Amazon bezahlt jetzt jedermann für das Ausliefern von Paketen

Der weltgrößte Online-Händler Amazon hat wie erwartet ein Programm gestartet, bei dem Teilzeitmitarbeiter auf eigene Faust die Auslieferung der Pakete des Unternehmens an die Kunden übernehmen. Fast wie beim oftmals umstrittenen Taxi-Ersatz Uber ... mehr... Amazon, Auto, Zustellung, DHL, Pakete Bildquelle: Amazon Amazon, Auto, Zustellung, DHL, Pakete Amazon, Auto, Zustellung, DHL, Pakete Amazon

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Ich finde das Konzept gut und wünschte eine Weltweite einführung... allerdings müssten schon noch n paar Sachen geklärt werden...

immer wieder Verschwinden Pakete, sowohl "bevor" Sie versand werden bis "nach" der Auslieferung... d.h. zwischendrin ist alles möglich... wie sicher ich mich ab, wenn z.B. ein Schweizer Taschenmesser verloren geht (http://www.amazon.de/dp/B000R0JDSI)? Arbeitet man bei der Post (oder ähnlichen) wird man gefragt... und letztendlich greift dann die Versicherung... aber "selbst meine private Haptpflicht" wird für derartige "Unternehmerische" tätigkeiten vermutlich sagen: "wir haften nur für Private fällt..."
=> hier sollte Amazon eine "Versicherung" mit anbieten... oder zumindest den betroffenen klar machen was dahinter steckt.
 
@baeri: Dafür gibt es ja die Betriebshaftpflicht-Versicherung. Die sollte man dann schon abschliessen, ansonsten haftest du mit deinem Privatvermögen. Und Amazon ist das relativ egal wie man das anstellt.
 
@eMaile: klar... aber weiß das der Typische "Partner".

18-25USD klingt erst mal viel... aber für einen "Privatunternehmer" ist das eher ein lächerlicher Betrag (zumindest wenn man noch Steuern und Soziale abgaben, Krankenversicherung und Co mit einbezieht)... d.h. interessant ist das Hauptsächlich für die Leute die entweder schon nen Job haben (die spreche ich mal nich an) oder welche die vom HARZ4 wegkommen wollen (ENTZUG)...:
Wenn man aber auf ENTZUG ist, durch denkt man nicht ganz klar alle Risiken und Fakten sondern sieht nur die 20€ die mir in der Stunde geboten werden...

Wenn dann Amazon sagt, wir ziehen jetzt aber mal 1000€ von den verdienten 1500€ ab oder gar 1000€ von den verdienten 500€ guckt man doof aus der Röhre... deshalb sollte man bereits vorher "gut" aufgeklärt werden => ansonsten entsteht nur Ausbeute...

Mein DELL XPS13 (2015 mit QHD & Touch) also ein 1500€ Gerät wurde in der Dell Originalen Verpackung ausgeliefert, und außen dran stand auch noch das Typenschild... für jemanden der 1200€ im Monat verdient also gar nicht mal so unverlockend.
 
@eMaile: Es geht hier um die USA, ich glaube kaum, dass es dort sowas gibt...
 
@dodnet: Nein, das Kommentar bezog sich auf @baeri und darin ging es um Deutschland, wenn es hier eingeführt wird. Und selbst in den USA kannst du dich gegen alles versichern, ist nur eine Frage des Geldes. Und dann wird es sich nicht lohnen.
 
@eMaile: Klar kannst du dich gegen alles versichern, das gibt aber schon größte Probleme mit deutschen Versicherern wenn du Geschäfte in den USA machst. Die Betriebshaftpflichtversicherungen für Selbstständige schicken jedes Jahr einen Fragebogen, ob du Geschäfte in den USA machst. Entweder wird die Versicherung dann sofort gekündigt oder du bezahlst dich dumm und dämlich. Liegt natürlich an den Mondpreisen die dort vor den Gerichten "erwirtschaftet" werden.
 
