Moto X Style: Wer Bootloader entsperrt, verliert Garantie weitgehend

Was darf ein Käufer mit seinem Smartphone und dessen Software machen? Das ist immer wieder eine Frage, die sich Konsumenten bzw. die Hersteller stellen. Das betrifft unter anderem das so genannte Rooten bzw. das Aufspielen eines Custom-ROMs, also ... mehr... Motorola, Motorola Mobility, Moto X Style, Moto X Pure Edition Bildquelle: Motorola Motorola, Motorola Mobility, Moto X Style, Moto X Pure Edition Motorola, Motorola Mobility, Moto X Style, Moto X Pure Edition Motorola

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Und viele der "China-Handys" sind jetzt oftmals schon von Haus aus gerootet. Somit kann man (sofern denn unterstützt) recht flott mal eine CR oder gar CM aufspielen. Na, da weiß ich doch, was ich mir zukünftig holen werde. Meine Meinung...
 
@DioGenes: Das wird aber nicht mehr lange so bleiben, um die Gefahr zu umgehen,dass Zwischenhändler Malware aufspielen. Xiaomi hat schon angefangen.
 
@treyy: Okay, das ist sicher ein Argument. Aber wenn ich dann einen Full Wipe mache und eine Custom Rom aufspiele, sollte ich doch auf der sicheren Seite sein... Oder?
 
@DioGenes: Root-Rechte und Flash-Möglichkeit von CM hängt nur bedingt zusammen. Viel wichtiger sind offene Bootloader.
 
Das kann dem Käufer halbwegs egal sein, was der Hersteller macht. Es gilt eine Gewährleistung (oft verwechselt mit Garantie) von 2 Jahren. Diese muss aber der Verkäufer erbringen und nicht der Hersteller, also zum Beispiel Mediamarkt. Apple bietet zum Beispiel eine Garantie von 1 Jahr, aber der Kunde hat eine Gewährleistungspflicht von 2 Jahren von seinem Verkäufer... Bei PCs war es früher auch so, dass mit Brechen des Siegels eine Garantie erlischt. Inzwischen gibt es genügend Urteile, dass die Gewährleistung trotzdem die vollen 2 Jahre gilt.
 
@Nunk-Junge: Klingt erst mal verbraucherfreundlich und wird in der Praxis auch oft kulant gehandhabt (dank der freiwilligen Herstellergarantie, über die Händler das abwickeln können), allerdings hast du bei der Gewährleistung nach einem halben Jahr das Problem, dass du als Verbraucher beweisen musst, dass der Fehler schon bestand als du das Gerät gekauft hast. Also musst du eigentlich einen Gutachter bestellen...
 
@nicknicknick: Fehler die schon beim Kauf bestanden also Produktionsfehler, auch wenn sie sich später bemerkbar machen, sind in der Regel von ihrer Natur her so, dass man es nicht beweisen muss! Natürlich gibt es auch Ausnahmen. Diese Regelung soll den Verkäufer vor unrechtmäßigen Ansprüchen, wie Kratzer z.B. schützen. Wenn aber z.B. ein Speicher Fehler dafür sorgt, dass das gerät immer neu startet, dann geht man dahin und regt sich gefälligst auf, warum das gerät nicht mal 2 Jahre seinen Dienst tut. Egal ob gerootet oder nicht.
 
@daaaani: Tja und wie willst du das als Laie mit dem "von der Natur her" nachweisen? Wenn der Händler sich querstellt führt kein Weg am Gutachter vorbei, das ist leider Fakt. Völlig egal wie offensichtlich der Fehler mit gesundem Menschenverstand ein Herstellungsfehler ist, juristisch hat das keine Relevanz.
 
@nicknicknick: Das mit Gutachter ist Quatsch! Das wird immer wieder vor gebracht, kommt aber so gut wie nie zur Anwendung, außer bei Versicherungen und auch nur dann wenn berechtigte Zweifel an der Darstellung des Kunden bestehen! Aber gang und gebe ist es nicht.

