehen, dass endlich mal jemand sein Schweigen bricht.
 
@iPeople: Man sollte da aber differenzieren. Alles andere ist nämlich, wie wenn ich mich als Bedienung in einer Rock-Bar bewerbe und dann ab Tag 1 ständig darüber meckere, dass ich lieber Klassik hören möchte, wenn ich schon hier arbeiten "muss" und dabei ist ja auch weder etwas falsch an Klassik, noch an Rock.

Wenn die absolute Mehrheit diese Gesprächskultur mag - und das scheint der Fall zu sein, sonst wäre sie nicht seit Jahrzehnten so und hätte jeden "Anderungsversuchen" widerstanden, dann sollte man damit entweder klar kommen können oder gehen und nicht erwarten, dass sich alle anderen für die Minderheit ändern. Ob diese Diskussionskultur von außen betrachtet scheiße und völlig daneben ist, spielt da erstmal nicht die geringste Rolle :)
 
@NewRaven: Moment mal: Wenn ich mich in einer RockBar bewerbe, obwohl ich lieber Klassik höre, hab ich grundsätzlich was falsch gemacht. Oder willst Du damit sagen, dass rauer Ton und persönliche Angriffe vollkommen normal sind und man sich dessen bewusst sein soll, wenn man beim Linux-Team mitmachen will? Ist das sowas wie ein ungeschriebenes Gesetz?

"Scheint der Fall zu sein"? Wie kommst Du darauf? Wenn dem so ist, scheinen dort nur Nazisten und Persönlichkeitsgestörte zu werkeln.
 
@iPeople: Sie hat das ebenfalls vorher gewusst. Wie gesagt, die Diskussionskultur war schon Ende der 90iger, das erste Mal, als ich einen Blick in die Mailingliste geworfen habe, kein Stück anders. Sie hat also vorher perfekt gewusst, woran sie da mitarbeitet, wie die Leute dort miteinander umgehen und wie harsch mitunter der Ton ist. Undnein, das ist kein ungeschriebenes Gesetz, aber wenn ich bestimme Moralvorstellungen was Discounter und Lebensmitteldumping angeht habe, dann bewerbe ich mich ja auch nicht bei ALDI.

Ich komme darauf, weil ich - offenbar im Gegensatz zu dir - diese Mailinglisten, wenn auch mittlerweile nur noch sporadisch, verfolge. Könntest du auch tun, tust du aber offenbar nicht. Ein Blick würde nicht schaden, bevor man mit Urteilen um sich schmeißt.
 
@iPeople: ja das meint newraven und wenn Du mal richtige Freaks kennenlernst wirkt BigBangTheorie nur wie ein billiges Plagiat, das sie zudem weiblich ist macht es nicht angenehmer.
Wobei ich die Leute in Schutz nehmen möchte, mir ist nur selten eine Person untergekommen, die ihre Arbeit perfekt erledigt und nicht irgendwo ein Problem im Sozialverhalten hat.
 
@Jazoray: Es gibt aber noch einen Unterschied zwischen unverblühmt zu sagen, die Arbeit ist Mist. Oder gleich persönliche Angriffe zu starten, was leider des öfteren vorkommt. Professionell arbeiten heißt auch man ist ehrlich über die Arbeit ohne Personen als Idioten zu bezeichnen.
 
@Jazoray: Dich als Chef zu haben ist bestimmt echt gut. ^^
 
@Jazoray:
Natürlich müssen Dinge unverblümt beim Namen genannt werden.
Aber genauso natürlich muß das respektvoll geschehen.
Wer das nicht kann ist ein ganz schlechter Vorgesetzter oder Teamplayer.
Zum hier geschilderten Fall kann ich nichts sagen da ich nicht dort mitarbeite, das ist eine grundsätzliche Aussage von mir.
Im Artikel genannten Beweggründen kann ich kein allzu Mimosenhaftes Verhalten erkennen.
 
