Rückkehr der Freileitung soll Glasfaser-Ausbau billiger machen

Damit der Ausbau von Breitband-Zugängen billiger und damit hoffentlich schneller durchgeführt wird, soll ein neues Gesetz die Verlegung von Glasfaser-Kabeln vereinfachen. Das könnte unter anderem dazu führen, dass bald wieder Leitungen an Masten ... mehr... Straßenlaterne, Mast, Freileitung Bildquelle: MdE (CC BY-SA 3.0) Straßenlaterne, Mast, Freileitung Straßenlaterne, Mast, Freileitung MdE (CC BY-SA 3.0)

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So ein Schwachsinn, Vorgehensweisen von 1950. Hauptsache billig, hohe Folgekosten sind völlig egal.
 
@Butterbrot: Du willst lieber keine Leitung als eine oberirdische Leitung? Sorry, da kann Dir wohl kein Mensch zustimmen, der auf dem Land wohnt.
 
@Nunk-Junge: absolut richtig :) vielleicht eine dumme frage: wieso wurden damals beim verlegen unter die erde keine leerrohre dazu gelegt? wären damit nicht praktisch alle probleme gelöst gewesen?
 
@Mezo: Ich kann nur raten: Weil es billiger war. Und da sind wir nicht besser geworden. Selbst heute werden in neu erschlossenen Baugebieten noch Kupferkabel gelegt. Nicht ohne Grund ist Deutschland heute so abgeschlagen was Telekommunikation betrifft.
 
@Nunk-Junge: überirdische LWL-Kabel? ok bei uns steht sogar noch die Stromversorgung überirdisch, aber LWL am Mast? wie witterungsbeständig und strapazierfähig gegen Wind und Wetter ist so eine Leitung überhaupt?

Wo kommen die Spleißboxen hin? da, wo der BND wie im Ami-Film per Hebebühne dran rumfummeln kann und der "Arbeiter" nach jedem Unwetter neue Kabel ziehen muß?

sowas gehört unter die Erde, sonst macht ein Stürmchen der versprochenen Erderwärmung aus dem flotten LWL ganz flott das Tal der Ahnungslosen.

bei den Amis rast ein Vollpfosten gegen sein hölzernes Gegenstück und ein halber Block hat schlagartig keinen Strom mehr.

... Klasse Idee bezüglich Schnelligkeit aber dauerhaft betrachtet isses mal wieder ne Niete.
 
@Mezo: Weil da keiner dran gedacht hat?
Wie hätte man das damals den auch nur erahnen können?
 
@Speedp: ich weiss ja nicht wie es damals ablief (muss wohl vor meiner zeit gewesen sein), aber wieso hatte man damals das geld dafür und heute kommen wir auf keine lösung was glasfaster betrifft?
 
@Mezo: Was es nicht die Tiefbaukosten sind, das ist nur dummes geschwätz hauptsächlich der Telekom. Und jeder Dussel blabbert es nach. Einmal weil die ein Monopol auf das Kupfernetz hat, was andere mit nutzen dürfen. Und zum anderen liegt es tatsächlich an unserer Förderung so unlogisch das auch klingt. Es gibt nun einmal mehr subvention wenn mehr Menschen angebunden werden und eben das ist in der Stadt schneller möglich als auf dem Lande. Und eben auch über Kupfer als über Glasfaser. Viktoring an, Bumm mehrere tausend mit schnellen Internet, Auflage erfüllt schon fließen Gelder. Also die nächsten tausend versorgen mit minimalen Aufwand. Hier geht es ausschließlich ums schnelle Geld mehr nicht.

Es hat nix damit zu tun, dass es sich nicht rentiert, oder es zu ländlich ist, oder das lächerlichste, es schon komplett ausgebaut ist und nur die Haus/Wohnungsbesitzer nicht zahlen wollen. Es hat nur damit was zu tun, dass auf anderen Wege schneller und einfacher mehr Geld zu machen ist. Und eben Gerade über Kupfernetz, welches aber nie unter den Großen Anbietern aufgeteilt wurde.
 
@daaaani: Darf ich fragen, welche Subventionen Du da meinst? Und eine weitere Frage stellt sich mir: Wenn es nicht die Baukosten sind und es "nur" wegen den "Subventionen" ist, warum bauen die anderen Anbieter des Marktes das Netz nicht aus?
 
@topsi.kret: Welche Subventionen? Liest du Zeitung? Kennst du Google, ich bin nämlich keine Suchmaschine! Die anderen Anbieter bauen ja aus, werden auch zunehmend aufgekauft. Und werden immer mehr zu ernstzunehmenden Konkurrenten. Also so zu tuen als würde das nicht passieren ist krank. Es ist aber wohl selbst erklärend, dass von 0 anfangen eben seine Zeit braucht. Und man nicht von jetzt auf gleich aus dem Nichts mit einem Konkurrieren kann der mal eben sein Netz geschenkt bekommen hat bzw. Auf Staatkosten Finanziert bekam. Was wiederum die Erklärung dafür ist, dass andere auch was von diesen Netz haben wollen, wenn es denn schon gerecht zugehen soll. Denn warum sollten diese Geld ausgeben und der eine nicht? Nur sind die anderen so schlau, während sie dieses Kupfernetz mit nutzen, eigene zu bauen oder auszubauen oder eben die aufkommenden Konkurrenten mit besseren Netzen aufzukaufen, während der eine Lieber sein altes geschenktes Netz pflegt. Im übrigen wird es der Konkurrenz aus dem Ausland z.B. in Hinsicht auf Mobilfunk unmöglich gemacht, überhaupt in den hiesigen Markt einzusteigen. Den denen wird der Kauf der notwenigen Frequenzen, durch sehr gute Lobbyarbeit schlicht untersagt. Sowas wäre schwerer, würde Deutschland endlich mal die von der EU geforderten Antikorruptionsgesetze in Angriff nehmen. Man darf auch bei diesen ganzen Thema auf gar keinen Fall ins Ausland schauen. Denn trotz dünnerer Besiedelung und höherer Lohnkosten und schwächerer Wirtschaft bekommen die es hin. Und ja sie Buddeln auch Kabel in der Erde ein! Aber die leben in einer anderen Dimension denn Deutschland ist nämlich ein Sonderfall und deswegen können die Unternehmen nix dafür! Unsere Erde ist nämlich 10 mal so hart wie woanders!
 