Als Laie bist du eh immer der "gearschte" weil die Reparatur nämlich ein großes Geschäft ist. Da lässt sich sehr viel Geld verdienen und es wird nicht rechtmäßig gehandelt! Über die Jahre habe ich damit sehr viele Erfahrungen gemacht, Quer durch alle Händler.

Das letzte Beispiel war Media Markt mit meinem G3. Bootloop durch Speicher Fehler. Der Hammer war, ich war mit original Verpackung und Zubehör dort, sie haben das Phone so eingeschickt und das krasseste mit eingelegtem Akku also geschlossenem Stromkreis bei einem defektem Gerät. Nach 10 Tagen war es zum abholen bereit, Display getauscht, Akku getauscht und Funktionstest gemacht. Das erste was ich machte, wo ich das Gerät holen wollte, war ein Funktionstest. Angeschaltet und siehe da Boot Loop. Ruhig geblieben wieder einschicken lassen. Es kam dann wieder zurück mit der Begründung, es wurde kein Fehler festgestellt, das Gerät läuft innerhalb seiner Parameter, der Fehler liegt am Akku welcher als Verschleißteil keiner Gewährleistung unterliegt.

Ich habe diese Guten Menschen dann gefragt ob sie mich denn Verarschen wollen, wie denn ein Fehler der nicht da ist am Akku liegen kann, der aber getauscht wurde. Wenn der Fehler am Akku läge wäre dieser durch tausch dessen ja behoben und wenn nicht dann wäre der neue Akku defekt und somit Garantie und Gewärleistungsfall. Man wollte mich wieder vertrösten mit dem Hinweis, dass man dieser Sache bei der Reparatur mal auf den Grund gehen wolle. Mir wurde gesagt, man hätte keine Ahnung weil das Angelegenheit der Reparaturwerkstatt sei und ich das Ergebnis der Untersuchung abwarten müsse. Ich habe darauf hingewiesen, dass ich mit den Internen Vorgängen als Kunde nix zu tun habe mir das auch egal sei, ich mit mehr als 3 Wochen genug seit eingeräumt habe diesen Fehler zu beseitigen, mehr als der Gesetzgeber als angemessen hält. Und ich auch kein Vertrauen mehr darin habe, dass sie ihn beseitigen können. und ich somit vom Vertrag zurücktreten möchte. Auf den darauf folgenden 2 Stunden wurden mir mehrere vom Gesetzgeber gegeben Rechte verweigert, der Ton wurde schroffer die Menschen mit denen ich zu tun hatte wurden immer mehr. Mir wurden Kostenvoranschläge gemacht. Um das mal klar an dieser stelle zu sagen, das war versuchter Betrug! Weil mir die Rechtslage aber klar war, konnte ich einen Kompromiss raushandeln mit dem ich zufrieden war. Mein Ziel war es ein Repariertes oder neues G3. Da sie dort nix vergleichbares hatten nur bessere oder schlechtere, ließ ich mich auf die Erstattung des Restzeitwertes ein. Aber nur deswegen weil ich zu diesen Zeitpunkt schon wusste, dass der zu erstattende Betrag ausreichte um mir bei Amazon ein neues G3 zu kaufen. Also Ziel neues G3 erfüllt war. Ich hätte auf den vollen Kaufpreis und sogar noch Schadensersatz Rechtsansprüche gelten machen können.

Ich habe schon sehr viele genau solche Situationen durch. Natürlich habe ich Vorteile da ich mal viele Jahre als Techniker tätig war. Immer bin ich zu meinem Recht gekommen und nie war ein Gutachter im Spiel oder auch nur im Gespräch und nie wollte ich was von einer Garantie wissen. Sobald man mit einer Garantie anfängt, kann man nämlich "garantiert" sicher sein, dass diese aus diversen Gründen abgelehnt wird und ein Kostenvoranschlag gemacht wird.

Bei gewissen Firmen sieht es komplett anders aus. Bei Apple oder Microsoft z.B. da würde ich über den Hersteller mit der Garantie gehen.

Aber wenn ein Gerät noch vor 2 Jahren seinen Dienst aufgibt ohne, dass größere äußere Schäden vorhanden sind, die z.B. auf einen Sturz hindeuten, dann ist das immer ein Produktionsmangel und da braucht es keinen Gutachter für!
 
@daaaani: Ich weiß nicht, warum du das nicht verstehst aber ich habe lediglich die rechtliche Lage beschrieben während du die (meistens) praktizierte Kulanz der Händler aus deiner Erfahrung darstellst. Ist für diese Eben allerdings vollkommen irrelevant. Wenn du das Glück hast, ist das super aber wenn dein Händler sich querstellt kannst du nur noch den Weg über Anwalt und Gutachter nehmen. Habe ich selbst schon erlebt mit einem lokalen Einzelhändler und nem HP-Drucker, der nach 13 Monaten einfach kaputt war. Ich habe mich anwaltlich beraten lassen und dann entschieden. Die 50 Euro waren es mir nicht wert, mit mehreren hundert Euro in Vorlage zu gehen und mir den Stress zu geben, auch wenn ich das Geld natürlich am Ende sehr wahrscheinlich zurückbekommen hätte.
 
@daaaani: Leider sind einige Firmen sehr 'flexibel', wenn es um die Rechte der Verbraucher geht. Besonders von M* habe ich schon oft solche Fälle mitbekommen. Da hilft nur mit der Polizei zu drohen. Manchmal reicht es auch schon den Geschäftsführer kommen zu lassen und die gesetzlichen Rechte zu erwähnen. BTW: Natürlich unterliegt auch ein Akku der Gewährleistung. Der 'Verschleiß' bedeutet eine Leistungsminderung, das muss man hinnehmen. Einen Ausfall nicht.
 
@nicknicknick: Die rechtliche Lage trifft gar keine Aussage über einen Gutachter sondern nur, dass in einem Streitfall du als Kunde nach 6 Monaten in der Beweislast liegst. Der Händler hat gar kein Interesse daran, in einen offensichtlichen Produktionmangel/Gerätemangel auch noch einen Gutachter zurate zu ziehen, um dann schlussendlich doch zu dem Entschluss zu kommen, dass der Anspruch gewährleistet ist. Bei dieser Regelung geht es nämlich um offensichtliche Mängel, so dass nicht jemand nach 9 Monaten kommt und meint der Riesen Krater auf dem Display war schon bei kauf so! Auch räumt man in einem solchen Fall immer eine Angemessene Frist ein. Im Falle eines Smartphones sieht der Gesetzgeber 2 Wochen als angemessen an. Ist diese verstrichen stehen für alle darauf folgende Kosten die Händler gerade, eben auch für Gutachter. Das bedeutet, dass sie diese Bezahlen und man geht da auch nicht in Vorleistung. Auch entstehen daraus dann Schadenersatzansprüche gegenüber des Händlers.

Von welcher Kulanz redest du, etwa meine Gegenüber des Händlers? In dem Beschrieben Fall Habe ich mich auf einen Vergleich eingelassen. Ich hätte weiter gehen können und angesichts dessen wir da mit mir umgegangen wurde, habe ich das tatsächlich in Erwägung gezogen. Aber letztendlich dachte ich mir, ich habe ja was ich wollte.

Du redest hier immer wieder von einen Hypothetischen Fall, der vielleicht in einen sehr ungünstigen Situation tatsächlich mal eintreten kann, so als wenn er die Regel ist. Und genau das ist nicht wahr. Und selbst wenn er dann doch mal eintreten sollte, gibt es für solche rechtlichen Auseinandersetzungen Versicherungen und Prozesskostenbeihilfen. Wenn du dann also dein Recht nicht einforderst dann bist du selber schuld!

Sich aber hier hin zu stellen und zu behaupten nach 6 Monaten ist IMMER EIN GUTACHTER notwendig, und das man gar nicht erst auf die Idee kommen sollte seine Rechte wahr zu nehmen, ist blanker Unsinn.

Natürlich sollte man sich immer vorbereiten und genau überlegen was man sagt. Ich bin noch nie auf nur einen einzigen Gerät sitzengeblieben, welches innerhalb 2 Jahre einfach so Kaputt ging. Ich habe immer Ersatz und/oder Geld bekommen. Und fast immer wollte man es mir anfangs nicht geben. Gutachter war nie ein Thema!
 
@Nunk-Junge: Ja ich weiß, ich kann ja mal Kopien machen von den Schriebs, falls es jemanden interessiert. Aber deswegen meinte ich ja, sein Recht muss man einfordern und sollte auch keine Angst davor haben, und auch sich von anderen keine Angst machen lassen!
 
@daaaani: Ohne dir zu nahe treten zu wollen: Es hat den Anschein, dass du offensichtlich ein bisschen schwer von Begriff bist. Lies einfach noch ein paar mal was ich geschrieben habe, vielleicht geht dir dann irgendwann doch noch ein Licht auf :)
 
@nicknicknick: Ne ich verstehe sehr gut. Deinen Beispiel mit dem Drucker nach zu urteilen hast du dein Recht nicht eingefordert, oder anders gesagt du hast dich vom Hersteller abzocken lassen. Und nun erklärst du hier jeder anderer solle dir das Gleichtun sofern die eine Freiwillige Garantie es nicht ausschließt. Sprich die vom Gesetzgeber gegeben Rechte nicht nutzen.
 
@daaaani: Siehst du, du hast rein gar nichts von dem, was ich geschrieben habe, verstanden. Gut, dass du das jetzt nochmals für jeden deutlich sichtbar unter Beweis gestellt hast. Also ein allerletzter Versuch, vielleicht wird es ja durch Wiederholung:
Ich habe mein Recht gegenüber dem Händler (also Gewährleistung, nicht Garantie wie du geschrieben hast) nach einer anwaltlichen Beratung nicht eingefordert, da ich als Kunde nach Ablauf von 6 Monaten in der Nachweispflicht bin. Diese Nachweispflicht kann NUR ein anerkannter Gutachter erfüllen, egal was wie offensichtlich ist und egal, ob du dich auf die Hinterbeine stellst. Wer bezahlt den Gutachter? Erstmal ich, das Geld bekomme ich im Erfolgsfall aber zurück. Waren mir die 50 Euro den Stress und das Risiko wert? Nein. Leitet sich daraus eine Aufforderung an irgendwen ab irgendwie zu handeln? Nein, ansonsten zeig doch mal, wo ich das geschrieben haben soll!
Ich habe lediglich die rechtlichen Fakten objektiv dargestellt und gleichzeitig mehrmals deutlich gemacht, dass die meisten Händler zum Glück kulant sind und ohne Gutachten nachbessern. War das alles jetzt zu kompliziert, als dass du es hättest verstehen können? Möglicherweise, dein geistiges Fassungsvermögen kann allerdings wirklich kein allgemeingültiger Maßstab sein!
 
@nicknicknick: Ja wie ich bereits schrieb schon gaaaanz oben schrieb das passiert nur wenn erhebliche Zweifel am Rechtsanspruch des Kunden bestehen, an der Darstellung dessen was er äußert und meistens von Versicherungen in Auftrag gegeben. Denn ein Händler riskiert ja nicht noch höhere Kosten, die ja dann zweifelsohne durch den Gutachter entstehen, gerade dann nicht wenn die Ansprüche des Kunden berechtigt erscheinen. Und tun sie das nämlich nicht, geht man hier von einem versuchten Betrug des Kunden aus, nämlich das erschleichen von Leistung, dann muss der Kunde den Beweis erbringen, dass der Anspruch gerechtfertigt ist.

Und deswegen schrieb ich ja, dass es so selten vor kommt das man von einem Hypothetischen Fall sprechen muss. Da es nämlich da draußen eine Seltenheit und keine Regel ist! Und ein Gutachter kann auch nix zweifelsohne beweisen, im Zweifelsfall gibt es nämlich ein Gegengutachten. Also ist das hier völliger Bullshit über was wir hier reden.

Und da stelle ich mir dann nun doch die Frage wieso ein Händler ein derartiges Risiko, bei einem 50€ Drucker oder was du geschrieben hast, eingehen soll?

Auch verstehe ich nicht wo denn da stress und Risiko sein soll wenn doch dein Anspruch gerechtfertigt wäre? Das läuft alles über Papierkram ab, maximal noch den Drucker als Paket wo einschicken, das mache ich nebenbei. Da ist es stressiger hier immer über Winfuture zu schreiben.

Aber es ist ja natürlich alles Bullshit was ich hier schreibe nur komme ich komischerweise mit diesen Bullshit weiter und komme immer zu meinem Recht. Während du nen Reinfall hast?
 
@daaaani: Man bist du begriffsstutzig, ist ja echt unglaublich. Oder kannst du einfach nur nicht lesen?
 
"Ist der Hersteller auch für Schadensfälle verantwortlich, die durch "unsachgemäßen" bzw. nicht vorgesehenen Umgang mit dem Gerät entstehen?"

Nein ist er nicht und war auch noch nie so!

"Gleichzeitig sind aber alle Schäden, die mit Software-"Veränderungen" in Zusammenhang stehen, eine Ermessenssache seitens des Herstellers."

Das war auch schon immer so und wird auch immer so sein!

Der ganze Artikel ist Sinnlos. Für Schäden, die der Kunde verursacht egal welcher Form, ist der Hersteller nicht in der Pflicht und war es auch niemals. Egal ob Freiwillige Garantie oder Gewährleistung.

Wenn man Änderungen an der Software vornimmt dann erlischt die freiwillige Garantie nicht aber die gesetzliche Gewährleistung! Verursacht man durch diese Veränderung einen Schaden dann greift auch hier nicht mehr die Gewährleistung! Besitzt das Gerät einen Schaden oder entsteht dieser Später, und ist diese nicht durch die Software Änderung verursacht, dann besteht Rechtsanspruch auf Gewährleistung. Ein Gutachter kommt nur dann in Frage (6 Monate) wenn Zweifel an einen Produktmenge/Produktionsmangel bestehen.

Übrigens bei Computern haben Gerichte entschieden, dass die Garantie wie auch die Gewährleistung bei Software Änderungen nicht erlischt. In wie weit eben Smartphones als Computer gelten muss noch geklärt werden.
 
@daaaani: Und beim Übertakten von CPU/GPU? Ist ja prinzipiell auch nur eine Softwareänderung.
 
@nicknicknick: Wieso ? Du nimmst Änderungen über eine Software an der Hardware vor! Ich sage es noch einmal, für jeden Schaden den du verursachst bist auch du verantwortlich!
 
@daaaani: Sag ich ja. Du hast das mit der Software als zulässig nur so absolut postuliert und so eindeutig ist es eben nicht, da die Software eben durchaus Auswirkungen auf die Funktion der Hardware haben kann.
 
@nicknicknick: Ich merke schon, dass es dir schwerfällt Software und Hardware auseinander zu halten. Sobald du Änderungen an der Hardware vornimmst, hast du ein Problem unabhängig davon ob das mit Software oder Hardware (Lötkolben, Kleber) geschieht. Wohingegen du Änderungen an der Software immer Vornehmen kannst, ohne das es die Garantie/Gewährleistung der Hardware betrifft. Wenn du aber die Taktraten änderst, ist es keine reine Änderung an der Software mehr! Schließlich hat der Prozessor ja dann tatsächlich einen höheren Takt.
 
@daaaani: Und wenn ich auf meinem PC ein Spiel spiele, welches die CPU und GPU voll auslastet, diese somit also auch mit einem höheren Takt als gewöhnlich und damit bei höheren Temperaturen läuft? Ist ja schließlich auch ne Hardwareänderung nach deiner Argumentation... Außerdem wäre dementsprechend generell jeder Schreibvorgang auf der Festplatte/SSD eine Hardwareänderung. Merkste was? Ach nee, du bist ja befreit :D
 
@nicknicknick: Alter jetzt wird's lächerlich!!! Wenn du die CPU/GPU Voll auslastest änderst du doch nix an der Hardware, sie läuft doch innerhalb ihrer vom Hersteller vorgesehenen Parameter! Ob sie sich jetzt dynamisch anpasst oder nicht. So ein Schwachsinn echt jetzt...
 
@daaaani: Ah, jetzt ist Softwaremanipulation nur noch eine Hardwaremanipulation, wenn vorgegebene Parameter verlassen werden. Also doch eine zusätzliche Bedingung von der du vorher nicht gesprochen hast. Was ist eigentlich, wenn ich einen anderen Treiber installiere, der zwar vom Chiphersteller, aber nicht vom Notebookhersteller freigegeben wurde?
 
@nicknicknick:
"Ah, jetzt ist Softwaremanipulation nur noch eine Hardwaremanipulation, wenn vorgegebene Parameter verlassen werden. Also doch eine zusätzliche Bedingung von der du vorher nicht gesprochen hast."

Nee aber du, darum ging es doch hier!

"Und beim Übertakten von CPU/GPU? Ist ja prinzipiell auch nur eine Softwareänderung."

Aber ich merke schon du verstehst so vieles nicht, wahrscheinlich auch nicht ÜBER-takten!
 
@daaaani: Ich glaube es geht eher um das beibehalten wollen von: wasch mir den Buckel aber mach mich nicht nass, das ganze in Zusammenziehung mit: ich muss dies und jenes einfach dauerhaft dürfen, denn das HAT diese und jene Hard und die dahinterstehende Software gefälligst abzukönnen !
Noch dazu die Schwierigkeiten, um nicht zu sagen massive Unwilligkeit von manchen, zwischen Zustand Besitzer und Zustand (Nicht)Eigentümer der auf dem (Smartphone)Gerät laufenden Software unterscheiden zu können.

@nicknicknick: Die thermische Belastung, die sich durch ein Spiel spielen ergibt, ist aber eine temporäre ? Es sei denn, du betreibst das Gerät in einer Wohnung, wo die Sonne 10 Std am Tag ungehemmt reinknallt oder wo die Heizung auf maximal heizen steht.
Das sind dann aber immernoch von dir verschuldete, das ganze verschlimmernde Zustände, denn: eigentlich ist der PC / das Smartphone so konstruiert, das er die rein vom Spiel generierten thermischen Belastungen aushällt.
Wen du also eine längerfristige Parameteränderung durchführst bzw. duldest, bist du Verursacher.
Eine, z.B. durch eine Bios(software)änderung herbeigeführte: dauerhafte, sich nicht von selbst wieder gebende / rücksetzende Änderung / Belastung ist da echter Vorsatz. Eine die der Hersteller des PCs, lüftungstechnisch gesehen, einkalkuliert haben muss ?
Von einer sich überhitzender Software hörte ich jedenfalls noch nie, von Hardware zerstörender bzw. diese auf zerstörerischer Weise ansteuernden Software, vor allem nach vorsätzlicher / böswilliger Um und Fehlkonfiguration, dagegen schon sehr oft.
Siehe dazu auch einen gewissen höchst professionellen Virus / Trojaner, der drauf getrimmt war, per Veränderung von Software Parametern die Uran-Zentrifugen eines gewissen, Atomraketenbau anstrebenden Landes, gleich reihenweise zu zerstören.

Als Musterbeispiel, was und wieviel da mancher in seiner Selbstherrlichkeit meint zu dürfen, mal das: blitzeblau (wegen Überhitzung !) angelaufene Prozessoren, die bei Ebay mit der Aussage: wurde niiieeenicht übertaktet, immer korrekt betrieben ! ... verkauft werden sollten und sicher auch immernoch werden.
Für solche Leute sollte die Prügelstrafe wieder eingeführt werden.
Motorola hat sie, in milderer Variante, eingeführt. Richtig so !
 
@daaaani: Wenn ich mir eine App herunterlade nehme ich auf über Software Änderungen an meinem Flash Chip vor... Allein beim Einschalten wird schon sauviel geschrieben und davor lade ich wahrscheinlich das Handy auch noch. Darf ich mein Handy dann überhaupt noch auspacken?
 
@theBlizz: Das ist ja die Argumentation bei Computern gewesen und weshalb sie bei Phones womöglich auch zutrifft. Also das sie dafür ausgelegt sind Änderungen an der Software vor zu nehmen. Wenn du aber mit dieser dann Änderungen an der Hardware vornimmst, sieht das anders aus. Und genau davor warnt auch eine solche Software, und falls nicht ist der Inhaber dieser Software verantwortlich nicht der Hersteller oder Händler!
 
@nicknicknick: Bei evga war oc abgedeckt in der Garantie, bei den anderen Herstellern eher nicht. Wenn ich mit meinem Auto absichtlich gegen die Wand fahre zahlt der Hersteller auch nichts.
 
@Zombiez: Brauchst du mir nicht erklären, ich wollte nur daaaanis letzten Satz klarstellen.
 
@nicknicknick: Du hast aber nix erklärt! Taktraten sind Änderungen an der Hardware!
 
@daaaani: Definierst du mal einfach so? Eine andere Software aufspielen bzw. eine Einstellung in Software ändern ist eben nicht so klar als Hardwaremanipulation einzuordnen bloß weil du das so siehst. Dass es am Ende auf eine Überlastung der Hardware mit entsprechenden Folgen hinausläuft ist dafür erstmal unerheblich. Wenn du nen Lötkolben rausholst ist die Sachlage jedenfalls eine eindeutigere.
 
@nicknicknick: Nein das definiere nicht ich. Du kannst an der Software ändern was du willst! Wenn du mit der aber Parameter der Hardware änderst, ist eben keine alleinige Änderung der Software mehr. Denn du weitest deinen Eingriff eben auf die Hardware aus! Weis auch nicht was daran so schwer sein soll zu verstehen.

Was wiederum nachweisbar ist oder nicht ist eine völlig andere Sache und hat auch mit der Diskussion nichts zu tun. Du kannst alles mögliche anstellen, wenn es keiner mitkriegt ist es eben dein Glück.
 
@daaaani: wie kommst du jetzt auf "nachweisbar"? Mal wieder was nicht ganz verstanden? Zum Rest bitte oben lesen und dann nochmal nachdenken.
 
@nicknicknick: Was will ich nochmal lesen, den Takt vom CPU/GPU manuell zu erhöhen ist eine Hardware Änderung.
 
@daaaani: Eine Änderung innerhalb einer Software die Auswirkungen auf Hardware hat, mehr nicht. Also quasi wie jede Software :D
 
@nicknicknick: Selbes Bullshitbingo wie oben! Die Software ändert überhaupt nix an der Hardware, wenn diese innerhalb ihrer vorgesehen Parameter oder Eigenschaften betrieben wird. Was zum Beispiel beim Festplatten zugriff passiert, genauso wenn die CPU last singt oder steigt und dieser sich taktet. Nicht aber wenn du ÜBERtaktest, denn dann greifst du nämlich ein und nimmst Änderungen vor. Welche vor der, der Softwarehersteller der diese erstellt hat auch warnt und warnen muss, denn sonst ist dieser nämlich in der Haftung. Und wenn man diese Warnung weg klick und trotzdem Übertaktet (Frequenzen der Hardware ändert), dann ist im Falle eines schaden der Kunde in der Haftung, da dieser den Schaden in kauf nahm. Nicht aber der Hersteller!

Mein Gott muss man wirklich hier so schreiben als würde man es einen Kind erklären? Das wird einfach lächerlich hier.
 
@daaaani: Dass ausgerechnet du meinst, mir was erklären zu müssen ist wirklich lustig :D
Und jetzt ab in den Kindergarten mit dir!
 
@nicknicknick: Du hast Recht. Trefft euch da einfach mal, zur Not vorher eure zuständige Erzieherin fragen, ob ihr nen Ausflug zum jeweils anderen unternehmen dürft..
Begebt euch dann in eine von der Aufsicht schwer einsehbare Ecke, bewerft euch in aller Ruhe und ne halbe Std lang mit Legosteinen, brecht euch anschließend gegenseitig die Ohrläppchen, macht fiese, unlösbare Knoten in die Papiertaschentücher des anderen und ähnlich gut der Durchsetzung der eigenen Grenzziehung und Meinungsbildung dienliches..*fg
Achja..und nicht vergessen kräftig mit den Füßen zu trampeln und zu treten vor lauter übertaktetem bzw. heißgelaufenem Zorn *fg
 
@DerTigga: Aber... er hat angefangen! ;)
 
@Zombiez: Die Aussage kann ich nicht so stehen lassen. Ich weiß nicht, wie es vor 2011 war, aber seitdem ist nur der Tausch des Kühlkörpers bzw. das Anbringen einer Backplate nicht garantieverletzend. Aber auch nur, wenn dabei keine Schäden entstanden sind. Übertakten fällt (Stichwort "fahrlässiges Verhalten" bzw. "Falsche Spannung") unter die Beschränkungen bzw. Auflagen von EVGA und führt zu Garantieverlust.
 
Abschließend sei noch erwähnt, das eine Entsperrung später beim Wiederverkauf durchaus die Käuferschicht einschränkt. Warum? Der BL kann nicht mehr in den Urzustand versetzt werden, was natürlich jeder sehen kann. Es gibt nur den Status "relocked 2" (nicht "locked 0") bei erfolgreich wieder gesperrtem BL. Da man auch über Motorola den Entsperrcode anfordern muss, ist dann auch die IMEI-Adresse des Gerätes für immer mit dem Garantieverlust belegt.
 
@Alfamat: Das hat Samsung schon seit Ewigkeiten (glaube Galaxy S2 o. S3). In Foren gibt es Software die den Counter wieder auf "0" stellt.
 
@FileMakerDE: Bei den neueren Geräten leider nicht mehr so einfach möglich,
 
@FileMakerDE: bei Motorola gibt es keinen Counter oder Knox, der Status ist einfach unwiederbringlich gesetzt, sobald der BL einmal entsperrt war. Eine Software zum Rücksetzen gibt es im Fall Motorola leider nicht.
 
"Ist der Hersteller auch für Schadensfälle verantwortlich, die durch "unsachgemäßen" bzw. nicht vorgesehenen Umgang mit dem Gerät entstehen?"
Die Antwort ist in Deutschland ganz klar: Nein!
So sagen es die Gesetze bzgl. Garantie sowie der Rechtsprechung.

Aber bitte die freiwillige Garantie nicht mit der gesetzlich Vorgeschriebenen Gewährleistung verwechseln.
Letztere kann durch das rooten und aufspielen von Custom Roms nicht erlöschen. Allerdings greift die Gewährleistung eh nur bei Produktionsfehlern, bzw. auch bei falschen (Werbe-)Versprechen (z.B. wenn ein beworbenes Features ganz fehlt).
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