Amazon verbietet Verkauf von Apple TV und Google ChromeCast

Der weltgrößte Online-Händler Amazon will ab Ende Oktober den Vertrieb der Streaming-Lösungen von Apple und Google komplett untersagen und seinerseits einstellen. Das Unternehmen greift damit im Wettbewerb um die Hoheit im hart umkämpften ... mehr... Fire TV, Fire TV Stick, HDMI Stick, Chromecast Alternative Bildquelle: Amazon Amazon, Fire TV, Fire TV Stick, HDMI Stick, Chromecast Alternative Amazon, Fire TV, Fire TV Stick, HDMI Stick, Chromecast Alternative Amazon

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Ihr Haus, ihre Regeln. Wenngleich das etwas wettbewerbsverzerrend ist. Zumindest in D was für den Verbraucherschutz.
 
@Hinweis: Falsch, sobald man ein quasi Monopol hat, greift der staat da zurecht ein und regelt es für ale fair. wenigstens im Optimalfall...
 
@Fanel: Von einem Quasi Monopol ist Amazon allerdings noch sehr weit entfernt
 
@0711: dabei geht es um das Online-Shopping-Monopol - nicht um das des Streamings. Insofern könnten hier die Wettbewerbshüter durchaus aktiv werden und ich bin mir relativ sicher, dass die das in Zukunft auch werden.
 
@divStar: Sie haben auch kein Online-Shopping-Monopol.
 
@rafterman: haben sie nicht - aber mit ~25% ist der Anteil nicht gerade gering (siehe http://de.statista.com/statistik/daten/studie/158229/umfrage/online-shops-in-deutschland-nach-besucherzahlen/ ) und könnte somit durchaus dafür sorgen, dass Amazon auf die Finger geklopft wird.
 
@divStar: sie haben eine gewisse marktmacht aber sollte auch hier schon auf die finger geklopft werden würde es mich wundern warum z.B. apple dann kein auf die finger bekommt aufgrund diverser Richtlinien in ihrem app store die konkurrenzprodukte ausschließen.
 
@rafterman: Die haben nirgens ein Monopol. Es gibt ewig viele Anbieter von Streamen und einkaufen auf dem Markt.
 
@deischatten: ja, aber keinen anderen anbieter der soviele kunden zaehlt. und damit haben sie eben doch ein monopol. amazon kann sich problemlos leisten bei fast jedem angebot, dass ein anderer onlineshop bietet mitzuziehen und selbst bei angeboten in normalen ladenfilialen groesser handelsketten zieht amazon schon fleissig mit. fuer mich grenzt dass schon an monopolmissbrauch.
 
@Fanel: Gibt es Studien? Auch wenn ich nicht einmal Gratis etwas bei Amazon Shoppen würde, so denke ich nicht das Amazon irgendwo in Europa ein Quasi-Monopol hat.
 
@Edelasos: muss ja nicht immer ein monopol sein Amazon hat in sachen onlineshopping schon eine marktbeherschende Stellung, finde ich. Frag mal besondern Verlage, da kann sich keiner Leisten NICHT bei Amazon zu verkaufen.
 
@Fanel: Verlage repräsentieren zum Glück nicht die gesamte Deutsche Wirtschaft und schon gar nicht den gesamten deutschen Handel. Ich kann dir sagen, ich arbeite bei einem Sanitär Onlineshop und uns interessiert Amazon nicht die Bohne... Wir beobachten penibel den Markt aber Amazon wird außen vor gelassen...
Man sollte solche Aktionen, wie die von Amazon jetzt, nicht immer als Problem sehen, sondern vielleicht als Chance. Vllt kann sich google und Apple ja nun doch mal an einen Tisch setzen und die hauen dann was raus, wovon diese beiden profitieren und Amazon dumm aus der Wäsche guckt.

Andererseits heißt es nicht umsonst "dividae et impera"
 
@Fanel: Hab jetzt kurz google benutzt und fand da ein paar Statistiken zu Amazon Deutschland. Der Marktanteil liegt irgendwo zwischen 25-47% gemäss verschiedenen Onlinemedien. Das ist zwar viel, aber noch kein Monopol.
 
