Skype Translator wird in den Desktop-Client von Windows integriert

Der Skype Translator ist seit Dezember 2014 verfügbar, allerdings in Form einer Preview-App. Diese haben laut Microsoft auch hunderttausende Menschen im Einsatz gehabt und wertvolles Feedback geliefert. Die Live-Übersetzungs-Anwendung macht nun den ... mehr... Microsoft, Skype, Skype Translator, Skype Translate Bildquelle: Microsoft Microsoft, Skype, Skype Translator, Skype Translate Microsoft, Skype, Skype Translator, Skype Translate Microsoft

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>>Eine besondere Anwendung, an die man anfangs auch gar nicht gedacht hat, wurde bereits vor einiger Zeit präsentiert: Denn der taube Microsoft-Forscher Ted Hart konnte damit für ihn erstmals die Nutzung von Skype sowie Telefonie umsetzen.<<

Und eine besondere Anwendung an die man ganz gewiss gedacht hat ist, dass damit die Rechner der NSA nicht mehr die Übersetzung anderer Sprachen ins Englische und dann in platzsparend speicherbaren und leicht durchsuchbaren ASCII-Text übernehmen müssen, sondern das die Endgeräte der Nutzer komplett selbst übernehmen können. Glückwunsch. Ich frage mich, wie man heute Skype überhaupt noch nutzen kann. Da ist doch spätestens seit 2008 bekannt, dass weltweit sämtliche Skype-Kommunikation detailliert gefiltert und ausgewertet wird.
 
@resilience: Die NSA wird einfach schon vorher einen Index erstellt haben mir bestimmten Schlagworten in jeder Sprache, auf die ihre Software reagiert. So viele Sprachen, die über das Internet gesprochen werden gibt es ja nun nicht. Dann sind es eben die 50, die von Microsoft unterstützt werden. Ist ja auch nicht der größte Aufwand.
 
@mil0: >>Die NSA wird einfach schon vorher einen Index erstellt haben mit bestimmten Schlagworten in jeder Sprache, auf die ihre Software reagiert.<<

Klar. Die Suchwortlisten mit tausenden Wörtern und Wortkombinationen zum direkten Filtern der Datenstöme im Internet und Durchkämmen von Facebook und Co. vom Department of Homeland Security kann man seit Jahren sogar im Internet einsehen. Da gab es auch Suchstrings in verschiedenen Sprachen drauf, wenn ich mich noch recht erinnere.

Wenn man die Daten allerdings für das Datamining in grossen Datenbanken speichern will, ist es schon besser, wenn ein paar mehr Beamte die auch lesen und verstehen können und man sie über englische Begriffe besser nach Stichwörtern durchsuchen und absortieren kann, denn sonst wird der Aufwand doch schnell etwas grösser.
 
@resilience: Wieso nicht zuerst filtern, dann übersetzen? Ist doch weniger Rechenaufwand statt übersetzen, dann filtern.
 
@resilience: Du schickts vermutlich noch Brieftauben und/oder sendest Rauchzeichen. (die wohl einzig sicheren Kommunikationsmethoden abgesehen von angesich zu angesicht außer der gegenüber ist ein entsandter der NSA)
 
@PakebuschR: Heutzutage ist beinahe jeder mit dem man sich von Angesicht zu Angesicht unterhält ein NSA-Spitzel. Oder kennst Du noch viele Leute mit denen Du Dich unterhalten kannst und die dabei kein eingeschaltetes Mobiltelefon bei sich tragen oder zumindest in Hörreichweite liegen haben?

Wer ein Mobiltelefon in der Tasche hat, dessen Umgebung kann ich über dieses Funktelefon auch belauschen. Schon in den 90er Jahren besass jedes Handy dazu eine Funktion um unbemerkt vom Benutzer, also z. B. von Providerseite aus das Mikrofon eines Kundenhandys zu aktivieren und so über die Funkverbindung heimlich die Umgebung des Handybesitzers abhören zu können. Heutige SmartPhones besitzen sogar gleich mehrere Möglichkeiten so etwas zu bewerkstelligen. Nicht nur in der Firmware, wie die damaligen Handys, sondern zusätzliche noch in der darauf installierten Software. Selbst jede nachträglich installierte und mit höheren Rechten ausgestattete App kann eine solche Funktionalität einschleusen.

Das BSI warnt davor schon mindestens seit dem Jahre 2003. Aus dem Jahre habe ich einen Bericht des BSI in PDF-Form auf meinem Server liegen, in dem eindringlich davor gewarnt wird, Mobiltelefone in geschlossenen bzw. geheimen Sitzungen und Konferenzen in Politik und Wirtschaft einzusetzen, weil die Sitzungen sonst eben auch ohne das Wissen der Teilnehmer über deren Mobiltelefone abgehört werden können ohne das der Spion vorher den Konferenzraum aufwendig verwanzen müsste.

Über private Dinge spreche ich seit Jahren selbst mit Freunden nur noch in meinem Haus. Da ich dort sehr sensible Hochfrequenz-Messgeräte in meiner Elektronikwerkstatt stehen habe und mir die HF-Einstreuungen von Mobilfunk-Sendern aus der Umgebung die Messergebnisse verfälschen könnten, habe ich nämlich bei der Hausrenovierung geerdete Edelstahlnetze allumschliessend in meine Hauswände, Decken und Böden eingearbeitet. Das Mobiltelefon eines Besuchers hat in meinem Haus daher keinen Empfang mehr sobald sich die Haustür hinter ihm schliesst. Mein Haus ist weitgehend HF-dicht und somit auch "handygeklingelfrei" und nicht über die Mobiltelefone von Besuchern auszuhorchen.

