Pharma-Investor bekommt Hasswelle aus dem Netz zu spüren

Der Unternehmer und Investor Martin Shkreli stellt sich gern als selbstlosen Helfer dar - und wurde quasi über Nacht zu einem der meistgehassten Menschen der USA. Aufgrund seiner letzten Geschäftsentscheidungen bekommt er nun auch zu spüren, wie es ... mehr... Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen Bildquelle: e-MagineArt.com / Flickr Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen Medizin, Medikamente, Tabletten, Pillen e-MagineArt.com / Flickr

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Richtig so! Wasn Penner!
 
@xerex.exe: Klar, richtig so. Endlich hat sich mal wieder ein Bauernopfer gefunden, das wir mit Hassnachrichten und Morddrohungen belegen dürfen, so wie sich das gehört unter Menschen.
 
Richtig so! Wie man so ein A******** sein kann! Man wünscht es zwar nicht aber vielleicht erkrankt er mal dran.
 
@xerex.exe: Keine Sorge: wenn dieses A*** erkrankt kann er sich die beste Behandlung leisten - im Gegensatz zu den meisten seiner Opfer, die sich zwischen finanziellen Ruin oder Tod entscheiden können.
 
Was leider aus dem Artikel nicht herauszulesen ist (oder ich hab es übersehen), dass die Herstellung gerade mal EINEN Dollar kostet. Somit ist selbst bei 13,50Dollar schon ein recht guter Gewinn gemacht!!

Ich finde es absolut richtig, dass dieser Shit-Tornado! über diesen (ebenfalls nicht im Artikel zu lesen) ehemaligen Hedgefonds-Manager herüberzieht!!
Es zeigt auch wie solche "Menschen" ohne Moral von jetzt auf gleich für einen Schaden anrichten können. Und niemand kann wirklich etwas dagegen unternehmen weil es anscheinend keine Regulierung gibt.
(Btw: Gleiches wird übrigens die nächsten Jahre / Jahrzehnte mit Wasser passieren, wenn wir es zulassen, dass es privatisiert wird => Nestle. In vielen armen Ländern ist es ja bereits schon so)

Jetzt haben sich natürlich Politik und Medien eingeschaltet aber wer weiß wieviele ungerechtfertigte Preiserhöhungen auf Medikamente es bereits gegeben hat...... Einfach unfassbar.
 
@thescrat: immer nur die Herstellungskosten als Vergleich herzunehmen ist natürlich auch nicht ganz sauber, aber bei der langen Existenz sollten wohl die Forschungskosten und all die anderen Pleiten wiederreingeholt sein und eine Preiserhöhung von knapp 15 auf 750EUR ist nat. total lächerlich.
Dennoch mal interessant was solche Tabletten kosten können. Habe in meiner Jugend eine zeitlang ein Medikament bekommen, dass damals 5DM pro Tablette kostete (1 pro Tag) und fand das schon mordsmäßig viel Geld...
 
@scar1: Ich geb dir recht, dass man -generell- die Herstellungskosten gegenüber dem Verkaufspreis nicht vergleichen kann/sollte (siehe Apple u.ä.). Aber wenn ich mir lediglich die Rechte an etwas sichere und sonst keinen Aufwand habe, dann ist das etwas anderes. Denn dann sind die Herstellungskosten das einzig nützliche Vergleichswerkzeug.

Gerade im Bereich der Medizin finde ich soetwas unverantwortlich, denn gerade Menschen in Not sind bereit überhöhte Preise zu zahlen und sich damit sogar ausnutzen zu lassen. Bei so gut wie allen anderen Alternativen (Teure Getränke, Smartphones, Marken generell) ist es die freie Entscheidung "sich über den Tisch ziehen" zu lassen. Vielleicht war diese Aktion dieses Idioten wenigstens dahingehend nützlich, dass nun auf diesen Bereich ein besonders wachsames Auge geworfen wird und ggf. Gesetze zur Regulierung verabschiedet werden.
 
@thescrat: Es gibt Täglich Erhöhungen und die entsprechenden STAATLICHEN INSTITUTIONEN tun seit Jahren nichts dagegen.
 
@thescrat: "...obwohl es schon seit Jahrzehnten zur Verfügung steht..." Wenn das so ist, ist das Patent abgelaufen, zumindest in Europa. und das heißt, dass Nachbau-Firmen wie zB Ratiopharm das Medikament herstellen und vertreiben dürfen, ohne Lizenzkosten. Wenn aber die USA 50 Jahre Patentschutz im Gesetz haben, fällt das in die Rubrik "Totalitärer Kapitalismus".
 