@Jazoray: Gute Einstellung, ist bestimmt super mit dir zu arbeiten... -.-
 
@Dr. Alcome: Jo. während dein Team noch auf einem Seminar über gewaltfreie Kommunikation das Senden von Ich-Botschaften einstudiert, hat mein Team keine Zeit vergeudet und einfach sein Projekt fertiggestellt.
 
@Jazoray: Und zwei Monate später bringt sich in deinem Team einer um, während mein Team gut arbeitet und seine Jobs korrekt, zufrieden und schnell erledigt.
 
@Jazoray: Du solltest besser niemals Chef werden. Eine "gesunde" Führung beduetet seine Mitarbeiter zu respektieren. Und da gehört auch eine gute Feedbackkultur dazu (konstruktive Kritik undso). Wenn du deine Mitarbeiter gut behandelst fühlen sie sich wohl. Und das führt zur viel besseren Arbeit. Dann ist das Projekt NOCH schneller fertig als bei deinem Szenario und sie können zusätzlich zum Seminar :).
 
@Jazoray: Das sind Menschen und keine Roboter. Ein Team mit vergifteter Stimmung wird nie lange halten. Und wenn dein Projekt fertig ist, wird es genau so funktionieren.
 
@Jazoray: Ein wahrer Menschenfreund bist du :)
 
@Jazoray: Es ist schon ein Unterschied ob ich unverblühmt sage: "Der Code den du abgeliefert hast ist hier, hier und hier absoluter Mist" oder "Sag mal, wie dumm kann ein Mensch sein? Soviel Schrott habe ich seit Jahren nicht gelesen!"

Gehen wir mal von drei Flüchtigkeitsfehlern aus. Letztere Variante geht gar nicht, beide bringen die Nachricht rüber, aber nur die erste Variante ist respektvoll.
 
@Knerd: "dein Code ist voller Kot!" :D
 
@Jazoray: Das größere Problem beim in Natura mit dir zusammenarbeiten zu müssen dürfte sein, das du das Wort Selbstkritik(fähigkeit) meidest wie der Teufel das Weihwasser und das so zu handhaben, als nur sehr schwer umzustoßendes Indiz für vorhandene (hohe?) Intelligenz meinst ansehen zu dürfen...
 
@Jazoray: Hast du den letzten Absatz gelesen?
 
Sowas ist auch bei Microsoft, Apple, Google & CO gang und gebe. Der Unterschied liegt darin, dass diese Unternehmen solchen "unglücklichen Mitarbeitern" nicht ziehen lassen ohne eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnen zu lassen und man auch ein nettes Sümmchen Geld zahlt. Das ist bei Linuxentwicklung nicht so. Dort sind auch alle Kommunikationswege offen und transparent. Es ist eine unverblümte Realität eben. Sowas passiert leider öfter als man denkt. Man muss aber auch ein dickes Fell haben. Wer mit Druck und rauem Ton nicht klar kommt ist sowieso fehl am Platz. Man sollte solche Dinge nicht persönlich nehmen.

EDIT: Wie es scheint, ist die Dame garnicht betroffen und hat aus einer Mücke einen Elefanten gemacht. Es wurde nur etwas gewitzelt, sie war nicht mal Mittelpunkt der "Diskussion".

http://linux.slashdot.org/comments.pl?sid=8123533&cid=50664697
 
@Peter Griffin: Rauer Ton und Beleidigungen sind aber noch ein Unterschied.
 
@Peter Griffin: Führ das Gehalt eines Microsoft-, Apple-, oder Google-Core-Entwickler dürfte mein Chef mich auch persönlich ansch*****, wenn ich mist geliefert habe. Morgens - Mittags - Abends, wie ihm beliebt :-)

Helfe ich aber für lau und werde dann persönlich angegriffen denke ich mir *fuuu, machs doch selbst*
 
@dognose: Tolle Einstellung. Kein Geld ist es wert, sich respektlos und erniedrigend behandeln zu lassen. Kein Rückgrat? Keine Würde? kein Stolz?
 
