Konkurrenten sind genervt und fordern Aufspaltung der Telekom

Die Konkurrenten der Deutschen Telekom bringen die Forderung nach einer Aufspaltung des größten Netzbetreibers im Land auf die Tagesordnung. Geht es nach den Vorstellungen des Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO), soll die Infrastruktur ... mehr... Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Flagge, Telekommunikationsunternehmen Bildquelle: Telekom Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Logo, Deutsche Telekom, Telekom, Isp Deutsche Telekom

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wo wir noch über vectoring diskutieren, bauen andere länder schon glasfaser aus :D
 
@Mezo: Tun wir ja auch. Allerdings mit der Zwischenstufe VDSL und Glas nur bis zum Verteilerkasten der Straße. Von da aus kann man später dann Glasfaser an jedes Haus legen, ohne 98% aller Haushalte auf lange Wartezeiten vertrösten zu müssen.
 
@SunnyMarx: jo, weil bei uns auch der ausbau dadurch so schnell geht ;) wir diskutieren seit jahren und viel produziert wurde nicht.
 
@Mezo: das stimmt so nicht. In Niedersachsen hat EWE sehr gute Arbeit geleistet. In sehr vielen Ortsnetzen gibt es VDSL.
 
@Stefan1200: Und andere Länder schaffen in der Hälfte der Zeit das Zehnfache! Der Ausbau in DE ist einer der langsamsten und schlechtesten auf der gesamten Welt. Wir sind immer noch unverändert im letzten Viertel aller Staaten dieser Welt! und die meisten Staaten die bereits weit vor uns lagen konnten trotz "unserer Bemühungen" ihren Vorschprung oft mehr als verdoppeln.
 
@Scaver: Quellen? Ansonsten: ich sehe es ähnlich - viel Fortschritt rund ums Neuland gibt es nicht.
 
@divStar: Etwas schlechte Quelle aber schneller zu finden: Die Grafik oben in der News... such dir dazu die Vorgänger raus (z.b. hier bei WinFuture9 und Vergleiche.
Ansonsten Google und musst einige Angaben verschiedener Quellen vergleichen, dann kommt man dazu.
 
@Scaver: also ich liefere meist die Quellen gleich mit wenn ich etwas behaupte - zumindest dann, wenn mich meine Glaubwürdigkeit interessiert. Ohne Belege sind derlei Aussagen nämlich nicht besser als das übliche Stammtischniveau. Aber mit Argumenten nehmen es viele ja eh nicht so ganz genau.

Es mag zwar sein, dass du Recht hast; allerdings kommt es darauf an was man wie ableitet - und auf die Frage, ob man das, was du schreibst, aus diesen Grafiken auch tatsächlich sinnvoll ableiten kann.

Ich bin auch für die Aufteilung der Telekom - das war ich schon immer, denn hier gibt es offensichtlich stets einen Interessenskonflikt, den die Telekom stets zu ihren Vorteilen entscheidet. Vectoring ist zwar schön und gut; allerdings wird dann - zumindest in der letzten Meile - die Telekom alternativlos - und das ist bei so einem Saftladen keine gute Entwicklung.
Allerdings ist das meine Meinung (und kein Fakt) - weshalb ich dafür auch keine Quellen angebe.
 
@Stefan1200: Ja, da wo es in jedem Bundesland auch gibt.. in den Ballungszentren. Ich merke davon aber nichts wenn ich 5 KM entfernt wohne.
 
@MrRossi: Also EWE hat viele Orte mit ca. 500 Einwohnern ausgebaut (zum Beispiel Hagenah oder Wedel im Kreis Stade). In Hagenah mit damals 500 Einwohnern habe ich gewohnt und VDSL 50.000 war kein Problem. Wenn das für dich ein Ballungszentrum ist, ok.
 
@Mezo: man muss aber leider auch sagen, dass in anderen Ländern der Staat die Infrastruktur in der Hand hat (und bezahlt) und nicht ein Privatunternehmen. Das vergessen viele (auch beim Kostenvergleich, zB Finnland neulich).
 
@SunnyMarx: Das teure ist nicht die Glasfaser, das sind die Erdarbeiten. Als die Telekom hier VDSL ausgebaut hat, war die ganze Straße knapp einen Meter vor den Häusern offen da dort die Kabel verlaufen welche die Schaltkästen miteinander verbinden. Warum kloppen sie sich jetzt um Vectoring wenn sie in diesem Atemzug auch gleich Glasfaser an die Häuser hätten legen können? Richtig, weil die Telekom mit Vectoring die technische Möglichkeit hat die Mitbewerber von ganzen Verteilern auszuschliessen. Bei Glasfaser müsste sie ihnen die Leitung vermieten deren Mietpreise von der Netzagentur überwacht werden.
 
@Stamfy: Die Preise für die Bitstreamzugänge sind genauso reguliert wie die reine Leitung, nur halt etwas teurer. Und was hindert die Fremdanbieter, selber Glas zu legen? eigentlich nichts, auser das sie dann selbst ihre teuer verlegten Glasfasern dann zu regulierten Preisen an andere vermieten müßten.
 
@darkerblue: genau, wobei das weitervermietenmüssen nicht stimmt, das muss nur die tkom.
 
@Yepyep: und das ist dann gerecht oder was, ein quasi monopol für den der ausbaut und alle anderen schauen in die Röhre. die Telekom baut aus und muß anschließend vermieten und das passt den Konkurenten dann auch wieder nicht. dabei geht es gerade bei diesen Leitungen, die die Telekom zurückhaben will, um eben diese Anschlüsse, bei denen eine Ausbau via KVZ nicht möglich ist, da diese Leitungen direkt vom HVT bis zum APL durchgehn, größtenteils sind dies Leitungen im direkten nahbereich um die HVT`s bis maximal 450m Leitungslänge. es gibt aber vereinzelt auch welche, die um einiges länger sind, große büroeinheiten oder Hochhäuser wo dann ab 200 Anschlüsse direkt liegen, stelleweise gibt es sogar welche mit bis zu 2000 direkten Doppeladern. und diese will die Telekom zurück, damit man diese umbauen kann. wovon dann ja auch wieder der Fremdanbieter profitieren würde, da er seine Kunden via bitstream mit besserem DSL versorgen kann und dafür mehr Monatsgebühr verlangen könnte.
 
