Recycling-Firma-Mitarbeiter soll 70.000 Office-Keys verkauft haben

Microsoft glaubt, einen wichtigen Urheber des seit Jahren blühenden Handels mit illegalen Office-Keys gefunden zu haben. Der Windows-Hersteller hat in der zurückliegenden Woche Klage gegen Global Electronic Recycling eingereicht. mehr... Office 2010, Retail, Verpackung, Packaging, Office 2010 Professional Bildquelle: Microsoft Office 2010, Retail, Verpackung, Packaging, Office 2010 Professional Office 2010, Retail, Verpackung, Packaging, Office 2010 Professional Microsoft

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Solche Schlüssel zu verkaufen macht doch "SATURN" oder "MULTIMEDA" und viele andere Läden auch, Amazon ebenfalls.
 
@Grendel12: sofern die einen gültigen Vertrag mit MS haben, ist daran nichts auszusetzen. Und ich bezweifele stark, dass zum Beispiel Amazon mit illegalen Keys handelt.
 
@Grendel12: worauf stützt sich deine Behauptung?
 
@botl1k3: Auf meinen Beobachtungen im SATURN und bei Amazon, hier z. B.:

http://www.amazon.de/Microsoft-Office-Home-Business-Product/dp/B0017863PU/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1442742164&sr=8-1&keywords=office+2010
 
@Grendel12:

Amazon verkauft da gar nichts, sondern stellt nur die Verkaufplattform zur Verfügung.

CU
redjack
 
@redjack: Bei Schwierigkeiten ist Amazon der Vertragspartner. Das ist wie im realen Leben im Laden. Vergleichsweise ist der Laden, also die "Verkaufplattform" Amazon. Und der Zwecke eines Ladens ist das Verkaufen.
 
@Grendel12: "Verkauf und Versand durch Software-Verkauf-MA." Amazon ist in dem Falle kein Vertragspartner.
 
@Thermostat: Kaufen Sie einfach mal etwas bei Amazon. Da steht der Vertragspartner auf der Rechnung mit Schriftgröße ca. 50 und fettgedruckt oben links drauf:
Amazon.de
 
@Grendel12: Ich kaufe sehr regelmäßig bei Amazon. Wenn allerdings weder Verkauf noch Versand von Amazon statt findet, bekommst du auch keine Amazon Rechnung.
Ich habe mir letztens z.B. eine Monitor Tirschhalterng via Amazon gekauft, Verkauf und Versand von summit-media-gmbh. Von Amazon stand auf der Rechnung lediglich, das die Abwicklung dort stattgefunden hat. Von einer Vertraspartnerschaft stand da nichts, auch ein Amazon Logo war nicht vorhanden.
 
@Thermostat: Bei mir steht immer(!) ein Logo drauf.
Bei einem Verkauf besteht nach §433 BGB automatisch ein Vertrag, auch bei Bagatellkäufen wie etwa ein Brot in der Kaufhalle. Das Wort "Kaufvertrag" muss nicht explizit als Begriff dastehen.
 
@Grendel12: Dann steht bei dir vll. Verkauf von Firma XYZ und Versand von Amazon. Dann besteht eine Vertragspartnerschaft, denn dann schreibt auch Amazon die Rechnung.
 
@Grendel12: Du solltest noch einmal schauen mit wem du Verträge abschließt!
 
@daaaani: Ich hab hinter mir eine Rechnung von Amazon. Mit Logo von Amazon (das mit dem großen Pfeil darunter, wie auf den Internetseiten) und mit Vertragspartner Amazon und von keinem anderen Zwischenhändler oder irgendeinem anderen Lieferanten - nur Amazon.
Ich habe auch von keinem anderen für die Ware etwas anderes bestellt.
Wenn ich woanders bestellt hätte, würde es auf der Rechnung so stehen und ich würde mich daran erinnern.
Daher kann ich nur meinen eigenen Augen trauen und auch einer einfachen Logik.
---
Es gibt auch Lieferanten, welche die Ware über Amazon abwickeln und dann steht dieser auf der Rechnung. Aber auch dann ist der Vertragspartner immer noch Amazon.
Im Falle der Reklamation schickt man die Ware dann auch an Amazon und reguliert auch bei Amazon die finanziellen Aspekte.
Danach muss Amazon die Reklamation mit dem Lieferanten aushandeln. Das muss mich nicht kümmern.
 
@Grendel12: Und jetzt guckst du bitte auf Amazon.de von wem das Produkt verkauft und von wem es versandt worden ist.
In deinem Fall ist es ein Verkauf durch ein Drittunternehmen und Versand durch Amazon.de, damit entsteht eine Vertragspartnerschaft.
Dies ist aber nicht die einzige Form die Amazon anbietet. Es gibt auch die Amazon unabhängige Variante, da stellt Amazon nur die Plattform da.
 
@Thermostat: Amazon. Ich würde es gern dir kopieren und einscannen, aber das geht hier nicht. Dann würdest du feststellen, dass kein anderer Lieferant dort auftaucht (und wenn es so sein sollte, würde das nicht mein Thema). Es kann doch nicht so unverständlich sein, dass, wenn man bei einem Verkäufer (Amazon) kauft auch die Rechnung von Amazon kommt - und exakt das steht in der Rechnung drauf.
Wenn ich ein Brot in der Kaufhalle kaufe, muss ich auch dort bezahlen und nicht in der Großbäckerei und wenn das Brot ungenießbar ist, bringe ich es auch wieder in die Kaufhalle und nicht in die Bäckerei.
 
@Grendel12: Um denen komischen Vergleich etwas zu präzisieren: Wenn ich im Hauptbahnhof bei MCD einen Burger kaufe, der verdorben ist, ist nicht der Bahnhofsbetreiber daran schuld, sondern einzig und allein MCD.
 
@Thermostat: exakt! So wie die Kaufhalle bei dem Brot. Und wenn etwa REWE innerhalb eines größeren Einkaufszentrum ist, dann bleibts beim REWE als Ansprech- und Vertrags-Partner und nicht beim Einkaufszentrum (bei dir der Bahnhofsbetreiber).
 
@Grendel12: Nein, die Kaufhalle verkauft nichts, sondern der Stand in der Kaufhalle, das ist ein anderes Unternehmen und hat mit der Kaufhalle nichts zu tun.
 
@Grendel12: "Es gibt auch Lieferanten, welche die Ware über Amazon abwickeln und dann steht dieser auf der Rechnung. Aber auch dann ist der Vertragspartner immer noch Amazon.
Im Falle der Reklamation schickt man die Ware dann auch an Amazon und reguliert auch bei Amazon die finanziellen Aspekte.
Danach muss Amazon die Reklamation mit dem Lieferanten aushandeln. Das muss mich nicht kümmern."

Nein das ist falsch! Und alles was du schreibt entspricht nicht der Wahrheit! azon tritt dann nur als Vermittler auf, mehr aber nicht! Und Vertragspartner ist dann auch nicht Amazon! Wird dann immer ganz lustig wenn man was aus China bestellt, und das mit den Übersetzten Texten nicht so hin haut!^^

Und zu deinen restlichen Text, oder besser gesagt oberen Abschnitt hättest dir sparen können. Denn es ging eben darum, wenn Amazon selber nicht der Verkäufer ist. Oder anders gesagt Vertragspartner ist immer der Verkäufer nicht die Plattform!
 
@Thermostat: Ich muss wieder ganz ausschweifend und idiotensicher schreiben.

Ein Gebäude kann natürlich nichts verkaufen.

Der Vertragspartner ist das Unternehmen, welcher in der konkreten Kaufhalle Warenregale aufstellt und der Kassen installiert hat hinter dem ein Verkäufer sitzt. Und weil er der Verkäufer ist ist er auch der Vertragspartner.
Bei der Kaufhalle kann ich mich nicht beschweren, sie würde mir auch nicht antworten.
Stattdessen muss ich meine Reklamation bei dem Verkäufer vortragen, weil dieser ein Angestellter des Verkaufsunternehmen (z. B. REWE) ist.
 
@Grendel12: Hier ist aber Amazon die Kaufhalle und nicht der Vertragspartner.
 
@daaaani: >"Und Vertragspartner ist dann auch nicht Amazon!" ;
>"Oder anders gesagt Vertragspartner ist immer der Verkäufer "

Sie müssten doch den Widerspruch eigentlich selbst feststellen.
Einmal ist Amazon der Partner nicht, dann plötzlich ist er es immer...
 
@Grendel12: Ein Vorgesetzter hatte mir neulich erklärt, ich rede immer so ausschweifend und umständlich.
Da konnte ich nur antworten, dass ich das auch nicht anders dürfte, denn sonst verstehen die Menschen gar nichts. So klettere ich immer ganz bewusst mindestens 5 Kommunikationsniveaus herab - aber es gibt auch dann keine Garantie, dass man einfache Dinge versteht.
Die Menschen sind eben so und wir müssen sie nehmen wie sie sind, denn andere haben wir nicht.
 
