AMD muss sparen: Weitere 5 Prozent der Belegschaft müssen gehen

AMD will und muss dringend Geld sparen: Deshalb hat der Konzern jetzt wieder einmal eine neue Runde von Entlassungen bekannt gegeben. Demnach sollen im nächsten Jahr rund 500 Arbeitsplätze abgebaut und damit rund 58 Millionen US-Dollar gespart ... mehr... Logo, Prozessor, Amd, Chiphersteller Bildquelle: AMD Logo, Prozessor, Amd, Chiphersteller Logo, Prozessor, Amd, Chiphersteller AMD

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wann der rest wohl gehen muss?
 
@3PacSon: Hoffentlich nie. Denn dann wird der x86-Markt im Consummerbereich zum Intel-Monopol. Inklusive aller sich daraus ergebenden Nachteile.
 
@TomW: ach, da kommt dann schon ein neuer mitbewerber, mit der zeit.
 
@3PacSon: Aber nicht am selben Tag. Ehe es neue Consummer x86-Prozessoren gibt, vergehen mindestens Monate, wenn nicht, Jahre.
 
@TomW: ja aber wird es wirklich so viel schlimmer dann? dann werden die cpus max 20-30 euro teurer. jetzt hat man auch ja auch die auswahl, ziwschen ramsch cpus für billigpreise von amd, die trotzdem keiner kauft und eben intel cpus.
also nun kauft doch schon niemand mehr amd cpus. wenn es also danach ginge, könnte intel die preise nun schon rauf setzen, in dem wissen, das eh niemand zu amd greift und die leute es bezahlen müssen
 
@3PacSon: Was du täglich für einen Mist von dir gibst, ist echt kaum zu glauben. 1. Hat AMD "immerhin" einen Marktanteil von ca 15% bei CPUs. Sie liefern u.a. Auch die Chips füs die Konsolen. 2. Bedeutet ein Monopol nicht nur Preisdiktate, sondern auch das Ausbleiben bzw. Verlangsamen von Innovationen. Keins liegt im Interesse des Konsumenten. Bin zwar kein AMD- Kunde, dennoch finde ich deren Fortbestehen wichtig.
 
@3PacSon: 20-30€?! In solchen Preisregionen pendelt ein i7-6700K immer wieder herum. Wenn Intel ein Monopol hat, wird besagter i7-6700Knicht mehr 370€ wie jetzt kosten, sondern deutlich jenseits von 500€. Die Preise werden so weit angehoben, wie der Nutzer bereit ist, noch zu zahlen. Gibt ja dann keine ALternative mehr.

Und dass Intel die Preise noch nicht hochgesetzt hat, liegt darin, dass AMD eben nicht nur Ramsch-CPU's im Angebot hat, sondern vor allem im Officebereich noch ziemlich gut dasteht.
 
@3PacSon: In den 90er und Anfang 2000er hatte Intel ein Quasi Monopol. Und seinerzeit haben sie es von den lebendigen genommen. Larmarschige Celerons gingen für 400 DM weg, die Pentiums fingen seinerzeit ab 700 DM an. Erst mit den AthlonXP kam damals Bewegung in den Markt.
 
@TomW: Hier darf nicht vergessen werden das PCs neukauf eher eine Nebenerscheinung ist... Daher kann nicht einfach angeboten werden, da wirds dann noch weniger gekauft...
 
@3PacSon: Neuer Mitbewerber ? Du ?
 
@TomW: Zudem darf auch nicht außer acht lassen, dass in so einem Fall nvidia (praktisch) eine Monopolstellung bei Grafikkarten einnehmen würde.

Meines Wissens nach sind nvidia und AMD die einzigen Firmen, die überhaupt Consumer-Grafikkarten anbieten.

Wenn AMD untergehen sollte, dann wäre es zum einen Fatal für den x86-Markt und zum anderen für den Grafikkartenmarkt im Consumer-Bereich.
 
@seaman: Ich vermute dass sich AMD wieder in ATI und AMD trennen würde, bevor sie dicht machen. Und ATI denke ich kann sich gegenwärtig noch einigermaßen halten.
 
