Google fällt jetzt auch der hohe Android-Marktanteil auf die Füße

Die Geschäftsidee und der große Erfolg der Android-Plattform könnten dem Suchmaschinenkonzern Google ordentlich auf die Füße fallen. Eine aktuelle Entscheidung der Wettbewerbsbehörden in Russland dürfte - wenn man den Weltmarkt zum Maßstab nimmt - ... mehr... Android, Android 4.4, KitKat, Mountain View Bildquelle: Google Android, Android 4.4, KitKat, Mountain View Android, Android 4.4, KitKat, Mountain View Google

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Android ist nicht nur ein OS, sondern ein ganzes System, da gehört der andere Kram nunmal dazu. Außerdem kann man Standardanwendungen ändern. Wozu der ganze bürokratische Mist?

edit: Ich verstehe euch alle nicht. Natürlich nutzt Google das aus. Es ist schließlich ihr OS. Hat sich irgendwer beschwert, dass Microsoft Minesweeper vorinstalliert, anstatt auch Spiele von Drittherstellern? Nur ein Beispiel!
 
@DarthShader: Aus dem Kommentar von Dir wird der Unterschied "OS" und "System" irgendwie nicht klar. Auch ist Android auf die Apps gesehen zwar ein Ökosystem; aber es gibt hier eigentlich keine engere Verknüpfung, außer das eigentliche Konto.
 
@TurboV6: OS = OS ; System = Ökosystem
 
@DarthShader: Android ist aber - im Prinzip - ein von Google autark agierendes Ökosystem. Beides lebt auch ohne den anderen Teil weiter. Ergo kann ich die Argumentation des Mixes durchaus verstehen.
 
@DarthShader: Wofür steht denn das S in OS?
 
@DarthShader: Ein System ist dadurch charakterisiert, dass Eingangsgrößen verarbeitet werden zu Ausgangsgrößen. (Man stelle sich einfach eine Blackbox vor.) Ein Betriebssystem hingegen ist ein Ressourcenverwalter. Visuell: Ein Computer besteht aus Hardware, Systemprogrammen (=OS) und Anwendungsprogrammen. Die Systemprogramme stellen die Brücke zwischen den Anwendungen und der Hardware dar. Diese bestehen aus einem Betriebssystem selbst und unmittelbar darüber der Compiler, Interpreter und auch z. B. ein Editor. Dann kommen erst die normalen Anwendungen, wie ein Web Browser etc., die aber nicht mehr zu den Systemprogrammen gehören. Von daher ist die Kritik berechtigt. Ein Ressourcenverwalter gibt einem Programm Zeit für eine Ressource (CPU, Speicher, GPU, Drucker, etc.) und auch einen Raum in den Ressourcen.
 
@s3m1h-44: Danke Herr Lehrer
 
@DarthShader: Microsoft musste ja auch so eine Browser-Selection einführen wegen ihrer (damaligen) Windows Desktop Marktmacht. Im Zweifel wird das dann hier auf's was vergleichbares rauslaufen.... Beim ersten Start muss man erstmal die gewünschte App auswählen und bekommt eben auch Yandex, Bing (statt Google) als Suchmaschine vorgeschlagen, OneDrive und DropBox (statt GDrive) als cloudstorage, etc...
 
@scar1: Solange nachher keine "Diese App ist in Ihrem Land nicht verfügbar." Meldung kommt..
 
@DarthShader: Schon mal eine Custom Rom ohne Gapps am Laufen gehabt? Wieso gehören die Apps zum OS?
 
@DioGenes: Sin C-ROMs relevant bei der Betrachtung? Wettbewerbshüter interessiert nicht, was an Bastelei möglich ist, sondern es geht um den Zustand, wie es verkauft wird.
 
@topsi.kret: Ja, und dieser Zustand ist wohl zumindest rechtlich umstritten, sonst gäbe es derartige Probleme nicht.
 
@ger_brian: Eben drum
 
@DioGenes: Meistens die Mini-Version, da ich ich mich dazu entschieden habe die Google Apps zu nutzen.
 
@DarthShader: Ich wollte damit sagen, dass Android und die Apps von Google, die ja fast zwangsläufig mit installiert werden (müssen), eben keine unzertrennliche Einheit bilden und nicht "nunmal dazu" gehören. Schau die die Klassiker unter den CMs an oder auch Cyanogen, da müssen die Gapps idR separat geflasht werden, damit die dabei sind. Aber Android läuft auch ganz ohne diese.
 
@DioGenes: Das liegt daran, dass Google nicht will, dass das Nutzererlebnis der Google Apps beeinträchtigt wird durch Custom-ROMs.
 
@s3m1h-44: War das jetzt ironisch gemeint???
 
@DioGenes: Das musst du Google fragen.
 
@DarthShader: Es haben sich eine Menge Leute beschwert, als Microsoft der Meinung war, dass der eigene Browser unter Windows Standard sein sollte. Genau das gleiche.
 
@Chiron84: Ergänzung: daher die Browserwahl.
 
@PakebuschR: Exakt. Und was für Microsoft gilt, muss eben auch für Google gelten.
 
@DarthShader: Schonmal was von Windows N Edition gehört? http://www.heise.de/newsticker/meldung/EU-Kommission-verfuegt-Geldstrafe-und-Produktauflagen-gegen-Microsoft-95941.html
 
@DarthShader: Bei Microsoft gab es soweit ich weiss Beschwerden wegen Mediaplayer und Internet Explorer. Mit Winamp und Netscape gab es durchaus erfolgreiche andere Programme bis das mitgeliefert wurde.
 
Was hat die Bildstrecke mit der News zu tun?
 
@Shiranai: Soll die Allmacht Googles unterstreichen und ordentlich polemisieren helfen.
 
@Shiranai: Da die News dann im GoogleNews Ranking weiter oben erscheint. Deshalb werden oft gar nicht zum Thema passende Bilder verlinkt.
 
@Shiranai: ich habe gedacht, dass der Redakteur beim Copy&Paste vergessen hat die Bilder zu entfernen XD...
 
Das, was Microsoft vor paar Jahren passier ist, passiert jetzt auch endlich mal anderen. Eigentlich müsste Apple mit iOS auch direkt dran sein.

Ich fand das damals schon lächerlich, und finde es immer noch lächerlich. Man kann den Kunden auch mit aufgezwungener Auswahl erschlagen. Demnächst muss man dann wohl noch auf dem Handy die Suchmaschine, den Browser, den Mediaplayer, den Kartendienst und was weiß ich beim Setup runterladen und installieren.
 
@LoD14: Warum Apple?
 
@LoD14: iOS ist gemessen an der OS-Statistik eine Minderheit. Laut statcounter nicht mal 25% und stark abnehmend.
http://gs.statcounter.com/#mobile+tablet-os-ww-monthly-201408-201508
 
@Thermostat: Außerdem macht Apple alles selbst Hardware und OS. Somit können die selbst entscheiden. Ihr müsst diese wundervollen Geräte ja nicht kaufen.
 
@iEnzo: Naja, wenn Apple eine Marktbeherrschende Stellung hätte, sehe das vll. anders aus. Gemessen am OS ist Apple aber nicht marktbeherrschend, nicht mal dicht dran. Sie verlieren sogar Markt im rasanten Tempo.
 
@Thermostat: Apples Marktanteil ist praktisch im Freien Fall!
 
@gutenmorgen1: Diese Wortwahl hatte ich mir tatsächlich überlegt, es mir dann aber doch verkniffen.
 
@Thermostat: Der Abgrund muss furchtbar tief sein, weil der Marktanteil seit zig Jahren schon im freien Fall ist. Aus irgend einem Grund scheint das Apple auch egal zu sein, sonst würden sie ihre Hardware endlich günstiger anbieten.
 
@gutenmorgen1: Das ist sehr einfach zu erklären durch die Erschließung des Marktes in drittewelt- und Schwellenländer. Durch die Low-End Geräte die mit Android versehen werden, spricht Google jedes soziale Lager an. Apple konzentriert sich preislich nur auf die besser verdienenden und verliert den low-end Markt komplett.
 
@Thermostat: Apple kann nicht verlieren was sie noch nie gehabt haben ...
Vielleicht verstehst du jetzt was ich sagen möchte. Apple aufgrund des Marktanteiles mit Android, WP, BB ect. zu vergleichen macht absolut keinen Sinn weil sie mit dem Grossteil des Market überhaupt nicht in Konkurrenz stehen.
 
@gutenmorgen1: Sie müssen sich mit dem Markt messen, ganz gleich welche Philosophie sie nachgehen. Das iOS OOTB ist und Android nicht, ändert nichts daran das iOS im Sinkflug ist und Android einen Höhenflug erlebt.
 
@Thermostat: Dann bring ich eben wieder diese dummen Autovergleiche:
Macht es Sinn, den Marktanteil eines VW Golf mit dem eines Ferrari F60 zu vergleichen? Oder ist es vielleicht interessanter wenn Ferrari plötzlich 80% weniger Karren verkauft als Lamborghini?
 
@Thermostat: Solange die Gewinne bleiben, ist das Apple vermutlich herzlich egal.
 
@Thermostat: Was allerdings für die Unternehmen völlig irrelevant ist. Das einzig entscheidende Kriterium ist der Profit, der am Ende dabei rauskommt. Und hier ist einzig und allein Apple auf einem Höhenflug, der seit Jahren anhält. Ein Vergleich des Marktanteils zwischen iOS und Android/WP ist genauso sinnlos wie der von Porsche und Volkswagen.
 
@ger_brian: Hochmut kommt vor dem Fall.
 
@Thermostat: Sinnlose, allgemeingültige und unpassende Aussagen sind nicht Teil einer sinnvollen Diskussion. Aber bitte, wenn du es so haben möchtest: Dummheit kommt vor dem Tod^^
 
@ger_brian: Ne, so sinnlos war das nicht. Auch Apple wird sich nach Neukunden orientieren müssen. Denn Generationen sterben aus und Kinder werden erwachsen. Der neue Markt sind die Länder, die das Internet und die Geräte dazu für sich entdecken, weil das kein Luxus der OECD Länder mehr ist. Und in diesen Ländern wird Apple seinen Preis rechtfertigen müssen, warum man denn so viel mehr zahlen muss für so viel wenige können. Menschen in ärmeren Ländern sind Pragmatiker, da wird das selbstverliebte Getue nicht funktionieren.
 
@Thermostat: Das hat China ja wunderbar bewiesen. Dort wurde Apple für seine hohen Preise ja abgestraft...
 
@Thermostat: Ja, aber genau an diese Leute will Apple nicht verkaufen. Telefone an Menschen zu verkaufen, welche das beste preis/leistungsverhältnis mit den meisten Features suchen ist im Moment kein lukratives Geschäft. Oder glaubst du, alle Anbieter, die sich auf das untere und mittlere Marktsegment konzentrieren machen freiwillig Verluste bzw. keine Gewinne, weil es so super toll ist? Fakt ist nunmal, dass in der aktuellen Situation Apple das für sie lohnenste Geschäftsmodell in der gesamten Branche hat. Wie es in Zukunft aussieht, lässt sich jetzt noch nicht sagen.
 