@Edelasos: naja das werden wir ja sehen. Würde ich die anderen Streaming-Sticks haben wollen, gäbe es in Deutschland aber massig Alternativen, um diese zu kaufen. Als Prime-Nutzer bin ich trotzdem verärgert - und das, obwohl ich mir keinen Streaming-Stick kaufen will.
 
@TeKILLA: *divide et impera
 
@Tenzing: errare humanum est :-/
 
@Hinweis: Leider ist das mit "Ihr Haus, ihre Regeln" nicht so. Sonst könnte Google auch alle Konkurrenten aus dem Index werfen, Microsoft die Installation von Alternativ Browsern verbieten usw. usw.

Ich glaube nicht, dass das rechtlich "Halt" findet. Weder in Deutschland noch sonst wo.

Amazon kann die Apple Produkte natürlich aus dem eigenen Sortiment nehmen, das steht ihnen Frei - ein Verbot die Produkte auf dem Marketplace anzubieten ist aber denke ich nicht möglich.
 
@dognose: naja, soweit ich weiß wird ja gegen google ermittelt, wegen den vorinstallierten festen google Apps auf Android geräten.
 
@dognose: Zum Glück(!) ist das nicht so aber das gilt eben nur für Anbieter die eine Marktbeherschende Stellung haben....die hat Google im Suchmaschinenmarkt und MS bei Desktop Systemen, Amazon hat dergleichen aber beim Versandhandel nicht.
 
@dognose: Gibt es da Gesetze? Und wenn ja, wann greifen die? (AMAZON HAT KEIN MONOPOL)
 
@Edelasos: Gesetze bzgl. Monopol? Ist die Frage ernst gemeint?
Darüber wird doch hier im Forum regelmäßig schon seit (gefühlt) Jahrzehnten diskutiert.
 
@moribund: Amazon hat kein Monopol. Der Marktanteil in DE liegt gemäss verschiedenen Onlinemedien zwischen 25-47%. Daher frage ich wieso er sagst, das es rechtlich nicht standhält?
 
@Edelasos: Aber hat es damit ein marktbeherrschende Stellung, sprich quasi Monopol? Das müsste man mal rausfinden. Weil ich denke in Bezug auf Amazon ist es nicht so einfach zu klären. Und 47% sind ja nun ein sehr starkes Indiz dafür. Denn gibt es keinen der Stärker oder Gleich ist, wird es da schon sehr eng für Amazon.
 
@Edelasos: Achso, dann hab ich Dich falsch verstanden. Sorry. ^^
Stimmt, von einem Monopol ist Amazon damit weit entfernt.
Kann mir daher nicht vorstellen, dass sie Probleme kriegen.
 
@Edelasos: Ein Gesetz ist mir da nicht bekannt.

Wie gesagt, entscheidet immer ein Händler über sein Produktsortiment. Im Falle eBay oder Amazon sind auf dem Marketplace aber auch andere Händler vertreten.

Ich denke ein "Ausschluss" Nicht erwünschter Produkt-GRUPPEN ist kein Problem (Waffen, Pornos, usw...) - aber gezielt Produkte eines HERSTELLERS (ohne Grund, also nur im eigenen Interesse) zu verbieten wird ein Problem sein.

Ich denke wenn Apple hier "klagt" wird Amazon den kürzeren ziehen, könnte als wettbewerbswidrig angesehen werden.

Und der Vollständigkeithalber: Der Volksmund spricht immer vom "Monopol". Per Definition ist ein Monopol aber "einziger Anbieter".

Dass eingegriffen werden kann muss aber kein MONOPOL bestehen. Im Kartellrecht steht "eine im Verhältnis zu seinen Wettbewerbern überragende Marktstellung" - und Wenn Amazon 20% Anteil am Online-Business hat, die 80% auf 10.000 andere Anbieter enfallen - dann sehe ich persönlich die überragende Marktstellung gegeben.