@iPeople: Ich wusste, dass diese Antwort kommt.

Nein es geht nicht darum für Geld "alles" zumachen. Sondern es geht darum, dass du (als Person) ein erheblicher Kostenfaktor darstellst (und davon profitierst) - Wenn du nun nicht das lieferst, was gefordert wird hängt dies einzig mit deiner Person zusammen. Hier ist also "Kritik an der Person" ebenso angebracht, wie "Kritik am Resultat".

Ab wann man etwas als Beleidigend ansieht ist jedem selbst überlassen.

Eine wirkliche Trennung von sachlicher und emotionaler Ebene ist hier schlicht unmöglich. Und wer sich für 125.000 Euroim Jahr verkauft, muss auch 125.000 Euro Wert sein - sonst brauch er (zumindest von mir) nicht mit freundlichen Worten rechnen.

Und daher sehe ich einfach einen Unterschied dabei, ob man etwas gegen Bezahlung oder Umsonst macht.

Wenn der Nachbar mir kostenlos meine Hecke Krumm schneidet, sag ich im Scherz "nächstes Mal Grade, ja?" - Wenn der Gärtner dafür aber 400 Euro will, dann frag ich Ihn, ob er nichtmehr alle Latten am Zaun hat.
 
@dognose: Na denn habe ich Dich ja nicht enttäuscht :D

Und ich liefere das Geforderte nur ab, wenn ich gedemütigt und beschimpft werde? Seltsam, bei mir im Büro geht das komischerweise auch anders.

Ja eben, und wenn man das kundtut, dass es beleidigend war und trotzdem damit weitergemacht wird, ist das also in ordnung für Dich?

ich sehe da keinen Unterschied. Sachlich ist sachlich, unsachlich ist unsachlich. da spielt Geld keine Rolle.

Wenn Dein Nachbar die 400 Euro erst NACH dem Schneiden abverlangt, war das ziemlich blöd.
 
@iPeople: "Und ich liefere das Geforderte nur ab, wenn ich gedemütigt und beschimpft werde? Seltsam, bei mir im Büro geht das komischerweise auch anders."

Nicht verdrehen! Ich sprach nicht von "Schimpfen, damit richtig gearbeitet wird", sondern von "Schimpfen, wenn NICHT richtig gearbeitet wird". :-)
 
@dognose: Und "Schimpfen" geht zwangsläufig mit persönlicher Demütigung einher?
 
@dognose: Grade dann darf ein Chef nicht schimpfen/drohen. Emotional zu reagieren schadet und bringt einen in der Sache nicht weiter. Ist übrigens auch deutlich ein Zeichen von Schwäche und Überforderung.
Im Standardfall muss der Fehler analysiert und behoben werden. Hier sollte die Wortwahl sachlich und neutral sein. Benennungen wie Mist Böldsinn etc. gehören nicht zur Wortwahl.
Der Chef sollte danach überlegen wieso es dazu kam und wie man den MA befähigt solche Fehler zuvermeiden.
Alles andere ist kontraproduktiv und schlechter Führungsstil.
 
@dognose: da bin ich nicht ganz deiner Meinung... denn du willst ja schliesslich noch öfter mit dem Mitarbeiter zusammen arbeiten. Wenn du ihn aber persönlich angreifst und verletzt, wird er nicht mehr in der Lage sein, die gleiche Leistung zu bringen, wie zuvor. Sei es weil er dich ab dem Zeitpunkt fürchtet, oder weil er dich hasst, oder weil er einfach keinen Bock mehr drauf hat. Bei einem Projekt mit Externen würde ich dir evtl. recht geben, aber bei internen Mitarbeitern würde ich eher versuchen sie dahin gehend aufzubauen, dass sie deine Kritik beim nächsten mal umsetzen können. Sobald du nämlich einen Mitarbeiter "vergiftest", steckt der ruck zuck den nächsten an und somit sprengst du unter Umständen dein komplettes Team.
 
