iPhone 6S kostet mehr in der Herstellung, riesige Margen für Apple

Die Verfügbarkeit des Apple iPhone 6S steht kurz bevor und wie inzwischen üblich liegen nun auch erste Schätzungen darüber vor, wie viel Apple für die bei seinem neuen Smartphone verbauten Komponenten berappen muss - so dass ungefähre Rückschlüsse auf ... mehr... Apple iPhone, iPhone 6S, iPhone 6S Plus, Apple iPhone 6S, Apple Iphone 6s plus Bildquelle: Apple Apple iPhone, iPhone 6S, iPhone 6S Plus, Apple iPhone 6S, Apple Iphone 6s plus Apple iPhone, iPhone 6S, iPhone 6S Plus, Apple iPhone 6S, Apple Iphone 6s plus Apple

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Naja "geringe Entwicklungskosten" würde ich so nicht sagen. Immerhin entwickelt Apple seine chips selbst und auch das OS usw.
Das sind mehrere Milliarden die Apple da reinsteckt. Jedes jahr.
 
@Reude2004: naja...sie erweitern ein ARM Referenzdesign bzw. setzen mit ihren Entwicklungen darauf auf. "Selbst entwickeln" ist vielleicht etwas übertrieben.
 
@der_ingo: das wird trotzdem nicht ohne aufwand verbunden sein. praktikanten machen das mit sicherheit nicht.
apple hatte mit den ersten iphones ein alleinstellungsmerkmal. die hohen preise waren damit durchaus gerechtfertigt. andere hersteller zogen nach, konnten aber lange nicht aufschließen.
apple ist bei der preispolitik geblieben, die konsumenten sind apple nach wie vor treu.
aus apple sicht wurde also alles richtig gemacht.
 
@hangk: Eben. darum gehts. Würden sie alles verkacken wie viele Android Hersteller, die sich kaum mit ihren Geräten, seih es Hardware, Software auseinandersetzen, wäre der Run sicher nicht so groß. Da ein Apple Gerät aber in den meisten Fällen fehlerfrei und simpel läuft, ist die Markentreue verständlich. Wer jahrelang ein IOS gerät nutzt, wird doch nen Teufel tun um zu Android zu wechseln.
 
@Nania: Komischerweise kenne ich sehr viele Leute die jetzt vom iPhone zu Windows Phone oder Android wechseln.
Fehlerfrei sind die Systeme noch lange nicht, ständige Abstürze und Aussetzer wurden als Gründe benannt, auch wenn es nicht immer das neuste iPhone ist. (teilweise iPhone 4S/iPhone 5)

Dennoch halte ich gerade den Punkt mit "fehlerfrei" für ein Wunschdenken. Du kannst oftmals auch simple Sachen nicht ohne extra Apps erledigen und Bugs gibt es auch genug.

Und sicher gibt es treue Kunden die das System lieben, aber es gibt auch genug Mitläufer, die es kaufen, weil es eben ein iPhone ist, könnte auch ein Ziegelstein sein, würde trotzdem gekauft werden, weil Apple drauf steht.
 
@Arhey: Ich war jahrelang iPhone User, habe mich mit einem LG G2 und dem Oneplus One in die Android Welt gewagt und bin seit Januar glücklicher denn je, wieder ein iPhone zu haben.

Ich kenne beide System bis ins Detail (Jailbreak/Root,Flash etc.) und mein persönliches Fazit ist: Android ist um Längen fehleranfälliger als iOS. Selbst Apps aus dem PlayStore gehen hier und da nicht weil die Auflösung nicht passt, die Androidversion passt nicht, was weiss ich oder es lässt sich zwar installieren, stürzt dann beim Starten ständig ab. Ich und viele andere haben da drauf kein Bock und zahlen gerne etwas mehr für ein iPhone.
 
@Arhey: Da sieht man das du dich noch nie mit Apple Systemen auseinander gesetzt hast.
 
@Nania: Na doch, das habe ich und muss ich auch beruflich ;)
Ich habe auch nach einigen Jahren von Android weg, weil für mich das System auch nicht zufriedenstellend arbeitet.
Für mich ist P/L wichtig und da ist man weder bei Android Top Geräten noch bei Apple gut bedient.
 
@der_ingo: es ist ja nicht so entscheidend wie wir das einschätzen, oder?

749 $ - 234 $ = 515$ Gewinn sind Quatsch!

Apple hat beim aktuellen iPhone eine "gross margin" von 38 %

Die (halbwegs) korrekte Rechnung lautet:

749 $ *0,38 = 284 $ Gewinn.

Das ist auch eine Menge Gewinn widerlegt aber die These, dass die Entwicklungskosten (+ Marketing und Vertrieb + After Sales Service + Verpackung, etc.) gering sind. Ganz im Gegenteil! Es kommt für all das etwa die gleiche Summe drauf wie für die Herstellungskosten.
 
@SteffenB:
Darf ich fragen woher Du die 38% hast?
Ernst gemeinte Frage!
 
@OPKosh: aus dem financial reports..."gross margin between 37,5 and 38,5 %" - ich hab mal gemittelt....
 
@SteffenB:
Also von Apple selbst?
 
@SteffenB: man darf aber nicht vergessen das eine 38% Marge immer noch gigantisch ist !
 
@OPKosh: Möchtest du mit dieser Frage andeuten, dass der Finanzchef von Apple so dämlich ist, im financial report lügt und damit eine nicht gerade geringe Strafzahlung riskiert?
Wozu sollte das gut sein?
 
@gutenmorgen1:
Ich bin des Englischen zwar ganz gut mächtig, in Fachbegriffen des Wirtschaftsenglisch gibt es aber durchaus noch Lücken.
Also vergib mir, dass ich es nicht sofort korrekt erfaßt habe und deshalb nachfragte!

Aber weil wir gerade bei Unterstellungen sind ;-)
Von "krummen Sachen" wie Buchmanipulationen hat man auch noch NIE etwas gehört!? ;-)
 
@OPKosh: Apple ist ein Börsenunternehmen. Hier falsche Zahlen zu nennen wäre eine Straftat, das Apple sicherlich nicht eingeht. Bei US Unternehmen könnte ein falscher Wert zur Zerschlagung des Unternehmens führen. Denke das braucht Apple bei seinen Zahlen auch gar nicht.
 
@CvH: absolut richtig...

aber mich ärgert es, wenn jedes Jahr die gleiche Leier hochkommt und der Eindruck erweckt wird als ob Apple 1) das einzige Unternehmen mit großen Margen ist und 2) die Produktionskosten allein endscheidend sind.
 
@OPKosh:
Von "krummen Sachen" wie Buchmanipulationen hat man auch noch NIE etwas gehört!?
Siehe Griechenland (=
 
@TurboV6: Naja, man braucht halt eine gute Buchhaltung und Kontakte bis in die Regierung, etc. unterhalten die bestimmt auch.
 
@M4dr1cks: oh gott, was ein geschwätz. Da kommts einem ja schon wieder hoch....
 
@M4dr1cks: Naja, hätten die gute Kontakte dann könnten sie ihre Kohle endlich nach Hause holen ohne 35% davon zu verbrennen.
 
@CvH: Alles was unter 30% ist, ist aus kaufmännischer Sicht rumblödeln.
Was glaubst du wohl wie in der Gastronomie kalkuliert wird? VK = EL * 4
 
@gutenmorgen1: Na dafür kommen sie bei Gerichtsurteilen(Patentsachen) ziemlich gut weg. Meinst du etwa, die gewinnen ihre Prozesse, weil sie nur im Recht sind?
 
@TurboV6: Ja, dann lass dir mal derweil einiges durch den Kopf gehen XD
Ganz klar: Apple ist der einzige weiße Ritter in schimmernder Rüstung auf diesem Weltmarkt.
 
@M4dr1cks: Selbst wenn sie unrecht hätten, braucht es dafür keinen Maulwurf in der Regierung. Ich habe den starken Verdacht, dass die Regierung ganz alleine einen Grosskonzern mit tausenden Arbeitsplätzen und Produktionsstätten in den USA von Schanden schützt.
 
@M4dr1cks: die letzten Patentthemen haben sie alle durchweg verloren. Bestimmt wegen der "guten Verbindugn", die Du nachsagst.
 
@gutenmorgen1: Klar bräuchten sie eigentlich keinen Maulwurf in der Regierung, aber haben sie genauso wie jeder anderer größere Konzern. Meinst du nicht, dass Daimler, BMW, Siemens keinen Einfluss darauf haben wie manche Gesetze in Deutschland fallen?
 
@LastFrontier: ich bezweifel das man die Kalkulation der Gastronomie mit der eines Massenartikels auch nur annähernd vergleichen kann. Wenn ich das richtig in Erinnerung habe haben die anderen Hersteller keine 10% !
 
@M4dr1cks: Wieso sollte Apple eine Zahl nach unten fälschen, die den Aktienkurs positiv beeinflusst? Wäre das schlau?

Der gesamte Samsungkonzern ist mittlerweile unter Druck, weil deren Kunden alles immer billigbillig wollen. Samsung kann eben genau diese Margen nicht durchsetzen und ömmelt bei rund 20 € Verdienst pro Handy herum. Die Hardware anderer Hersteller ist nicht wirklich billiger, sondern sie wird seit etwa 15 Jahren zu Schleuderpreisen verkauft und der Kunde hat sich daran gewöhnt.
 
@gutenmorgen1: Ich möchte niemandem etwas unterstellen oder behaupten das Apple so etwas tut. Jedoch sind die Aussagen nicht unbedingt zielführend.

Zum einen müssen keine Bücher oder Finanzberichte gefälscht werden. Solche Berichte haben immer einen gewissen Spielraum. Das Finanzinstitut wird andere Aspekte und Faktoren eingerechnet haben um auf einen unverfälschteren Wert zu kommen als Apple ihn angibt.

Somit komme ich zum Punkt, warum man die Marge eines Produkts niedriger ansetzt als sie tatsächlich ist. Erstens tut man das, für die Kundenaktzeptanz. Zweitens und das ist der wichtigere Punkt, kann man so schrumpfende tatsächliche Margen mit relativ kleinem Aufwand im den Büchern besser aussehen lassen. Somit auch Kursverluste vermeiden. Das Schrumpfen einer Marge wird an der Börse wesentlich schlechter bewertet, als eine hohe Marge positiv bewertet wird.

Ich habe bewusst versucht mich halbwegs neutral zu halten in diesem Post, da solches Vorgehen von vielen Unternehmen praktiziert wird. Bei den meisten hat es nur einen geringen Umfang, da die "Grundmargen" und somit der Spielraum zum "tricksen" nicht so groß ist.
 
@der_ingo: Apples Vorlage war der ARM A7. Davon dürfte nach 5 Generationen nicht mehr viel übrig sein.
Auch Qualcomm, Samsung oder Mediatek verwenden ein ARM-Design als Vorlage und entwickeln die Prozessoren dann selbst.
 
@der_ingo: Wenns so einfach und billig wär würden das ja auch Samsung usw tun aber die kaufen von anderen Herstellern 8Core CPUs mit über 2 Ghz die knapp schneller sind als Apples Chips mit 2cores und 1,4ghz.

Will damit sagen das Apple ne menge selbst entwickelt hat und das kostet halt.
 
@Reude2004: Apple's kleinste Computer werden auch nie mitgezählt. Schaut Euch mal die 3 Chips an, die in den Lightning Kabeln stecken! Ich glaube die haben fast soviel Rechenleistung wie ein Einsteiger-Smartphone bei Samsung, Sony & Co.
 
@Metropoli: Und die sind nur dafür da dass man gefälligst auch soviel wie für ein Einsteiger-Smartphone für die Kabel liegen lässt ...
 
@Reude2004: Du weißt schon, dass Samsung auch selber Prozessoren fertigt?
Im S6 (Edge, Active, Edge+) und im Note 5 ist z.B. ein Samsung Exynos 7 Octa 7420 drin. Im J5 und S5 Neo ein 7580.

Und wie kannst du beide CPUs vergleichen? Du kannst höchstens Gesamtsysteme Vergleichen. Ein direkter Vergleich der CPU ist unmöglich, weil es nirgendwo identische Systeme gibt, die sich nur durch die CPU unterscheiden.
 
@Reude2004: "8Core CPUs mit über 2 Ghz die knapp schneller sind als Apples Chips mit 2cores und 1,4ghz." Und trotzdem brauchen sie dabei nicht mehr Strom.
 
@Reude2004: So teuer ist das nun auch nicht das eigene SoC zu entwickeln.
Lässt sich ja ganz einfach angucken was da so passiert ist:
2008 Apple kauft P.A. Semi für 287 Mio Dollar (150 Mitarbeiter)
2010 Apple kauft Intrinsity für 121 Mio Dollar (100 Mitarbeiter)
Einmalig für den ersten Chip hat es 500 Mio gekostet und für jeden weiteren Chip ca 100 Mio Dollar.
 
@otzepo: also ich hab nur paar zahlen ausm jahr 2014 wo es 4,5 Milliarden$ entwicklungskosten für das jahr 2013 waren

http://www.mactechnews.de/news/article/Apples-Ausgaben-fuer-Forschung-und-Entwicklung-auf-neuem-Rekordwert-158952.html

Ok damit wurde auch die iwatch usw entwickelt aber das iphone wird auch jedes jahr ein batzen entwicklungskosten verursachen.

Wie kommst du darauf das jeder weitere chip 100 million kostet?
 
@Reude2004: http://www.linleygroup.com/newsletters/newsletter_detail.php?num=4881 ist meine Quelle

Deine Quelle alt, schau mal hier:
http://www.mactechnews.de/news/article/Apples-Entwicklungsausgaben-schiessen-nach-oben-160600.html

Das SoC ist ja nur ein minimaler Teil der Entwicklungskosten. Die verschiedenen Betriebssysteme werden wohl mehr verschlingen. Und wie ich solche Konzerne kenne werden wohl auch die Manager-Gehälter vom Forschungsetat bezahlt.
 
@otzepo:
Der entscheidende Punkt bei diesen "gigantischen Kosten" ist, dass man sich anschauen muß auf wieviele verkaufte Geräte sich die verteilen! ;-)
 
@OPKosh: schon witzig wie zwei Leute denken man würde den Forschungsbeitrag nicht auf den Gerätepreis schlagen...

Habe eben mal kalkuliert und bin tatsächlich zu erschreckenden Ergebnissen gekommen. Wenn man die Gelder betrachtet die Apple bislang in das SoC gesteckt hat und durch die verkauften Geräte rechnet kommt man auf <1 Dollar, wenn man aber davon ausgeht die Anschaffung bereits abgeschrieben zu haben und nur die Neuentwicklung von einem SoC alle ein/zwei jahre berechnet kommt man auf <15cent pro Gerät. (iPhone, iPad, AppleTV)
Im Vergleich dazu stecken Qualcomm etc jeden sechsten verdienten Dollar in die Forschung!
Wenn das SoC hier also 25 Dollar kostet (ohne Forschung) wär es nur ein 21 Dollar-Chip vom Marktführer.
 
@otzepo:
http://appleinsider.com/articles/14/10/28/apple-spent-record-17b-on-research-development-last-quarter-6b-in-fiscal-2014

Die Überschrift klingt gigantisch, aber schau Dir mal die zweite Zeile in der kleinen Tabelle an!
Das sind gerade 3% des gesamten Nettoumsatzes! ;-)

Apple hat BARRESERVEN - also Geld das tatsächlich übrig ist und auf irgendwelchen Konten "versauert" - von 165 MILLIARDEN Dollar!
Was glauben manche Leute hier wo das her kommt?
 
@OPKosh: Stimmt so einfach kann man sich das auch machen. Laut Wikipedia 183 Mrd Umsatz zu 6 Mrd Forschungskosten.
 
@otzepo:
So einfach sind schlicht die Fakten.
 
@Reude2004: im Gegensatz zu Samsung und Co verdient Apple aber auch noch an der Plattform - ergo iTunes - was im Androidlager kaum bei den Herstellern landet. Insofern müssen sie zumindest ihre Softwareentwicklung nicht mit dem Verkauf der Hardware finanzieren.
 
@Stamfy:
Das iPhone alleine macht nachwievor über 50% des Gesamtumsatzes aus!

http://www.businessinsider.com/chart-of-the-day-where-apples-money-comes-from-2013-10?nr_email_referer=1&utm_source=Triggermail&utm_medium=email&utm_term=SAI%20Chart%20Of%20The%20Day&utm_campaign=SAI_COTD_102813&IR=T
 
@Stamfy: Der iTunes Store (bzw App Store) ist jetzt nicht DER Geldbringer schlechthin: http://fortune.com/2014/04/20/how-much-revenue-did-itunes-generate-for-apple-last-quarter-2/ << Bei diesen Zahlen muss man erst noch alle anderen "Software und Services" wegrechnen.

Eine ganze Zeit war das wohl eher ein "break even".
 
@Reude2004: Sie kopieren vieles aber auch einfach von der Konkurrenz.
 
@TiKu: "Sie kopieren vieles aber auch einfach von der Konkurrenz."
Und geben der Sache einfach einen neuen Namen:
So heißt z.B. der PC von Apple dann "Mac" obwohl es nur ein stinknormaler PC ist.
 
@M4dr1cks: Die Orangenlimonade von Cola heißt Fanta, obwohl es stinknormale Orangenlimonade ist und VW nennt sein Auto Golf, obwohl es ein stinknormales Auto ist, krass oder?
 
@theBlizz: Passt so nicht und ist gar nicht mit dem was Apple macht vergleichbar.
 
@M4dr1cks: Äh doch PC ist das Gerät und Mac der Markenname, gleich wie Commodore und IBM-PC, aber ne die dürfen das ja und das ist alles nicht vergleichbar.
Wobei man sagen muss, dass der Apple I erschienen ist, als es den Begriff PC so noch gar nicht gab.
 
@theBlizz: Cola ist ein Getränk und keine Marke. Die Marke heißt Coca-Cola vom Hersteller The Coca-Cola Company, Fanta ist vom gleichen Hersteller die Limonade. (Kluggescheiße zurück)

Der Begriff PC, also Personal Computer, ist älter als der Apple I um genau zu sein stellte HP schon 7 Jahre vorher einen PC her. Ach Moment mal, bei HP hat ja Woz gearbeitet - was ein Zufall. (und selbst 1949 hab es schon einen PC)
Früher waren Rechner raumfüllend, ein PC ist ein Einzelplatzrechner - was du meinst ist wohl der "Heimcomputer", denn das hat Apple durch den Apple I vorangetrieben.
 
@Reude2004: Naja, sie entwicklen es immer weiter. Es ist ja nicht so, dass sie das Grunddesign von Chip und OS jedes Mal neu entwickeln. Klar, das kostet natürlich auch, es wird sich jedoch in Grenzen halten.
 
@Reude2004: Und Samsung, die nahezu alles (SoC, Display, Akku, Modem, Speicher, Kamera) selber Herstellen haben solche Kosten nicht?
 
@floerido: Doch, auch Samsung hat diese Kosten. Aber es geht hier ja primär darum, ob die Entwicklungskosten bei Apple ein "geringer Kostenfaktor" sind, was sie vermutlich nicht sind. Das Samsung da vermutlich auch entsprechende Kosten hat, bezweifelt ja keiner. Nur macht Samsung kaum noch Gewinn damit, was mittel- bis langfristig auch nicht gut für die Weiterentwicklung und Qualität der Galaxy-Androiden sein kann...
 
@RayStorm: Na was die mittlerweile so alles als Galaxy bezeichnen. Da trasht Samsung seine eigene Marke.
 
@M4dr1cks: Galaxy werden die Android-Geräte genannt. ob trash dabei ist oder nicht. (wie Ativ bei windows phones)
 
@floerido: Finde der so Leute müssen sich es halt schön reden, dass sie einen überzogenen Preis für ein Gerät bezahlen. Immer dieses Entschuldigen.
Warum nicht:"Ich weiß dass, das was Apple für seine Geräte verlangt total überzogen ist, aber wenn ich ein Gerät von Apple haben will, komme ich halt nicht daran vorbei, den happigen Preis zu entrichten."
 
@M4dr1cks: und du glaubst andere Hersteller würden das nicht zu machen wenn Sie die Möglichkeit hätten?
 
@Balu2004: Ich wäre auch bei einer anderen Marke nicht bereit, solche überzogenen Preise zu zahlen. Andere haben es eben nicht die beste Marketingabteilung der Welt. Da geht man schnell mal baden - siehe Galaxy S6 von Samsung. Wobei ich sagen muss, dass ich das neue iPhone6 vom Design echt klasse finde.
 
@M4dr1cks: Da wärst Du vor 25 Jahren aber untergegangen. Damals kostete ein Drucker so viel wie ein iPhone heute.

Mit dem Marketing hat das wenig zu tun. Das ist das Resultat eines absurden Konkurrenzkampfes, der Ende der 90er Jahre an Fahrt aufnahm. Der Konsument erwartet seither, dass Elektronik nichts mehr kosten darf. Das behindert die Entwicklung.
 
@HelenaS: Es sind eher die fragwürdigen Patente, welche die Entwicklung hindert.
 
Das iPhone 6S fängt bei 649 $ an ... { des zu Preisen ab 750 Dollar erhältlichen neuen iPhones möglich sind }
 
@Rumpelzahn: Die betrachten hier wohl das 64GB-Modell ... von daher wohl die Definition ... auch wenn die Formulierung durchaus etwas suboptimal ist ...
 
@JoePhi: also das 64 GB Modell ist ja nicht das erste, sondern das 16 GB, der ganze Text währe dann Fehlerhaft. Ergibt also keinen Sinn von Winfuture ...
 
@Rumpelzahn: Die 234$ sind für das 64GB Modell, da 20$ für 64 GB Flash einberechnet sind. Du hast da was im Text übersehen, denn das passt schon. Es hätte nur etwas früher erwähnt werden können.
 
@mil0: not really, aus dem Grund habe ich ja das Zitat aus dem oben geschriebenen Text genannt. "des zu Preisen ab 750 Dollar erhältlichen neuen iPhones möglich sind" - das Einstiegs-iPhone mit 16 GB kostet 649 $ und nicht 750 $. Der Text ist halt falsch, unabhängig von welchem Modell später die Rede ist.
 
@Rumpelzahn: "also das 64 GB Modell ist ja nicht das erste, sondern das 16 GB, der ganze Text währe dann Fehlerhaft."
Das 64 GB Modell ist aber das einzige, welches richtig Sinn macht es zu kaufen, weil man beim iPhone keinen seperaten SD-Kartenslot hat. Zusätzlich hat man auch bei Updates, welche ja in Zukunft umfangreicher sein könnten, kein Problem.
16 GB Speicher sind schon arg mau. Deshalb kann man dieses Modell durchaus außer Acht lassen.
 
@M4dr1cks: dann sollte es der Redakteur auch dazu schreiben das er das auslässt.
 
@Rumpelzahn: Muss der Reporter alles so schreiben, dass auch ein kleines Baby versteht?
 
@Rumpelzahn: Bei Apple sind es 739,-, und man nimmt bei derartigen Artikeln immer die UVP
 
@Butterbrot: Ausgehend vom Deutschen Markt ja, im Deutschen Markt sind aber keine Dollar Angaben, also entweder stimmt die Währung hier nicht oder der Preis ... aber selbst wenn die Währung nicht stimmt sind 750 gegenüber 739 auch falsch.
 
Naja, auch wenn ich kein Apple Fan bin... Andere Hersteller tun genau das selbe bei Ihren Top Smartphones. Da ist die Marge nur etwas geringer da die Preise für Komponenten geringfügig teurer sind aufgrund der niedrigeren Abnahmemenge. Trotzdem verdienen Unternehmen wie Sony, LG und Samsung genug bei Ihren 650-750 Euro teuren Smartphones. Der einzigeUunterschied hier ist das im Androidlager sich viele Parteien den Kuchen teilen und die Profite dadurch nicht so hoch sind wie bei Apple, die mit Ios ja ihr Alleinstellungsmerkmal haben und mit niemanden teilen müssen.
 
Wenn man dann liesst das Apple gefühlt die einzigen sind, die damit Geld verdienen, stellt man sich die Frage ob die anderen zu teuer produzieren oder zu wenig geld verdienen. Würde mich freuen wenn es hier in Zukunft ausgeglichener zugeht - wäre gut für den Markt und den Kunden.

Andere Frage: Kommt es mir nur so vor oder sind Berichte zu Apple hier auf winfuture grundsätzlich immer mit einem negativen Unterton belegt?
 
@Lvcanio: Wenn ich für ein Gerät ca 1 Milliarde in Forschung und Entwicklung stecke, und dann wie LG, Sony, HTC aber nicht mal 10 Mio davon verkaufe, kann nichts übrigbleiben.
 
@Butterbrot: Sowieso kaum rentabel. Ich glaube, die rechnen hier mit einer langzeitigen Kundenbindung und hoffen darauf, dass in Zukunft Bauteil günstiger werden, Marketingkosten sinken und die Verkaufspreise gleich bleiben. Bei einem Saldo von 0 würde ich als Unternehmen das gesamte Spielfeld auch nicht einem einzigen Konkurrenten überlassen wollen.
 
@Lvcanio: Es kommt dir nur so vor. Beiträge von Usern, die arg gegen Apple haten, werden z.B. gelöscht und im allgemeinen ist WF was Apple angeht, an für sich neutral.
 
@M4dr1cks: "im allgemeinen ist WF was Apple angeht, an für sich neutral."

Danke! Ich hab lange nicht mehr so herzhaft gelacht! :))
 
@Lvcanio: Der Unterton ist nicht zu überlesen, das stimmt. Wenn man's hier liest ist jedes Release ein Disaster, jedes Produkt ein Flop und jede Keynote eine herbe Enttäuschung. Aber es ist noch ein halbwegs subtiler Unterton, liest man woanders noch etwas schlimmer. Die Artikel könnten dennoch ein bisschen mehr Objektivität gebrauchen, von der merkwürdigen Doppelmoral mal abgesehen. Einerseits haben die Apple-Artikel einen recht scharfen, kritischen Ton, andererseits werden ganz unproportional viele Apple-Artikel verfasst (und diese sind zumeist auch die am fleißigsten kommentierten Artikel). Geht eben doch nur um Klicks.
 
@nablaquabla: Wenn man hier eine Keynote von Apple kritisiert, dann nur deshalb, weil man ganz hohe Erwartungen an dieses Unternehmen hatte, die leider nicht erfüllt wurden. Es ist besser für Apple kritisiert zu werden, als nur gelobt, weil sonst hätte Apple irgendwann überhapt keinen Drang mehr kreativ zu sein. Dass die S-Version immer aussieht wie das aktuelle reicht ja schon. Oder soll man die S-Version als "SoHätteEsEigentlichGleichSeinKönnen"-Modell sehen?
Das iPhone6 gefällt mir von der Optik richtig gut, auch war es richtig von den kleinen Popeldisplays wegzugehen, aber zweimal/Jahr das gleiche Modell, bei dem beim einem nur das Innenleben getauscht wurde, finde ich etwas schwach. Da würde ich lieber beim 6er bleiben und auf das 7er warten.
 
Schon klar diese Rechnung. Forschung, Entwicklung des Geräts, Support, Softwarentwicklung sind ja auch alles Gratis.
 
@Butterbrot: Ebenso Werbung, Logistik und Transport, ...

Gerade mal gefunden:

http://winfuture.de/comments/thread/#2493561,2493561
 
@Butterbrot: Nein sind sie nicht. Das vergisst man halt auch immer wieder gerne. Aber Apple setzt vermutlich von seinem neuen iPhones bald an die 100 Millionen Einheiten ab. Da versteilen sich die Kosten für Updates und so weiter halt auf viele Käufer. Wenn HTC ein Top Smartphone raus bringt, kostet das in etwa ähnlich bei der Entwicklung und Support. Problematisch ists halt dann, wenn man gerade mal 5 Millionen davon absetzen kann.
 
@Butterbrot: Ja klar :) Hast du dir eigentlich mal die konkreten Zahlen angeschaut ?? :) Apple verdiente 2014 ~39 Mrd (MILLIARDEN) Dollar. Du kannst dir somit mal ziemlich schnell überlegen, wieviel vom iPhone Preis für die Forschung etc. draufgehen und wieviel davon Apple als Gewinn bleiben :). Auf gut deutsch: die können verlangen was sie wollen, die Leute (aus welchem Grund auch immer.. ) kaufen es einfach.. Grund: Sie haben keine Konkurrenz und können sich den Preis aussuchen den sie sich wünschen. Wenn mal 39 Milliarden Gewinn übrig bleiben glaube ich ist es klar, wieviel vom Preis wirklich für die Herstellung, Entwicklung etc. gekostet hat.
BTW: Hier eine Homepage mit den Netto Gewinnen: http://de.statista.com/statistik/daten/studie/155091/umfrage/nettogewinn-von-apple-inc-seit-2005/

http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-01/apple-erzielt-rekord-gewinn-mit-iphone-6
 
@setitloud: Und wenn du dir ein T-Shirt bei H&M holst für 10 Cent Produktionskosten aber 15€ für zahlst regst du dich nicht auf?
 
@606alex606: Ich hab mich absolut nicht aufgeregt... Wo kommen sie darauf ?? Könnens ma irgendeinen Satz oder so zeigen, wo ich mich aufgeregt hätte ??.. Einige Leute verstehen leider nicht, wie Preise entstehen.. Und bei Apple liegts GARANTIERT nicht an der Entwicklung , Lieferungen usw.. Sie maximiere den Gewinn weil sie haben einfach den Vorteil, dass sie ein Produkt entwickelt haben, wo sie verlangen können was sie wollen.. Der Preis ist den meisten eigentlich ziemlich wurscht und das nutzen sie perfekt aus.
 
@setitloud: Wurde weiter oben schon geschrieben: ca 38% vom UVP. Was ein ziemlich normaler Wert ist, rein wirtschaftlich gesehen. Die 60-70% "Gewinn", die gerne durch Berichte wie den hier angedeutet werden, sind nicht realistisch. Natürlich verdient Apple verdammt gut an den iPhones, was aber auch an der schieren Masse liegt, die verkauft werden können.
 
@Butterbrot: Die Kopiererkosten nicht vergessen!
 
@Butterbrot: Sieh es mal so. Sie haben ein IOS, welches weiter entwickelt und dann für all ihre mobilen Devices portiert wird. Die Entwicklungskosten gehen so runter und teilen sich auf alle Geräte auf.
 
@M4dr1cks: Und gehen ein Stück wieder rauf, weil auch noch bis zum 4S zurück das neue iOS läuft... Was mit Sicherheit auch einiges an Anpassung und Tests nötig macht.
 
@RayStorm: Wo soll denn da der kostensive Aufwand sein, wenn das Iphone4S unterstützt wird. Meinst du wirklich, dass der eine Knopfdruck Unsummen verursacht? Das ist der gleiche Witz wie bei der Bank, wenn man bei einer Fremdbank auf ein fremdes Konto Geld einzahlen will und der Bankangestellte 4€ Gebühren für den "Aufwand" verlangt.
 
@M4dr1cks: Du vergleichst Äpfel mit Birnen... Natürlich müssen auch die alten iOS-Devices mit jedem Update getestet, Sachen an die andere Hardware angepasst werden... Das ist selbstverständlich mit Aufwand verbunden. Noch nie Software entwickelt? Ein "Knopfdruck" ist das sicher nicht.
 
Wie viel wohl die integrierte taptic engine kostet?

http://www.apple.com/iphone-6s/technology/
 
Dieser Artikel nervt mich wirklich. Natürlich sind die Entwicklungskosten nicht gering! Was meint der Autor denn was die 12000 Mitarbeiter in Cupertino den ganzen Tag machen?!

Das ist insbesondere peinlich, da es in den zitierten Quellen sinnvolle Abschätzungen für diese Kosten gibt. Es ist also einfach schlecht recherchiert und der gleiche Mist nachgeplappert der auch schon zu den letzten 4 iPhones geschrieben wurde.

Mal anders gesagt: Wenn man für 300USD einfach ein iPhone zusammenbauen könnte, wieso macht es dann keiner? (Um die Antwort vorweg zu greifen: Ich habe hier auf dem Tisch ein Oneplus 2 und ein iPhone 6 liegen und es ist eben nicht das gleiche!)
 
@m4y: Am meisten arbeitet bei Apple die Rechtsabteilung, die sich den ganzen Tag nur überlegen müssen, wen sie verklagen können XD
*wegduck*
 
@M4dr1cks: touché x)
 
@M4dr1cks: Wird das nicht langsam alt? Die Zeiten von den großen Patentkriegen zwischen Samsung und Apple sind doch längst vorbei. Mittlerweile hört man nicht mehr von Apple als von anderen Unternehmen dieser Größe. Und schaut man sich Smartphones vor und nach dem iPhone an, kann man Apples Frust schon verstehen. Die Kritik sollte doch eher an das US-Patentamt gehen.
 
@nablaquabla: Ist halt ein Runniggag. So langsam haben sie ja auch ziemlich alles abgegrast. Die könnten höchstens noch in China klagen, was für sie aber dort schwer wäre.
 
meiner meinung nach sind die ek-preise tiefer, nirgends (kann man auch nicht) wird der mengenrabatt genannt. diese schätzungen sind darum total überflüssig
 
Was für ein Bullshit.

Sorry, aber seit wann zahlt man bei nem Produkt nur die Herstellungskosten?
 
... nur meine persönliche Meinung: "Wer, wie mein Vetter, ein i-Phone für 850€ kauft, ist verrückt!"
Aber da ich eh zur Kategorie der Smartphone-Verweigerer gehöre, dürfte meine Meinung kaum von Belang sein ... ;-)))))
 
@Thaquanwyn: wenn man es hat, warum nicht?

Dafür bekommt er nach 2 Jahren auch noch min 400€ dafür.
 
@Nania: "Dafür bekommt er nach 2 Jahren auch noch min 400€ dafür." Die bekommt er nicht garantiert, sondern nur, wenn das Gerät dann noch in einem guten Zustand ist und Apple noch ähnlich beliebt ist. Sich auf den Wiederverkaufswert zu verlassen ist so dämlich wie das Ding auf Pump zu kaufen.
 
@TiKu: Das klappt seit fast 10 Jahren mit jedem Apple Gerät.
 
"Wie Business Insider berichtet, hat die inzwischen zu Merrill Lynch gehörende Bank of America kürzlich ihre Analysten beauftragt" Merril Lynch wurde von BoA übernommen nicht andersrum :)
 
Aus welchem Grund wird eigentlich, unter Berufung auf eine absurde Milchmädchenrechnung, jedes Jahr auf's Neue fabuliert und diskutiert, wieviel Gewinn denn nun Apple mit dem Verkauf seiner Produkte macht? Der wahre Grund kann doch eigentlich nur eine Mischung aus Neid und Missgunst sein. Ansonsten könnte es den Leuten doch völlig egal sein, wie hoch der Gewinnanteil ist, den Apple für sich als Unternehmen einstreicht.
Entweder man gibt das Geld für die entsprechenden Produkte aus, weil man den Gegenwert als für sich stimmig empfindet, oder man läßt es eben sein. Wer diesbezüglich aber Ernsthaft anfängt, hier den großartigen Aufstand zu proben und die Moralkeule auszupacken und zudem versucht, Apples Kunden zu beschimpfen und als Fanboys zu verunglimpfen, der hat offenbar noch nicht ansatzweise verstanden, in welcher Gesellschaftsform er sich befindet und wie ein wirtschaftlich erfolgreiches Unternehmen unter diesen Umständen grundsätzlich zu agieren hat, damit es funktioniert.
Ich weiß zwar, dass diese mehr als schwachsinnige Diskutiererei um dieses Thema jetzt nicht plötzlich beendet sein wird. Aber ich weiß auch, dass es EXTREM LÄCHERLICH ist, ein Unternehmen wie Apple dafür anzuprangern, dass es im höchsten Maße wirtschaftlich ist und entsprechen gute Gewinne einfährt!
 
Ernst gemeint: Ich finde Apple Geräte sogar sehr günstig.
Das Preis-Leistungsverhältnis ist unschlagbar gut.

Kleines Beispiel: 2009 habe ich einen iMac 27" gekauft. Bis heute läuft das Gerät täglich als Arbeitstier. Nichts, aber auch gar nichts ist ausgefallen – bzw. wurde das System neuaufgespielt (Im Windows-Jargon: Format C.). Das Gerät ist noch genau so schnell und leise wie 2009.

Wie heißt es so schön? Wer billig kauft, kauft zwei Mal.
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