Erster Mobilfunker blockt Werbung und will Geld von Google & Co.

Für die Mobilfunk-Branche dürfte es ein Testballon sein, bevor man in größeren Märkten zu ähnlichen Maßnahmen übergeht: Der in der Karibik tätige Netzbetreiber Digicel hat die Werbeblocker-Technologien des Unternehmens Shine in einem seiner Netze ... mehr... Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Bildquelle: Telefonica Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Mobilfunk, Lte, Antenne, Sendemast Telefonica

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Der Kunde zahlt doch bereits für die Verbindung, was, wenn der Kunde Werbung sehen wolle?

Gab doch sowas hierzulande schon mit 'nem Kabelanbieter, der von den Sendern an den Werbeeinnahmen beteiligt werden wollte...?
 
@szoller: Der Vergleich mit dem Kabelanbieter hinkt, Pro7Sat1 zahlt z.b. an Unitymedia damit diese dort vertreten sind und ich zahle ebenfalls dafür. Eigentlich genauso möchte es auch die Telekom haben bzw dieser Anbieter hier.
 
@rafterman: nö...der mobilkunde bezahlt den traffik, die kunden im laden für die produkte, in denen die werbekosten natürlich eingepreist sind und der steuer/gebührenzahler zahlt die infrastruktur, damit die werbung verbreitet werden kann...
 
@Rulf: Ich als Mobilfunkkunde zahle für den Traffic, den ich verursache. Ich kann aber selber bestimmen, welchen Traffic ich haben will. Traffic den ich nicht will, will ich auch nicht bezahlen. Daher habe ich das Recht, diesen zu unterbinden. und natürlich darf mir diese Arbeit mein Provider (gerne) abnehmen.
Umgekehrt natürlich muss jemanden der diese Werbung an sich sehen will auch zu sehen bekommen. Denn Daten die der Kunde abrufen will, solange nicht illegal, darf der Provider auch nicht unterbinden.
 
@szoller: wie ich schon unten geschrieben habe, ist es sozusagen eine "DOPPELVERMIETUNG" der Leitung... also ich als Mieter und die Werbeunternehmen 'ebenso' als Mieter...

also könnte man ja Tarife MIT Werbung (günstig) anbieten (Werbeunternehmen übernimmt einen Teil der Mobilfunkkosten) und OHNE Werbung anbieten (Werbeunternehmen dürfen die Leitung nicht mitnutzen)...

Die Frage ist allerdings, ob man dann nicht eine Art "GLEICHBERECHTIGUNG" hinterfragen müsste und ob die Werbeunternehmen die "einzigen" sind die mit der Internetleitung (neben dem User) einen nutzen haben.
 
@baeri: Eine Doppelvermietung wäre es nur, wenn der Kunde nicht etwas davon erhalten würde, z.B. in Form von Senkung der Tarifgebühren bei den Daten.
 
Die Argumentation ist natürlich völlig fehlerhaft, aber als Künde würde ich dennoch gerne zu einem solchen Provider gehen, einfach nur aus Prinzip ;-)
 
@netwolf: Nee ich lieber nicht, denn das bedeutet ja auch gleichzeitig das der Provider analysiert was ich so alles mir ansehe.
Ich will lieber selbst entscheiden, was ich sehe und was nicht.
 
@Sera: Das muss nicht so sein und passiert wohl eher auf der Upload-Seite. Das Netz akzeptiert einfach keinen vom Werbenetzwerk kommenden Traffic, dafür ist unerheblich, von wo aus versucht wurde ihn abzurufen. Letzteres für alle Kunden permanent zu analysieren, würde auch Unsummen zwecks der dafür nötigen Rechenleistung verschlingen und sich gar nicht lohnen.
 
@Sera: denke der ISP blockt einfach den gesamten ad-traffic an seiner border, der wird da gar nicht viel genauer ansehen. Und langsam ist der ISP für mich ohnehin der Teil in der gesamten Kette, zu dem ich noch am meisten Vertrauen habe ;-)
(übrigens auch meist der einzige, mit dem ich auch tatsächlich einen Vertrag abgeschlossen habe!)

EDIT: btw, der fahle Beigeschmack besteht natürlich darin dass mit so einem Vorgehen das Konzept der Netzneutralität vollkommen ausgehebelt wird...
 
