Apple-Chef Tim Cook gegen Zusammenlegung von Mac OS & iOS

Immer wieder gibt es Gerüchte, wonach Apple langfristig eventuell seine beiden Betriebssysteme zusammenlegen könnte. Der Grund dafür ist der Trend hin zu immer mobileren Geräten, während die Rolle des Desktop-PCs angeblich abnimmt. ... mehr... Apple, Ceo, Tim Cook Bildquelle: Apple Apple, Ceo, Tim Cook Apple, Ceo, Tim Cook Apple

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Unsere tägliche PC-Schwarzmalerei gib uns heute.
Aber im Ernst, ich habe kein Problem damit, wenn in Zukunft nur noch Enthusiasten PCs kaufen und selbst zusammenbauen - denn so war es auch früher und so war es gut. Dann sollte gleich noch die große Masse der Menschen wieder aus dem Netz verschwinden, damit dies wieder von ebenso diesen Enthusiasten besiedelt wird, die vor 10-15 Jahren deutlich mehr Niveau bewiesen haben, als es das heutige Netzkollektiv tut. Damals ging es meistens (auch in der Warez Szene) noch um Idealismus, Ehre und einfach technisches Interesse. Wie immer war früher alles besser - und wie immer kommt die Aussage von jemandem, den langsam aber sicher seine Jugend verlässt.
 
@kleingeldhorter: Ich sehe das sehr besorgt. Früher als Computer wirklich was für Enthusiasten war, waren deren Teile teils Schweine teuer. Ich denke nicht, dass es soweit kommen wird, dennoch wird der Wandel nicht unbeantwortet bleiben.
 
@daaaani: die werden kaum wieder "Schweine teuer" werden, da das gegenüber kompakteren Produkten mit nur geringfügig weniger Leistung nicht zu rechtfertigen wäre. Das Schlimmste was dir passieren kann, ist, dass man irgendwann ganz mit der Produktion herkömmlicher PC-Komponenten aufhört und nur noch kompakte Komplettsysteme produziert.
 
@kleingeldhorter: Wann wird nie ganz Aufhören, die Teile werden immer benötigt. Nur halt nicht in der Menge. Und etwas, was weniger nachgefragt wird steigt in den Kosten.
 
@daaaani: Wast du in letzter Zeit mal bei Saturn und Co.? Je nach Filiale kann es dir passieren, dass im Bereich "PCs" nur noch Laptops und Convertibles ausgestellt sind. Wenn du einen einfachen Lüfter kaufen willst, brauchst du bei Saturn gar nicht erst nachzusehen, haben die nicht (mehr).
Nun sage mir doch bitte, wer PCs immer "benötigen" soll? Ein Programmierer? Ne, der kommt auch mit nem starken Notebook mit SSD aus. Ein Rechenzentrum? Ne, die haben Server-Hardware. Ein Normal-Anwender? Ne, der hat sein Convertible und/oder Laptop. Wie du siehst, bleiben eigentlich nur die Gamer und evtl. Grafiker - sollte sich ein Trend hin zu externen GPUs für Notebooks oder zu Desktop-GPUs in Notebook entwickeln (zuletzt gesehen bei der GTX980 für Notebooks, selber Chip wie in den Desktops), entfällt auch für die meisten normalen Gamer der Grund, PCs zu kaufen.
 
@kleingeldhorter: Ich rede von Teilen, nicht von fertig PC. Wenn weniger fertig PCs verkauft werden, steigen die Preise der PC Teile. PCs werden immer benötigt bzw. deren teile allein schon zu Wissenschaftlichen und Forschungszwecken, was wiederum auch daheim passiert. Vergiss nicht die Geburt dieser Dinge. Und nein ich rede nicht davon einen neuen Intel Prozessor daheime zu entwickeln. PCs werden immer da gebraucht wo es auf Leistung und/oder Modularität ankommt.
 
Find ich gut.
 
@iWindroid8: Ich auch. Windows ist das beste Beispiel dafür, dass das Zusammenklatschen zweier unterschiedlicher Gerätetypen in einem OS nicht funktioniert. Nur lernen die das Microsoft nicht. Aber deswegen sind sie auch nicht Apple und werden es auch nie werden.
 
