Weltweit größtes Datenzentrum entsteht in der Wüste Nevadas

Mit den Planungen für das weltweit größte Datenzentrum machen ausnahmsweise einmal nicht die üblichen Verdächtigen wie Google oder Facebook Schlagzeilen. Stattdessen ist es das eher unbekannte Unternehmen Switch, das in den kommenden Monaten eine ... mehr... Datenzentrum, Switch, Reno, Supernap Bildquelle: Switch Datenzentrum, Switch, Reno, Supernap Datenzentrum, Switch, Reno, Supernap Switch

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Wäre nicht ein Rechenzentrum in einem Staudamm perfekt ? :D Strom per Wasserkraft und direkt mit WaKü. Wüste klingt sehr Energieintensiv.
 
@Zreak: Solaranlagen.
 
@Rumpelzahn: Flüße fließen auch bei Nacht. Die Sonne scheint nur am Tag. Ja, man kann Energie speichern. Eine 24/7 verfügbare Quelle ist aber dennoch augenscheinlich "einfacher".
 
@dognose: Zumal man immer noch beides Kombinieren könnte. Kühlung in der Wüste ist sicher nicht ohne.
 
@Zreak: Nö wenn man sich die Pegel der dort vertretenen Staudämme anschaut (Hooverdamm, Roosverltdamm, etc. ) macht das definitiv wenig Sinn, da ist Solarthermie mit Salzspeicher die langfristig sichere Alternative
 
@Gorxx: Das mit dem Staudamm war weniger Standort bezogen gemeint ;)
 
@Zreak: Ich frage mich vielmehr was sich denn statt Solar so als Backup anbietet. Für den Fall dass es doch mal Nachts dunkel wird.
 
@bowflow: Akkus + Generatoren?
 
@McClane: Es gibt keine Akkus die ausreichen um ganze Rechenzentren zu betreiben. Die sind nur als Puffer geeignet. Auch wenn die Akkus immer besser werden, sprengt die Größenordnung eines Rechenzentrum jeden Rahmen. Daher braucht man ein Kraftwerk als Backup. Da dies kurzfristig einsetzbar sein muss, bietet sich kein Atomkraftwerk an, sondern nur Verbrennungskraftwerke.
 
@Nunk-Junge: Oh Gott, schau mal öfter öffentlich rechtliches. Ich empfehle dir mal Sontags morgens die Maus. Durch die Solaranlagen erhitzt man ÖL, das speichert unglaublich lange unter druck die hitze. mit der dem heißen Öl, erhitzt man dann wasser und das Wasser treibt dann (Dampf)-Turbinen an. Kein Mensch nutzt für so was direkt die Sonnenkraft, das hat man so schon zu Jesus Lebzeiten so gemacht!
 
@winfuturemann2: Das ist keine Photovoltaik, sondern ein Rinnenkraftwerk. Zählt zur Solarthermie. Völlig andere Technik, völlig anderer Effizienzgrad. Die Effizienz der Rinne selbst ist super, aber es wird anschließend ein Generator zur Stromerzeugung benötigt. Dadurch sinkt die Gesamteffizienz massiv. Dazu kommt, dass Rinnenkraftwerke zwar kostengünstig im Aufbau, aber sehr wartungsintensiv sind. Photovoltaik ist - nach Aussagen der Solarbranche - langfristig die bessere Lösung.
 
@Nunk-Junge: auf welchem veraltetem stand seit ihr denn
beschäftigt euch mal mit dem Suer-Motor
siehe http://jahmec.stefangattmann.de/zukunft_motor.html
Solarthermie mit fast perfektem Wirkungsgrad
wartungsarm bis -freier Wartung und kostengünstigem Aufbau, wie Betrieb
Zur längerfristigen Speicherung kann man noch ein Salzwärmespeicher anknüpfen, die ebenfalls inzwischen 90% Wirkungsgrad haben, oder mit Hilfe des Synthesegasverfahrens in das nationale Gasnetz pumpen und dadurch zusätzlich am CO²-Emissionsmarkt Geld verdienen.
 
@Lucy Fagott: Das basiert auf einem Stirling-Motor, der Wirkungsgrad ist entsprechend. Perfekter Wirkungsgrad ist daher völlig illusorisch. Gut werden die erst bei sehr hohen Temperaturen, die es extrem teuer und empfindlich machen. Parabolrinnenkraftwerke erreichen nur die Hälfte der Temperatur. Die Nutzung von Salzwärmespeicher benötigen ein Zwei-Kreis-System mit mehrfachen Verlust bei der Übertragung. Selber haben sie heute auch nur einen Wirkungsgrad von 70 %. Je komplexer Du das System machst, um so schlechter wird der Wirkungsgrad des Gesamtsystems. BTW: Wartungsfrei? Ist das Dein Ernst? Das gibt es nicht!!!
 
@bowflow: In den USA Atom und Kohle aus dem Netz ;) Spaß beiseite, die neuen Akkus aus dem Teslawerk nebenan sind exakt dafür konzipiert, Solarenergie zwischenzuspeichern. Ansonsten liefern die Staudämme auch Nachts Strom welcher nicht gebraucht wird.
 
@bowflow: Das läuft wie überall: 100% Ökostrom heißt, ich habe mindestens so viel eingespeist wie rausgezogen. Heißt nicht, dass ich die selbst verbraucht und nie vom AKW gegenüber Strom bezogen habe.
 