@eMaile: naja, es ist dann immer noch die Frage ob das vermisste Produkt wirklich im Lieferumfang enthalten war. Ob ein Lagerist das Teil vergessen hat in den Karton zu legen oder ob der Fahrer es geklaut hat ist schwer nachzuvollziehen. Daher sollte Amazon direkt so eine Versicherung abschließen. Wie bei Uber ist auch noch die Frage wie es tatsächlich mit dem Angestelltenverhältnis aussieht, wenn der Fahrer nur für Amazon tätig ist. In Amerika ist eine Scheinselbständigkeit genau so illegal wie in Deutschland, daher kann da schnell von einem Gericht entschieden werden das ein Flex-Fahrer Lohnfortzahlung im Krankheitsfall etc erhält.
 
@eMaile: Nö....die Betriebshaftpflicht hat damit gar nichts zu tun.
Für den Paketversand gelten die allgemeinen Speditionsbedingungen
und die sind klar und eindeutig....und nicht erst seit heute.

d.h. sobald ein Paket das Haus des Versenders verlässt, geht das
Risiko des Warenuntergangs (so nennt man das, wenn ein Paket
auf dem Transport verschwindet) zu 100% auf den Empfänger über.

(Schaden)Ersatz muss dann der Speditionsführer (NICHT der Absender)
leisten...aber nur wenn das Paket vom Empfänger entsprechend
versichert war.
Ansonsten hat man eben Pech gehabt...und muss die bestellte Ware
(die nie angekomen ist) trotzdem bezahlen.

Wie gesagt...das ist nicht erst seit heute so.Sondern gilt schon
länger, als die meisten hier alt sind.
 
Irgendwie ist mir nicht ganz wohl bei dem Gedanken, dass dann jeder Hinz und Kunz meine Pakete ausgehändigt bekommt und raumtragen darf, auf Grund von Abstellgenehmigungen ums Haus schleicht usw. Mh ne, und dazu ist es schlecht für die festen und fair bezahlten Arbeitsplätze von DHL & Co.
 
@nize: um die "Fair bezahlten" Arbeitsplätze kann man sich Streiten...

Solange das "Postkonzept" so nebendran läuft (damit meine ich das Pakte zu Teuer und Lieferzeiten => zumindest auf dem Land <= zu zufällig sind) mach ich mir da keine Gedanken... und "verloren gehende Arbeitplätze" sehe ich eher "gegenteilig".

Das mit den Fremden Leuten die ums Haus schleichen ist in der Tat ein Problem... aber evtl. dürfen die das ja garnicht <- es macht in diesen Konzept Sinn, das nur Persönliche zustellung (auch damit ich den Zustand des Paketes bewerten kann) Zulässig ist.
 
@nize: Wenn es bei DHL und Co. fair bezahlte Arbeitsplätze gibt, wäre es doch nicht schlecht, das auch auf die Zusteller auszudehnen, oder nicht? ;)
 
@nize: Der Paketdienst Hermes, macht das aber schon länger so.
d.h. Was Amazon da zunächst nur in den USA ausprobiert, ist hier
in Deutschland schon längst Realität.

Und was die "fest&fair bezahlen Arbeitsplätze bei DHL&Co" angeht...da
scheinst du keine Ahnung von der Wirklichkeit zu haben.

Bei uns in der Firma kommen die Fahrer diverser Paketdienste ja täglich
und wenn man mit denen mal ein paar Worte wechseln kann....was man da
alles in Internas bei den diversen Paketdiensten erfährt, ist wirklich
haarsträubend. Das tut sich wirklich nur jemand an, der auf dem Arbeitsmarkt
sonst keine andere Chance hat.
 
"Wer Pakete für Amazon ausliefern will, bekommt je nach Stadt und Leistung zwischen 18 bis 25 US-Dollar für die Verteilung von Paketen, die Kunden bei Amazon ordern." Pro Lieferung/Paket/Stunde?

Wenn das der Stundelohn ist, dann zahlt es ja quasi der kleine Liefermann^^
 
@bLu3t0oth: Pro Stunde laut Webseite.
 