@Karmageddon: quark. das wird kommen. die frage ist nicht ob es kommt. das kommt für alle systeme. der zeitpunkt wird nur ein anderer sein. ein OS bleibt ein OS und wird in 10 jahren nicht signifikant mehr rechenleistung brauchen als heute. ein handy wird in 10 jahren jedoch locker ein desktop OS abbilden können ohne am limit zu sein. da wäre es einfach dumm, 2 systeme zu nutzen anstatt das gleiche system mit den gleichen apps in 2 zuständen (mobil und desktop) auszuführen. für mich ist microsoft da ein bisschen früh dran. aber da immer alle jammern ms würde nur alles nachmachen und das zu spät...ich finde die momentane strategie von microsoft toll. das ist meine meinung. aber ganz sicher wird auch mac os mit ios verschmelzen. schauen wir mal wann :)
 
@Matico: Die Leistung ist aber nicht das Argument. Auf einem mobilen Device macht man halt ganz andere Dinge. Büroarbeiten (Word, Excel, Programmierung) wird man nie auf einem Handy machen. Man muss im Büro seinen Monitor auch nicht mit der Hand begrabbeln, schreiben geht mit einer richtigen Tastatur viel besser.
 
@Karmageddon: daher gibt es ja verschiedene modi für die systeme. das gleiche OS heisst ja nicht, dass es überall gleich aussieht. tut es ja auch bei ms nicht. es heisst für mich, dass theoretisch jede software auf allen geräten läuft. und das anpassungen an kleine displays, touch etc. einfach(er) sind. das meine ich mit gleichem OS. das es auf nem mac keinen sinn macht, eine iOS überfläche zu haben (und umgekehrt) ist schon klar.
 
Der Wechsel zwischen Geräten, wenn auch reibungslos, benötigt dennoch mehrere Geräte. Und dann meistens auch die Bindung an gewisse Dienste. Und genau das fällt dabei, bei ein Gerät für alles, weg bei gleichzeitig erhalt der seligen Funktionen. Es ist zwar nicht für jedes Scenario sinnvoll, mehrere Geräte aber eben auch nicht.

Für uns Kunden kann das aber nur gut sein. Vielfalt ist immer gut! Und Apple wie auch andere waren da schon immer sehr einfallsreich.
 
Naja - der Aussage von Cook kann ich nicht zustimmen. Denn es gibt viele, die den PC nur zum Surfen und Mails schreiben nutzen. Andererseits gibt es immer mehr Leute, die auch am Tablet produktiv arbeiten - z.B. Designer.
 
@PranKe01: Echt? Gibt es so Leute? Ich habe viele Privatkunden. Die meiste Zeit nutzen sie den PC um Mails zu checken, im Web zu surfen und Spiele zu spielen. Viele von ihnen haben ein Tablet und/oder ein Smartphone. Keiner von denen würde auf den PC verzichten, einfach weil er mehr Power hat und damit ganz andere Möglichkeiten zur Verfügung stehen.

Was mir jedoch aufgefallen ist, dass kaum jemand im 2 Jahresrythmus einen neuen PC erwirbt. Es tut sich Geschwindigkeitstechnisch einfach nicht mehr genug, um regelmäßig den PC zu tunen bzw. tunen zu lassen. Einer meiner Kunden werkelt mit einem 8 Jahre alten System herum und ist vollkommen zufrieden. Sein "Age of Empirers" läuft, die Browser laufen und das sogar mit Windows 8.1.

Mein Patenkind, im Besitz eines 5 Jahre alten Notebooks und eines Tablets wünscht sich von mir zu Weihnachten einen neuen PC, weil das Notebook so langsam doch an seine Grenzen stößt. Sie möchte einen richtigen Desktop-Rechner, den man auch mal einfach so aufrüsten kann. Also, der Bedarf an PC-Komponenten ist da, er wird halt nur kleiner, je weniger sich ein Neukauf lohnt.
 
@SunnyMarx: Und dann komme ich daher und gebe denen ein Surface Pro in die Hand. Das hat bestimmt mehr Leistung, als 70% aller im Haushalt befindlichen Computer. Warum sollten die dann noch einen PC nutzen? Geschweige denn zwei verschiedene Systeme...
 