@darkerblue: reg dich doch nicht auf, ganz ruhig. Ich bin doch bei Dir. Die Fehler wurden in den 80ern gemacht und eigentlich kann nur die Politik ein Machtwort sprechen oder eben nicht da Privat. Man könnte jetzt nur Gemeinden etc... anweisen Leerrohre generell zu verlegen sobald der Straßenkörper offen ist oder eben selbst Kabel verlegen, vermieten oder besser anmieten könnten es ja dann private Betreiber.
 
@Yepyep: und genau diese Leerrohrverlegen ist bereits seit Jahren gängige Praixis, ist nur halt doof für alle bestehenden Strßen, das dies nur für neubaugebiete angedacht ist und da noch nicht mal zwingend vorgeschrieben, und das wird es auch nie werden, da keine Stadt/Gemeinde dies bezahlen wird, in der Hoffnung es irgendwann mal wieder rein zu kriegen. Und die Lehrrohre die bereits liegen sind schlecht bis gar nicht dokumentiert, da bis dato keiner sagen kann, von wo nach wo die zu liegen haben, denn wo willste die denn hinlegen? wieder in die HVT`s, welche die Telekom lieber vorgestern als gestern weghaben will, in die KVZ, die schon jetzt mit Kupfertechnick vollgestopft sind, das da kein Strohhalm mehr rein passt, welche technick soll denn überhaupt gelegt werden? aktive/passive singlePON/MultiPON. wer übernimmt die Ausbaukosten in den Häusern? (von den meisten Hausbesitzern kriege ich immer zu hören, das sie sowas nicht machen werden, meist ältere Vermieter, die die hohen Kosten scheuen, da diese nicht direkt auf die Mieter umgelegt werden können) außerdem müßten alle Haushalte in Deutschland die dann Glasfaser erhalten würden, ihre Hausverteiler umbauen lassen (gerade in Neubauten oder in sanierten wohnungen stelle ich fest das die Elektriker eigene Lösungen einbauen, irgendwo im Haus ist ein Netzwerkverteiler installiert und wenn ich dann den Bedarf des Kunden abfrage muß ich immer den Kopfschütteln und wünsche dem kunden viel Spaß mit seiner Anlage, die dafür gar nicht ausgelegt ist, zum teil erreicht sowas noch nicht mal 50% von dem was eigentlich nötig wäre. )
 
@darkerblue: wie kann man es umsetzen? Welche vorteile hat der Betreiber? Eigentlich bleibt nur die Hammermethode per Gesetz/Anweisung oder eben die Zusage über einen Zeitraum X die alleinige Herrschaft über die Leitungen zu haben. Was wollen die Leute? Ich finde auch 200/100 noch ausbaufähig andere finden 100/2 vollkommen ausreichend oder auch 16/1. Der eine freut sich auf 20/2 für 10 Euro per Kabel, regt sich zwar über schlechte Leitungen zur Abendzeit auf aber findet den Preis gut oder noch zu hoch. Das bringt dann Problem 2 auf den Plan, gerne schnell aber nicht zu einem höheren Preis, schliesslich gibt es ja im Land sonstwo tolle Flatrates für viel weniger. Achja, Oberleitung darf es natürlich nicht sein, dies stört nur die Aussicht/Kühe/Nachbarn.
 
@Yepyep: löl ein + von mir
du hast den Nagel auf den Kopf getroffen
 
@Mezo: Dabei investiert doch die Telekom in "die Zukunft des Internets". Zumindest, wenn man den "Mützen" auf den Verteilerkästen Glauben schenkt, die derzeit (hier in der Gegend) zu sehen sind. Oder ist etwa Glasfaser nicht die Zukunft, die die Telekom in ihrer Glaskugel sieht?
 
Sollen lieber nicht mehr auf schmarotzen setzen sondern mal selbst ausbauen. Wir brauchen keine monopolstellung in welcher Form auch immer sondern Wettbewerb
 
@0711: Wir brauchen keine Vielzahl von parallelen Netzen, sondern ein sehr gutes Netz. Das senkt die Kosten. Es fängt auch keiner an neben einer zweispurigen Autobahn eine weitere Autobahn zu errichten, sondern erweitert die bestehende. Auch beim Mobilfunk zu begrüßen, so könnte auf einige Sendemasten verzichtet werden.
 
@Der_Nachbarino: es verhindert Wettbewerb, welche ambition hätte der netzanbieter das netz zu verbessern? Es gibt keine denn die Anbieter müssen ja bei ihm mieten. Auch würden Probleme wie übersprechen nicht in dem Maßstab existieren wie sie heute existieren. Stadtnetze zeigen dass der Wettbewerb Vorteile für die kunden bringt...

Beim Mobilfunk wäre das fatal, sind die netze doch heute schon in Ballungszentren oftmals überlastet dass es kracht und auch hier, was für Ambitionen hätte ein alleiniger netzanbieter das vorhandene zu verbessern oder gar Milliarden für Frequenzen auszugeben

Wettbewerb ist der wichtigste Pfeiler für stetig Entwicklung
 
@0711: Wettbewerb funktioniert doch bei den Stromanbietern auch. Dort gibt es nur eine Leitung.

Natürlich darf die Infrastruktur nicht in die Hand eines gewinnbringendes Unternehmen, sondern an eine Organisation die das Geld wieder in die Infrastruktur einfließen lässt.

Beim Mobilfunk: Das heißt ja nicht das nötige Masten abgebaut werden.
 
@Der_Nachbarino: "Natürlich darf die Infrastruktur nicht in die Hand eines gewinnbringendes Unternehmen"
Also zurück zum Staat? Bei dem die größten Fehlentscheidungen ever getroffen wurden und dessen Folgen wir heute ernten...zudem mit einem schnarchtempo bei der Entwicklung. Ja kommt mit sinnvoll vor

"Das heißt ja nicht das nötige Masten abgebaut werden." es gibt keine unnötigen Masten
 
@0711: Es war der Deutsche Staat gewesen, unter der Leitung der Post, welche Deutschland zu dem best ausgebautesten Gebiet weltweit gemacht hat, was Telefonleitungen angeht. Deutschland hat ein Kupfernetz, wie es weltweit seines gleichen sucht. Erst seitdem es die private Deutsche Telekom ist, versagen wir in dem Bereich auf ganzer Linie.
 