@netwolf: ich hab dir wegen dem ersten Teil des Kommentars leider ein Plus gegeben, das ich wegen des zweiten Teils gerne wieder zurücknehmen würde :-(
 
Ich finde das gut, die Unternehmen haben ja auch ein Interesse daran, dass die Netzanbindung des Kunden gut ist, damit er die Angebote möglichst intensiv nutzt - das führt zu mehr Werbeeinnahmen.
Da die Unternehmen aber nicht bereit sind sich finanziell am Breitbandausbau zu beteiligen und auch die Steuern nicht in den Ländern erhoben werden, wo der Nutzer sitzt (und somit die Staaten kein/zu wenig Geld für Subventionen bekommen), ist die Forderung logisch.
Die Art dies umzusetzen ist schon erpresserisch, andererseits dürfte es ohne diesen Weg kaum möglich sein etwas zu erreichen.
 
@Irgendware: nö...wenn man's genau nimmt ist das zensur...
 
@Rulf: Werbung zu blockieren ist keine Zensur sondern ein Segen.
 
@LastFrontier: und du gehst wahrscheinlich auch gern für umsonst arbeiten, oder ? Ich fände gut wenn dein Chef dein Gehalt auch blockt.
 
@Irgendware: ne ne sorry .. ich glaube du verstehst das nicht .. der provider (ISP) bekommt für seine dienste geld vom kunden .. seine arbeit wird vom kunden bezahlt .. das geschäft ist das der kunde zahlt um ins internet zu kommen .. was auch imemr der kunde da tut ist egal .. der ISP bekommt für die herstellung der verbindung geld .. das ist das geschäft .. mehr nicht .. weniger auch nicht .. ganz klare sache .. wenn der ISP jetzt nochmal geld von google, facebook oder so will .. fragt sich was der ISP für eine leistung fürs geld erbringt? weil alle seine leitungen wurden schon bezahlt .. vom kunden .. der will internet .. mit allem drum und dran .. eigentlich ist das blocken der werbung schon ein eingriff .. evtl. hab ich den vertrag ja nur deshalb damit ich die werbung schauen kann .. damit würde der ISP den vertrag verletzen .. der vertrag ist das ich internet habe .. welchen teil ich vom internet sehen will ist nicht von belang .. der ISP hat zu liefern weil ich ja dafür zahle .. den ausbau muss er mit seinem vertragspartner finanzieren ..
 
@footballpics.info: Das was du beschreibst ist eine theoretische Annahme, jedoch weit entfernt von der Realität. Es gibt einfach Dinge, bei denen funktioniert die freie Marktwirtschaft nicht, das gilt insbesondere für Infrastruktur. Der ISP bekommt Geld, aber der ISP wird für das Geld nur so viel Leistung anbieten, wie es nötig ist, damit ihm die Kunden nicht weg rennen. Investitionen werden nur gemacht, wenn es absolut nötig ist - dabei ist es egal, ob das dazu führt wird, dass der Kunde das Angebot weniger nutzt. Was der Kunde will ist leider nachrangig, es wird nur das gemacht, was sich für den ISP rechnet. Um aus dieser Misere heraus zu kommen, muss jemand Anders das Geld für Investitionen aufbringen - sei es nun der Staat oder jemand drittes, der davon profitiert, wenn es mehr Nutzer gibt bzw. die Nutzer die Leitungen besser und intensiver nutzen können.
 
@Irgendware: Die Werbung bekommst du ja nicht eingeblendet, damit du überhaupt ins Internet kommst. Über das angucken der Werbung bezahlst du die Webseiten, die kostenlos den Content liefern, den du so konsumierst.

Somit kann ich hier nicht nachvollziehen, was der TK-Anbieter damit zu tun hat. Denn den bezahlst du einzig und allein dafür, dass du überhaupt ins Netz kommst.
 
Diese Aussagen hätten auch 1:1 von der Telekomik stammen können. Google bietet ja eine Leistung an dafür schalten sie halt Werbung um das zu finanzieren. Im Umkehrschluss was bringt mir ein toll ausgebautes Netz und ein schneller Zugang wenn ich keine Inhalte finde oder bekomme? Warum soll sich ein Kunde einen 49€ teuren Highspeed Anschluss leisten wenn es z.B. kein Youtube etc. geben würde?