Wenn ich über sensiblere Dinge reden möchte, gehe ich mit meinem Gesprächspartner in das Schwimmbad in meinem Haus. In einer Badehose unter Wasser lässt sich schlecht ein Sprachrekorder/Handy mit Aufnahmefunktion verstecken und in der Umkleide/Dusche kriegt so ein Gerät bei Wasserplätschern und einer Tür dazwischen nichts mit. Nur in so einer Umgebung kann man heute noch halbwegs sicher sein nicht von Dritten belauscht oder durch einen Gesprächspartner, der heimlich einen Audiomitschnitt anfertigt, irgendwann übervorteilt zu werden.

>>Du schickts vermutlich noch Brieftauben und/oder sendest Rauchzeichen.<<

Das wäre keine gute Idee, weil man Brieftauben abfangen und Rauchzeichen sogar direkt lesen kann.

Ich kommuniziere (wenn ich zwingend muss, sonst vermeide ich jegliche elektronische Kommunikation) per E-Mail. Allerdings werden zwischen mir und meinen Kommunikationspartnern ausschliesslich PGP- bzw. GPG-verschlüsselte E-Mails versand, die auf einem Rechner ohne Zugang zum Internet geschrieben und verschlüsselt bzw. entschlüsselt und gelesen werden. Zum Versand werden diese verschlüsselten E-Mails bei mir per regelmässig mit Nullen überschriebenen MicroDrive-Laufwerk zum Internetrechner gebracht und von dort versand. Empfangene E-Mails gehen den umgekehrten Weg per MicroDrive zurück zum Offline-Rechner um dort entschlüsselt, gelesen und beantwortet zu werden. Da mein empfangender/versendender Internetrechner ein grundlegend anderes Betriebssystem (derzeit OS/2 Warp bzw. eComStation) verwendet als mein Offline-E-Mail-Rechner (derzeit Debian Linux) und das Microdrive vor jedem E-Mail-Transport inklusive MBR mit Nullen überschrieben wird, ist es vielleicht nicht unmöglich, aber mit sehr viel Aufwand und Know-How verbunden, wenn man diese Kommunikation mitlesen möchte.

Mein Internetrechner empfängt und versendet die verschlüsselten E-Mails übrigens derzeit wahlweise über bar und anonym für Jahre im Voraus bezahlte Anon-Proxy-Server in China oder Malaysia und nachfolgend über ein frei zugängliches Anonymisierungs-Netzwerk.

Um sich mit Freunden über seine Freizeitaktivitäten auszutauschen und gemeinsame zu planen ist das sicher genug. ;-) Klarnamen, genaue Ortsangaben, Telefonnummern oder andere Dinge aus denen man mir sonst einen Strick drehen bzw. die kommunizierenden Personen identifizieren könnte übermittle ich allerdings auch auf diesem Wege nicht.

Unverschlüsselte E-Mails lösche ich übrigens schon auf den Servern der diversen kostenlosen E-Mail-Anbieter, die ich nutze (Bei mir schickt jeder Bekannte an eine andere E-Mail-Adresse welche wiederum über diverse Anbieter verstreut angelegt sind. Ich habe mir ein Frontend für meinen E-Mail-Client programmiert, dass, nachdem dieser eine der Adressen abgefragt hat, jedes Mal den Ausgangsserver des Anon-Netzwerks und die Kennung des E-Mail-Clients rotiert, so dass es für einen aussenstehenden Beobachter schon schwierig wird zu erkennen, dass diese ganzen E-Mail-Adressen von einer Person abgeholt werden und somit zusammenhängen.). Das kann man gut automatisieren und hat damit auch gleich den gesamten Spam entsorgt, da Spammer wohl kaum Spammails mit meinem öffentlichen PGP-Schlüssel verschlüsselt an mich senden werden. Das vereinfacht die Spamfilterung total. ;-)

Wie Du siehst, kommt man mit einem moderneren Ansatz plus Kommunikationsverzicht wo es möglich ist (Letzteres ist immer noch die beste Lösung! Wer gar nicht erst Daten erzeugt, wird für die Datensammler nämlich unsichtbar und verdammt schwer und teuer auszukundschaften, weil sie da auf natürliche Personen als Spitzel zurückgreifen müssten, die ziemlich teuer sind und bei illegalen Ausspähaktionen Fragen stellen könnten. Da ist dann nichts mehr mit kostengünstig vollautomatisch erhobenen, leicht auszuwertenden Daten über eine Person. Wer in keiner Datenbank steht, kann von einem Dataminingtool auch nicht gefunden werden.) der Lösung des Problems näher als mit Brieftauben und Rauchzeichen.
 
@resilience: Wenn auch nur die Hälfte davon ernst gemeint ist was du schreibst solltest du mal einen Arzt/Psychologen aufsuchen, ist nicht Böse gemeint aber selbst wenn einiges vielleicht ironisch gemeint ist mancht das auf mich schon einen sehr krankhaften Eindruck.
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