@0711: Kannst du mir bitte ein Quelle nennen, die beweist das es keine unnötigen Masten gibt?

Wenn ich mich hier auf dem Land so umsehe, glaube ich etwas anderes.
 
@Der_Nachbarino: Masten die fehlen verschlechtern automatisch das netz für welches sie dastehen und wenn diese von einem anderen Mast abgedeckt werden gibt es übersprechen und dank shared medium Luft auch weniger für alle, das ist Logik der Technik geschuldet.

Wo sind die Quellen für die überflüssigen Masten, was für mich so gar kein sinn macht. Die Leute finden es überflüssig weil es nicht ins Landschaftsbild passt...aber am liebsten überall Handyempfang....
 
@0711: Bei uns im Dorf gibt es 7 Sendemasten (zu finden unter http://emf3.bundesnetzagentur.de/karte/Default.aspx). Gegen die Anzahl habe ich nichts.

Verfügbarkeit:
Telekom: LTE
Vodafone: H+
Eplus/o2: H

Konnte ich alles selbst testen mit einem Nokia Lumia 830 an verschiedenen Standorten. Wäre es nicht schön wenn alle LTE hätten?

Wenn deine Aussage mit dem verschlechtern stimmt: Wieso baut Eplus/o2 dann teilweise doppelte Masten ab? Sollte es nicht im Interesse von Eplus/o2 sein, bei der Netzabdeckung gleichauf mit Telekom und Vodafone zu sein?
 
@Der_Nachbarino: Strom kannst du nicht vergleichen, denn dort gibt es nur einen Standart, 230/400 volt bei 50 Hz, der ist überall gleich, es muß auch nichts ausgebaut werden, denn das vorhandene Netz reicht dafür vollkommen aus. und das Stromnetz als Infrastruktur obliegt auch den ansässigen Energiekonzernen, Fremde Anbieter müssen dafür eine Netzdurchleitgebühr eintrichten, welche als Nebenkosten dem Kunden aufgebrummt werden.
 
@Thermostat: Erm genau als dieses super Kupfernetz ausgebaut wurde hat man sich im Ausland verwundert den Kopf gekratzt warum man das macht. Damals hat man nicht in die Zukunft sondern in die Gegenwart investiert und das war schon völlig absehbar ein Fehler der Post/des Staates.

In Schweden hat man damals öffentlich über diese Entscheidung gelacht, zu recht.

Artikel aus dieser Zeit
http://www.zeit.de/1984/29/was-soll-das-kabel
http://www.zeit.de/1989/08/glas-schlaegt-Kupfer
Überall in der Industrie hat man gewusst, die Entscheidung in den 80ern war purer Müll. DAS ist was ihr wollt? Na prost Mahlzeit!

Ja die Bundespost hat wirklich großes Vollbracht, die Techniker sind vielleicht mal nach nem halben Jahr gekommen, Geld wurde verbrannt dass man damit Deutschland heizen hätte können und dann auch noch in die Vergangenheit investiert.
 
@0711: Nach der Wende fing die Post in der DDR mit Glasfaser an, eines der ersten Projekte welche die DT abgebrochen hatte.
 
@darkerblue: War auf den Wettbewerb bezogen, denn auch mit einer Stromleitung gibt es einen ordentlichen Wettbewerb. Bei uns ist der örtliche Stromanbieter mit einer der teuersten.

Ein Standard für die Internetleitung wäre mit Glasfaser sicher auch möglich, oder?
 
@Thermostat: wann wurde das abgebrochen? das glas liegt doch und die vdsl dichte ist deutlich höher als im westen....ffth war nie ziel der bundespost
http://www.heise.de/tp/artikel/4/4885/1.html
 
@0711: Nach dem Internetboom zu Beginn des Jahrtausends wurden diese Netze mit der Einführung von VDSL im Jahr 2006 reaktiviert. zuvor blieben sie 10 Jahre ungenutzt.
 
@Thermostat: ja sie blieben ungenutzt, weil sonst überall in der Republik Kupfer lag (dank Bundespost) - auch in vielen teilen der DDR lag/liegt noch Kupfer. In Summe war Kupfer einfach der um welten größere Markt in Deutschland, dank Bundespost.
 
@0711: mit dem unterschied der der Kupferausbau irgendwann in den 60er Jahren begann und das Internet in der Form nicht vor(her)gesehen war.
 
@Thermostat: Das Kupfernetz wurde großflächig in den 80ern modernisiert, vom Netz der 60er ist nur noch sehr sehr wenig übrig gewesen nach diesem Großprojekt. Das aktuelle Kupfernetz besteht in größten Teilen aufgrund der Entscheidung von 82-84 dem super Postminister
 
@Der_Nachbarino: aber diesen Standart gibt es nicht im DSL Markt, jeder Anbieter kocht sein eigenes Süppchen, ich Vergleich jetzt nur mal ADSL
Annex J
Telekom: bis 1,6 Km Kupfer 17693/2276 kBit/s
Vodafone: bis 1,6 Km Kupfer 16985/1323 kBit/s
Telefonica: bis 1,6 Km Kupfer 17543/1256 kBit/s
reine Buttowerte

VDSL
T: 25088/5056
Vodafone 24978/4980
Telefoniva 24750/5015

zu den 50mBits kann ich nix sagen, da ich die von Vodafone und Telefonica jetzt nicht im Kopf habe, dafür prüfen wir die zu selten.
dazu kommt dann noch der alte Standart Annex B für den jeder Anbieter wieder andere Werte in den Modems einstellt.
und da wo andere ausgebaut haben sieht es noch krasser aus, da gibt es Anbieter die verkaufen dem Kd ne 50mBit/s Leitung im download und im upload sind es dann magere 5mBit/s, manchmal sogar noch weniger.

ich hab da schon soviel gesehn, die letzten Jahre, das geht auf keine Kuhhaut, bis sich da alle beteiligten auf einen gemeinsamen Standart geeinigt haben, wird das Kupfer in der Erde wegoxidiert sein.
 
@darkerblue: wie kommst du auf die Werte bzw. wo hast du die her?
 