@PranKe01: Weil ein Surface Pro eventuell ein klein wenig teurer ist als ein Office Desktop PC mit großen TFT und eventuell noch ein Android Tablet dazu.

Ich würde auch das Surface Pro da vorziehen, aber Geschmäcker und Anwendungsfelder sind recht verschieden.
 
@saust: Wenn man nicht viel Leistung braucht, nimmt man halt ein Surface. Das ist immernoch günstiger, als ein Desktop und ein Tablet. Vor allem weil die Aussage von Cook kommt und ein iPad und ein Mac deutlich teurer sind als ein Surface Pro!
 
Man könnte es auch mal so betrachten:

Apple's iOS: sehr viele Nutzer, sehr beliebt, eher eine Spielerei
Apple's OSX: Verhältnismässig wenig nutzer, nicht sonderlich beliebt

OSX mit iOS kombinieren und dann u.U. die Beliebtheit von iOS senken? Mal abwarten, wie die "Verschmelzung" bei Microsoft daher kommt.
 
@frilalo: Ich denke schon, dass OS X einen guten Stand unter seinen Nutzern hat, MacBooks sind halt bloß teuer und die Leute sind an Windows gewöhnt. Ich denke nicht, dass der (doch recht ordentliche Nutzungsanteil von OS X) nur deshalb nicht höher ist, weil es unbeliebt sei.
 
@adrianghc: als ich vor einigen Jahren das erste Mal das Vergnügen mit OSX hatte, kam ich schnell an meine Grenzen. Kenne "nur" Windows und hatte meine Mühe mit dem "fremden" System. Ich denke, so wie mir, geht es vielen.
 
@frilalo: Wie viele Leute haben OS X tatsächlich jemals wirklich probiert? Und wie viele Leute benutzen schon Windows in einem derartigen Umfang, dass sie mit OS X an ihre Grenzen stoßen würden? Das dürften die wenigsten sein.
 
@adrianghc: Wohl eher die meisten. Steck mal eine Game-CD in das Laufwerk eines Macs. Was passiert? Richtig. Nix. Und genau deshalb, weil "Computer" und "Computer" zwei unterschiedliche Dinge sind, nutzen die meisten Leute die Computer, auf denen läuft, was man im Laden kaufen kann.
 
@adrianghc: ich verstehe ihn schon und er wird nicht die Grenzen in Sachen Leistung meinen. Wir sind selber bei Erscheinen von Win8 auf OSX stellenweise umgestiegen. Und ich habe noch mit DOS rumgewerkelt und fand die Neuerungen von Win 2.11 - Win7 bis auf WinME allesamt gut und brauchbar. Unter OSX funktionieren aber viele Abläufe anders, stellenweise so einfach das man nicht von allein als langgedienter Winuser auf die Lösung kommt.
Als Beispiel mal die Deinstallation von Programmen genannt. Ich bin ausgerastet als ich unter OSX ein Programm deinstallieren wollte..., derweil einfach in den OrdnerApp, App in den Papierkorb, fertig. Auf diese Lösung muss man erstmal kommen, in Win kann ich mir auf diese Art das System zerschiessen.
 
@SunnyMarx: Und wie viele Leute haben eine Game-CD in ein Mac-Laufwerk gesteckt? Dafür muss man den Mac doch erst mal haben oder einen Bekannten kennen, der ihn hat. Du überschätzt diese Zahl deutlich, scheint mir. Die meisten Menschen dürften nie was anderes als einen Windows-PC benutzt haben.
 
@Yepyep: Das Deinstallieren von Apps unter OS X ist klasse. ^^ Die Deinstallation universeller Apps kommt dem zum Glück schon etwas näher.
 
@frilalo: Wenig beliebt? Wo lebst du?
 
So hat jedes Unternehmen seine eigene Philosophie und es ist (theoretisch) für jeden etwas dabei. Ich persönlich finde Microsofts Philosophie interessanter, aber ich verstehe es auch, wenn man eher Apples Einsicht teilt. Ich bin jedenfalls froh, dass es grad diese Vielfalt gibt, finde das unheimlich spannend und wünsche sowohl MS als auch Apple (und natürlich auch Google) weiterhin viel Erfolg dabei, ihre Visionen zu realisieren und zu perfektionieren. :)
 
Ich kann es nicht mehr hören. Deshalb noch mal: MOBILE ISN'T KILLING THE DESKTOP!
Quelle: http://blogs.wsj.com/cmo/2015/05/26/mobile-isnt-killing-the-desktop-internet/
 
@WieAusErSieht: Wo wird das denn behauptet?
 