Dazu auch http://9gag.com/gag/aBrG1GZ/scumbag-ceo-martin-shkreli-responds-to-his-critics (die Tweets sind echt und konnten noch eingesehen werden, bevor er sein Kanal gesperrt hat).
 
Erschreckend ist eher, dass eine Person/Firma selbst entscheiden kann, wie ein lebenswichtiges Medikament verkauft wird. Nicht der Typ, sondern das System ist am Ar*ch!
 
@gola: Das ist einfach so in der freien Marktwirtschaft. Der Staat soll sich aus der Wirtschaft raushalten. Wenn dann sollen Richter in Bestimmten fällen eingreifen dürfen.
 
@Edelasos: Leider hast du recht. Jedoch sollen sich Firmen dann aus der politik raushalten - stchwort lobbyismuss, An hand dieses artiekls ist mal wieder sehr schon zu sehen wie wiederlich menschen sein können wenn dollarzeichen in ihren augen stehen ist ein bzw viele leben nichts mehr wert.
 
Aber ein iPhone für 1000 Euro kaufen. Der Markt macht die Preise. Und der Inhaber.
 
@FvA: Assi-Kommentar. Schau dir mal die Bevölkerungsschicht in den USA an, die HIV-Positiv ist. Wenn sich davon auch nur 10% nen iPhone leisten können ist das viel. Während das in DE die KK oftmals übernimmt sieht das in den USA trotz Pflichtversicherung ganz anders aus.
 
@TurboV6: die KK zahlt iPhones?
 
@dognose: verzweifelter Versuch witzig zu sein um Anerkennung zu erhaschen?
 
@TurboV6: Ja. War nicht gut? Wie würdest du den Witz auf einer Skala von 1-5 bewerten? Dein Feedback hilft mir meinen Humor in Zukunft zu verbessern!
 
@FvA: ich kann mich selbst dazu entscheiden ein iPhone zu kaufen oder nicht... genauso wie ein Auto oder einen besuch im Kino...

ob ich "um zu überleben" aber ein Medikament nehme oder nicht, steht meist außer frage. Wäre es Wohltätig, könnte man genauso eine Spendenaufforderung machen... Abgesehen davon sollten Menschen Spenden die Geld übrig haben und nicht Menschen die ums Überleben Kämpfen!!!
 
@FvA: Was ist das für ein beschissener Vergleich? Bei diesem Medikament habe ich nur die Wahl zwischen bezahlen oder verrecken! Gilt das auch fürs iPhone?
 
@FvA: Natürlich macht der Markt die Preise, der Inhaber natürlich auch, bloß das hier ist was komplett was anderes. Man kann nicht den Markt mit der Herstellung vergleichen. Sein Image ist bis zum Lebensende ruiniert, leider gibt es keine alternative.
 
@FvA: Top-Kommentar XD egal was der Artikel hier behandelt - Apple ist pöhser!!!!!
 
Meiner bescheidenen Meinung nach sollte mit Medikamenten an sich KEIN Gewinn auch nur im Ansatz möglich sein und Preise höchstens dazu dienen, die Produktionskosten zu decken eben jener Medikamente zu decken. Schließlich sind es keine Sportautos mit "voll krasser Surroundsound-Anlage mit voll krassem Bass, Alter", sondern mitunter (über-)lebenswichtige Dinge. Und wer kann schon von sich behaupten, einem Menschenleben ein Preisetikett ankleben zu dürfen?
 
@BloodEX: Ich gebe dir da vollkommen recht, man sollte die Gewinnspanne bei solchen Artikeln niedrig lassen und nicht in die Höhe für irgendwelche "Hilfsorganisationen" oder sonst was treiben. Ist doch sowieso alles gelogen.
 
@BloodEX: Produktionskosten oder Forschungskosten? Letzteres ist einfach schweineteuer....
 
@Draco2007: Ist das Rad erst mal erfunden, dreht's sich fast von allein... außer, man will auf nen Geldberg rauf, dann muss es natürlich immer schön gedreht werden. Will sagen, die Forschung kostet nur ein mal, danach zahlt man "nur noch" für die Weiterentwicklung, aber ob ein Medikament danach nur noch in Einzelfällen benötigt wird (z.b. bei eher seltenen Krankheiten) oder Millionen Mal täglich (wie bei 'ner Erkältung oder bei Husten, wo es auch genügend Zeugs zu gibt), beeinflusst kostenmäßig dann doch sehr viel mehr die Produktion und nicht die Forschung.
 