@bLu3t0oth: Hatte ich auch erst überlesen, aber sieh mal letzten Abschnitt "Bei dem genannten Stundenlohn ist zu bedenken, dass die Fahrer selbst für Spritkosten, Versicherungen und alle anderen Nebenkosten aufkommen müssen"
 
@Pesten: Genau das meine ich ja... fährst eine Stunde durch die Gegend und verballerst dabei schon deine 10$ nur für Spritt.. den Verschleiß am Auto zahlst du auch selbst und das Unfallrisiko liegt auch bei dir... da bleibt nen brachialer Stundenlohn übrig -> 0
 
@bLu3t0oth: Nicht unbedingt. Erstens ist der Sprit in der USA günstiger, zweitens vllt liegt der Bezirk wo du auslieferst gar auf einer Strecke, die du sowieso fährst +/- 2-3km. Bei 25$ bleibt schon noch was übrig denk ich..
 
@Driv3r: Kann prinzipiell sein.. das generelle Risiko und der Verschleiß bleibt aber bei dir hängen und ob der Stundenlohn dann auch noch passt, weiß der Geier.

Ist auch hier schon länge üblich den armen Arbeitnehmer noch indirekt über seinen eigenen PKW auszunehmen...
 
@bLu3t0oth: Ja leider stimmt das. Hier arbeiten viele bereits mit ihrem eigenen PKW und verdienen vergelcihsweise zu wenig. Aber wenn ich mal so überlege; selbst wenn man die 25$ nur nimmt um die kompletten kosten des PKW's zu decken nimmt und dann kaum noch was übrig bleibt, kann sich so der ein oder andere Student sein Auto unterhalten. :) Zum Leben als fulltimeJob ist das eher weniger praktikabel denk ich.
 
@Driv3r: Nicht unbedingt. Das Program ist bestimmt wieder so "gestrickt", dass An- und Abfahrt nicht zählen. (Anholung bis letzte Auslieferung)

D.h. je nachdem wo deine Lieferungen "in der Stadt" hin müssen, halbiert sich dein Stundenlohn mal schnell, weil du 1h hin- und zurück benötigst.

Ich habe zu Zivildienstzeiten Essen (in München) ausgefahren. Damals waren die Groben Eckdaten: 1 Tour, 4h, ca 18-22 Stop-Stellen und ca 20km.

Bei 22 mal "Start/Stop", genereller Stadtverkehr kannst du LOCKER mit 1-2 Euro Kosten pro KM rechnen. (Sprit, Verschleis, usw.)

D.h. bei solch einer Dimension wie unsere touren waren sind bestimmt 40 Euro futsch. - und verdient hättest 89 Euro. Damit bist du bei einem (Brutto-) Lohn von 12 Euro die Stunde.

Wenn das "Prinzip Uber" weiter auf alle Bereiche adaptiert wird, dann sieht die Welt bald wieder "1000e" Menschen, die sich morgends am Marktplatz treffen und hoffen, dass "heute" ein Job dabei ist.
 
@Pesten: Dann geht es denen ja so wie den Hermes-Boten hier.
 
@nick1: Stimmt...die meisten wisen gar nicht, dass das bei Hermes
hierzulande schon längst so ist
 
@bLu3t0oth: " Pro Lieferung/Paket/Stunde?" - pro Stunde, aber Amazon wird nicht dafür bezahlen, dass du auf dem Parkplatz stehst und Däumchen drehst oder an der Ampel stehst.
Das wird dann wohl so ablaufen wie bei Hermes und Co jetzt auch schon. Es wird gesagt du bekommst 20€ die Stunde und in der Stunde musst du (nur um mal ne Zahl zu sagen) 40 Kunden beliefern. Das ist natürlich nicht zu schaffen und du brauchst (sagen wir mal) dafür 3 Stunden. Schon sind also aus den 20€ nur noch 6,60€ die Stunde geworden. Die zwei Stunden die quasi nicht bezahlt bekommst, sind halt dein Pech. Unternehmerisches Risiko und so, du bist ja "selbstständig".
 