Die Telekommunikationsunternehmen profitieren also sehr wohl von Google, Facebook und co. Ich muss Google und Facebook nicht mögen um das zu erkennen.
 
Halte ich für sinnvoll. Im Moment bezahlt bei Volumentarifen der Nutzer die Auslieferung der Werbung mit, was eigtl. ein Unding ist, da das Interesse dass die Werbung angezeigt wird zu 100% beim Werbetreibenden liegt. Und dann wird die Werbung auch noch immer größer und aufwendiger und verschlingt mehr und mehr Datenvolumen. Netzneutralität sollte nur für die Daten gelten, die vom Nutzer auch wirklich selber angefordert wurden. Bei Werbung will einem jedoch ein Dritter ungefragt seine Daten zuschieben. Daher sollte derjenige dann auch voll für den dabei anfallenden Traffic bezahlen, schließlich will der ja was von mir und nicht umgekehrt.
Der Mobilfunkanbieter muss es dann nur wirklich auch so umsetzen, dass wenn ein Werbenetzwerk für die Auslieferung der Werbung bezahlt, der Volumenzähler bei den Kunden für den dafür anfallenden Traffic nicht weiterläuft.
 
@mh0001: der volumentarifnutzer kann sich doch nen werbeblocker installieren und selbst die kontrolle behalten...wer kann schon garantieren, daß die fremdfirma wirklich nur unerwünschte werbung blockiert...ich habe zb schon oft wichtige mails im nicht abschaltbaren spamfilter einiger mailprovider gefunden und mußte einige seiten/begriffe auf die positivliste meines ad-blockers setzen was bei fremdkontrolle garnicht mehr möglich wäre...wenn du zb auf einigen seiten videos anschauen willst mußt du vorher kurz deinen adblocker deaktivieren...ich verzichte dann in der regel aber lieber...
 
@mh0001: Falsch! Du willst etwas, nämlich kostenlose Webseiten und Webinhalte. Diese finanzieren sich nunmal über die Werbung. Bist du bereit für die Webseiten und sonstigen Inhalte Gebühren zu zahlen wenn plötzlich keine Werbung mehr dabei ist? Wohl eher nicht so wirklich. Ich bin es jedenfalls nicht, das bisschen Werbung stört mich am Handy oder Tablet nicht.
 
@picasso22: Bitte? Darum geht's doch gar nicht? Der Webseiten-Betreiber bekommt selbstverständlich nach wie vor das gleiche Geld für das Schalten der Werbung wie zuvor. Und der Nutzer bekommt auch noch genauso Werbung gezeigt wie zuvor. Der einzige Unterschied: Das Datenvolumen für die Werbung zahlt nicht der Nutzer, sondern das Werbenetzwerk. Sonst soll sich rein gar nichts ändern. Werbung wird dadurch für die Firmen halt teurer, weil sie nicht nur die Website-Betreiber für den Werbeplatz bezahlen müssen, sondern auch noch den Netzbetreiber für den Traffic.
Für die Finanzierung von Webangeboten über Werbung würde sich dabei nichts ändern.
 
finde ich gut, die Werbung klaut einem eh nur Bandbreite und so werden sich die Firmen mal gedanken machen, wofür sie überhaupt Werbung machen anstatt uns mit Ihrer Werbungsflut zu überschütten ...
 
Das ist jetzt eine schwierige Situation, eigentlich sehr interessant.

Einerseits könnten die Internetfirmen jetzt die Webinhalte für den Provider blocken, so wenden sich die Kunden vom Provider ab da sie überall geblockt werden. Das heißt entweder der Provider geht pleite oder er lässt den Werbeblocker weg.

Andererseits könnten sich jetzt auch sämtliche Provider dieser Welt zusammenschließen und alle den Werbeblocker nutzen. Wenn die Firmen dann alle Netzprovider abblocken müssen kann keiner mehr die dienste nutzen und die Internetfirmen gehen pleite, es seiden sie verstecken die Angebote hinter einer Paywall und zahlen den Quatsch.