@b.marco: Sandwich Prinzip! {Lob, Draufhauen, Lob} - dann passt das schon :P

Achso eins möchte ich noch abschließend klarstellen: Ich rede nicht davon, dass "persönliche" Beleidigungen, Beschimpfungen oder derartiges "ok" sind.

Aber Aussagen wie "Schalten Sie doch mal Ihr Hirn ein", "Das haben Sie so aber sicher nicht gelernt" oder "Ihnen hätte ich das aber zugetraut" sind auch schon in gewisser Weise "persönliche" Angriffe ("Kritik an der Person"), aber imho ohne "Langzeitschäden".
 
@iPeople: lol wir leben im kapitalismus, mit Geld erreicht man leider alles, es kommt nur auf den Preis an ...
 
@veraeppelt: Hat jetzt mit Kapitalismus genau was zu tun?
 
@iPeople: du machst dich über seine Einstellung lustig die allerdings kaum zu beeinflussen ist da wir alle kleine bitches sind und unseren Preis haben ;)
 
@veraeppelt: Und nun wiederhole ich meine Frage: was hat das mit Kapitalismus zu tun? Übrigens solltest Du nicht den Fehler machen, Deine eigene Unzulänglichkeit als allgemeingültig auf alle zu portieren.
 
@iPeople: weil jeder seinen Preis hat, vielleicht ist deiner etwas höher als bei anderen aber dann von stolz und sonmem salafisten quatsch zu reden ist einfach peinlich ... aber red dir nur ein ein toller mensch zu sein kannst stolz auf dich sein ;)
 
@veraeppelt: Und nun stell eich nochmal die Frage: Wo ist der Bezug zum Kapitalismus? Was Du beschreibst, ist eine menschliche Komponente, die es in JEDER Gesellschaft gibt, auch im Sozial- und Kommunismus. Da nutzt auch Dein Pseudoironische Gegeifer nichts.
 
@Peter Griffin: Hast Du einen solchen Vertrag schonmal gesehen oder ist der lediglich Mythos? Und wenn es eine vertraglich "vereinbarte" Verschwiegenheitsklausel gibt, warum zahlen die dann "ein nettes Sümmchen"?
 
@iPeople: Nahezu jeder Arbeitsvertrag beinhaltet mindestens einen Paragraphen, der den Mitarbeiter in diversen Belangen zur Verschwiegenheit verpflichtet. Abfindungen sind ebenfalls üblich, wenn es sich bei der betroffenen Person um jemanden mit Führungsverantwortung handelt. Die damit verbundenen Zielsetzungen sind mannigfaltig. Mal geht es darum, die Tür einen Spalt offen zu lassen, mal erwartet man einen zusätzlichen Level an Verschwiegenheit und Zurückhaltung, mal ist es wieder etwas ganz anderes.
 
@probex: Die Verschwiegenheit betrifft aber Details zu sachlicher Firmeninterna. Mir ist noch kein Arbeitsvertrag untergekommen, der verbietet, über Betriebsklima zu reden.
 
@iPeople: Der Vertrag ist auf der Rückseite der Fotos der Mondlandung nachzulesen. Man muss bei Flickr die Bilder einfach nur wenden.
 
@crmsnrzl: Hattest nen Clown zum Frühstück? Zumal der sowas von alt ist ;) Aber netter Versuch, muss man anerkennen :)
 
@iPeople: "Zumal der sowas von alt ist"
Die Mondlandungen sind nun mal schon ein Weilchen her.

"Hattest nen Clown zum Frühstück?"
Unterstellst du mir Kannibalismus?
 
@Peter Griffin: Verschwiegenheitsklauseln gab es schon bevor jemand überhaupt an dinge wie einen PC dachte.
 