@gutenmorgen1: China ist ein Land für dich. Die Mittelschicht boomed, Millionäre sprießen aus dem Boden... Aber auch da darf man nicht übersehen: China ist eine gewollt abnehmende Gesellschaft und zweidrittel dieser sind verarmt. Dieses eine wohlhabende drittel sind so viele Menschen wie sie beinahe die ganze EU bevölkert.
 
@ger_brian: Die Frage ist, wie lange Apple sich diese nicht-wollen Politik erlauben kann. Ich sehe das nicht ewig so gut weiter laufen.
 
@Thermostat: Siehe re:14 von ger_brian
 
@gutenmorgen1: Siehe re:16 ^^
 
@Thermostat: Das kann so keiner sagen. Aber im Moment sehen ihre businessaussichten besser aus als die jedes mitbewerbers. Man wird es abwarten müssen.
 
@Thermostat: solange das Androidlager keine Gewinne einfährt erübrigt sich jede Diskussion um Preise. Apple verschenkt nichts und ich finde es gut so. Während im Andriodlager stellenweise Verlust gemacht wird und Anbieter wie Samsung noch abgestraft werden, verdient Apple. Da braucht sich Apple auch nicht rechtfertigen, eigentlich müssten sich eher die anderen rechtfertigen warum sie so einen Unsinn machen.
Aber klar, Du nimmst eben gerne Geschenke egal ob der andere dann nackig dasteht, Hauptsache DU hast.
 
@Yepyep: Google dürfte als absoluter Gewinner aus der Sache hervor gehen, da sie, mit Ausnahme der Nexus Geräte, nichts mit der Hardware zu tun haben. In wiefern die Hardwarehersteller Gewinne erzielen oder nicht, kann Google erstmal egal sein.
 
@Thermostat: ich bezog mich auf Deine Beiträge zu Apple, Preise und und und. Die Sache Google Marktmacht geht mir am Arsch vorbei. Genauso wie Browser bei Windows.
 
@Thermostat: Google geht auch nur im Androidlager als relativer Gewinner heraus. Im Gesamtvergleich in der Branche ist Google eine riesige Nummer kleiner als Apple, sowohl vom Gewinn als auch vom Umsatz. Innerhalb des Androidökosystems profitieren nur Google und Samsung, aber auf den gesamten Markt betrachtet hat Apple die wirtschaftlich mit Abstand beste Herangehensweise.
 
@ger_brian: Mich interessiert die Wirtschaft nur bedingt, sondern mehr interessiert was breiter vertreten ist und das ist nicht iOS sondern das ist Android.
 
@Thermostat: Und was bringt dir die weitere Verbreitung? Im Moment nichts. Die bessere Auswahl an Zubehör gibt es für iOS, die meisten Exklusivapps sind iOS und nicht Androidexklusiv und iOS ist für App Entwickler meistens die Lead-Plattform. Selbst Google-eigene Apps werden auf iOS früher geupdatet als ihr Android counterpart. Was also bringt dir als Nutzer die weite Verbreitung?
 
@ger_brian: Die exklusivapps sind eingekauft, als Appentwickler habe ich nur dann etwas davon, wenn ich dafür bezahlt werden exklusiv auf einer Plattform präsent zu sein. Apple scheints ja nötig zu haben so zu handeln, weil Apple weiß das gemessen am OS-Marktanteil sie nicht die erste Geige spielen sondern weit abgeschlagen die zweite.
 
@Thermostat: Hast du IRGENDEINE Art von Beweis für die schwachsinnige Aussage, dass alle Exklusivapps bezahlt sind? Exklusivapps sind meist deswegen Exklusiv, weil eine Entwicklung für iOS inklusive nötigem Bugfixing und QA günstiger ist. Ich weiß nicht, warum du nicht verstehen willst, dass Marktanteile absolut nicht relevant sind. Lieber dichtest du dir irgendwelche Verschwörungstheorien herbei, um deine abstruse Argumentation irgendwie zu rechtfertigen. Warum sollte mich als App-Entwickler eines grafisch aufwändigen Spiels oder einer aufwändigen App die große Anzahl an absoluten Lowend Devices interessieren, die für meine App sowieso zu schwach sind bzw. deren Käufer sich meine App wahrscheinlich nicht kaufen würde? Meine Güte, das was du hier ablieferst ist wirklich abstrus.
 
@ger_brian: Das ist einfache Logik. Was habe ich als Appentwickler davon exklusiv für ein OS zu entwickeln? Gar nichts! Als App-Entwickler interessiert mich: Wo spreche ich die meisten Menschen an? Das ist nicht iOS, das ist Android. Wenn ich jetzt das Glück habe, eine besonders gute App im Petto habe, wird mich Apple nach einem Exklusivangebot auf iOS fragen. Das ist kein Problem, ich bitte aber dementsprechend zu Kasse, wird Apple das nicht bezahlen, wird es kein exklusives Angebot geben.
 
@Thermostat: Nein, als App Entwickler interessiert dich nicht, wo du die meisten Leute ansprichst. Als App Entwickler interessiert dich, wo du mit möglichst wenig Entwicklungskosten eine Ertragsmaximierung erzielen kannst. Und das ist iOS. Des weiteren scheinst du meine Frage nach einer Quelle für diese Behauptung völlig zu ignorieren.
Da du keine Quelle vorlegen kannst tue ich das jetzt für meine Aussage:
http://bgr.com/2015/04/15/ios-vs-android-developers-revenue-apps/
iOS ist einfach profitabler, der Marketshare ist absolut egal.
 
@ger_brian: Als App-Entwickler interessiert mich wo ich den meisten Absatz mache, richtig. Ich habe aber ganz große Zweifel das trotz geringerer Entwicklungskosten, (Wobei wir nicht festgelegt haben, welche Komplexität unsere Beispiel app hat) Apple ~35% Marktanteil kompensieren kann. Diese Tendenz nimmt zu, da sind die Kurven mehr als eindeutig.
 
@Thermostat: Woran du Zweifel hast ist mir ehrlich gesagt völlig egal. Die Zahlen und Fakten (die ich vorlegen kann, du übrigens immer noch nicht, für keine deiner Behauptungen) sagen das eindeutig aus. Auch die Entwickler, die immer noch hauptsächlich für iOS entwickeln sind ein sehr deutliches Zeichen. Aber natürlich, die sind alle ausschließlich gekauft oder sind blöd. Ich denke wir beenden das hier, das macht wenig Sinn.
 
@ger_brian: Du suchst im Internet nach einem Ergebnis, was dir am besten gefällt und legst es vor. Man findet im Netz alles, wa sman finden will. Ich denke lieber selber und mir meinen Teil dazu.
Was deine Zahlen aber auch belegen ist, das ich recht habe: Apple kann diese 35% nicht kompensieren, weil, das steht jetzt nicht in Prozent da, besten falls... 25% profitabler sind. Das bedeutet ein Verlust von 10%.
Das Problem mit zahlen sind, das ich sie, trotz ihrer Richtigkeit, immer so biegen kann, wie es mir passt. Das Spiel beherrscht du und das Spiel beherrsche ich.
 
@Thermostat: app entwickler dürfte auch nicht entgangen sein wo die meisten umsätze der branche sind. diese sind, entgegen dem verhältnis der marktanteile, bei apple. apple macht ca 80%-90% umsätze und hat nur 20%-30% marktanteil. es gab auch vor einiger zeit einige studien zu dem thema in denen auch rauskam das apple kunden kaufwilliger sind als android kunden. man kann es gut finden oder schlecht finden, jedem wie er beliebt aber es ändert aus meiner sicht nix an dem derzeitigen verhältnis.
 
@Balu2004: Philosophisch sind Apple Kunden kaufsbereiter als Androidkunden, wo man das Produkt meist durch Werbung subventionieren muss, das ist richtig.
 
@Thermostat: sag mal du legst dir alles so zurecht wie du es benötigst. wenn 100.000 user eine app kaufen, dann dürfte der app entwickler aus meiner sicht mehr verdienen wie durch das einblenden von werbung. sobald werbung drin ist, ist der kunde ggf. schneller genervt und hat auch keine lust auf eine nachfolgende version der app.
 
@Balu2004: Die Frage könnte ich auch zurück stellen. Wie sieht es bei dir/euch mit dem zurecht legen aus?
Ich kann von mir behaupten ohne Emotionen an die Debatte heran zu gegen. Apple und Google, Android und iOS... ich habe keine Präferenzen. Zumindest nicht in dem Sinne im Interesse eines Unternehmens handeln zu wollen, da es für mich tote Gegenstände sind.
Ich greife zu dem, was Preis/Leistungstechnisch für mich am sinnvollsten ist. Marke, Logo, Religion ist mir egal.
Könnt ihr das auch behaupten? ger_brian kann das ganz sicher nicht.
 
@Thermostat: du kommst meist auf das thema des, unbestrittenen, hohen marktanteiles raus. das ist für apple momentan (aus meiner sicht) wohl eher weniger relevant denn die meisten umsätze sind im apple lager oder bestreitest du das auch? apple user haben anscheinend eher eine einstellung zu ihrem gerät (also dem handy :)) als android user und sind bereit dafür geld auszugeben.

ich gehe ebenfalls ohne emotion an das thema. wichtig ist, genau wie für dich, was für mich am sinnvollsten ist und meinen bedürfnissen weitestgehend entgegenkommt.
 
@Thermostat: "Hochmut kommt vor dem Fall."

Bei derartigen Anmerkungen im Zusammenhang mit Apple muss ich immer wieder schmunzeln. ;) Es gibt sicherlich einige Leute, die sich nichts sehnlicher wünschen und sich wahnsinnig freuen würden, wenn Apple mit seiner seit Jahren gefahrenen Strategie am Markt doch endlich mal den Bach runter ginge, weil dann nämlich ihre Prophezeiung, welche sie bereits seit etlichen Jahren, allerdings mit andauernden Misserfolgen, vorherzusagen versuchen, dann doch tatsächlich mal zutreffen würde. Nur wie sollte das wirklich passieren, wenn Apple doch diesbezüglich offensichtlich alles richtig macht und der fortwährende Erfolg dies dementsprechend bestätigt? :)
 
@KoA: Apple macht alles richtig? Seit 3 Jahren enttäuschen die Keynotes nur noch. Ich denke es ist eine Frage der Zeit, wann sich das auch auf den Absatz bemerkbar machen wird.
 
@Thermostat: Apple hat vor nicht all zu langer Zeit das Quartal mit dem höchsten Gewinn aller Zeiten hingelegt. Und ich meine, den höchsten Gewinn aller Zeiten, von allen Konzernen die je existiert haben. Ganz offensichtlich haben die mindestens bis dato alles richtig gemacht. Ob du es glaubst oder nicht, für einen Konzern spielt lediglich der Gewinn eine Rolle. Und der ist nicht unbedingt mit dem Marktanteil korreliert. Wer das denkt, ist schlicht ein furchtbarer Unternehmer. Android ist für die Hersteller kostenlos, natürlich hat es dann einen großen Marktanteil. Machen sie damit viel Asche? Kaum. Ich kenne die Zahlen nicht, aber ich würde mich nicht einmal wundern, wenn sie damit sogar Verlust machen.
 