@bLu3t0oth: Laut der Amazon-Seite bietest du via App deine Arbeitszeit von 2/4/8/12h an. Und Amazon teilt dir dann die ("zeitlich zumutbaren") Pakete für einen bestimmten Auslieferungsradius zu. Also angenommen du buchst 2h und Amazon will, dass du in der Zeit 8 Pakete auslieferst, dann ist das eben deine Aufgabe. Brauchst du länger, ists dein Pech.. dann sinkt faktisch der Stundenlohn. Dass du bei den 8 Paketen auch noch 10€ Sprit verfährst, senkt den Lohn zusätzlich.
 
Die Leute werden sich um die Jobs reißen,das sind gut bezahlte Mini Jobs z.b. für Rentner.Man kann sich ja seine Arbeitszeit aussuchen und z.b. bei 2h täglich kommen dann wohl auch keine Sozial Abgaben dazu.
Die Spritkosten halten sich auch in Grenzen da die Auslieferung ja nur im Nahbereich stattfindet.
 
@malocher: In den USA dürfte Sprit auch günstiger sein.
 
@malocher: für rentner? das paket soll innerhalb einer stunde da sein.

reine ausbeutung @bLu3t0oth hat da schon recht.
 
@fraumitkind: bin auch alt ;-) und top fit, hab nen schnelles auto also wo ist das problem ?
 
@Sir @ndy: Warte schon drauf dass mir ein Rentner mit seinem Ferrari meine 1,59€ teuren Kabelbinder aus China bringt ;-)

Natürlich nicht bös gemeint.
 
Wow, jetzt nur mal die Zahl betrachtet sind $ 18 - $ 25 pro Stunde schon stattlich, bei einen US-Mindestlohn 7,25 $ - 11,47 $ (je nach Branche und Bundesstaat).

Bei einer Einführung in D. sind wir mit dabei, so viele Pakete wir für die Nachbarn annehmen, das ist leicht verdientes Geld? :D
 
@Kribs: Dafür, dass der Fahrer selbst den Sprit bezahlen muss, Versicherung usw. ist das alles andere als stattlich.
 
@dodnet: Das US System ist nicht mit D. vergleichbar, wenn du einen Fahrradkurier in NY nimmst der für 8$ - 9$ / Stunde fährt, und alle Sozialabgabe/Versicherungen selbst trägt wenn überhaubt (viele sind trotz regulärerArbeit nicht versichert), ist der Vergleich schon stattlich.
Auch ist die Kostenstruktur in den USA bei Autos eine andere als in D.
 
@Kribs: Aber selbst in den USA dürfte man mit dem Fahrrad kaum Amazon-Pakete transportieren können. Und selbst bei den geringen Spritpreisen in den USA kostet ein Auto was...
 
@dodnet: Naja, die Benzinpreise der USA sind zu belächeln im Vergleich mit unseren.
 
@Thermostat: Jein, dafür fressen die Kisten bei denen auch das x-fache, da gleicht sich das letztlich fast aus. Was viele immer wieder übersehen: ein Auto kostet nicht nur Sprit, sondern auch Reparaturen, Versicherung, ... die bei höherer Nutzung auch mit steigen.
 
@dodnet: Dafür sind die ja selber verantwortlich, wenn die kein Umweltbewusstsein haben. Es ist ja nicht so, das es keine Sparsamen Autos in den USA gibt.
Wobei, VW wurde ja verklagt....
 
@Thermostat: Ist aber bei uns leider nicht anders. Da gab es letztens erst einen Artikel, dass bei uns der Benzinverbrauch wieder steigt, weil halt viele solche SUV-Bomber fahren.
 
@dodnet: Die Regeln für die Abgase sind bei den SUVs aber nicht anders. In den USA gibt es einen Bestandsschutz für alte Autos. Sprich, Abgaswerte zählen nur für neuwagen, nicht für Altbestände. Damit kannste den 20 Jahre alten Pickup so lange fahren, umbauen, aufrüsten, wie du willst.
 
@Thermostat: Geht bei uns doch auch, nennt sich dann Oldtimer ;)
 
@dodnet: Jain... Oldtimer dürfen nicht mehr in Umweltzonen fahren. Und repariert dürfen sie nur mit Orginalitäten werden, an sonst verliert man den Status.
 