Und wenn das nicht so ist, kann man Amazon immer noch "marktstark" einstufen
("Voraussetzung für die Annahme einer marktstarken Stellung ist, dass eine Abhängigkeit kleiner oder mittlerer Unternehmen zu dem dann marktstarken Unternehmen in der Weise besteht, dass diese kleinen oder mittleren Unternehmen keine Möglichkeit haben, auf einen anderen Anbieter oder Nachfrager auszuweichen") und Kartellrecht anwenden.

Und wenn auch das nicht so ist - vor Gericht würde Amazon verlieren.
"Wir verbieten Apple Produkte, weil wir die FirmenPolitik bzgl. billig-lohn-länder scheiße finden" wäre wohl haltbar. "Wir wollen Apple TVs verbieten, weil wir Fire TVs pushen wollen" - Ich glaube nicht, Tim. :-)
 
@dognose: Es gibt weder eine Gesetz, noch kann Amazon dafür belangt werden. Ein Warenhaus kann es sich frei aussuchen was es in sein Angebot aufnimmt und was nicht, das gilt auch für die Händler die über den Marktplatz verkaufen sonst sind die schnell raus.

Schon mal was nikotinhaltiges im Angebot von Amazon gesehen? Das ist nur ein Beispiel und er hat mit Jugendschutz nichts zu tun da man problemlos Alkohol bekommt, sondern einzig mit der Entscheidung seitens Amazon es nicht zu vertreiben.
 
@xexex: Eine Produktkategorie gänzlich nicht anzubieten ist was anders, als gezielt ein einzelnes Produkt auszuschließen. Und dann ist es noch mal ein Unterschied, ob man ein Produkt nur nicht anbietet oder ob man es anderen Händlern verbietet.

Wenn du zeigst, dass Amazon Malboro-Glimmstängel anbietet, aber Kamel-Fluppen ausdrücklich ausschließt, dann hast du ein vergleichbares Szenario.

Ob sich die Wettbewerbsbehörden dabei berufen fühlen oder nicht, weiß ich nicht und ist mir auch egal. Aber es sind dennoch 2 ziemlich unterschiedliche Fälle.

Zumindest bei mir schneidet sich Amazon mit solchen Maßnahmen längerfristig ins eigene Fleisch. Wenn es nicht gibt was ich will, schau ich woanders. Wenn das häufiger vorkommt, schau ich irgendwann zuerst woanders. Ich werde keinen FireTV-Stick kaufen, wenn ich eigentlich den Google-Stöpsel wollte.
 
@Hinweis: Amazon ist in erster Line eine Verkaufsplattform. Von daher wird es sehr wohl Ärger geben.
Was verbieten sie dann als nächstes? Tablets, Phones oder alles was in Konkurenz zu ihren eigenen Sachen steht?
Offesichtlich kann sich Amazon nicht legal gegen Mitbewerber wehren.
 
@LastFrontier: ja und wenn es eine verkaufsplattform ist? ein appstore ala iTunes ist keine verkaufsplattform?
 
@0711: Ich vergleiche das eher mit einem Kaufhaus in dem alles vertickert wird.
Amazon versucht ja nicht nur gegen Apple als Mitbewerber vorzugehen.
Amazon versucht alle seine Partner zu knechten - und zwar nach ihren Vorstellungen. Wettbewerbsrechtlich ist das auf jwden fall ein heisses Eisen - allein schon wegen der grösse und Verbreitung von Amazon.
 
@LastFrontier: und ein Kaufhaus darf doch auch aussuchen was verkauft wird
selbst in Shopping Zentren kann der Betreiber z.B. sagen, nö hier kein Apple Store

Natürlich versucht Amazon alle nach seinen Vorstellungen und Vorteilen zu "knechten"...warum auch nicht? Das ist doch ein wohlfahrtsverein
 
Ich muß klar sagen daß ich nun zwar Amazon Instant Prime nutze, aber immer noch fürchterlich angepißt bin daß ich dazu gezwungen wurde dafür zu bezahlen. Wenn ich die Wahl hätte würde ich auch weiterhin nur 30€ für schnellere Lieferungen bezahlen und das Streaming Netflix überlassen.
 