@adrianghc: in den Kommentaren von kleingeldhorter z.B.
 
Und in 2 Jahren stellt Apple das "iOS-together" vor. Ist wieder aus ihrem genialen Genie entstanden, so wie der Apple Pencil und das Smart Keyboard.
Abwarten sag ich dazu. Wir haben schon viel Wandel durchgemacht in den letzten 30 Jahren.
 
Schauen wir mal wie der Erfolg von Windows 10 wird wenn überall Windows 10 läuft. Wenn das gut kommt zieht Apple in 2-3 Jahren nach und hats dann natürlich auch noch gleich erfunden und ist dann wieder impressive, amazing, incredible, fantastic.
 
@Tomato_DeluXe: Windows 10 geht aber einen ganz anderen Weg. Man versucht sein Desktop OS auf Mobile Geräte zu übertragen. Bei Apple wäre jetzt das Mobile OS auf die Desktop Geräte. So rum macht es bei Apple keinen Sinn, weil das iOS einen komplett anderen Ansatz verfolgt.
 
@Rumpelzahn: Continuum soll doch dass Smartphone zum Desktop PC machen und nicht umgekehrt. Damit man quasi am Smartphone wie am PC arbeiten kann.
 
@Tomato_DeluXe: und das geht nur wenn das gleiche Betriebsystem vom Desktop auch auf dem Handy läuft.
 
Richtig so, mobile ist mobile und desktop desktop, was das ms nie kapieren wird, und mit den ständigen flops auch abgestraft wird von den Kunden
 
@Razor2049: Ja, deshalb will Windows 10 auch keiner haben ^^

Heute nutzt man auf dem PC Facebook und auf dem Smartphone Word/Exel, was ich damit sagen will: das gehört das alles zusammen, das Smartphone ist letzendlich nur ein PC im mini Format (Pocket PC), das wird Apple auch noch erkennen.
 
@PakebuschR: Für ein Kostenloses Upgrade sind es aber zahlreiche Rechner, die noch kein Windows 10 nutzen, obwohl es doch alles soviel einfacher macht und so viel besser läuft.

Ich hab wieder auf Windows 8.1 gewechselt, bis Windows 10 für den produktiven Einsatz bereit ist. Also warte ich nun einmal auf das Herbst-Update. Und wenn die Zeit nicht reicht, um wirklich fertig zu werden (mit fertig mein ich, dass es ohne Probleme läuft), warte ich auch noch auf das Frühlingsupdate 2016 oder auch noch länger.
 
@SunnyMarx: Der 0815 user holt sich das neue Windows weiterhin eher mit einem neuen PC und lässt lieber die Finger von der Installation aus Angst das hinterher irgendwas nicht mehr läuft, gerade auf älteren Rechnern kann es da auch schonmal Probleme mit Treibern usw. geben wo sich nicht jeder zu helfen weiss bzw. es vielleicht auch garkeine Möglichkeit dazu gibt, da hilft dann auch kein Herbst-Update wenn der Hersteller keine Treiber mehr anbietet ansonsten läuft Win10 normalerweise ganz ordentlich.
 
@PakebuschR: Will auch wirklich keiner haben. Es gibt nichts, aber auch gar nichts, was in Windows 10 besser wäre als in Windos 7. Aber Microsoft nötigt Windows 10 ja auch denen auf, die dem Upgrade noch nicht mal zugestimmt haben (Stichwort: Zwangsdownload im Hintergrund). So kann man sich natürlich auch die Nutzerzahlen verschaffen, die man haben will.
 
@Karmageddon: Da gibt es einiges und wollen schon viele haben wie man sieht. Es gibt auch keinen Zwangsdownload, wenn man natürlich alle Häkchen gesetzt hat bei Windows Update (andere Microsoft Produkte oder wie der Punkt heisst) dann bekommt man eben auch alles, der Installation muss dann aber immernoch zugestimmt werden.
 