@Grendel12: Was denn für ein Wiederspruch? Dass, wenn Amazon nicht der Verkäufer ist, dann auch nicht der Vertragspartner ist? o.O

Ich sehe schon IHNEN fällt es schwer zu differenzieren!
 
@Grendel12: Es gibt bei Amazon drei Varianten eines Vertrages:
- Verkauf und Versand durch Amazon.de (ausschließlich Amazon.de)
- Verkauf und Versand durch einen Drittanbieter (keinen Vertrag mit Amazon.de)
- Verkauf durch einen Drittanbieter und Versand durch amazon.de (Die Verantwortung des Produktes liegt beim Drittanbieter, die Zustellung bei Amazon. Die Vertraglichkeit sieht Amazon in der Zustellpflicht)
 
@daaaani: Ich beschäftige mich seit über 30 Jahren u. a. mit differenzieren, allerdings tut das inzwischen ein PC im Hintergrund und die Technik des manuellen Differenzierens lernt man in der Schule und dann benutzt man es eigentlich nicht mehr selbst. Es passt aber überhaupt nicht zu dem Thema.
 
@Thermostat: Dann hatte ich vorhin einen aus der ersten Kategorie beschrieben. Dann haben wir doch die Lösung ;-).
 
@Grendel12: Gut. Um aber wieder auf den Artikel zurück zu kommen, wenn solche Schlüssel seitens der Recycling-Firma via Amazon verkauft werden würde, hätte Amazon nichts damit zu tun.
 
@Grendel12: Das wiegt es umso schwerer, dass es ihnen heute immer noch nicht gelingt! Denn widersprüchlich ist an meiner Aussage nix.
 
@Thermostat: Doch unbedingt. Auch bei einem Kauf wie etwa Office 2010 stehen ausschließlich Amazon als Vertragspartner auf der Rechnung.
Wenn die Kombination nicht funktioniert kann ich mich nur bei Amazon beschweren und nicht bei Microsoft.
 
@Grendel12: Nein, das ist falsch. Wenn die Recyclingfirma verkauft und Versand, schreibt Amazon keine Rechnung.
 
@Grendel12: Bitte, lass es einfach bleiben. Führt doch zu nichts, wenn du auf deiner falschen Meinung beharrst.
 
@Grendel12: "Doch unbedingt. Auch bei einem Kauf wie etwa Office 2010 stehen ausschließlich Amazon als Vertragspartner auf der Rechnung.
Wenn die Kombination nicht funktioniert kann ich mich nur bei Amazon beschweren und nicht bei Microsoft."

Du beschwerst dich dann weder bei Amazon noch bei Microsoft, sondern bei dem Händler, der dir es über Amazon verkauft hat! Und hättest du das schon einmal gemacht, dann wüstest du das auch und würdest hier nicht so einen Unsinn verbreiten! Während du, wenn du von Amazon selber kaufst sofort das Geld wieder bekommst, wenn dir etwas an der Bestellung nicht passt oder das Produkt kaputt ist, ist es bei anderen Verkäufern nämlich in der Regel anders. Dann kommt nämlich erstmal ein Emailverkehr zustande, natürlich über Amazon an dem Verkäufer, in dem du um eine Retoure marke bittest!

So sieht das dann aus:
http://www.bilder-upload.eu/show.php?file=949f92-1442753691.jpg

Wen es Interessiert, es ging um eine Drohne welche sehr schnell kaputt ging. Und das Geld wurde um 13:06 Uhr Gutgeschrieben, die Email kam um 13:07 Uhr. Ich hatte Amazon selber eingeschaltet, weil es danach aussah als das sie mich hinhalten wollten. Und die bestätigten mir 13:06 Uhr. Außer den Händler und Druck zu setzen oder raus zu schmeißen hätten sie rechtlich nicht viel machen können. Aber Amazon ist ne große Nummer also wirkt das schon.
 
@Grendel12: Du hast recht, stellenweise ist Amazon der Verkäufer, eben nur nicht immer. Genauso hält man sich dann auch an Amazon, wie die es mit ihren Zulieferern klären ist nicht mein Bier.
 
@Grendel12: Schon mal Amazon Marketplace gehört?
http://www.amazon.de/gp/help/customer/display?nodeId=886416
 
@Grendel12: Gemäß BGB (und ich bin Kaufmann, ich arbeite damit täglich) ist der Vertragspartner immer nur der Händler, der die Ware anbietet. In dem Fall ist es Software-Verkauf-MA. Selbst wenn Amazon den Versand abwickelt, ist Amazon kein Vertragspartner, sondern gemäß BGB Erfüllungsgehilfe des Vertragspartners. Rechtsansprüche kannst Du nur gegenüber dem Verkäufer (= Vertragspartner) geltend machen.
Und ich kaufe mehrmals im Monat bei Amazon. Nur wenn Verkauf und/oder Versand durch Amazon erfolgen, findet man ein Logo auf der Rechnung. Das Logo sagt aber NICHTS darüber aus, wer Vertragspartner ist! Generell sagt eine Rechnung NIEMALS etwas darüber aus, wer Vertragspartner ist. Denn es gibt auch Firmen, die im Auftrag von anderen Firmen (die etwas verkaufen) die Rechnungen erstellen (nicht mehr, aber auch nicht weniger). Auf der Rechnung steht die Firma die die Rechnung ausstellt (Erfüllungsgehilfe), aber nicht der Vertragspartner. Der Vertragspartner muss auf der Rechnung nicht mal genannt werden, sofern durch andere Fakten klar ist, um was es dabei geht!
 
@Scaver: Endlich mal eine fundierte Antwort!
In meinem Falle kam die Ware doch von Amazon. Ich hatte mit den MA sogar vorher telefoniert wegen technischen Details.

Vielleicht sollten wir mal in die Amazon-Geschichte gehen: Vor 10 Jahren war Amazon ausschließlich ein Internet-Buchladen und seinerzeit gab es kaum andere Zulieferer sondern Amazon wickelte die Käufe stets direkt ab.

Was mir nicht einleuchtet ist allerdings, warum es bei Amazon riesige Warendepots mit Hunderten Mitarbeitern gibt, wenn die Waren fast immer von anderen Verkäufern kommen und Amazon nur die Verkäufe vermittelt.
 
@Grendel12: Ganz schön teuer. Dann lieber:

http://www.ebay.de/sch/i.html?_from=R40&_trksid=m570.l1313&_nkw=office+2013+pro&_sacat=0

;)
 
@spackolatius: Dann lieber gleich eine Black Edition saugen, als den Betruegern noch 15 Euro in den Rachen zu schmeissen. :-)
 
@Grendel12: Wenn du eine "Product Key-Karte" kaufst, dann ist das schon richtig das "nur" der entsprechende Schlüssel auf dem CoA Etikett dabei ist!

Seltsamer ist es wenn man nur einen Schlüssel ohne originalen Nachweis auf Echtheit bekommt.
 
@Unglaublich: oder ein abgeföhnter Aufkleber
 
@otzepo: Ja, das ist natürlich auch in Ordnung.
 
Warum gibt MS alles zum Recycling, aber blacklisted die Keys nicht? Hier hat MS, zumindest eine juristische Mitschuld....
 
@Zwerg7: MS will die Händler der Keys, nicht die Käufer. Die Käufer bringen zumindest noch Marktanteile.
 
@Zwerg7: Was dann die Frage aufwirft, ob MS in dem Sinne eigentlich die Kontrolle bzw. Übersicht drüber hat, welche Keys sie dort abgeliefert haben.. ;-)
 
@DerTigga: MS hatte noch nie Kontrolle über seine Keys. MS-Produkte mit "falschen" Keys zu aktivieren ist die kleinste Übung die es überhaupt gibt. Gleiches gilt auch für Adobe.
 
@Zwerg7: naja, wie willste das logitisch denn bewerkstelligen? Die Keys haben ja keinen Barcode oÄ um das zu automatisieren.
 
@Screenzocker13: Im Prinzip haben die Packungen das auf der Rückseite schon, jedoch setzt das natürlich voraus, dass irgendwer die im Zuge der Entsorgung scannt...
 
@mh0001: ja, den immer gleichen Barcode mit der ISBN, das bringt ja nix.
 
@Screenzocker13: Was du meinst ist evtl. EAN oder GTIN, aber nicht ISBN... ;)
 
@klein-m: Am Ende ist aber klar was er meint. Der Barcode hat nichts mit dem Key zu tun und ist bei auf den gleichen Versionen auf jeder Packung exakt der selbe Strichcode.
 
@Screenzocker13: das istb überhaupt kein Problem. Müsste man halt nur die technischen Möglichkeiten nutzen. Können andere doch auch.
 
@LastFrontier: Von außen sind die Codes natürlich nicht sichtbar (wäre ja lustig), da müsste schon jemand sämtliche drölfendriptichtausend Packungen aufreißen, auspacken und die Nümmerkes abtippen / austragen. Viel Spaß.

Und normalerweise macht das auch keinen Sinn die Seriennummer im Einzelnen lagermäßig zu erfassen und nachzuverfolgen, dafür ist ja die Aktivierung da. Bei der Produktion im externen (!) Presswerk landen die Kartons im Großen und Ganzen in loser Schüttung, sprich first in first out, im Lager und werden dann an den Großhandel etc ausgeliefert.

Bei Fehl-/Überproduktionen etc wird der Bestand, eben weil das nicht nachgehalten wird, an einen vertrauenswürdigen, sprich zertifizierten und mit strengen Verträgen gebundenen Dienstleister abgekippt und dort vernichtet.

Und wenn der versagt (mangelnde Aufsicht etc), dann ist der dran, das ist kein Kavalliersdelikt mehr. Das selbe ist mit Datenschutzfirmen, die sicherheitsrelevantes Altpapier, Festplatten etc nicht vertragsgemäß vernichten.
 
@rallef: Oh ja da gab es in DE schon nette Skandale, weil Festplatten und Papierdokumente aus dem öffentlichen Dienst nicht richtig entsorgt wurden. Zum einen fand man die vertrauenswürdigen Sachen im normalen öffentlichen Müll wieder (nicht mal zerkleinert), Datenträger im normalen Altschrott (ebenfalls nicht funktionsunfähig gemacht)... und leider auch bei eBay und Co. (so ist es aufgeflogen mit den Datenträgern). Einmal einfach formatiert und bei eBay verkauft. Der Käufer schaute nach was drauf ist und fand Dokumente von Krankenkassen, Finanzämtern und Co.
 
@Zwerg7: Hat Microsoft nicht!
 
@Zwerg7: wozu blacklisten, wenn man die zur professionellen Vernichtung gegeben hat?
Ist doch ein unnötiger Kostenfaktor. Vermutlich muss man wirklich jede Packung aufreißen und den Key in eine Liste eintragen, da keine vollständigen Chargen zur Vernichtung gebracht werden.
Fraglich ist aber warum MS 70.000 Packungen zur Vernichtung gibt, da sollte man alleine aus umwelttechnischen Gesichtspunkten mal nachhaken.
 
@otzepo: Was Firmen noch wirtschaftlich finden oder nicht erschließt sich manchem "gesunden" Verstand einfach nicht...das war, ist und wird sicher auch weiter so bleiben. Leider. Gut möglich, das das für MS sowieso unter das hier fällt: Betriebsgeheimnis.
Möglicherweise auch einfach Dinge wie: CDs mit Ur-Office drauf, also völlig ohne schon integrierte Servicepacks, müsste alles erstmal runtergeladen werden ? ;-)
 
@DerTigga: Hihi, als ob es MS stören würde veraltete ISOs zu vertreiben.
 
@otzepo: Die werden ja nicht einfach nur vernichtet. Rohstoffe werden recycelt. Steht doch auch im Artikel!
 
@Zwerg7: Nein, haben sie nicht. Es gibt kein Gesetz und keine Rechtsprechung, weder in den USA noch in der EU (Asien weiß ich es nicht), welche MS oder sonst ein Unternehmen dazu verpflichten!
Vielleicht ist es aber auch Aufgabe dieses Unternehmens, diese Keys zu Blacklisten, bevor sie vernichtet werden. Und vielleicht war es genau der Mitarbeiter der diese Blacklist pflegen soll, der die Keys verkauft hat? Wer weiß?
Aber Fakt ist (und ja ich weiß es!), dass MS NICHT in der Pflicht steht, zumindest nicht juristisch, da irgend etwas zu blocken!
 
@Scaver: Wieso auch? Die ganze Key-Aktivierungssache ist doch deren eigenes System, da werden die das ja wohl handhaben können, wie sie wollen.
 
@Zwerg7: und wo bitte ist da genau die Juristische Mitschuld ? Microsoft hat mit dem Entsorger GER ein Geschäft abgeschlossen, das GER alles vernichtet. Die haben das nicht gemacht, daher ist das Vertragsbruch. Wieso sollte nun Microsoft mitschuld bekommen ? Macht doch gar kein Sinn....
 
@dernoname: Mitschuld vielleicht in " - aber es war doch sehr blauäugig von MS. Sicher hast du recht und es bestand ein Vertrag. Nur, in heutiger Zeit könnte man von einem der grössten Software-Konzerne der Welt eigentlich erwarten das die Keys per Barcode o.ä. geblockt werden. Genau das verstehe ich an der Sache nicht. Das Recycling der Verpackungen kann ja immer noch an ein spezielles Unternehmen abgegeben werden. Jeder Otto-Normal wird immer wieder drauf hingewiesen, dass wenn seine Festplatte kaputt ist, man sie unter Umständen noch teilweise auslesen kann und wie man das größtmöglich eingrenzen könnte, wenn ich das im Gegensatz zum Verhalten MS setze komme ich zu dem Schluss das hier unüberlegt gehandelt wurde. Das Ergebnis waren immerhin 70.000 Keys mit denen sich locker eine 6-stellige Summe verdienen lies. Das meine ich mit "Mitschuld"
 
Ohhhh, mir kommen die Tränen. MS wird schon nicht am Hungertuch nagen.
 
@Ice-Tee: Finde ich sehr löblich von Dir, daß Du geklautes Essen, zubereitet mit geklautem Strom, auf geklauten Tellern und Besteck an bedürftige verkaufen würdest und den erwirtschafteten Betrag selbstverständlich für dich behälst.
 
@Candlebox: Wenn man es mal juristisch betrachtet, ist der Tatbestand des Diebstahls nicht erfüllt, weil die Wegnahme der Verpackung samt, widerrechtlicher Zueignugnsabsicht fehlt. Der Mitarbeiter hat lediglich die Keys notiert.
Mircrosoft trifft eine Teilschuld, dass die Keys verwendet werden konnten, weil diese nicht gesperrt wurden.
Microsoft kann aber wegen Verstoßes gegen den Datenschutz klagen, weil die Daten Dritten zugänglich gemacht wurden. Erst durch die Weitergabe der Daten ist Microsoft ein finanzieller Schaden entstanden.
Ansonsten sehe ich für Microsoft keine Chance.
Wie es allerdings mit dem Datenschutz in den USA gesetzlich aussieht, das weiß ich nicht. Ich gehe jetzt einfach mal nach dem deutschen Gesetz.
 
@M4dr1cks: Kollege, die haben einen entsprechenden Vertrag mit MS abgeschlossen, dass das Zeugs sicher vernichtet wird. Mutmaßlich mit harten Vertragsstrafen für den Fall dass da irgendwas unsauber läuft. Es geht um Zivilrecht ("Schadenersatz", "Vertragsstrafe"), *kein* Strafrecht (Unterschlagung, Diebstahl, Datenschutz)
 
@rallef: Kollege, das kommt noch zusätzlich hinzu. Die Firma ist mit den Kontrollen offensichtlich zu lasch vorgegangen. Im Text ist ja eindeutig zu lesen, dass Microsoft wegen nicht Einhalten der Sorgfaltspflicht klagt. Auf was soll sich die Sorgfaltspflicht denn sonst beziehen?
Candlebox spricht von Diebstahl, den ich so nicht sehen kann.
 
@M4dr1cks: ich weiß nicht wie Diebstahl in Amerika definiert wird. Für deutsches Recht ist deine Aussage knallhart wahr. Irgendwie schon lustig, das was am nähsten dran kommt scheint das Briefgeheimnis zu sein - wahrscheinlich bleibt nur der Privatklageweg.
 
@otzepo: Ich mag ja wohl kein Jurist oder Rechtsexperte sein, wenn man aber nach dem Rechtsätzen geht, kann man eigentlich schon so ungefähr, die Richtung erahnen, in die sich ein Rechtsstreit bewegt.
(=
 
@M4dr1cks: Es geht nicht um die Verpackungen oder deren Diebstahls, sondern um Lizenzen. Widerrechtlicher Erwerb wie auch der Verkauf derer, nennt man Hehlerei.
 
@daaaani: "Microsoft verklagt Global Electronic Recycling nun auf Nichteinhaltung ihrer Sorgfaltspflicht, denn man habe durch die zu lasche Kontrolle den Handel mit den Office-Keys erst möglich gemacht."
Die Klage läuft nicht unter Hehlerei.
Kann sie auch nicht. Der Täter hat ja nichts gestohlenes erworben.
Das würde ja bedingen, dass er die Sache (Lizenskeys) mit dem Wissen, dass diese nicht rechtm. erworben wurden, gekauft, oder beim weiterverkauf geholfen hätte.
Ich fasse es für dich mal so zusammen:

§259 StGB Hehlerei

Tatobjekt: eine Sache
Gegen fremdes Vermögen rechtswidrige Vortat eines anderen
Fortbestehender rechtswidrigen Vermögenslage an der Sache

Tathandlung:
Ankaufen
sich oder einem Dritten verschaffen
absetzen
absetzen helfen
Bereicherungsabsicht
 
@M4dr1cks: Ich hatte den Angestellten der Recyclingfirma im Kopf. Er hatte sie sich unrechtmäßig verschafft und abgesetzt. Der Firma kann man durch das unterlassen gewisser Maßnahmen oder das verletzen dieser, Beihilfe unterstellen. Bei dem Angestellten wird man wohl den Einfachen weg über die Finanzämter gehen. Denn dieser Tatbestand der Steuerhinterziehung ist nicht ab zu streiten oder zu widerlegen.

Die Bereicherungsabsicht ist wohl angesichts dieser Summen auch nicht von der Hand zu weisen. Ich wette das ganze hatte Organisierte Ausmaße. Womöglich wussten einige davon und wurden auf die eine oder andere Art und weise geschmiert.
 
@daaaani: Firma und Angestellter befinden sich in einer Garantenstellung, deshalb klagt ja MS wegen Nichteinhalbung der Sorgfaltspflicht, wobei ich empfinde, dass eine Teilschuld seitens MS nicht von der Hand zu weisen ist.
Sie hätten die Lizensschlüssel präfentiv sperren können. Da hat man selbst, wie die Sicherheitsfirma auf Kosten der Sicherheit am falschen Ende gespart.
Mich würde es nicht wundern, wenn Mitarbeiter von MS mit in die Sache verstrickt sind und mit Mitarbeitern dieser anderen Firma gemeinsame Sache gemacht haben. Der eine Arbeiter soll doch nur als Sündenbock herhalten.
 
@M4dr1cks: Das sehe ich nicht so. Nur um es klar zu stellen, ich bin kein Rechtsexperte in der Hinsicht und will auch keiner sein. Im "Müll" oder Schrott sind immer Sensible Daten, die Firmen unterliegen daher gewissen Vorschriften. Auch wird genau sowas vertraglich geregelt gewesen sein. Ich weiß aus einer It Frma, in der ich tätig gewesen bin als ich jünger war, dass vertraglich gewisse Dinge geregelt sind. Unter anderem auch ein Verbot des Weiterverkaufes. In dem Falle war es neue, 100% funktionierende Hardware, in Teilen wie auch in ganzen. Laut deiner Argumentation könnte man Microsoft auch eine Mitschult geben, da sie nicht selber verschrotten. Das halte ich Argumentativ zu weit hergeholt und unverhältnismäßig in die Richtung Microsofts verschoben. Denn genau dafür sind ja Recycling Firmen da. Eins ist Fakt diese Firma wird so schnell keine derartigen Aufträge mehr erhalten, weder von Microsoft noch von anderen. Wenn man ihr den Auftrag gibt etwas zu entsorgen, dann hat es nicht woanders wieder aufzutauchen weder im Ganzem noch in Teilen!

Übrigens eine kleine Randnotiz falls es jemanden Interessiert. Die Firma für die ich tätig war, hatte auch mit Hehlerei und Diebstahl zu kämpfen, auch war es da organisiert. Der Schaden betrug Jährlich um die 800.000€.
 
@Ice-Tee: Das tut der Supermarkt um die Ecke oder die Bäckerei auch nicht. Gehst du darum da auch immer klauen?
 
Sowas ist finde ich viel verwerflicher als einfach nur cracken bzw. raubkopieren. Da vertreibt ja jemand eigtl. gute Ware mit Original-Keys und streicht somit wahrscheinlich eine ordentliche Menge Geld für die Arbeit anderer Leute ein!
 
@mh0001: Es gibt keine "Raubkopien", weil niemand zur Herausgabe bedroht, noch etwas mittels Gewalt weggenommen wird. Wann ist dieses Unwort der Lobby endlich aus den Köpfen der Menschen? Die beiden Wörter Raub und Kopie passen ja schon alleine vom gesunden Menschenverstand nicht zusammen.
§ 249 StBG Raub

(1) Wer mit Gewalt gegen eine Person oder unter Anwendung von Drohungen mit gegenwärtiger Gefahr für Leib oder Leben eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen, wird mit Freiheitsstrafe nicht unter einem Jahr bestraft.

(2) In minder schweren Fällen ist die Strafe Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren.
 
@M4dr1cks: Ach das Wort "Selbstmord" überlebt doch auch schon seit Ewigkeiten und wird selbst in Nachrichten verwendet.

Dann erwarte das doch nicht von Neuland das aus den Köpfen zu bekommen.
:-)
 
@Paradise: Mich regt es auf, dass dieses Unwort der Lobby, immer wieder gedankenlos verwendet wird. Raub ist nunmal ein Verbrechen und das ist bei einer Kopie nunmal nicht gegeben. (=
 
@M4dr1cks: Wenn ich für jedes falsch verwendete Wort, das ich in meinem Leben gehört/gelesen habe, einen Euro bekommen hätte, hätte ich längst ein eigenes Haus. ^^
Vor allem den Unterschied zwischen Diebstahl und Raub verstehen nur die wenigsten.
Noch einigermaßen richtig wäre Piraterie (sich nehmen was will - nicht zwangsläufig durch Raub), bzw. schwarze oder illegale Kopien.
 
@M4dr1cks: Ja, das ist der Anfang vom "Raub", der von der "Anti-Raub-Kopie"-Lobby´immer und immer wieder zitiert wird...

Schlage mal eine Seite weiter zu §250 - schwerer Raub:

[...]
2. der Täter den Raub als Mitglied einer Bande, die sich zur fortgesetzten Begehung von Raub oder Diebstahl verbunden hat, unter Mitwirkung eines anderen Bandenmitglieds begeht.
[...]

Der wiederholte Diebstahl einer Menschen Gruppierung ist "schwerer Raub", auch wenn niemand dabei verletzt wird.

Formal korrekt müsste man aber von RaubKOPIERERN sprechen, denn der Datenträger ansich ist einfach eine "Illegale Kopie", ganz gleich ob aus Diebstahl oder Raub entstanden.
 
@dognose: Raub kann sich nur immer auf die Wegnahme unter androhung von Gefahr für Leib oder Leben, Gewalt all dies ist nicht gegeben. Weder der Diebstahl noch der Raub. Im übrigen kenne ich keine Konzerne, die eine Anti-Raubkopie-Lobby bilden.
Die Wortschöpfung "Raubkopie" stammt von der Contentmafia, die mit diesem Unwort Leute, die für sich,oder Freunden von ihrer z.B. CD eine Privatkopie anfertigen, zu kriminalisieren, obwohl es nichts unrechtes ist.
 
@M4dr1cks: Eben das stimmt nicht. Raub liegt auch dann vor, wenn "Diebstahl" von mehreren Personen organisiert, geplant und wiederholt betrieben wird.

Hier erklärt unter Bandenraub: http://www.verteidiger-berlin.info/docs/rechtsanwalt-raub.php

Und bei der Raub-Kopie geht es eben nicht um jene Privat-Kopie, die du für dich machst - sondern um das "gecrackte" Microsoft Office, das samt KeyGen ausgeliefert wird. (Wie bereits erwähnt ist daher die Beschreibung Raub-KOPIERER für die Verursacher treffender als Raub-KOPIE für das Produkt)

Aber jetzt kommt gleich bestimmt noch das Argument, dass es ja auch kein "Diebstahl" ist, weil man keinem was wegnimmt, oder?
 
@dognose: Dann sollte es aber auch korrekt als Bandenraubkopie betitelt werden...
 
Die Frage ist doch, ob der Mitarbeiter der ja Millionen verdient hat, diese Einnahmen auch brav versteuert hat.... auch halt Schwarzmarkt. Ich denke das zuständige Finanzamt wird da sehr neugierig sein.^^
 
@daaaani: An den Minusklicker: Al Capone und etliche andere sind auch nur wegen Steuerhinterziehung und nicht wegen Raub, Mord, Betrug etc verurteilt worden. Finanzgerichte sind erheblich schneller und einfacher dabei als gewöhnliche Strafgerichte.
 
@rallef: Und die Strafen bei Steuerbetrug sind auch noch höher als bei Mord. :P
 
@weyoun3000: Immerhin ist, mein Beispiel, Al Capone zu 11 Jahren Knast wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden, mehr hat man ihm nicht nachweisen können.
 
@rallef: Komisch nur, dass Uli H. vor einem normalen Strafgericht stand und eine lächerliche Strafe bekommen hat. Es hätten auch deutlich mehr Jahre werden können.
 
@feinstein: Ohne Promi-Bonus waeren es auch deutlich mehr Jahre geworden. Du oder ich waeren bei einem um den Faktor 10 kleineren Steuerbetrug nicht so glimpflich davon gekommen. Beim Vergleich also bitte nur Faelle ohne Promi-Bonus heranziehen!!
 
@feinstein: Du hast Recht, das Finanzgericht urteilt (in D) über die steuerrechtlichen Aspekte ("wie hoch die Steuer ist"), während der strafrechtliche Aspekt von den ordentlichen Gerichten behandelt wird.

Trotzdem wird man für Steuervergehen erheblich einfacher verurteilt.

Und 3 1/2 Jahre sind jetzt auch nicht wirklich wenig, wenn man bedenkt dass er so ziemlich der erste ist (keine Ahnung... jedenfalls einer der wenigen) die bei uns tatsächlich wegen Steuervergehen in den Bau eingefahren sind... selbst Zumwinkel hat nur 2 Jahre auf Bewährung bekommen.
 
@rallef: Naja, vor langer Zeit saßen bereits Peter Graf und Marcel Avram im Knast. In meiner Erinnerung waren das so ziemlich die ersten, für die es richtig ernst wurde.
 
@daaaani: Das ist eine wirklich interessante Frage, die den Mitarbeiter vollends ruinieren kann:
https://www.lawblog.de/index.php/archives/2015/01/21/auch-straftaeter-muessen-steuern-zahlen/

Selbst wenn er die Millionen noch hätte, um damit seinem Arbeitgeber den Schaden zu ersetzen, die vereinnahmte Umsatzsteuer und Einkommenssteuern müsste er trotzdem zahlen.

Da braucht es auch keine zusätzliche Strafe mehr.
 
@feinstein: ääähhmm..und wieso nimmst du an, das das ganze in der News beschriebene in Deutschland passiert ist ? Zumindest das Dokument, was man lesen kann, unter oben in der News vorhandenem Hyperlink, ist nämlich, zumindest so wie ich das sehe, die Klageschrift eines US Gerichts an die Adresse eines US Unternehmens bzw. dessen Firmensitz auf amerikanischem Boden.
Von daher wäre ich vorsichtig mit der Annahme oder gar Aussage, das da deutsches Recht bzw. auf dessen Basis ergangene Urteile anwendbar / abgleichbar sind..
 
@DerTigga: Davon bin ich nun einmal ausgegangen. Da gab es ja kürzlich schon einen Microsoft Fall mit einer Firma, deren Namen mir gerade nicht einfällt. (PC Fritz???)

Nähmen wir also an, der beschriebene Fall hätte sich in Deutschland zugetragen, dann hätte der ehemalige Mitarbeiter mit dem Finanzamt ein größeres Problem.
 
70 000 Office Päckchen, jede Menge Plastik und Papiermüll zum Recycling welcher nur entsteht, weil sich MS zu fein ist, das ältere Produkt günstiger ab zu verkaufen. Nein es wird geschreddert um den Preis stabil zu halten und um dafür zu sorgen, dass die Kunden auch ja das Nachfolgeprodukt kaufen denn so lässt sich gleich entsprechender Marktanteil erzielen.

Hätte MS statt die die Päckchen als Sonderposten 50% reduziert abverkauft, sie wären weggegangen wie warme Semmeln und man hätte noch ein wenig Profit mitgenommen.. Aber nein man gibt die Sache zur Entsorgung und zahlt (!) dafür dann auch noch Geld und hofft auf ein gutes Geschäft mit dem Nachfolgeprodukt. Verkehrte Welt.
 
@Antimon: Zeigt, dass du wenig weißt. Durch das günstige Abverkäufen, brechen die eigenen Umsätze ein, was wiederum jeglichen entwicklungsaufwand zu Nichte macht. Die folge wäre Entlassungen!

Übrigens verschrotten sämtlichen Firmen komplett neue eingeschweißte niemals verkaufte Produkte! Ich habe gesehen wie nagelneue Laptops verschrottet wurden! Das ist moralisch natürlich verwerflich aber eben auch logisch. Produziert wird eben nach Wahrscheinlichkeit, was dann wirklich passiert kann ja keiner voraus sehen.
 
@daaaani: Die Logik geht mir nicht ein. Warum Geld für eine Verschrottung ausgeben, anstatt in einer Sonderaktion zu verkaufen?
Für mich ist das ganz und gar nicht logisch.
 
@Thermostat: Die Einnahmen von den "Nachfolger Produkt" oder sich auf dem Markt befindlichen, minus die Verschrottung ist großer Umsatz. Und von dem muss die Entwicklung und Produktion bezahlt werden, was hauptsächlich Personalkosten sind. Die Verschrottung ist kein relevanter Faktor, denn so hoch wie ihr es anscheinend vermutet sind die kosten nämlich nicht! Wenn du jetzt aber ein solches altes/überschüssiges Produkt um 50% reduziert anbietest, gehen die eben 50% einnahmen flöten. Und sowas kann nicht jede Firma verkraften. Und da ist es eben günstiger Überschüsse zu vernichten, anstatt sich selber die Preise kaputt zu machen! Meisten bekommen Firmeneigene Mitarbeiter eben diese Produkte sehr günstig. Aber man kann sie nicht auf den Markt werfen, weil man ihn sich damit selber kaputt macht. Die folge wären halt Entlassungen.

Ideal wäre natürlich die Produkte in anderen Märkten zu verkaufen so, dass die eigenen nicht kaputt gehen. Zum Beispiel in ärmere Länder. Nur kostet das eben enorm viel Geld, und wäre eigentlich Aufgabe von Hilfsvereinen/Organisationen. Aber auf den Trichter kommen diese ja nicht.
 
@daaaani: Das ist nicht logisch, sondern einfach nur bescheuert. Nur das man das bescheuert sein mit einkalkuliert hat.
 
@Thermostat: Das ist sogar sehr logisch. Vom ökologischen Standpunkt natürlich unhaltbares Verhalten, da unsere Fähigkeit zu Rohstoffe zu trennen recht begrenzt ist, vor allem wenn man integrierte Schaltkreise betrachtet, aber vom Wirtschaftlichen Standpunkt aus sinnvoll zur Profitsteigerung.

Vergleiche selbst:

Generation 1 Lappi (Neupreis 1K) für 33% verramschen = 333
Generation 2 Lappi an den selben Kunden verkaufen = 1000
Kosten Recycling von G1 Lappi = 100
Net profit: 1K - 433 = 566

Noch viel extremer wird das bei Software bei der die Entsorgung einer Plastikschachtel mit ner CD + ein fetzchen Papier ein paar cent kostet.
 
@Aerith: Ich ziehe das Wort "bescheuert" vor ^^ (das ist nicht gleichzusetzen, das ich deine Aussage in Frage stelle - bitte nicht falsch verstehen)
 
@Thermostat: Wieso? Was ist denn daran unlogisch 70000 x 50% ist doch weniger als 70000 x 100%. Verstehe nicht was du daran nicht verstehst. Der Denkfehler liegt darin, dass die 70000 nicht der Rest ist, den man auch noch zu Geld machen kann. Es ist der Überschuss den keiner will. Neben diesen Überschuss gibt es eben noch andere 70000 auf dem Markt die man für 100% verkaufen kann, was aber nicht ginge wenn man den Überschuss für 50% verkauft.
 
@Thermostat: Ich finds auch dumm, da Ressourcen nicht unerschöpflich sind. Da Kunde aber kein Bock hat 3 Wochen auf den für ihn gefertigten lappi zu warten, hat der Hersteller gar keine Wahl als über den eigentlichen Bedarf hinaus zu produzieren.
 
@daaaani: Mit einer Rabattaktion würde man schon noch Kunden erreichen die das vollpreisprodukt nie kaufen würden.
Andererseits nimmt man dann auch die Anreize weg das neue Produkt zu kaufen da die vorhergehende Generation meist den Bedarf nahezu genausogut decken kann.
 
@daaaani: Deine ganze Rechnung setzt allerdings voraus, dass 100% derer Leute welche das reduzierte Office kaufen, auch die neue Version kaufen würden. Da die Realität hier ein wenig anders aussieht und dann nur 30% das neue Office kaufen und sich 70% mit einer kostenlosen Version begnügen oder eben die "günstigen" eBay Lizenzen kaufen, muss einem der gesunde Menschenverstand sagen, dass man so eben nicht vorgehen sollte.

Sicher man kann die "Kopf-durch-die-Wand" Taktik fahren, aber was es bringt sieht man ja an diesem Fall sehr schön, es finden sich sehr schnell Alternativen (ob legal oder nicht sei dahin gestellt, da sie den Endkunden letzten Endes nicht interessieren) die genutzt werden.

Und was bei dieser ganzen Diskussion auch wieder sehr schön hervorgehoben wird ist, alle propagieren den Umweltschutz, wenn man allerdings den Punkt erreicht hat an welchem man ihn praktizieren könnte (70000 Verpackungen nicht unnötig recyceln (und ja Müllvermeidung > Recycling)) dann gilt plötzlich wieder das Motto, was geht mich mein Geschwätz von Gestern an.
 
@Antimon: Dir ist aber schon klar das der Müll so oder so entsteht, egal ob die office päckchen gekauft werden oder nicht, ja?

Müllvermeidung wäre strikt nach Bedarf zu produzieren, was mit Wartezeiten seitens des Kunden verbunden wäre und was auch nur echten "Überschußmüll" vermeiden würde.
 
@Antimon: Du betrachtest das aus den völlig falschen Blickwinkel. Sicherlich würden es dann welche kaufen, die es sich sonst nicht leisten könnten. Aber es würde sich auch jeder andere kaufen, wieso sollte jemand 100% bezahlen auch wenn er es könnte, anstatt 50%? Und es geht auch nicht immer um nachfolge Produkte. Es geht immer nur um Überschuss welcher eben nicht verkauft werden kann. Das hat mit "Kopf -durch-die-Wand" nichts zu tun! Die firmen würden doch diese Überschüsse gerne vermeiden, schließlich kosten diese doch Geld. Aber man kann nun einmal nicht "Hellsehen" oder in die Zukunft schauen. Und man kann sie auch nicht auf den Markt werden, weil dieser dann in dem Volumen dieser Menge um 50% schrumpft! Ich weiß auch nicht was daran unlogisch sein soll.

Wenn man natürlich als kleiner Arbeiter da ran geht der von den dahinter liegenden Prozessen nix weiß, dann ist das natürlich unverständlich, nicht nachvollziehbar. Aber sobald einen sich die dahinterliegende Prozesse erschließen, muss man doch auch die Logik dahinter verstehen.
 
@Aerith: Kommt darauf an wie man es sieht, wenn das Päckchen verkauft wird, dann ist es ja kein Müll. Es ist beim Kunden erst einmal ein mehr oder weniger benötigtes Produkt, bis es entsorgt wird. Sprich mit Rabatt verkaufen vermeidet in diesem Fall den Müll. (zumindest über einen begrenzten Zeitraum).

Das Müll so oder so entsteht ist sowieso klar und das aus Kostengründen oder wenig durchdachten gesetzlichen Vorschriften weit mehr Müll entsteht als benötigt wird, sollte auch jedem einleuchten. Es sollte aber auch endlich mal damit angefangen werden etwas dagegen zu tun und nicht nur darüber zu reden. Sicher kann ich als Endkunde ein klein wenig bewegen, aber es gibt durchaus sinnvollere Stellen die mit kleinen Änderungen hier weit mehr bewegen können und die Sache mit dem Office recyceln ist da eben so ein Punkt.

Es wäre doch auch überlegenswert ob nicht auch ein Zertifikatsbrief genügt, welcher den Key enthält. Ist ja nicht mehr so wie früher, als der Softwareverpackung auch noch ein entsprechend ausführliches Handbuch und Zubehör bei lag.
 
@Aerith: Es geht nicht immer um neue Produkte, Überschüsse werden auch dann vernichtet, wenn es sich um das Aktuelle Produkt handelt. Eben wegen der Preisstabilität. Natürlich würde man bei einer Rabatt Aktion auch Kunden erreichen, die das Vollpreisprodukt nicht kaufen würden. Aber eben auch alle anderen! Und diese Kunden sind ja ohnehin nicht das Ziel, denn die fängt man mit anderen Produkten auf oder eben gar nicht. Wieso sollte denn jetzt noch jemand 100% ausgeben wenn es doch für 50% zu haben ist.
 
@daaaani: Keine Sorge ich versteh die Logik dahinter schon, allerdings beruht die Logik oftmals auf Prognosen die einmal völlig richtig sein können und das andere mal vollkommen daneben liegen. Nicht umsonst hat die trockene BWL schon so manches Unternehmen zu Grunde gerichtet, wenn man sich nur auf eben dieses Formeldenken verlassen hat.

Vor allem wenn man bedenkt, dass es sich bei diesen 70 000 Office Paketen wohl eher um Produkte für Heim und Kleinunternehmen handelt, große Unternehmen kaufen ihre Produkte längst elektronisch und entsprechendem Rabatt.

Man überlege nur einmal ein Unternehmen mit entsprechender Mitarbeiterzahl, das kauft ja allein schon fast die 70 000 Lizenzen. Ergo sind diese 70 000 Heimlizenzen Peanuts für Microsoft. Ein nettes Zubrot aber bei weitem nicht lebenswichtig (und somit werden sie den Markt auch nicht um 50% schmälern, sollten sie verkauft werden sondern evtl. um 0,5%). Ob sie verkauft werden oder geschreddert, die Auswirkungen in den Geschäftsbüchern von Microsoft sind vermutlich nicht einmal messbar.
 
@Antimon: Ne ne den Markt schmälern sie auch nicht um 50% so meinte ich das nicht. Sorry wenn das Falsch rüber kam. Die Einnahmen von 70000 Stück schmälern sie dann um 50%. Was dann eben schon ein Paar Millionen sind. Und die Paar Millionen stehen wenigen tausend bis zehntausend gegenüber! So einfach ist die Rechnung. Wäre da Gewinn zu holen, würde man sie ja nicht verschrotten. Denn durch die Überschüssige Produktion hat man ja schon Gelder in den Sand gesetzt, dann macht man es ja mit einer Verschrottung nicht noch einmal, wenn man denn doch noch Gewinn machen könnte.
 
@Antimon: glaub die meisten produkte gehn heutzutage doch eh online weg. Der Trend wird immer weiter zunehmen je besser das Netz ausgebaut wird.

So schwachsinn wie Konami mit metal gear 5 verzapft hat (vk plastikschachtel mit lediglich nem steam installer). Sowas ist ökologisch unhaltbar.
 
@Aerith: Also ich hebe mir die Verpackung von z.B. für Windows 8 Pro gern auf. Viele Privatleute werden das so machen, oder wie willst du im Fall der Fälle nachweisen, dass du dein aktiviertes Office legal verwendest. Klar gibts noch den Kassenbon, aber darauf steht nunmal nicht der Lizensschlüssel. Schon allein, dass ich den jederzeit habe, ist es mir wert, die Verpackung aufzuheben. Oder kannst du dir sämtliche Lizensen im Kopf behalten? Solche Talente gibt es freilich, aber ich gehöre leider nicht dazu.
 
@M4dr1cks: kann dir nicht so ganz folgen. Entweder du hast nen legalen Key der aktiviert ist oder nicht. Was haben Kassenbon und Packung damit zu tun?

Die keys kann man in eine .txt schreiben, stopft sie in ein PW geschütztes, verschlüsseltes Winrar archiv und ab in die Cloud damit.
Im Falle von Windows wird man sich ja eh via Iso eine Install-disk zurechtspaxxen, da kann man den Key dann auch auf den Datenträger draufpinseln.
 
@daaaani: Was ein dummes System in dem wir leben, ich sags doch immer und immer wieder ;)
 
@toniostarcevic: Heheh, doch wenn ich die Situationen vergleiche muß ich sie verrechnen. Die Differenz ist dann der "net profit". natürlich setzt diese einfache Rechnung voraus das der Kunde der das günstige Gerät kaufen würde auch überhaupt teil des Marktes ist der ein neues Gerät zum Vollpreis kaufen wird.

In der Realität sieht diese kalkulation sicher sehr viel komplizierter aus.
 
@Aerith: Wie praktisch das mit der Cloud ist, habe ich an der Onedrive-Version für Windows 10 sehen dürfen.
 
@M4dr1cks: Der sync client den sie in Win10 eingebaut haben ist nicht grad der Hammer, das stimmt. Da hat MS ziemlich geschlafen.
 
@Antimon: Jop genau! Volle Zustimmung. Da wird rausgekloppt und rausgekloppt, was das Zeug hält, notfalls auch mit Zwang (Siehe Windows 10). Hauptsache was neues! Hauptsache wieder Gewinne, Gewinne, Gewinne! Aktionäre ruhig stellen. Alte Betriebssysteme als "Stiefkinder" behandeln (Win7) gehört natürlich auch dazu, indem man den Nutzer dazu nötigt sich 180 einzelne Updates nach ner Neuinstallation zu laden. Frage mich die Tage auch was nur aus MS geworden ist. Wirklich unterste Schublade!
 
@legalxpuser: Ooh boohoo. Zeiten ändern sich, Technologie und Software entwickeln sich weiter. Alter kram kann nicht ewig bemuttert werden.
 
@Aerith: Naja, Fortschritt des Fortschritts wegen, ist kein Fortschritt den wir brauchen.
 
@Thermostat: Sicher brauchen wir keine neue Office version oder neue Automodelle jedes jahr. Vieles wird neu aufgelegt nur ums wieder zu verhökern.

Aber fortschritt lässt sich nicht aufhalten. Egal wie sehr man Win7 mag, es ist aus heutiger sich technisch veraltet. Natürlich das man irgendwann den Support einstellt.

Wir leben in einer Welt in der alles eine endliche Lebensdauer besitzt.
 
@Thermostat: Und welchen fortschritt wir brauchen, entscheidet genau wer?
 
@Chris Sedlmair: Das Ziel entscheidet den Fortschritt. Und derzeit scheint mir die Forschung vielerorts Ziellos.
 
@Thermostat: Sehe ich genau umgekehrt. Zumindest bei Microsoft. Jetzt meine ich wieder eine Vision zu erkennen, wie It für den Konsumenten in Zukunft aussehen soll. Klar hat sich die technologische Grundlage von Windows von 98 auf XP drastisch entwickelt. Aber beim Konsumenten kam wenig davon an. Alles von 95 bis 7 war irgendwie das selbe vom Nutzungserlebnis her... sich mal besser, mal schlechter... mit WP und Win 8.x wurde eine neue Etappe eingeläutet, die mit Win 10 erstmal so richtig Gestalt annimmt.

Die Edith sagt, Minus kommt nicht von mir. Wir diskutieren ja:)
 
@Thermostat: Forschung ist ziellos bis man einen gangbaren Weg gefunden hat den man dann weiter auskundschaftet.

Beispiel: Forschung an der verbesserung der Si verarbeitung vs "ungerichtete" Forschungen in Si Nachfolger wie "optical computing" oder "quantum computing".
 
@legalxpuser:
1. Windows 7 ist jetzt knapp 6 Jahre alt. In Software-Lebensdauer ist das schon verdammt alt. Ansonsten wird Win7 ja noch bis 2020 mit Sicherheitsupdates versorgt. Wenn es aber inzwischen schon 2 1/2 Nachfolger gibt sollte man schon davon ausgehen können, dass das alte Produkt dann keine Neuerungen mehr erhält.

2. Gewinne Gewinne - ich bin gespannt, ob sich das für MS wirklich rechnet mit der Gratis-Aktion von Windows 10.

3. Wenn dir 180 Updates installieren zu viel ist (was ja, sofern sich daran nichts geändert hat, völlig automatisch passiert), lade dir doch einfach ein Update-Paket herunter. Winfuture hier bietet sogar welche an.
 
@RebelSoldier: Die Frage ist jetzt, was bietet Windows 10 evidentes, was Windows 7's Existenzberechtigung schmälert?
Selbst als Gamer werde ich mich DirectX 11 unter Windows 7 noch ne ganze Weile gut fahren.
 
@Thermostat: richtig! Hör ich auch so aus meinem Bekanntenkreis. Win10 bringt nicht wirklich was neues bzw. ist auch nicht irgendwie großartig schneller oder so. Ich denke wir sind an nem Zeitpunkt angelangt, wo Windows und Office irgendwie "ausentwickelt" sind. Es wird vieles immer nur neu aufgelegt bzw. aufgehübscht, aber wirklich was bringen tut das nicht. ich persönlich werd solange bei Win7 bleiben wie es geht!
 
@Thermostat: Smartphone companion, bessere Bedienbarkeit für Desktop und Tablet, Direct X 12 (gibt weniger Raum für Manipulation durch Nvidia btw), Integration mit anderen Windows 10 Geräten (PCs, Tablets, Phones, Xbox One...), Universal Windows Plattform für Apps über alle Geräteklassen hinweg, Verbesserte Microsoft Dienste wie Groove, Onedrive etc... weniger DRM, was Latenzen vermeidet... ein Kumpel von mir (Musiker) liegt mir immer damit in den Ohren (Windows 7). Also ich bin froh über Windows 10. :)
 
@Chris Sedlmair: Diese ganzen zusätzlichen Windows Dienste sind für mich ein Grund gegen Windows 10. Ich bevorzuge die Modularität und das zusammensetzen eines Systems so, wie es es brauche und nicht, wie man will das ich es brauche.
Musiker sind doch der Grund für DRM und nicht Windows. Microsoft folg der Lobby und nicht umgekehrt.
Der PC stagniert seit 10 Jahren, auch in der Entwicklung. Das einzige was voranschreitet ist die Grenn-IT, alles wird etwas sparsamer. Bei Smartphones macht sich langsam aber sicher ein ähnlicher Prozess bemerkbar, das Ziel ist erreicht, nun gehen die Ideen aus.
 
@Thermostat: Und für mich dafür. Ich finde OneDrive und die Integration mit Groove z.B. hervorragend und hoffe, daß so etwas auch für die Video-App kommt. Also was das DRM Zeug anbelangt, kenne ich keinen Musiker, der das begrüßt. Mir ist nur bekannt, daß die Content-Mafia da Druck ausübte. Gut, ich kenne auch nur Musiker, die nicht mal in den Top 100 auftauchen, sondern halt Leute, die Musik lieben und Musik machen. Oft ohne Kommerzielle Interessen.
 
@Chris Sedlmair: Da haben wir tatsächlich unterschiedliche Auffassungen. Für mich ist Windows 8.x ein Versuch sich mit Gewalt ein neues Image zu geben, weil man mit der Beständigkeit nicht mehr polarisiert. Denn in Sachen Polarisierung hatte MS Nachholbedarf nachdem Apple, Google, Facebook und Co. in allen nahezu allen Web-Diensten davon gelaufen sind und MS hinten an stand. Also müssen nun die Flaggschiffe Office und Windows "verdienstet" werden.
Ich sehe, was die Kritik an der neuen Oberfläche angeht, kein abebben.
 
@Thermostat: Egtl kam das IMHO zu spät und wurde deswegen so aufgezwungen. Ich bin rundum zufrieden mit der Benutzeroberfläche in Windows 10. Die Rektionen sind auch anders, wie ich feststelle. Auf einmal können viele mit den Kacheln leben, die sie am Startbildschirm hassten. Ich sehe derzeit auch nirgends eine echte Alternative zu den MS diensten. Für 10 Euronen im Monat bekommt man 5 Office Lizenzen und - wenn man sich danach im Office Preview Programm anmeldet - unendlich OneDrive Speicherplatz. Ich wüßte nicht, wo das getoppt würde. Meine DRM-freie Musik in OneDrieve kann ich per Groove App überall hin streamen. Und mein Filme-Archiv kann ich über Edge oder IE aus Onedrive streamen oder zumindest runterladen, wo streamen nicht geht. Ich komme auch größtenteils mit Bing als Suchmaschine aus. Mir fehlen egtl nur noch Streaming per Video-App aus OneDrive, Erweiterungen für Edge und der Wireless Adapter für Xbox Controller. Außer im Bereich Video-Plattform (Youtube) gibt es egtl keinen Punkt in dem ich noch Google bräuchte. Office ist Online auch besser als der Dienst von Google. Bei Skype kann ich mit Freunden auf allen Plattformen kommunizieren und kann dank dem o.g Office Abo 60 Minuten monatl. kostenlos ins Festnetz telefonieren. In Xbox live habe ich meine Konsolen, meine PC Games, Casual Games alle unter einem Hut. Wo ist denn da bitte der Vorsprung bei Apple oder Google?
 
@Chris Sedlmair: Ich bin wie gesagt an diesen Diensten nicht interessiert und möchte sie mir auch nicht aufzwingen lassen.
 
@Thermostat: Zwingt Dich ja auch keiner... dann laß sie doch einfach. :D Behaupte aber dann nicht, es gäbe keine Neuerungen in Windows 10 oder die Dienste anderer Anbieter böten mehr.
 
@Chris Sedlmair: Externe Dienste zu ergänzen haben mit dem OS an sich erstmal wenig zu tun.
 
@Thermostat: Ich weiß nicht was du willst. Die Oberfläche von Windows 10 ist doch okay. Die von Windows 7 ist doch total altbacken. Wenn ich als bei bekannten bin und was nachschauen soll und die noch dieses mittlerweile antike Betriebssystem drauf haben, kann ich nur frustriert seufzen.
Im vergleich zu Windows 7, wirst du bei Windows schon bessere performance haben, weil nicht so viele Recourcen verschwendet werden.
 
@M4dr1cks: Naja, bei einer 8 bit Oberfläche kann man sich nun nicht mit Performance krönen.
 
@Thermostat: Ich finde die 8bit-Oberfläche ist gut umgesetzt. Die Oberfläche ist übrigens eine Seite und sagt über das Betriebssystem überhaupt nichts aus.
Ich möchte jedenfalls nie wieder Windows7 nutzen müssen.
 
@M4dr1cks: Ich schon. Windows 7 war das mit Abstand konsistenteste OS was die UI anging.
 
@RebelSoldier: 1. Ich glaube, Neuerungen in Windows 7 verlangt mittlerweile keiner mehr, aber wenigstens ein Service Pack oder aktualisierte ISOs oder so wären ja schon schön gewesen. Sogar für 8.1 wurde die ISO gleich mehrmals (!) aktualisiert.

2. MS geht das Risiko ein, das gehört dazu. Eine Firma, die keine Risiken eingeht (umso mehr eine Software-Firma), geht irgendwann unter. Wäre das Upgrade nicht kostenlos, bräuchte man sich gar nicht erst Gedanken drüber zu machen, ob die UWP erfolgreich wird, dann könnte man das nämlich gleich vergessen.

3. Es ist toll, dass WinFuture das macht, aber aus offizieller Quelle wäre das besser.
 
@legalxpuser: Wieso einzelne updates ? - bei meinen Stand immer dabei das Sie Teil eines großen Ganzen sind und nur einzeln erweitert werden wenn Vorgänger Versionen installiert waren. Muss das demnächst mal mit meinem alten Rechner ausprobieren.
 
Mach die Preise 70% runter dann würden mehr Leute legal Originalversion kaufen.
 
@Deafmobil: Warum nicht gleich 100% runter? Oder 120%, was meinst du, wie die Leute den Herstellern dann erst die Bude einrennen!

Träumer.
 
"Nicht verkaufte Exemplare sollten vernichtet werden" - "Schaden geht in die Millionenhöhe". Wo ist nun der Schaden? Das ist dieselbe Argumentation wie der Film- und/oder Musikindustrie...
 
@Shadow27374: Naja, die haben's halt der Firma zur (endgültigen) Vernichtung gegeben, und nicht dafür, dass die Mitarbeiter sich damit nebenher noch nen goldenen Arsch verdienen und den legalen Markt ausdünnen, weil diejenigen, die sich dort einen Key geholt haben, als Office-Kunden auf dem normalen Markt verloren sind. Primär geht's aber um die erste Sache, die ich genannt habe. Das ist halt quasi ein Vertragsbruch.
 
@DON666: Natürlich ist es das und dennoch bleibt es wie beim weggeworfenen Brötchen, welches ein Mitarbeiter verspeißt hat. Unser System funktioniert einfach nicht.
 
@Shadow27374: Doch, genau so funktioniert es. Ob das erstrebenswert und gut ist, steht auf einem ganz anderen Blatt.
 
@DON666: Exakt, und genau deshalb funktioniert das System im allgemeinen nicht.
 
@DON666: Der Mitarbeiter muss es aber ziemlich bunt getrieben haben und ich glaube, dass in diese Sache noch mehr Leute verstrickt sind. Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass einer alleine solch ein Ding aufzieht. Da waren doch bestimmt noch Kollegen und Vorgesetzte mit verstrickt.
Es ist halt immer wieder die Raffgier, die kriminelle Menschen scheitern lässt. Sie fangen vorsichtig an und wollen immer mehr, was bedingt größere Risiken einzugehen.
 
Solange ich den aktivieren kann, ist mir das egal.
 
@Blackspeed: Oder Cracks
 
Wozu muss "nicht-verkauftes", egal in welcher Branche, immer vernichtet werden? Gebt es doch billiger ab. Ich täte mso für 20 euro oder so (word+excel reicht) auch nehmen ... aber nicht für diese horrenden summen. Genauso wie mit Brot oder ähnlichem.
 
@EinerVomPack: Da die DVDs ja nicht schlecht werden mit der Zeit (zumindest nicht im relevanten Zeitrahmen), ist das schon mal ein schlechter Vergleich.

Davon mal abgesehen hält "nicht-verkauftes" billiger zu verkaufen die Leute davon ab, die Produkte zum Vollpreis zu kaufen.
Wenn also nur 1 von 5 "Restekäufern" dazu gebracht werden kann, statt dessen aktuelle Ware zum Vollpreis zu kaufen, ist es für MS besser "nicht-verkauftes" nicht billiger zu verkaufen.

Wenn du dich fragst, warum andere tun, was sie tun, musst du das Ganze aus deren Sicht betrachten, nicht aus deiner. Wie man das dann bewertet, ist ein anderes Thema.
 
@crmsnrzl: Warum soll man auch die teilweise horrenden Preise zahlen?

Ich kauf Brot, Wurst und Fleich auch gezielt wenn es heruntergesetzt wird.

Und Software muss nicht die aktuellste sein, da tuts auch die vom Vorjahr. Bei Spielen wird auf den nächsten Steam-Sale gewartet.

Und alles wird ggf im Ausland gekauft (Polen ist bei mir recht nah), Software halt via Internet.
 
@EinerVomPack: "Warum soll man auch die teilweise horrenden Preise zahlen?"
Ich habe nicht gesagt, dass du irgendwas sollst. Du hast gefragt, weshalb Firmen ältere Produkte manchmal lieber recyclen als billiger zu verkaufen. Ich habe es dir erklärt.

"Und Software muss nicht die aktuellste sein, da tuts auch die vom Vorjahr."
Ja und genau darum ist "alte" Software ein Hindernis für aktuelle Produkte. Siehe oben.

So wie es für dich normal ist, möglichst günstig kaufen zu wollen, ist es für Firmen normal möglichst viel und möglichst teuer verkaufen zu wollen. Das sollte nicht wirklich verwundern.
 
@crmsnrzl: Hoffen wir mal, dass derartige sinnlose Vernichtung für Unternehmen verboten wird. Wenigstens in der EU wäre das schon mal was.
 
@Shadow27374: Das hoffe ich nicht, denn es wäre ein massiver Eingriff ins Eigentumsrecht.
 
@crmsnrzl: Es geht um mega reiche Konzerne, da muss man anders vorgehen. Ich finde eine solche Änderung wäre sehr wichtig. Für die Kunden und die Menschen im gesammten -> Umwelt/Resourcen. Deine Ansicht ist da eher eine veraltete kapitalistische nicht ökonome.
 
@Shadow27374: "Umwelt/Resourcen" es wurde ja recycled.

"Es geht um mega reiche Konzerne"
Was soll das rechtfertigen? Hat man sein Eigentumsrecht verwirkt, weil man viel davon hat? Und was willst du tun? Sie zwingen ein Produkt zu verkaufen und ihnen auch noch die Preispolitik vorschreiben? Konzerne kurz vor der Pleite oder mega reiche Privatpersonen blieben davon aber verschont?

Man kann die wohlhabenden ruhig stärker zur Kasse beten und die Mächtigen mit besonderen Auflagen bedenken, um Machtmissbrauch zu verhindern, aber was du forderst geht zu weit. Dann fordere lieber, dass man bei Software völlig auf ESD umsteigt. Das ist zudem auch wesentlich realistischer in der Umsetzung.
 
@crmsnrzl: "Hat man sein Eigentumsrecht verwirkt, weil man viel davon hat?" Ja.
 
@Shadow27374: Deine Argumentation ist überwältigend.

Aber in diesem Fall finde ich, du hast zu viel Geld. Ich komme morgen und hol mir was davon. Sollte ja in deinem Sinne sein.
 
@crmsnrzl: Weiß mir nach, dass ich im Keller *beliebigeMatierie* herstelle, für x *beliebigeWährung" verkaufe und den Rest ~10.000 lieber kaputt mache anstatt sie zu "verschenken". Dann fände ich es richtig, ja.
 
@Shadow27374: Ich zitiere dich:
>>"Hat man sein Eigentumsrecht verwirkt, weil man viel davon hat?" Ja.<<

Ich kann dir übrigens versichern, wenn du solchen Unfug durchsetzen kannst, lässt MS die DVDs lieber in 'ner Lagerhalle verschimmeln, dann würde die nicht mal dem Recycling zugeführt.
Wahrscheinlich verkauft man sie aber einfach nach außerhalb der EU. Denn da kann man sie schreddern.
 
@crmsnrzl: Natürlich würde MS versuchen die EU auszutricksen, vermutlich würde das auch lange gut gehen. Irgendwann wird es bemerkt und wir hätten einen Mircowagen oder Volkssoft oder so.
 
Ich Frage mich immer wieder wo ein "Schaden" oder "Verlusst" entstehen kann, wenn ein zu verschrottendes Produkt wiederverwertet wird?! Wiederverwertbarkeit eines Produkts zeugt von der Qualität des selben. Aber nicht mehr in unserer heutigen Wegwerfgesellschaft. Da wird es Strafbar :-(
Ich kann mich an keiner Firma erinnern, die für Bankrot erklärt werden musste oder einen Verkauftseinsturz erlebte, weil sie wiederverwertbare Produkte produzierten.
 
@harrywiens: Zunächst mal, hat MS garantiert einen Vertrag mit den "Verschrottern" und da steht mit Sicherheit drin, dass sie die Lizenzen NICHT weiterverkaufen oder selbst nutzen. (Im Artikel steht auch drin "nicht vertragsgerecht vernichtet") Sie sollten die Dinger vernichten und wiederaufbereiten. Das ist Betrug.
Dazu kommt, dass es eine Urheberrechtsverletzung darstellt, da MS ihnen nicht die Befugnis dazu erteilt hat.

Ich weiß Urheberrecht ist vielen egal, aber es ist Gesetz. (Und ich finde das auch gut so.)

Der "Schaden" aus MS-Sicht kommt dadurch zu Stande, dass (gerade bei Software) jeder, der dort eine Lizenz gekauft hat (an denen MS nix verdient), nun eine Lizenz weniger im (legalen) Handel kauft, an denen MS verdient hätte. Es ist selbstverständlich Quatsch, dass jeder auch tatsächlich stattdessen eine Lizenz im (legalen) Einzelhandel gekauft hätte, aber selbst wenn es nur 1 von 100 gewesen wäre, stellt es einen Schaden für MS dar.

Ansonsten tut mir Microsoft deswegen nicht leid, aber die Recycler gehören betraft wenn sich das als Wahr herausstellt, denn das ist Betrug und so wie es sich liest auch gewerbsmäßig.
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