Affen-Selfie: Tierschützer wollen, dass der Affe Urheberrecht erhält

Es ist bestimmt nicht das erste Mal, dass im Zusammenhang mit dem berühmtesten Tier-Selfie das Wort Affentheater fällt, aber besser kann man es nicht umschreiben. Die für diverse Publicity-Stunts bekannte Tierrechtsorganisation Peta hat nun eine ... mehr... Urheberrecht, Wikimedia, Affe Bildquelle: Wikimedia/David Slater Urheberrecht, Wikimedia, Affe Urheberrecht, Wikimedia, Affe Wikimedia/David Slater

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Löblich sich für Tiere einzusetzen und zu spenden aufzurufen. Aber das hier grenzt ja schon an Lächerlichkeit.
 
@snaky2k8: Warum? Wer ist denn der Urheber des Fotos?
 
@gutenmorgen1: Gutes Argument. Demnach brauchen Hundebesitzer den Kot demnächst auch nicht mehr vom Bürgersteig wegmachen. Sie sind ja schließlich nicht der "Urheber":P
 
@snaky2k8: Lustig... Hundebesitzer sind BESITZER und als solche für den Hund und dessen Hinterlassenschafen verantwortlich.
Wenn ein Baby ein Foto von sich macht, ist das Baby der Urheber, die Eltern in dem Fall die Verwalter dieses Urheberrechts.
Das sollte bei Tieren nicht anders sein.
 
@gutenmorgen1: Noch kranker gehts ja nicht. Und als nächstes gibts Asylrecht für Schweine, Rinder und Geflügel.
 
@gutenmorgen1: Deinem Text nach zu verstehen hast Du bis heute nicht die Grundsätze des Urheberrechts verstanden.
 
@TurboV6: Ich glaube du hast nicht verstanden, was das Urheberrecht ist.
 
@gutenmorgen1: doch ziemlich gut sogar, da ich - leider unfreiwillig - jeden Tag damit zutun hab. Du scheinst auch Urheberrecht mit Recht am eigenen Bild zu verwechseln. Laut Urheberrecht haben Fotografen eben auch das Urheberrecht, wenn das Zustandekommen des Bildes indirekt stattfindet, zB aufgrund von Inszenierung, Situation und Co. Wenn also der Fotograf nicht selbst den Auslöser drückt, sondern wie hier zB der Affe "aus versehen", einfach weil der Fotograf schauen wollte, was der Affe macht, wenn er das Ding in der Hand hat. Setzen, Sechs.
 
@gutenmorgen1: ...für natürliche und juristische Personen. Und nicht für Tiere.
 
@gutenmorgen1: Tiere haben das Recht gut zu schmecken.
 
@gutenmorgen1: Ich sehe es ähnlich wie du. Der Besitzer des Tieres muss entscheiden dürfen ob das Tier abgelichtet werden darf und "das Recht am eigenen Bild" muss somit auch für Bilder des eigenes Tieres gelten. Sonst fangen die Leute noch an und photographieren auf der Straße fremde Tiere und verkaufen Kalender mit diesen Bildern. In diesem Fall gehört das Tier einem Tierpark und das photographieren ist bestimmt gestattet - aber ist es auch gestattet die Bilder kommerziell zu verwerten ohne den Tierpark um Einverständnis zu bitten? Kann ich mir kaum vorstellen.
Das Tier kann kein Urheber sein aber bei einer kommerziellen Vermarktung sollte der Tierhalter Rechte an dem Bild haben. Darf jemand meinen Oldtimer photographieren und gegen meinen Willen Poster von ihm veröffentlichen? Ich hoffe mal das kann ich unterbinden bzw ein Stück vom Kuchen abbekommen!

Wenn die Kamera kaputt gegangen wär hätte der Besitzer sich bestimmt an den Tierpark gewendet. Da wär dann der Affe schuld gewesen und Herrchen hätte zahlen dürfen. Nun macht Affe was lustiges und das "Opfer" will profitieren.
Aber Peta soll sich da bitteschön raus halten und sich wieder auf die Wurzeln konzentrieren. Der Makake hat Flöhe gegessen, er ist ein Mörder und gehört eingeschläfert! Außerdem trägt er Pelz - ANSPRÜHEN!!!
 
@otzepo: Ja genau, auf dem Bild erkenne ich auch eindeutig eine Bakterie die mir gehört, ich überlege auch schon lange ob ich nicht mitklagen soll.
In Deutschland darf ich übrigens sowohl deinen Hund als auch deinen Oldtimer (sogar mit unzensierter Nummerntafel) fotografieren und damit reich werden, ohne dass du was machen kannst.
 
@theBlizz: hab bei Poco einen Käfer mit Nummernschild auf nem Poster gesehen und mich gewundert.
Du hast vollkommen recht! Nummerntafel nicht mal geschützt, da man angeblich als Dritter nicht ermitteln kann auf wen der Wagen zugelassen ist.
https://de.wikipedia.org/wiki/Recht_am_Bild_der_eigenen_Sache

Finde ich nicht in Ordnung, so mein Rechtsempfinden.
Alle vergleiche die mir einfallen hinken so dermaßen, da halte ich lieber den Mund. (wenn eine Maschine ein Werk erschafft darf jeder 1:1 Kopien davon verkaufen)

Bedeutet bei uns hätte der Kamerainhaber das Urheberrecht an dem Bild und darf es verwursten wie er will und Wikipedia würde dieses Urheberrecht verletzten.
 
@otzepo: Aber sieht doch auch doof aus, wenn jedes Nummernschild zensiert wird und stell dir mal vor, wie viel Arbeit das wäre bei längeren Videos, die man draußen filmt. Auch sowas wie Google Maps wäre nicht mehr möglich, wenn man fremdes Eigentum nicht fotografieren dürfte.
Ein sehr populäres Beispiel ist ja auch der Streisand Effekt: https://de.wikipedia.org/wiki/Streisand-Effekt

Ja, solang du selbst nicht am Foto zu sehen bist und bei der Nummerntafel gibts auch noch ein paar Einschränkungen, man darf halt nicht herausfinden können, wer der Besitzer ist.
 
@theBlizz: Da ist mein Rechtsempfinden eher beim Vergleich mit Menschenmengen und Gruppen. Bei einem Gruppenbild hat man ja auch kein Recht auf das eigene Bild, wär ja auch zu viel verlangt von jedem eine Unterschrift zu verlangen, der gerade durchs Bild rennt.
Bei Google Maps bzw Streetview kann man die eigene Fassade ausblenden lassen. Müsste Google scheinbar gar nicht anbieten diesen Service.
 
@snaky2k8: Nein, nur der Aufheber.
Man hat kein Aufheberrecht sondern eine Aufhebepflicht.
 
@snaky2k8: Prima dann dürfen Radarfallen Geschichte werden ...
 
@gutenmorgen1: Zivilrechtlich kann der Inhaber eines Rechtes nur eine natürliche oder juristische Person sein... Das schließt Tiere im allgemeinen aus. §1 BGB spricht auch nur vom Menschen, der mit der Geburt die Rechtsfähigkeit erlangt, nicht vom Tier.

Das ist unabhängig von gewissen verbrieften Schutzrechten ("Tierschutz")
 
@gutenmorgen1: Die Person, die das Foto aufgenommen hat.
 
@gutenmorgen1: Der Affe ist jedenfalls im rechtlichen Sinne nicht der Urheber. Urheber können nur Menschen bzw. Menschengruppen bzw. "menschliche" Gesellschaften sein. Urheber im Sinne des deutschen Urheberrechtsgesetzes, § 7 UrhG[3], ist ein menschlicher Schöpfer. Es muß eine persönliche Schöpfung sein und als solche sinnlich wahrnehmbar sein. Kein Urheber ist ein Ideengeber oder Initiator eines Werks, da die Idee zu einem Werk urheberrechtlich keine Schöpfung ist. Urheber kann nur eine natürliche Person sein. Ein Affe ist keine natürliche Person und kann von dahr auch nicht Urheber sein.

Insofern wird auch die US-Variante des Urhebersrechts verständlich, wenn das United States Copyright Office zu Gunsten des Wikipedia-Betreibers entschied und feststellte, dass man keine Arbeiten registrieren könne, "die von der Natur, Pflanzen oder Tieren" hergestellt worden sind. Juristische Personen können keine Urheber mehr sein, gem. § 134 UrhG[6]. Das war früher anders, ist aber jetzt nicht mehr möglich.

Und zu Peta erübrigt sich ohnehin jedes vernuftbeinhaltende Wort.
 
@gutenmorgen1: Urheber ist ein juristischer Begriff, der von Menschen für Menschen geschaffen wurde. Laut aktuelle juristischer Definition kein nur ein Mensch ein Urheber sein. Kein Tier, keine Pflanze auch kein Außerirdischer!
Es gibt einen Rechtsgrundsatz: Gesetze von Menschen gelten nur für Menschen, sofern die Gesetze es nicht anders besagen.
So kann z.B. ein Tier auch keinen Mord begehen (Mord ist ein rein juristischer Begriff), kann aber dennoch töten!
So kann ein Tier auch (absichtlich oder nicht) Fotos oder Videos machen, oder auch Bilder malen, aber niemals das Eigentum an etwas erwerben oder Urheber von etwas zu sein.
Allerdings können diese dann bei dem Eigentümer (Herrchen, Frauchen etc.) des Tieres liegen. Ggf. wäre es möglich, dass die Urheberrechte der Bilder beim Eigentümer des Affen liegen könnten, aber gemäß Rechtsnormen (egal ob DE, EU oder USA) nicht beim Tier selber!
 
@Scaver: "...Gesetze von Menschen gelten nur für Menschen, sofern die Gesetze es nicht anders besagen..." Das ist richtig. Bekannte Ausnahmen z.B. für das "nicht anders besagen": Tierschutzgesetze>>> Von Menschen aber für Tiere.
 
@gutenmorgen1: Urheber ist eigentlich derjenige, der ein Werk geschaffen hat. Wäre hier ja der Affe. Das die Cam nicht seine war, ist egal.
 
@snaky2k8: Warum... ich als Kamerabesitzer würde dem "klein bei" geben und dann den Affen wegen Diebstahl verklagen :P
 
@baeri: Selbst wenn man ein Tier auf Diebstahl verklagen könnte, wären die Rechte aus den Bildern sicher lukrativer.
Aber als Gegenstatement ebenfalls so eine sinnlose Klage, wäre ein Zeichen. Aber würde ja nicht bei Peta landen... leider.
 
Wird wohl nicht soo schwer sein ne unterschrift von nem Affen zu holen... 1-2 bananen und er kritzelt irgendwas :D
 
Wenn er das Urheberrecht erhält, sollte er auch für den "Diebstahl" der Kamera angeklagt werden. Wenn dann richtig!
 
@pr!nz3nroll3: Genau mein gedanke. Dass er die Kamera wohl zurückgab, ist natürlich strafmindernd.

Wobei, er sitzt ja schon hinter Gittern im Zoo.
 
"..., das Geld will man freundlicherweise für das Tier verwalten."

"Gänsehaut erzeugend", Verwalten heißt doch in diesen Fall abkassieren!

Hoffentlich scheitern die, sonst wird noch jedes "Tierbild", bei dem man nicht beweisen kann das es nicht vom Tier selbst oder eines Artgenossen gemacht wurde, automatisch unter den Urheberschutz von Petra übergehen.
Ich sehe die nächste Abmahnwelle schon kommen, unerlaubtes öffentlich machen von Katze auf Familienfoto, 1200 Euronen Abmahngebühr.
 
@Kribs: "Gänsehaut erzeugend", Verwalten heißt doch in diesen Fall abkassieren!"

Nein, das bedeutet es nicht:
"PETA, as “next friend” to Naruto, seeks the court’s permission to manage the copyright in the photos, license them for commercial use, and use 100 percent of the proceeds for the benefit of Naruto and his community, without compensation to PETA."

Und für PETA geht es darum:
“Such a decision by the court would demonstrate what PETA has championed for 35 years, which is that animals’ rights should be recognized for the animals’ sake and not in relation to their exploitation by humans.”

"Hoffentlich scheitern die, sonst wird noch jedes "Tierbild", bei dem man nicht beweisen kann das es nicht vom Tier selbst oder eines Artgenossen gemacht wurde, automatisch unter den Urheberschutz von Petra übergehen."

Wieviele Tierearten werden das wohl sein? Katzen sind jedenfalls nicht im Stande, ein Foto von sich zu machen.
 
@gutenmorgen1: Ich glaube, es gibt ne ganze Menge Tiere, die mit ihren Pfoten auf die entscheidende Stelle eines mit eingeschalteter Kamera herumliegenden Phones gelangen könnten..
Sofern du allerdings von Absicht / zielgerichtetem Vorgang redest, dann muss man wohl zuerst mal die Frage stellen, ob jener obige Affe das Gerät mit nicht eingeschalteter Cam in die Finger bekam oder ob das Gegenteil der Fall war.
 
@DerTigga: Bein normalen Kameras ist es für die meisten Tiere ohne Finer kaum möglich, sie einzuschalten, und auf den Auslöser zu drücken.
Bei Smartphones muss ohnehin ein Mensch helfen, damit überhaupt ein Bild entstehen kann. Und immer dann, wenn ein Mensch die Finger im Spiel hat, ist er mindestens Miturheber des Fotos und die Frage nach dem Besitzer stellt sich nicht mehr.
 
@gutenmorgen1: Unterscheidungen zwischen Bauarten von Kameras stehen im Beitrag von dir nicht. Da steht nur was von nicht im Stande sein.
Dem habe ich, auch aufgrund gemachter Erfahrung mit meiner Katze, widersprochen. Die hat schonmal, durch spielerisches mit der Pfote nach meinem Smartphone schlagen, genau getroffen und die Cam ausgelöst. Ein 2tes Mal passierte es wie oben beschrieben. Ich nenne das: im Stande dazu sein.
 
@DerTigga: Gut, aber diese Beispiele spielen hier keine Rolle.
 
@gutenmorgen1: Beschließt du einfach mal so ?
 
@gutenmorgen1: "Gut, aber diese Beispiele spielen hier keine Rolle." lol
Deine Aussage ist doch "Katzen sind jedenfalls nicht im Stande, ein Foto von sich zu machen." Wenn er dann mit seinem Beispiel beweißt, dass du Blödsinn geredet hast, dann spielen seine Beispiele keine Rolle?! Deine Aussage spielt keine Rolle weil sie durch seine Beispiele widerlegt ist.
 
@DerTigga: In deinem Beispiel bist du Miturheber! Deswegen spielt es hier keine Rolle.
 
@gutenmorgen1: Was hat das damit zu tun ? Davon / darüber hab ich keinerlei Wort verloren und wollte es auch garnicht !?
Es geht REIN um DEINE Behauptung des NICHT im Stande dazu seins !
 
@DerTigga: Mit "Gut" von re:2 meine ich "OK, du hast mit deinem Beispiel recht.
Mit "Hier" meine ich das Thema dieses Artikels und nicht deine Beweisführung.
 
@gutenmorgen1: Still vor sich hin meinen kann man bekanntlich jede Menge. Drückt man es nicht rechtzeitig in Worten oder ähnlichem aus, muss man eben mit den Folgen leben.
 
@gutenmorgen1: "Wieviele Tierearten werden das wohl sein? Katzen sind jedenfalls nicht im Stande, ein Foto von sich zu machen."

Keins und jedes das genügen Masse oder Geschwindigkeit aufbringt!

Kein Tier wird "Bewusst" ein Foto machen, aber Tiere sind sehr wohl dazu in der Lage eine Kamera umzuschmeißen und damit ein Foto versehendlich auszulösen, selbst der Wind könnte das und erlangt auch an den/seinen Bildern keine Rechte.

Das Foto des Makaken war ein "Unfall", eine nicht absichtlich/vorsätzlich herbeigeführte Aktion, daran (an den Unfall) darf niemand rechte erlangen der Makake nicht und auch keine extremistische (meine Meinung) Organisation, die das Wohl einzelner (insbesondere sich selbst) über das Wohl aller stellt.
 
@gutenmorgen1: Da mein Handy ein kapazitives Display hat (wie die meisten Smartphones), kann sogar eine Kakerlake ein Foto machen, wenn sie über das Display läuft. Willst Du der Kakerlake auch Urheberrechte einräumen? Abgesehen davon, dass das Urheberrecht in dem Affen-Fall gar nicht zum Tragen kommt. In den USA, wo der Fall verhandelt wird, gibt es nämlich gar kein Urheberrecht, sondern ein Copyright. Leider haben viele Menschen den Unterschied nicht begriffen und verwechseln beide.
 
Haben die sonst keine Probleme? Es geht nur noch ums abkassieren.

Rein rechtlich dürfte doch der Besitzer der Kamera im Recht sein, weil das Tier "freiwillig" seine Kamera genommen hat und ein Foto von sich erstellt hat. (Auch wenn er nicht wusste was er tat ;-) )

Aber wenn Peta dem Affen schon menschliche Rechte einräumen will, dann muss man das auch betrachten, dass das Foto ja nicht vom Menschen, sondern vom Tier selbst erstellt wurde.

Und wenn sie damit durchkommen dürfte ja klar sein was los ist, wenn dann jeder versucht mit Tierfotos Geld zu kassieren....
 
@andi1983: Rechtlich ist er eben nicht im Recht weil es um das Urheberrecht geht. Das Urheberrecht liegt immer bei demjenigen, der das Foto, Kunstwerk, ect. geschaffen hat und kann auch nicht verkauft, verschenkt ect. werden.

"Und wenn sie damit durchkommen dürfte ja klar sein was los ist, wenn dann jeder versucht mit Tierfotos Geld zu kassieren..."
Was genau soll das bedeuten? Gibt es soviele Tierfotos, die von Tieren gemacht wurden?
Menschen können jedenfalls seit jeher Geld für ihre Tierfotos kassieren.
 
@gutenmorgen1: Unser Recht gilt aber für Menschen und nicht für Tiere. Tiere sind rechtlich gesehen eine "Sache".
Und sobald eine Sache keine "Marke" hat, gilt auch kein Urheberrecht.

Von daher ist unser Recht überhaupt nicht anwendbar.

Sorry aber wenn es um das geht, dürfte jetzt keiner mehr ein Foto von einem Tier machen und es z.B. auf Facebook öffentlich posten.

Irgendwo hört dieser Gleichstellungswahnsinn auch irgendwo auf.

Ja das ist schon klar, dass man für seine Tierfotos Geld machen kann, wenn man z.B. einen Kalender anfertigt, oder es für die Werbung genutzt wird.
Aber hier geht es um ein wildlebendes Tier.
 
@andi1983: "Unser Recht gilt aber für Menschen und nicht für Tiere. Tiere sind rechtlich gesehen eine "Sache"."

Und genau das will PETA vor Gericht bestreiten.
Das sollte man bei Tieren die nachweissbar ein Bewusstsein von sich selbst haben, zumindest alle 50 Jahre mal versuchen.

"Sorry aber wenn es um das geht, dürfte jetzt keiner mehr ein Foto von einem Tier machen und es z.B. auf Facebook öffentlich posten."

Das ist nicht nur eine andere, sondern eine vollkommen andere Baustelle.
 
@gutenmorgen1: Peta macht sich in diesem Fall einfach lächerlich. Ein Verstoß gegen Urheberrecht würde unter das Zivilrecht fallen. Daher müsste der Affe selbst klagen. Peta hätte überhaupt kein Recht Klage zu erheben, denn dann würde sie den Affen seiner Rechte berauben. Völlig absurd.
 
@Nunk-Junge: Wie kann der Affe klagen? Genau wie bei einem Kind müssen das die Interessensvertreter machen.
PETA will ganz offensichtlich eine Gesetztesänderung erreichen.
 
@gutenmorgen1: Interessenvertreter haben kein Klagerecht. Ich kann ja auch nicht behaupten ein Interessenvertreter für das Nachbarskind zu sein und dann in dessen Namen gegen die Schließung einer Kita klagen. Die Eltern sind gesetzliche (!) Vertreter und könnten im Namen des Kindes klagen. Im Affenfall ist Peta aber nicht der gesetzliche Vertreter des Affen, sondern nur ein selbsternannter Rächer. Mit einer Zivilrechtsklage waren sie sehr schlecht beraten.
 
@Nunk-Junge: Wer ist der Interessensvertreter von wild lebenden Tieren wenn nicht anerkannte und eingetragende Tierschutzorganisationen?
 
@gutenmorgen1: Übrigens kann man auf diesem Weg keine Gesetzesänderungen erreichen. In Deutschland sowieso nicht, da wir eine codifizierte Rechtsprechung haben. Rechtsprechung folgt Gsetzen. Gesetze werden nicht durch Gerichte gemacht, sondern durch den Gesetzgeber. In den USA hat man dagegen ein Fallrecht. Da könnte man zwar die Rechtsprechung ändern, denn die Rechtsprechung folgt nicht den Gesetzen, sondern Fällen. Aber eine Gesetzesänderung wäre es eben auch nicht.
 
@gutenmorgen1: JEDER kann sich selbst zum Interessenvertreter erklären. Mit welcher Begründung willst Du das Peta zubilligen, aber dem WWF oder Bund oder Greenpeace oder dem Jadgverband verweigern? Und warum sollte der Fotograf nicht auch ein Interessenvertreter sein?
 
@Nunk-Junge: Eben und da sich das ganze in den USA abspielt...
 
@gutenmorgen1: Die spinnen, die Amerikaner.
 
@andi1983: Nö, sind sie rechtlich gesehen nicht. http://www.tierrecht-aktuell.de/index.php?option=com_content&view=category&layout=blog&id=18&Itemid=8
 
@DerTigga: "Sind keine Sachen [...] Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden" - lol

Auch wenn für Tiere gewisse Schutzrechte ("Tierschutz") gelten, haben sie jedenfalls keine eigene Rechtspersönlichkeit, die ihnen irgendwelche Rechte oder Pflichten geben würde.

Wird sich vielleicht irgendwann ändern, wenn die Tiere die Macht übernehmen, aber so lange...
 
@rallef: Auf diesen besonderen Gesetzen basierend, sind (zusätzlich) die Gesetze für Sachen anwendbar lese ich da. Du wohl was anderes.
 
@DerTigga: BGB §90a Tiere:

....Auf sie sind die für Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, ....
 
@DerTigga: Vielleicht liest Du das noch mal unvoreingenommen durch ;-)

Was soll denn der Blödsinn, dass auf die besonderen Gesetze die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden seien... Die Pronomen "Sie" in Satz 2 und 3 beziehen sich auf das Subjekt des 1. Satzes.

Guckst Du Wikipedia (oder einen beliebigen anderen Kommentar: "Allerdings sind auf Tiere weiterhin dieselben Vorschriften anzuwenden, die auch für Sachen gelten"

Liest Du weiter, Kritik der Grünen: "Den Grünen ging das Gesetz nicht weit genug. In der zweiten Lesung bezeichnete Charlotte Garbe den Entwurf als 'eine beschämende Karikatur dessen, was die Tierfreunde in der Bundesrepublik Deutschland seit Jahren gefordert haben'; und sprach von einer 'kosmetischen Anpassung des BGB'."

Ja, Tiere werden immer noch wie Sachen behandelt, es gelten nur spezielle Schutzrechte.

edit: Ich sehe gerade, Du hast Dich selbst korrigiert ;-)
 
@gutenmorgen1: sry, aber hier geht es vor allem darum wer gerne das Geld kassiert. Und gerade der peta ist doch jedes Mittel recht um an Geld zu kommen.
 
Tiere werden hier nach Gesetzen wie Gegenstände behandelt. Urheberrecht geht da nicht.
 
@jediknight: Und das wird auf immer und ewig so bleiben...
 
@gutenmorgen1: bis jetzt ja, aber soll ja für hunde und katzen geändert werden.
 
@Sir @ndy: Oo weshalb das?
 
@Shadow27374: Na damit sie (als Urheber) ihre Gebissabdrücke in deinen Armen und Beinen als moderne Kunst verkaufen dürfen. Oder dachtest du etwa was anderes ? *fg
 
@DerTigga: Hä.^^
 
@jediknight: Ach so, also kann man neuerdings vor Gericht gezerrt werden, weil man einen Stuhl gequält hat?
 
@davidsung: Man kann auch nicht vor Gericht gezerrt werden wenn für das Quälen des Tiers ein "vernünftiger Grund" (wie etwa Schlachten oder Tierversuche) vorliegt. Klingt das mehr nach humanem Recht oder nach Gegenstandsrecht?
 
@Minty_Insurrect: Siehe [o8][re:1]. jediknights Aussage ist falsch.
 
@davidsung: Sie ist unspezifisch, nicht falsch. Tiere werden nicht immer als Gegenstände behandelt, aber in Dingen die nicht anderweitig geregelt sind schon. Bei einer Scheidung darf sich ein Hund beispielsweise nicht aussuchen ob es bei Herrchen oder Frauchen bleibt. Da gibt es einen Besitzanspruch und dieser kann eingeklagt werden.

Ich kann einen Hund auch verkaufen. Tiere werden rechtlich wie Sachen behandelt. Der § im BGB gilt nur der Gedanklichen unterscheidung.
 
(Tier-) Schutzrechte sind unabhängig von einer eigenen Rechtspersönlichkeit nach §1 BGB
 
die selbstherrlichen Ökoterroristen wollen sich mal wieder wichtig machen
http://www.petatotet.de/
 
Vollkommender Quatsch! Da Tiere in Deutschland als Sache gelten und Sachen kein Recht besitzen können, ist es also QUATSCH. Es müste erst ein bis mehrer Gesetze geändert werden. Und das wird voresrt nicht geschehen, da die Lobbyisten von Pharma und der Lebensmittelindustrie das nicht wollen.
 
@Lordlinux: Auch für dich die offiziell rechtliche Sicht des ganzen:
Sind Tiere Sachen ?
Bereits im Jahre 1990 wurde in das BGB ein neuer § 90 a („Tiere“) eingefügt. In dieser Vorschrift heisst es:
„Tiere sind keine Sachen. Sie werden durch die besonderen Gesetze geschützt. Auf sie sind die für die Sachen geltenden Vorschriften entsprechend anzuwenden, soweit nicht etwas anderes bestimmt ist.“
 
@DerTigga: Mit anderen Worten: Sie werden als "Sache" behandelt, es sei denn in entsprechenden Gesetzen gibt es Passagen die besondere Rechte für Tiere einräumen die "Sachen" nicht haben.
 
@DerTigga: Das mag ja sein das der §90 a dem Schutz des Tieres dient. Nicht desto trotz muss man als Empfänger von Rechten in Deutschland Rechtsfähig sein. Und dieses Gesetz setzt vorraus, dass man rechtfähig ist. Rechtfähigkeit erlangt man unter bestimmten Voraussetznungen als Person z.B der Geburt. Dieses Gesetzt beinhaltet keine Tiere. Da Tiere rechtlich laut " § 90 a" als " LEBENDE SACHE" zu betrachten sind.

So jetzt habe ich aber kein bock mehr. Ist ja nicht meine Meinung. Aber der Vorschlag ist absoluter Bullshit.
 
@Lordlinux: Das Peta da übertreibt, in dem Punkt bin ich völlig deiner Meinung.
 
@DerTigga: Wenn Tiere keine Sachen sind, weshalb muss man dann nur für den Schaden aufkommen wenn man einen Hund z.B. überfährt? Mit Schaden ist der Preis der Sache gemeint also z.B. die 200€ für son Tier.
 
Und wenn man glaubt bekloppter gehts nichtmehr kommt die PETA daher und beweist das Gegenteil.
 
Ob die Homo Sapiens bei PETA auch gut schmecken wenn man sie durchbrät?
 
Ok.... wenn die Kamera durch enorm hohe Luftfeuchtigkeit am Auslöser kondensationsbedingt einen "Kurzschluss" hat und plötzlich ein Bild schießt; Wer ist dann der Urheber? Luft? Denn diese transportiert die Feuchtigkeit. Feuchtigkeit? Kleine Wassertropfen, grosse Tropfen, oder doch gleich ganze Meere? Oder sind es doch eher die eingelagerten Elemente - denn wie wir wissen ist reines destilliertes Wasser nicht leitfähig - die wieder durch den Mensch und seine salzigen, fettigen Patschefinger dort am Auslöser hinterlassen worden? Dann könnte man auch gleich sagen, dass der Mensch in letzter Instanz hier der eigentliche Urheber ist - dieser jedoch existierte ohne Wasser und Luft gar nicht, womit wir wieder bei Luftfeuchtigkeit wären...
 
@tinychubbyman: Da wir aus derselben Materie bestehen wie das gesamte Universum, sind wir Urheber von uns allen und allem.
 
hmm ja ne is klar
 
Hat der Affe Facebook? Einfach dort hochladen und das Thema ist durch ;)
 
Mir wäre es lieber, das die Tatsache einen Affen zu einem selfie zu verleiten als Tierquälerei gewertet wird
 
@Chadisko: Ich stelle es mir ein klein wenig schwierig vor, das bloße halten einer Kamera in der Nähe des Affens als tierquälerisches anbieten einer Diebstahlgelegenheit zu bewerten *fg
 
Ein Tier gilt immer noch als sache. es kann gekauft und verkauft werden, witziger weise sogar patentiert. Da ist die sache dann doch wohl klar. Mein Toaster bekommt auch kein Urheberrecht auf seine Selfies, selbst dann nicht wenn er welche von sich machen könnte
 
Mister Naruto müsste zu einem Anwalt gehen und klagen. Wer Fotos erstellen kann, der kann auch die seine Urheberrechte verteidigen.
Danach sollte er aber auch bald mal zu einem Zahnarzt vorbeigehen und eine Prothese anpassen lassen.
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