Bei beiden Varianten würde allerdings der Kunde darunter leiden, da dann immer irgendwer irgendwen blockt. Ich schätze mal die Seite die sich als erstes durchsetzt wird den Kampf gewinnen: Zu lasten der Verbraucher... Bin mal gespannt wie sich das Ganze entwickeln wird.
 
@Cheeses: es geht am Ende doch eigentlich IMMER zu Lasten des Verbrauchers, oder?
 
@e-foolution: Die dezente Platzierung von Werbung die mir nicht die halbe Seite verdeckt, den Lautsprecher explodieren lässt, nicht blinkt wie ne Disko Kugel und nicht aufpoppt an jeder Ecke währe eine angenehme Lösung für alle, ich würde sofort alle meine AdBlocker vom System verbannen. Aber um das zu verstehen scheint es den Werbe Managern wohl an Intelligenz zu fehlen... Wenn es die aufdringliche Werbung nicht gäbe, hätte es nie diesen run auf die AdBlocker gegeben, aber wie gesagt, so weit denken die Geldgeilen Säcke bei ProSieben/Sat.1, vielen newsportalen (ja, auch bei der mobilen Seite von Winfuture) und co. einfach nicht. Solange von der Seite der Firmen keine Einsicht kommt wird halt alles was blinkt und Seiten verdeckt eiskalt geblockt.
 
Wenn Werbung schon beim Provider geblockt wird, dann heißt das auch, dass der Provider in meinen Traffic reinguckt. Also nein danke.
 
@nablaquabla: die seiten werden einfach generell geblockt sprich wenn sie aufgerufen werden passiert halt nichts. Dein Provider weiß eh was du machst ^^
 
Mal die andere Seite der Medaille:
http://www.nytimes.com/interactive/2015/10/01/business/cost-of-mobile-ads.html

Wenn mehr als 50% der Datenmenge alleine auf (mobilen) News-seiten von Werbung und sonstigen Skripten (trackern etc) verursacht wird, fragt sich der ein oder andere Mobil-nutzer schon was die Seitenbetreiber sich dabei wohl denken.
Freier Zugang zu Webseiten dank Werbefinanzierung hört sich ja im Prinzip ganz gut an - die Praxis sieht aber leider oft anders aus. Verschwendung von Datenvolumen, Sicherheitsrisiken durch Inhalte auf Fremdservern und nervige Pop-ups. Dadurch das Werbung aber immer weniger einbringt (meiner Meinung nach auch ein selbstgemachtes Problem das daraus resultiert, dass man den Leuten einfach zuviel Werbung vorgesetzt hat) wird das ganze auch immer schlimmer und die Seitenbetreiber versuchen durch noch mehr Werbung ihre Einnahmen stabil zu halten. Eine klassische Abwärtsspirale.
Ich white-liste gerne jede Website die "anständig" wirbt. Die die das aber nicht können oder wollen, die können mir ohnehin gestohlen bleiben.
 
@e-foolution: nicht nur weil es nervt sondern auch schon aus Performance, Sicherheits, kosten, und optischen Gründen verwende ich generell einen Werbeblocker!
Von Werbung habe ich für mich persönlich nichts, und an mich denkt auch keiner warum soll ich an andere denken?
 
Da sieht man eher mal was für einen Stellenwert Werbung heute bekommen hat, wenns schon als Druckmittel wahrgenommen wird...

Werbung ist doch nur noch anders Geld verdienen mit verlogener Scheiße über ein Produkt das Scheiße ist und das keiner wirklich braucht, in einer 100% Überfluss- und Wegwerfgesellschaft.
Es ist schon faszinierend das Werbung heute überhaupt noch funktioniert, nur weil viele Menschen es nicht verstehen, oder begreifen. Gefühlt kauft man heute sogar oft besser, wenn man Produkte kauft, die nicht beworben werden
 
Naja verstehen tu ich das schon => in etwa...
Lassen wir mal den Faktor raus das Werbung NERVT!