@dodnet: Mein (amerikanischer) SUV-Bomber verbraucht weniger als viele Autos deutscher "Premiumhersteller".

Wenn ich meine 2.4 Tonnen mit 120 über die Autobahn schippere bin ich bei 5,9 l Diesel pro 100km. Ein Toyota Prius wäre hier locker bei 8-9 Liter Super.

Das nur mal so nebenbei.

(ps.: In der Stadt bewegt sich mein Dicker auch nur mit 9 Liter. Mein Z4 davor brauchte hier 14)

pps.: Ich wollte es mal "wissen", bei 90 auf der AB schafft man 5.0 Liter - mit einem V6 mit 250 PS, 2,4 Tonnen und einer Aerodynamik wie ein Wandschrank): http://abload.de/img/wp_20150828_0049dk51.jpg
 
@dognose: Diesel und Super zu vergleichen ist auch naja..
 
@dodnet: Ich habe den Prios genommen, weil er doch das "Super-Umwelt-Freundliche-Auto" ist. (Vielleicht für mal eben zum Bäcker fahren - im Alltag ist die Karre ein Witz)

Du kannst mir auch gerne einen deutschen Diesel nennen, der mit diesen Eckdaten ähnlich wenig verbraucht. Zwar bringen die "3er BMWs" hier auch Werte um die 4,5-5 Liter wenn man es drauf anlegt - die wiegen aber 800 kg weniger.

Worauf ich eigentlich raus will: Glaub nicht an die Geschichten vom "Bösen Spritfressenden SUV". Die Unterschiede sind marginal und in meinem Fall ist ein böses, amerikanisches SUV sogar sparsamer als so mancher Mittelklasse Wagen. Zwischen dem "Weit verbreiteten Bild" des schwarz-Qualmenden Dodge RAM und einen SUV Bj 2015 liegen auch bei den Amerikanischen Ingenieuren WELTEN.
 
Die Untergrabung der gewerkschaftlichen Absicherungen von Sozialleistungen geht weiter. Die USA kennt bzg. Entwicklung nur noch eine Richtung: rückwärts, aber mit Vollgas.
 
@JTRch: Jup... immer schön die Vollarbeit abschaffen und alles in Minijob,1€Jobs und Teilzeitjobs aufsplitten, so dass sämtliche Abgaben, di zum Großteil dem Arbeitnehmen zu Gute kommen, auf ein Minimum gedrückt werden können.
Und die Leute scheinen nicht mal zu merken, dass ein Aufstockerjob eben kein Job ist, sondern nur "Beschäftigung" und man später schön von Bettelrente leben darf.
 
@bLu3t0oth: Glaube für 20€ die Stunde würden so einige das einfach mal ab und zu 2 Stunden machen. Ist doch nettes Geld :)
 
@deischatten: Abzüglich Steuern, Versicherungen und Sozialabgaben...
 
Jetzt wird DHL, UPS und co. ankommen und dagegen klagen, da man ja speziell ausgebildet sein muss, damit Pakete nicht kaputt gehen :D
 
@citrix no.4: Es geht zwar um die USA, aber selbst wenn DHL z.B. hier in Europa versuchen würde mit solchen Argumenten die Konkurrenz auszuschalten, dann müssten sie als erstes alle Scheinselbständigen "im Auftrag der DHL"-Sklaven fest einstellen. Ich kenne nur wenige Lieferwagen der DHL, wo tatsächlich ein DHL-Mitarbeiter drin sitzt.
 
Und wie wird hier die Auslieferungsqualität bzw. -geschwindigkeit sichergestellt? (bei Prime etc.) Oder kommt das nur beim Standardversand zum Einsatz?
 
@Mowolf: Für Prime dürfen nur Leute mit schnellen Autos anheuern ;)
 
@Mowolf: als Prime-Auslieferer werden nur Leute eingestellt, die mindestens 250 PS und für die letzten 12 Monate mindestens 5 Strafzettel für überhöhte Geschwindigkeit in der City aufweisen können. ^^
 
Mein Sohn hat mal spaßenshalber Pizza mit eigenem KFZ ausgefahren ... War ein Minusgeschäft. Genauso ist das hier auch.
 