@nablaquabla: Glaube gerade die APUs laufen ganz gut wegen den Konsolen, eine Trennung ist daher wohl unwahrscheinlich. (aber so genau weiss ich das jetzt auch nicht, ist nur meine Vermutung)
 
Werde ich es echt noch erleben, das AMD untergeht ? Das wäre sehr schade,denn ich fand und fiinde deren Produkte immer noch gut.Gegen Intel ist wohl kein Kraut gewachsen, aber trotzdem sollte AMD dem Markt erhalten bleiben.Die Grafikkartensparte ist wohl zur Zeit das einzigste was halbwegs gut läuft.Obwohl auch hier ein Rückstand gegenüber Nvidia herrscht.Die Fury ist trotzdem ein guter Ansatz für die Zukunft.Bei den Prozessoren ist dagegen kein Land in Sicht.Mal sehen ob sich das 2016 ändert und uns AMD überraschen kann.
 
Ich glaube langfristig gesehen braucht AMD einen finanzstarken Investor, der den Mumm hat Intel den Kampf anzusagen. AMD hat den Anschluss an Intel längst verloren.
 
@FuzzyLogic: Dazu müsste AMD ein Produkt haben, was dem Konkurrenten INTEL auch Konkurrenz machen kann.
AMD ist übrigens ein Börsen notiertes Unternehmen. Würden AMD überzeugende Produkte liefern, kämen die Investoren von ganz alleine.
 
@FuzzyLogic: es geht ja das gerücht um, das microsoft interesse hat. davon kann ich ihnen allerdings nur mehr als abraten. microsoft hat schon genug geld, für sinnlose investitionen verpulvert, bzw genug mist am bein hängen. da muss man es nicht noch mehr drauf anlegen.
 
@3PacSon: "microsoft hat schon genug geld, für sinnlose investitionen" - ob die sinnlos waren muss sich erst noch herrausstellen d.h. kann man jetzt noch garnicht beurteilen.

Aber soweit ich das mitbekommen habe hat MS da eher wenig Interesse an AMD.
 
AMD ist das klassische Beispiel dafür, dass es eben nicht reicht, ein Produkt anzubieten, welches lediglich durch den Preis punkten kann. Das quittieren die Kunden eben mit Abwanderung. Was hier passiert, ist ganz einfach Marktbereinigung.
 
@iPeople: Intel über längere Zeit in fast allen Bereichen zu übertrumpfen hat AMD mit dem Athlon/AthlonXP/Athlon64 leider auch nicht weiter gebracht, das hat Intel erfolgreich mit ihren machenschaften verhindert.
 
@PakebuschR: Komisch, dass es zu dem Zeitpunkt AMD sehr gut ging. Die Talfahrt begann, als INTEL wieder die besseren Produkte hatte. Da hätte AMD wohl besser etwas mehr in F&E gesteckt, statt sich als Billigheimer profilieren zu wollen.
 
@iPeople: "Da hätte AMD wohl besser etwas mehr in F&E gesteckt" - das hätten sie sicher auch getan wenn das nötige "Kleingeld" durch den verkauf der CPU reingeholt worden wäre aber "...das hat Intel erfolgreich mit ihren machenschaften verhindert" und der Phenom Bug kam Intel dann auch ganz gelegen/wurde von den Medien aufgebauscht.
 
@PakebuschR: Immer sind die anderen schuld.
 
@iPeople: In diesem Fall ist das eindeutig so. (zumindest jedenfalls Teilschuld)
 
@iPeople: Daß Intel seinerzeit den Mainboardherstellern durch die Blume gedroht hat, keine Chipsätze mehr zu liefern, wenn sie Boards für den Athlon produzieren, war selbstverständlich nicht die Schuld von Intel... schon klar.
 
@starship: Tja, und weil man mit AMD offenbar kein Geld verdienen kann, haben die Boardhersteller eben auf INTEL gesetzt und offenbar war das die richtige Entscheidung.
 
@iPeople: Tja, wenn das SO ist, DANN geht die Erpressung natürlich völlig in Ordnung... <facepalm>
 
@starship: Mal abgesehen davon, dass ich Deine Aussage irgendwie nicht ergooglen konnte, warum darf Intel sich seine Vertragspartner nicht aussuchen?
 
@iPeople: Ohhhh, na wenn Google das nicht weiß...

Es gibt auch andere Suchmaschinen, damit wären wir wieder bei der Tellerrand-Allergie gewisser Gruppierungen.

Davon abgesehen, ich hab's unter anderem auch über Google finden können. Nicht daß das nötig gewesen wäre, es gibt schließlich auch sowas wie ein Erinnerungsvermögen. Was jetzt? Soll ich die Trolle noch weiter füttern, zum Beispiel mit einem Google how-to?

Ach... Vertragspartner aussuchen != Marktposition mißbrauchen, aber bei Dir wird wohl auch das in's Leere laufen. Es gibt eben "Leute", die sollte man nicht mit Tatsachen verwirren...

<eod>
 
@iPeople: VW hatte auch mal die "besseren" Produkte ?
 
Dann sollte man mal beim Kader einsparen! Entlassen muss nicht sein einfach mal 80% weniger lohn dann ist der verdienst zwar immer noch viel aber die 58 Mio wären so extrem schnell eingespart...
 
@fabian86: Kader klingt aber irgendwie so nach Chef und was zu sagen und zu wollen haben. Eben nicht nach unfreier Sklave, der nicht gehen kann und darf, wenn es ihm irgendwo nichtmehr passt bzw. sich anderswo deutlich mehr verdienen lässt .... ?
 
Auch Zen kann AMD nicht mehr retten.. Entweder Zen scheitert daran ,weil Zen technisch ein Flop wird(würde mich auch nicht wundern). Oder Zen scheitert daran, weil Zen einfach zu spät kommen wird.
 
@happy_dogshit: Wenn es technisch kein Flop wird (abwarten) dann ist es wohl auch nicht zu spät.
 
@happy_dogshit: Warum sollte es zu spät kommen? Zen wird eine 14nm-Architektur, die unterste mit Silizium machbare Grenze. Wenn AMD eine brauchbare Architektur rausbringt (und angesichts der aktuellen Entwicklungen bei den Carizzo-APU's und der Ankündigung von SMT kann man davon ausgehen!), wäre AMD quasi über NAcht wieder konkurrenzfähig.
 
Lange wird das nicht mehr gut gehen. Mir aber auch egal ich kauf Intel/Nvidia.
 
@Smilleey: Dann stell dich mal auf deutlich höhere Preise und kaum mehr Neuerungen ein, wenn AMD vom Markt verschwindet.
 
@TomW: Weil AMD ja auch die treibende, innovative Kraft ist, wegen derer sich Intel immer sorgen machen musste ;)
 
@iPeople: Darum gehts doch garnicht ! Schon mal etwas von Monopol gehört ?! .. Meine Fresse ..
 
@Echorausch: Welche Logik steckt dahinter? Wenn eine Firma keinen Druck bekommt, weil keine Konkurrenz da ist, dürfte das nicht signifikant anders sein, wenn ein Konkurrent da ist, der aber keine Konkurrenz im Sinne des Wortes ist.
 
@iPeople: AMD ist aktuell jeweils die einzige Alternative zu Nvidia und Intel. Thema Monopol.

Ob AMD dabei Innovativ oder besser ist oder eben nicht, ist vollkommen egal.
 
@TomW: Und immer weniger nutzen diese Alternative ... warum wohl?
 
Wenn man das mal auf die reinen Lohnkosten reduziert, wären das pro Arbeitsplatz und Monat wieviel? Über 9.600 Dollar? Vielleicht sollte AMD mal grundsätzlich sein Lohnniveau überdenken...
 
@starship: und die stehen alle auf der freien Wiese? Arbeitgeberanteil und Verwaltunggibts nicht?
 
@Loc-Deu: Erwartest Du jetzt von mir einen Crashkurs in Lohnbuchhaltung? Wenn Du von alleine drauf kommst warum ich "Lohnkosten" statt "Löhne" schrieb, kommst auch drauf an welcher Stelle von "lesen -> verstehen -> Senf dazugeben" Du knapp daneben gelegen hast. ;-)
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