@Peter Griffin: jap glaub ich! Aber da frag ich mich sowieso warum in ganzen Jahren noch nie was richtig Internes von MS zum Beispiel son ganzen Stück von Win-Quellcode mal an die Öffentlichkeit gekommen ist! Ich meine legen die da ihren Mitarbeitern, auch EX, solche Knebel an? Warum traut sich das nicht einfach mal einer? Ich denke das bekommt man schon anonym hin, und solche hohen Schadenssummen, bzw., sogar Knast kanns ja kaum werden wenn man n guten Anwalt hat. Würde mich echt mal brennend interessieren wie da genau gecodet wird....
 
@Peter Griffin: "Wer mit Druck und rauem Ton nicht klar kommt ist sowieso fehl am Platz."

Muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Wir reden hier nicht von Bauarbeitern oder Seeräubern sondern von Softwareentwicklern. Warum der Grad der Zivilisation (bzw die entsprechenden Erwartungen) bei diesen (wohl mehrheitlich) Akademikern jetzt unbedingt einen Rückschritt machen sollte, ist mir nicht ganz klar.
Ein zivilisierter Umgang miteinander sollte gerade in den "oberen Bildungsschichten" Normalität sein, keine Ausnahme.
 
Ich frage mich offen gestanden wo hier das Problem zu suchen ist.
Beim offensichtlichen Grossteil der Entwickler, der mit dieser "Toxischen Umgebung" anscheinend kein Problem hat, oder bei einem einzigen Entwickler, der sich damit nicht wohl fühlt und allen anderen die eigene Vorstellung von Teamwork aufzwingen möchte.
 
@gutenmorgen1: Vielleicht haben die anderen kein Rückgrat und duckmäusern?
 
@iPeople: Wenn die Leute im Internet duckmäusern, dann haben sie im realen Leben nicht nur kein, sondern ein negatives Rückgrat. Ich glaube nicht, dass es sowas gibt.
Das würde noch dazu bedeuten, dass ich mich ohne zu wehren fertig machen lasse, obwohl ich keine Angst vor irgendwelchen Konsequenzen haben muss.
 
@gutenmorgen1: Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass es wirklich Leute gibt, die sich gerne laufend runterputzen lassen.
 
@iPeople: Lies dir doch einfach ein paar dutzend ihrer Kommentare durch und vielleicht gibst du dann hier gezielte Kommentare ab. Die Mailinglisten sind offen einsehbar. Unten stehen auch Links. Ist allerdings ein bisschen Arbeit. Momentan siehts eher nach Emanze aus, aber ich hab erst 7 Ihrer Kommentare gelesen.
 
@LivingLegend: Sie wehrt sich, na und? Was ist falsch dran?
 
@iPeople: Du hasts nicht gelesen!
 
@LivingLegend: Vielleicht habe ich auch nur ne andere Auffassung wie D? Vielleicht bin ich weniger sexistisch?
 
@iPeople: Sie wehrt sich nicht, sie heult! Das dämliche "Respekt"-Gesülze kenn ich zuhauf - es sind nahezu ausnahmslos Leute, die wenig bis nichts auf der Pfanne haben und bei Kritik als erstes ne Packung Taschentücher rausholen, in Selbstmitleid vergehen und das Wörtchen "Respekt" in den Zellstoff schnauben, offensichtlich ohne zu begreifen, dass man sich "Respekt" erarbeiten muss. Und das begreifen heutzutage einfach viel zu wenige.
 
@LivingLegend: Eine klare Social-Justice-Warrior-Feministin, die sich gerne als Opfer sieht, wenn sie ihre verqueren Ansichten nicht durchsetzen kann. Außerdem scheint sie gerne mal Dinge komplett falsch und natürlich extrem für ihre Zwecke auszulegen und anderen dann "Gewalt" vorzuwerfen... hier nachzulesen:

http://linux.slashdot.org/comments.pl?sid=8123533&cid=50664697

Der Artikel hier ist also wieder mal sehr einseitig und nimmt natürlich sofort den Standpunkt des armen, armen Opfers ein - das in Wirklichkeit ein Täter ist, das nun jammert, dass sich die als Opfer ausersehenen nicht ihrem Willen beugten. Jämmerlich. Solche "Mitarbeiterinnen" braucht kein Projekt.
 