@PakebuschR: Psst, zerstöre doch bitte keine Weltbilder! Fakt ist: Microsoft zwingt alle zu allem, und absolut kein einziger Mensch will irgendwas von denen haben. Und falls doch, ist der entweder gehirngewaschen oder einfach nicht ganz dicht.

Punkt.
 
ich finde es auch richtig beide welten zu trennen denn damit kann man beide schienen einfacher weiter entwickeln ohne auf die andere seite achten zu müssen was den vorteil hat das man zeitpläne besser einhalten kann.

ich finde das konzept von windows mobile allerdings auch sehr interessant und bin auch ein fan davon das man irgendwann mal nur noch sein smartphone benötigt um briefe zu schreiben usw. microsoft fängt mit diesem konzept gerade erst richtig an (windows 8/8.1 war hier eher suboptimal).

bisher war zumindest die platform windows 8/8.1 mit windows phone 8/8.1 nicht von erfolg gekrönt, was sich mit windows 10/windows mobile 10 hoffentlich ändert.
 
Ich sehe Windows 10 eigentlich nicht wirklich als die Antithese dazu, wie hier oft in den Kommentaren behauptet. Nur weil die Mobile-Version den gleichen Kernel verwendet wie die Desktop-Version (was im Übrigen bei iOS und OS X ebenfalls der Fall ist), heißt das nicht, dass Entwickler ihre Apps für mobile nicht trotzdem getrennt entwickeln (sollten!). Insofern sehe ich für mich als Endnutzer nicht wirklich einen relevanten Unterschied.
 
@nablaquabla: Falsche Aussagen deinerseits. Wo verwenden iOS und OSX denselben Kernel? Es sind zwei komplett getrennte BS. Wo halt nur über Cloud versucht wird, in den Apps und dem System die Nutzerdaten auf gleichem Stand zu halten.
Aber gegenüber Win10 ist es nun mal keine gleiche "User Experience".
 
@matzenordwind: Schon korrekt. Beide verwenden den XNU-Kernel. Tatsächlich wurde die erste Version von iOS gar nicht "iOS" genannt, es wurde einfach gesagt "iPhone runs OS X". OS X und iOS sind sehr eng verwandt (das gilt auch für APIs). Deshalb auch meine Verwunderung, warum Win 10 und OS X/iOS so stark gegenüber gestellt wird.
 
@nablaquabla: Deine obigen Beiträge zur Thematik zeigen mir, das du offenbar einer der wenigen bist, die den Sachverhalt bezüglich Mac OS X und iOS wirklich durchschaut und verstanden haben.
Viele andere glauben hingegen, dass das Konzept von MS ein völlig anderes sei, und Apple mit seiner Strategie weit hinter der von Microsoft hinterherhinkt. Tatsächlich ist Apple aber meiner Ansicht nach insgesamt mit seiner Ausrichtung bereits deutlich voraus gewesen, als man bereits vor Jahren das eigene Mac OS X durch ganz spezifische Anpassungen für den Bedarf mobiler Geräte zu einem iOS machte und fortan sozusagen zwei an die jeweilige Geräteplattform angepasste OS X Versionen entwickelte, anstatt einfach das Mac OS X wie es war, auf die mobilen Geräte loszulassen. Es ist ja nun nicht so, dass Apple anfangs nicht auch die Überlegung hatte, Mac OS X unter deutlich geringerem Aufwand einfach wie es ist, mit weitestgehend identischer Benutzerführung auf iPhone & Co. zu portieren.
Ich halte es jedenfalls nach wie vor für eine zwar schöne, aber dennoch pure Illusion, ein möglichst schlankes und zugleich effektiv nutzbares Betriebssystem bieten zu können, welches ohne wesentliche Nachteile auf so gut wie jeder Plattform gleichut genutzt werden kann.
MS versucht dies zwar mit dem Windows 10, hat aber schon jetzt gewisse Probleme, wenn es um die Verwirklichung ihrer Vision geht. Das zeigt sich ja u.a. schon allein bei der mitunter fummeligen Bedienung entsprechender Buttons auf verschiedenen Windows-Tablets, nur weil dort die Schaltflächen von Desktop-Apps trotz Anpassungsversuchen immer noch zu klein dargestellt werden, als dass man sie ohne mehrere Fehlversuche immer zügig und zielsicher anwenden kann.
Es bleibt immer ein Kompromiss, auf beiden Seiten. Aber Apple hat aus meiner Sicht die deutlich bessere Kompromisslösung gefunden, als Microsoft. Dass die Mehrzahl der Nutzer das bisher aber noch nicht erkannt hat, mag auch daran liegen, dass MS mit ihrem Win10-Konzept bisher lediglich ein Versprechen abgab, aber trotz bereits vollzogenem Verkaufsstart eines noch unfertigen Windows 10, noch immer tief in der Entwicklungsphase des Betriebsystem-Konzepts steckt. Und dass Microsoft sich derzeit in fast alle Richtungen geöffnet hat, liegt auch nur daran, dass sie ansonsten keine Chance gehabt hätten, am Markt weiterhin zu bestehen, nachdem sie von den Konkurrenten förmlich überrollt wurden. Es war für MS also schlicht die allerletzte Möglichkeit, sich zu berappeln, um am Markt weiterhin eine beachtete Rolle zu spielen.
Was jedoch letztendlich tatsächlich daraus wird, muss man derzeit natürlich erst noch abwarten.
 
