Lenovo: Datensammel-Software auch auf ThinkPad & Co. entdeckt

Seit dem Superfish-Skandal steht der Computer-Konzern Lenovo unter verstärkter Beobachtung - doch das hält diesen offenbar nicht davon ab, im Hintergrund Nutzerdaten zu sammeln und die Kunden darüber nicht ordentlich zu informieren. mehr... Laptop, Ultrabook, Lenovo ThinkPad X1 Carbon Bildquelle: Lenovo Laptop, Ultrabook, Lenovo ThinkPad X1 Carbon Laptop, Ultrabook, Lenovo ThinkPad X1 Carbon Lenovo

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Dabei sollte man beachten, dass der Nutzer eben nicht generell "ausspioniert" wird, sondern lediglich Daten bezüglich der Nutzung von Lenovos eigenen Softwareprodukten gesammelt werden - wie in dem Support Artikel auch beschrieben. In jedem dieser Lenovo-Programme kann man die Datensammlung unterbinden (bzw. man wird beim ersten Start gefragt ob man möchte, dass Daten über die Benutzung gesammelt wird. Da ist der Artikel hier leider etwas ungenau.
 
@anonymus567: wenn der Hersteller sagt, dass die Informationen anonymisiert sind und nur bestimmte Bereiche betreffen - dann glaubt man ihm das. Warum auch sowas hinterfragen, lebt sich viel einfacher wenn man das einfach schluckt.
 
@e-foolution: Jedenfalls ist nichts gegenteiliges bewiesen - unschuldig bis die Schuld bewiesen ist, so ist jedenfalls das Rechtssystem hier in Deutschland. ;-)

Mehr als das transparent aufzulisten was gesammelt wird kann Lenovo auch nicht tun - das kann man dann glauben, oder nicht.
 
@anonymus567: komisch, sieht gar nicht wie ein Gerichtssaal aus hier. Ich dachte ich tausche hier meine Meinung mit denen anderer Interessierter zu diesem Thema aus ...
 
@e-foolution: Egal ob vor Gericht oder nicht, der allgemeine Grundsatz ist eigentlich immer gut und anzuwenden. Also das denke ich auf jeden Fall. Wieso? Weil es fair ist. Man selber möchte ja auch nicht gleich vorverurteilt werden...
 
@anonymus567: Vorverurteilen von einer Person oder gesunde Skepsis gegenüber einem Unternehmen, dass in kürzester Zeit mehrfach negative Schlagzeilen im Bezug auf das Sammeln von Nutzerdaten hinnehmen musste ...

Meiner bescheidenen Meinung nach, ist das nicht das gleiche. Wer als Kunde erst auf ein jahrelanges Gerichtsverfahren warten will bevor er solche Berichte in seine zukünfitigen Kaufentscheidung einfliessen lässt ist für mich vor allem eines - Naiv.
 
@anonymus567: Das Problem ist hier das Wort "transparent". Das haben sie eben nicht getan, sondern in irgend einem Support-Dokument vergraben. Wenn das stimmt, was im Artikel steht (90-Tage-Ablauf stimmt nicht etc.), ist das so oder so ein Vertrauensbruch.
 
@anonymus567: nicht wenn es um Urheberrechtsverletzungen geht, da ist man schuldig bis man das Gegenteil bewiesen hat (was eigentlich unmöglich ist).
 
hab selbst ein lenovo thinkpad s540. kann ich irgendwo überprüfen wo der dienst ist und wodurch er installiert wird? hab selbst windows aufgespielt. aber wenn der dienst sich selbst startet und beendet, wird die suche nicht so einfach sein.

hints are welcome :)
 
@L-ViZ: Im Lenovo Dokument wird aufgelistet zu welchen Programmen Lenovo Daten sammelt, wenn man der Datensammlung zustimmt: https://support.lenovo.com/us/en/documents/ht102023 Diese Programme bringen die entsprechenden Dienste mit.

Solltest du die Programme nicht nutzen musst du dir keine Sorgen machen, denn dann werden keine Daten gesammelt. Solltest du die Programme nutzen sollte es in jedem dieser Programme Einstellungen geben um die Datensammlung zu unterbinden.
 
Überrascht mich wenig.. Finde es aber immer gut wenns öffentlich gemacht wird!
 
Genau desshalb sollte man nach dem Kauf eines solchen Geräts einen Clean install machen damit die ganze Trial Software Bloatware weg ist und somit auch gewisse system Settings wie solch ein Schedule Task.
 
@AGF-Master: nützt nix, die Software kommt in diesem Fall immer wieder aus dem Bios "hoch".
 
@e-foolution: Das ist nicht wahr. Das war ein ganz anderes Programm. Diese Software kommt nur auf das System, wenn man sie zusammen mit anderen Lenovo Programmen installiert. Ansonsten ist sie nicht vorhanden.
 
@anonymus567: Steht oben im Artikel anders. "[...]wurde erneut eine Software auf Lenovo-Rechnern entdeckt, die Daten an den Hersteller schickte. Diese wurde über BIOS-Manipulationen ins System geschrieben und tauchte entsprechend auch auf Rechnern auf, bei denen die Nutzer erst einmal ein blankes Windows-System installiert hatten."
 
@e-foolution: Dieser Absatz bezieht sich noch auf Superfish
 
@AGF-Master: Ich vergrößere das Zitat mal um einen weiteren Halbsatz, dann wird deutlich, dass es sich eben nicht um Superfish handelt: "_Nachdem sich die Aufregung um Superfish etwas gelegt hatte_, wurde erneut eine Software auf Lenovo-Rechnern entdeckt, die Daten an den Hersteller schickte. Diese wurde über BIOS-Manipulationen ins System geschrieben "
Ich möchte nicht ausschliessen, dass Winfuture hier vielleicht einen Fehler gemacht hat, aber - es steht so im Text. Da steht dass die "eine neue gefundene Software" sich über "Bios-manipulation ins System schreibt" und "Daten an den Hersteller schickt". Das "diese" im zweiten Satz bezieht sich auf die "erneut entdeckte Software" aus dem vorangegangenen Satz - wie auf Deutsch üblich, ergo eben nicht auf Superfish.
 
@e-foolution: Das bezieht sich auf das hier: http://winfuture.de/news,88425.html Da ist der Artikel vielleicht etwas missverständlich formuliert.
 
@anonymus567: Wie gesagt, Ich will das gar nicht ausschliessen, das hier ein Fehler gemacht wurde. Im Text steht es aber so, dass lässt sich mit den jetzigen Formulierungen nicht anders interpretieren.
Ich lese aber auch den Computerworld-Artikel so, dass sich auch die jetzt neu bemängelte Software wieder aus dem Bios installiert. Englisch ist allerdings nicht meine Muttersprache, vielleicht verstehe ich da was falsch.
 
@e-foolution: Ne hast schon recht das ist doof formuliert, aber auch der Artikel vom Computerworld geht zuerst auf die alten news ein..

Die aktuelle beinhaltet nur einen task den man einfach stoppen oder löschen kann.
 
@e-foolution: Naja das mit dem BIOS war Superfish... von dem Task weis man das nicht.
 
@AGF-Master: habe jetzt keine Lust zu googeln, aber das was nicht Superfish. Da istallierte sich eine Lenovo-Software ungefragt auch auf ein frisch installiertes Windows. Ohne den Benutzer zu fragen. Das Verhalten kann man irgendwo im BIOS abschalten.
edit: doch gegoogelt:
http://www.silicon.de/41615779/windows-rootkit-installiert-ungefragt-lenovo-software/
 
Erwähnenswert ist, das die ungefragt abgefaßten Daten auf einen Server in den USA gehen. Und, das der manuelle deinstall nicht vorgesehen ist. Toll.............und jetzt?
 
@Soundpatrol: Nicht ungefragt. Man wird bei jedem erstmaligen Start einer Lenovo Software gefragt ob man die Datensammlung möchte: http://i.imgur.com/5yUvwRS.jpg
 
@anonymus567: es sei denn es geht über das BIOS:
http://www.silicon.de/41615779/windows-rootkit-installiert-ungefragt-lenovo-software/
 
@Firefly: Was hier aber nicht der Fall ist - das waren ganz andere Geräte, und eine ganz andere Software
 
@anonymus567: ach nein ? Die Software Lenovo Customer Feedback Program 64 gelangt über das BIOS auf den PC !
Googel mal danch
 
@anonymus567: Mit dem BIOS magst du Recht haben, aber was mir auffällt: du verteidigst Lenovo gegen so ziemlich jeden Kommentar hier, bist richtig mit Herzblut dabei.
 
@larsh: Ich habe nur die Fakten zu dem Thema klargestellt ;-) Daran kann ja wohl nichts schlecht sein, oder?

Aus meiner Sicht ist das ganze einfach kein richtiger Skandal. Superfish war ein Skandal, der wirklich vertrauenserschütternd war - deswegen empfehle ich auch keine Low-End Consumergeräte von Lenovo. Das hier ist im Prinzip: Lenovo hat Software, die Benutzungsdaten sammelt, wenn man seine EInverständnis gibt.
 
@Firefly: Nein, das stimmt nicht. Auch in dem Artikel, den du verlinkt hast, wird klargestellt, dass es sich um eine andere Software handelt.
 
@anonymus567: ich hab das so verstanden

Die eigentlich sendenden Software wird über das Bios installiert, ist also grundsätzlich da und wird sicher auch so etwas wie "nutzt keine Software von uns" senden
Die Lenovo Software die ich dann nutze frägt mich ob Nutzungsdaten gesammelt werden dürfen...

Gesendet wird aber so oder so, ob nun Nutzungsdaten gesammelt werden oder nicht?!
 
@anonymus567: um welche Software handelt es sich dann ?
Ohne Fakten kommen wir hier nicht weiteer.
Ausserdem wiürde es kein Trara geben, wenn das mit Zustimmung des Nutzers erfolgt.
 
@Firefly: Bei dem vorheringen Fall aus dem August ging es um Lenovo Consumer Notebooks, bei denen nach einer Clean-Install automatisch das Lenovo Optimierungsprogramm Lenovo Onekey Optimizer installiert wurde. Problem war, dass dadurch eine Sicherheitslücke im System entstand, siehe: https://support.lenovo.com/us/en/product_security/lse_bios_notebook

@0711, in dem Fall wird gar keine Software vom BIOS aus installiert. Das macht Lenovo schon seit Monaten nicht mehr (auf ThinkPads haben sie es AFAIK auch nie), da das gegen Microsofts Bestimmungen verstößt.

So wie ich das verstehe wird der Task jeden Tag ausgeführt, wenn es aber nichts zu senden gibt wird auch nichts gesendet.
 
Solch ein Verhalten gehört verboten und sollte bestraft werden.
 
@ESmazter: Sehe ich genauso. Dabei mag ich deren Hardware, ich bin hier von Lenovo-Laptops regelrecht umzingelt :)
 
@Firefly: Habe gestern auch meinen alten Thinkpad durch einen neuen Thinkpad ersetzt. Die Hardware ist echt spitze.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Lenovos Aktienkurs

Lenovos Aktienkurs -1 Jahr
Zeitraum: 1 Jahr

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.