In Deutschland gibt es viele Straßen... und um diese Straßen zu nutzen muss man Geld (KFZ-Steuer vs Mobilfunkgebür) zahlen... Jetzt gibt es aber noch Unternehmen die richtig Geld mit 'auf der Straße sein' verdienen (z.B. Transportunternehmen)... diese zahlen dann 'Maut'...
Allerdings ist es doch auch so, das ich die Inhalte die ich will => die inhalte die ich Abrufe bereit über meine Grundgebür bezahle... d.h. wenn ich ganz bewusst Werbung abrufe, sollte ich diese auch erhalten (ohne das ich werbung jemals wollen würde)... D.h. sollte es doch im Umkehrschluss bedeuten, dass ich als Kunde (Besitzer der gemieteten Straße) selbst entscheiden darf (wer da Fährt und wem ich Theoretisch selbst Mautgebüren anverlange)...
Deshalb sind die Mobilfunktarife SOOOOO Günstig, dass mein Vermieter es zwar nicht erlaubt, dass ich es "weitervermiete" aber er selbst es nochmal vermietet...

Kurzfassung: Künftig sollte es 2 Telekomunikationstarif-'gruppen' geben... Werbefrei und teuer... extrem günstig dafür darf die Infrastruktur auch für Werbung genutzt werden.
 
@baeri: Ähhhm... Denkfehler deinerseits... Die Leute die günstige Tarife nehmen müssen, werden sich die beworbenen Produkte einfach nicht leisten können...

BMW und Co wollen gerne ihre Werbung bei den teuren Tarifteilnehmern sehen... damit ihre Käuferschichten auch erreicht werden.

So einfach und zu sagen, mach mal hier den Tarif teurer und da billiger und dafür mit Werbung, ist dieses Spiel eben nicht... Werbung braucht die passenden Zielgruppen. Wenn sie nur verpufft, bringt Werbung nix.

Du kannst mir noch so oft Werbung für nen Ferrari zeigen können, aber kaufen werd ich den nie... wollen und können!
 
@MacGiggles: JAIN...

deine Theorie ist zwar Korrekt, allerdings müssten da eben auch die "richtigen" Kanäle genutzt werden...

nehmen wir an ich wäre Millionär:
Ich würde nicht in meinen Apps (Kalender, Smarthome, Börse,...) irgendwelche Werbungen von Ferrari oder sonstwas sehen wollen. Wenn dann bräuchte ich einen extra Werbekanal, den ich ganz bewusst aufrufe und der meine Klasse entsprechend angepasst ist. Wenn ich meine Termine sehen will oder den Börsenstand wäre alles andere Fehl am Platz und die Zeit hab ich auch garnicht...
Vermutlich wüsste ich eh welche Autos ich haben will...

Auch mein Bekanntenkreis sagt dass 'wenigerreiche' anfälliger für Werbung sind als 'reiche'. Daher der Gedanke wie oben erwähnt...

Ich wäre der Werbungnutzer mit Adblocker :P
 
@baeri: Wenn ich ein Paket bestelle zahle ich auch diese Steuer mit, wieso zur Hölle sollte aber z.B. Amazon nochmal draufzahlen müssen, sie erfüllen ja nur den Auftrag des Kunden..
 
@theBlizz: Werbung ist aber nicht in "Meinem Auftrag"...

Autobahn Maut zahlt auch Amazon...
 
@baeri: Werbung ist auch in Paketen meistens drin, ja ich weiß wir reden hier von 0,01% gegen oft über 50% von dem angeforderten Inhalt aber trotzdem, das gehört dazu und wenn ich keinen Bock drauf habe kann ich zu Bezahlportalen wechseln.

Die Kosten sind aber irgendwo eingerechnet, das machen die Provider bei ihren Flatrates ja auch, da sind die Mobilfunkanbieter die letzten, die sich beschweren dürfen, kann man ja so herrlich hier in Österreich sehen, vor 5 Jahren hab ich einen Vertrag mit 1000 SMS+Minuten und 5GB Fullspeed Datenvolumen für 8€ bekommen, wenn ich heute wechseln würde müsste ich das 5-fache zahlen für einen ähnlichen Vertrag (40€ für 6GB war jetzt das billigste was ich gefunden habe).

Sind wir doch mal ehrlich, wenn das durchgesetzt wird sinkt der Werbepreis nur noch weiter, was für den Nutzer noch mehr und aufdringlichere Werbung bedeutet und die Provider gehen trotzdem keinen Cent runter.
 
Putzig .. kommt man mit Werbung und all die schönen Vorteile was deren Blockierung nicht so bringt sind auf einmal Netzfilter ganz in Mode und toll. Nur blöd wenn da anderes auf der Sperrliste landet .. nicht !?
Meiner Meinung nach ist das ein ernst zu nehmender Eingriff den sie sich da rausnehmen.
Und bei dem Testballon Werbung wird es mit sicherheit nicht bleiben. Wenn auf diese Weise mal die technischen Voraussetzungen geschaffen wurden Datenströme anhand ihres Inhalts zu klassifizieren und auch ggf zu blockieren wird das mit Sicherheit nicht nur für die Blockade der pösen Werbung genutzt werden.

Hier sehe ich die Verbraucher in der Pflicht -- wenn sie so etwas nicht wollen dann müssen jene sich erkundigen wie sie dessen habhaft werden
Und dass die Industrie (egal welche Branche) nichts unversucht lässt um Mehreinnahmen zu generieren sollte auch jedem klar sein
 
Es könnte doch gar nichts besseres passieren, als das Datensammler wie Facebook sich selbst vom Netz nehmen. Dann können endlich wieder Firmen, die auf ehrliche und transparente Art und Weise Geld verdienen, Produkte entwickeln. Erst wenn dem User klar wird, dass die Nutzung von Facebook und Co ganz und gar nicht kostenlos ist, wird er wohl dazu zu bewegen sein, andere Dienste in Anspruch zu nehmen...auch mit monatlichen Kosten.

Und der eklige Zwang von immer mehr NGOs, Vereinen, GrassRoots usw, ein Facebook-Konto zu haben, weil man halt die Infrastruktur von Facebook ohne Mühen nutzen kann und nur mehr dort Infos verbreitet, würde auch wegfallen.

Es wird Zeit für ein Internet der Menschen. Die Ära der Großkonzernen, die mit unseren Daten und Werbeeinblendungen super Geschäfte machen, darf gern zu Ende gehen. Man erinnere sich an die Urzeiten des Internets, als die Inhalte noch von Idealisten und Technikbegeisterten zur Verfügung gestellt wurden. Kostenlos, trotz immensem Aufwand. Ich hab auch nichts gegen ehrliche Preise für ein gutes Produkt, hab schon genug Apps bei Google gekauft. Nur das versteckte Abzocken, und dann Rumjammern, wenn man Werbung blockt...das stört mich immens.
 
Eigentlich richtig so. Bei der Post müssen auch die Versender das Porto für unerwünschte Werbung berappen, nicht die Empfänger. Wäre ja auch noch schöner.
Also ist AdBlock ja nichts anderes wie nen Aufkleber am Briefkasten (+ ungelesenes entsorgen der adressierten (=personalisierten( Werbung). Oder soll das neuerdings auch geändert werden?
 
@EinerVomPack: dein Vergleich hinkt aber gewaltig. Das wäre ja als müsste der, der die Werbung schickt nochmal extra für Benzin zahlen wenn er aber schon das Porto bezahlt hat.
 
@gonzohuerth: das porto deckt alle solche kosten, das muss sprit genauso wie lager und personal abdecken. demzufolge bezahlen google und co bisher nur einen teil vom porto ...
 
@EinerVomPack: bei der Post (und allen anderen Versandunternehmen) zahlt der, der die Post beauftragt, irgendetwas von A nach B zu transportieren. Mal abgesehen davon, dass dein Beispiel nicht 1:1 übertragbar ist, aber trotzdem rate mal, wer dafür verantwortlich ist, dass irgendwelche Server ihm irgendwelche Daten schicken?

Mal ganz davon abgesehen: jeder, der eine Webseite betreibt, muss für den von der Seite verursachten Traffic bezahlen. Das tun Google, Facebook und alle anderen auch. Die zahlen also sehr wohl an ihren ISP dafür, dass ihre Server ans Netz angebunden sind und für den verursachten Traffic genauso wie die User es tun (davon wird nicht nur die Infrastruktur des eigenen ISP finanziert, sondern ein Teil geht z.B. auch an die Backbone-Betreiber -> Finanzierung der Infrastruktur). Jeder zahlt also die Hälfte der Strecke, das hat schon immer so funktioniert. Nur wollen jetzt die Privatanwender-ISP sich die zweite Hälfte der Strecke doppelt bezahlen lassen.
 
Zum Thema "Netzneutralität":

Immer wieder kommen Telekom & Co. mit der Erwartung bzw. Forderung, Google, Apple, Facebook & Co. hätten sich am Ausbau der Netze zu beteiligen, weil diese Unternehmen mit der Nutzung der Netze schließlich einen wesentlichen Teil ihrer Einnahmen generieren. Was aber auf den ersten Blick durchaus logisch bzw. verständlich erscheint, ist beim näheren Hinschauen allerdings eine ziemlich fragwürdige Sichtweise der Telekomunikationskonzerne, die lediglich ein Großes Stück von dem Kuchen abhaben wollen, an dem sie aber am wenigsten mit gebacken haben.
Darum wäre es aus meiner Sicht mal an der Zeit, dass Firmen wie Google, Apple, Facebook u.s.w. im Gegenzug mal von den Telekomunikationskonzernen einfordern, dass diese sich entsprechend an den Entwicklungs-und Herstellungskosten der Geräte beteiligen, welche den Netzen der Telekomunikationsanbieter überhaupt erst mal einen Sinn geben, und dementsprechend erst einmal für deren gewinnbringende Nutzung sorgen. Mich würde wirklich mal interessieren, was die Netzanbieter zu dieser Form der Gegenargumentation sagen würden. Ich halte das jedenfalls für ein recht schlüssiges Gegenargument, gegenüber den bisher geäußerten Erwartungen der Netzbetreiber. :)
 
Das sollte optional sein, grundsätzlich aber zubegrüßen.
 
Falls das kommt werden über kurz oder lang werbefinanzierte Seiten und Dienste gezielt die ISPs blocken, die Werbung vorfiltern. Wenn dann Facebook, Google, Twitter und Co nicht mehr funktionieren oder am besten noch ne Infoseite im GEMA/YouTube-Style vorgeschaltet wird, die auf den Kundendienst des ISPs verweist um die Seiten wieder freizuschalten, werden sich diese Sperren recht schnell erledigen. Ich bin ja grundsätzlich für Werbeblocker, aber mein ISP hat an der Stelle überhaupt nichts zu melden!
 
Unsinnig... das ist doch im Endeffekt genau das selbe wie dieser Werbeblocker mit der Whitelist. Der Werbetreibende soll etwas zahlen, damit die Nutzer weiterhin mit Werbung beglückt werden. Ich weiß jetzt nicht welche Werbung das speziell ist, aber ich gehe mal davon aus, dass ist PayPerClick Werbung.
Sind wir doch mal ehrlich, eine leicht bekleidete Dame auf einer (Papier-)Plakatwand die z.B. für Tiefkühlpizza wirbt, dass könnte vielleicht für einige funktionieren, aber kennt einer interessante Werbung im Internet? Aufdringlich und eine große Masse, ja, aber wirklich mal irgendwo draufklicken? Obwohl die Werbeexperten und Psychologen jetzt sicher etwas anderes sagen werden, aber für mich persönlich hat die Werbung doch mittlerweile genau den selben Stellenwert, wie die Scrollbar auf der rechten Seite des Webbrowsers, sie ist eben da. (Wenn man mal ohne Werbefilter unterwegs ist) Höchsten bei Videos ist die eventuell aktiv bemerkbar, oder wenn sie sonst wie extrem nervig ist.
Ich fasse also mal zusammen, von den Werbeanbietern und Dienst-/Webseitenbetreibern kommt immer mehr Werbung, die bei einer Nicht-Flatrate direkte Kosten verursacht, bzw. beim jeweiligen Netzanbieter, während auf der Nutzerseite immer mehr nur noch so etwas wie ein Rauschen ankommt, oder mit Adblocker eventuell auch nicht. In ein paar Jahren besteht dann das WWW also nur noch aus Werbung, wo man mal vereinzelt eine gewünschte Information findet.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Googles Aktienkurs in Euro

Google Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

Google Galaxy Nexus im Preis-Check

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles