Edward Snowden: Warum wir nichts von Außerirdischen mitbekommen

Die Frage, ob es außer uns noch andere intelligente Lebewesen in der Milchstraße gibt, beschäftigt die Menschheit seit längerer Zeit. Warum wir von solchen bisher nichts gehört haben, versucht das so genannte Fermi-Paradoxon zu erklären. Und mehr... Edward Snowden, Whistleblower, Verax Bildquelle: Edwin Lee (CC BY-ND 2.0) Edward Snowden, Whistleblower, Verax Edward Snowden, Whistleblower, Verax Edwin Lee (CC BY-ND 2.0)

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Also in Kurz:

1) Intelligentes Leben ist schon wieder tot
2) Sie wollen sich vor uns verstecken (verschlüsselung)
3) Man mussn glück haben und genau den Zeitpunkte treffen an denen zwei Zivilisationen einen ähnliches technisches Verständnis haben und sich auch Gegenseitig finden wollen.
 
@pikachu750: also im Prinzip wie beim daten :-)
 
@scar1: Ehrenhafter Klingone sucht Welt zum unterwerfen... Bei Interesse bitte nur Mail mit GalcticPGP 13.5 oder neuer. Zuschriften ohne Satellitenbilder werden nicht beantwortet.
 
@Chris Sedlmair: gefällt mir!
 
@scar1: Nur dass man bei einem Blinddate selten Gefahr läuft als potentielle Nahrungsergänzung zu enden. :-)
 
@Kobold-HH: Dein Blind Date mit "Lamblecter33" solltest du doch lieber absagen.
 
@crmsnrzl: Auch "Hanibal" ist kein vertrauenerweckender Name :-)
 
@Kobold-HH: Ja aber einer Voller Erwartungen^^
 
@Kobold-HH: Als Mann Ja. Als Frau ...
 
@MariaBrown: Nur weil 99% der Männer beim Date eine Frau gern "vernaschen" würden, heißt es nicht zwingend, dass er sie auch "zum fressen" gern hat ;-)
 
@pikachu750: Das sie wollen sich vor uns verstecken muss nicht unbedingt der Fall sein. Im Prinzip hat er nämlich recht denn Verschlüsselung ist überall dort nötig wo es Geheimnisse gibt die nicht für jedermann bestimmt sind. Unsere Verschlüsselungen zielt ja auch nicht primär darauf ab nicht von Außerirdischen belauscht zu werden sondern vor dem Nachbarn, jemand fremden der mitlesen will, anderen Firmen die Geheimnisse wissen wollen oder der "Achse des Bösen".

Wenn man davon ausgeht dass außerirdische Völker eine ähnliche Entwicklung hatten dann muss man den Zeitraum erwischen der unverschlüsselt kommuniziert wird. Alles andere werden wir schlicht nicht als von einer intelligente(re)n Rasse künstlich hergestellten Kommunikation erkennen.
 
@pikachu750: sehe ich anders:

Punkt 2 eigentlich sucht man nicht nach etwas "zu verstehenden", sondern nach sich wiederholenden Mustern, diese kommen auch in verschlüsselter Kommunikation vor.

Punkt 3 ist nur dann gegeben, wen die Distanz der Zivilisationen "räumlich nahe" ist.
Elektromagnetische Wellen setzen sich mit Lichtgeschwindigkeit fort, wen man mal Störquellen nicht beachtet, heißt das das Signal (die Zivilisation) ist so "alt" wie die Strecke die es zurückgelegt hat.
 
@Kribs: wenn die Nachricht all zu lange / weit unterwegs ist, wird sie durch Raumkrümmungen und Beobachtungs- bzw. Messeffekte (Unschärferelation) geringfügig verändert.
Und nicht nur intelligentes Leben "beobachtet" oder "misst", jegliche Interaktion von Wellen / Teilchen zueinander ist eine "Messung".
Es muss also nicht zwingend so sein, dass jedes "bit" nach dem anderen folgt und somit die Reihenfolge und der Abstand zwischen den "bits" erhalten bleibt.
 
@pikachu750:
Eigentlich alle samt falsche bzw. nicht vollständige Schlussfolgerungen.

1) Das stimmt nicht. Es geht ja nicht darum eine noch lebende Zivilisation zu finden sondern, nur den Beweis, das es definitiv mal eine gegeben hat. Auch wenn diese schon ausgestorben sind, wären ihre Signale empfangbar. Also ist die Aussage: "Zivilisation Tod, deswegen können wir sie nicht finden" ist falsch.

2) Verschlüsslungen werden nicht nur verwenden um sich zu verstecken.

3) Nicht beide Zivilisationen müssen auf dem selben Stand sein. Das eine muss in Relation zu der Entfernung der Erde den technischen Stand habe, wo ihrer Signale nicht massiv verschlüsselt sind. Wir selber können dabei technisch überlegen sein (oder andersherum).
 
@pikachu750: Naja die Verschlüsselung dürfte weder interplanetare Gründe haben (also wir oder andere "Aliens"), sondern planetare Gründe, wie bei uns.
Wir verschlüsseln unsere Kommunikation ja nicht, damit Aliens sie nicht verstehen können, sondern damit andere aus unseren eigenen "Zivilisationen" auf unserem Planeten unsere Kommunikation nicht nutzen können, um uns zu schaden.

Eine Verschlüsselung hat nur einen Sinn, wenn es jemanden gibt, vor dem man sie schützen muss.
Also nur wenn andere Zivilisationen intern genauso feindlich sind wie wir, würde das Sinn machen. Eine Alien Zivilisation die friedlich mit sich selber ist, würde erst mal keinen Grund zur Verschlüsselung haben.
Andere Gründe wären externe Feinde oder wenn man selber der Feind sein will (Invasion).

Man müsste also voraussetzen, dass anderen Rassen auch nicht intelligenter sind als wir und intern und extern nur feindselig denken können (wie wir auch).
In dem Fall wäre es eh besser, wenn wir auf keine anderen Zivilisationen treffen würden. Entweder würden diese uns bei den Annahmen entweder erobern wollen und vernichten wollen weil sie angst hätten, dass wir sie oder andere erobern wollen (und wenn wir aktuell zu anderen Sternen reisen könnten, würden einige unserer Staaten das 100%ig auch tun!).
 
@Scaver: "Man müsste also voraussetzen, dass anderen Rassen auch nicht intelligenter sind als wir und intern und extern nur feindselig denken können (wie wir auch)."

Das würde die Annahme zugrunde legen, dass wir nicht anders können als feindselig zu sein.
Dass dem doch möglich ist, haben wir schon bewiesen. Der Rest ist selektive Wahrnehmung, im Kleinen wie im Großen.

Ungeachtet dessen, ist die Sorge (Angst), sie (die Außerirdischen) könnten uns aus angst vor uns vernichten wollen, nicht unbegründet. Genau genommen fürchten wir, dass sie sich vor uns fürchten. Die Ironie darin ist nicht ganz unerheblich.
Das fußt auf der Angst vor dem Unbekannten oder Fremden und stellt ein allgemeines Problem dar. Und das beginnt schon, wenn ein Durchreisender aus der Stadt mit dem Waagen in einem bayrischen 40-Mann-Bergdorf liegen bleibt, geht weiter beim ungewohnten Dialekt, der fremden Sprache, unbekannten Gepflogenheiten und die "falsche" Hautfarbe ist auch noch längst nicht das Ende.

Aber glücklicherweise erliegt nicht jeder dieser Angst.

Was das Erobern und/oder ausbeuten der Ressourcen angeht, muss man sich allerdings wenig Sorgen machen. Außer Leben (soweit wir wissen) gibt es auf der Erde nichts, was es nicht Milliardenfach in relativer Näher um uns herum nicht auch gäbe. Wenn also nicht wir das Ziel ihres Interesses sind, wäre es völlig unsinnig sich mit uns abzugeben. Das wir als Kollateralschaden über die Klinge springen, ist da noch wesentlich wahrscheinlicher.
 
@crmsnrzl: Das stimmt so nicht ganz, würde ich sagen. Es gibt eben eine Sache nicht milliaredenfach in näherer Umgebung. Einen für atmende kohlenstoffwesen bewohnbaren Planeten. Und wenn Sie danach gesucht haben, werden Sie mit sicherheit nicht mehr gerne gehen wollen, denn Sie müssen seeeeehr lange gelfogen sein, um hierher zu kommen.
 
@trixn86: Wenn sie zu interstellaren Reisen fähig sind, befinden sich haufenweise derartige Planeten in der Umgebung (im kosmischen Maßstab).
Ansonsten basiert dein Szenario auf einer Reihe von Annahmen, welche in der Summe wieder ziemlich unwahrscheinlich sind.

Wie ich bereits sagte (siehe "wenig Sorgen") ist das nicht unmöglich, aber andere Szenarien sind weitaus wahrscheinlicher.
 
@crmsnrzl: Was für ein Szenario? Ich habe nur gesagt, dass wenn Sie hier eintreffen, dann wollen Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit bleiben. Dass die Wahrscheinlichkeit für ihr Eintreffen praktisch gegen Null geht, ist mir klar. Dass man in Tagen von Planet zu Planet fliegt, dass geht nur in Star Trek. In der Realität sind Sie wahrscheinlich eher Jahrhunderte oder sogar Jahrtausende unterwegs gewesen mit dem klaren Ziel Erde. Und da werden Sie nicht einfach sagen "Oh, schon besetzt, wir fliegen woanders hin". Wie gesagt, ich sage ja nicht dass das passiert. ABER WENN es passiert, dann wollen Sie bleiben. Denn dass es hier Leben gibt, ist ja gerade das relative Alleinstellungsmerkmal der Erde gegenüber den allermeisten anderen Planeten.
 
@trixn86: Dann verstehe ich deinen gesamten Einwand nicht.

Ich sagte ja bereits: "Wenn also nicht wir das Ziel ihres Interesses sind, wäre es völlig unsinnig sich mit uns abzugeben."

Wenn es um Ressourcen geht oder um (nach unseren Maßstäben) bewohnbare Planeten, ist es ineffizient sich mit der Erde zu beschäftigen.

Wenn sie also gezielt zu uns Reisen, ist es der Mensch selbst, um den es geht.
Vielleicht studieren sie uns und siedeln uns in Reservate um, so wie wir es mit Tieren oder früher mit Indianern getan haben. Vielleicht experimentieren sie an uns. (Ein Fest für schlechte Hollywood-Filme) Eventuell haben sie auch friedliche Absichten.

Eine Ausnahme gibt es doch. Sollte sich herausstellen, dass die überwiegende Mehrheit der bewohnbaren Planeten tatsächlich bewohnt sind, dann ist Idee, man würde uns zur Lebensraumgewinnung ausrotten wollen, wieder etwas wahrscheinlicher.
 
@crmsnrzl: Wieso ist es ineffizient, zu uns zu reisen, wenn man nach einem bewohnbaren Planeten sucht? Hier sind die Bedingungen doch optimal. Das wüssten die Außerirdischen wahrscheinlich auch.
 
@trixn86: Zunächst mal setzt das voraus, dass die Außerirdischen eine ähnliche Physiologie wie die unsere aufweisen. Das ist aber gar nicht so wahrscheinlich wie viele gerne annehmen.
Lassen wir mal gänzlich andersartige Lebensformen außen vor (weil wir gar nicht wissen, was außer der uns bekannten Form von Leben noch möglich ist).
Außerirdische benötigen vielleicht einen viel höheren oder niedrigeren Luftdruck. Das sie Sauerstoff atmen ist auch alles andere als sicher. Selbst auf der Erde gibt es Lebewesen unter wesentlich höherem Druck leben oder Nitratatmer.
Nicht mal dass sie überhaupt Atmen, kann man voraussetzen.
Auch Schwerkraft ist ein wichtiger Faktor. Ich kann noch eine Weile weiter machen.

Dass die Erde Ideal für uns ist, liegt daran, dass wir uns hier entwickelt haben.
Dass sie für Aliens Ideal sein soll, ist mehr als nur unwahrscheinlich.

Natürlich gibt es einige Dinge in denen es naheliegend ist, dass sie uns darin gleichen. Das liegt in erster Linie daran, dass eine Anpassung an Bedingungen ist, die mehr oder weniger überall gegeben sind. Z.B. ist das Vorhandensein von Greifwerkzeugen, optischer Sensoren oder eines Mundes nichts, was die Erde für sie attraktiver machen würde.

Letztlich ist doch die Frage, warum einen bewohnten Planeten erobern und vom Ungezieferbefall reinigen, wenn man einen kosmischen Katzensprung weit entfernt auch einen unverseuchten Planeten haben kann.

Für alles andere sind die Vorkommen auf anderen Planeten viel reicher.
Erz, Eisen und andere schwere Elemente? Ich würde den Asteroidengürtel und den Merkur mitnehmen.
Wasser? Da findet sich hinter dem Neptun in mehreren Größenordnungen mehr "Meer". Zwar gefroren, aber das vereinfacht den Abbau eigentlich nur.
Leichte Elemente? Da sind stellare Nebel einfacher zu haben.
 
@crmsnrzl: Deshalb machen Lebewesen, die unter wesentlich höherem Druck leben, auch keine interstellaren Reisen. Es gibt sicherlich diverse Umgebungen, in denen sich irgendwie eine Art von Leben bilden kann. Wir reden ja aber über sehr intelligente Lebewesen. Und da gibt es einfach ein paar Randbedingungen.

Man kann auch davon ausgehen, dass die Außerirdischen ähnliche Temperaturen mögen. Zu kalt bedeutet, dass tote Hose ist und zu warm ist zerstörerisch. Temperaturen, bei denen Wasser flüssig ist, sind wahrscheinlich.

Alles in allem ist es sogar eher wahrscheinlich, dass die Außerirdischen uns ähneln würden, zumindest von den Bedingungen her, die sie zum Leben benötigen.

Außerirdische reisen nicht, um Ressourcen zu erbeuten. Wer sich auf interstellare Reisen begibt, kehrt nicht mehr zurück. Alleine schon wegen der Relativitätstheorie.
 
@trixn86: "Deshalb machen Lebewesen, die unter wesentlich höherem Druck leben, auch keine interstellaren Reisen."
Die Logik erkenne ich nicht.

"Wir reden ja aber über sehr intelligente Lebewesen. Und da gibt es einfach ein paar Randbedingungen."
Ist richtig. Ein erdatmosphärenartiger Luftdruck ist allerdings keine davon.
Sauerstoffatmosphäre auch nicht.

Ich rede nicht von Aliens in Pelzmänteln auf dem Titan, sondern davon, dass es noch viel mehr Faktoren gibt. Zu heiß, zu kalt, Wasser, Atmosphäre blabla. Nach dem du diese Eingrenzungen gemacht hast, gibt es immer noch eine riesige Palette von Planeten die sich stark von einander unterscheiden.
Z.B. Vielleicht stammen sie von einem kleineren Planeten, deshalb mit geringerer Schwerkraft und daher dünner Methanatmosphäre aus dem Planetensystem eines Roten Zwergs (dementsprechend auch die habitable Zone näher am Stern).
Unser Planet wäre alles andere als perfekt für sie. Schwerkraft zu hoch, Atmosphäre zu dick, die Luft selbst nicht Atembar.
Übrigens, noch nicht mal Atmung in unserem Sinne, ist eine eine Voraussetzung für intelligentes Leben.

Der Rest deines Kommentar zeigt, dass du noch ein sehr begrenztes Sichtfeld hast, was dieses Thema anbelangt.
Gerade eine nomadische Lebensweise mit Raubbau von Ressourcen Unterwegs, gehört zu wahrscheinlichsten Formen der interstellaren Reise für weit fortgeschrittene Zivilisationen überhaupt.
 
@crmsnrzl: Halte ich für eine veraltete Denkweise. Ich glaube, dass sich diese hoch entwickelten Lebensformen von ihren sterblichen Körpern getrennt haben und eigentlich nur noch in digitaler Form weiterexistieren. Es ergibt nicht viel Sinn einem organischen Körper die Strapazen einer Weltraumreise anzutun, außer der eigene Planet wird zerstört und man möchte diese Lebensform auf einen anderen Planeten umsiedeln. (Vermutlich auch nur, um ihn quasi im Museum ausstellen zu können)
Da die Relativitätstheorie wirklich eine Rolle spielt, müssen die Aliens quasi die Unsterblichkeit erreicht haben. Daher das wahrscheinlichste Szenario, dass sie mehrere künstliche Körper an mehreren Orten haben und dann zwischen ihnen hin- und herwechseln, wenn sie sich schnell von einem Ort zum anderen bewegen wollen.
Edit: oder eben sogar an mehreren Orten gleichzeitig sind.
 
@crmsnrzl: Ich habe ganz und gar keine begrenzte Sichtweise. Ich erkenne nur die engen Rahmenbedingungen an, die für Leben notwendig sind.

Die Temperaturspanne, die für Leben notwendig ist, ist sehr klein. Wie gesagt, flüssiges Wasser, das bedeutet mittlere Temperaturen im zweistelligen Plusbereich und keine zu großen Schwankungen. Solches Klima stellt sich am besten ein, wenn auf dem Planeten ein Treibhauseffekt im Gange ist.

Zu kleine Planeten haben eine zu schwache Gravitation und halten dadurch gar nicht erst eine Atmosphere, zu große Planeten haben eine zu starke Gravitation und zerquetschen buchstäblich alles Leben.

Der Stern darf nicht zu groß sein, da große Sterne sich sehr schnell aufbrauchen. Für die Entstehung von Leben braucht es aber sehr viel Zeit, einen Zeitrahmen von Milliarden Jahren. Zu kleine Sterne haben den Nachteil, dass die habitable Zone sehr nah am Stern liegt, wodurch die Planeten in dieser Zone meistens immer die gleiche Seite zum Stern zeigen, was eher nachteilig ist, da dann auf dem Planenten enorme Unterschiede im Klima auftreten. Ganz auszuschließen ist das aber nicht, dass auch dort Leben entstehen könnte.

Auch der Ort im Universum ist entscheidend. Es muss dort eher ruhig zugehen. Sternentstehungsgebiete sind z.B. ungeeignet. Unser Teil der Galaxie ist dagegen sehr gut geeignet.

Man muss auf seiner Reise keinen Raubbau betreiben. Interstellare Reisen sollten eher möglichst autark funktionieren. Für Beschleunigung und Abbremsen am besten die Energie eines Sternes nutzen und für die Ernährung bildet man ein Ökosystem nach, indem man Pflanzen anbaut. Für die Gravitation lässt man das Raumschiff rotieren. Nur mit Raubbau hätte man starke Schwierigkeiten, überhaupt die großen Abstände zu überwinden, ehe einem das Material ausgeht.
 
@trixn86: "Die Temperaturspanne, die für Leben notwendig ist, ist sehr klein. Wie gesagt, flüssiges Wasser, das bedeutet mittlere Temperaturen im zweistelligen Plusbereich und keine zu großen Schwankungen. Solches Klima stellt sich am besten ein, wenn auf dem Planeten ein Treibhauseffekt im Gange ist."
Ja und das funktioniert auch mit einer Methan-, Schwefeldioxid- oder Wasserstoffatmosphäre.

"Zu kleine Planeten haben eine zu schwache Gravitation und halten dadurch gar nicht erst eine Atmosphere, zu große Planeten haben eine zu starke Gravitation und zerquetschen buchstäblich alles Leben." Wenn man nichts als extreme kennt, sicherlich. Aber auch ein Vielfaches der Erdmasse ist kein Grund, der intelligentes Leben verhindert. 2m hohe Zweibeiner sind keine Voraussetzung dafür. Bei höherer Schwerkraft werden die Lebensformen entsprechend kleiner/flacher/stämmiger.

Auf Planeten mit höher Schwerkraft und/oder dichterer Atmosphäre erweitert sich die habitable Zone enorm. Der Planet kann deutlich näher an seinem Zentralgestirn liegen. Selbst auf der Erde gibt es leben, das bei 120°C floriert.
Eine höhere Schwerkraft ermöglicht Wasserstoffatmosphären, wodurch der Planet wesentlich weiter vom Stern entfernt noch bewohnbar bliebe.
Für Sonnenähnliche Sterne erweitert das die habitable Zone auf 10,5 AE.
Das wäre noch hinter dem Saturn
Für Rote Zwerge habe ich jetzt keinen Wert im Kopf, aber logischerweise ist es weniger.
Dazu kommt, dass Wasser als Grundvoraussetzung längst überholt ist. Auch Methan/Ethan kann diese Rolle übernehmen.

Da wir einmal dabei sind, bleiben wir bei dem massereichen Planeten mit Wasserstoffatmosphäre. Wie schon erwähnt, muss er nicht so dicht an seinem Stern liegen, wie z.B. ein erdähnlicher Planet. Dadurch spielen auch die Gezeiten eine geringere Rolle. Übrigens zeigt nicht mal der Merkur der Sonne immer die gleiche Seite. Die dichtere Atmosphäre würde zu dem die Temperaturunterschiede zwischen der dem Stern zugewandten und der abgewandten Seite stärker mildern, als es auf der Erde der Fall ist.

Die Photosythese würde sich auf Grund des anderen Strahlunsspektrums des Sterns auf den infraroten Bereich verlagern. Auch auf der Erde gibt es das.
Daraus hat sich nur keine "dominante/intelligente Spezies" entwickelt, weil die Bedingungen hier für die Konkurrenz günstiger waren.

Ja, es gibt gewissen Grenzen für (intelligentes) Leben. Diese sind aber bei weitem nicht so eng gefasst, wie du anscheinend denkst. Zudem lässt sich nicht ausschließen, dass Formen von intelligentem Leben existieren, die wir nicht mal als solche erkennen.

Auf das Thema mit dem Raubbau, geh ich jetzt nicht weiter ein. Der Kommentar ist bereits zu lang.
 
@mil0: Ich sagte "gehört zu den wahrscheinlichsten Formen". Das beinhaltet, dass es weitere wahrscheinliche Formen gibt. Man kann sogar sagen, ich habe impliziert, dass es noch mindestens eine wahrscheinlichere Form gibt, denn sonst hätte ich gleich "die wahrscheinlichste Form" schreiben können.

Allerdings: Was für Strapazen? Von einer Spezies, die interstellare Reisen beherrscht, darf man annehmen, dass sie die Lebensbedingungen sehr gut an ihre Bedürfnisse anpassen können.

Und ob die nun digital, mit künstlichen Körpern versehen oder gar nix davon sind, hat doch mit dem Thema jetzt gar nix zu tun.

"müssen die Aliens quasi die Unsterblichkeit erreicht haben"
Das bezeichne ich als veraltete Denkweise.
 
@crmsnrzl: Ja wie gesagt, ich schließe ja nicht aus, dass sich auch unter extremen Bedingungen leben entwickeln kann. Aber wir reden ja hier über Lebewesen, die in der Lage wären, ein Raumschiff zu bauen, dass bis zu uns reisen kann. Das ist eine Leistung, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nichtmal im entferntesten bringen können.

Irgendwelche Bakterien bei 120° C bauen eben keine Raumschiffe. Und ich bezweifle auch, dass es auf großen Planeten mit deutlich höherer Gravitation möglich wäre. Denn flach sein ist sehr hinderlich zum Bauen von Dingen und man bräuchte z.B. sehr viel mehr Energie, um überhaupt das Schwerkraftfeld des Planeten zu überwinden.

Klar gibt es da Spielräume. Die Gravitation könnte natürlich um einen gewissen Faktor anders sein, aber eben nicht um Größenordnungen.

Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff gehören zu den häufigsten Elementen im Universum und werden leicht und häufig von Sternen erbrütet. Das erhöht natürlich die Chance, dass diese Element auch woanders die Basis für Leben bilden können.

Ich stimme dir ja zu, dass es möglicherweise auch Leben auf der Basis anderer Elemente geben kann. Aber welche Bedingungen herrschen dann dort und sind diese Lebewesen genauso fähig, Zivilisationen zu bilden und Raumschiffe zu bauen? Vielleicht, vielleicht auch nicht.

Es gehört schon einiges an Zufällen dazu, damit günstige Bedingungen für Leben entstehen. Das gibt es nicht gerade an jeder interstellaren Straßenecke. Und wenn die Aliens sich zu uns aufmachen, dann wissen sie, wie groß die Erde ist und welche Zusammensetzung die Atmosphäre hat. Und Sie wissen auch, wie unsere Sonne beschaffen ist. Wenn sie das nicht davon abgebracht hat, überhaupt loszufliegen, dann werden sie hier bleiben wollen. Das war ja anfänglich meine einzige Theorie.

Der Merkur ist eine Ausnahme, ändert nichts daran, dass das ein häufiges Schicksal solcher Planeten ist.

Es ist tendenziell auch besser, nicht zu weit außen zu sein in seinem Planetensystem und auch nicht zu groß zu sein, denn das zieht Meteoriten an. Die Erde wird von den größeren Planeten, die weiter außen im Planetensystem sind davor geschützt.
 
@crmsnrzl: Du hast von Reisen gesprochen die hohe Geschwindigkeiten bedeuten, aber eben nicht die Lichtgeschwindigkeit durchbrechen. Wenn man mehrere Körper an unterschiedlichen Orten hat und diese eben per "Funk" verbunden sind, dann reißt man quasi eben, ab den Zeitpunkt ab dem sich mehrere deiner Körper an mehreren Orten befinden, zwischen ihnen eben mit Lichtgeschwindigkeit. Somit hat man seine Geschwindigkeit instant nochmal beschleunigt. Jedes logisch denkende Wesen würde das sofort der echten (wiederholten) physischen Reise vorziehen.
 
@trixn86: Die vorherrschenden Bedingungen auf der Erde sind nicht 120°C Lufttemperatur, oder so. Dass es also auf der Erde nur wenig und auch nicht hoch entwickelte Lebewesen gibt, die für 80°C aufwärts optimiert sind, ist erklärt sich ja wohl von selbst. Wenn also schon auf der Erde Leben in FÜR UNS Extrembedingungen existieren kann, dann kann es anderswo auch. Und dort sind dann 20°C halt "Extrembedingungen".
Wir haben nicht Glück, dass die Erde ist wie sie ist und wir deshalb überleben konnten, sondern wir sind, wie wir sind, weil die Erde so ist wie sie ist.
Mit günstigeren Bedingungen auf der Erde, hätten sich auch die 120°C-Bakterien zu einer dominierenden/intelligenten Spezies entwickeln können.
Diese gab aber es nun mal nicht, deswegen gibt's hier auch keine "100°C-Katzen".

Gleicher Fall wie bei der Photosynthese. Dass es auf der Erde Lebewesen gibt, die Photosynthese im infraroten Bereich betreiben beweist, dass es geht. Unsere Lichtverhältnisse haben aber die Weiterentwicklung von Pflanzen begünstigt, die oberhalb des infraroten Bereichs liegen.
Ein Umstand, der auf andere Planeten nicht zutreffen muss.

"Klar gibt es da Spielräume. Die Gravitation könnte natürlich um einen gewissen Faktor anders sein, aber eben nicht um Größenordnungen."
Und der Faktor 5 ist für den Mensch bereits auf über längeren Zeitraum nicht zu verkraften, aber für Leben, was sich unter diesen Bedingungen entwickelt hat kein Problem. Über Generationen hinweg, wäre vielleicht sogar eine Anpassung des Menschen möglich.

Von anderen Elementen habe ich überhaupt nicht gesprochen. Stickstoff, Kohlenstoff, Wasserstoff, Sauerstoff, Phosphor und Schwefel sind die gleichen Elemente wie bei uns. Auch Methan ...
Wasserstoff wird außerdem NIE in Sternen erbrütet.

"Der Merkur ist eine Ausnahme [...]"
Nope.
 
@mil0: Schicke Idee, aber nur auf kurze Distanzen sinnvoll.
Wenn selbst Licht Stunden, Tage, Jahre und Jahrhundert braucht, sind Fernsteuerungen für Echtzeitinteraktionen völlig gaga. Und wenn man sein Bewusstsein zwischen Körpern hin und her transferiert, fliegt alles was dich ausmacht als digitales Muster durch die Gegend, in der Hoffnung, dass nix unterwegs das Signal so verfälscht. Wenn dieses Signal Stunden, Tage, Jahre und Jahrzehnte braucht, ist es in der Zeit völlig "Schutzlos". Mal schnell einen Bogen um ein Hindernis is nich. Unter Umständen ist, was am Ziel ankommt, nur noch auf dem geistigen Niveau einer Bratwurst.

Jedes logisch denkende Wesen, würde sofort darauf verzichten.

Laufzeiten von unter einer Stunde reichen gerade mal für "Funk" zwischen Erde und Jupiter"
 
@crmsnrzl: Wir reden aneinander vorbei, denke ich. Ich sage ja nicht, dass sich Lebewesen nicht bei 5 mal stärkerer Gravitation irgendwie entwickeln könnten. Oder von mir aus auch bei 120°C. Aber die bauen eben keine Raumschiffe oder dergleichen, weil das in dieser Umgebung so gut wie unmöglich ist. Das beschränkende an diesen Bedingungen ist nicht unbedingt nur, dass es lebensfeindlich ist, sondern auch in Bezug auf die Entwicklung von irgendeiner Form von Technologie. Schließlich gilt im ganzen Universum die gleiche Physik wie bei uns. Und da sind starke Gravitation und hohe Temperaturen eben ungünstig für die Entwicklung von Hochtechnologie, egal wie diese aussehen mag.

Ich rede nicht von Leben im Allgemeinen sondern von einer sehr intelligenten technologisch hochentwickelten Lebensform. 20°C sind im allgemeinen eher gemäßigt, als 120°C, nicht nur aus Sicht unserer eigenen Physiologie, sondern auch im Hinblick auf physikalische und chemische Aspekte.

"Mit günstigeren Bedingungen auf der Erde, hätten sich auch die 120°C-Bakterien zu einer dominierenden/intelligenten Spezies entwickeln können." Genau das glaube ich eben nicht. Diese Bedingungen lassen vielleicht einfaches Leben zu, aber eben nicht hochentwickeltes. Das gilt meiner Meinung nach auch nicht nur für die Erde oder für den Menschen, sondern im Allgemeinen.

Es fängt schon damit an, dass ein Planet mit so hoher Gravitation sehr schwer zu verlassen ist und das ist nur ein Nachteil von vielen. Man hat im allgemeine nhöhere Reibung, d.h. man kann Dinge nicht so einfach bewegen, wie hier. Das sind alles nachteilige Dinge für intelligentes Leben. Es wird alles viel langsamer dauern auf so einem Planeten

Auch hohe Temperaturen machen chemische Verbindungen instabiler usw. usw.

Pflanzen bauen ebenfalls keine Raumschiffe, egal wie ihre Photosynthese funktioniert.

Wie gesagt, Leben vielleicht, Hochtechnologie oder gar Raumfahrt eher nein.

Planten, die einem Stern sehr nahe sind, weisen oft eine gebundene Rotation auf, d.h. sie zeigen dem Stern immer die gleiche Seite. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das kann man nachlesen.
 
@crmsnrzl: Also redest du von Reise mit Überlichtgeschwindigkeit? Somit wird die physische Distanz zwischen zwei Orten auf eine Art verkürzt? Quasi Raumkrümmung oder etwas, was außerhalb unserer Vorstellungskraft liegt, aber den gleichen Outcome hat. Da würde ich immer noch lieber Daten durchschicken, als echte physische Körper.
 
@trixn86: "Ich sage ja nicht, dass sich Lebewesen nicht bei 5 mal stärkerer Gravitation irgendwie entwickeln könnten. Oder von mir aus auch bei 120°C. Aber die bauen eben keine Raumschiffe oder dergleichen, weil das in dieser Umgebung so gut wie unmöglich ist."

Weshalb ist das denn unmöglich? Schmilzt Eisen bei 120°C? Versagt die Newtonsche Physik bei 5G? Funktionieren PCs nicht? Fallen die Elektronen vom Himmel? Oder können die Aliens den Hammer bei 120°C nicht festhalten?
Eventuell müssten sich diese Lebenwesen technologisch weiter entwickeln als wir, bevor sie ihren Müll im All abladen, aber das verzögert es lediglich.
Und wenn man sich die Geschichte der Menschheit ansieht, und die technologische Entwicklung von Dampfmaschine bis heute betrachtet, ist das sogar ein nahezu irrelevanter Faktor.

"20°C sind im allgemeinen eher gemäßigt, als 120°C, nicht nur aus Sicht unserer eigenen Physiologie, sondern auch im Hinblick auf physikalische und chemische Aspekte."
Tut mir leid, der zweite Teil des Satzes stimmt nicht. Sobald man z.B. Wasser durch Methan ersetzt oder den atmosphärischen Druck ändert, spielen auch ganz andere Temperaturen eine Rolle auch der Stellenwert von Sauerstoff ändert sich dadurch.

"Auch hohe Temperaturen machen chemische Verbindungen instabiler usw. usw."
Höhere Temperaturen machen andere chemische Abläufe erst überhaupt möglich.
Du gehst die ganze Zeit immer davon aus WIR seien die einzige Lösung für eine Gleichung, für die sogar auf der Erde bereits andere Lösungen existieren. Durchgesetzt hat sich hier die, für die die Bedingungen günstiger waren.
Das kann auf anderen Planeten ganz anders aussehen.

"Pflanzen bauen ebenfalls keine Raumschiffe, egal wie ihre Photosynthese funktioniert."
Jetzt beweist du wirklich ein sehr begrenztes Sichtfeld.
Es gibt sogar auf der Erde Tiere die Photosynthese betreiben. Eine Schneckenart, um genau zu sein.
Aber es ging nicht darum, das Pflanzen Raumschiffe bauen sollen, sondern darum, dass wenn Photosynthese möglich ist, dann auch sind es auch pflanzenähnliche Lebewesen, damit auch Pflanzenfresser und Fleischfresser -> Jäger -> höhere kognitive Fähigkeiten -> Sozialverhalten -> Gesellschaft -> Kultur -> technologische Entwicklung

"Planten, die einem Stern sehr nahe sind, weisen oft eine gebundene Rotation auf, d.h. sie zeigen dem Stern immer die gleiche Seite. Das habe ich mir nicht ausgedacht, das kann man nachlesen."
Ja, das gilt auch für Gesteinsbrocken, die Planeten umkreisen. Vollkommen richtig. Oft tun sie das aber auch nicht. Ich habe mich an der Deklaration "Ausnahme" gestört.
 
@mil0: Wo sprach ich von Überlichtgeschwindigkeit?
 
@crmsnrzl: Müssen wir uns jetzt streiten, ab welchem Verhältnis man jetzt von Ausnahme und Regel sprechen darf? Es ist die Regel, dass diese Planeten eine gebundene Rotation aufweisen. Wenn sie das nicht tun, ist es die Ausnahme. Wie oft das jetzt relativ und absolut auftritt, ist doch egal. Das ist normaler Sprachgebrauch, weiß nicht, wieso du dich daran störst.

Werd bitte nicht persönlich, ich tue das auch nicht. Mein Sichtfeld ist nicht begrenzt, ich sehe das ganze nur etwas anders als du. Du siehst nur die Möglichkeiten anderer Bedingungen, aber nicht die damit einhergehenden Schwierigkeiten. Von daher könnte ich eine Sichtweise auch als begrenzt bezeichnen.

Ich sage, je extremer die Bedingungen, desto schlechter die Chancen für intelligentes Leben und Hochtechnologie. Und hier bei uns ist alles eher durchschnittlich, was zu unserem Vorteil ist. Und ich meine mit extrem nicht extrem aus der Sicht unserer Physiologie, sondern aus einer objektiven Sicht.

Es ist einfach, zu behaupten, dass sobald Pflanzen existieren, es unweigerlich zu der von dir genannten Kausalkette kommt. Es kann auch genauso gut sein, dass die Bedingungen für pflanzenähnliche Wesen gerade gut genug sind, nicht aber für höhenentwickeltes Leben. Pflanzen sind im Verhältnis zu uns eher anspruchslos. Das ist ein allgemeines Prinzip und nichts erdspezifisches.

Die newtonsche Physik versagt nicht, aber sie gilt auch bei 5G. Das bedeutet, dass imaginäre Aliens es sehr viel schwerer haben werden, sich auch nur auf ihrem Planeten fortzubewegen geschweige denn ihn zu verlassen. Wenn sie sowas wie Gliedmaßen haben, werden sie diese nur unter ungleich höheren Anstrengungen auch nur hochheben können. Und sie werden Gliedmaßen benötigen, wenn sie irgendwie gescheit etwas fabrizieren wollen. Es ist vielleicht nicht unmöglich, aber um Größenordungen schwieriger und damit unwahrscheinlicher. Deshalb ist meine Theorie, dass intelligente Außerirdische eher ähnliche Verhältnisse bei sich haben.

PC's funktionieren bei höheren Temperaturen deutlich schlechter. Supercomputer werden mit großem Aufwand gekühlt, um zu funktionieren. Und man braucht Supercomputer, um den Weltraum zu erobern. Die Leitfähigkeit von Metallen fällt z.B. mit höheren Temperaturen. Und ich bin mir sicher, dass intelligente Lebewesen sich die Leitfähigkeit zu nutze machen wollen und müssen.

Ich weiß selbst, dass man auch bei 120°C einen Hammer halten könnte, ich behaupte ja, dass es gar nicht so weit kommt, dass irgendwer den Hammer überhaupt herstellen kann um ihn dann zu halten, wenn die Bedingungen von Anfang an nicht gemäßigt genug sind.

Bei anderen Zusammensetzungen der Atmosphäre gehe ich ja noch mit, dass unsere nicht die einzige Möglichkeit darstellt.

Alles in allem kann ich mir gut vorstellen, dass wenn es Außerirdische gibt und diese zu uns reisen, dass die Chancen gut stehen, dass sie mit unserem Planeten als zweite Heimat etwas anfangen könnten bzw. sogar die Erde gezielt ausgesucht haben. Denn man reist nicht planlos durchs Weltall, sondern sucht sich zuerst ein Ziel. Das war ja wohl der Ausgangspunkt dieser Diskussion.
 
@trixn86: Die Posts werden immer länger und wir drehen uns im Kreis.

Aber bitte, da du so davon überzeugt bist, nenne mir einen Grund, der verhindert, dass sich Tiere entwickeln, obwohl Pflanzen gedeihen können. Und dann zeige mir, dass dieser Umstand entweder zwingend oder wenigstens sehr wahrscheinlich ist. (Also von der irdischen Lösung abgesehen.)

Dinosaurier waren (z.T.) ungleich größer als wir. Deren Gewicht überschritt das unsrige um Größenordnungen. Allein das Bein anzuheben war viel schwerer.
Und dennoch konnte deren Knochen und Muskeln ihr Gewicht tragen und bewegen. Mammutbäume überschreiten sogar die 2000t.
Ok, die meisten sind ausgestorben, aber das hatte andere Ursachen.
Bei 5G ist das Viehzeug halt kleiner und stämmiger als bei uns. Du willst mir doch nicht erklären, dass es wahrscheinlicher ist, dass 1,5m große Fleischsäcke Werkzeuge und Intelligenz entwickeln als 50 cm große Fleischsäcke?
 
@crmsnrzl: da gab es vor einiger Zeit eine Studie die besagte die Menschheit war in den letzten 4.000 Jahren gerade mal 2xx Jahre friedlich. Abgesehen davon dass das Bände spricht wird es immer Mord und Totschlag geben. Wenn es nicht um Wertgegenstände geht bleiben immer noch Beziehungstaten ;)
 
@P-A-O: Für den Beweis, dass der Mensch anders kann, reicht bereits ein Beispiel.
In der Bild wirst du allerdings eher selten fündig, da solltest du lieber mal in deiner Nachbarschaft schauen.

Bist du feindselig gegenüber Fremden? Bist du ein Mörder? Sind es deine Eltern? Welche Rolle spielt Raub in deinem Leben?

Über Beziehungstaten mit Aliens, mache ich mir echt keine Sorgen, denn das setzt Beziehungen voraus die das Gegenteil von feindselig darstellen.
Obwohl ich mir auch sicher bin, dass es irgendwo mindestens einen Menschen gibt, der felsenfest davon überzeugt ist, die Aliens kommen, um unsere Frauen wegzunehmen und zu schwängern, da menschliche Frauen eine magische Anziehungskraft auf Sternenreisende ausüben.
 
@crmsnrzl: ich meinte Beziehungstaten unter Menschen. Selbst wenn wir in einer Welt ohne Geld etc. (wie bei Star Trek z.B.) leben würden, würde Mord und Totschlag nicht aufhören.
 
@P-A-O: Und doch gibt sich die Mehrheit nicht Mord und Totschlag hin.
Und genau das zeigt, doch das es möglich ist.

Das nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, ist mir auch klar.
 
@crmsnrzl: Die Mehrheit tut es wohl aus vielen Gründen nicht. Ich kann mir gut vorstellen dass da die Strafen keine geringe Rolle dabei spielen. So lange es Neid gibt auf der Welt wird sich da auch nichts ändern. Und den wird es immer geben ;)
 
@P-A-O: Ob/dass die Menschheit als gesamtes, das auf die Reihe bekommt war darüber hinaus nie Teil meiner Aussage.

Ansonsten in dem Punkt, bitte sprich du für dich, für meinen Teil sind die Strafen kein Grund, dass ich noch nie jemanden getötet habe.
 
@Scaver: "Enders Game" (Film) gibt so ein Beispiel.
Die Menschen sehen eine extraterristische Zivilisation als Bedrohung und per globaler Propaganda glaubt das auch (fast) jeder Mensch.
Es gab in der Vergangenheit (der Filmstory) kriegerische Begegnungen, aber nur, weil die Menschen sofort in aggressiver Defensivhaltung reagiert haben, als die Aliens auftauchten.
Die haben aus reinem Selbstschutz entsprechend ihr Verhalten angepasst.
 
@pikachu750: Wer sagt denn, dass sie vor UNS verstecken wollen? Dagegen würden schon allein folgende 3 Punkte sprechen:
1. noch besteht die Chance, dass wir uns selber auslöschen, also wozu die Mühe?
2. wir sind gerade mal bis zum Mond und wieder zurück gekommen, also besteht für die Aliens weder Anlass, uns zu fürchten, noch, von uns Hilfe erwarten zu können.
3. Wie wahrscheinlich ist es, dass es (abgesehen von uns) nur eine einzige Spezies gibt, die es ins Weltall geschafft hat? Möglich, dass es mehrere Welten gibt, die im Krieg miteinander liegen.
 
@BloodEX: "Wie wahrscheinlich ist es, dass es (abgesehen von uns) nur eine einzige Spezies gibt, die es ins Weltall geschafft hat?"

Rein rechnerisch grenzt sie an 100%. Die Wahrscheinlichkeit, dass diese räumlich und zeitlich in einem Bereich für einen Kontakt mit uns existiert(e), dagegen ist ziemlich gering.
 
@crmsnrzl: Welche Rechnung legst du denn dem zugrunde? Man sagt ja immer, dass es ziemliche Platzverschwendung wäre, wenn wir die Einzigen wären, aber bei zwei Spezies würde sich daran doch nicht viel ändern, oder?
 
@BloodEX: Ich nahm an, du meintest "nur" im Sinne von wenigstens. Ein Irrtum meinerseits. Nach erneutem Lesen deines ersten Kommentars, hätte mir das eigentlich auch klar sein können.
 
Ja aber es gibt doch einen Unterschied zwischen Verschlüsselter und Letztendlich getarnter Kommunikation. Verschlüsselte Kommunikation macht es ja erstmal nicht unmöglich deren unnatürlichen Ursprung zu erkennen. Mobilfunk, auch verschlüsselt, ist sofort als künstlichen Ursprung zu erkennen! Klingt mir ein wenig weit hergeholt. Tarnen macht man nur wenn man glaubt beobachtet zu werden oder wenn man nicht entdeckt werden möchte, dem geht das Wissen voraus, dass da jemand ist der genau das möchte. Und auch dann muss man was von diesem Jemand wissen um sich vor ihn verstekcne zu können!
 
@daaaani: Um Signale zu sichern, kann man sie verschlüsseln und um die Sicherheitsstufe noch weiter zu erhöhen, kann man sie verstecken oder tarnen. Ich seh da kein entweder oder sondern eine Möglichkeit die Sicherheit noch weiter zu erhöhen, denn ein Signal das nicht gefunden wird, kann auch nicht entschlüsselt werden.

Es muss dabei gar nicht darum gehen ein Signal vor anderen möglichen oder bekannten Zivilisationen zu verstecken, sondern ist für mich einfach nur die nächste Stufe um die Signalsicherheit zu erhöhen.
 
@Gispelmob: Um etwas zu verstecken muss etwas über die Technischen Möglichkeiten der Seite bekannt sein, vor der man verstecken möchte! Es erhöht auch nicht die Signalsicherheit, wenn das dahinterliegende System komplexer wird.

Und wie du selber schon schreibst "Sicherheit". Denn verstecken tut man aus Sicherheit also zum Schutz, dem Geht ein Vollzogener oder die Erwartung auf einen bevorstehenden Angriff voraus. Lässt sich in der Natur wunderbar beobachten, Schutz oder Abwehrmechanismen existieren nur da wo es eben den Gegensatz Angriff gibt. Man investiert keine Ressourcen in etwas nicht zu erwartendes! Was wiederum eine zeitliche nähe voraussetzt nämlich mit dem, vor dem es zu schützen gilt.

Wenn man dann davon ausgeht, dass andere Zivilisationen wie unsere funktionieren (Kriege), dann wird ein solches Scenario wahrscheinlich. Denn wenn die Kommunikation vor anderen Kriegsparteien der Eigenen Zivilisation getarnt werden soll, dann kann es sein, dass Wir sie auch nicht enddecken.

Aber wie otzepo weiter unten so schön schrieb:
"Wenn ich auf eine Welle einen Datenstrom moduliere kann ich das sehen, ob die Daten in dem Strom nun verschlüsselt sind oder nicht."

Ist es sehr schwer ein Künstliches eventuell gar sich wiederholendes "MUSTER" wie ein natürliches aussehen zu lassen. Wobei die Kommunikation anderer nicht zwangsläufig über Wellen ablaufen muss. So oder so Verschlüsselung, hat dann damit eigentlich nix zu tun, es ist vielmehr dann Tarnung. Und Tarnung wiederum will nicht zwangsläufig verschlüsseln. Das eine ist Ausschluss das andere Verstecken.
 
@daaaani: es braucht keiner Gewissheit, um die Natur der Dinge (wohlgemerkt nicht unbedingt die der Menschen) zu ergründen: fressen oder gefressen werden. Das trifft auf Planeten, schwarze Löcher, Galaxien und vieles andere zu - warum also nicht auch auf eine andere Zivilisation? Selbst bei uns ist diese Ansicht im Kapitalismus sehr stark vertreten.

Im Endeffekt also braucht man keine Gewissheit, um sich zu tarnen - es reicht der Verdacht bzw. die Überlegung, dass man in solch einem riesigen Raum mit Milliarden von Sternen einfach nicht allein sein kann. Schon müsste man abwägen wie weit man technologisch ist und ob man es sich daher leisten kann und will die Aufmerksamkeit potentieller Angreifer auf sich zu ziehen - was auch der Grund ist weshalb ich mir nicht sicher bin, ob wir so viel über uns als Zivilisation Dinge in den dunklen, riesigen Raum da draußen hinausposaunen sollten. Bei unserem Entwicklungsstand täten wir vielleicht tatsächlich besser daran die Füße still zu halten und uns möglichst selbst weiter zu entwickeln ohne sich dabei umzubringen.

Ich denke die Ansicht von Stephen Hawking ist da durchaus naheliegend - und das auch ohne es auf uns selbst zu übertragen. Dennoch: würden wir die Technologie haben, um uns auf fremde Erden niederzulassen, würden wir diese erobern und die Lebewesen dort - sofern diese uns unterlegen sind - unterjochen (das hat ja auch die Entdeckung Amerikas bewiesen). Natürlich gehe ich dabei von der Gesellschaft von heute aus, in der der Mensch (leider) eher entbehrlicher ist als einige Ressourcen. Wenn wir bis dahin Singularität erreicht haben, dürfte das eher weniger ein Problem sein (wobei ich nicht glaube, dass das ohne Zwang möglich ist - außer man hat gar keine Wahl ODER jeder Mensch ist rund um glücklich).
 
@daaaani: Zitat "Verschlüsselte Kommunikation macht es ja erstmal nicht unmöglich deren unnatürlichen Ursprung zu erkennen."

Genau das und die Tatsache das bisher kein solches Signal gefunden wurde (offiziell) lässt mich
2 Vermutungen anstellen:

1. Radiowellen sind möglicherweise generell völlig ungeeignet für Interstellare Kommunikation
über größere Entfernungen, da sie vom Hintergrundrauschen der Sterne einfach verschluckt
werden.

2. Wir suchen schon seit Jahren auf dem falschen Medium nach außerirdischen Signalen bzw. die
Methode mit der wir Radiowellen untersuchen ist noch nicht fortschrittlich genug, um spezielle
Muster in den Signalen zu erkennen.

EDIT: Eine weitere Möglichkeit wäre noch das uns einfach die Zeit trennt. Das heißt das die Wahrscheinlichkeit das die Existenzzeit einer anderen Zivilisation unsere überschneidet, relativ gering ist, aufgrund der unvorstellbar langen Entwicklungsgeschichte unserer Galaxie.
Außerdem müsste unsere Zivilisation zeitgleich mit der anderen Zivilisation in der Lage sein Radiowellen im All zu verbreiten, die jemand Emfangen könnte.
Ich meine, wie lange nutzen wir eigentlich schon Radiowellen, das ist doch auf einem etwas größeren Maßstab gesehen eher ein Fliegenschiss.
Hinzu kommt noch ein Effekt, der durch schwarze Löcher im Zentrum unserer Galaxie zumindest theorethisch entsteht, Die Zeit läuft in richtung des schwarzen lochs langsamer ab, was natürlich auch Radiosignale beeinflusst.

Vor kurzen habe ich eine Sendung gesehen, wo es darum geht das ganze Galaxien auch kollidieren koennen, dabei wäre es angeblich nahezu unmöglich das einzelne Sterne und Planeten miteinander kollidieren koennen wegen der großen Abstände dazwischen. Das allein zeigt doch schon in welchen Maßstab man hier denken muss um zu begreifen welche Entfernungen diese möglichen Signale überwinden müssten.
 
@X2-3800: "Vor kurzen habe ich eine Sendung gesehen, wo es darum geht das ganze Galaxien auch kollidieren koennen, dabei wäre es angeblich nahezu unmöglich das einzelne Sterne und Planeten miteinander kollidieren koennen wegen der großen Abstände dazwischen. Das allein zeigt doch schon in welchen Maßstab man hier denken muss um zu begreifen welche Entfernungen diese möglichen Signale überwinden müssten."

Das sind unglaubliche, nicht zu begreifende Größen. Galaxien sind groß und können Kollidieren, heute weis man, dass siech Galaxien so ernähren (wachsen). Galaxien kommen ihrerseits, wiederum in Galaxienhaufen vor, die ihrerseits wiederum Galaxiehaufen-Straßen bilden, welche ihrerseits das uns bisher, ich muss es noch einmal schreiben "bisher" größte bekannte ist bilden. Nämlich eine Art Geflecht, also Straßenförmige Gebilde welche sich kreuzen. Und Straße ist durchaus wörtlich zu nehmen, denn diese Haufen bewegen sich in der Masse wie Blut durch Blutgefäße.

Das sprengt wirklich jedes Vorstellungsvermögen.
 
@daaaani: Ich kann mich auch verstecken ohne zu wissen vor wem. Zum Beispiel indem ich die Vorhänge am Fenster zumache. Da muss ich auch nicht wissen, ob da draußen jetzt ein Spion ist oder ein Grizzley-Bär. Ich muss nur wissen, dass Vorhänge mich nur vor Sichtbarkeit tarnen, nicht aber meine Geräusche, Gerüche etc.. Tarnung kann auch eine ganz allgemeine Vorsichtsmaßnahme sein ohne konkreten Verdacht oder Kenntnisse von anderen.
 
@lutschboy: Nettes Beispiel dennoch nicht zutreffend! Denn du gehst von dir selber aus nämlich, dass der Spion Menschlich ist etc. Und das ist es was ich meinte. Man kann sich nur gegen etwas schützen/verstecken/Tarnen, dessen Technologische/Fähigkeiten man kennt. Das wiederum setzt Aufklärung voraus und das wiederum eine Zeitliche und Räumliche nähe. Man kann sich nicht vor etwas verstecken, was man nicht nur nicht kennt, sondern vielmehr gar nicht weiß. Um mal das Beispiel mit dem Fenster aufzugreifen, kannst du gar nicht wissen ob Aliens z.B. Augen haben und sichtbares Licht wahrnehmen können. Daher kannst du gar nicht wissen ob der Vorhang, nicht nur nichts bringt oder doch, sondern ob dieser überhaupt von den Aliens wahrgenommen werden kann. Oder ob sie dich nicht anders detektieren.

Das mit dem Vorhang ist nicht nur nicht zutreffend, sondern auch noch dahingehend ungeeignet, als das es keinen Relevanten aufwand beschreibt, sich vor einer Außerirdischen Art zu verstecken. Denn man investiert nicht Unmengen an Ressourcen, wenn das Wissen über deren Nutzen gleich 0 ist und man mit hoher Wahrscheinlichkeit dieses auch niemals erlangt.

Auf uns Projiziert würden wir, egal in welcher Gesellschaftsform wir auch in Zukunft leben werden, niemals Zeit, Arbeitskraft, Arbeit, Ressourcen in Form von Materialen, womöglich Menschenleben, Geistige Arbeit in etwas Investieren, wo wir nicht nur nicht wissen wie wir es denn überhaupt fertig bringen sollen, und wir nicht mal wissen ob es was bringt, und wir womöglich dies auch niemals in Erfragung bringen werden, egal ob Geld eine Rolle spielt oder einfach nur der gute Wille.

Wenn wir was aus der Natur gelernt haben und diese Naturgesetze sind überall gleich dann, dass niemals was verschwendet wird, dass nur etwas benötigt wird, dessen nutzen man überprüfen kann oder sich nachweisen lässt.

Vielmehr ist diese Bindung an Ressourcen für alltäglichen, messbare, lebenswichtige aufgaben ehr Sinnvoll als für Hypothetische nicht überprüfbare.
 
die wollen einfach nur nicht auf facebook, twitter und co erscheinen ...
 
@TeamST: Womit der Beweis für intelligentes Leben außerhalb der Erde erbracht wäre! :-)
 
@Kobold-HH: Und gleichzeitig das fehlen intelligenten Lebens auf der Erde für die Außerirdischen ebenfalls.
 
@Scaver: das Fehlen intelligenten Lebens wird in Facebook bewiesen!
 
@222222: Solange nicht alle Menschen bei Facebook sind, besteht also noch Hoffnung.
 
Natürlich gibt es intelligentes Leben da draußen... zumindestens intelligent genug sich mit uns nicht in Verbindung zu setzen....
 
@Stefan_der_held: Das ist natürlich möglich, muss aber nicht sein. Man sollte nicht zwangsweise davon ausgehen, dass wir alleine sind. Aber eine mögliche Theorie wäre auch, dass wir die ersten Lebewesen im Universum sind und es einfach keine Außerirdischen gibt, die ebenfalls so weit oder gar weiter sind wie wir.
Wir können ja kaum unseren eigenen Planeten verlassen, kamen bisher gerade so zum Mond. Andere Planeten unseres eigenen Sonnensystems können wir maximal mit Sonden erreichen.

Vielleicht gibt es Millionen andere Zivilisationen alleine in der Milchstraße... aber keine davon ist auch nur annähernd so weit, den eigenen Planeten irgendwie verlassen zu können.

Natürlich halte ich es auch für denkbar, dass die Außerirdischen die intelligent genug sind uns kontaktieren oder persönlich erreichen zu können, mit uns gar nichts zu tun haben wollen.
Aber die andere Variante ist halt auch nicht mehr oder weniger denkbar.
 
@Scaver: Also die ersten glaube ich jetzt nicht, da wir ja anscheinend am Rande der Galaxie sind ist alles was weiter in der Mitte ist älter und hatte mehr zeit zum Entwickeln.
 
@CHICKnSTU: in der Mitte des Universums sind aber auch keine guten Bedingungen für die Entstehung von intelligentem Leben, denn da geht es etwas rabiater zu. Sternentstehungen zu Hauf und eine Supernova nach der anderen. Hier bei uns ist es schön ruhig und alle gefährlichen Dinge sind weit weg. Deshalb ist Leben in solchen Zonen viel wahrscheinlicher.
 
@Scaver: Selbst wenn wir weiter sein sollten, als andere mögliche Intelligenzen da draußen, werden diese uns bestimmt mit hoher Geschwindigkeit überholen, da wir und langsam kaputt machen werden.

Wir zerstören seit Jahrzehnten unseren Planeten durch Umweltverschmutzung, beuten Ressourcen aus, löschen Tier- und Pflanzenarten aus, die unser Planet benötigt, damit der ökologische Kreislauf funktioniert, wir dulden immer noch Massenvernichtungen von Menschen durch Kriege.

Welcher intelligenter und vernünftige Außerirdische will mit so einem Müllhaufen wie uns bitte schön in Kontakt treten und das freiwillig und aus Neugier?
 
@schildie: Dass uns Ausserirdische bestimmt und mit hoher Geschwindigkeit überholen werden, halte ich für sehr spekulativ.

Dass wir Probleme wie Umweltverschmutzung, Kriege usw. haben ist schade, aber das liegt nun einem in der Natur des Menschen und ist eine logische Folge der Evolution. Also Egoismus und Konkurrenzkampf.

Es kann natürlich sein, dass Ausserirdische gänzlich anders als wir sind, bzw. diese Probleme schon überwunden haben. Oder aber sie haben ganz andere Probleme - wer weiß.
 
@Scaver:

"Natürlich halte ich es auch für denkbar, dass die Außerirdischen die intelligent genug sind uns kontaktieren oder persönlich erreichen zu können, mit uns gar nichts zu tun haben wollen."

Das sehe ich ganz anderes. Sollte es eine Zivilisation geben die technisch soweit wäre, müsste man Ihnen definitiv das Attribut Neugierde, Wissenshunger und co zusprechen. Ich bezweifele das ihnen dann eine andere Zivilisation nicht interessieren würden. Es sei den das Universum ist voll von Leben das die eine oder andere Zivilisation nichts besonderes darstellt. Aber selbst in diesem Fall bezweifele ich das kein Interesse aufkeimen würde. Als Beispiel siehe die Interessenvielfalt der Menschen
 
@Andy2019: Es gibt einen viel stärkeren Antrieb: Religion und/oder Profit-/Machtbesessenheit. Wodurch sind denn die großen Reiche auf der Erde entstanden, etwa durch Neugier?
Wenn also eine fremde Spezies hier erscheint, dann werden es entweder Ferenghi oder die Priore der Ori sein. :-)
 
@Vincent: Oder die Klingonen!
 
Was seltsamerweise auch immer wieder übersehen wird - fast immer wird nur nach Leben nach dem Vorbild der Erde - also kohlenstoffbasiert - gesucht. Dabei könnte außerirdisches Leben doch auch in ganz anderer Form stattfinden, wir "sehen" es vielleicht einfach nicht.
 
@dodnet: Der Grund dafür ist ja auch simpel. Wir wissen (wie du schon sagst) nicht, wie andere Lebensformen aussehen könnten und wissen deshalb nicht wonach wir suchen müssten.

Bei "unserer" Lebensform wissen wir aber mittlerweile ziemlich genau was nötig war und danach können wir sehr gut suchen.
 
@dodnet: Als einzige Alternative zu Kohlenstoff würde noch Silizium gehen... Aber schau mal raus ins Weltallt... Kohlenstoffverbindungen treten da als Schnapps auf und Siliziumverbindungen als Staub... Wo ist eher was los? Wo es Schnapps gibt, oder wo es Staub gibt? Nicht wenige Menschen auf der erde brauchen Schnapps um sich überhaupt fortzupflanzen... denn nüchtern wüßten sie sehr genau, daß sie sich lieber nicht fortpflanzen sollten.
 
@Chris Sedlmair: Es ist gerade mal wenige Jahre her, da wurde von Wissenschaftlern behauptet, dass es durchaus möglich sei, viele verschiedene Formen des Lebens im All anzutreffen. Damit war nicht nur Kohlenstoff und Silizium gemeint. Solange nicht zu 100% geklärt ist, was uns Kohlenstofflebewesen zum Leben erweckt hat, so lange muss man die Möglichkeit in betracht ziehen, dass es da draußen vielleicht Leben auf Basis von Mineralien gibt oder meinetwegen Polymere gibt.
 
@dodnet: Könnte schon sein. Es hat aber durchaus logische Gründe, warum man bei außerirdischen Lebewesen vor allem von Kohlenstoff als Grundbaustein ausgeht. Kohlenstoff ist nämlich sehr verbindungsfreudig und gleichzeitig sehr stabil und das wird als eine Grundvorraussetzung für intelligentes Leben angesehen. Andere Elemente sind da eher schlecht geeignet, Silizium wäre tendenziell noch denkbar. Wäre ja blöd, wenn dein Körper sich ständig auflösen würde oder explodieren oder sich gar nicht erst die nötigen Teile verbinden.
 
Warum auch immer davon ausgegangen wird das Ausserirdische soviel Intelligenter sein müssen. Wir sind selbst nicht in der Lage in entfernte Sonnensysteme zu reisen und erwarten das von anderen?
 
@picasso22: Die Aussage würde nur dann Sinn machen, wenn alle Zivilisationen im Universum, zur selben Zeit entstanden wären und genau den selben Entwicklungsstand hätten. Davon kann man aber nicht ausgehen. Da wird es sicher einige eben die viel und weiter entwickelt als wir sind.
 
@xcsvxangelx: Wobei weiter entwickelt nicht bedeutet, das diese weniger Hindernisse haben. Die Physik bleibt für alle die gleiche. Selbst wenn es Zivilisationen gibt, die uns hunderttausende vll. sogar Millionen Jahre voraus sind, bedeutet das nicht, das die Technik gleichsam fortgeschritten ist.
Klar ist, das interstellares Reisen sehr viel Energie kostet. Und mit sehr viel Energie, ist die Energie eines Sterns gemeint, eine Masse, die wir selbst durch Fusionsenergie nicht erzeugen könnten.
Ich bin davon überzeugt das andere Zivilisation, genau so wie wir, an ihren Planeten gefesselt sind. Sie sind vll. dahingehend weiter, ihr Sonnensystem zu nutzen, Ressourcen auf Nachbarplaneten abzubauen, vll. sogar zu kolonialisieren, wenn die Bedingungen passen.
Aber nach dem Motto "Kurs zur Erde, Warp 6"... daran hab ich meine ernsthaften Zweifel, nach alle dem, was wir heute über die Physik wissen. Selbst wenn wir die Physik biegen würden, wäre interstellares Reisen kaum möglich.
 
@Thermostat: "nach alle dem, was wir heute über die Physik wissen"

Das ist das Stichwort. Wir wissen ja nicht inwieweit sich unser Wissen noch verändert geschweige denn was andere Zivilisationen wissen. Unser Wissen über das Universium^^ hat sich ja in den letzten 10 Jahren komplett verändert. Wir halten heute vieles für möglich, was früher wirklich nur Since Ficktion Filmen vorbehalten war.^^
 
@daaaani: komplett verändert? Das sehe ich nicht so. Wir haben vor 50 Jahren Sonden losgeschickt, die heute das Sonnensystem verlassen. heute müssen wir traurig feststellen, das wir es kein Stück schneller schaffen würden.
Verändert hat sich unser Wissen über das Universum, die Größe, der Planetenanzahl. Die angewandte Physik hingegen hat sich moderat geändert.
 
@Thermostat: Ich: "Unser Wissen über das Universium^^ hat sich ja in den letzten 10 Jahren komplett verändert. "

Du: "Verändert hat sich unser Wissen über das Universum, die Größe, der Planetenanzahl."
 
@Thermostat:

Das mit in den letzten 10 Jahren komplett verändert, ist wie du schon sagst ziemlich falsch. Dennoch hat daaaani in gewisser weise recht. Bedenke man das z.B. viele Physiker zum Ende des 19.Hundert geglaubt haben das die Naturwissenschafts-Diziplin Physik keine Bedeutung mehr haben wird, da schon alles erforscht worden ist, ist es schon erstaunlich wie sehr sie sich geirrt haben. Vor knapp 100 Jahren habe man erst herausgefunden das es neben der Milchstraße auch viele Milliarden anderer Galaxien gibt. Einstein hat vor knapp 100 Jahren die Physik teilweise auf den Kopf gestellt.

Ja der aktuelle Wissensstand der Physik lässt interstellare Reisen (in einem kleineren Zeitraum) kaum zu. Aber ich glaube auch das z.B. die Menscheit irgendwann in der Lage sein wird andere Planeten anderen Sonnensysteme zu kolonisieren. Ob die Reise dann nur einen kurzen Zeitraum dauern wird, oder mehrere Tausend Jahre (Generationen-Flug, Kälteschlaf) wird sich zeigen (aber wahrlich nicht in unseren Lebensabschnitt ;)).
 
@daaaani: Ich hab das so aufgefasst, als hättest du gemeint das wir die Physik vollkommen neu entdeckt haben ^^
 
@Thermostat: Nee der Spruch kommt auch nicht von mir sondern von den Wissenschaftlern und Forschern, die das Universium erfoschen, selbst. Früher dachte man es ist kalt, relativ leer, tot, sehr starr, alles Felsartig ohne Schwarze Löscher usw. Heute weis man, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Da gibt es komplexre Strukturen und Abläufe, viele sehr ähnlich wie auf unserer Erde, da draußen gibt es Wettersysteme, Seen und Flüsse, Berge und Täler, warme und kalte orte, Strömungen, Vulkanismus usw. usf. Das Bild was man heute vom Universium hat ist vollkommen anders als wie früher.

Übrigens im Osten hieß es Kosmos und Kosmonaut ^^
 
@daaaani: Ich bin kein Ossi :P
 
@daaaani: Das ist nicht wirklich das Stichwort. Denn wir können nur sachlich darüber diskutieren was wir als fundiertes Wissen ansehen. Ansonsten können wir auch darüber reden ob morgen Drachen aus der Hölle kommen und uns nurnoch die Feen mit ihrem Zauberstaub retten können. Jedem Satz in einer Diskussion um Außerirdische ist darum imaginär ein "Nach allem, was wir wissen..." vorangestellt.. . Rumfantasieren ist zwar auch schön aber unsachlich.
 
@lutschboy: Dem muss ich widersprechen! Gerade mit der Erkenntnis, dass wir nicht alles wissen sollten wir uns zur Spekulation einladen. Denn nach deinem letzten Satz nach zu urteilen, wäre jede Wissenschaftliche Entdeckung unmöglich gewesen, denn dem ging immer Spekulation voraus! Gerade wenn es um Erkenntnisse des Universums geht. Und gerade aufgrund dieser, deiner Haltung, wurden früher Menschen verbrannt und getötet oder Mundtot gemacht indem man ihnen die Zunge abschnitt, oder gesellschaftlich geächtet. Gerade auch wenn es um die ersten schritte zur Erforschung des Weltraumes ging.
 
@daaaani: Du mißverstehst nicht, natürlich sollte man für alles offen sein und keinen Horizont künstlich einschränken. Aber indem man sowas sagt wie "Alles kann sein - weil alles ist möglich. Was wir meinen dass es nicht gibt ist nur noch nicht entdeckt.", dann brauch man schlichtweg nicht diskutieren, weil es jeder Diskussion die Grundlage entbehrt. Das ist Philosophie, kein wissenschaftlicher Austausch. Heißt aber nicht, dass Philosophie überflüssig ist. Ist so als würden wir darüber anhand von Indizien mutmaßen, ob am Boden eines Sees ein Wrack liegt oder nicht, und dann kommt einer daher, der sagt, "sicher liegt da ein Wrack! Wenn man die Definition des Wortes 'Wrack' beliebig setzt.". Ja .. toll.. danke für den Beitrag ;) Die Definition des Wortes Physik oder Naturgesetz ist momentan nicht beliebig.
 
@lutschboy: "Die Definition des Wortes Physik oder Naturgesetz ist momentan nicht beliebig."

Du unterliegst einen Denkfehler die Worte Physik oder Naturgesetze sind nichts allgemein gültiges. Es sind Menschliche Worte, Erfindungen um entdeckte Vorgänge zu beschreiben oder diese einzuordnen, zu zuordnen etc. Somit sind diese Begriffe nichts von Gott oder eines anderen höheren Wesen gegebenes an die wir uns gefälligst zu halten haben, sondern sind die gemachten wie auch die Zukünftigen Eindeckungen etwas, wonach sich diese Begriffen orientieren und beschreiben! Und weil wir wissen, dass wir eben nicht alles wissen weil wir noch nicht alles entdeckt haben, kann im Prinzip noch alles möglich sein!

"Was wir meinen dass es nicht gibt ist nur noch nicht entdeckt.", dann brauch man schlichtweg nicht diskutieren, weil es jeder Diskussion die Grundlage entbehrt."

Solange wie auch das Gegenteil nicht bewiesen ist, entbehrt es auch jeglicher Grundlage eben dieses anzunehmen!

"Das ist Philosophie, kein wissenschaftlicher Austausch."

Das bedeutet dann aber auch nur Austausch bekanntes. Denn Philosophie wie auch Sciencefiction geht der Wissenschaft immer voraus. So wie du haben viele gedacht, gerade viele Wissenschaftler die das Universum erforschten. Sie wurden eines besseren belehrt und zwar durch die Kollegen die Philosophisch und über Sciencefiction da ran gingen, denn die hatten die nötige Vorstellungskraft um vorhandenes zu erkennen!

Der Begriff erforschen bedeutet ja das erlangen neuer Erkenntnisse, nicht das verschließen vor diesen oder gar nur das lesen der alten. Und eben diese stehen noch in keinem Natur oder Physikalischen Gesetz, sondern werden eben erst durch diese aufgefüllt. Und Philosophie ist eine Form der Wissenschaft nämlich die, die Wissen schafft! Damit ist eine Wissenschaft ohne Philosophie unmöglich!
 
@xcsvxangelx: Davon kann man also nicht ausgehen? Aber man geht davon aus, dass wenn es sie gibt sie alle viel weiter entwickelt sind. Wieso denn? Wieso sollten sie überhaupt weiter entwickelt sein? Vielleicht hängen sie uns ja auch alle soweit hinterher das sie grade ihre Höhlen bekritzeln und Feuer entdecken. Möglich ist es allemal.
 
@picasso22: man geht davon aus das EINIGE weiter entwickelt sein werden. Nicht alle. Unsere Menschheit ist schrecklich jung im Vergleich zum Alter unseres Universums. Da ist noch jede Menge Luft nach oben.
 
@Aerith: Das Leben auf der Erde ist aber recht alt. ~3,5 Milliarden Jahre. Intelligenz braucht sehr viel Zeit.
 
@Thermostat: "Intelligenz braucht sehr viel Zeit."

Bei mir nicht, war schon von Geburt an so! ^^
 
@Aerith: Aber auf grund welcher Basis geht man davon aus? Da gibt es einfach nichts woran man das festmachen könnte. Klar könnte es so sein. Könnte aber auch eben nicht.
 
@picasso22: Die Grundlage nennt sich Wahrscheinlichkeit. Wenn 10 millionen Zivilistionen würfen, ist es extrem unwahrscheinlich, die einzige mit einer Sechs zu sein. Wenn man die Bedingungen zur Entstehung und Entwicklung von Leben kennt und die Bedingungen in unserer Galaxie, dann ist man auch in der Lage, Wahrscheinlichkeitsberechnungen durchzuführen.
 
Wenn ich auf eine Welle einen Datenstrom moduliere kann ich das sehen, ob die Daten in dem Strom nun verschlüsselt sind oder nicht.
 
@otzepo: Mit "deren" Technik vielleicht nicht.
 
@Shadow27374: und das Hintergrundrauschen ist kein Urknallecho sondern ein universaler digitaler Radio- und TV-Sender. Da wir aber kein CI2000 Modul haben können wir es aber nicht entschlüsseln.
 
@otzepo: Eben! Für Wahrscheinlicher halte ich es, dass sie eine Form der Quantenverschränkung zu Kommunikation nutzen, gerade wenn es um größere Distanzen geht, da diese keine Zeit der Überbrückung dieser benötigt sondern unmittelbar geschieht. Und das Ziel der Kommunikation in der Regel nicht unbestimmt ist. Was wiederum ein entdecken dieser unmöglich macht. Und wenn es ein unbestimmtes ist, z.B. zur Forschung, Entdeckung anderer unbekannter Zivilisationen eingesetzt werden soll, dann wird es wohl eher nicht getarnt oder versteckt!
 
@daaaani: Öhm, soweit ich weiß, kann man mit Quantenverschränkung in dem Sinne keine Informationen übertragen. Das würde zudem dem Gesetz widersprechen, dass Informationen nicht schneller als mit Lichtgeschwindigkeit übertragen werden können.

Bei der Quantenverschränkung ist es eben so, dass beide Teilchen sich immer gleich verhalten.
Ähnlich wie zwei pendel, die du gleichzeitig anstupst und schwingen lässt. Beide Pendel werden synchron laufen, aber nur solange, bis du eingreifst. Sobald du das tust laufen die Pendel nicht mehr sychron und die Verschränkung ist aufgehoben.
 
@Laggy: Was für ein Gesetz? Das sich nix schnelle als licht fortbewegen kann? Was ne Theorie ist aber kein Gesetz. Ich denke du weißt nicht was Quantenverschränkung ist, denn da wüstest du, dass sich da garnix fortbewegt, denn genau das ist ja das erstaunliche daran. Und wenn der eine Zustand das Teilchens den des anderen widerspiegelt und umgekehrt, das dann auch noch ohne Verzögerung über Milliarden von Lichtjahren hinweg, dann frage ich mich wie du darauf kommst, keine Information übertragen zu können? Übrigens kann man das bereits im Labor!
 
@daaaani: Ich wiederspreche nicht dem, was du sagst. Es ist genau so. Aber du vergisst, dass du nicht selbst eingreifen kannst. Sobald du was änderst, also deine Information übertragen willst, ist die Verschränkung aufgehoben. Das beispiel mit dem pendel verdeutlicht das.

Es ist nunmal so, dass beide Teilchen Synchron sind. Was aber noch lange nicht bedeutet, dass zwischen ihnen auch eine Kommunikation bzw. ein Datenaustausch stattfindet.
 
@Laggy: Wir zerstören diesen Zustand wenn wir eingreifen, es soll aber gelungen sein. Was aber eben nicht heißt, dass ein anderer (Alien) es nicht kann. Wie können wir davon ausgehen, dass höher entwickeltes Leben existiert, welches nur deshalb nicht gefunden wird (Artikel) weil dieses es nicht möchte, und dann unseren sehr beschränken Wissen, welches vielmals nur Theorie ist, auf eben diese überlegen Lebensform Projizieren? Synchron laufen und Verschränkung sind verschiedene Dinge. Auch wenn dein Beispiel etwas durchaus richtig verdeutlicht, kann das dahinterliegende Konzept falsch verstanden werden. Denn der zustand des einen Pendels wirkt sich immer auf dem des anderen aus und umgekehrt, bis von außen eingegriffen wird. Dann wird diese Verbindung unterbrochen. Wobei, und das ist das entscheidende, wir gar nicht wissen was diese Verbindung überhaupt ist. Momentan kennen wir kein Physikalisches Gesetz welche diese erklärt, schlimmer noch, diese "'Verbindung" scheint alle Gesetze die wir kennen zu brechen.
 
@otzepo: Food for thought: Wie willst du verschlüsselte Botschaften von unverschlüsselten unterscheiden wenn du weder das Übertragungsprotokoll kennst noch die verwndete Sprache?

Wir reden hier von ALIENS. Die müssen noch nicht einmal ansatzweise in den selben Bahnen denken wie wir, entsprechend widersinning / fremdartig würden dere Dateisysteme auf uns wirken.
 
@Aerith: Es geht nicht darum verschlüsselte von unverschlüsselten zu unterscheiden, sondern künstlichen von natürlichen. Die Theorie von Snowden ist ja, dass wir sie nicht sehen können weil sie verschlüsselt ist, was aber bullshit ist. Wir können sie erstmal nicht sehen, weil sie entweder nicht da ist/wir sie nicht empfangen oder von natürlich nicht zu unterscheiden ist. otzepo meinte nur, dass sobald künstliche Daten auf einer natürlichen Welle im Huckepack verschickt werden, wir diese erkennen. Unabhängig davon ob wir sie lesen können oder nicht.
 
@daaaani: Danke! Genau darum gehts: Unterscheidung zwischen natürlich und künstlich... Und selbst da könnten wir auf der Erde jede Kommunikation sofort abstellen, man könnte von weit entfernt aufgrund der Zusammensetzung der Atmosphäre erkennen: Uj Uj Uj.... Ob das so ohne Leben auf dem Planeten möglich ist...? Also, dass die Aliens irgendwas verschlüsseln, und wir deshalb nichts von ihnen mitbekommen, ist Bullshit.
 
@Tintifax: Naja jedes künstliche Signal muß ein erkennbares Muster besitzen, selbst wenn es so stark komprimiert ist das es beinahe aussieht wie weißes rauschen.

Die Frage ist doch eher ob das was bei uns zufällig ankommt vom S/N Verhältnis überhaupt erkennbar ist.
 
@Aerith: Nö. Muss es nicht. Such mal nach dem Wow Signal. Da gings z.B. NUR um die Signalstärke.
 
@Tintifax: Ich bezog mich auf Signale die Informationen übermitteln, da ich dachte wir reden über "streustrahlung" von normaler extraterrestrischer kommunikation und nicht von "peilsignalen".

BTW: "In 2012, on the 35th anniversary of the Wow! signal, Arecibo Observatory beamed a response from humanity, containing 10,000 Twitter messages, in the direction from which the signal originated.[22][23] Arecibo scientists have attempted to increase the chances of intelligent life receiving and decoding the celebrity videos and crowd-sourced tweets by attaching a repeating sequence header to each message that will let the recipient know that the messages are intentional and from another intelligent life form.[23]"

So vergrault man Aliens ganz sicher. ._.
 
Die Schlussfolgerung Snowdens ist so nicht richtig.

Richtig ist das bei korrekter Verschlüsselung der Inhalt des Signals zufällig ist.
D.h. der Inhalt wäre nicht herauszufinden.

Das Signal selber wäre aber durchaus auffindbar und als künstlich erkennbar.
 
@Mark.S: Wenn das Signal so getarnt ist, dass man es nicht als Signal erkennt? Wir suchen z.B. nur nach Radiosignalen, was, wenn die Kommunikation aber über Lichtsignale stattfindet?
 
@dodnet: Nein wir suchen über alle Elektromagnetischen Spektren. Man kann aber nur Informationen auf ihren weg abfangen, welche eben diesen zurück legt. Sogar wir kennen mittlerweile schon mittel eine Information über eine Distanz zu übertragen ohne, dass sie einen Weg zurücklegt.
 
@dodnet: Ob Radio oder Licht ist ja egal, eine Welle ist eine Welle. Wenn die Außerirdischen zb Tachyonen verwenden um diese überlichtschnellen Teilchen als Träger zu verwenden sind wir nicht in der Lage die Kommunikation aufzufangen - aber auch hier ist irrelevant ob verschlüsselt oder unverschlüsselt. Die Theorie wir können nichts empfangen, weil es verschlüsselt ist, halte ich für sehr gewagt. Und auf dem Stand der Technik kann man es, genau wie die String-Theorie, ruhigen Gewissens als Bullshit bezeichnen - beide Theorien lassen sich nicht beweisen. Bei der Aussage es läge an der Verschlüsselung kann man aber (nach heutiger Technik) den Gegenbeweis antreten, da es wohl unmöglich ist einen unregelmäßigen Datenstrom als natürliches Rauschen aussehen zu lassen. Eine Verschlüsselung macht die Daten nicht unsichtbar sondern verhindert die Dekodierung. Das was er meint ist so etwas wie Zitronensaft auf Papier und man muss wissen das ein Bügeleisen die Schrift erscheinen lässt. Aber auch hier ist dann egal ob die Schrift eine Chiffre ist oder Klartext, man sieht dann ob da etwas steht und das Dekodieren beginnt dann erst.
 
@dodnet: Also ich denke wohl, dass eine moderne Zivilisation auf einem anderen Planeten die Vorzüge von Radiowellen kennt und sie auch nutzt. Deshalb macht es schon Sinn, danach zu suchen. Warum sollten "die" sich nur auf Lichtwellenkommunikation beschränken?
 
Sofern FTL wirklich unmöglich ist werden wir niemals etwas von anderen Lebewesen mitbekommen. Die Entfernungen sind einfach zu groß um bei Lichtgeschwindigkeit überwunden zu werden.

Davon mal abgesehen dürften (falls FTL möglich ist) wir für eine solche Zivilisation in etwa so interessant sein wie ein abgeschotteter Stamm im Regenwald fürn durchschnitts New Yorker.... nämlich gar nicht.
 
@Aerith:"Sofern FTL wirklich unmöglich ist werden wir niemals etwas von anderen Lebewesen mitbekommen."

Die Informationen sind auch dann noch unterwegs wenn die Zivilisation schon tot ist also liegst du falsch.

"Davon mal abgesehen dürften (falls FTL möglich ist) wir für eine solche Zivilisation in etwa so interessant sein wie ein abgeschotteter Stamm im Regenwald fürn durchschnitts New Yorker.... nämlich gar nicht."

Und woher willst du das Wissen ? Deine Meinung schon auf die Lebewesen in anderen Sonnensystemen übetragen lol. Und was hat diese Aussage mit der möglichkeit von FTL zu tun?.
 
@Smoke-2-Joints: 1) Richtig. Aber nur weil die Wellen unterwegs sind heißt das noch lange nicht das wir jemals das Equipment haben werden um ein ungerichtetes Signal unbekannter Frequenz nach mehreren Hundert Lichtjahren noch aus dem Hintergrundrauschen herauszufiltern.

2) Wenn diese Rasse über FTL travel verfügt müssen sie uns unendlich überlegen sein was Technologie und Fortschritt angeht. Verglichen dazu wären wir ein paar Affen mit Stöckern als Werkzeug. Vielleicht würden uns einige Forscher im stillen beobachten, aber die Allgemeinheit wird sich nicht für uns interessieren, da sich ihr Denken auf einem völlig anderen Niveau bewegt. (Falls ihre Denkmuster überhaupt vergleichbar sind zu unseren, sie könnten so Fremdartig sein das Kommunikation von vornherein ausgeschlossen ist)
 
@Smoke-2-Joints: ja aber nein, es würde nur von Bedeutung sein wenn wir innerhalb des Eintreffens der Information auch nach ihr suchen. Wenn der Mond bewohnt gewesen wäre und vor 1 Milliarde ausgestorben würde er jetzt genauso aussehen (jaja überspitzt ausgedrückt).
 
"Eine gut verschlüsselte Nachricht kann - zumindest im theoretischen Sinne - nicht von zufälligem Hintergrundrauschen unterschieden werden"
Keine Ahnung was ihn das glauben lässt. Auch verschlüsselte Nachrichten sind sehr schmalbandig. Hintergrundrauschen hingegen ist in der Regel thermischer Natur und somit sehr breitbandig. Kommunikation kann so nicht funktionieren. Wenn Snowden da keinen Ausweg beschreiben kann, ist seine These schlicht unbegründeter Unfug.
 
@nablaquabla: Wenn man weiß nach welcher Frequenz man in dem ganzen Matsch sucht kann man das sicher erkennen.

Knackpunkt: Wir kennen die Frequenz aber nicht.

Abgesehen davon ist es absurd davon auszugehen das eine Interstellare Zivilisation lediglich eine lichtschnelle Kommunikation benutzt.

Ebenfalls ist es absurd anzunehmen das planetare kommunikation mit einer derartigen Energiestärke gesendet wird das man das nach mehreren Lichtjahren noch messtechnisch erfassen kann.
 
@Aerith: Ähm, auf der einen Seite erklärst Du grad, dass das was wir zur Zeit als Naturgesetz sehen, nämlich dass Information nicht Überlichtgeschwindigkeit erreichen kann, absurd ist, und auf der anderen Seite erklärst du, dass man ein paar Lichtjahre entfernt unsere Signale nicht mehr erfassen kann? Ich glaub du wärst überrascht wie weit Signale (wenn sie Schmalbandig sind) im fast Vakuum des Weltraums empfangen werden könnten...
 
@Tintifax: Es ist absurd anzunehmen das eine raumfahrende Zivilisation sich nur im Rahmen der Lichtgeschwindigkeit bewegt.

Ich stelle dabei nicht das naturgesetz in Frage sondern die Annahme das sich jemand die Mühe machen würde das Weltall mit einem derartig lahmen Fahrzeug zu erkunden.

Sollte c wirklich das maximum an Geschwindigkeit sein was möglich ist, sind andere Intelligenzen genauso an ihre Sonnensysteme gefesselt wie wir.

Bezüglich der Reichweite lichtschneller kommunikation:
https://planetary.s3.amazonaws.com/assets/images/universe/20130115_radio_broadcasts_f840.jpg

Das wäre das "best case szenario", vorausgesetzt die Aliens hätten die Technologie diese Signale nach 100 LJ noch aus dem Hintergrundrauschen aufzuspüren.

Das Problem ist nicht wirklich "wie weit gehen die Wellen". Das Problem ist: "wann ist mein S/N Verhältnis so schlecht das ich das Signal nicht mehr erkenne?".
 
@Aerith: Du gehst in meinen Augen von komplett falschen Annahmen aus. Es geht nicht um "ein Menschenleben", sondern von unbekannten Lebensdauern von ausserirdischen Zivilisationen. Und "raumfahrende Ziviliation" heisst auch nicht zwingend, dass wirklich die Lebenwesen reisen. Das weiteste was eine Lebensform der Erde von der Erde weg geschafft hat war der Mond, allerdings hat von der Menschheit erschaffenes schon unser Sonnensystem verlassen (bzw ist jetzt drauf und dran, da es ja keine genaue Grenze gibt). Vor 112 Jahren hat man quasi das Flugzeug erfunden, und heute ist unsere Zivilisation aus dem Sonnensystem draussen. in weniger als 120 Jahren von "Flugzeug" zu "Verlassen des Sonnensystems". In großen zeitlichen, kosmischen Maßstäben ist das unfassbar schnell. Wenn wir nun davon ausgehen, dass Leben etwas "normales" ist, sich also häufig entwickelt, und intelligentes Leben (und jetzt rede ich von der Menschheit aufwärts) vielleicht sogar ein logischer Schluss ist, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass es vor hunderttausenden oder Millionen Jahren schon Leben gegeben hat, relativ hoch. Und in diesem Zeitraum wäre es für Raumfahrende Zivilisationen vermutlich kein Problem das komplette Sonnensystem mit automatischen Sonden zu übersähen. Da red ich noch gar nicht von der Möglichkeit von "Generationenschiffen". Wobei auch hier dazuzusagen ist: Wir wissen auch nicht wie lange das Leben eines dieser Ausserirdischen überhaupt nach unseren Maßstäben dauert. Also, die Frage die sich allgemein stellt: Wenn intelligentes Leben üblich ist, Raumfahrt auch nichts unübliches sein sollte, und schon seit Millionen Jahren existiert, wo sind sie alle? Also, Überlichtgeschwindigkeit ist für eine raumfahrende Zivilisation vermutlich eine absolute Grenze, aber kein Hindernis uns zu besuchen, und allein die Zusammensetzung der Atmosphäre zeigt, dass es hier Leben geben wird. Und diese Erkenntnisse wird man auch weit über die Distanz von irgendwelchen Signalen noch finden können.
 
@Tintifax: Ich glaube du unterschätzt nachwievor die größe der kosmischen Entfernungen. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit wäres so als würdest du versuchen mit nem Fahrrad zum Mond zu fahren.

Es wird sicher Lebewesen da draußen geben, die Frage ist wie groß is die Wahrscheinlichkeit dafür und wie groß is der mittlere Abstand bewohnter Welten.
 
@Aerith: hast du dir das was ich geschrieben hab eigentlich durchgelesen?
 
@Tintifax: Natürlich. Dennoch bleibe ich bei der meinung das du die Distanzen falsch einschätzt.

Zumal, selbst wenn ein Signal sich unendlich ausbreitet ist irgendwann das Signal to Noise Verhältnis unter dem was wir brauchen um es zu erkennen. Wir könnten in Signalen von einer 2K LJ entfernten Kultur gebadet werden und würden es nie wissen da es alles für uns aussieht wie Rauschen.
 
@Aerith: Irgendwie hab ich nicht das Gefühl...
 
Das EINZIG grenzenlose ist die Arroganz der Menschheit, welche grundsätzlich davon ausgeht das Leben nur auf Kohlenstoffbasis möglich ist und die Wesen ähnlich ticken wie "wir"... Es ist natürlich völlig ausgeschlossen das es Nicht-Kohlenstoffbasierendes Leben gibt, welches vielleicht ein uns unbekanntes Gas ein- und Zyankalihaltiges Gas ausatmet....oder gar gar keine Atmosphäre benötigt... und es ist weiterhin ausgeschlossen das es intelligentes Leben gibt das für sich bleiben will und nicht nach den Weiten strebt...nur als Beispiel.
 
@McClane: woher nimmst du die Vermutung (Wissen ists ja nicht weil es grundfalsch ist), dass auch nur ein Wissenschaftler davon ausgeht dass Leben nur auf Kohlenstoffbasis möglich sein soll?
 
@Tintifax: Es wird immer wieder gesagt das Leben nur auf dieser Basis möglich ist. Es wird nur nach Leben gesucht wie wir es kennen. Offenheit für andere Lebensformen (welche Wortironie in diesem Fall ;)) habe ich in noch keinem Bericht gelesen.
Weiterhin... ein Planet auf dem es niemals Wasser gegeben hat, kann kein Leben existiert haben. Woher wird die Voraussetzung gewonnen das jedes Leben zum leben Wasser benötigt?
 
@McClane: Wo wird behauptet dass Leben nur auf dieser Basis möglich sein soll? Dass nur nach dem Leben wie wir es kennen gesucht wird, hat einen ganz einfachen aber komplett anderen Grund: Niemand wüsste wonach er suchen sollte. Deshalb wird nach dem gesucht was man kennt...
 
@McClane: Das ist so nicht ganz richtig. Erst vor wenigen Jahren (<5) hieß es noch, dass es durchaus möglich sei, Leben mit verschiedenster Grundlage zu finden. Dass Leben nur mit Kohlenstoff oder silizium möglich sei, ist "nur" eine Äußerung die in den letzten ~zwei Jahren in Foren o.ä. Erwähnung findet. Weshalb die "damaligen" Wissenschaftler ausgeblendet werden, wird wohl eine Frage des Kapitals sein.
 
@Shadow27374: Was in Foren besprochen wird hat aber oft genau nix damit zu tun was in der Realität passiert... Ich hab noch nie eine Aussage eines Wissenschaftlers gehört dass Leben nur auf Kohlenstoff oder Silizium möglich sein soll. Und man versucht Leben auf 2 Arten zu finden : Erkennen, ob es auf dem Planeten Leben gibt durch die Zusammensetzung der Atmosphäre, etc, und erkennen, ob es auf dem Planeten Leben gibt durch ein Signal das gesendet wurde. Erstere Suche macht NUR Sinn, wenn man unser Leben hernimmt, und da versucht ähnliche Planeten zu finden. Flüssiges (Salz)Wasser wird ja auch auf Monden in unserem Sonnensystem vermutet, trotzdem ist es am sinnvollsten. z.B. nach Planeten in habitablen Zonen abzusuchen. Das hat auch den Vorteil, dass es starke Indizien für nicht hochentwickeltes Leben auf Planeten geben kann. Nach Signalen zu suchen schränkt das ganze auf intelligentes Leben ein, und da könnte (sofern sowas natürlich möglich ist) auch Leben auf Basis von Gold gefunden werden.
 
@Tintifax: Dann sind wir uns doch eigentlich einig, keine Ahnung wo Dein Problem liegt.^^
 
@Shadow27374: SORRY! :) Hab Dein Post auf meines bezogen, nicht auf das von McClane. Und ich hab auch nicht ganz verstanden warum "Das ist so nicht ganz richtig" geschrieben ist, obwohl du eigentlich eh was sehr ähnliches zu meinem Text geschrieben hast! :) Also, mein Fehler, passt eh alles ;)
 
@McClane: Kohlenstoffbasis ist das eine, da geb ich dir recht. Kann auch sein, dass es weitere Formen gibt. Das mit dem "Ticken" ist aber so ne Sache. Sieh dir Tiere auf der Erde an. Alle Lebewesen ticken auf ähnlich weise. Wenn du ein Tier bedrohst (so wie wir es als Mensch verstehen) dann verstehen die Tiere das auch als Bedrohung. Wenn du ein Tier streichelst, empfindet es das auch meist als angenehm usw. Freude, Angst, Misstrauen usw.... Unsere Verhaltensmuster sind also nicht wirklich grundlegend verschieden. Eine Kommunikation mit Aliens wäre also durchaus im Rahmen des Vorstellbaren.

Schwierig wirds erst bei Lebewesen die nicht auf Kohlenstoffbasis existieren. Je nach Zusammensetzung kanns durchaus sein, dass eine Kommunikation unmöglich ist, oder wir uns gar nicht gegenseitig wahrnehmen oder gar auf irgend eine Weise interpretieren könnten, was der andere überhaupt tut.
 
@Laggy: + von mir - Du hast vollkommen recht. Aber wir (ich nehme zumindest an du auch) sind Laien und haben keine wissenschaftlich fundierten Kenntnisse. Aber heutzutage werden für jeden Mist unzählige Algorithmen entwickelt und programmiert - das ich mir durchaus vorstellen kann.. nein - das es mich WUNDERN würde das man dafür nicht auch eine Lösung hat. Vielleicht keine perfekte... aber einen guten brauchbaren Ansatz. Um ein aktuelles Beispiel zu nennen... es gibt AUTOS die wissen ob die auf einem Prüfstand sind oder auf der Straße gefahren werden um so entsprechende Abgaswerte auszuwerfen ;)
 
@Laggy: Frag mal einen Öko oder Tierschutzheini ob Löwen angreifen wenn man an ihre erlegte Beute möchte. Die sind nämlich fest der Überzeugung, dass nur der Homo Sapiens egoistisch säre und nicht teile. Wenn man nur ein einziges Mal eine Tierdoku gesehen hab, ist einem sofort klar, dass dies natürlich nicht stimmt.
 
Also egal ob Alien oder Gott: Wenn ich auf die Menschheit schaue, würd ich auch fern bleiben ...
 
Meiner Meinung nach sollte der Kollege bei Themen bleiben von denen er eine Ahnung hat. Die Idee, dass man deshalb keine Signale von Außerirdischen bisher gefunden hat weil diese verschlüsselt sind, halt ich persönlich für ziemlich naiv...
 
@Tintifax: Das stimmt! Wie Independence Day bewiesen hat, besitzen Ausserirdische über keinerlei Verschlüsselung, geschweige denn Firewalls. Man kann ganz einfach ein animiertes Totenkopf-Bild in ein ausserirdisches Mutterschiff einspielen ...
 
@Lofi007: Was hat die Verschlüsselung mit der Sichtbarkeit zu tun? Ein Signal wird nicht unsichtbar weil es verschlüsselt wird! Denn das ist gar nicht ziel einer Verschlüsselung! Verschlüsselung ist der Ausschluss anderer durch unlesbar machen der Information. Man will aber keine Außerirdische Information lesen, man möchte sie überhaupt erstmal sehen!

Snowden unterliegt da scheinbar einen Denkfehler aus seiner eigenen Welt. Durch Verschlüsselung kann man die Information verschleiern oder Unsichtbar machen die Transportiert wird, nicht aber das Signal oder den Kommunikationsweg!
 
@daaaani: War natürlich eine scherzhafte Anspielung darauf, wie schlecht ID4 war. Aber um auf deinen Kommentar einzugehen: Kommt auf die Art der Verschlüsselung an. Einfaches Beispiel: Du kannst z. B. Morsetext in ein Bild kodieren, indem du einfach nur pro Pixel 1 Bit änderst. Das fällt keinem auf, trotzdem hast du Information hineincodiert.
 
@Lofi007: Das ist keine Verschlüsselung! Das ist Tarnung und das fällt jeden auf der dieses Bild untersucht und nicht nur an schaut. Und genau darum geht es ja. So ist es mit Signalen die wir untersuchen. Wir sagen ja nicht nur aha da isn Signal sondern wir untersuchen es auf künstlichen Ursprung.
 
@Tintifax: Falls da draußen, genau zu dieser Zeit, andere Lebewesen im Weltall umher huschen und nicht nur wie wir ein bisschen den Orbit begutachten oder mal ne Sonde fast aus dem Sonnensystem schießen, dann wird diese Lebensform Technologisch und auch Gesellschaftlich(!) so weit entwickelt sein, dass wir deren Daten sehr wahrscheinlich nicht vom Hintergrundrauschen des Urknalls unterscheiden können. Naiv ist an der Ansicht also so ziemlich nichts.
 
Was wen es intelligentes Leben gibt sie schon mal hier waren und dann entschieden haben die Erde sich selbst zu überlassen weil sie mitbekommen haben das wir einfach zu kriegerisch sind und es nicht wert sind in die intergalaktische Zivilisation aufgenommen zu werden.
in diesem Falle werden wir suchen bis wir schwarz werden weil alles was es da draußen gibt vor uns versteckt wird. Ich bin aber davon überzeugt das wir schon seit Jahrtausenden beobachtet werden wie wir uns entwickeln, und sollte es dem Menschen gelingen seine Natur zu zügeln und einen weg einzuschlagen der friedlich ist dann werden sie sich auch zeigen.
 
Wenn man z.B. eine EMail verschlüsselt, muss erstmal der Schlüssel ausgetauscht werden. Wenn das sicher sein soll, sogar für jede EMail einzeln. Die Übertragungszeit verdoppelt sich also, oder sogar noch mehr. Auf der Erde vielleicht noch akzeptabel, zum Mond auch noch, aber irgendwann wird diese mehrfache Übertragungsverzögerung eben mehr als unpraktisch. Sollte man zu viel Startrek gesehen haben, die dortigen Übertragungstechniken, mit einem mehrfachen der Lichtgeschwindigkeit, können wir nicht abhören, bzw. ermitteln das überhaupt was gesendet wird, da wir sie nicht kennen.
Mal abgesehen davon, ist das diese typische Denke, wir sind so, also sind alle anderen auch so, die sich auch in fast allen SiFi Filmen widerspiegelt.
 
@Lastwebpage: Ja.. ich denke auch eher dass Ausserirdische die fähig sind interstellar zu reisen ganz anders sein werden. Vermutlich eher Roboter oder (gen?)technisch komplett verändert, und somit auch im Denken. Wenn man nur mal schaut was für einen enormen Einfluss Technik auf den Menschen und seine Umwelt nimmt. Klar, Instinkte, Grundbedürfnisse und Emotionen sind bei uns noch auch mit Eingeborenen gleich, aber spätestens wenn man Gehirne mit Chips austauscht, gentechnisch verändert oder anders beeinflusst wird auch das Denken auf ganz andere Level geführt. Moral, Gut und Böse, Neugierde, all diese Sachen können somit bei anderen Zivilisationen anders oder ganz gestrichen sein. Vielleicht kommunizieren sie auch eher wie Ameisen und legen lokale Spuren zu den Planeten die sie schon besiedelt oder ausgebeutet oder ignoriert haben etc oder haben andere Möglichkeiten zur Kommunikation entdeckt die z.B. Punkt zu Punkt oder Broadcasting schlichtweg überflüssig machen (z.B. sowas wie die Quantenverschrenkung). Oder sie sind wirklich so anders, dass wir es uns einfach in keinster Weise vorstellen können, weil wir dazu biologisch zu beschränkt sind.
 
kapier ich nicht...Wenn es Außerirdische gibt, dann werden diese doch auch ein Interesse daran haben mit anderen Zivilisation in Kontakt zu treten, und daher NICHT ihre Nachrichten verschlüsseln, oder? Oder um es auch mit Spocks Worten zu sagen "Das wäre unlogisch Käptn!" ^^
 
@legalxpuser: Da vermenschlichen wir den Gedanken aber auch etwas. Außer dem Menschen gibt es auf unserem Planeten auch zigtausende Lebensformen, denen es völlig wurscht ist, was da draußen im All ist. Die verschwenden noch nichtmal einen Gedanken daran, ob es anderes Leben da draußen gibt - reichen ja schon die Feinde, auf dem eigenen Planeten. ^^

Und mal ehrlich, wenns da draußen wirklich was gibt, was intelligenter und weiter fortgeschritten wäre als wir, dann möchte ich dem nicht begegnen. Für die sind wir dann bestenfalls die Viecher, die sie im Zoo ausstellen können, so wie wir es mit niedrigeren Kreaturen auch machen. ;)
 
@Trashy: "Und mal ehrlich, wenns da draußen wirklich was gibt, was intelligenter und weiter fortgeschritten wäre als wir, dann möchte ich dem nicht begegnen. Für die sind wir dann bestenfalls die Viecher, die sie im Zoo ausstellen können, so wie wir es mit niedrigeren Kreaturen auch machen." Das ist aber wieder die Denkweise eines Homo Sapiens.^^ Möglicherweise gibt es auch aus unserer Sicht gottgleiche Lebewesen, die jedoch so gar kein Interesse an Zoos haben.
 
@Trashy: Ja. Aber es wäre auch kein absolut absurder Gedanke zu sagen: "Eine Zivilisiation kann nur durch Neugierde sich wirklich weiterentwickeln."
 
@legalxpuser: Wir reden hier nicht von gezielter Kommunikation wie "HALLO ALIEN.. JA.. JA SIE DA AM EMPFÄNGER BEI DER ROTEN SONNE MEINE ICH!".

Wir reden von allgemeiner Streustrahlung die irgendwann mal aufgefangen werden könnte. Warum verschlüsseln wir kram? Weil wir nicht wollen das andere Menschen den kram lesen.
Warum werden Aliens kram verschlüsseln? Vermutlich weil Alien A nicht will das Alien B die Liebesmail für Alien C lesen kann. ;)
 
@Aerith: Um ganz ehrlich zu sein, dass mit der "Liebesmail" bzw. dem Wunsch quasi alles verschlüsseln zu wollen, ist für mich, genauso wie das Thema Datensammeln von Google, Facebook & Co, und andere Diskussionen rund um das Thema Internet, eher sowas wie eine aktuelle Modeerscheinung und beinhaltet auch jede Menge politische und soziale Gesichtspunkte. Ich halte viele aktuelle Diskussionen eher für ein kurzzeitiges (im Sinne von 10-50 Jahren) Phänomen.
 
@Lastwebpage: Uhuh, der Wunsch nach Privatsphäre in einer potentiell kriminellen Umgebung ist also eine Modeerscheinung?
 
@Aerith: Für mich ganz eindeutig ja. Es steht ja jedem frei sich das zu wünschen, aber wird das auf lange Sicht funktionieren? Ich denke eben nicht. 1)Es ist ein grundsätzliches gesellschaftliches Überdenken des Wortes Privatsphäre notwendig. Schau es dir doch heute an, jeder chattet mit jedem über WhatsApp und wenn man einen Trinken gehen will, schaut man eben nach wo sich die Handys viele seiner Freunde befinden. Das geht ja heute schon ohne größere Probleme. Jetzt denk mal etwas weiter und stell dir vor in 20 Jahren läuft jeder mit sowas wie Google Glass rum. 2) Z.B. Werbung auch hier ist für mich abzusehen, dass es immer mehr auf individuelle Werbung hinausläuft.
3) Staaten. Entweder das hat sich z.B. aufgrund 1) irgendwann von selber erledigt, vielleicht schaffen es die Staaten den Bürgern Sachen wie Vorratsdatenspeicherung etc. schmackhafter zu machen, es besteht eine tatsächliche Notwendigkeit für so etwas, wie auch immer, aber auf lange Sicht sitzen die Staaten hier am längeren Hebel.
Nein, komm mir jetzt nicht mit "Ich werde sowas nie machen, Ich werde es nie wollen und Ich werde es nie brauchen." ;)
 
@Lastwebpage: Es wird immer das Bedürfnis bestehen das kommunikation/datenübertragung nicht von dritten mitverfolgt und wenn es abgefangen wird das derjenige damit nichts anfangen kann.

Das reicht von Privaten Dingen über online banking und verschlüsselte videoübertragung an autorisierte, uahlende Kundschaft bis hin zu Industriegeheimnissen.

WApp ist, wenn ich mich nicht irre, bereits eine verschlüsselte übertragung.
Das hat prinzipiell auch nichts damit zu tun ob die anderen Menschen die Positionen ihrer Telephone frei zugänglich machen um auffindbar zu sein oder nicht.
 
@legalxpuser: Wer sagt denn, dass andere intelligente Lebensformen die gleichen Funktechnologien wie wir Menschen nutzen? Vielleicht bekommen wir deswegen nichts davon mit. Da müssen die Signale nicht unbedingt verschlüsselt sein.
 
@eragon1992: Es geht glaube ich um viel mehr als nur Funk!^^ Funkwellen sind nur eine Form des Elektromagnetischen Spektrums. Da gibt es Ultraviolett, Micro, Infrarot, sichtbares Licht usw. usf. Wobei wir noch nicht mal wirklich wissen was, was ist. Gerade wenn man über Licht redet, kann es sich wie Teilchen aber auch wie wellen ausbreiten. Auch wenn man den Faktor Zeit mit einbeziehen will, ist das eigentlich unmöglich. Denn wie Einstein schon feststellte, Zeit ist relativ. Zeit vergeht in unterschiedlichen Orten des Universums, unterschiedlich schnell. Die Frage ist doch, wenn sie keine Wellen benutzen, was dann?
 
@eragon1992: Da für die Außerirdischen im gleichen Universum leben, gelten für Sie wohl auch die gleichen Gesetze und wenn Sie halbwegs intelligent sind, werden sie wohl auch elektromagnetische Wellen irgendwann entdecken und vor allem zur Kommunikation auf ihrem Planeten benutzen. Die Flaschenpost ist einfach zu langsam. Welche Funktechnologien Sie da konkret benutzen, ist eigentlich egal. Hauptsache ist, dass sie Funk benutzen, denn das kann man messen. Auch werden diese in einem gewissen Spektrum sein. Das ist kein Zufall, dass wir die Wellen in einem gewissen Spektrum benutzen sondern hat praktische Gründe. Und das sollten ähnlich intelligente Lebewesen auch rausbekommen haben.
 
@legalxpuser: Lebewesen welche nicht auf diesem Planeten entstanden, haben möglicherweise eine derart (für uns) merkwürdige Art zu denken, dass dies vielleicht doch möglich ist. Wenn du schon StarTrek erwähnst, da gibt es ne Menge Spezies die ebenfalls unter sich bleiben wollen. Genau so gibt es dort, kriegerische, freundliche, neutrale etc.
 
Ich glaube ehr an "bewusst ignoriert"

Wozu soll eine weiterentwickelte Spezies sich mit dem Menschen befassen?
Die Erde hat höchstens nen Fettes Warnschild auf der Galaktischen Karte,
"Vermeiden! ,Umfliegen" besonders Aggressiv & gefährlich Klassifiziert, landen auf
eigene gefahr ;)

Die "Erde" steht höchtens unter beobachtung, das wars!

Ps. keine Einigung untereinader, Spezies "Mensch" zerstört sich von selbst, dann Planet besiedeln !
 
@firesnake: was macht dich so sicher dass Aliens nicht so gestrickt sind, schliesslich bedeutet Krieg vor allem Fortschritt.
 
@Yepyep: Ich glaube ehr das die Menschheit, ohne Krieg & geeint Technologisch weiter wäre als heutzutage mMn !

Es gibt & gab auch Kluge Köpfe die nicht auf Krieg auswaren, ihre Ideen wurden einfach nur missbraucht für solche zwecke!

Krieg ist bestimmt nicht die Lösung für Fortschritt, das soll einem nur suggeriert werden,
es sei notwendig ;)

Stell dir vor es Krieg & keiner geht hin?!? :)
 
@firesnake: alles an Evolution und Fortschritt kam duch Kampf. Jede Hochkultur wurde auf Krieg gebaut oder ging relativ schnell wieder unter. Überleben konnten nur die, die sich behauptet haben. Ohne Krieg gab es eigentlich nur Stillstand. Auch wenn es löblich ist, die Entwicklung von fremden Kulturen dürfte eher ähnlicher verlaufen als entgegengesetzt zu menschlichen.
 
@Yepyep: Da hast du erstmal recht .. nur die Evolution geht weiter,wer sagt denn das wir oder andere Kulturen in 1000 Jahren immer noch so aggressiv denken und handeln ?
 
@Yepyep: Kann sein kann, aber auch ganz anders sein.
Ich hab mein Standpunkt dargelegt & du den deinen.

"Stillstand" ist ein Friedliches Miteinander aller Nationen & Länder sooo schlimm, ehr unrealisierbar :)?

Trotzdem halte ich Krieg für das überflüssigste,
was die Menschheit je hervorbrachte!

Aber da vertritt ja jeder sein ganz eigenen Standpunkt, zum glück.
 
@malocher: da könntest Du natürlich richtig liegen, vermutlich ist es ab einem Punkt evolutionstechnisch sinnvoller zusammen zu arbeiten. Aber auch hier ist es nur eine Vermutung. Woran liegt der Antrieb wenn nicht in der Not. Bewässerung, Agrarkultur...sind eben auch nur aus Dürre und Hunger entstanden. Zumindest die Menschheit sehe ich nicht aus lauter Wissenschaftsfreude Fortschritt zu entwickeln. Da braucht man nur die deutsche Bildungspolitik vs. chinesische Bildungspolitik zu analysieren.
Ich meine einfach, der Garten Eden hat die Menscheit nicht zum Fortschritt gebracht, erst der Rauswurf hat den Menschen gebildet.
 
@firesnake: das sprech Dir auch nicht ab, ich meine eben nur das eine raumfahrende Kultur nicht unbedingt friedliebend sein muss. Selbst wenn könnte es ähnlich wie bei Kolumbus laufen und diesmal würde es vermutlich schneller gehen als bei den Indianern.
 
@Yepyep: Klar falls dem so sein sollte,
würden wir als Menscheit den kürzeren ziehn das steht außer Frage,
wenn es zur einer kolonialisierung kommen sollte.

Weil eben keine Einigkeit auf unserer Kugel herrscht, um sich vieleicht gemeinsam zu beraten, ist die Erde bestimmt ein leichtes Ziel für solch ein Unterfangen ;)

Dazu müssten Sie die Erde auch erst mal auskundschaften, ob ein Leben
für bestagte Spezies überhaupt möglich ist,Knochendichte, Luchtdruck , Backterien, Erdanziehungskraft usw. oder erst angepasst werden muss.
 
@Yepyep: Das ist etwas zu eng betrachtet. Sehr viel an "Evolution und Fortschritt" kommt in erster Linie durch sich ändernde Umweltbedingungen an die sich angepasst werden muss. Beim Menschen betraf das aufgrund seiner Lebensart eben auch der Anpassung der Werkzeuge und auch der Biologie an die Jagd, z.B. insbesondere zur Eiszeit, aber auch was Kolonialisierung von anderen Kontinenten und Lebensräumen wie Wüsten betrifft. Was es ohne Krieg gab oder gibt können wir garnicht beurteilen weil der Mensch permanent im Krieg oder in Vorbereitung auf Krieg lebt und gelebt hat. Das heißt aber nicht dass Krieg selbst eine treibende Kraft ist, das heißt nur, dass Wissen und Fähigkeiten in erster Linie von uns dafür genutzt wird. Auf anderen Planeten können ganz andere Faktoren treibend sein und dazu führen, dass nur der schlaueste ggf. irgendwann mit Technik überlebt.
 
@lutschboy: eine Anpassung ist Kampf. Nehmen wir "Wilde Völker" als Beispiel, der Großteil lebt in einem "Garten Eden", die Natur sorgt für sie. Sie brauchen sich nicht ändern und leben stellenweise noch genauso wie vor zig tausend Jahren. Nur der Zusammenstoss mit der "Zivilisation" bricht ihnen das Genick.
Ist nur meine Beobachtung und Meinung, aber wenn es alles zum Leben im Überfluss gibt braucht man sich auch nicht zu entwickeln.
Wahrscheinlich wären wir ohne Religion schon einiges weiter, vielleicht würden wir auch noch in Höhlen hausen. Der Mensch ist sozial, der Einzelne aber trotzdem mehr auf seinen Vorzeil bedacht ob nun materiell oder spirituell spielt dabei keine Rolle.
 
Welche Erkenntnisse in dem Artikel... bahnbrechend.....

Da kann die Menschheit gerade mal seit ca. 100 Jahre Signale erzeugen und seit ca. 60 Jahren auch im Weltraum lauschen...

Signale aus entfernten Teilen selbst unserer Galaxie benötigen bis zu 400.000 Lichtjahre (Quelle: Planetarium Hamburg), um unsere Erde zu erreichen. Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, irgendwelche Signale, egal ob verschlüsselt oder unverschlüsselt (weil auch unverschlüsselt wahrscheinlich für uns nicht wirklich verständlich) in den letzten 60 Jahren zu entdecken?
 
@kerlEF: Kleiner Tipp: Lichtjahre sind keine Einheit für ZEIT, sondern für Entfernungen.
Sollte das Planetarium Hamburg aber wissen.

Und unsere Galaxie - die Milchstrasse - Ist ca 120.000 Lichtjahre im Durchmesser. Radiowellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten bräuchten damit 120.000 Jahre für diese Strecke.

Und wenn man einfach mal annimmt, dass Außerirdische genau so bedeppert sind wie die Menschen, würde selbst WENN wir ein Signal empfangen würden keiner mehr antworten können, da Sie sich gegenseitig selbst zerbombt haben. (Ich glaube nicht, dass dies den Menschen vorbehalten ist, und die anderen Rassen friedlich fröhlich Jahr Millionen existieren.)
 
@dognose: "Radiowellen, die sich mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten bräuchten damit 120.000 Jahre für diese Strecke."

Wobei das auch wieder nur ein Theoretischer wert ist, denn Zeit vergeht nicht konstant gleich. Wenn die Radiowellen sehr Starke Gravitationsfelder durchqueren, und davon gibt es einige im Raum, dann kann es insgesamt noch viel länger dauern.

Übrigens bist du jetzt selbst in die Falle getappt: "Lichtjahre sind keine Einheit für ZEIT, sondern für Entfernungen"
 
@daaaani: Hat man das eig mal gemessen was zB die Nähe eines Sterns für einen Einfluss auf die Signallaufzeiten hat?

Ansonsten käme ja nur noch das galaktische zentum in Betracht, ich glaub nicht das es ein Signal da durch schafft und noch lesbar bleibt. ^^
 
@Aerith: Ja, Das wurde schon Anfang des 20. Jahrhunderts von Einstein in der Allgemeinen Relativitätstheorie als Raumzeitgrümmung Mathematisch beschrieben. Das ist dann das Bild von der Kugel auf einem Netz, wobei das Netz die Raumzeit darstellen soll. In der Realität ist das der Grund weshalb Astronauten in die Zukunft reisen verschönlicht gesagt aber anders ausgedrückt, schneller altern. Weil sie, wenn sie im Weltraum sind, geringerer Gravitation ausgesetzt sind. Natürlich spielt es keine Rolle, da man den Effekt zwar messen kann er aber ansonsten zu gering ist. Wohingegen es bei der Satellitennavigation (GPS) sehr wohl eine rolle spielt. Da das Signal vom Satelliten zu Erde und umgekehrt, eben einen Bereich sich verändernder Gravitation und damit Zeit durchquert. Man kann es vielleicht am ehesten mit einer Masse sich verändernder Viskosität erklären, die nach unten hin immer dickflüssiger wird. Und was diese eben durchquert, auf dem Weg dahin, immer langsamer wird, und in die andere Richtung immer schneller.

Aber auch hier weiß man bei weitem nicht alles. Zwar weiß man, dass Geschwindigkeit, Masse, Zeit und Gravitation in einem Verhältnis zu einander stehen, das eine also das andere beeinfluss. Zum Beispiel wird etwas schwerer, je schneller es wird, was wiederum die Zeit in Relation zu langsameren oder stillstehenden Objekten, verlangsamt. Aber man weiß nicht warum etwas Masse hat. Genauso wenig wie man bis vor kurzem nicht wusste, dass Elektrizität und Magnetismus das selbe ist. Man wusste zwar, das es einen Zusammenhang gibt, betrachtete es aber dennoch unabhängig. Heute rückt man davon ab.

naja wieder viel zu viel geschrieben.
 
@daaaani: Mit der Theorie bin ich vertraut, danke. Ich hab mich nur gewundert ob man es evtl mal irgendwie gemessen hat.
 
@Aerith: Ja hat man^^, die Uhren auf der Raumstation laufen schneller wie die auf der Erde. Auch Läuft eine Uhr die sich bewegt anders schnell als eine die Stillsteht. Das kann man messen wie auch berechnen. Und man muss es berechnen weil sonst GPS und Klonas falsche Koordinaten schicken würde, denn genau dafür benötigt man die Zeit und zwar die richtige! ^^
 
@daaaani: Wo bin ich da reingetappt? :)

120.000 Lichtjahre = Entfernung die das Licht in 120.000 Jahren zurücklegt. (1,135,300,000,000,000 kilometer)
120.000 Jahre = Zeit, die das Licht (oder Radiowellen im Vakuum) für 120.000 Lichtjahre Strecke (1,135,300,000,000,000 kilometer) benötigt.

passt doch :-)
 
@dognose: Naja etwas in dem Jahre vorkommt nicht als Zeiteinheit zu sehen ist schon an sich krass.^^ Aber weil es ein Theoretischer (erfundener) wert ist zur Längen Messung, und dafür ist er ja da (Entfernungen) aber nicht für Zeitmessungen (Zeit), da dieser eben zu falschen Ergebnissen führen würde weil Zeit eben relativ ist. Würde das Licht in ein schwarzes Loch kommen, dann würde es vermutlich niemals ankommen, und wenn doch dann niemals in 120.000 Jahren. ^^ Aus diesem Grund gibt er zwar die Länge korrekt an nicht aber die benötigte Zeit. xD
 
@daaaani: Das ist wie auf der Autobahn (nur im größeren Stil): Wenn ich 200 km fahren muss und gefühlt immer 200 km/h fahre brauche ich meist trotzdem länger wie eine Stunde :D
 
@dognose: Dann bist du also immer der Bummler auf der 3. :D
 
@daaaani: ja ok...du vergisst dabei aber wie riesig das Universum ist, bzw wie groß die Abstände zwischen den Objekten wie Sterne, Neustronensterne oder schwarze Löcher sind. Es ist daher ziemlich unwahrscheinlich das das Signal da rein gerät, also wird es sich mit Maximalgeschwindigkeit ausbreiten. Ich bin mir übrigens ziemlich sicher das wir in den nächsten 10 Jahren was finden bzw. empfangen werden, da er Abhörradius bzw. die Genauigkeit immer höher wird. Wir werden sehen...
 
@legalxpuser: Das mag ja alles sein, dennoch kollidiert so ziemlich alles miteinander, selbst Galaxien miteinander eben durch Gravitation. Das ist die prinzipielle Funktionsweise der Universums. Einfach weil Massefelder eben diese Abstände überbrückt. Die Anziehung eines Objektes geht ja über dieses selbst hinaus und endet nicht mit dem Objekt. Schon die Galaxie an sich, im Ganzen übt Anziehung aus und macht diese Zeitrechnung (die keine ist da keine Zeiteinheit) hinfällig! Mal abgesehen davon, dass wir unsere Galaxie gar nicht im sichtbarem Licht allein beobachten können, da es gar nicht erst zu uns durchdringt. Also sind die Abstände zwar riesig aber dennoch nicht groß genug damit Licht ungehindert durchkommt, geschweige denn nicht von Schwerkraft/Raumkrümmung beeinflusst wird.
 
Besser so. Ich sehe schon die Demonstrationen gegen Ausserirdische. Das ZDF sendet 100x/Tag Interviews mit Aliengegnern aus Dresden, die damit drohen alle Außerirdischen auf den Mond zu schießen und alle Flughäfen und Landeplätze präventiv anzuzünden. Das gäb' ein Theater^^
 
@Metropoli: Richtig so. Was wollen wir auch mit denen?
Nen Ameisenbau mit roten Ameisen lässt auch keine schwarzen Ameisen in ihrem Staat zu. Und solche Systeme funktionieren seit Millionen von Jahren. Also warum muss der Mensch alles anders machen, als wie die Natur es Millionen von Jahren optimiert hat? Wir sind einfach nur dumm.
 
@Nania: Das tut weh, keine Ahnung von Geschichte und Evolution wa?
 
@Metropoli: Ich sehe schon, wie unsere deutsche Willkommenskultur District 9 eröffnet.
 
@Metropoli: Und wir opfern dann unsere letzten Erzvorkommen um den ganzen Planeten mit Natodraht gegen die Alienflut abzusichern.
 
@Metropoli: Ausserirdische wären hier willkommen, das ist ein Unterschied.
 
@Shadow27374: Nicht wenn sie alle darauf bestehen würden, konzentriert auf einem übervölkerten kleinen Fleck dieser Erde zu leben, während weite Teile Russlands oder Kanada mit 3,5 Einwohnern pro qkm fast 'leer' sind.
 
@Metropoli: Da ist was dran.^^
 
Die Menschheit ist den Aliens "noch" zu Primitiv :) Das wird sich aber am 5.April 2063 ändern.......
 
Die meisten Menschen denken "Schlagt es tot bevor es Eier legt" und die Aliens denken vielleicht an Vernichtung der Erde bevor Menschen zu ihnen durchstarten. Kontakt mit der derzeitigen Menschheit wäre wohl Suizid für jede fortschrittliche Zivilisation.
 
@LaBeliby: 100%. Und wenn die Aliens kommen, solange wir uns noch nicht mal innerhalb des Sonnensystemes bewegen können, dann sind wir alle erst mal die Indianer......
 
Auf eine Theorie (MIB inspiriert) hin oder her kommt es beim Thema Außerirdische auch nicht mehr an, deshalb ... Die wabenförmige Struktur des Universums deutet darauf hin dass es sich hier um Zellen eines organisches Riesenwesen handelt und wir leben innerhalb diese Wesens auf einer Art Elektron (Erde) das einen Zentralkörper (ähnlich eines Atomkerns) umkreist (Sonne). Ist zwar nur sowas wie ein Wasserstoffatom aber es gibt ja auch noch Mehrfachsternsysteme. Möglicherweise ist unsere Galaxie sogar ein Molekül der Aftermuskulatur dieses Wesens (was auch erklären würde warum uns in dieser anrüchigen Gegend niemand besuchen will - vor allem nicht von Lebewesen die in den Galaxien zuhause sind die zusammen die Geruchszellen bilden). Wir müssten unvorstellbar (für Menschen jedenfalls) große Entfernungen überbrücken um von außerhalb die Form dieses "Alien" erfassen zu können und um zu sehen ob noch mehr davon existieren.
Die Kontaktaufnahme mit dem Eingangs erwähnten Riesenwesen halte ich auch für ausgeschlossen, denn wer kommuniziert schon freiwillig mit den Mikroben in seinem Körper.
 
@noComment: Dann stellt sich die nächste frage! In welcher Welt (Raum) lebt dann dieses Wiesen und, ist es seinerseits nur ein Bewohner eines Elektron? Und wie viele Zentimeter wären dann das im Durchmesser?
 
@daaaani: Interessante Frage, die ich mir in Bezug auf den Mikro- und Makrokosmos schon öfters gestellt habe. Soviel ich aber verstanden habe setzen aber momentan die Gesetze der Quantenphysik der immer weitergehender Verkleinerung (ohne dass dafür wiederum auf einer noch kleineren Skala die Naturgesetze erweitert würden) Grenzen. Es gibt somit keine kontinuierlichen Übergang mit sich wiederholenden Strukturen.
 
Vorausgesetzt der Snowden hat das wirklich so gesagt hat wie oben dargestellt und nicht einfach nur etwas über die allgemeine Notwendigkeit von Verschlüsselung geplappert: Dann klarer Fall von Lagerkoller, der Typ dreht ab und labert dummes Zeug. Nicht mehr ernstzunehmen. Sein Beitrag zur Entwicklungsgeschichte der Menschheit ist abgeschlossen (bzw liegt jetzt in der Hand anderer), von dem kommt nichts mehr außer spärliche Nachrichten über sein jämmerliches Schicksal. Vielleicht lässt er sich noch zur Chantal umoperieren wie der Kollege Menning, wäre ja mal lustig, wenn auch nicht wirklich noch originell.
 
@rallef: Wer hier dummes Zeug labert ist scheinbar Ansichtssache. ;)
 
Um mal eine Frage in den Raum zu werfen: man hört ja immer wieder, dass das Leben von Außen durch Meteoriten auf die Erde gekommen ist. Wäre dann nicht davon auszugehen, dass welche mit gleichem Ursprung auch auf anderen lebensfreundlichen Planeten eingeschlagen sind und somit die Möglichkeit besteht, dass wir Menschen gewisse genetische Gemeinsamkeiten (und auch Potentiale) mit Außerirdischen teilen?
 
@BloodEX: Was mir nicht ganz einleuchtet wieso sich gerade auf Meteoriten oder Kometen etc. die Grundlagen fürs Leben bilden sollten, wenn wir doch auf der Erde auch alle Vorraumsetzungen dafür haben (oder hatten - Stichwort Ursuppe) und noch dazu die Zusammensetzung der Erdoberfläche und das Klima wesentlich mehr Varianten aufweist als jeder durch das Weltall rasende Gesteins- oder Eisklumpen.
Ich denke auch dass der Kampf ums Überleben in einem vorwiegend lebensfeindlichen Universum zu ähnlichen Überlebensstrategien führen wird und der Grundcharakter jeglicher Spezies sich danach ausrichtet (Kampf ums Überleben.
 
@noComment: Die Ursuppe entstandt ja erst durch Einschläge von Wasser reichen Kometen. Auch sind auf Kometen Aminosäuren entdeckt worden, ich glaube so um die 11. Gut die Hälfte von denen aus denen wir bestehen.
 
@Shadow27374: Möglich, aber zur Ursuppe gibt es viele unterschiedliche Hypothesen.
 
@noComment: Ich weiß. Bei einem Versuch die Ursuppe nachzubilden und Elektrizität zuzuführen, ließ ebenfalls eine ähnlich große Menge Aminosäuren entstehen. Das sind, soweit ich weiß, die beiden bislang naheliegendsten Annahmen zur Entstehung unseres Lebens. Wenn Du noch weitere kennst, immer her damit, Weltall und Ursprung interessiert mich nämlch.
 
@Shadow27374: Genau an so einen Versuch hatte ich gedacht, als ich von der Ursuppe schrieb. Ansonsten finde ich den Artikel "Chemische Evolution" bei Wikipedia interessant. Man findet dort die Namen von Forschern die sich mit der Materie befasst haben.
 
@noComment: Der Punkt ist doch, dass auch auf anderen Planeten (und vielleicht auch nicht nur dort) die Voraussetzungen dafur existieren, dass zumindest einzelliges Leben oder wenigstens die Grundsteine dafür entstehen kann. Wenn dort dann, z.B. durch Einschläge, Material ins All gelangt, kann es sich vom All aus natürlich wieder weiter verbreiten. Zumal es auch die Theorie gibt, dass durch eben solche Einschläge das Leben entweder vom Mars, wo es früher lebensfreundlicher gewesen sein KÖNNTE, zur Erde oder von der Erde zum Mars gelangen konnte. Und wie wir alle wissen (sollten), können z.b. Bärtierchen selbst im Vakuum überleben.
 
@BloodEX: Beim Mars werden wir eines Tages wissen, außer es werden Mikroben von der Erde eingeschleppt - was möglicherweise schon passiert ist.
 
@noComment: Zumal viele Mikroben ja auch mit dem Vakuum klar kommen, besonders, wenn sie durch z.B. eine Sonde geschützt sind.
 
So viele hier sind sich sicher, es gibt noch Leben da draußen - aber bezahlen Kirchensteuer...wie passt das zusammen?!?
 
@Lecter: Woher willst Du wissen, dass die ganzen Poster Kirchensteuer zahlen? Ich bin da sofort nach meiner Ausbildung ausgetreten, ein Unding solche Sekten.
 
@Shadow27374: Dafür glauben sie halt an Außerirdische... der Unterschied liegt im Wesentlichen im Preis.
 
@Lecter: Wieso sollte ich Kirchensteuer bezahlen? Das geseier alter Pastoren interessieren mich nicht die Bohne.

Warum sollte ich davon ausgehen das eine göttliche Entität die uns erschaffen hat so phantasielos ist und um uns herum nur ein für uns unvorstellbar großes, leeres Universum zimmert?
 
Es wird wohl daran liegen, dass wir gar nicht wissen, nach wir eigentlich forschen müssen. Die Technologie kennen wir gar nicht, auch weil sie weit fortgeschrittener ist als bei uns.

Im Vergleich ist das so, als wenn ein antiker Wissenschaftler im alten Ägypten nach einem Datenträger in einer heutigen Zeit sucht. Dem könnte man einen USB-Stift oder eine DVD auf den Tisch legen. Er würde die CD als Untersetzer verwenden aber den Datenträger nicht erkennen. Er kennt die Elektrizität nicht und auch keine Lasertechnologie. Er wüsste gar nicht in welcher Richtung er forschen kann.
Oder eine CPU, ein Monitor und einem Drucker in einem mittelalterlichen Kloster wird auch keinen Nutzen bringen - Die Mönche würden sich wundern und die Gegenstände als Teufelswerk entsorgen und man wird weiterhin Bücher mit der Hand abschreiben, weil man die Technologie die man sucht gar nicht erkennt, auch, wenn sie daneben liegen würde.

So können wir eben auch keine Signale oder Informationen von Außerirdischen erkennen.
 
@Grendel12: Würdest Du im Konjunktiv schreiben, gäbe ich Dir Recht ;-)
 
Nette Diskussion hier, interessante Ansaätze! Als Fan der Kosmologie kenne Ich das und werfe mal die gängigsten Argumente ein: Alleine die Wahrscheinlichkeit, das sich 2 technische Zivilisationen in einer Entfernung zueinander, die eine Kommunikation praktisch ermöglicht, korreliert mit der Wahrsch., das diese sich auch zeitlich ungefähr gleich entwickeln, geht gegen Null!

Die Entwicklung von Leben ist schon statistisch sehr unwahrscheinlich: Geeignete Sonne, habitable Zone (des Sterns und der Galaxis), Gesteinsplanet mit Magnetfeld, stab. Mond, reaktionsfähiges Medium (H2O bei uns) und Atmosphäre, keine übermäßig viele Katastrophen (Strahlung, Asteroiden, andere Sterne kommen zu nah, stellare BlackHoles (alleine in unserer Galaxis ca. 100 Mio!) saugen uns auf usw., dann die "Hürden" jeder Ziv. wie atomare Auslöschung durch Krieg / Unfall, das ausgehen der Ressourcen, Überbevölkerung. Selbst wenn man das alles berücksichtigt und pro 100 Mrd Sterne die Entwicklung von 10-50 technischen Ziv. annimmt, so müssen sich diese auch bei einem Zeitrahmen von mind. 10 Mrd Jahren innerhalb eines minimalen "Zeitfensters" von einigen Mio Jahren entwickeln, da sie sonst nicht lange genug existieren, um den "anderen" zu finden.

Unsere (techn.) Ziv. besteht erst seit ca. 200 Jahren und das bei einem Zeitrahmen von theor. 13,7 Mrd Jahren, das sind 0,0000014 %. Beide Ziv. dürfen sich auch in einer Entfernung von nicht mehr als 1000 LJ zueinander befinden, um die Komm. halbwegs praktisch zu ermöglichen (schon bei diesem Bsp. braucht die Antwort 2000 Jahre), schon die Existenz in der nächsten Galaxis (Andromeda, 2 Mio LJ) macht das ganze unmöglich: Gibt es die Ziv. überhaupt noch, schließlich ist die Nachricht seit 2 Mio Jahren unterwegs, gibt es uns noch wenn die Antwort kommt? Schlimmer noch, erinnert sich überhaupt jemand daran? Also nicht mehr als 1000 LJ voneinander entfernt, und das bei einem Rahmen (aus unserer Warte) von mehr als 27 Mrd LJ, das sind 0,000003 %

KLar, theor. ist die Komm oder Reisen auch über Wurmlöcher möglich, aber selbst ein techn. erzeugtes Wurmloch kann man nicht irgend wohin ins Universum ausrichten, die Gegenstation (der "Ausgang") müsste erst konventionell dorthin gebracht werden, bei Mio / Mrd LJ praktisch unmöglich. Auch die benötigte Energie liegt ungefähr dort, was unsere Sonne in 10 Mrd Jahren erzeugt.

Über eine Quantenverschränkung kann man Wirkungen praktisch in Nullzeit übermitteln, allerdings muss man dazu das andere (verschränkte) Teilchen erstmal dorthin bringen, eine Info kann man daraus ableiten, aber praktisch nur 1 Bit, also nicht sehr aussagekräftig. Komm. über Radio geht nach 2-5 LJ ins weiße Rauschen über, bliebe nur kohärentes Licht, also Laser, aber da gibts keinen Rundstrahler und die benötigte Leistung wäre im Bereich von 10 hoch 15 Watt (Richtstrahler), und wer kann soviel Energie verschwenden, schließlich muss man ja ins "Blaue" senden..... Ufff, war jetzt ganz schön viel, hoffe das euch das zum Nachdenken anregt......
PCB
 
@PCB41: Zur Quantenverschränkung: Das es nur 1 Bit ist, ist wohl kaum entscheidend, sondern eher die, ich nenne es mal Taktrate. Außerdem lassen sich ja mehrere Teilchen transportieren. Zum übrigen Text: Ist halt aber wieder alles darauf bezogen, dass Leben exakt die Bedingungen benötigt, wie das auf der Erde. Es könnte aber auch auf Planeten mit einer ganz anderen Geschichte und anderen Gegebenheiten existieren die entweder eine ähnliche Auswirkung haben oder einfach zu einer anderen Form von Leben geführt haben.
 
@PCB41: Man könnte das verschränkte Teilchen vielleicht teleportieren, für Quantenteilchen rein Theoretisch kein Problem. Aber selbst wenn man dieses Problem löst, und man es wirklich Schaft es zur Kommunikation zu nutzen also es zu beeinflussen ohne die Verschränkung aufzuheben, selbst wenn man nur eine Wahrscheinlichkeit des Zustandes messen kann. Wie zum Teufel teilt man mit bzw. weis man selber, wo es auftaucht oder man es hinschicken muss. Denn so ein Teilchen will ja erstmal gefunden werden.^^Wobei dann die Teleportation an sich als Kommunikation dienen kann.

Aber dein Beispiel mit den 2 Mio LJ ist lustig. Man kann davon ausgehen, dass ein solcher Kontakt, selbst wenn die Zivilisationen die Zeit überstehen, für die jeweilige Seite immer wieder ein Erstkontakt wäre, spätestens aber die Antwort der jeweiligen. Quasi wie Alzheimer. xD

Man könnte hier nur noch einen Strick aus der Zeit selber drehen, welche ja nun relativ ist. Laut aktuellen Kenntnisstand. Aber mal ehrlich was wissen wir denn momentan schon? Gerade die Quantenwelt zeigt uns doch die Grenzen unseres Wissens. Eigenschaften scheinen sich nur mit der Tatsache ob wir sie beobachten oder nicht zu ändern. Wie kann man denn das erklären? Achtet da etwas oder jemand darauf ob wie zukucken oder nicht? Quantenverschränken? Wie zum Teufel geht denn sowas? Eher wie kann das möglich sein? Was passiert in schwarzen Löchern? Wie kann etwas entstehen und dabei Zeit erschaffen, wenn die Entstehung selber doch eben diese benötigt? Da muss es einfach weite Puzzleteilchen geben, vielleicht in Form von anderen Dimensionen, und vielleicht stellen die eben eine Abkürzung dar. Früher dachte man alles sei da draußen tot, und leben oder besser gewisse chemische Verbindungen, entstehen nur auf der Erde. Heute wurde nachgewiesen, dass eben diese und höchstwahrscheinlich leben Ansicht überall da draußen entstehen.

Wie man es auch dreht und wendet, es ist einfach ein geiler Scheiß! xD
 
Wir menschen können uns darüber aufregen, dass die NSA all unsere Daten abhört, nur, damit wir 5 Minuten später posten, in welchem Dönerladen wir mal wieder 1,50€ bezahlt haben, inklusive 4K-Aufnahme mit Filter mit dem allerneusten Smartphone.
Wir rotten uns in Kriegen gegenseitig aus, verschmutzen unseren Planeten aufs Extremste und leben voller Gegensätze.
Wäre ich ein Außerirdischer, würde ich um die Erde auch nen großen Bogen machen.
 
@Scaver: Wieso eigentlich Verschlüsselung in Bezug auf andere "Intelligenzen"? Z.B. ist die Arecibo-Botschaft eine Botschaft von der Erde an mögliche Außerirdische in Form eines Radiowellen-Signals. Sie soll ja empfangen, gelesen, verstanden werden. Sie ist also in dem Sinne eben nicht verschlüsselt sondern bewußt -soweit wir Erdlinge das machen können- so gehalten, dass andere "Intelligenzen" was damit anfangen können. Das gilt ja auch für andere Signale und Satelitenbotschaften, die wir ins All schicken.

Eine solche Handlung ist ja eigentlich eine bewußt optimistische. Sie geht davon aus, dass die Anderen nicht böswillig sind. Sonst dürften wir ihnen ja keine Informationen über unseren Standort im All, unsere Lebensform, unsere Biologie usw. senden.
 
Es gibt andere Welten und wir sind definitiv nicht allein im Universum. Ich habe meine eigene Erfahrung damit gemacht, die mein Leben zum Positiven geändert hat. Es sind keine bösen Außerirdischen, wie sie in Filmen oder Medien dargestellt werden. Sie sind uns sehr ähnlich, besitzen aber immense Intelligenz und unbegrenzte Fähigkeiten.
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