@nablaquabla: Natürlich, es gibt immer noch nachzügler älterer Geräte die sich mal sanieren. Das iphone 3 läuft aus, da kauft man nicht sofort ein Galaxy Egde, das ist ein Prozess der Zeit braucht.
 
@Thermostat: Ich verstehe deinen Punkt nicht. Was genau möchtest du sagen und was hat das mit meinem Post zu tun?
 
@nablaquabla: Das Ruf und Absatz nicht unbedingt parallel laufen, da Gewohnheiten mit im Spiel sind.
 
@Thermostat: Du musst schon etwas spezifischer werden. Was genau ist der Ruf? Inwiefern ist das wichtig für einen Konzern? Was lässt dich glauben, dass Apple damit ein Problem hat (oder mit dem Absatz)?
 
@nablaquabla: Apple hat seit 3 Jahren kein polarisierendes Produkt mehr auf den Markt gebracht. Auch treue Anhänger zeigten sich eintäuscht über das Portfolio der letzten 3 Jahre. Nun ist es nicht so, das eine Ankündigung die enttäuscht gleich zu einem großen Abfall führt. Spricht, der, der ein iphone 3 hat, wird vll. ein iphone 5 oder 6 kaufen, weils out of service ist. Nun gibt er viel Geld für ein iphone 5 oder 6 aus... und wird sich in einer zukünftigen Situation fragen ob sich das nochmal lohnt, wenn die Keynotes weiterhin enttäuschen. Und genau dann, wird es sich auch am Absatz bemerkbar machen.
 
@Thermostat: Ich sehe keinerlei Basis für irgendeine von deinen Behauptungen, sorry. Du klingst so, als würdest du irgendwas Unmögliches in den Keynotes erwarten. Apple hat in den letzten drei Jahren sehr viele vielversprechende Services und Produkte vorgestellt und steigert seinen Gewinn von Jahr zu Jahr immer weiter. Das Käuferverhalten der potentiellen Kunden schätzt du meines Erachtens völlig falsch ein. Die meisten Menschen kaufen sich alle zwei Jahre ein neues Smartphone, auch wenn es merkwürdig ist. Und auch die kaufen immer noch das neue iPhone, ungebrochen jedes Jahr mehr als im Vorjahr, seit dem ersten iPhone. Was zudem ein "polarisierendes" Produkt sein soll, und welcher Statistik nach auch treue Anhänger enttäuscht sind (jedes Jahr melden sich gefühlt tausende treue Anhänger enttäuscht zurück, das ist nichts neues) musst du auch erklären.
 
@nablaquabla: Du siehst keine basis [] Du willst keine Basis sehen [x]
 
@nablaquabla: Vergiss es, mit Thermostat zu argumentieren ist ähnlich wie mit TiKu^^
 
@Thermostat: "Apple macht alles richtig?"

Das war nicht meine Aussage! :)
 
@iEnzo: Also den Markt noch etwas stärker beherrschen, indem man auch noch die Hardware selbst liefert (besser gesagt selbst zusammenkauft), und schon ist es okay? Komische Logik.
 
@TiKu: Ihr Marktanteil ist praktisch im freien Fall, Ihre Geräte sind von minderer Qualität und bestehen aus zusammengekauften low-End-Komponenten, die noch dazu von einem Softwarekäfig für den Kunden zusammengehalten werden und völlig überteuert sind.
Wie kann Apple auf dieser Basis eine Marktbeherrschende Stellung haben?
 
@gutenmorgen1: Marketing. Ich bezog mich mit dem Kommentar aber gar nicht auf Apple, sondern auf Google. Ienzo hat die mangelnde Freiheit bei Apple damit gerechtfertigt, dass sie auch die Hardware selbst bauen lassen und deshalb vermeintlich das Recht haben, dem Kunden die Wahlmöglichkeiten zu nehmen. Ich habe diesen Gedankengang mal auf Google übertragen und die Frage in den Raum gestellt, ob die marktbeherrschende Stellung dann plötzlich okay wäre.
 
@gutenmorgen1: Zusammengekaufte Low-End Komponenten? Wie erklärst du dann die selbst entwickelten SoCs, die jedes Jahr zu den besten gehören, oftmals sogar die besten sind? ;)
 
@ger_brian: Ich habe eigentlich nur die Behauptungen, die Tiku sonst immer anstellt, schnell zusammengefasst um eine anständige Antwort zu bekommen - was ja geklappt hat.
Das ist nicht unbedingt meine Sicht der Dinge.
 
@gutenmorgen1: Ah ok, bin wohl zu müde heute für derartige Feinheiten :D
 
@Thermostat: Und für die gilt dann ein anderes Recht? Muss es sich denn "lohnen", um etwas durchzusetzen? Ich sehe keinen Grund, warum man gegen Google vorgeht und Apple nicht, sie machen genau das selbe. Regeln sollten für alle gleich gelten.
 
@LoD14: Unternehmen mit einer Monopolstellung (wobei ich nicht weiß, ob das in Russland der Fall ist) werden immer auf die Finger geklopft. Denn Monopole sind wirtschaftsfeindlich, das weiß man sicher auch in Russland.
 
@Thermostat: ist es hier denn ein Monopol? Es gibt doch massig Alternativen - Windows Phone mit Gerät und Diensten, iPhone mit Gerät und Diensten.. es muss ja nicht auf jedem Smartphone alles vorhanden sein, oder?
Ich denke wenn Google irgendeinem zuständigen in Russland nen Geldkoffer überreicht, ist man wieder versöhnt und darf weiterverkaufen - schließlich gibt es dort (und ich weiß es aus zweiter Hand - mein Bruder hat dort einige Zeit in der Zulassung (für ein Unternehmen) gearbeitet) Korruption auf allen Ebenen.

Generell finde ich die Idee nicht schlecht. Andererseits sollte man einfach Alternativen präsentieren statt Monopole gewaltsam aufbrechen zu wollen. Die Browser-Wahl bei Windows hat im Grunde eigentlich nichts bewirkt und bei Android gibt es ja durchaus Smartphones und Tablets, die keine Google-Dienste nutzen (Amazon FirePhone/Tablet/TV?).
 
@divStar: Es gibt die Monopolstellung, das hat mit eventuellen Alternativen nichts zu tun.
 
@Thermostat: das ist eine interessante Annahme. Ich finde es lustig, dass in der EU jene bestraft werden, die intelligent genug waren Angebote zu machen, die ihnen zu einer Monopolstellung überhaupt verholfen haben. Aber warum auch nicht - schließlich gibt es den freien Markt wohl nur dort, wo viel Geld für Regierungsbeamte zu holen ist. Das ist hier wohl nicht der Fall.

Die Leute haben doch die Wahl - als würde eine Wahl der Services im Smartphone von Android (und übrigens: nicht automatisch auch in den Smartphones von Apple und Microsoft) doch überhaupt nichts bringen. Wenn wer MS-Sachen nutzen will, soll er ein Windows Phone kaufen; entsprechend auch bei Apple - und diejenigen, die mit Google zufrieden sind, nutzen halt das. Ich weiß nicht wo das Problem liegt. Ich glaube Google ist mal wieder in Ungnade gefallen, weil es irgendeine Regierung nicht genug geschmiert hat.
 
@LoD14: "Regeln sollten für alle gleich gelten." .. 100% zustimmung. aber: ob etwas untersucht wird unterliegt auch gewissen regeln und apple hat mit ios nun mal keine marktbeherrschende stellung.
 
@LoD14: Wo macht Apple mit iOS denn das gleiche ? iOS findest du nur auf Apple eigener Hardware,das ist nen gewaltiger Unterschied. Laut deiner aussage müsste man jeden TV hersteller verklagen weil sie ihr eigenes angepasstes system nutzen.
 
@LoD14: "Eigentlich müsste Apple mit iOS auch direkt dran sein."

Apple hat eine Marktbeherrschende Stellung?
Das ist schon beachtlich wenn man bedenkt, was die für ihre Geräte verlangen...
 
@gutenmorgen1: musikmarkt hat apple sicher sowas wie eine vormachtstellung
 
@0711: "musikmarkt hat apple sicher sowas wie eine vormachtstellung"

Die EU kam in ihrer diesbezüglichen Untersuchung zu einer anderen Ansicht. Aber darüber erfährt man bei WinFuture natürlich nichts, obwohl das Ergebnis bereits vor Wochen vorgelegt wurde. Von der Einleitung des EU-Verfahrens gegen Apple hatte WF hingegen noch aufgeregt berichtet. ;)
 
@KoA: Bei der EU Untersuchung ging es doch nur um illegale Absprachen und nicht um eine Vormacht oder gar Marktbeherschende Stellung?

Das ist ein völlig anderes Thema
 
@0711: Stimmt. Aber soweit ich mich erinnere, stand im Zusammenhang mit den in verschiedenen Ländern gestarteten Untersuchungen gegen Apple Music doch stets auch der Vorwurf im Raum, dass Apple eine angebliche Vormachtstellung im Bereich des Musikmarktes dazu nutze, um die Musikindustrie entsprechend zu beeinflussen? WinFuture wies jedenfalls in seinen Meldungenin Bezug auf die Untersuchungen mit Begriffen wie "Übermacht" oder "Dominanz" auf derartige Zusammenhänge hin.

Wie sollte Apple im Markt der Musik- und Streaming-Angebote aber tatsächlich eine Vormachtstellung innehaben können, obwohl deren Absatzzahlen bei Musikverkäufen schon länger stark rückläufig sind und sie im Streamingmarkt für Musik zu diesem Zeitpunkt noch überhaupt nicht vertreten waren, während andere Anbieter wie z.B. Spotify dort längst eine nicht unbedeutende Größenordnung erreicht haben?
 
@KoA: ganz einfach, Streaming ist ja jetzt nicht unbedingt ein beliebtes Kind der Labels...der "klassische" verkauf schon und hier ist Apple mit itunes eben einer(/der?) größte Anbieter. Insofern dürften die Anbieter durchaus im Sinn haben mit Apple zu kooporieren
 
@KoA: Hinweis einsenden-Funktion benutzen. :)
 
@LoD14: Bei dem geringen Marktanteil von Apple ist keine Marktmacht gegeben, die man ausnutzen kann. Von daher ist Apple aus dieser Sicht uninteressant.
 
@topsi.kret: Apple hat trotz des kleineren Marktanteils gefühlt mehr Marktmacht als Google.
 
@TiKu: gott sei dank gehts hier nich um Fühlen.
 
@topsi.kret: aber warum muss man einen gewissen marktanteil haben, um zur auswahl gezwungen zu werden? ein kunde von apple oder microsoft möchte doch sicher genauso (nicht) die auswahl, wie man denkt, dass es der kunde von google möchte!?

genauso könnte man ja auch gegen samsung vorgehen. sie haben auch einen großen anteil der androiden. und liefern ihren müll mit. da möchte der kunde doch gewiss auch die wahl haben. irgend ein land hat doch sogar schon samsung dazu gezwungen, dass gewisser müll entfernbar sein muss.
 