@gutenmorgen1: Ist denke ich ein fairer Einwand. Für viele Entwickler scheint der raue Umgangston und die Reiberei wohl dazu zu gehören. Das sollte man nicht ändern weil es Einzelfällen nicht passt, solange das Gesamtprojekt nicht darunter leidet. Wäre natürlich interessant zu wissen, ob man mit einem Wattebausch-Diskussionsklima mehr fähige Entwickler anziehen würde als mit dem jetzigen.
 
@EvilFiek: Der Umgang ist bei wie der Programmierung, zielgerichtet und ohne Umschweife.
Abgesehen davon, mich würde es nicht wundern wenn es um eine Emanze handelt die meint sie ist gleicher als alle andere...
 
@gutenmorgen1: Ich halte es für falsch, ein "nicht äußern" gleich als Zustimmung zum Ist-Zustand zu werten. Es gibt tausend Gründe, warum ein Arbeitnehmer über schlechte Bedingungen die Klappe halten kann. Angefangen bei wirtschaftlicher Abhängigkeit...
 
@web189: Es gibt zumindest auch keine Äußerung von anderen Entwicklern hinsichtlich des Arbeitsklimas.
 
@web189: Das Thema gibt es nicht erst seit gestern:
http://winfuture.de/news,76989.html
"Sharp rief alle Beteiligten auf, sich professionell in den Mailinglisten zu verhalten."

Sie versucht seit mindestens zwei Jahren dem Entwicklerteam ihre Vorstellung von respektvollem Umgang aufzudrücken und dass sie damit bis heute keinen Erfolg gehabt hat bzw. dafür anscheinend keinerlei Unterstützung von anderen bekommen hat, zeigt eigentlich recht eindeutig, dass das Problem ihr ganz alleine gehört.
 
@gutenmorgen1: Ich muss gestehen, ich habe das Thema bisher nicht verfolgt. Basierend auf dieser News finde ich die Vorgehensweise jedoch nicht verkehrt. Wenn mir ein Zustand nicht gefällt, dann versuche ich ihn zu ändern. Gelingt dies nicht, entziehe ich mich der Situation.

Für einen Außenstehenden ist es denke ich schwer zu beurteilen, ob jemand überempfindlich oder das Arbeitsklima tatsächlich beschissen ist. Vielleicht auch eine Wahrnehmungsfrage.

Fraglich ist, ob die Diskussion unbedingt in der Öffentlichkeit geführt werden muss. Ob es verständlich oder unprofessionell ist, hängt wieder vom Ausmaß ab. Von Außen schwer zu sagen.
 
@web189: Ich kann mir durchaus vorstellen, dass z.B. Sätze fallen wie: "dieser Code ist kompletter crap" und wäre ich dafür verantwortlich, und würde dies öfter passieren, würde ich die selben Konsequenzen ziehen wie Sharp. Ich könnte mit so einem Umgangston auch nicht umgehen.
Für andere, vermutlich den Grossteil, ist das anscheinend kein so grosses Problem, dass sie etwas ändern möchten.
 
@gutenmorgen1: Genau das meine ich mit Ausmaß und Wahrnehmungsfrage. Wenn es wirklich um Sätze wie in deinem Beispiel geht, dann ist wenigstens die öffentliche Zurschaustellung übertrieben.

Ich könnte mir aber auch durchaus vorstellen, dass sexistische Bemerkungen gefallen sind. Oder wirkliche Schimpfwörter, die sich gezielt gegen eine Person richten. In diesem Fall fände ich es auch angebracht, diese Verhältnisse öffentlich zu machen. Meiner Erfahrung nach trifft man gerade im Open-Source-Bereich auf (einige) Entwickler, die verbohrt ihre Meinung vertreten und alle Andersdenker verbal attackieren (auch weit über das Fachliche hinaus)
 
