Oculus-Chef stellt Xbox-Support in Frage, MS wird selbst entwickeln

Viele Gamer werden sich sicherlich schon gefragt haben, was aus der experimentellen Unterstützung des Oculus Rift VR Headsets für die Xbox One geworden ist. Beide Unternehmen sollen in Verhandlungen gestanden haben, nur ist bisher nichts ... mehr... Cyberbrille, Oculus Rift, Oculus VR, Oculus Rift DK2 Bildquelle: Oculus VR Virtual Reality, Oculus Rift, Oculus Rift DK2, Development Kit Virtual Reality, Oculus Rift, Oculus Rift DK2, Development Kit Oculus VR

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So lang das Microsoft Gerät dann auch (mindestens) für PC noch nutzbar ist, soll mir das Recht sein. Nur wenn alle Hersteller ihr eigenes (Platform-)Süppchen kochen, wird das Ganze VR-Thema am Ende doch wieder ne Totgeburt..
 
@LotuSan: eine xbox/windows vr brille wäre auch wieder nur ein plattform-süppchen. so läuft es doch schon immer bei allem erdenklichen.

oculus ist immerhin willig den pc voll zu supporten.
 
@Mezo: Schon richtig, aber wenn es für PC und eine weitere Platform nutzbar ist, ist das schonmal ein Fortschritt. Wenn tatsächlich jedes Gerät nur eine Platform unterstützt, dann werden die normalen Kunden erst mal abwarten wollen, welches Gerät sich durchsetzt, vor allem bei den Preisen. Keiner will 300-400? für etwas ausgeben, wenn am Ende die Konkurrenzprodukte besser dastehen. Frag mal jeden, der anfangs auf die HD-DVD gesetzt hat...
Wenn aber alle abwarten und keiner kauft, werden Entwickler auch abwarten und nicht soviel Kohle in ein Projekt stecken, wenn es keine installierte Hardware-Basis gibt.. Das "Henne und Ei-Prinzip" in etwa.. Ein Teufelskreis :)
 
@LotuSan: Nicht wirklich. Im Prinzip kann das Teil jeder so bauen, wie er will. Auf Seiten der Software braucht es nur einen Shader, der die Ausgabe des Spiels passend für jede VR-Brille verzerrt. Und das ist kein Aufwand. So dermaßen kein Aufwand, dass ein Entwickler alleine mal eben 50+ Spiele für Oculus Rift fit gemacht hat, obwohl sie es nicht unterstützen. Was anders dürfen natürlich spezielle Eingabegeräte sein, wie sie etwa der Vive beiliegen. Aber selbst deren Nicht-Unterstützung ändert nichts daran, dass ein Spiel extrem einfach grundlegend für VR fit gemacht werden kann.
 
@LotuSan:
Völlig falsche Einschätzung. Das ist eine externe Ausgabemöglichkeit die Grundlegend bei allen VR-Brillen dem selben Prinzip folgt. Das selbe bei den Konsolen sind z.B. die unterschiedlichen Kontroller, oder z.B. beim Pc die Möglichkeit die Maus unterschiedlich zu bewegen (Maus, Trackball, Pointer, Touchpad, Touchscreen). Alle an sich unterschiedliche Technologien, dessen Schnittstelle aber mehr oder weniger immer die selbe ist.

Sicherlich gibt es auch bei den VR Grundlegende unterschieden, wie auch bei der Xbox Kinect und PS4 Controller (Touchfeld), aber nur weil ein Spieleentwicklungsunternehmen die Kinect unterstützt bringt es das Spiel nicht aus diesem Grund nicht für der PS4 raus.

In der Bildausgabe sehe ich absolute kein Problem, das sich mehrere Produkte auf den Markt kommen, da es sich hier immer um das selbe handelt (Zwei unterschiedliche Bilder je für ein Auge). Problematische könnte z.B. der Punkt mit dem Headtracking sein, da hier teilweise unterschiedliche Ansätze gibt. Hier würde aber auch eine definierte Schnittstelle Abhilfe schaffen. (Selbe Situation bei den GPU Chips AMD und Nivida, die teils unterschiedliche Berechnungsmethoden aber durch die Schnittstellen (OpenGL, DirectX) für Programmierer den Zugriff vereinfachen). Das einzige was wirklich problematisch im Hinblick deines Arguments wäre, wäre z.b. die Zusatzfunktion die eine Vive mit sich bringt. Aber dann unterstützt das Spiele diese oder eben nicht. An dem eigentlichen VR ändert es kaum etwas.
 