W10 wird und ist sicher super erfogreich, aber der Grund ist eben NICHT, dass es ein 2 in 1 System ist! Der Grund ist, dass es seine 2 in 1 Philosophie etwas besser versteckt als Windows 8 (Startmenü) und es neuer und dazu noch kostenlos ist. Ich behaupte mal, der Großteil der Nutzer will gar nicht die neuen Universal-Apps nutzen, sondern seine altbekannten Desktop Programme. Ich persönlich empfinde die universal-Apps so wie den neuen Edge eher als Zumutung und Kinderspielzeug auf dem Desktop. Ich bin eher unsicher, ob sich das in Zukunft großartig ändert.
 
@Givarus: Edge ist auch eher noch ein schlechtes Beispiel aber mit dem nächsten großen Update könnte er eine ernsthafte Alternative zu Firefox/Chrome werden, besser als der IE ist er aber dann allemal, ansonsten gefallen mir die MS Apps überwiegend relativ gut und werden stetig besser sind aber natürlich eher für den Massenmarkt d.h. eher auf einfache Bedienung/Übersichtlichkeit als auf professionalität ausgelegt.
 
@PakebuschR: Also die Win universal Apps sind ziemlich schmal was den Funktionsumfang angeht und man stößt extrem schnell an alle möglichen Grenzen. Teilweise bieten sie eher weniger als ein iPad könnte. Trotzdem finden die Anhänger des MS-Konzepts darin die Zukunft und schimpfen aber gleichzeitig das iPad ein Spielzeug. Auf der anderen Seite sei das Surface natürlich viel besser, da man dort ja Desktop-Programme hat. Irgendwas passt da für mich nicht zusammen! Was will man denn nun? Desktop oder Apps? Beides durcheinander macht keinen großen Spaß finde ich. Deswegen fühle ich mich auch bei Win10 nicht so richtig wohl muss ich zugeben.
 
@Givarus: "universal Apps sind ziemlich schmal was den Funktionsumfang angeht"
- trifft zum teil zu aber es kommen ständig neue Funktionen hinzu so das dies bald der Vergangenheit angehört, im profesionellen Bereich kann das aber noch etwas dauern bzw. breit man teils wohl bei den herkömmlichen Desktop Anwendungen.

"Surface natürlich viel besser, da man dort ja Desktop-Programme hat"
- eben das ist ein riesen Vorteil, es handelt sich beim Surface auch nicht um einen reines Tablet, da hätte dann auch Windows RT gereicht aber das wollte genau aus diesem Grund "niemand" haben.

"Beides durcheinander macht keinen großen Spaß finde ich"
- wenn man ein Gerät wie das Surface hat dann schon, wobei man im reinen Tabletmodus wohl eher zu den Apps greift.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Apples Aktienkurs in Euro

Apple Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

iPad im Preisvergleich

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles