Microsoft steckt 75 Millionen Dollar in Informatik-Nachwuchs

Der Software-Konzern Microsoft will einen hohen zweistelligen Millionenbetrag investieren, um sicherzustellen, dass trotz des zunehmenden Bedarfs an IT-Fachkräften auch zukünftig genügend Nachwuchs zur Verfügung steht. Das kündigte Konzernchef Satya Nadella auf einer ... mehr... Universität, Ausbildung, Vorlesung Bildquelle: native-energie.de Informatik, Schule, Studium Informatik, Schule, Studium

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Die USA werden auch mittel- bis langfristig die führende Rolle bei Informationstechnologien spielen. Selbst deutsche Paradebranchen wie die Automobil- und Maschinenbauindustrie werden immer mehr von den nordamerikanischen Konzernen wie Google, Apple und Microsoft beherrscht werden. Denn diese Unternehmen investieren intensiv und langfristig in die Zukunft. Technologischer Fortschritt wird immer wichtiger und wir immer abhängiger von den Ammis und Asiaten. Ich weiß dass es uns in Deutschland gut geht und ich bin auch alles andere als ein Fan von ständiger Nörglerei. Aber Deutschland braucht endlich mal Politiker, die in die Zukunft schauen können und sich mit modernen Technologien identifizieren können. Anstatt solider Investitionen, pumpen wir die Milliarden lieber in bankrotte Staaten und verschleppen deren unabwendbare Insolvenz, damit wir nicht einsehen müssen, dass die EU als Staaten-Projekt gescheitert ist!
 
@FuzzyLogic: Das haben wir doch.... Wir wollen TTIP + CETA und ähnliches haben. Wir lassen uns überwachen ohne dass eine Kanzlerin auch nur irgendetwas davon weiss oder etwas erhellendes dazu sagt oder noch sagen will.
Sie wird jedes Jahr von Forbes zur mächtigsten Frau gewählt, zur mächtigsten sprachlosen, überwachten Frau. Ich nehme aber auch hier an, dass man diese Infos über Firmen nicht nur zur Abwehr einsetzt. Alles andere wäre einfach lebensfremd. Denn sind wir ehrlich ... Wir wollten auch gerne in die Big Five... und ich muss es leider so sagen wie es nunmal ist.. Die Mittel der Demokratien endeten früher zum Machterhalt an der Grenze des eigenen Landes ..
will sagen, wer denkt wir haben mit 80 Mio von bald 8 Mia aus irgendwelchen natürlichen oder demokratisch mehrheitlichen Gründen eine Führungsrolle.. der muss schon sehr stark mathematikschwach sein... und wer glaubt Europa könnte sich einen armen Gürtel von Mitgliedsländern leisten um für 20 Jahre selbst länger den Kern im Wettbewerb bestehend zu halten, der scheut die kalte Realität einer globalisierten Welt....
Wir in D haben uns entschieden dass Wohlstand z.B. nichts mehr mit Kindern zu tun hat, sonst wären wir nicht die Personifizierung des ökonomisch, sozialen Paradoxons und deshalb brauchen wir auch Immigration... Mit bald 40% Rentnern werden wir nichts mehr reissen können.. dann wird es heissen, sie hatten 4 Generationen von relativ reichen Rentnern, dann war es vorbei.... Was Lernen wir daraus liebe Schüler? Es reicht nicht 'buzzing Words like 'Work Life Balance' in jedes zweite Essay zu pinnen.... und sich intelligent zu fühlen.. es gilt viel mehr das uralte Motto:

Es gibt nichts Gutes, es sei denn man tut es....

Und es wird kein 'der da' sein, der daran die Schuld trägt, sondern es werden wir selbst gewesen sein.

Wer zu spät kommt, den.... das Leben.

Dies gilt auch für eine Politikerriege mit steigendem Durchschnittsalter...
 
@FuzzyLogic: >>Anstatt solider Investitionen, pumpen wir die Milliarden lieber in bankrotte Staaten und verschleppen deren unabwendbare Insolvenz, damit wir nicht einsehen müssen, dass die EU als Staaten-Projekt gescheitert ist!<<

Soweit ich weiss, zahlen die Griechen jene Gelder, die sie von der EU und so auch vom deutschen Steuerzahler bekommen zu einem erheblichen Teil auch an deutsche Gläubiger zurück. Das Geld wird also nicht an Griechenland, sondern mit Umweg über Griechenland direkt vom europäischen Steuerzahler an europäische Gläubiger wie Banken, private Investoren und auch an den deutschen Staat umverteilt.

Damit ist die Unterstützung der Griechen gar keine Unterstützung der Griechen. Die EU bewahrt mit ihren Zahlungen die europäischen Gläubiger Griechenlands davor ihre Investitionen für immer abschreiben zu müssen. Staaten können nämlich nicht pleitegehen. Würde Griechenland die EU verlassen, hätten nur unsere Banker, privaten Investoren und die europäischen Staaten als Gläubiger Griechenlands den finanziellen Schaden, da Griechenland dann nie mehr etwas von deren Krediten zurückzahlen würde und die EU den Gläubigern ihr Geld ohne den Umweg über Griechenland gewiss nicht zurückzahlen würde. Das Umverteilen von Steuergeldern auf die Gläubiger Griechenlands funktioniert nur, wenn man dem dummen Bürger erzählen kann, man würde mit dem Geld Griechenland retten und die EU vor grösserem Schaden bewahren.

Die Realität sieht so aus: Wir retten mit EU-Geldern unsere eigenen Banken und andere wohlhabende Leute davor durch ihre eigene Dummheit (oder die berechnende Kaltblütigkeit mit der man Griechenland bedenkenlos überschuldet hat, in dem Wissen, dass Europa da schon irgendwie für aufkommen wird, wenn die Bombe irgendwann platzt) Geld zu verlieren. Die Griechen retten wir nicht. Nur leichtsinnige/gewissenlose Geschäftsleute, die sonst ihr Geld verlieren würden.
 
Abiturienten müssen in Deutschland zum Teil darum kämpfen, dass ein Informatik Grundkurs überhaupt angeboten wird! Der deutsche Innovationsgedanke verabschiedet sich bald vollkommen vom ach so neuem Neuland
 
@ghashange: >>Abiturienten müssen in Deutschland zum Teil darum kämpfen, dass ein Informatik Grundkurs überhaupt angeboten wird!<<

Kämpft da wirklich irgendjemand drum? Ich habe in der Mittelstufe lieber die Elektronik- als die Informatik-AG gewählt und Informatik auch später in der Oberstufe nach kurzer Zeit wieder abgewählt. Wenn man sich als nicht einmal 10-Jähriger in den 80er Jahren mit den interaktiven Lerndisketten seines Vaters DOS, Basic- und Fortran selbst beigebracht hat und nie einen Absturz unter DOS gesehen hat, dann findet man es nicht so spannend Jahre später in einem Informatikkurs mit in den ungünstigsten Momenten abstürzenden Windows- und MS-Word-Versionen arbeiten zu müssen, die der Lehrer dann auch noch als das Non-Plus-Ultra der aktuellen Software anpreist.

Ich war heilfroh, dass ich damals den "Informatikkurs" in der Oberstufe wieder abwählen konnte und ihn nicht bis zum Abi mitschleppen musste.

Das, was ich in der Zeit vor dem Abi im Informatikkurs gelernt habe bevor ich ihn abwählte, habe ich nie wieder gebraucht, da sich alles verändert hatte, als ich dann nach Wehrdienst und eher elektronikorientierter Lehre im Studium wieder ernsthafter mit dem Programmieren anfing. Viele Dinge aus meiner Kindheit mit DOS, Basic und Fortran auf dem original IBM PC meines Vaters waren da eher zu gebrauchen als das, was ich in der Oberstufe in Informatik gelernt hatte. Viele der Studenten die damals mit mir C++-Programmieren lernten hatten vor dem Studium noch nie eine Kommandozeile unter Windows benutzt und kamen mit den zunächst geschriebenen Konsolen-Anwendungen erst nach einigen Schwierigkeiten klar. Da war ich fein raus, denn wo sich grafische Oberflächen ständig verändern und man ständig suchen muss wo die Funktionsschaltfläche nun wieder abgeblieben ist, bleiben Konsolen-Kommandos auch über Jahrzehnte gleich und ich fühlte mich mit meinen als Kind gelernten DOS-Kommandos im Windows-NT-CMD wie ein Fisch im Wasser, während einige Kommilitonen über die Konsole fluchten. Das ihnen das Thema Kommandozeile erhalten bleiben würde, wurde vielen wohl erst einige Zeit später im Studium klar, als sie dann per telnet/ssh Server und Router administrieren mussten. ;-)

Selbst ehemals im "Informatikunterricht" gelernte Dinge, wie das Arbeiten mit MS Word und später auch das Arbeiten mit StarOffice, dass ich mir selber beibrachte, habe ich im Studium und danach nie wieder gebraucht. Im Studium entdeckte ich LaTeX (das hätte mir mein damaliger Informatiklehrer in der Oberstufe mal zeigen sollen, aber das kannte der vermutlich selber nicht, obwohl LaTeX wesentlich länger existiert als MS Word) und dem konnten MS Office und Co. weder in Funktionalität und erst recht nicht in Stabilität das Wasser reichen und damit erfuhren bei mir MS Office, Lotus Office und StarOffice/OpenOffice keine große Beachtung mehr. Auch Windows wurde dank Linux bald zum reinen Gaming-System degradiert und auch da einige Jahre später von Linux weitgehend abgelöst nachdem ich mich einmal ernsthafter mit WineX befasst hatte. Der jahrelang zurückliegende Informatikkurs hat mir im Studium also beinahe nichts gebracht. In der Zeit, die der Informatikkurs damals gekostet hat, hätte man mir in der Oberstufe besser noch etwas bessere mathematische Kenntnisse vermitteln sollen, denn die hatte ich im Studium nicht nur in Hochfrequenztechnik wirklich bitter nötig und die zu erwerben ging im Studium leider nicht so im Vorbeigehen wie es bei den Grundlagen der Programmierung oder der Benutzung von LaTeX als Office-Ersatz funktionierte.

Fazit: Da sich die IT-Landschaft innerhalb weniger Jahre komplett wandelt, sollten spezielle IT-Kenntnisse meiner Meinung nach als Allerletztes in der Ausbildung, also in Lehre oder eben Studium vermittelt werden, damit die Kenntnisse wenigstens noch halbwegs aktuell sind, wenn man dann in den Beruf geht. Sonst ist das Wissen längst veraltet, wenn man es im Beruf braucht.

Zusätzlich sollte man darüber nachdenken, wie man die Schüler möglichst lange aus den Klauen Microsofts und deren Lizensierungsgehampel fernhält.

Bei schulpflichtigen Kindern im Bekanntenkreis sehe ich häufiger die Eltern hunderte Euro für Windows und MS Office aus dem Fenster schmeissen, damit der bei Microsoft-Produkten festgefahrene Lehrer auch eine in Hausarbeit erstellte PowerPoint-Präsentation ihrer Kinder ohne Probleme auf seiner MS-Office-Installation betrachten kann. Da gibt es oft schon Probleme, wenn ein Kind dann mit einer Datei von dem älteren PowerPoint seiner Eltern ankommt und dann seinen Vortrag mit dem neueren Powerpoint auf dem Rechner des Lehrers halten soll und die Eltern dürfen dann ihre Version kostenpflichtig upgraden, damit ihr Kind nicht jedes Mal diese Probleme hat.

Noch schlimmer ist allerdings, wenn der Lehrer noch mit Office 2010 arbeitet und der Schüler seine Hausaufgaben mit PowerPoint 2013 erstellt hat, wie das der Tochter einer Bekannten von mir passiert ist. Da die ihr Dokument zu Hause nicht im älteren Format auf dem USB-Stick abgespeichert hatte, ging dann im Unterricht erstmal gar nichts, denn "mal eben" eine aktuelle, portable Version herunterladen und diese ohne Installation starten, wie das bei OpenOffice/LibreOffice oder LaTeX geht, klappt mir MS Office nicht.

Diesbezüglich lobe ich mir meine LaTeX-Präsentationen. Die laufen immer, auch wenn die Installation auf dem Vortrags-Notebook 10 Jahre alt ist und ich auf dem System mit dem ich sie produziert habe eine gerade neu heruntergeladene LaTeX-Version installiert habe. Von dem Komfort kann man bei Microsoft Office weiterhin nur träumen.

Die grundlegende Bedienung von Office-Produkten kann man meiner Meinung nach Schülern auch an kostenfreien Office-Paketen beibringen. Bis die im Beruf stehen hat sich die Oberfläche von MS Office ohnehin schon wieder verändert, so dass ihnen das einige Jahre vorher vermittelte Wissen um die genaue Menüstruktur nichts mehr nützt, sondern nur noch das allgemeine Wissen, wie man mit einem Office-Paket arbeitet und das können sie genausogut an kostenfreien Produkten lernen, die ihren Eltern nicht das Geld aus der Tasche ziehen.
 
@resilience: Schöne Argumentation gegen MS, proprietäre Software und deiner "Computer AG". Worüber hier jedoch geschrieben wird, ist die Informatik und nicht die Wissenschaft über die Bedienung von Betriebssystemen, Office-Oberflächen oder der Programmierung. Und genau das prangere ich hier an, dass gerade im deutschen Schulsystem, diese Wissenschaft nicht genug gefördert wird oder ein falsches Bild der Informatik entsteht (siehe Beispiel: du selbst). Du wirst es nicht glauben, aber während des Informatikstudiums war das meist verwendete Tool zur Bewältigung der Aufgaben ein Block und ein Stift. Man soll den Kids nicht beibringen MS Office oder die Kommandozeile zu beherrschen, sondern was dahinter steckt.
Und zu deiner Frage, ja im Gym meines Neffen wurde auf Drängen der Eltern ein Informatikkurs erst angeboten, da die Zahl von 9 Schülern der Schule nicht ausreichten (Warum gleichzeitig 4 Schüler für einen Lateinkurs jedoch vollkommen ausreichten, ist mir bis heute nicht klar).
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