@gutenmorgen1: Also so ein Satz ist doch absolut nicht schlimm. Das soll schließlich kein persönlicher Angriff sein sondern eben eine Bewertung des abgelieferten Codes. Es gibt nunmal Code der einfach Müll ist. Wenn ich das bei einem Arbeitskollegen sehe dann bezeichne ich das auch so und verlange auch von meinen Arbeitskollegen das sie meinen Code auch so bezeichnen wenn ichs richtig verbockt habe. Ich arbeite aktuell z.B. an eine Software die ich von ehemaligen Entwicklern übernommen habe und die Qualität des Codes und der Architektur ist so mies das es Jahre dauern wird das wieder auf einen guten Stand zu bringen. Wenn ich das nicht von an Anfang an entsprechend kommuniziere wie es um die Qualität steht würde dies auch Probleme für mich bedeuten wenn ich Änderungen durchführen muss und dessen Aufwand länger dauert als gedacht.
 
@web189: Sarah Sharp ist eine Emanze, aber sie hat Recht damit, wenn sie kritisiert dass persönliche Beleidigungen nicht in technische Diskussionen gehören. Ich muss niemanden als Arschloch oder dummes Schwein bezeichenen um Bugs oder Loops zo marken. Viele Entwickler sind halt oft sehr unsozial, da sie sich mehr vor dem Monitor als unter Leuten befinden. Auf Distanz lässt man dann gern mal die Sau raus, für die man im Realleben zumindest von mir sofort was vorn Hals bekommen würde. Ich kenne da einige Softwareentwickler in Open Source Projekten, die zu faul sind um auf die Toilette zu gehen und dann in ihre Colaflaschen pinkeln, die sie neben dem Schreibtisch stehen haben. Sich dann von so jemandem als Arschloch betiteln zu lassen, weil Irgendetwas dann mal grad nicht so zu dem passt, was sie grad geschrieben haben ist assozial. Sowas kann man fachlich ansprechen, muss aber nicht gleich zu Schimpfwörtern greifen. Softies haben damit oft aufgrund ihrer sozialen Isolation ein Problem.
Ich hab schon vor Jahren damit aufgehört im Open Source Bereich mitzuwirken und Code zu schreiben. Unter anderem auch deswegen. Ich hab noch ein Berufsleben und Familie und Freunde, da brauch ich so einen Blödsinn nicht. So ein Verhalten kann man auch hier bei einigen beobachten. Bist du nicht deren Meinung, kommen sofort die persönlichen Beleidigungen. Das sind dann die Flaschenpinkler, die alle 5 Jahre mal die Dusche sehen. Aber den ganzen Tag andere mit übelsten Beschimpfungen zurechtweisen wollen. Ich habe einige von diesen Personen auf Linux Tagungen und Symposien kennengelernt und sie auch damit konfrontiert. Da war die dreckige Fresse dann nicht mehr so vorlaut. Einfach armselig das ganze.
 
@gutenmorgen1:
Ich habe schon in meiner Ausbildung bemerkt, dass Linux Fanboys sich mit jedem anfeinden der auch nur minimal von ihrer eigenen Meinung abweicht. Nicht nur mit Windows Verfechtern, sondern auch massiv untereinander. Das lieben die tatsächlich. Das erklärt dann auch wieso die nicht meckern. Die mögen es so.
Damals hat das die ganze Zusammenarbeit in der Klasse zerstört, einige haben sogar ihre Ausbildung abgebrochen weil sie diese stetigen Anfeindungen der Linux Clique nicht mehr vertragen konnten. Wieso sollte das hier großartig anders sein?
 
@gutenmorgen1: Der Großteil der *noch aktiven* Entwickler scheint es ok zu finden - die anderen sind halt schon weg. Das wird unter anderem der Grund sein, warum Linux eher was für das nerdige Kellerkind ist als dass es auf dem Desktop des Durchschnittsanwenders irgendeine Chanche hätte... mehrfach bei Problemen dumm angepupst und der holt sich halt wieder die Windows-DVD hervor.
 