@Johnny Cache: Der aktuelle Preis für "Prime" stört mich nicht, auch wenn ich die Video-Sache kaum nutze. Dafür ist mein Bestellvolumen einfach zu groß, da würde ich in einem Monat mehr Porto zahlen als für Prime im Jahr :-)

Ich betrachte Prime Video daher eher als "Kostenlose" Dreingabe zu Prime. Die Preiserhöhung von Prime war imho sowieso längst überfällig. Für 29,99 im Jahr immer kostenlosen Versand erschien mir nie wirtschaftlich.
 
@dognose: Die Preiserhöhung mag womöglich gerechtfertigt sein, aber Instant Video verleiht dem Ganzen doch einen recht unangenehmen Beigeschmack da es wie ein Pflichtbundle rüberkommt.
 
@Johnny Cache: Eher als eine nette Dreingabe.
 
@adretter_Erpel: Nicht wenn gleichzeitig der Preis um zwei Drittel erhöht wird.
 
@Johnny Cache: wie viel kostet es denn? Ich meine, dass ich immer noch 50 Euro im Jahr bezahle - bei anderen Anbietern zahlt man allein für deren Streaming mehr im Jahr. Hier kriege ich auch noch einen ordentlichen Versand dazu. Trotzdem ärgert es mich zu sehen, dass Amazon so auswählt und ich hoffe, dass die ordentlich einen gewischt bekommen.
 
@divStar: " immer noch 50 Euro im Jahr bezahle"

Es waren mal 30 €, damals, als man nicht die "nette Dreingabe" bekam.
 
@Johnny Cache:
Deshalb habe ich Prime seinerzeit gekündigt.
Habe keinerlei Interesse an Streaming.
Seitdem bestelle ich auch wieder sehr viel mehr woanders, oft versandkostenfrei und günstiger als bei Amazon.
 
@crmsnrzl: Jo - aber selbst mit 50€ sind das 4,16€ im Monat - d.h. eine Reguläre Bestellung bei Amazon bei der du das Porto sparst und du hast es drin.

Bei mir würde sich Prime noch rechnen, wenn es 50 Euro im Monat kosten würde. Ich kaufe mittlerweile alles bei Amazon. Mir ist bewusst, dass Amazon nicht immer am billigsten ist, aber was ich bisher an "Service" erfahren habe ist so positiv gewesen, dass ich mir sage: die 5% mehr sind es mir wert, denn ich weiß: Im Problemfall habe ich kein Problem.

So hat Amazon mir eingeräumt eine 1200 Euro DSLR nach 7 Wochen zurückzugeben, beschädigt angekommener "Scheiben-Reiniger" wurde anstandslos ersetzt und für ein Produkt dass ich nach fast 2 Jahren als Garantie-Fall an den Hersteller schicken musste hat Amazon mir ungefragt 5,90€ Porto überwiesen.

Auch zu Begin zahlte ich für Prime als Student nur 9 Euro glaube ich. Ein Monat vor Exmatrikulation wurde es bezahlt, dann habe ich mich danach bei Amazon gemeldet, dass ich kein Student mehr bin, die Reaktion war: "Egal, lassen wir die nächsten 11 Monate so laufen, danach können Sie regulär zahlen". Oh und auch: Ich hatte schon Prime bevor es den Studententarif gab - hier hat Amazon mir auch ohne Murren 8 Monate Vollbeitrag erstattet und dann nur 8 Monate Studentenbeitrag berechnet, OBWOHL ich damals schon Prime Kunde war.

Anfang des Jahres hatte ich mal wieder etwas "woanders" bestellt, weil es 15% billiger war - ich hatte bei der Rücksendung 3 Monate Heck-Mäck bis ich mein Geld wieder hatte.
 
@dognose: Von deiner ganzen tollen Story ... was genau davon, hätte ich ohne Amazone Prime den nicht? Kostenlosen Versand? Wenn ich nicht jedes Teil einzeln bestelle, habe ich das auch so. Außer es wird durch Dritte verkauft und verschickt, da nutzt mir aber auch Prime nix.

Dazu muss ich dann jeden Monat Kokolores bestellen, damit ich das Abo rechtfertigen kann und habe immer ein ganzes Jahr Vertragslaufzeit.

Nee danke, da war Prime ohne Instant Video für 3/5 des Preises attraktiver.
 