@iPeople: Kommt drauf an in welchem Bereich du das betreibst. Wenn es zb. auf dem Einkaufs oder Heimweg von der Arbeit liegt ist es plus Geschäft.
 
@deischatten: Wo oft bestreitet man den Weg Arbeit ---> Home? so am tag?
 
@deischatten: Und wieviele Leute wohnen direkt neben der Amazon-Ausgabestelle?
 
@deischatten: Sowas auf dem Arbeitsweg zu machen, wäre unsagbar dumm. Wirst Du in einen Unfall verwickelt, wäre das kein Wegeunfall mehr und die BG reibt sich die Hände.
 
@iPeople: Ist doch mit Zeitungsausträgern u.ä. auch nichts anderes. Ich wundere mich immer wieder, dass die überhaupt jemand finden, der das macht.
 
@dodnet: Bei Zeitungen kommt es nicht auf Geschwindigkeit an. Da reicht en Schüler mit Bollerwagen. Amazon wirbt aber mit schneller Lieferung (genau wie Pizzabäcker) und da ist Auto oder Mopped schon wichtiger, was aber auch Unterhalt kostet.
 
@iPeople: Ich wohne auf nem Kaff, wo keiner Zeitungen/Werbung mit dem Fahrrad austrägt, weil es viel zu weit ist. Wir bekommen inzwischen seit einiger Zeit auch keine Werbung mehr, vermutlich ist da auch einer abgesprungen ;D
 
@iPeople: Hat er denn auch, um den Vergleich fair zu gestalten, 18-25 Dollar bekommen? Was sind das Umrechnet, 15-20€?
 
@Thermostat: Ich glaube einfach, dass die Sache Amazon nicht korrekt wiedergegeben wird. Mir stellt sich da nämlich die Frage, was der Fahrer in dieser Stunde zu leisten hat. Reicht es, wenn er 30 Minuten lang ein Paket zu einem Kunden fährt und wieder zum Depot zurück oder muss er gar 2 Pakete in der Zeit ausliefern. Von daher kann man das "Angebot" nicht objektiv prüfen.
 
@iPeople: Dem stimme ich zu. Darum sollte man sich pro wie kontra zurück halten mit der Kritik.
 
@Thermostat: Nicht, wenn man diverse Lebeserfahrung hat ;)
 
@iPeople: Diese sind subjektiv und nicht objektiv.
 
Ich hoffe das fliegt denen ordentlich um die Ohren, incl, tausender unzufriedener Kunden, weil die Ware nicht ankommt etc....
Es ist ein unding, dass Arbeitsplätze derart abgeschaft werden.
Das Konzept funktioniert nur, wenn die Leute sich nicht versichern, Renten-Abgaben etc., Krankenversicherung usw. alles wegfällt. Diese entwicklung ist zum kotzen und auch in Deutschland sind wir schon lange dort angekommen (nur noch Aushilfen, blos keine Abgaben)....
Ich finde das deutlich schlimmer als Uber, denn bei Uber geht es um Fahrten die man sowieso macht. Hier macht man das nicht mal so nebenbei, es seie denn man schmeisst die Pakete aus dem fahrenden Auto vor die Tür. Aber hey, vielleicht bekommt man bei Amazon demnächst noch einen Rabatt pro Bestellung, wenn man verspricht draußen zu stehen und aufzufangen.
 
TJA... fest eingestellte Teilzeitkräfte mit Stundenlohn, Krankenversicherrung, Urlaubsgeld usw. Oder eben auf selbstständiger Basis weniger Geld verdienen. Machen wir uns nichts vor. Das System in Deutschland funktioniert doch mittlerweile auch nur noch, weil es etliche Leute gibt, die nur knapp über dem Hartz 4 Satz verdienen oder sogar darunter, von Firmen die es in Deutschland erst gar nicht gibt, ganz zu schweigen. Ziemlich schwieriges Thema, dass Ganze.
 