@Dexter31: Außendienstler Rosa T
 
@darkerblue: ach du rufst mich also ständig an!^^ (OSP Hamburg)
 
@darkerblue: Bei der Telekom ist der Bruttowert aber 17.696/2.800, wieviel es effektiv werden hängt von der Leitungslänge ab, aber man hat beim Upload mehr wie nur 2276 Brutto (bei mir sind es 2570 und mit Fritzbox 26xx). Telefonica ist nie auf Annex J umgestiegen, hatte auch mal angekündigt das sie gar nichts mehr in den Ausbau investieren und in Zukunft voll auf die Telekom Vorleistungsprodukte setzen und Vodafone hat bei VDSL auch einen Vertrag mit der Telekom.
Die Bandbreite wird durch Profile festgelegt und die werden am DSLAM und nicht am Modem beim Endkunden geschaltet, zusätzlich werden Annex J Anschlüsse im Upload bei den Resellern da sie ja nur 1Mbit Tarife oft auf 1MBit gedrosselt
 
@dogsmack: immer doch
 
@Dexter31: und was ist der DSLAM? Digital subcriber line accsess multiplexer. nichts anderes als genauso ein Modulator/demodulator kurz Modem. und von Werten die direkt NUR am HVT gemessen werden können rede ich gar nicht.
und Annex J bei Telefonica sind selten aber doch vereinzelt vorhanden zumeist durch den zukauf von kleineren Anbietern. Wiesbaden und Mainz gibt es ein paar davon.
Vodafone hat VDSL Technick in etlichen HVT`s stehn, gößtenteils kommen diese Werte die ich da angegeben habe aus der Eifel (EifelDSL nur von Vodafone per KVZ)
was die Werte angeht, die sind ein ungefährer Durchschnitt dessen, was in den letzten 3 bis 4 Wochen selbst gemessen habe, bezogen auf 1,6Km Reichweite, wenn du mit 2,5 mBit mehr als meine Durchschnitt hast, dann freu dich, du wohnst wahrscheinlich gar nicht soweit weg vom DSLAM, ob Hvt oder KVZ ist egal!
die Drosselung auf 1Mbit geschieht jedoch nicht im DSLAM sondern per Branding vom 1u1 Server sobald sich das modem verbunden hat, dann kommt ein Systemeintrag der den Upload begrenzt, brutto liegt trotzdem das maximal möglich an!
 
@Der_Nachbarino: naja, so wirklich funktioniert der "Wettbewerb" da auch nicht. Schienen und Strom- und Gasnetze, unterliegen ebenfalls Regulierungen der Bundesnetzagentur.
 
@darkerblue: Das Vodafone keine eigene VDSL Technik hat habe gar nicht geschrieben, trotzdem haben die genau wie Telefonica seit 2013 (oder 2012) einen Kooperationsvertrag mit der Telekom, Vodafone wechselt bei ADSL aber noch auf Annex J, während Telefonica alles auf Eis gelegt hat.
Von DSLAM Drosselung habe auch nichts geschrieben, betrifft aber nicht nur 1&1, Nachbar ist bei O2 und hat trotz Telekom Annex J trotzdem nur 1Mbit Upload die er nutzen kann.

Ich habe das 17.696/2.800 Profil und komme mit dem Speedport aktuell auf 16290/2570, die FB7360 kann sich nicht so richtig entscheiden 12-15k/26xx, der erste Techniker der damals die TAE getauscht hat, hatte mit seinen Gerät etwas über 17k/27xx gemessen, der zweite Techniker kam mit seinen Gerät 3 Monate später nur auf 13k/24xx. Eure Geräte sind je nach Modell und Gegenstelle wohl auch nur Schätzeisen.
 
@Dexter31: schätzeisen trifft es ziemlich genau, wobei die neuen Argus schon das maximum rausholen, die Fritzboxen haben stellenweise eine zu hohe eigendämpfung

Zitat 1: Von DSLAM Drosselung habe auch nichts geschrieben, betrifft aber nicht nur 1&1, Nachbar ist bei O2 und hat trotz Telekom Annex J trotzdem nur 1Mbit Upload die er nutzen kann.

Zitat 2: Die Bandbreite wird durch Profile festgelegt und die werden am DSLAM und nicht am Modem beim Endkunden geschaltet, zusätzlich werden Annex J Anschlüsse im Upload bei den Resellern da sie ja nur 1Mbit Tarife oft auf 1MBit gedrosselt

ja was denn nun? Drossel oder nicht? du verwirrst mich grade.
nochmal aus meiner Erfahrung, die Annex J Reseller laufen immer mit dem Maximal möglichen, der Upload wird erst durch die Info vom reseller im Router beschränkt. der Überschuss wird dann einfach nicht genutzt, (hatte schon einen VDSL 50 der dann auf 2 MBit reduziert worden ist, weil der kunde nur nen 2MBit Vertrag hatte und kein anderer Port zur Verfügung stand)
 
@darkerblue: Der zweite Techniker war ja damals da weil die Fritzbox obwohl sie über Monaten relativ stabil mit ~16k lief plötzlich mehrmals am Tag abstürzte (also nicht nur ein Signalverlust) und mit so komischen Werten synchronisierte. AVM sagt die ist i.O., Speedport syncte immer mit 16k+ stürzte nicht ab, erst nach der Meldung beim technischen Support wurde der raus geschickt. Der war dann doch verhältnismäßig lange am doktorn und stand trotzdem am Ende mit 3 Fragezeichen übern Kopf da, weil er sich das nicht erklären konnte.

Wie willst du es denn sonst nennen wenn der ISP (Reseller) ein Telekom Vorleistungsprodukt nutzt, wo Up mit Brutto 2800 geschaltet wird, der Router auch etwa den Wert aushandelt, aber der ISP weil sie nur 16/1 Tarife haben glaube per BRAS dann auf effektiv nutzbare 1Mbit reduziert (steht glaube sogar so bei 1&1 in der Fritzbox)?
VDSL Ports werden doch neuerdings gerne genutzt selbst wenn freie ADSL Ports verfügbar sind, das ist so ein Punkt den ich z.B. nicht verstehe. So ein VDSL50 Anschluss soll laut den komischen Branchenverband 31€ im Monat kosten, 1&1 lässt da aber gerne mal einen 16k/1 Kunden der dann per BRAS (?) auf die Vertragswerte "gestutzt" wird drauf laufen und verlangt von denen monatlich 15€ (30€).
 