Dann hat ja jetzt vielleicht auch der letzte Idiot begriffen, dass ein "freier Markt" vor allem eines nicht ist, nämlich frei.
 
@Skidrow: wieso ist er nicht frei wenn Amazon entscheiden kann was sie auf ihrer Plattform vertreiben und was nicht? Nicht frei wäre er wenn Amazon alles anbieten/zulassen müsste
 
Google und Apple können ja mal die Amazon app verbannen,, wäre der passende Konter
 
@kirc: dachte ich mir auch nur, und habe es amazon auch so geschrieben. Zumindest Google unterstützt alle Systeme obwohl die das nicht nötig haben, darum erst recht beide CC kaufen obwohl hier schon mehrere vorhanden sind^^
 
@kirc: hat Google teilweise schon gemacht.
 
@daxer: Ja, weil Amazon einen eigenen App-Store gebracht hat. Das wäre ja so, als wenn ich bei Amazon ein Produkt reinstelle und auf einen andren Shop verlinke.
 
@kirc: Dann Shoppen 80% der Kunden via die Mobile Webseite so wie auch 80% der Nutzer die eine Apple TV Box wollen halt bei der Konkurrenz einkaufen werden. Zumindest ich würde das machen. Ist aber kindisch, wobei Apple hat ja auch schon Produkte aus ihren Läden verbannt damit sie nicht mit den eigenen konkurrieren.
 
@kirc: Das hatten sie doch schon einmal getan :) und nebenbei, die NEUE Amazon Underground App gibts dort nicht. Sie ersetzt die Alte Amazon app.
 
@AndyB1: Die Alte ist doch auch unterirdisch. scnr
 
@kirc: Google hat die Amazon App schon verbannt weil sie ein App Shop beinhaltet.
 
@kirc:
Haben sie schon vor Jahren verbannt!
 
Ich finde es auch skandalös, daß ich in einem ALDI, welcher die Preise für Lebensmittel quasi diktiert, keine "Gut & Günstig" Produkte der Edeka-Gruppe bekomme
 
Seit wann verkauft Apple im AppleStore FireTV? Wettbewerbsverzerung?
 
@daxer: amazon ist ein angeblich freier Markt, Apple von Anfang an nicht.
 
Naja, ist doch in Ordnung. Ich sehe da weniger eine Schädigung von Google oder Apple, als viel mehr ein Gewinn für kleinere Händler die auf einmal einen riesen Umsatz Schub verzeichnen dürften :-). Und Apple selbst z.B. verkauft ja auch nur sein eigenes Obst.
 
Mal schauen wann sie sich das auch bei Tablets trauen. ;-)
 
@floerido: oder bei Handys mit Android und IOS xD
 
@floerido: es geht - bei aller Aufregung - nicht im die Hardware selbst, sondern um die fehlende Unterstützung für Amazon Prime Video auf der Apple TV und dem Chromecast.

Sobald Apple und Google dies zulassen werden die Geräte bestimmt auch wieder bei Amazon verkauft.

Der Zeitpunkt - zum Erscheinungstermin der neuen Apple TV Box ist allerdings speziell.
 
@SteffenB: Was soll Google denn da "zulassen"? Amazon muss doch nur die Cast-Funktionalität in ihre App einbauen.
Es steht JEDEM frei, das Google Cast-SDK (https://developers.google.com/cast/) herunterzuladen und in seiner App zu verwenden.

Amazon soll sich also nicht so anstellen.
 
@Iuzzolsa23: das stimmt so nicht....sowohl Apple als auch Google halten regelmäßig Konkurrenten aus dem App Stores fern...eine App (nicht von Amazon) die im Google Play Store wäre und Amazon Prime wiedergeben konnte wird kürzlich von Google wieder entfernt.

Andere Geräte, bei denen es eine Amazon Prime App gibt werden ja auch weiter auf Amazon angeboten werden (xBox z.B.).

Andererseits kann es natürlich sein, dass bei dieser Maßnahme von Amazon nur die direkten größten Konkurrenten im Streamingboxbereich getroffen werden sollen - nämlich Apple und Google.
 
@SteffenB: Primecast wurde aus dem Play Store entfernt, das stimmt. ABER: Der Grund ist höchstwahrscheinlich Amazon selbst (http://www.androidpolice.com/2014/11/08/that-was-fast-primecast-has-been-disabled-and-removed-from-the-play-store-after-36-hours/)

Was sollte Google denn davon haben diese App zu löschen? Sie funktioniert(e) ja nur mit Google Cast-Geräten...

Wie man es auch dreht, Amazon verhält sich wie ein kleines Kind. "Keiner kauft unsere Fire-Geräte also zwingen wir sie halt" (So in der Art :P)
 
@Iuzzolsa23: wahrscheinlich hast du Recht...Amazon verhält sich jedenfalls in vielen Belangen bereits wie ein Monopolist.
 
Eigentlich ist die Aktion ein Eigentor für Amazon. Wenn man ein gutes Produkt hat, muss man die Konkurrenz nicht fürchten. Man muss sich hier fragen, sind die anderen Produkte besser dass Amazon angst davor hat? Hab Amazon Streaming mal getestet, war ok aber auch nicht überragend, die anderen Streamingdienste kenne ich so nicht bzw. hab ich keine Erfahrung mit. Aber diese Aktion lässt mich eher an der Qualität des Amazon Produktes zweifeln.
 
@CrazyWolf: Ich sehe das zunächst/im Moment auch als Eigentor für Amazon. Der Käufer hat bei Hardware und Apps gerne die Wahl was er einsetzen möchte. Die Argumentation der eingeschränkten Kompatibilität, vor allem auch in Hinblick auf das demnächst erscheinende Amazon Android 5, mag das aber vielleicht begründen. Nähre Umstände werden bestimmt noch folgen.
 
Da ist Amazon doch selbst schuld. Sollen sie doch eine Prime Video App für den neuen Apple TV programmieren und über den App-Store anbieten...das geht ja jetzt. Für den Kunden wäre das sicher von Vorteil...ich persönlich würde das sehr begrüßen, da ich einen Apple TV 4 vorbestellt habe und Prime Nutzer bin.

Von daher wirkt die Begründung von Amazon sehr fadenscheinig und auch falsch, nur um mehr Fire TVs an den Mann zu bringen.
 
Naja.. Jeder Wirt kann zb sagen du bekommst von mir kein Bier.
 
@gucki51: Und wenn er das zu 80% zu Frauen sagt, dann kannst'e mal gucken, wie lange der das noch darf.

Hat aber mit dem Fall nix zu tun. Der Wirt darf entscheiden welches Bier er anbietet. Das ist in dem Kontext der passendere Vergleich.
 
Seit Amazon zum Hersteller von Produkten geworden ist, war es eigentlich abzusehen, dass dieser Schritt irgendwann erfolgen würde. Ich meine jetzt nicht speziell die Streaming-Produkte, sondern generell, dass Amazon Konkurrenzprodukte verbannt, um eigene Produkte/Services besser zu verkaufen.
Mal sehen, was als nächstes folgt. Keine Tablets außer Kindle mehr? Keine Kabel von Drittanbietern?
Amazon ist groß geworden, weil es ein großer bunter Supermarkt war, wo man alles gefunden hat. Wenn sie jetzt aus eigensinnigen Gründen bestimmte "große" Produkte ausschließen, schaden sie am Ende nur sich selbst und helfen so der Konkurrenz. Also immerhin etwas Positives.
 
@Runaway-Fan: Sehe ich auch so. Es zeigt sich wieder einmal, dass ein Unternehmen nur so lange kundenfreundlich ist, bis sie sich ein Quasi-Monopol erarbeitet haben. Jetzt ist die Maske gefallen und Amazon zeigt nur noch seine häßliche Fratze.

Ich schränke mittlerweile meine Einkäufe bei Amazon deutlich ein und werde das auch weiter tun. Solche Unternehmen braucht die Welt nicht.
 
Hm, ob sie das neue NVidia Shield dann auch gleich wieder aus dem Shop schmeißen? Immerhin unterstützt es auch keine Amazon Video und wird durchaus als Streamingplattform beworben/verkauft.
 
ich sage: Na und? Wenn ich son Ding haben will, denn bestelle ich es mir eben Woanders oder kaufe es mir direkt bei MediaMarkt, Saturn und Co.
LG Thomas
 
Dabei hat Amazon das eigentlich gar nicht nötig. Deren Produkt ist echt ordentlich und läuft gut. Ob die sich damit nicht selbst mehr schaden...
 
wer kauft denn sowas bei AMAZON? Völlig überteuert der Laden...quasi die IT-Apotheke...
 
In der Überschrift sollte zumindest der Hinweis auf deren eigenen Vertrieb enthalten sein, sonst glaubt man im ersten Moment an einen neuen Patentstreit oder sowas.
 
Worüber ihr euch die Köpfe einschlagt... Ist doch ganz einfach. Amazon ist ein Händler und kann selbst entscheiden was sie auf der eigenen Verkaufsplattform anbieten und was nicht. Wenn Amazon ab morgen keine PC-Spiele mehr verkauft dann tun sie das halt, wenn Amazon keine Smartphones mehr verkauft dann ist es halt so. Wenn morgen in der Zeitung steht REWE verkauft ab dem 01.11 keine Produkte mehr der Firma Lindt/Coca-Cola/ "beliebiges Wort einfügen" dann ist es halt so, dann gehen die Kunden halt wo anders hin. Problematisch könnte es für Amazon nur seitens des Marktplaces werden, den das sind ja alles kleine Firmen die dort Ihre Ware anbieten, die könnten dagegen vorgehen denke ich mal, zwecks freier Marktwirtschaft. Für die Produkte die direkt von Amazon vertrieben werden sehe ich da kein Problem so etwas durchzuführen. Man kann einen Händler ja nicht zwingen Produkte in seinen Katalog aufzunehmen, egal ob er jetzt 5 %, 40 % oder 80% Marktanteil hat. Wo wären wir den da wenn der Kunde bestimmt was man verkauft. Wäre ja wie als würde man Mediamarkt jetzt zwingen Hundefutter zu verkaufen^^
 
Dann wird der Chromecast eben bei Google direkt gekauft, juckt mich doch nicht. Sowohl Hardware als auch Software Technisch kauf ich bei denen nichts mehr. Auf pott hässliche und brutal billige schlecht optmierte Amazon Apps, Dienste und Systeme hab ich keine Böcke. Abgesehen davon vertraue ich meine Daten dann doch lieber Google an als Amazon...
 
Amazon kann ja im eigenen Store tun und lassen, was sie wollen. Ich habe meine Apple-Hardware sowieso immer bei anderen Händlern geordert bzw. gekauft. Allerdings ist wohl Amazons abgegebene Begründung "um eine Verwirrung der Kunden zu vermeiden", an Lächerlichkeit kaum zu überbieten! Ich als Kunde bin eher etwas verwundert und verwirrt, dass Amazon auch anderen Händlern, denen sie sich als Verkaufsplattform anbieten, untersagt, dort ganz bestimmte Apple- und Google-Produkte anzubieten, obwohl sie damit bisher offenbar gar kein Problem hatten. Dass hinterlässt ja automatisch den Eindruck, dass sich deren Streaming-Geräte bzw. deren Streaming-Angebote nicht wirklich derart gut verkaufen, wie eigentlich von Amazon erhofft wurde. Ich bezweifle in diesem Zusammenhang allerdings sehr, dass sich dieser Umstand dadurch wesentlich ändert, indem man entsprechende Konkurrenzprodukte einfach aus dem eigenen Store verbannt. Denn dadurch verschwinden sie ja nicht einfach mal so vom Markt und auch nicht wirklich aus dem Bewusstsein der Kunden. :)
 
Armutszeugnis für Amazon ... sollen lieber die bestehenden systeme nutzen als versuchen ihren eiogenen Müll zu verbreiten. Amazon Prime würde ich längst nutzen wenn es eine chromecast Unterstützung gebe so keine chance, da fehlen mir die HDMI anschlüsse ...
Wollen wohl einen auf apple machen ich hoffe mal das wird nichts und sie bekommen ärger wegen Wettbewerbsverzerrung oder so ...
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