Flash mit Licht: Optische Festspeicher-Chips sind endlich gefunden

Die Verwendung optische Chips wird seit Langem als Alternative zur herkömmlichen Elektronik angesehen, da diese wesentlich höhere Arbeitsgeschwindigkeiten erreichen können. Und nun ist wohl auch ein Weg gefunden, wie Lichtsignale direkt permantent ... mehr... Licht, Laser, Photonen Bildquelle: Jeff Keyzer (CC BY 2.0) Licht, Laser, Photonen Licht, Laser, Photonen Jeff Keyzer (CC BY 2.0)

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Vielleicht verstehe ich da etwas falsch, aber mit 8 unterschiedlichen Zuständen lässt sich noch kein Byte abspeichern. Das wären dann ja nur 3 bit. Oder lassen sich 8 unterschiedliche Werte in einer Zelle abspeichern?
 
@glurak15: 8 bit sind 1 byte.
 
@xerex.exe: Aber 1 Byte hat 2^8 (also 256) zustände, nicht 8.
 
@xerex.exe: 8 bit sind zwar ein Byte aber mit 8 bit lassen sich 2 ^ 8 = 256 unterschiedliche Zustände darstellen. Bei 3 bit sind es 2 ^ 3 = 8.
 
@xerex.exe: Es gibt 10 Arten von Menschen. Die die Binärcode verstehen und die die ihn nicht verstehen.
 
@baeri: oh man ja sorry ich war total verpeilt :D

aber ja ich gehöre zu der einen Art Mensch die binärcode versteht ;)
 
@baeri: haeh? was laberst du bei dir ist 10+10 wahrscheinlich auch noch 100! :D
 
@laforma: ne 10 + 10 ist entweder 10 oder 4... je nachdem wie mans sieht ^^
 
@baeri: Das war doch der Witz, 4 = 100 :)
 
@SiTHiS: ich weiß schon :P ...
 
@glurak15: wie kommst Du auf 3 bit? Wenn es 8 Zustände gibt, die man mit 0 und 1 versehen kann ... und das pro Zelle, komme ich auf 8 bit ... wie hast du das betrachtet?
 
@JoePhi: davon ist hier aber nicht die Rede... Ich interpretiere diesen text auch so als ob es hier um 8 mögliche Zustände geht die eine Zelle annehmen kann --> equivalent zu 3 Bit...
 
@JoePhi: Nene, so passt das nicht. So wie du es beschreibst, wären 8 "Zustände" die jeweils 1 oder 0 annehmen können, aber keine 8 Zustände.
Um 1 Byte bzw. 8 Bit abzuspeichern, muss eine Speicherzelle 256 unterschiedliche Zustände annehmen können. Es gibt schon elektrische Speicherzellen, die 2 Bit speichern können. das wird dann über die Spannung, die anliegt, geregelt. Absolut vereinfachtes Beispiel: Spannung zwischen 0-25 ergibt als Bitfolge 00. 25-50 ergibt 01. 50-75 ergibt 10 und 75-100 ergibt 11. Wie gesagt, nur ganz vereinfacht.
 
@glurak15: Du hast schon recht. Für ein Byte (8 Bit) braucht es 256 Zustände. 2 hoch 8.
Und im Artikel geht jetzt nicht so genau hervor, ob 256 Zustände erreicht werden sollen. Aber es ist zu vermuten.
 
@glurak15: Im originalen Text steht: "..., where we demonstrate eight levels of state discrimination (that is, three bits per cell) within a single photonic memory cell."

Scheint also ein Fehler des Autors hier zu sein.
 
@DarthShader: Bitte um Quellangabe!
 
@people: Die Quelle ist doch oben angegeben. Aber hier der direkte Link:

http://www.nature.com/articles/nphoton.2015.182.epdf
 
@glurak15: Ich glaube, es geht darum, dass eine Zelle bisher 2 Zustände hatte: 0 und 1. Und man nennt diese Zelle das Bit. 8 solcher Zellen ergeben einen Byte (was aber nur eine Gruppenbezeichnung ist, 1 Byte bei RS232 z.B. besteht aus mind. 10 bits auf dem Leiter, deswegen hatte man mit nem 54k Modem keine 6kb Downloadrate (ohne Kompression, was dann aber durchaus genutzt wrude), weil die Industrie lieber die Baudrate angab (also die Raw-Übertragungsrate) statt der Nutzdatengeschwindigkeit, die für den User wichtiger war).