@LoD14: Ich werde jetzt nicht anfangen, Dir das Einmaleins eines fairen Marktes darzulegen. Alleine Deine Fragen zeugen davon, dass Du es nicht verstehst. Nur soviel, es geht nicht um die prinzipielle Möglichkeiten einer "Auswahl", sondern es geht darum, durch Markmacht seine eigenen Dienste in den Vordergrund zu stellen und damit andere Teilnehmer des Marktes zu benachteiligen. Bei 18% Marktanteil ist das irrelevant, bei 90% schon eher..
 
@LoD14: Wieso Apple? Die haben höchtens im Bereich Onlinemusik eine große Marktmacht.
 
@LoD14: Apple kann nicht dran sein, weil iOS keine Software-Plattform darstellt, sondern stark an die Hardware gebunden ist. Du kriegst ja selbst als externer Anbieter wie HTC und Co kein iOS weil Du es gern installieren willst. Die Grundlage ist also eine völlig andere.
 
@LoD14: Was spricht dagegen? Beim Einrichten eines Handys/Computers/Tablets eben auf einem Screen die Standardprogramme zu wählen?
 
@LoD14: Seit Jahren wird hier über Monopole berichtet und aufgeklärt und seit Jahren postest Du schon hier auf WF.
Und Du hast noch immer nicht kapiert was ein Monopol ist und wieso das Apple nicht betrifft?
Ist das Dummheit oder Sturheit?
 
Die Entscheidung Google Apps auszuliefern liegt ja eigentlich ganz alleine bei den Herstellern. Siehe Amazon oder OnePlus.
 
@hundefutter: Dann darfst du das OS aber nicht mehr als Android bezeichnen. Denn Android ist eine geschützte Marke von Google.
 
@hundefutter: die Hersteller dürfen nur Android nutzen WENN sie die ganzen gapps mit dazu packen. lassen sie es weg gibt es ärger, darum auch 2 stores bei Samsung.
 
@hundefutter: Eben nicht. Wenn es Android heißen soll, dann müssen alle Anforderungen von Google erfüllt werden. Es heißt bei Amazon ja nicht umsonst Fire OS statt Android. Und der Erfolg von diesen Nicht-Androids hält sich zumeist in Grenzen und es wird ganz schnell ne Möglichkeit gesucht die Playservices von den Usern nachzurüsten, weil eben sonst viele Apps eben auch einfach nicht laufen.
 
@Knarzi81: Aber eben nur weil diese Stores noch schlechter sind als der von Google. Gegen die Geräte werden die wenigsten was haben.
 
@Knarzi81: Ohne die Playservices geht es auch,lädst dir die aps halt auf ne andere Art herunter und installierst sie auf diese *nicht* mit Android bezeichneten Geräte. Funktioniert zu 90 % wunderbar.
 
@AndyB1: Ist aber nicht für die meisten Laien.
 
@hundefutter: Du hast Recht, "Android" bzw. das BS ist Freie Software die jeder unabhängig von Google oder seinen Diensten (App) Nutzen kann!

Das man das BS dann nicht mehr "Android" nennen darf, weil Google auch die Namensrechte hat, macht deine Aussage nicht "unwahr"!

Die Hersteller sind es die die App aufs Gerät Bringen und damit den Nutzungsumfang am Anfang einschränken, der aber wiederum jederzeit durch den Nutzer erweitert werden kann!
 
@hundefutter: So ist es. Allerdings duerfen die Hersteller nicht den PlayStore ausliefern, wenn sie nicht den ganzen anderen unnuetzen Kram ebenfalls dazupacken. Somit sollte sich Google <i>eigentlich</i> rausreden koennen. Denn letztendlich sind es die User und die Hersteller, die es genau so wollen. Mei MSIE war das anders.
 
@JanKrohn: Sie sollten sich rausreden können, weil die Leute nur den Playstore wollen, aber trotzdem alles mitgeliefert wird? Was ist denn das für ne Logik. Da kann man genauso sagen, die Leute wollten nur Windows, aber der IE war halt dabei. Ist genau das Gleiche. Und was dabei ist wird auch genutzt. Oder möchtest du behaupten, dass Maps, Hangouts, Gmail und anderes überhaupt nicht auf Android genutzt wird?
 
@Knarzi81: Ja, die Argumentation ist ähnlich wie auf Windows. Microsoft wurde damals gezwungen, Versionen ohne Mediacenter und mit Browserauswahl zu machen. Etwas ähnliches wäre ebenfalls gerecht für Google. Sonst würde ja nur Microsoft bei dieser Art von Ausnutzung der Monopolstellung bestraft.
 
@ger_brian: Eine API für die Suche wäre auch eigentlich Pflicht, sodass sich andere Kartendienste, Preissuchen usw. einklinken können und ich die Wahl habe, welche Dienste mir da prominent ob die Direktinfos anzeigen. Also gleich der damaligen Such-API für alternative Suchmaschinen in Windows und Browser.
 
@Knarzi81: Ja, das denke ich ist für alle beteiligten die einfachste Lösung.
 
Könnte ja dazu führen, dass man vielleicht alle Google Apps vom Smartphone deinstallieren können muss.
 
Russische Behörden meinen...
Vielleicht sogar dieselben die Wikipedia blockiert haben?

Wobei ich frage mich immer noch wie man zu einer Marktbeherrschenden Stellung kommt wobei man "selbst" keinen anderen behindert oder die Nutzer in irgendeiner Form bevormundet, nötigt oder zwingt?
 
@Kribs: Es geht nicht darum wie man dahin gekommen ist, es geht darum wie man sich verhält, wenn man eine hat. Sonst tust du doch auch immer so intelligent kritisch, aber sowas verstehst du dann doch nicht, richtig? Mit Marktmacht geht eben auch Verantwortung einher. Wenn Google nun plötzlich einen neuen Dienst aufmacht für den es zuvor 10 Apps von 10 Firmen gab und die davon alle gut leben konnten, und diesen Dienst nun als App über die Androidlizenzbedingungen mit zum Androidstandard macht, dann macht Google mit einem Fingerschnipp für 80% des Marktes diese 10 anderen Apps überflüssig. Genauso wie sie mit der Maps-Integration in ihre Suche damals eigentlich mit einem Schnipp alle anderen Kartendienste überflüssig gemacht hatten und das obwohl die anderen Kartendienste von Googles Suche abhängig waren.
 
@Kribs: Lies dir bitte diesen Artikel durch:

http://www.golem.de/news/suchmaschine-wie-google-den-rest-des-internets-ueberfluessig-macht-1407-107597.html

Das Gleiche lässt sich eben auf Android übertragen oder auch jeden anderen Bereich, wo eine große Marktmacht eines einzelnen Wettbewerber besteht.
 
@Knarzi81: Das ist ja "auf der einen Seite" alles Richtig, aber Google übt keinerlei Zwang bei ihrern offenen/freien Angeboten an/aus, ich / du / wir alle können diese Angebote Google nutzen oder es lassen!

Google ist ein Dienstleistungsanbieter der mit seinen Dienstleistungen bzw. mit Werbung bei Benutzung dieser sehr viel Gelt verdient, das wiederum zum Teil in Bestand, Ausbau und Erweiterung der Dienstleistungen fließt.
Man will Google verpflichten die Dienstleistungen anderer "in ihren eigenen Geschäft" noch vor den eigenen anzubieten, was direkt zu Einnahmeverlusten und langfristig zum Tod von Google führen kann.

Für mich ist eine Marktbeherrschende Stellung das der Verbraucher keine oder nur stark eingeschränkte Möglichkeiten hat zu wählen, das hat er nun mal eindeutig doch.
 
@Kribs: Du verstehst es einfach nicht. Es geht nicht um den Zwang oder sonst was. Kleine Anbieter haben teils enorme Werbekosten - von denen Google ja sogar auch noch profitiert -, welche Google eben nicht hat, wenn sie einfach von anderen eine Idee klauen und in ihre marktbeherrschenden Dienste einflanken. Und da der Mensch ne faule Sau ist, nimmt er eben das was er direkt vorgesetzt bekommt. Das hat mit Maps genauso funktioniert, das funktioniert aktuell genauso mit der Preissuche und so weiter. Und da ist es egal ob man gezwungen wird oder nicht. Google nutzt seinen riesen Marktanteil um seine neuen Dienste an den Mann zu bringen, wo anderen erstmal derbe Werbekosten aufbringen müssen.

Der einzige Dienst wo es nicht funktioniert hatte, war G+, aber da haben sie es eben mit Zwang versucht. Oder willst du sagen, dass G+ kein Zwang war, als alle darauf Zwangsumgestellt wurden?

Echt, sonst kotzt du dich wegen jedem Mist aus, aber solch logisch offensichtlichen Dinge redest du dann klein und verstehst nichts.
 
@Knarzi81: Nehmen wir mal an das du Recht hättest,
abgesehen von deinen Vorurteilen gegen meine Person,
wer würde davon Profitieren das Google kostenlos für die "kleinen" Werbung macht und ihre Dienstleistungen vor den eigenen anbietet?

Die Nutzer mit Sicherheit nicht, die müssten sich ständig neu orientieren.
Die "kleinen" auch nicht weil deren Angebote für die Masse entweder zu speziell oder nicht ausgereift sind.
Was bleib über ..., besser wer bleibt über und profitiert fast ausschließlich davon?
 
@Kribs: Google ist im Web primär erstmal eine WEB-Suchmaschine. Deren Zweck ist es im Web andere Seiten zu finden. Und da Google in diesem Bereich teils über 90% Marktanteil hat, sind eben alle Seitenbetreiber von Google abhängig, da sie primär nur darüber gefunden werden können. Das hat überhaupt nichts mit kostenloser Werbung zu tun, das war und ist immer noch Googles größter Dienst mit einer riesigen Abhängigkeit des gesamten Netzes hintendran. Wenn Google nun meint die Seitenbetreiber einfach auszubooten, obwohl diese keine Möglichkeit haben, einfach eine Alternative zu nutzen, weil die Seitenbetreiber nun mal keinen Einfluss darauf haben, welche Websuchen die Nutzer nutzen. Du gehst immer nur von dir als Endkunden aus. Es geht aber nicht um die Endkunden, es geht um Webseitenbetreiber und Softwarehersteller. Sowohl bei der Suche, als auch bei Android. Denn deren überleben hängt daran, ob Google sie nun mit eigenen Sachen ausbooten kann, ohne da groß was für tun zu müssen. Dem Endkunden kommt es doch nur auf Komfort an.
 
@Knarzi81: Google ist primär ein Unternehmen das seine Eigeninteressen verfolgt wie alle anderen auch.
Ich hatte schon verstanden, das man Google innerhalb des eigenen Angebots durchaus bei anderen Eigenen Angeboten benachteiligen/bevormunden kann/soll.
Ich habe auch verstanden das die Wirtschaftsinteressen vor den Nutzerinteressen gehen bzw. das die Nutzer aufgrund eines Prinzips schlicht egal sind.

Was du aber tunlichst vermieden hast ist, das Prinzip mal in die Zukunft weiterzuentwickeln und zu Prognostizieren "wer" davon (von umsetzen dieses Prinzips) letztlich profitiert?
Das sind weder Google, noch die "kleinen" und wie wir beide wissen auch nicht die Nutzer.

Es ist schon spannend zu lesen das Google "Sozialistischer" werden soll, so eine Art "Guter Samariter" für die Konkurrenz, während die Anderen so bleiben dürfen/sollen wie sie sind.
Aber das bringt auch vieleicht Vorteile, als gemeinnütziger Verein könnte Google in D. Steuervorteile genießen?
 
@Kribs: :D Ich bitte dich! Google soll ein guter Samariter werden? Google ist doch selbst zur EU gerannt und hat sich wegen Bing und wegen dem IE beschwert und forderte gleiches zurecht. Nun sitzt eben Google auf der anderen Seite und ist der Mächtige und muss sich dem gleichen beugen, was sie von MS gefordert haben. Oder möchtest du nun sagen, dass die EU-Ermittlungen gegen MS diese zum guten Samariter gemacht haben? Oder war es am Ende nicht doch einfach nur gut für den Wettbewerb?

http://www.computerwoche.de/a/google-mischt-bei-browser-wettbewerbsbeschwerde-gegen-microsoft-mit,1888257

http://www.golem.de/0605/45030.html

Erklär doch mal bitte, warum Google zweimal beteiligt war ein Wettbewerbsverfahren anzustreben, nun aber anders behandelt werden soll, obwohl nichts anders ist!
 
@Knarzi81: Ich habe schon bei deinen Beitrag weiter unten gelächelt, das du Proprietäre Software mit Freier Software in einen Topf wirfst.

>>Bitte die Vergangenheitsvorm beachten, die W10 Thematik lass ich außen vor<<
Wie du wissen müsstest >konnten< Google oder die anderen "Beschwerdeführer" nichts an Windows ändern somit >gab< Windows vor wie und unter welchen Einschränkungen "Fremdsoftware" eingesetzt werden kann!
Anders als Android wo z.B. MS Office angeboten wird.
Auch der Vergleich mit einer Suchmaschine ist "sehr gewagt", besonders weil diese niemals andere Anbieter vollständig ausgebotet hat, bzw. sie gar nicht erst >zuließ<.

Aber du hast Recht und es entspricht meiner eigenen Behauptung:
"Google ist primär ein Unternehmen das seine Eigeninteressen verfolgt wie alle anderen auch."
Nur möchte man für Google das das nicht mehr so ist, sondern das Google uneigennützig Konkurrenten bevorzugt, eben als "Guter Samariter".
 
@Kribs: So lange folgendes gilt ist Android (TM) genauso unfrei wie Windows oder andere proprietäre Software!

http://www.heise.de/ix/meldung/Android-Was-Google-von-Samsung-und-HTC-verlangt-2112086.html

Das ist nämlich keine Freiheit. Das einzige was frei ist, ist AOSP, aber eben nicht Android (TM). Darum brauchst du da gar nicht lächeln, denn im Endeffekt ist es null Unterschied.

Und die jetzigen Beschwerdeführer können auch nichts an den verkauften Android(TM)-Geräten ändern, denn diese sind genauso fix wie ein verkauftes Windows. Und ja, es wird Office für Android angeboten. Aber was willst du damit sagen? Gab es keinen Firefox, Chrome, Opera oder andere Browser für Windows? Wurden diese nicht auch angeboten? Wo ist der Unterschied?

Und den Vergleich mit der Suchmaschine hast du immer noch nicht verstanden, denn es geht nicht um Konkurennten zur Suchmaschine, es geht um die die mit einer Suchmaschine gefunden werden müssen und die durch Zusatzdienste ausgebotet werden. Mensch, das kann doch wohl nicht so schwer zu begreifen sein...
 
@Knarzi81: Leider ist das wieder nur die halbe Wahrheit.

Android (TM) "Trade Mark" hierbei ist der Name durch Google geschützt nicht das BS, Google App (z.B. Play oder Maps) ist proprietäre Software.

Das BS Android ist, nach der Apache Software License Version 2.0 und GPLv2 License sowie der GNU GENERAL PUBLIC LICENSE, FREIE Software die von jeden eingesetzt und verändert werden kann, der Quellcode von Android ist öffentlich und kann von jeden bei der Android Building Group runtergeladen werden.

Derzeitiger stand Android 5.1.1
 
@Kribs: Ist eben nicht die halbe Wahrheit, sondern exakt das was ich geschrieben haben. Du solltest schon genau lesen, denn dann wäre dir der Teil mit AOSP nicht entgangen. Ändert aber eben nichts daran, dass das was im Laden liegt und mit Android(TM) beworben wird, eben nicht frei ist, weil es den Bedingungen von Google unterworfen ist und von diesen auch zertifiziert werden muss. Also nur eine Pseudofreiheit.
 
@Knarzi81: Nun damit muss ich dann annehmen das wir keinen Konsens herstellen können, was dann auch eine weitere Diskussion überflüssig macht.
Tut mir leid aber ich kann deine Sicht nicht teilen.

Ps. keins der minuse ist von mir.
 
@Kribs: Ich habe dir auch keine gegeben, war schließlich ne sachliche Diskussion. Du musst meine Meinung auch nicht teilen, reicht, wenn es andere tun. :P

http://www.gnu.org/philosophy/android-and-users-freedom.html
 
@Knarzi81: Erst mal Danke für den Link kannte ich nicht,
ich will/kann es nicht unwidersprochen stehen lassen,
der Inhalt währe richtig gut, wenn nicht die Fragestellung "Inwieweit respektiert Android die Freiheit seiner Nutzer?" vorweg ihn nicht einseitig machen würde.

Der Autor hat Recht,
"Android" so wie es beim Nutzer ankommt (Smartphone) ist kein Freies System, deckt auch nicht mehr die Lizenzen Für Open Source oder Freie Software ab, es ist sogar im mehrfachen Sinne proprietäre Software!
Auch ist Android in der Form ein höchst unsicheres System für den Nutzer was Sicherheit, Rechte und Nachhaltigkeit betrifft.
Weiter gebe ich dem Autor auch dem Sinn nach Recht, das eine Freie Plattform nur frei bleiben kann, wenn die Inhalte auch Frei sind, was wiederum bei Android "am Ende" nicht der Fall ist.
Niemand, mit zumindest Grundlegenden Kenntnissen, kann/sollte dem Wiedersprechen, leider unterstellt der Autor das das Grundsätzlich so ist.

Aber, das ist meine Kritik an dem Autor, er schmeißt alle unterschiedlichen Ebenen in einen Topf und schließt von der gesamten Gemengelage auf das BS Android.

Ebene 1: Android Bs (Freie Software)
Ebene 2: Google Android (TM) (geschützter Name)
Ebene 3: Google App (proprietäre Software)
Ebene 4: Hersteller + Android (TM) + Google App (proprietäre Software)
Ebene 5: Hersteller + Android (TM) + Google App + Hersteller Bloatware + Hersteller Maleware (einfach Krank "meine Meinung")

Ich mach es mir jetzt auch mal richtig einfach und gebe als Gegenbeweis seiner (Autor) Auffassung CyanogenMod an.
Aber das ist dann mit Anlauf ein Schuss von hinten ins Knie, weil die selben auch bewiesen haben wie man aus einer freien eine proprietäre Software macht.

Edit.: irgendwie krigt die Seite das "TM" nicht hin
 
@Kribs: ""Android" so wie es beim Nutzer ankommt (Smartphone) ist kein Freies System, deckt auch nicht mehr die Lizenzen Für Open Source oder Freie Software ab, es ist sogar im mehrfachen Sinne proprietäre Software!"

Exakt das war eben meine Aussage. Das einzige was frei ist, ist AOSP. Aber das ist nun mal kein Android, sondern lediglich eine Basis, die eben auch nicht Android heißt, sondern AOSP.

Ich meine, du beschwerst dich, dass der Autor alles in einen Topf wirft, nur machst du das eben auch, wenn du einfach sagst Android ist frei. Das ist aber eben nicht so, weil alles was sich Android schimpft eben unter Googles Lizenzzwang steht und somit nicht frei ist. Und da ist es wichtig zu differenzieren und Android und AOSP strikt auseinanderzuhalten.

Du darfst auch nicht CyanogenMod mit CyanogenOS in einen Topf werfen. Mod ist frei und wird wohl auch frei bleiben, OS dagegen wird so wie Android eben auch nur eine Pseudofreiheit werden, weil Cortana zum Beispiel garantiert proprietär integriert wird.
 
@Knarzi81: Sorry, ich kann dein Differenzieren das AOSP frei ist und Android nicht, nicht nachvollziehen, insbesondere deshalb nicht weil AOSP die Abkürzung von Android Open Source Project ist, nach deiner Definition ist AOSP auch nicht "Frei" weil es das Wort Android enthält das ja geschützt ist, beides bezeichnet die selbe Sache?

Wenn du bitte noch mal einen Schritt zurück gehst, die Ausgangslage der Diskussion war, das Google eine Marktbeherrschende Stellung beim Android BS hat.
Wir haben jetzt herausgearbeitet das Android/AOSP als Software auf der ersten Ebene Frei ist, erst die Hersteller die es auf ihre Smartphone bringen machen es zu proprietäre Software obwohl sie es auch anders könnten.

Jetzt mal ein Gedankenspiel:
Angenommen ein Hersteller nimmt nur das "Freie Android/AOSP BS" und spielt es auf seinen Smartphone ein (Nennt es stattdessen "MotDroid"), auch sind keinerlei App vorhanden nur eine Erklärung wie man sie sich aufs Smartphone holt (per USB vieleicht).
Würde ein solches Smartphone, das ja auf der Grundlage von Googles Android/AOSP basiert, auch der Marktbeherrschenden Stellung zugerechnet werden?

Die sich daran anschließende Frage ist, wer macht wenn überhaupt Google "Marktbeherrschend", Google oder die Hersteller?
Daraus folgt weiter, wen muss man reglementieren Google oder die Hersteller?
 
@Kribs: Wenn von Android die Rede ist, dann rede ich immer(!) von Android(TM), denn alle Systeme die nur AOSP verwenden, dürfen eben nicht Android heißen, auch wenn das A für Android steht. AOSP ist eben kein Android, es ist nur ein Teil von Android. Der Name Android ist und bleibt ein geschützter Markenname, welche nur und ausschließlich für Google zertifizierte und lizenzerfüllende fertige Betriebssysteme genutzt werden darf. Und da ist egal ob das A in AOSP für Android steht, es ist kein Android. Darum muss immer zwischen Android, das was auf den Geräten dann läuft und AOSP, was die Basis für ein Android oder alternative Systeme darstellt - aber eben nicht wirklich lauffähig ist - unterschieden werden.

Und so lange Google die Markenrechte für Android hat und die Lizenzbedingungen diktiert, ist auch Google der, der marktbeherrschend ist. AOSP-basierende alternative Systeme unterliegen nicht dem Google-Fittich und fallen somit auch raus. Schließlich geht es ausschließlich um die Bedingungen, welche Google an den Namen Android bindet und welche das System dann unfrei machen.
 
Ich verstehe das ganze nicht. Google hat sich dieses Betriebssystem ausgedacht und kann damit doch bitte machen was es will. Genauso wie die Google-Suche. Es ist deren Programm und wenn sie dort ihre eigenen Dienste hervorheben wollen, dann sollen die das doch wohl machen dürfen. Wenn es die anderen nicht schaffen, beliebt zu werden, dann ist das doch deren eigenes Problem.

Wenn Becker A super Brötchen macht, alle dort einkaufen, A reich wird, eine Kette auf macht und bald überall Bäckerstuben von A vertreten sind, werden die dann auch gezwungen, Brötchen von unbeliebtem Bäcker B zu verkaufen?
 
@Forside: Wenn Bäcker A eine Markt beherrschende Stellung hat, ja.
 
@Forside: Microsoft hat auch Windows gemacht und gedacht dass sie machen können was sie wollen - auch da hats Beschwerden gegeben
 
@Forside: Google hat es sich nicht ausgedacht, sie haben es aufgekauft... ;)
 
@Forside: Nein, Bäcker A wär dann nicht gezwungen, Brötchen von Bäcker B zu verkaufen. Problematisch wird es erst, wenn Bäcker A z.B. auch gleichzeitig noch lokaler Zeitungsverleger ist, und dadurch andere lokale Zeitungen benachteiligt werden.

Bei Android wäre halt die Frage, ob andere (russische) Suchmaschinen durch die vorinstallierte Google-Suche-App benachteiligt werden, eine Frage, die man dann aber sicherlich auch bei Windows 10 stellen könnte.
 
@Overflow: Sobald Windows 10 oder nachfolgende mit ihrer Suchintegration einen entsprechenden Marktanteil haben und es tatsächlich dann ebenfalls anderen zum Nachteil wird, werden sich die auch wieder auf Ärger einstellen müssen.
 
@Overflow: Die spannendere Frage ist, ob demnächst Microsoft durch Google unangemessen benachteiligt ist, weil Google Now vorinstalliert ist, obwohl Cortana auch verfügbar ist ...
 
Vor nicht allzu langer Zeit hat Google doch den Zwang gelockert oder aufgehoben, die Gapps vorinstalliert mit auszuliefern, wenn ich mich recht erinnere.

Abgesehen davon fragt mich mein Android, mit welcher App ich welchen Inhalt öffnen will, bei Karten habe ich alle installierten Apps zur Auswahl, die damit umgehen können - nicht nur google Maps.
 
@max06.net: Der User muss aber diese Apps erstmal installieren, was er nicht tut, wenn Google seine gleich mitliefert. Da hilft auch die Abfrage nicht.
 
Das Problem das ich hier sehe (wäre bei ios und wp nicht anders) ist dass der User zwischen unzähligen Apps wählen müsste und die meisten einfach nur surfen, emails lesen und navigieren wollen.
 
@Ludacris: Wie kann Auswahl ein Problem sein????
 
@TiKu: Weils nervt und einen oft erschlägt. Optional viel auswahl zu haben, das ist schon super. Aber wenn sich ein 08/15 User ein Smartphone kauft, soll das einfach gleich funktionieren, ohne, dass man ewig erstmal zig apps laden muss, oder man beim einrichten erstmal 10 abfragen abarbeiten muss.
Es gibt halt 2 kategorien von Usern.
-User hat Ahnung -> braucht keine Hilfe bzw. vorauswahl, läd sich einfach das runter, was er braucht.
-User hat keine Ahnung -> dem würde auch eine vorauswahl nichts helfen. Hauptsache das Teil funktioniert. Die Vorauswahl verwirrt nur und es wird einfach ohne Verstand irgendwas ausgewählt.
 
@TiKu: Ab einem gewissen Punkt ist Auswahl IMMER ein Problem. Besonders dann, wenn es zu viele Möglichkeiten gibt oder man gar nicht weiß weshalb man was wählen sollte.

Darüber gibt es ein ganzes Buch: Das Paradox der Wahl.
Auch geflügelte Worte wie "Die Qual der Wahl" und "Weniger ist mehr" kommen nicht von ungefähr.

Beispiel Smartphones: Bei Smartphones mit iOS kannst du die aktuellen Modelle an einer Hand abzählen. Bei Androids brauchst du schon Tabellenkalkulationsprogramme. Und wenn man sich dann für irgendwas entschieden hat, bleibt immer die Frage ob nicht doch ein anderes besser gewesen wäre. Nicht wenige ärgern sich hinterher, das vermeintlich falsche Modell genommen zu haben, oder scheuen von vornherein die Entscheidung. Bei iPhones muss man sich nur entscheiden mit oder ohne "s", "Plus" oder nicht. Bei der Speichergröße wird nochmal geschaut, was der Geldbeutel sagt. Fertig ist der Lack.

Klar es gibt Leute die wissen, was sie wollen. Die meiden dann Anbieter XY wegen geringer Auswahl, aber diese stellen eine Minderheit dar.
 
@crmsnrzl: Die Frage, ob nicht letztlich doch ein anderes Gerät besser gewesen wäre, stellt man sich doch genauso beim iPhone. Es sei denn, man ignoriert den Umstand, dass es neben iOS noch andere Systeme gibt, die durchaus besser sein können.
 
@TiKu: nein, witzigerweise stellt wich diese Frage eben nicht mehr wenn man sich für Apple entschieden hat. Man sucht ein neues Handy und sieht sich jetzt mit einer Flut von Infos konfrontiert. Dabei muss aber auch erstmal wissen wo man fundierte Aussagen bekommt. Dann kommt noch die eierlegende Wollmilchsau dazu, schliesslich stellt sich die Frage nach einem neuen Handy nicht wenn man nur SMS und telefonieren, etwas Surfen/Email will. Macht man Schnappschüsse kommt die Kamera dazu...., dann noch liebgewonnene Apps (unter welcher Version laufen sie...).
Bei Apple habe ich ein aktuelles Handy (ok, jetzt in 2 Versionen) und die älteren Geräte werden günstiger. Im Androidlager zwar auch aber alleine Galaxy gibt es in ?Ausführungen und ich habe beim Kauf schon das Gefühl was altes gekauft zu haben. Updates ist auch so ein Problem.
Bei Apple brauch ich mich nicht entscheiden, es gibt nur Friss oder Stirb. Bei Apple werden auch noch hundealte Geräte mit Updates versorgt auch wenn nicht alle Feature dann mit angeboten werden. Die Geräte funktionieren untereinander. Service/Kundenzufriedenheit auf sehr hohem Niveau.
Sry, aber wer einfach unvoreingenommen nach einem Handy sucht und eine Suchmaschine befragt, schaut sich zumindest Apple an.
 
@Yepyep: Eben weil es bei Apple nur friss oder stirb gibt und die Geräte allenfalls untereinander funktionieren, fällt die Entscheidung gegen Apple extremst leicht. Aber gut, manche gehen ja auch freiwillig ins Gefängnis, weil sie mit der Freiheit nicht klarkommen.
 
@TiKu: Frage mal iEnzo, ob er sich diese Frage stellt...

Und ob "iPhone oder Android" ist für wesentlich Teile der Bevölkerung eine leicht zu treffende Entscheidung. Für viele sogar längst entschieden und völlig indiskutabel. Ganz zu schweigen von denen, bei denen der Geldbeutel die Entscheidung im Vorfeld trifft.

Aber das alles ist nichts Smartphone oder IT-spezifisches. Die gleichen Effekte treten auch bei der Wahl der Eissorte auf.
Oder beim Klamottenkauf.
Bluse in 9 Farben. Es wird ewig überlegt, welche Farbe einem besser steht.
Am Ende wird keine gekauft, weil man sich nicht entscheiden konnte oder man kauft eine und überlegt noch auf dem Heimweg ob nicht vielleicht die andere Farbe einem besser gestanden hätte und ist irgendwie doch nicht so richtig zufrieden. Auch hier gibt's ein paar, die sagen: "Die Farbe isses!", aber das sind wenige.
Bluse in 3 Farben. Die 1. gefällt einem nicht, die 2. steht einem nicht, die 3. wird gekauft. Kunde geht zufrieden heim. Dass die Hälfte der Blusen aus Fall 1 vielleicht sogar schöner aussahen oder besser gestanden hätten, ist egal. Die Entscheidung war leicht in Fall 2 und man hat die beste Option aus der vorhanden Auswahl gewählt.

Das geht soweit, dass der Mensch dazu tendiert, zu dem "schlechteren" Produkt zu greifen, nur weil ihm da die Entscheidung einfacher fällt.

Nachtrag: Keine Auswahl darf auch nicht sein. Der Kunde muss das Gefühl haben, er hätte die Wahl, aber diese Wahl muss ihm leicht fallen.
 
@TiKu: Dein Vergleich hinkt (wie üblich).
Wenn du schon Gefängnis mit Freiheit vergleichst, dann richtig:

Wenn ich die Wahl zwischen einem:
5 Sterne Gefängnis mit Fernsehen, Verpflegung und eigenem Personal habe
ODER
In Freiheit unter einer Brücke schlafe, wo ich angst haben muss, dass ich ausgeraubt, geschlagen oder gar getötet werde....

ICH würde weiterhin das 5 Sterne Gefängnis wählen! :D
 
@thescrat: Dein Vergleich hinkt (wie üblich). Die Realität sieht eher so aus, dass du im Gefängnis gef***t wirst, während du in Freiheit Luxus hast.
 
@TiKu: Für den einen oder anderen wäre das ein Grund das Gefängnis zu wählen.
 
@TiKu: Siehe ^^ ..... im Gefängnis sind das, was du gef***t nennst, gewollte! Liebesdienste (natur!!).

Und solltest du in deiner Luxuswelt mal gef***t (eher vergewaltigt) werden, dann hoffentlich mit Schutz, weiß Gott was du dir sonst alles einfängst! hahaha

Du hast den Schuss wirklich nicht gehört!
 
@TiKu: in dem du aus 100 schlechten apps die eine Brauchbare suchen musst und dies kann schwer sein wenn man sich nicht auskennt...
 
Google muss sich nun wirklich nicht wundern. Sie haben selbst mit ausgeteilt und nun sitzen sie eben auf der anderen Seite. So schnell kann es gehen:

http://www.computerwoche.de/a/google-mischt-bei-browser-wettbewerbsbeschwerde-gegen-microsoft-mit,1888257

http://www.golem.de/0605/45030.html
 
@Knarzi81: Die Retourkutsche dafür ist aktuell eher, das Microsoft die EU zu Untersuchungen gegen Google anstiftet ;)
 
@Overflow: Ich weiß. Da hatte Google aber auch kein bisschen mitgedacht, dass es ihnen auch mal so gehen könnte. :)
 
Tja, die Google Apps sind aber irgendwie auch alle ziemlich genial. Ob Maps, Notizen (früher keeps) Übersetzer, YouTube, Fotos, GMail, Drive nutze ich fast täglich. Wohingegen für Chrome, Music, Kamera alternativen zum Einsatz kommen.
Hangouts würde ich gerne öfter nutzen, aber es hat zu wenig User...

Sofern man nicht abgehalten wird, alternativen zu installieren, ist das ganze eigentlich kein Problem.
Bei Apple hingegen wird man ja eben oft daran gehindert.
 
@FatEric: Ich nutze lediglich den Übersetzer und Hangouts. Beim Rest finde ich Alternativen besser. Eigentlich finde ich auch bei Hangouts die Alternativen besser, aber bei den Messengern geht es ja auch danach, was die Freunde nutzen.
 
@FatEric: Ich nutze eigentlich nur GMail (noch, will wegen fehlendem exchange active sync irgendwann wechseln), die Suche, Maps und YouTube täglich. Die Dienste sind gut, keine Frage. Es geht aber in diesem Fall eher um die Ausnutzung einer Marktbeherrschenden Stellung, weshalb da ein Einschreiten durchaus ok ist.
 
Das wäre so wie wenn man VW zwingt ihre Autos kompatibel mit BMW-Vergasser zu machen.
 
@harrywiens: Es wäre eher so:
VW stellt ein neues Auto her. Den GW Volf. Es gibt ihn nur in einer Variante und zwar mit Vollausstattung, schicke Sitzbezüge, Radio, Navi - whatever. Alles schon drin und von VW auf Kompatibiltät getestet.
Der GW Volf ist günstig also kaufen es alle wie geschnitten Brot - er erreicht eine Marktabdeckung von 80% in seinem Marktsegment. Jetzt kommt ein Radio/Navi/Sitzbezüge Hersteller und beschwert sich das da alles schon mit an Board ist aber halt nicht von ihm und das die Kunden deswegen nicht die Wahl haben.
 
@harrywiens: Wie gut, dass Logik nicht die Stärke ist. Was für ein selten dämlicher Vergleich, welcher hinten und vorne nicht passt... Hat VW 80 - 90% Marktanteil? Ist BMW ein reiner Zubehörhersteller? Wenn man einen Sachverhalt nicht versteht, ist es nicht immer ratsam, sich dazu zu äußern...
 
@harrywiens: Nein, das ist eher als ob VW 80% aller Straßen in Deutschland baut und zugleich auch Autohersteller ist. VW erlaubt ab sofort nur noch eigen Fahrzeugen, die von VW gebauten Straßen zu nutzen.
 
@harrywiens: dein Vergleich ist völlig unzutreffend und passt nicht im Geringsten.
 
Ein Angriff auf den Richtigen mit der falschen Begründung.
 
"Da werden die Behörden hellhörig, wenn der eigene Kartendienst, die Suchmaschine und auch die Video-Plattform YouTube quasi immer zur Standardausstattung gehören, die die Geräte-Hersteller ihren Kunden mit vorsetzen müssen."
Ist doch Blödsinn. Die Hersteller können frei entscheiden, ob sie die Goolge Apps mit drauf packen oder nicht. Ein "müssen" gibt es hier nicht!
Lediglich gilt im Großen und Ganzen: Entweder alle oder keine der Apps.

Sie haben also durchaus die Wahl, die Geräte mit anderen Apps als denen von Google auszustatten oder auch ganz ohne entsprechende Apps auszuliefern (auch wenn beides bei den meisten Kunden eher wenig Anklang finden dürfte).
 
@Scaver: Das nennst du Wahl? Wenn sie sich statt Maps Here.com ausliefern wollen, aber alles andere von Google sein soll, dann dürfen sie das nicht. Dann dürfen sie es nicht mal Android nennen. Und das soll dann eine Wahl sein? :D
 
@Knarzi81: Wo ist denn das Problem? CM macht es (sogar in Kooperation mit deinem geliebten MS), Amazon auch. Es gibt für jede App ein (zugegebenermaßen meist schlechteres) Pendant, es gibt den Amazon Appstores als Ersatz für den PlayStore... Worin genau besteht der Zwang, die GApps vorzuinstallieren?
 
@nicknicknick: Wieso ist denn dann das Netz voll mit Lösungen damit, wie man die Playservices und den Store nachinstallieren kann? Die Apps sind erstmal egal, primär geht es um den Store, aber den Store gibt es nicht ohne Apps. Und keiner von den genannten ist wirklich erfolgreich. Jeder mit CM-Mod installiert sich hinterher die Playservices und das was da mit dranhängt.
 
@Knarzi81: Soweit ich das mitbekommen habe sind die Fire Tablets relativ erfolgreich und da ist wohl nicht so viel mit nachinstallieren. Fakt ist, dass man im Amazon Appstore fast alles bekommt was es für Android gibt, teilweise sogar günstiger bzw. komplett kostenlos. Ne wirklich gute Alternative zu YouTube, Maps, Gmail oder Google Now zu findet halte ich persönlich für schwieriger, auf den PlayStore könnte ich noch am ehesten verzichten.
 
@nicknicknick: "Es gibt für jede App ein (zugegebenermaßen meist schlechteres) Pendant" - finde ich nicht aber das ist immer auch Geschmackssache.

Ohne die GApps darf es nicht Android genannt werden, Playstore ist für die meisten die erste Anlaufstelle für Apps bzw. diese werden nur da aktuell gehalten. Solche Geräte verkaufen sich daher in der Regel eher schlecht.

Der Amazon Store ist zwar ein eher postitives Beispiel aber auch da bekommen man nicht alles und ist nicht so aktuell. Auch wenn Amazon da stark Werbung macht/mit kostenlosen Angeboten versucht zu locken kann man die Nutzer nur schwer überzeugen, Amazon hat jedoch auch das passende "Kleingeld" und das haben viele anderen Firmen eben nicht.
 
@PakebuschR: Ich habe deinen Kommentar gelesen und frage mich, was genau jetzt dein Punkt sein soll. Entweder GApps sind unverzichtbar, weil im Amazon Appstore "nicht alles" bzw. nicht alles aktuell ist" (was in Konsequenz übrigens bedeutet, dass WP vollkommen inakzeptabel wäre, da es dort ja noch wenige gibt als bei Amazon) oder es geht eben doch ohne, wie du am Anfang deines Kommentars andeutest. Wasch mich aber nach mich nicht nass geht halt nicht ;)
 
@nicknicknick: Es geht ja nicht allein um die Google Apps und bei WP wird ja gerade der App Mangel kritisiert. Die Google Apps sind nicht unverzichtbar aber der Play Store ist halt die Nr.1 und ohne Android als namen verkauft es sich eben schlechter.
 
@PakebuschR: Ok, dass der Name Android und die GApps einen gewissen Verkaufspreis setzen sehe ich ähnlich, aber einen wie auch immer gearteten Zwang daraus abzuleiten der ein Kartellamtsverfahren rechtfertigen würde halte ich angesichts der Konkurrenz durch andere große Player auf allen Ebenen (Amazon, Microsoft und Samsung bieten Appstores bzw. Alternativen für nahezu alles an und werden dabei im PlayStore sowie durch die Struktur von Android nicht behindert) für deutlich überzogen.
 
@nicknicknick: Beim Desktop Windows gab es daneben auch Apple MacOS/Linux, andere Browser aber der Marktanteil ist hier halt entscheidend und da ist Google mit Android im mobilen Bereich heute in einer vergleichbaren Situation wie MS auf dem Desktop.
 
@PakebuschR: Und hat MS auch einen Appstores mitgeliefert, der allen Wettbewerbern diskriminierungsfrei zur Verfügung stand? Konnte man im IE die Standardsuchmaschine auf Google stellen? Generell das System modifiziert ausliefern? MS hat auf allen Ebenen den Wettbewerb behindert, all das tut Google eben heute nicht, weil sie wissen dass das eine Ausnutzung ihrer marktbeherrschenden Stellung wäre.
 
@nicknicknick: Bei MS gab es bis vor kurzem garkeinen Store und dieser spielt derzeit auch noch keine ernstzunehmende Rolle, unterscheidet sich aber auch nicht viel vom Android/iOS Store. Konnte man im IE die Suchmaschiene damals nicht ändern? (ist schon zu lange her)

MS koppelt/e den IE sowie Media Player mit Windows, das selbe tut Google mit ihren Diensten auch bei Android und hat nun eben auch entsprechende Marktanteile.
 
@PakebuschR: Schon mal ein Gerät von Samsung im Auslieferungszustand gesehen? Da ist alles mögliche vorinstalliert, sowohl von Google als auch Samsung und anderen Anbietern (auch MS), als Standardapps (Browser, E-Mail, Messaging, Appstore) sind NICHT die vom Google eingestellt. Bei Windows war der IE nicht einfach nur neben anderen vorinstalliert, sondern wurde (obwohl vorher Netscape vorherrschend war) über die Bündelung (die viel weiter ging als eine bloße vorinstallation) erst in den Markt gedrückt.
 
@nicknicknick: Bei Windows haben die Hersteller doch schon immer alles mögliche vorinstalliert auch wenn das nicht immer im Sinne des Kunden geschah/geschieht, wo ist da nun der Unterschied und was hat das mit dem Thema zutun? Natürlich kann Samsung alles mögliche vorinstallieren aber die Google Apps müssen eben bleiben und zum teil entsprechend platziert werden auf dem Homescreen.
 
@PakebuschR: Es geht im Fall Android nicht um bloßes Vorinstallieren. Welcher Browser ist bei einem Samsung-Smartphone der Standardbrowser? Welcher Mailclient? Welcher Appstore wird prominent in den Vordergrund gestellt? Nicht die von Google, obwohl sie in meinen Augen in allen Fällen die bessere Wahl wären. Klar schreibt Google vor, dass die eigenen Dienste nicht weggelassen werden dürfen. Ist ja nur logisch, schließlich ist es zu einem guten Teil ihre Entwicklungsarbeit.

Und nun zum Vergleich mit MS: MS hat Herstellern tatsächlich untersagt, einen anderen Browser zu installieren. Compaq wurde beispielsweise die Vertriebslizenz für Windows entzogen, weil sie Netscape statt IE vorinstalliert hatten. Wenn George Bush nicht (nach massiven "Wahlkampfspenden") den Chef des Kartellamtes ausgetauscht hätte, wäre MS wegen dieser und anderer Praktiken aufgespalten worden.
 
@nicknicknick: Es geht darum "dass der Konzern verschiedene andere Dienste aus eigenem Hause eng an den jeweiligen großen Service koppelt." sowie "der eigene Kartendienst, die Suchmaschine und auch die Video-Plattform YouTube quasi immer zur Standardausstattung gehören, die die Geräte-Hersteller ihren Kunden mit vorsetzen müssen.". Natürlich ist Android ihre Entwicklung aber ab einem gewissen Marktanteil gelten da halt strengere Regeln was MS schon zu spüren bekommen hat.
 
@PakebuschR: Hast du meinen Kommentar überhaupt gelesen? MS hat die Hersteller massiv unter Druck gesetzt, keinen anderen Browser vorzuinstallieren! Bei Android ist (zumindest beim größten Hersteller) Chrome nicht einmal der Standardbrowser und es kostet einige Mühe, alles auf ihn umzubiegen (bzw. geht sogar nicht vollständig, siehe Ultra-Energiesparmodus). Kann man in keiner Weise vergleichen.
 
@nicknicknick: Es geht in diesem Fall allein um das koppeln der Dienste/Apps. Das was MS damals gemacht hat bzw. machen wollte macht das was Google heute macht doch nicht weniger schlimm. (ob das nun richtig ist oder nicht wird allerdings noch entschieden) Samsung übt durch ihren Marktanteil mit/durch Android Geräte/n selbst übrigens auch schon einen gewissen Druck auf Google aus.
 
@PakebuschR: Sehr richtig gesagt, die Marktposition ist durch die Stärke Samsungs kaum mit der von MS bei Windows vergleichbar. Insofern sehe ich auch kaum eine Ausnutzung der marktbeherrschenden Stellung, ganz einfach weil das System so offen ist. Ein paar vorinstallierte Dienste mit höchst unterschiedlichen Nutzungsgraden sind eine eher schwache Begründung.
 
@nicknicknick: Aber auf Samsung Geräten (der Marktanteil bezieht sich auf die Geräte) läuft halt überwiegend Android und Android "gehört" Google welche mit dem OS den mobilen Markt "beherrschen". Wenn jezt DELL 80% Marktanteil mit ihren Windows Geräten hätte wäre MS deshalb doch auch nicht aus dem schneider.
 
@PakebuschR: Es wird dich erstaunen aber MS Windows hat auf Desktops immer noch eine marktbeherrschende Stellung. Klar, das ist wegen der mobilen Geräte nicht mehr so bedeutsam wie vor 15 Jahren, aber WENN sie diese so ausnutzen würden wie damals, dann könnte es immer noch ein Kartellverfahren geben. Und genau das ist der Punkt:
Es geht NICHT NUR um den Marktanteil! Es geht um die AUSNUTZUNG der marktbeherrschenden Stellung mit dem Ziel, den fairen Wettbewerb auszuhebeln.
MS tut das heute nicht mehr (auf jeden Fall nicht so aggressiv und schamlos wie früher), deswegen haben sie auch kein Problem mit den Behörden.
Und Google tut es (IMO) auch nicht. Jedenfalls nicht so, wie es MS vor 15-20 Jahren praktiziert hat (und übrigens dennoch nicht zerschlagen wurde). Samsung hat sehr viel Einfluss auf die Entwicklung, kann konkurrierende Apps vorinstallieren, einen anderen Appstore promoten, sogar proprietäre Systeme (Gear), die in Konkurrenz zu Android (Wear) stehen über Android pushen. Wo genau ist da eine Behinderung des Wettbewerbs?

Wer das Vorgehen der Kartellbehörden in Bezug auf die damaligen Praktiken anschaut und dann guckt, was man heute Google vorwerfen kann, muss zu dem Schluss kommen, dass bei fairer Betrachtung und Gleichbehandlung eine wie auch immer geartete Strafe gegen Google vollkommen absurd wäre.
 
@nicknicknick: "Und Google tut es (IMO) auch nicht."
- das entscheidest aber nicht du oder ich.

"Jedenfalls nicht so, wie es MS vor 15-20 Jahren praktiziert hat"
- wie ist doch auch egal, entscheidend ist ob sie es tun, das ist aber noch garnicht entschieden.

"Samsung hat sehr viel Einfluss auf die Entwicklung, kann..."
- kann die Google Apps dennoch nicht aus dem OS schmeißen ohne auf das "Android" zu verzichten.
 
@PakebuschR: Doch, über mein Urteil entscheide ich. Sogar ganz alleine. Deswegen stand da ja auch IMO, falls du nicht weißt was das bedeutet kannst du ja Google fragen. Oder Bing.

Nein es ist nicht egal. Ich habe dir die wesentlich wettbewerbswidrig Praktiken von MS erläutert, MS hat keine Strafe bekommen, also dürfte Google mit einfacher Vorinstallation von ein paar Apps erst recht keine Probleme bekommen. Reine Logik, da muss man gar keine besonderen Sympathien für Google haben um das objektiv erkennen zu können.

Aus dem OS schmeißen nicht, eigene oder fremde Alternativen prominenter platzieren aber schon. Muss ich dir nochmal zum Vergleich Beispiele wirklich wettbewerbswidriger Praktiken aus Fällen in der Vergangenheit bringen oder siehst du endlich mal ein, dass du dem nichts entgegensetzen kannst?
 
@nicknicknick: Das kannst du natürlich aber deine Meinung ist dabei nicht ausschlaggebend.

MS hat keine Strafe bekommen? http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/eu-verdonnert-microsoft-zu-561-millionen-strafe-a-887199.html
 
@PakebuschR: Da hast du was falsch verstanden (Und der SPON-Artikel hat das Thema auch nicht besonders treffend dargestellt). Die Strafe bezog sich auf das Nichteinhalten eines von Microsoft selbst angebotenen Kompromisses. Siehe hier: http://goo.gl/NE65tj
 
@nicknicknick: Auch dort wird von früheren Strafgeldern berichtet, um weiteren Strafen aus dem Wege zu gehen schlug MS die Browserauswahl vor mit der sich die EU dann zufrieden gab. Ähnlich konnte das vielleicht bald bei Google ablaufen auch wenn das den Nutzer wohl eher weniger gefällt aber bisher ist da noch alles offen.
 
@PakebuschR: Stimmt, da ging es aber um Windows Server und die Mediaplayer-Geschichte. Wegen der Browsersache gab es nur diese freiwillige Vereinbarung, die MS dann gebrochen hat.
Ich hoffe, dass es eine sinnvolle Lösung gibt die den Nutzerkomfort nicht einschränkt.
 
Kommt mir bekannt vor war da nicht mal was mit Microsoft und Spezielle dem Internet Explorer wo es seitens der EU zu so Sinn befreiten dingen Kahm wie die Browser Choise.
Wenn Microsoft nicht damals gestoppt worden währe würde heute keiner wirklich über Google reden da würde jeder Bing als suche und für Karten nutzen.
Die Marktbeherrschende Stellung hatte Microsoft ja mit Hotmail, Outlook/Outlook Express, Windows, Sky Drive und Internet Explorer alles was jetzt ab Windows 8 eine Tiefe Integration erfahren hat gab es ja schon.
Da hat es Google klar besser gemacht es einfach alles so im Paket verpackt und dem Kunden Vorgesetzt genauso wie Apple die dann als Nächstes dran sein müssten sofern die jeweiligen Behörden nicht aus Fan Boys bestehen oder sogar auf der Gehaltsliste stehen.
 
@Freddy2712: Was hat Google besser gemacht, die sind doch auf genau dem selben Weg wie MS damals, die wurden damals ausgeremmst und nun passiert bei Google vielleicht das selbe.
 
@PakebuschR: Microsoft macht immer den selben Fehler das man es alles Nach und Nach macht und dummerweise alles und jeden genau Informiert was drin ist.
Google und Apple machen einfach schmeißen ein fertig System mit zig Integrationen die kaum zu Entflechten sind ohne die Fehlerfreie Lauffähigkeit zu Riskieren.
Wobei dieses bei Android noch recht gut geht bei Apple keine Chance da passt Apple eine Software nicht mehr wieso auch immer jedes ans Internet angeschlossene Gerät bekommt einen Kill Code und die Software ist unwiederbringlich weg, Ok wurde dafür bezahlt erstatten die wohl das Geld aber dennoch mein Gerät meine Entscheidung was für Software rauf oder runter kommt.
Google behält sich dieses Recht auch vor aber bisher wurde das noch nie gemacht bei Apple geschah dieses aber schon einige male.
Aber Microsoft kann generell nichts Richtig machen sieht man ja mit Windows 8/8.1 und 10 was bei Google und Apple Toleriert wird weil ist generell Gut bei Apple sogar dann Geil und Innovativ obwohl es mehr wie nur Grenzwert hat und eigentlich gegen jedes geltende Recht verstößt.
Aber bei Microsoft ist es dann immer Schlecht und Gesetzwidrig da steckt soviel Geld hinter das was da Teils mit Microsoft gemacht wird würde bei Privat Leuten als Mobbing und Psycho Terror gewertet aber da es eine Firma ist sieht es anders aus.
 
Finde es eh als Rechtlich Illegal die Zwangs Apps die immer Vorinstalliert sind und sich viel sogar nur mit Fachkenntnis per Rooten entfernen lassen.

Das heißt Leute die nicht wissen wie man ein Handy Rootet um die Apps dauerhaft Zu Löschen, werden die Apps immer aufgezwungen auch nach der Deinstallion bleibt die Normale Version drauf. Und das darf doch nicht sein.

Daran muss man auch sagen wie schlecht die Apps von Google sind, den wenn die Apps sehr gut laufen und ihre Funktionen Erfüllen dann würden die Nutzer es Freiwillig Downloaden. Das scheint wohl nicht zu sein, weil sonst gibt es ja keinen Grund der Zwangsmassnahme.
 
Irgendwie bekloppt daß man praktisch alles machen darf bis man damit Erfolg hat und einem dann genau dieses Erfolgskonzept um die Ohren geschlagen bekommt.
Entweder ist etwas erlaubt oder eben nicht, aber genau die gleiche Strategie abhängig vom Marktanteil zu beurteilen ist völliger Humbug, besonders wenn sie an der Strategie seit Markteintritt praktisch nichts geändert hat.

Ein Standard sollte wirklich für alle ausreichend sein.
 
Also Android lässt sich auch komplett ohne irgendwelche Google Dienste, Apps oder sonstigen Schnickschnack nutzen. Wenn die Gerätehersteller davon keinen gebrauch machen ist es doch nicht die Schuld von Google.
 
@winfuturemann2: Dann darf jedoch der Name Android nicht genutzt werden, den Playstore kann man zwar Nachinstallieren aber dann müssen auch "alle" anderen Google Apps wieder mit drauf. Unter anderem Namen verkaufen sich die Geräte schlechter und so einen Store muss man erstmal aufbauen, da ist Amazon heute noch dran und versucht mit kostenlosen Apps Kunden zu locken, ist ein eher positives Beispiel aber Amazon hat auch die Kohle dazu.
 
Das ist doch totaler Humbug? Wenn ich mit Google suche, möchte ich auch google maps, warum sollte man mir da MapQuest oder Bing oder sonst was anzeigen?

Ich persönlich suche mit Bing, navigiere mit bing / here und nutze auch sonst fast alle MS-Dienste. Wäre komisch wenn Bing mich jetzt zu google-maps schickt, dort könnte ich die adresse gar nicht in meinen Favoriten speichern.
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