@darkerblue: Der Standard könnte per Gesetz/Verordnung geregelt werden. Das funktioniert in anderen, teils wesentlich komplexeren, Bereichen auch.

Wo genau liegt das Problem bei unterschiedlichen Werten? Wenn ein Unternehmen für den Netzausbau zuständig ist, bedeutet dies nicht zwangsläufig das alle die selbe max. Geschwindigkeit in Deutschland erhalten. Der Vorteil liegt woanders: Zukunftssichere Netze, Kostenersparnis, fairer Wettbewerb bei den Tarifen, kontrollierter Ausbau.
 
@Thermostat: Ja, eine Aufrüstung dieser OPAL-Anschüsse mit GEPON wurde auch getestet aber dann wurde das Glasfasernetz mit Kupfer überbaut und wo das nicht ging leben noch heute ganze Stadtteile von UMTS/LTE.
Offensichtlich war GEPON kein von unseren Freunden importierter Standard...
 
@Der_Nachbarino: du hast von Beeinträchtigung auch noch nix gehört, was meinst du denn, womit ich mich den ganzen Tag rum schlagen muß, 75% meiner Arbeitszeit muß ich damit verbringen, Anschlüsse umzuschalten, nur weil sich Anschlüsse unterschiedlicher Provider mit unterschiedlicher Ü-Rate gegenseitig in die Quere kommen. da liege 16M und 6M im selbern Vierer und der 16ner bügelt regelmäßig den 6er platt, weil der einfach mit ner höheren Leistung am Port rauskommt.
wenn alle Anschlüsse die selbe Qulität und quantität hätten, wären wesentlich weniger Störungen vorhanden. das würde dann aber leider nicht bedeuten, das alle 50M bekommen, sondern das sich das ganze dann wohl eher be 2M einpendelt. und das will ja keiner.
 
@Dexter31: keine Ahnung, was da los ist bei, dafür müßte ich die Leitungswerte und auch die Leitungsführung kennen. das kann man leider nicht per telefon/e-mail/chat/forum klären. bei dem was du geschrieben hast, würde ich spontan auf Fehler Fritzbox tippen. Auch wenn sie Monate stabil lief, sie muß nur einmal zu heiß geworden sein, wenn der ELKO platzt, gibts komische werte, (solange sie kalt ist, sind die werte gut, wenn die FB wärmer wird, sind die Werte schlecht) dafür reicht dann schon ein heißer sommertag, gerade dann wenn das Gerät ein paar Monate ständig gelaufen ist. die Aussage von AVM ist verständlich, denn die haben die FB ja nur kalt geprüft und nicht im warmen Zustand.

drossel oder nicht? der ISP drosselt ja nicht, der KD bezahlt ja nur 16/1 und nicht 16/2 und bekommt damit halt ein (ich sag ma) Branding (dazu). ist vollkommen richtig so und es kann sich keiner beschweren, aber doof ist es trotzdem. zu Preisen sag ich nix, der KD sieht doch eh nur: oh billiger wie Telekom" Ich laß die regelmäßig im Regen stehn, wenn mich einer fragt, wer denn nun den Router anschließt und programmiert, geht mich nix an, werde dafür nicht bezahlt und schwarzarbeit gibt es nicht für Fremdanbieter Kunden, denn wenn die Telekom dahinter kommt, bin ich meinen Job los. das riskiere ich für so einen KD garantiert nicht, nur weil der 5€ im Monat sparen will. auch für Telekom KD gibt es keine Schwarzarbeit, aber da kann ich es wenigstens kostenpflichtig abrechnen, der KD bezahlt an Telekom und ich bekomm von dort meinen Obolus und Steuern fürn Staat gibt es so auch.
 
@Der_Nachbarino: ich hatte hier schon einen ellenlangen Text getippt. beim erneuten durchlesen ist mir aufgefallen, das alles was du ansprichst völliger Mist ist. deswegen jetzt hier die Kurzform

1. zukunftssichere Netze? geht nur mit Glasfaser (wird am Markt nicht flächendecken angenommen, nur vereinzelt.

2. Kostenersparnis? Für wen? für den Kunden ganz bestimmt nicht.

3. Fairer Wettbewerb? alle kaufen zu gleichen Konditionen, heißt im Umkehrschluß alle haben den selben Preis beim Endkunden, also Wettbewerb gleich null. Der momentane Wettberwerb findet eh nur statt, weil die Telekom ihre Preise nicht weiter absenken darf, damit die anderen einen Markt haben! (Regulierungsbehörde und Monopol und so)

4. kontrollierter Ausbau? nur sinnvoll wenn Glasfaser bis ins Haus/Wohnung verlegt wird, was am Markt aber nicht flächendeckend abgenommen wird
kaum einer will 80/90€ im Monat für ne 200/100 MBit Leitung zahlen plus die nicht unerheblichen Ausbaukosten die dann im Haus/Wohnung nötig sind, zumal es ja auch ne 16MBit Leitung für 75% der Haushalte auch tut.
 
@darkerblue: WLAN nutze ich ja nicht, damit dürfte die ja keinen extremen Temperaturschwankungen ausgesetzt sein, diese komplett Abstürze sind irgendwann auch mal verschwunden, diese merkwürdigen Synchronisationswerte und immer mal wieder tausende CRC Fehler binnen Sekunden (laut Anzeige) incl. Signalverlust sind aber geblieben. Mein Ex-Schwager wohnt auch im Block, ist bei 1&1 und seine Fritzbox verhält sich im Prinzip genau so. Ihm fällt das nur nicht so auf, da er auf Montage ist und noch den 6k Tarif hat, da ist es egal ob die Box sich mal mit 16 oder nur 12k synchronisiert.
Der nächste Fall für die X-Akten wäre ja das 1-2x im Jahre die geschätzte Leistungskapazität um 1,xMBit und damit auch die praktische Synchronisation für 1-2 Wochen um ca. 1MBit hoch geht.

Wie überleben den die anderen ISP? Die haben doch die Telekom vors Gericht gezogen weil die in einigen gebieten VDSL für 25 bzw. 30€ die ersten 12 Monate angeboten haben bzw. anbieten, mit der Begründung das sie selbst 31€ im Monate Miete für so einen Anschluss zahlen müssen. Das ganze wäre ja noch gerechtfertigt wenn die selbst 35/40€ im Monat dem Kunden abknöpfen würden, die liegen aber während der Mindestlaufzeit deutlich drunter und verlangen auch nach den 24 Monaten oft keine 30€
 
@0711: Und deswegen gehört das Netz wieder in staatliche Hand oder zumindest an ein Unternehmen, eine Gesellschaft, welche/s sich nur um die Weiterentwicklung und den Ausbau und die Vermietung der Infrastruktur kümmert und kein Börsennotiertes oder Gewinnorientiertes Unternehmen wie die Telekom ist. Das Monopol an Leitungen, welches die Telekom durch uns Steuerzahler hat, die die Leitungen damals subventioniert haben, gehört abgeschafft. Wenn die Telekom sich weiter so anstellt und Leitungen zurück fordert um Ihr Geldrauswerfendes Vectoring zu betreiben wird das nie was mit dem Ausbau hier in Deutschland.
 
@lurchie: Der Staat war und ist immer schon langsam gewesen was Infrastrukturprojekte angeht, schnelle und moderne Technologien gibt es damit nicht. Die größte Fehlentscheidung in der deutschen Netzgeschichte geht auf die Staatsentscheidung zurück ende der 80er auf Kupfer statt auf Glas gesetzt zu haben - man wählte eben den schwer "konservativen weg" wie üblich bei Staatsprojekten.
Ansonsten das was der Steuerzahler gezahlt hat waren eben diese Kupferleitungen und dass diese vermitet werden müssen -> alles gut, alles richtig aber hier geht es um neue Technologien wie eben Glasfaser...und das diese "Zwangsvermitet" werden müssen ist einfach nicht der richtige weg zu einem gesunden Wettbewerb oder gar zu schnellen Ausbau, warum sollte die Telekom Geld für die Konkurrenz ausgeben und sich dann die Preise diktieren lassen? Genau deswegen wird ja nicht ausgebaut, die schmarotzerfirmen wollen grundsätzlich nicht und die telekom baut lieber in ländern wo sie die Möglichkeit haben das Geld selbst zu verdienen.
 
@0711: Ich zitiere mal: "an ein Unternehmen, eine Gesellschaft, welche/s sich nur um die Weiterentwicklung und den Ausbau und die Vermietung der Infrastruktur kümmert und kein Börsennotiertes oder Gewinnorientiertes Unternehmen wie die Telekom ist."
 
@Der_Nachbarino: solch ein unternehmen ist ein staatskonzern...ein "freies" unternehmen gibt es in dieser gewünschten form schlicht nicht.
 
@0711: Wieso sollte es eine solche Unternehmensform nicht geben? https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzige_GmbH

Natürlich müsste dieses Unternehmen erstmal gegründet werden.
 
@0711: und deswegen meine ich ja das der Ausbau in die Hand eines anderem Unternehmens gelegt werden sollte. Bei Kabelanbietern ist es doch das gleiche, sie verlegen Ihre Leitungen und teilen auch nicht, was ich einerseits auch gut verstehen kann aufgrund der Kosten. So wie es jetzt läuft werden wir allerdings in 50 Jahren noch diskutieren. Und zum Thema Vectoring, die Telekom fordert ja momentan Ihre Hauptverteiler zurück um sie umzurüsten. Damit wird, wie im Text geschrieben, wieder ein quasi Monopol für die Telekom geöffnet da die Kapazitäten für andere Unternehmen wieder von der Telekom angemietet werden müssen. Anstatt dem Vectoring sollten die Milliarden von der EU lieber für den Glasfaserausbau genutzt werden und von einem unabhängigen Unternehmen unter Beobachtung gestellt werden, und die Telekom ihrer alten Leitungen enteignet werden um diese nach und nach umzurüsten, so das wie in anderen Ländern ein fairer Wettkampf zwischen den unternehmen geführt werden kann. Wie Nachbarino ja schreibt klappt das bei den Stromanbietern in Deutschland wunderbar. ich persönlich möchte keine 5 Glasfaserkabel und 3 kupferkabel im Boden liegen haben nur weil die Telekom einen auf stur macht
 
@0711: hier noch nen praktisches Beispiel aus unserem Ort zwecks Vectoring: unser Bürgermeister ist sehr bemüht was den Ausbau angeht, gerade weil wir hier in Willingen einer der Top 5 Kurorte in Deutschland mit über 1,3 Millionen Übernachtungen im Jahr sind und 4-5 Großveranstaltungen mit jeweils guten 35.000 Besuchern haben. Letzes Jahr hat die Telekom dank der Zuschüsse der Gemeinde und dem Land in unserer Gemeinde auf Vectoring umgestellt (wir haben bereits 16er), die zur Gemeinde gehörenden Orte wurden durch Glasfaser-Oberlandleitungen versorgt (hatten nur dsl-light). Und jetzt rate mal wie viele der ca. 2000 Haushalte in Willingen selbst vom Vectoring profitiert haben? Es sind ungefähr 200, also 10%!!! Alle anderen liegen zu weit weg vom Hauptverteiler, und das ist nämlich der Knackpunkt den die Telekom verschweigt. Die volle Leistung wird nämlich nur garantiert wenn man unmittelbar am Verteiler sitzt!
 
@lurchie: Wettbewerb beim Strom ist ein ganz falsches Beispiel, da da nur die reine Kupferleitung benötigt wird, über die 230/400V 50Hz geliefert werden müssen, kein weiteres technisches Equipment nötig. ein Ausbau oder gar eine Modernisierung ist da nicht nötig, oder stell dir mal folgendes Zenario vor, du wechselst zum Anbieter xy, der aber nur 110Vbei 60 Hz liefert, das hieße dann für dich alle Geräte neukaufen und die Stromverteilung im Haus umbauen und 2 Jahre später wechselst du dann wieder und der neue Stromanbieter liefert 180V bei 75HZ. allein von daher ist ein Vergleich zum strom völlig unangebracht.
 
@lurchie: wie gesagt, warum sollte die telekom denn mehr investieren als notwendig wenn sie es "zwangsvermieten" müssen? Deshalb braucht es Wettbewerb!
 