Und jetzt hat man einfach in einer Zelle nicht 0 und 1 (also an/aus), sondern 8 Zustände: 0, 1, 2, 3, 4, 5, 6, und 7. D.h. um einen "alten" Byte damit darzustellen, braucht man nur noch 3 Zellen (statt 8 wie vorher), wobei 3 Zellen können bereits 512 verschiedene Zustände kodieren. Man könnte jetzt hingehen und sagen, dass 8 solcher Zellen nun wieder "Byte" heißen. Mit diesem "neuen" Byte könnte man aber bereits das R8G8B8-Farbformat kodieren, wo man mit dem "alten" System gleich ganze 3 Bytes dafür braucht.

Genau deswegen wäre das ganze effizienter.
 
@NewsLeser: bit und byte ist eine einheit der quantisierbaren information und keine angabe über räumliche quantitäten - so gibt es übrigens auch den nibble (halbbyte) der sich auf das hexadezimale zahlensystem bezog - all diese bezeichnungen stellen keine zellenanzahl dar
 
Das bringt endlich Licht ins Dunkle!
 
"Dies macht es möglich, dass in einer Speicherzelle nicht nur ein Bit als 0 oder 1 abgelegt werden kann."

als wass kann denn ein bit dann abgelegt werden +/-, grün/rot oder kalt/warm?
 
@laforma: Wie wärs z.B. mit 0, 1 oder 2 ???
 
@Bib: Das wäre kein Bit mehr. Ein Bit hat nur 2 Zustände und nicht 3.
 
@TiKu: Ein Quantenbit kann auch beide Zustände gleichzeitig haben, das wäre dann der dritte.
 
@starship: Es heißt aber auch Quantenbit und nicht Bit.
 
@TiKu: "kiubit" qbit - nicht quantenbit :D
 
@laforma: Den Satz musste ich auch 2x lesen. Das "als 0 oder 1" ist einfach eine Zusatzinfo, was ein Bit ist. Wenn du diese Zusatzinfo gedanklich in Klammern setzt oder weglässt, ist der Satz besser verständlich.
 
@TiKu: dann muesste es "also" heissen und nicht "als":

Dies macht es möglich, dass in einer Speicherzelle nicht nur ein Bit, also 0 oder 1, abgelegt werden kann.

wobei das immer noch recht stolprig klingt. :)
 
Überschrift gelesen... Schlußfolgerung: zum formatieren einfach das Licht ausmachen... <scnr>
 
Zitat "Dies macht es möglich, dass in einer Speicherzelle nicht nur ein Bit als 0 oder 1 abgelegt werden kann. Die Wissenschaftler arbeiten bereits mit Verfahren, die genau genug sind, um mit acht verschiedenen Strukturzusammensetzungen zurechtzukommen. "

Ich sehe da nichts grundsätzlich falsches in dem Satz. Es kann in einer Speicherzelle nicht nur 0 und 1 abgespeichert werden sondern eben auch Zustände die dazwischen liegen, in dem Fall 8 verschiedene Zustände. Diesen Zuständen kann man ein Bitmuster zuweisen zb. wert 1 entspricht 000 wert 2 entspricht 001, wert 3 entspricht 010 usw. (siehe wikipedia "Dualsystem)
Wenn ich mich nicht irre ´sind damit 3 Bit per Zelle möglich. Man bräuchte also mindestens 3 Zellen für ein Byte, wobei im Prinzip ein Bit übrig bleibt, was für für Korrekturmaßnahmen oder was auch immer verwendet werden kann.
 
@X2-3800: Siehe re:4 : Im originalen Text steht: "..., where we demonstrate eight levels of state discrimination (that is, three bits per cell) within a single photonic memory cell."
 
Seit wie vielen Dekaden versuchen "Forscher" optische Elemente direkt in Chips zu integrieren?
Bisher ist keine dieser Entwicklungen real in alltäglich genutzten Computern gesichtet worden.

Verhält sich analog zu den "Forschungen" im Bereich der Energiespeicherung (auch oft als Akkus
bekannt), auch hier wird auf Teufel komm raus entwickelt - und kleine Erfolge riesig gefeiert -
aber im realen Leben tauchen diese Entwicklungen selbst nach vielen Jahren/Jahrzehnten nicht auf.
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