@bowflow: Wie schon oben geschrieben Salsspeicher als Wärmespeicher -> http://goo.gl/70vtgg und https://goo.gl/KLMZty
 
@Zreak: Klimadiagramm Reno Nevada anschauen. Siehe da, garnicht mal so heiß wie gedacht, grade Nachts. An knapp 7 Monaten kostengünstiges Kühlen mit z.B. adiabatischer Kühlung (ohne Kompressoren) möglich. Dank hoher Anzahl an Sonnenstunden kann, wie bereits im Text beschrieben, mit Photovoltaik ein Großteil des Energiebebarfs gedeckt werden. Also meiner Einschätzung nach ein besserer Standort als z.B. Frankfurt a/M in Bezug auf die Energieeffizienz. In Bezug auf Erreichbarkeit und Geschwindigkeit(Latenz) gibt es sicherlich bessere Standorte.
 
@chillah: Tatsächlich kälter als gedacht ! Vielen Dank für den Hinweis :)
 
@chillah: letzter Absatz lesen und verstehen, danke.
 
@chillah: Wenn es sehr heiß wäre, dann wäre Photovoltaik auch ungeeignet. Die funktioniert nicht bei heißen Temperaturen.
 
@chillah: Alaska ist ein besserer Standort. Über das Jahr kühler und wenige Siedlungen in der Nähe.
 
Interessant... viele neue Rechenzentren werden ja in kalten Regionen gebaut, weil man da enorme Kosten für die Kühlsysteme einsparen kann. Aber in der Gegend einen kalten Punkt zu finden dürfte schwierig werden ;)
 
@Dr. Alcome: idt. aber ja ich würd wohl auch so ein Rechenzentrum eher nach Alaska, Norden Kanadas oder sowas setzen wo ich einfach nur die aussenlust nutzen kann zur optimalen Kühlung als das ding in die Wüste zu Pflanzen wo schon ein enormer Strom bedarf besteht um nur die Luft durch Klimaanlagen runter zu Kühlen. Muss sich ja aber anscheinend dennoch lohnen das in der Wüste zu machen. Ob das sonderlich Umweltfreundlich oder "schlau" ist steht dabei aber sicherlich auf einem anderen Blatt geschrieben.
 
@Eagle02: auf der anderen Seite steht dann das Problem der Netzanbindung. Da nützt dir die beste natürlich Kühlung nichts, wenn da keine Daten in ausreichender Geschwindigkeit/Bandbreite hin und herkommen.
 
@scar1: Ja, das würde ich jetzt auch als plausibelsten Grund ansehen.
 
@Dr. Alcome: Gerade in Wüsten wird es nachts sehr kalt. In einigen Wüsten gibt's fast das ganze Jahr nachts Minusgrade bzw. Temperaturen nur knapp über dem Gefrierpunkt. Mit entsprechender Isolation und Bauweise um tagsüber die Hitze draußen zu halten lässt sich dort sicher auch gut Energie sparen, z. B. einem Land gegenüber, wo es das ganze Jahr über 20°C Tag und Nacht hat.
 
@Dr. Alcome: Derzeit gibt es relativ gute Ansätze von IBM zum Beispiel um Server bis zu 35°C ohne separate Kühlung laufen zu lassen. Das was wichtiger ist, ist eine konstante Luftfeuchtigkeit zu gewährleisten.
 
@skyjagger: Der Vorteil ist, dass du mit höheren Vorlauftemperaturen im Kühlkreislauf fahren kannst. Kühlen musst du trotzdem, die Wärme verschwindet ja nicht von alleine. Wir reden ja nicht vom Serverraum eines kleinen Unternehmens, wo vielleicht -3 Server stehen. Da reicht vielleicht die Fensterlüftung. Aber in solchen colocation centers sind minimum 2 kW/m² Kühlleistung vorzusehen um überhaupt Kunden zu bekommen.
 
@skyjagger: Da muss ich chillah recht geben: Ohne Kühlung kannst Du vergessen. Aber vielleicht meinst Du Freiluftkühlung. Dabei kannst Du auf Kompressoren zur Kälteerzeugung verzichten und musst nur einen Kühlkreislauf zu außen stehenden Freikühlern bauen. Meistens kombiniert man das. Man hat sowieso mehrere Kühlkreisläufe und kann dann einen oder mehrere so auslegen, dass sie mit zuschaltbaren Kompressoren und Freiluftkühlern versehen sind.
 
Dachte auch, das kalte Regionen hier sinvoller wären. Die Abwärme ist ja nich unerheblich. Will nicht wissen, wieviel Strom nur für die Kühlung draufgeht. Facebook hat es doch auch so gemacht meine ich. Sonne gibt es in der Arktis auch genug. Andererseits würde das mit Sicherheit auch wieder dem Klimawandel fördern, wenn man mitten in der Arktis eine so große Fläche für so einen Klotz hergibt. Denke mal das hier die Netzanbindung entscheident war.
 
@2K-Darkness: es gibt zwar sonne in der Arktis aber ist diese auch sinnvoll um Energie zu erzeugen? auch wenn die module bei kühleren Temperaturen effizienter sind so sind sie bei extremen - graden ineffizient. ;)
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