@Lastwebpage: Keiner wird gezwungen, einen Job zu machen, der unter H4-Niveau liegt. Und jetzt komm mir nicht mit Zwang durch Jobcenter, auch das kann man erfoglreich umgehen.
 
@iPeople: jaein, ich kenne Aufstocker und habe echt eine riesen Achtung vor denen und gleichzeitig verstehe ich sie nicht. Manche haben für mich einen an der Klatsche und trotzdem Bewunderung verdient.
Gezwungen ist relativ, um den Zwang zu umgehen muß man entweder kriminelle Energie aufbringen, wirklich eine weitaus bessere Ausbildung haben oder verzichtet und streitet sich rum. Der Großteil hat aber eine Ausbildung die eine höhere Bezahlung sowieso eher aussichtslos macht. Ob man nun als Friseuse/Kellnerin/Hausmeister/Tischler....arbeitet ist aufgrund Mindestlohns vollkommen egal. Dazu noch die allseits gelobte Altenpflege...
Ich kenne eine die auf 25h eingestellt ist bei der Altenpflege, die Arge ist der Meinung sie könnte und sollte eben weitere 15h einen Zweitjob annehmen, was witzig ist. Sie hat keinen Einsatzplan der gemeiselt ist, welcher Zweitjob macht das mit?
Ich bin aber auch der Meinung dass diese Leute eigentlich nicht arbeiten gehen sollten, sie wollen einfach (für was auch immer).
 
@Yepyep: Nein, man benötigt keine kriminelle Energie, sondern lediglich Wissen ums SGBII und sollte diverse Gerichturteile dazu kennen. Sprich: Man sollte schon wissen, was einem zusteht.
 
@iPeople: ja, das meinte ich mit kämpfen. Nur wird dadurch das Problem nicht besser, bzw. ist es langwierig.
 
@Yepyep: Aber jeder, der NICHT zu diesen Löhnen arbeitet, trägt dazu bei, dass Firmen ihre Lohnpolitik überdenken müssen. Es ist eben ein Markt, solange es jemanden gibt, der die angebotenen Arbeit zu diesem Lohn macht, wird diese Arbeit zu diesem Lohn angeboten.
 
@iPeople: da bin ich bei Dir, trotzdem oder deswegen haben diese Leute von mir Bewunderung verdient. Ohne Hartz4 wäre das Arbeitsleben wohl gerechter für die Mindestlöhner.
 
@iPeople: Gezwungen nicht... aber ALGII + Miete + Sachen wie z.B. GEZ + ... wissen überhaupt alle, was ihnen ohne ihren Job zustehen würde? Wie viele verdienen nur 50 - 100€ mehr als diesen Satz? 100€ sind zwar auch Geld, aber entspricht eben auch irgendwie nicht einer 20 (Teilzeit) oder sogar 38 Stunden Woche. Und nein, bevor einer mir etwas unterstellt, ich sage nicht, dass ALG 2 zu viel ist oder entfallen sollte, dass ganze System ist irgendwie Murks, auch wenn ich keine Lösung weiß.
 
@Lastwebpage: Leistung nach dem SGBII sind Grundleistungen, die jedem zustehen, der Anspruch drauf hat. Das System ist gut und auch notwendig.
 
@iPeople: Ich sagte ja das ich ALGII/SGBII als zwingend notwendig erachte und die Höhe okay ist, nur ich glaube eben auch, dass entweder viele die ALGII Gesamtsätze (Also inkl. Miete usw.) nicht kennen oder die Motivation zu Arbeiten vielleicht manchmal gar nicht die Arbeit selber ist. Wie gesagt, Lohn Minus ALGII Gesamtleistungen, da haben viele nur ein sehr geringes Plus oder vielleicht sogar gar keins. ALGII runterstufen, geht nicht. Diesen Leuten mehr zu verdienen geben, im Endeffekt aber auch nicht, da dadurch die allgemeinen Preise steigen würden. Ich sagte, irgendwie ist der untere Lohnbereich eine Sackgasse, wo es aber auch keine vernünftige Lösung für gibt, ich wüsste zumindest keine.
 