@lurchie: Wieso sollte jemand teilen müssen wieso muss es die Telekom? Wieso funktioniert es in anderen Ländern? Unabhängig von Bevölkerungsdichte, Urbanisierung oder Größe! Und mit 30% Staatsanteil und großer Lobby ist die Telekom alles andere als nicht Staatlich.
 
@Der_Nachbarino: Weil Autobahnen nicht in privater Hand sind, ansonsten würde genau das geschehen. Es geschieht doch nur nix (großes) in Sachen Ausbau, weil der Staat da nicht hart durchgreift. Privatisierung ist ja schön und gut, aber wenn Infrastruktur ausbauen so teuer ist, dass nur die Großen sich das leisten könnten, sie es aber nicht machen, dann sitzt man auf den alten Leitungen und es geht nicht voran. Und es ist aus wirtschaftlicher Perspektive auch verständlich, warum Telekom so ungern ausbaut. Die Kosten kriegt man nicht wieder rein. Es ist ein Dienst für das allgemeine Wohl. Wenn das allgemeine Wohl dem privaten Unternehmen aber schadet, wird das Unternehmen es sicherlich nicht durchsetzen wollen.
Für "allgemeines Wohl" ist Politik zuständig.
 
@Wuusah: Es geht ja nicht nur um das "allgemeines Wohl", sondern auch um wichtige wirtschaftliche Aspekte. Bsp. autonomes Fahren.

Ich behaupte einfach mal dass die Kosten für den Ausbau nicht so hoch wären, wenn alle an einem Strang ziehen, beginnend beim Straßenbau. Dafür wäre eine unabhängige Organisation (nicht gewinnorientiert) geeignet. Diese wäre für die Planung, Koordination, Umsetzung und Wartung zuständig.
 
@Der_Nachbarino: Das sehe ich auch so, nur gibt es von der Wirtschaftsseite keinen Grund für diese Initiative. Die Kosten für den gemeinsamen Ausbau sind immer noch höher als wenn man den Ausbau ganz weglässt ;)
 
@Der_Nachbarino: Ich darf dir mal etwas nennen das dies darstellen sollte, der Gesundheitsfond.

Und wie super geil der ist weiß man wohl, es wurde teurer, der Wasserkopf größer und die Verschwendung größer.
 
@Der_Nachbarino: unabhänginge Organisation, wenn ich das schon wieder lese wir mir schlecht. es wird sich kein Arsch finden, der seine Arbeitskraft für lau so etwas zur Verfügung stellt, wer soll denn das Bezahlen? es muß eine gewisse Struktur vorgehalten werden, vom kleinen Arbeiter über lohnbuchhaltung steuerecht was weiß ich nicht noch alles bis hin zu Sekretärin und dem Chef ganz oben. Rentenkosten und Krankheitsausfall, Urlaubskosten der Belegschaft und das alles ohne einen Cent Gewinn.
 
@darkerblue: Natürlich sollen die Kosten gedeckt sein, niemand soll kostenlos arbeiten. Dafür gibt es aber auch eine entsprechende Rechtsform Bsp. "gGmbH" (https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinn%C3%BCtzige_GmbH)
 
@Der_Nachbarino: die Autobahn ist aber kostenlos nutzbar, würde die Benutzung dieser Autobahn zu direkten Einnahmen führen, spich Schranke geht nur auf wenn man geld einwirft, ist es ein reines Durchrechnen, ob es sich für den Betreiber lohnt, eine Parallel verlaufende Straße zu bauen. will sagen, wenn sich genug Fahrer dafür entscheiden, die dann eventuell geringere Benutzungsgebühr zu bezahlen, das Problem ist dann nur das der Besitzer der vorhanden Autobahn, die Preise senken würde was ja ohne Probleme machbar wäre, denn die hohen Anfangskosten sind ja schon lange wieder drin und das was regelmäßig reinkommt, reicht dicke für Instandsetzung und Personal und einen Gewinn ist auch noch drin.
der Besitzer der neugebauten straße kann die niedrigen Preise jedoch nicht mitgehn was zu ausfällen führt. ergo lohnt der neubau nicht
 
@darkerblue: Es wäre nicht möglich eine zweite Autobahn daneben zu bauen, auch wenn diese Privat wäre. Denn für den Bau benötigst du erstmal eine Freigabe vom Bauamt, etc. und die wirst du nicht erhalten. Gibt es überhaupt ein Land in denen zwei Autobahnen parallel verlaufen?

Und der Besitzer der bestehenden Autobahn will Gewinnmaximierung, deswegen investiert er nur schleppend. Aus diesem Grund muss es in die Hand eines Unternehmen, dass nicht gewinnorientiert arbeitet. Jedoch Auflagen erhält, die Autobahn stetig zu verbessern und zu erweitern. Natürlich mit fairer Bezahlung für Mitarbeiter, Chef, etc. (Bezugnehmend auf deinen Post [re:3]).

Aber ich glaube über Autobahnen haben wir uns genug unterhalten. Dies sollte nur als anschauliches Beispiel dienen.
 
Bitte direkt mit den Kabelnetzbetreibern weitermachen. Beim Telefon-Anschluss gibt es wenigstens noch einen Hauch von Wettbewerb, beim Kabelnetzbetreiber ist man auf Teufel komm raus auf einen Anbieter gebunden (Mietwohnung) egal wie schlecht er ist oder wie teuer sein Angebot ist.
 
@terminated: So ist es!
 
@terminated: kabeldeutschland ist top. mal schauen wie es sich nun unter Vodafone entwickelt.
 
@xanax: Kabeldeutschland ist ortsabhängig aber auch der letzte Mist. Dateneinbrüche ohne Ende.
 
@dodnet: genau, ortsabhängig! ich habe zu jeder tageszeit bei KDG immer 110 Mbit anliegen :)
Tut mir natürlich leid, wenn das bei dir anders aussieht
 
@dodnet: zum glück hatte ich diese erfahrung noch nie. läuft wie geschmiert hier.
 
@terminated: das liegt aber daran das die Kosten für die Erschließung der Häuser/Wohnungen vom Anbieter getragen werden weil der Hausbesitzer keinen eigenen Anschluss ins Haus legen wollte weil es ihm zu teuer ist. Hier ist also der Hausbesitzer mit seiner Geldgier schuld das er sich Verträge mit den Unternehmen aushandelt und man dann halt auch nur dieses Unternehmen nehmen kann.
 
@lurchie: Es ist seine Immobilie, also entscheidet auch der Vermieter, was und in welchem Umfang er investiert.
 
@terminated: Der Mietwert einer Wohnung und damit der Wert der gesamten Immobilie richtet sich speziell in Deutschland immer mehr nach der Versorgungsmöglichkeit mit einem Breitbandanschluss.

Sehr schön zu beobachten in vielen Großstädten, wo ehemals schlecht beleumdete Wohnviertel mit vielen preiswerten Wohnangeboten plötzlich gehypt werden und zu richtig teuren Wohninseln mutieren. In ehemals sehr teuren Stadtteilen, die aber im Tal der Ahnungslosen liegen, und per Telekom mit *bis zu* 6.000 Kbit angeschlossen sind, finden sich weder Mieter noch Käufer.

Wenn sich diese Erkenntnis erst mal zu den wahren Entscheidungsträgern bei den großen Immobilieninvestoren durchgesprochen hat, wird der Druck gerade von dieser Seite erheblich anwachsen, dass es hier zu einer Umstellung in der Versorgung kommen wird.

Einer der größten Immobilieninvestoren in Deutschland, die Allianz Gruppe, hat dies bereits erkannt und kauft Gebrauchtimmobilien nur noch dann, wenn sowohl Kabel- als auch VDS-Anschluss für die Mieter bereit stehen. Im Neubaubereich handelt dieser Versicherer bereits seit einigen Jahren so.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Danke für die ausführliche Antwort. Hoffentlich wirds mehr in diese Richtung gehen, auch wenn es wohl noch viele Jahre dauern wird.
 
Es soll eine ominöse Firma geschaffen werden, wo dann ALLE Anbieter, inkl. Telekom, ihre Leitungen und Übertragungsgeräte, wie Verteiler, mieten sollen. Damit diese Firma aber nicht nehmen kann was sie will, bzw. an den meistbietenden vermietet, müsste diese ja wieder irgendeiner Regulierung unterliegen.
Am Ende soll diese Firma noch eine AG sein, wo dann auch die Aktionäre noch Geld sehen wollen?
Das ist doch irgendwie das selbe in grün. Sollte die Firma unreguliert funktionieren, kann man auch nicht von freiem Wettbewerb sprechen, da es ja nur eine Firma gibt, es würde also keine Preisregulierung durch den Markt geben. Diese Idee scheint mir nicht nur unausgegoren, sondern sogar ziemlich absurd.
 
@Lastwebpage: Diese Idee dient einzig und allein dazu, den Leuten Futter zu geben, die genau das verlangen ohne eben darüber nachzudenken, was genau dann passieren könnte. Man gibt der Sache einen neuen Namen und die Leute sind zufrieden, auch wenn sich gar nichts ändert. Ich finde das auch absurd.
 
@iPeople: kommt selten vor, aber ich muß dir recht geben.
 
Schön zu sehen wie sich das Thema immer mehr zuspitzt. Stürzen sich die Medien noch immer viel zu wenig drauf!
 
Mir als Kunde ist sowieso egal wie es bei mir ankommt. DSL, VDSL, Glasfaser, Vectoring, LTE oder meinetwegen per Rauchzeichen vom Mond, hauptsache es kommt an und funktioniert. Ich bin jetzt fast 10 Jahre bei der Telekom, zwei Umzüge, wechsel von DSL 1000 zu 6000 zu 16000+ und zu 100k Vectoring, ohne auch nur ein grösseres Problem gehabt zu haben. Ich zahle 50€ und die zahle ich gern.
 
@picasso22: und es gibt nur eine Grund dafür. Dein Anschluß funktioniert, und wenn nicht kommt einer vorbei und kümmert sich drum. frag da mal nen Wettbewerbskunden, was die erleben, wenn zum Beispiel das IAD defekt ist.
 
Der Verkauf der Bundesanteile an der T-Aktie wird nicht stattfinden. Denn daraus finanziert der Bund die Pensionen der ehemaligen Beamten.
Und mal ein Tipp an die Mitbewerebr: warum baut ihr keine eigenen Nezte? In ca. 15 bis 20 Jahren habt ihr der Telekom dann den Rang abgelaufen. Dafür müsttet ihr aber mal ein paar milliarden Euro in die Hand nehemen - die ihr nicht habt oder lieber an die Aktionäre ausschüttet.
 
@LastFrontier: Bitte nicht Äpfel mit Birnen vergleichen. Die Telekom hat beim Netz nicht bei Null angefangen.

Oder in Siedlungen gesprochen:
Die Telekom hat Berlin geschenkt bekommen. Den Mitbewerbern drückst du eine Schaufel in die Hand und sagst: "Dort ist ein Stück Wiese. Baut eure eigene Stadt."
 
@Der_Nachbarino: Genau, nicht Äpfel mit Birnen vergleichen ^^

Mir wäre neu das die DT ein komplettes Glasfaser Netz geschenkt bekommen hat. Die haben auch mal damit angefangen.

Bei uns hier in der Region gibt es einen relativ "kleinen" Anbieter, die auch mal irgendwann angefangen haben das 1. Meter Glasfaser zu legen. Heutzutage sind die hier fast Konkurrenzlos, weil selbst DT und Vodafone nicht mal annähernd das gleiche bieten können. Nur wenn man nie selber anfängt, wird das auch nie was werden.

Erinnert mich an den großen Anbieter mit den Zahlen im Namen. Selber nicht ausbauen, weil das ja zu teuer sei, aber von den anderen erwarten das die Glasfaser für Mrd. legen, um diese dann an den Anbieter mit den Zahlen für max 1,- Euro/Jahr zu vermieten ^^
 
@MS Master: ha der war gut, darauf ein +
 
Nur mal so am Rande, die Deutsche Telekom Technik GmbH macht unterm Strich keinen Gewinn.
Würde die DTT GmbH ausgegliedert in ein privates Unternehmen, wäre man nach wenigen Jahren Bankrott.
Quelle: Sucht euch selbst die Bilanz von 2014 ;)
 
@Rhanon: nein bankrott wäre man nicht, der Preis den alle Wettbewerber zahlen müssten, würde beständig steigen. die Telekom subventioniert mit ihren Einnahmen die DTTG quer. des will nur keiner wahrhaben, vor allem die Wettbewerber nicht.
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