@BloodEX: Da liegst du einfach falsch. Der höchste Anteil der Kosten bei Medikamenten kommt nunmal durch die Forschung und nicht durch die Produktion.

Vor allem gibt es ja auch oft genug Rückschläge, so dass man jahrelang forscht und am Ende wird das Medikament nicht zugelassen, weil es irgendwelche Nebenwirkungen hat.

Du unterschätzt da die Forschungskosten einfach massiv. Wenn ein Medikament seit 10 Jahren auf dem Markt ist, würde ich dir sogar Recht geben, da sollten dann alle "einmaligen" Kosten bis zum fertigen Medikament wieder reingeholt sein. Aber wer würde den hunderte Millionen in Medizinforschung investieren, wenn am Ende nur der Materialwert verlangt werden dürfte?

Versteh mich nicht falsch, ich finde das Verhalten von diesem Hedgefondmanager hier im Artikel auch absolut unter aller Sau, dennoch gibt es Grenzen.
 
@Draco2007: Wobei die häufigere Verwendung von Mitteln gegen z.B. Husten da mehr wieder rein bringt als die Mittel gegen seltenere Leiden und dazu noch die Forschungen allein mit dem Verkauf der Mittel zu bezahlen ist auch ziemlich blöd, vor allem, weil's sich dadurch nur die Reichen leiden können, welche jedoch verhältnismäßig viel seltener davon betroffen sind als Nichtreiche (weil es viel weniger Reiche gibt als Nichtreiche und nicht, weil die irgendeinen "wundersamen Schutz" dagegen hätten).

Und gerade wegen den Rückschlägen fände ich es mehr schlecht als recht, allein wegen der Forschung die Medikamentenpreise zu erhöhen, da man so viel zu leicht sagen könnte, dass man ja ach so viele Rückschläge hatte und deswegen mehr Geld verlangen dürfen will; zumal man bei Medikamenten, die eine Wirkung wie "heilt krebs, tötet aber" haben, viel eher gefunden werden können (z.b. durch einfache Überdosierung bekannter Mittel, zumindest geh ich mal davon aus) als solche, die sich gesundheitlich auch rentieren.

Jeder, der mehr Wert auf Menschenleben und die bloße Erforschung legt (was, zugegebenermaßen, ein ziemlich utopischer Gedanke ist) als auf den puren Geiz? Wobei man bei Meldungen wie dieser mehr und mehr glaubt, dass letzteres viel eher der aktuellen Norm entspricht.
 
@BloodEX: Ja aber wer soll denn deiner Meinung nach die Forschung bezahlen? Der Staat? Dann kommen die Kosten halt durch Steuern.

Oder sollen die Forscher umsonst arbeiten?
 
@Draco2007: Ich dachte dabei eher an die Reichen. Ich meine, Geld an sich gibt's genug, nur ist der Geiz leider oft größer als alles andere.
 
@BloodEX: Wie würdest Du die Kalkulation aufstellen? Arzneimittelforschung kostet eine Unmenge Geld, wenn dabei ein brauchbares marktfähiges Produkt herauskommt dann kommen dazu dann die Zulassung mit Studien etc.. Der Verkaufserlös geht dann wiederum irgendwo hin - neben den Herstellungskosten, Gehältern, Mieten etc. wird der "Gewinn" dann nicht nur in Aktiendividende, Geldanlagen, hohe Managementgehälter, opulente Immobilien o.ä. investiert, sondern beispielsweise auch wiederum in Forschung (Forschungsgelder müssen ja aufgewandt werden, bevor etwaige aus den Forschungsergebnissen resultierenden Einnahmen entstehen).

Wie schlägst Du vor den Preis festlegen, so dass "kein Gewinn" dabei heraus kommt? Du schreibst die Preise sollten "höchstens dazu dienen, die Produktionskosten zu decken". Wie würdest Du Forschung finanzieren? Studien, Zulassung, ...? (könnte z.B. aus Steuergeldern geschehen, dann würden die Medikamentenpreise zwar sinken, alle würden aber stöhnen, wie hoch die Arzneimittelforschungssteuer sei, und vermutlich ähnlich wie bei der GEZ man werde gezwungen diese zu entrichten obwohl man doch die Medikamente gar nicht benötige, ...)

Effektiv müsste dies wohl eine Abkehr von der Privatwirtschaft bedeuten, denn kein privates Unternehmen würde ohne Gewinn arbeiten (hinreichend viele ehrenamtliche Forscher und freiwillige Spendenzahler zur Realisierung einer kostenfreien Arzneitmittelforschung werden sich nicht finden). Der Staat müsste somit diese Aufgabe übernehmen, und das Gebiet "Gesundheit" könnte man auch als Teil seines Leistungsportfolios sehen. Aber ob dabei langfristig das Gelbe vom Ei herauskäme, sei mal dahingestellt. Vielleicht könnte man ja das BER-Management mit der Planung und Steuerung beauftragen? ;) Und natürlich muss der Staat das auch finanzieren (auch staatliche angestellte Forscher arbeiten nicht ohne Gehalt, Ausstattung, ...) - somit: die Kosten würden auf die Bevölkerung verteilt. Alle rufen "juhuu, Steuern" (s.o.). Immerhin, die Verteilung der Kosten geschähe wohl gleichmäßiger, wer ein Medikament benötigt zahlt weniger (die freuen sich), wer keines benötigt zahlt mit (die freuen sich eher weniger). Vielleicht sänken die Gesamtkosten auch etwas, da evtl. die Einnahmemaximierung nicht so stark im Vordergrund wie bei einer Aktiengesellschaft stünde (dagegen wiederum halte ich beim Staat das Risiko von Ineffizienz für größer als bei einem Privatunternehmen, aber vielleicht ist das auch nur ein Vorurteil).

Ich bin sicherlich der Ansicht, dass im Pharmabereich so einiges verbesserungswürdig ist, aber mir fehlt offenbar die Phantasie, mir eine realistische Umsetzung Deines Wunsches nach "kein Gewinn auch nur im Ansatz" vorzustellen.
 
@BloodEX: Wenn ein Medikament keinen Gewinn abwirft, wird auch nichts in die Forschung des Selbigen investiert ... ergo: Das Medikament wird praktisch gar nicht erst erfunden. Wem wäre damit geholfen?
 
Warum fällt jeder auf den Typen rein?
Der hat das davor doch schon genauso gemacht: Medikament zuerst völlig irre überteuern und dann "nachgeben" und "nur mehr" zum doppelten Preis verkaufen - und die Masse sieht sich als Sieger. Dabei hat er von Anfang an mit dem doppelten Preis gerechnet, aber hätte er das sofort verkündet, wäre auch dagegen ein Shitstorm passiert. So fallen auf drauf rein, dass sie den Typen "bezwungen" haben...Blödsinn, reingefallen sind alle auf ihn. Jetzt wird nämlich nicht mehr hinterfragt, warum es denn das Doppelte kosten soll.

So funktioniert Werbung: man muss nur einen absurden Statt-Preis angeben, dann wird trotz überteuertem "Aktionspreis" fröhlich gekauft.
 
Wenn das Medikament schon so alt ist, warum gibt es keine Generika? Oder ist es tatsächlich noch nicht so alt, dann wäre der Vergleich mit dem Herstellungspreis durchaus etwas albern. Die Entwicklung eines Medikaments kann schon einen neunstelligen Betrag bis zur Marktreife verschlingen ... die Preissteigerung ist allerdings wirklich seltsam: Nochmal die Kuh richtig melken, bevor das Patent ausläuft ...
 
@JoePhi: Es gibt Generika, nur nicht bei uns. Wie du schon sagst, die Entwicklung wäre erstmal irre teuer, man muss an das Medikament rankommen, das Ganze auseinandernehmen, zertifizieren usw.
Das Problem jetzt ist, dass es in den USA gerade mal 8000 Leute gibt, die überhaupt dieses Medikament nehmen, das würde also ewig dauern, bis man mit einem Generika Profit machen könnte.
 
Der Typ wird sich doch nicht drum scheren, was das "Internet" sagt. Nur Gesetze werden solche Machenschaften einbremsen können.
 
nja auch ne möglichkeit sich in den fokus zu richten. man sagt man würde es ectrem verteuern dann fällt die verdoppelung des preises garnicht mehr auf. so ein quatsch. das hatten wir doch alles schon mal.
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