@Andy2019: Ich spreche von Platformen, nicht von Peripherie oder den VR Brillen als reine Ausgabegeräte. Sollte eigentlich auch klar werden, wenn ich zwischen Xbox und PC unterscheide und nicht zwischen Sony- oder Microsoft Controller.
 
@LotuSan:

" Nur wenn alle Hersteller ihr eigenes (Platform-)Süppchen kochen, wird das Ganze VR-Thema am Ende doch wieder ne Totgeburt.."

Diese Schlussfolgerung ist nicht nachvollziehbar, siehe meinen Beitrag.
 
@Andy2019: Wenn es für jede Platform eine eigene Lösung gibt, die mit den anderen Platformen inkompatibel sind, dann wird es schwierig durchzusetzen sein, bzw. es wird sich nur zäh verbreiten.
PS4 hat PlayStation VR, das mit Sicherheit nicht mit PC kompatibel ist. Oculus läuft auf PC und es wird "wahrscheinlich" keine Konsolenunterstützung geben usw.
Wenn ich als Konsument vor der Entscheidung stehe, was ich mir kaufe, dann mache ich das doch in erster Linie vom Content abhängig.
Ich persönlich bin eher Konsolenspieler und da eher zur Xbox geneigt, habe im Prinzip aber immer alle Systeme in Nutzung.
Wenn Microsoft eine VR Brille auf den Markt bringt, die NUR mit Xbox One kompatibel ist, dann würde ich das bei den Preisen nicht blind kaufen. Vor Allem würde ich nicht eine Brille für Xbox, eine Brille für PS4 und eine Brille für PC kaufen, da ich für mein Geld leider noch Vollzeit arbeiten muss.
Also würde ich eher abwarten, wo der Erfolg und damit die Unterstützung am größten ist. Diese abwartende Haltung wird auf Dauer aber auch bei den Herstellern Einzug halten, da die Spiele teurer in der Entwicklung sind. Zumindest ist das der allgemeine O-Ton. (Kann natürlich auch sein, dass solche Infos im Vorfeld verbreitet werden, um später höhere Spielepreise zu rechtfertigen, wer weiß..)
Wenn also die Unterstützung ausbleibt, bleiben auch die Verkäufe aus. Zugegeben, auf dem PC wird die Verbreitung weniger Schwierigkeiten haben, aber auch dort wird es nicht schnell anlaufen..
Wenn jetzt aber ein Gerät auf den Markt kommt, das mit allen Platformen kompatibel ist, dann hat man vom Start weg ein größeres Angebot, da die einzelnen Hersteller natürlich den Content liefern, für ihre eigenen Lösungen und man Spiele auf mehreren Platformen nutzen kann. Das würde mir zB die Entscheidung erleichtern und ich müsste mir keine Sorgen machen, dass ich auf's falsche Pferd setze, da ich das Gerät selbst dann noch nutzen kann, wenn die Unterstützung für eine Platform ausbleibt.
 
@LotuSan:

Okey natürlich aus diesem Blickwinkel (ich habe den genau um 180° gedrehten Blickwinkeln im Auge gehabt) hast du natürlich recht. Wobei ich hier, wie du selber beschreibst, das Problem jeher bei den Konsolen sehe. Zu beginn wird das sicherlich viele vom Kauf abschrecken. Ich denke auch das die Plattformpezifischen Brillen (außer PC) sich auf dem Markt kaum durchsetzen werden (wobei hier natürlich der Preis entscheidend ist).
 
Bin ich der einzige, dem dieses ganze VR-Thema kalt lässt? Mit 3D ging es mir ähnlich. Hat sich 3D inzwischen durchgesetzt? Die neuen 4K Fernseher scheinen jedenfalls kein 3D zu haben.
 
@hhgs: nein bist du nicht ;)
 
@hhgs: Scheint mir nicht so (ist so 50-50)
http://geizhals.de/?cat=tvlcd&xf=2454_3D-f%E4hig%7E126_4K+Ultra+HD%7E3381_2015#xf_top

Würde persönlich aber eh nie auf 3D-Support achten; aber VR lässt mich auch (noch?) eher kalt
 
@wertzuiop123: Einstiegsgeräte meist ohne, höherpreisige mit 3D unterstützung. Brauch es aber auch nicht zwingend
 
@hhgs: Für viele Menschen ist VR der nächste logische Schritt. Diskussionen führen sie nicht Auge in Auge sondern in Foren, dort kann man kritische nachfragen ignorieren; Ihre Freunde sind virtuelle Freunde bei nazibook, diese kann man Anonym wieder entfreunden; also ist das völlige abtauchen in eine Virtuelle Realität der nächste logische Schritt. Traurig aber wahr.
 
@Butterbrot: Dein Kommentar wirkt auf mich noch viel trauriger...
 
@hhgs: Nö, geht mir ähnlich. Ich halte AR für wesentlich interessanter als VR.

3D ist im Kino noch mittelmäßig relevant, im Heimbereich gilt es doch schon seit der vorletzten IFA offiziell als tot. 3D macht in meinen Augen auch nur Sinn, wenn das Bild so groß ist, dass ich die Ränder nur noch wirklich peripher wahrnehme. Ansonsten ist der Effekt "kaputt". Und während man das im Kino je nach Sitzplatz noch einigermaßen gut hinbekommt, ist das zu Hause nur sehr selten möglich.

VR könnte zumindest das Platzproblem lösen und wird sicherlich einige begeistern. Zum Zocken wird es vielleicht einen Hype wie bei der Wii damals die Bewegungssteuerung auslösen, ich bin aber skeptisch, ob es sich in breiter Masse durchsetzen wird.

Bei AR bin ich andererseits sicher, dass es sich in den nächsten Jahren einen festen Platz im Alltag erarbeiten wird. Wobei der Weg sicherlich noch deutlich weiter ist als der bei VR.
 
@hhgs: Ist bei mir genauso, ich finde VR für mich einfach nur uninteressant, vor allem so ein Gerät fände ich auf dem Kopf einfach nur störend, da mich auch schon eine 3D Brille stört. Noch dazu muss ich sagen das ich es befremdlich finde so ein Gerät auf zu haben und die Mitwelt nicht mehr wahrzunehmen.
 
@hhgs: Finde 3D Fernsehen/Kino uninteressant aber liebe VR für Fahr- und Flugsimulationen.
 
@hhgs: wichtig ist die frage ob du es denn schon probiert hast oder nicht?
 
@hhgs: VR wird in Technik-Foren bereits als Beginn einer neuen Ära, als Revolution, betitelt, wenn es wirklich nicht viel weiter ist als vor 10 Jahren. Ich habe oft das Gefühl, dass man eher vor sich hin träumt, als dass man über eine gegenwärtige technische Realität spricht. Die Geräte die zumindest momentan auf dem Markt sind, mögen im ersten Moment beeindruckend wirken, aber bei mir zumindest wurde der Eindruck sehr schnell durch Unwohlsein und Frust ersetzt. In der jetzigen Form ist es schlicht nicht wirklich etwas, womit ich viel Zeit verbringen möchte. Dazu muss noch jede Menge neue Technologien ran (Display, Akustik, Interaktion etc).
 
@nablaquabla: Für mich ist es wie die Wii und die Bewegungssteuerung. Im ersten Moment WOAH und dann einfach zu unbequem und anstrengend. Nach der Arbeit mag ich es einfach, mit dem Controller im Sessel zu hängen wenn ich zocke. Das geht mit VR bestimmt auch. Aber eben noch nicht.
 
@hhgs: das lustige daran ist ja, das bei den Full HD Fernsehern und der passiven Technik gar kein echtes Full HD 3D geschaffen wird sonder es eigentlich 720P ist. Das funktioniert nur bei den aktiven Brillen, die geben echtes Full HD 3D aus. Um so erstaunlicher ist es das die jetzigen 4K Fernseher nur im hochpreisigen Sektor 3D unterstützen obwohl es für die passive Technik eigentlich Voraussetzung ist um Full HD 3D zu zeigen. Aber du hast recht, ich glaube den 3D Modus hab ich 1-2 mal benutzt und gut war es, Modeerscheinung. Interessanter finde ich da die 4K Fernseher mit Split-Screen Gaming wo durch den 3D Effekt jeder das volle Bild für sich hat beim Coop zocken und nicht nur nen halben Bildschirm.
 
Ich durfte auf der IFA HTC Vive eine halbe Stunde lang ausprobieren. Und die Demos waren atemberaubend. Ich hatte auch die Oculus und Samsung VR ausprobiert. HTC ist dort einen weiten Schritt voraus. Man hat sich wirklich wie in einer anderen Welt gefühlt, vor allem, weil man auch wirklich durch den Raum laufen konnte. Nach dem Erlebnis habe ich auch gesagt, dass das die Zukunft ist.
 
VR ist für mich uninteressant. AR ist auf dem derzeitigen Stand der Holo Lens auch nicht das, was ich mir erhofft hatte. Ich glaube, ich warte bis zur Holographie. MS arbeitet ja schon daran. Das beeindruckt mich westnlich mehr. Holographie in Kombination mit Kinect als Eingabe, das wird interssant.
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