@Lastwebpage: Es MUSS auch niedrig entlohnte Arbeit geben. Damit überleben kleine Unternehmen.
 
@Lastwebpage: Das ist ein internationales Problem. Das Wirtschaftssystem funktioniert nicht mehr. Mehr Menschen, mehr Automatisierung... da ist kein Platz für jeden in einem top abgesicherten Job. Das ist eine Illusion.
Es muss auch ermöglicht werden, leichter und ohne große Hindernisse etwas Verdienen zu können. Angestellt auf Mindestlohnbasis + Krankenversicherung als Basisgestalt und plus Betrag pro ausgetragenes Paket.
Auf selbstständigenbasis muss Die Auszahlung auf ähnlichem Niveau erfolgen.
Bei 18 bis 25 Dollar kann man aber, auch mit Abzügen, nicht von einem Dumpinglohn sprechen.
 
Die Diskussion hier ist wirklich der Wahnsinn. Made my day. Offensichtlich haben hier alle sehr gute Jobs und können es auch nicht anders vorstellen. Ein Beispiel:

Fachkraft km der Behindertenhilfe mit drei jähriger Ausbildung... 15-18? Stundenlohn ohne Zuschläge. Gut dass ist eine Milchmädchenrechnung da der AG ja noch die ganzen Sozialleistungen trägt! Trotzdem ist es ein solider verdienst. Rechne das doch mal auf eine 40 Std. Woche hoch.

Noch ein Beispiel: Pizzabote, früher 4,50?/ Std. plus kosten für den privaten PKW. Scheiss Arbeitszeiten etc. Und trotzdem wurden die Pizzen ausgeliefert. Solange es genug Menschen gibt die es machen... Und leider gibt es immer mehr Menschen die es machen müssen! Finde mal was ohne Ausbildung und es gibt genug "bildungsferne" Menschen
 
Ich hätte da aber eine gute Idee.. ich hole meine Pakete einfach selbst ab künftig :)
 
Wie wird bei so einem Konzept eigentlich geprüft, ob und wie viel ich gearbeitet habe? Sag ich halt, ich hab 3 Stunden im Stau gestanden. Klar, kann man natürlich im Nachhinein prüfen, aber wer soll das machen bzw. bezahlen?

Ich glaube das funktioniert vielleicht in Murrica, wo die Welt ein einziger Spielplatz ist und jeder machen kann was er will. Aber in dem Moment, wo dubiose Gestalten mir meine Pakete bringen, war ich die längste Zeit Amazonkunde. Ich hoffe man kann diese Versandart wenigstens abwählen. Mal abgesehen davon, finde ich dass das eine richtig freche Aktion gegenüber den Logistikunternehmen ist, die schon jahrelang unter miesen Bedingungen die Pakete für Amazon durch die Welt karren.
 
Habt ihr euch eigentlich schon alle mal gefragt wo ihr denn die Pakete von Amazon abholen müsstet?Richtig vermutlich direkt bei der Zentrale, denn ansonsten könnte es auch der Paketdienst direkt zum Käufer bringen.
Bevor nicht geklärt ist wo man denn die Pakete abholen soll ist es doch total dumm darüber zu reden. Denn ich bezweifel, dass einer mit nem Anhänger nach Leipzig fährt, die ganzen Pakete für Hamburg mit nimmt und alles noch am gleichen Tag ausliefern kann, selbst den nächsten Tag halte ich für unrealistisch. Aber ihr macht das schon...
 
Flexlavery... die nächste Runde der Ausbeutung in der Logistikbranche ist eingeläutet. Hurra! Geiz ist Geil!
 
Was ist wenn ich nicht möchte das eine "unqualifizierte" Person vor meiner Haustüre steht und mich beliefert? Ich finde den Gedanken merkwürdig, wenn (übertrieben gesagt) 3mal die Woche 3 fremde Leute vor der Türe stehen um mir ein Paket zu liefern. Klar ist ein Postbote auch eine fremde Person, der macht aber nichts anderes, und der beliefert mich über Monate hinweg, konstant.
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