Ich lasse dazu einfach mal den Kommentar von FeFe dazu da...
http://blog.fefe.de/?ts=a8ed5fad
 
@td00: Treffend. Vor allem das Slashdot-Archiv was er da postet ist entlarvend. Sie springt einfach in ein augenzwinkerndes Gespräch hinein mit einer vollkommen übertriebenen Interpretation und will dann den Leuten vorschreiben, wie sie sich zu verhalten haben, damit es ihr passt. Good riddance.
 
nerds halt unter sich. oder hat jemand schon mal einen verständnisvollen admin gesehen, der einem bei einem verbesserungsvorschlag nicht gleich mit irgendeinem blöden spruch oder faulen ausrede (ohje, es macht arbeit!) runtergeputzt hat!?
 
@palim: Lies dir doch einfach ein paar Beispiele durch, was sie genau kritisiert. Die Posts sind alle einsehbar, ich hab unten nen Link gepostet. Sie micht sich einfach so in völlig harmlose Diskussionen ein.

Beispiel?

Seriously, guys? Is this what we need in order to get improved -stable? Linus Torvalds is advocating for physical intimidation and violence. Ingo Molnar and Linus are advocating for verbal abuse.

Not *fucking* cool. Violence, whether it be physical intimidation, verbal threats or verbal abuse is not acceptable. Keep it professional on the mailing lists.

was ist passiert?

"Now, I'm all for professional communication, and emails can be easy to misinterpret, but this looks like a bit of an over-reaction. Someone commented that they send patches to Greg KH because Linus scares him, but added a winkey smiley afterwards, i.e. not really all that scary. Then Linus made a joke about Greg being big and squishing people that may or may not be playful or insulting, without knowing much about the relationship between these guys it's hard to say. Squish is hardly a word you use when you're really angry though."

Fazit:

Wärs nen Kerl bekäm er lange schon mitgeteilt, was ich von ihm hielt.
Und die macht das scheinbar seit Jahren so.
 
@LivingLegend: und du meinst mit ein paar quellen blöde anmachen z.b. innerhalb eines meetings die zweifel auszuräumen?
 
100% feministische Emanze

http://linux.slashdot.org/comments.pl?sid=8123533&cid=50664697

Lächerlich! Mit der würd ich nichtmal reden wollen, wenn se neben mir stände. Ich packs Popcorn aus. Morgen hat die nen Patreon Account und sitzt neben den anderen Damen und beschwert sich über die böse Männerwelt.
 
@LivingLegend: Gibts auch maskuline Emanzen?
 
Einfach mal bei Fefe nachlesen: http://blog.fefe.de/?ts=a8ed5fad

Das war der Start: http://linux.slashdot.org/comments.pl?sid=8123533&cid=50664697
Nur damit mal klar ist, wer da die Atmosphäre vergiftet hat. Hint: die Männer waren es wohl nicht.
 
@DailyLama: Weils ne Dame ist hat ihr wahrscheinlich Jahrelang keiner gesagt, dasse sich verpissen soll. DIe Beispiele die da drin sind, sind unfassbar lächerlich! Wirklich!
 
Und? Der Unterschied zu anderen Open-Source Projekten ist jetzt welcher genau? Ich kenne mittlerweile zwei, an denen ich mich irgendwie beteiligt habe, wo es ähnlich lief. Sicher, dass mag es bei closed-source auch geben, aber da merkt man es als außenstehender ja nicht und es bilden sich da keine Parteien, die es genau so sehen wie derjenige mit Kritik und die Gruppe der andere Seite. Ich will nicht sagen, das es bei Open-Source kein Teamwork gibt, und bei Linux mag das auch anders aussehen, aber häufig ist es eben doch so, dass es keinen "Abteilungsleiter" gibt, der das ganze Projekt koordiniert und leitet. Jeder Programmiert vor sich hin und wehe jemand kritisiert mal den jeweiligen Code. Ganz zu schweigen davon, wenn dann noch die blöden Nutzer kommen, die dumme Frage stellen oder im schlimmsten Fall sogar rummeckern.
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