@daaaani: Ich habe mal gegoogelt und kann beim besten Willen nichts über Subventionen an die Telekom finden, sondern lediglich die Forderung der Telekom danach. Also bitte, nenne mir eine Quelle wo ich die Höhe der Subventionen an die telekom nachlesen kann.

Die Telekom hat ein marodes, mit Schulden belastetes netz bekommen, was von Grund auf saniert werden musste und muss. Desweiteren musste und muss die telekom masssig geld in die Hand nehmen, um DSL zu realisieren. DSL war zum Zeitpunkt der Privatisierung der Telekom kaum vorhanden. Also fing die Telekom an diesem Punkt ebenfalls bei Null an. Die Telekom hat desweiteren Altlasten zu schultern, welche die Konkurrenten nicht haben.

Welche aufkommenden Konkurrenten mit besseren Netzen wurden durch die Telekom in D aufgekauft?

Aha, deswegen sind Vodafone und die spanische Telefonica hier so stark vertreten, ja das macht durchaus Sinn, was Du erzählst.

Korruption ist also das Problem? Uich hoffe, Du kannst das beweisen.
 
@topsi.kret: Oh die Arme Telekom musste ein Geschenktes Netz sanieren. Während die anderen Nix bekamen! Bist wohl ein Telekom "Fuzzi"? Achso wenn es heißt der Staat will so und so viele Milliarden für den Ausbau der Netze bereitstellen, dann meinen die Wohl Spinnennetze? Sag mal willst du mich veralbern? Schon allein ab diesen Punkt sollte ich aufhören mit dir schreiben.

"Korruption ist also das Problem? Uich hoffe, Du kannst das beweisen."
Beweisen muss ich garnix, bin kein Kläger und auch nicht vor Gericht!

"Welche aufkommenden Konkurrenten mit besseren Netzen wurden durch die Telekom in D aufgekauft? "

Hab nie behauptet die Telekom macht das! Die verpennen ja selbst das!
 
@daaaani:
Der Staat "WILL" bereitsstellen, haben aber nicht. Soviel dazu.

Unsachlichkeit kann ich nicht leiden. EOD
 
@topsi.kret: Dann hast du wohl die letzten Jahre verpennt! Die Telekom will die nächsten Jahre 25 Mia. investieren und nur 5 davon sind von ihnen selbst. Auch weiß ich nicht, was du immer mit der Telekom hast oder warum du sie verteidigst? Sie ist nur eins von vielen Problemen und das habe ich auch so benannt. Und auf die meisten Punkte gehst du nämlich gar nicht erst ein. Du pickst dir was raus, wo du glaubst es anders darstellen zu müssen. Fakt ist, es liegt nicht an den Ausbaukosten, denn dieser findet ja in diesem Land so gut wie gar nicht statt! Überteuerte Preise in Gegensatz zu anderen Ländern und ja, wo sie eigentlich dort durch höhere Lohn und Unterhaltskosten höher sein müssten, und mangelnder Ausbau im Gegensatz zu wieder diesen Ländern, zeigt doch ganz deutlich, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt!
 
@Mezo: Weil.... wir keine Deutsche Bundespost mehr haben. Sicher, es gab da Beamte, vielleicht eine ausufernde Verwaltung usw., wie man bei einem reinen Staatsbetrieb die Gebühren berechnet ist auch so eine Sache, bloß aus einem Staatsbetrieb eine Halb-Privatunternehmen-AG (Staatsanteil immer noch ca 30%) + Regulierungsbehörde zu machen scheint mir hier eines der Hauptprobleme zu sein. Auf der einen Seite kann der Staat kein Geld in die Hand nehmen und es selber machen, auf der anderen Seite ist es aber auch keine vollkommen freie Markwirtschaft, auch bei letzterem, denke ich mir, wären wir schon weiter.
 
@Mezo: Die Frage dürfte vielleicht auch gewesen sein, für wen? Strom, Gas und Wasser = Stadtwerke, Telefon=Post, Fernsehen=Antenne. Das mit dem aufkommen von Kabelfernsehen dürfte ungefähr mit dem Zeitpunkt übereinstimmen wo die Post privatisiert wurde. Bis dahin gab es also gar keine Notwendigkeit, da es keine anderen Anbieter gab, die etwas in die Leerrohre verlegen hätte können. Der Leitungsbau bzw. Kanalisation liegt IMHO in Verantwortung der jeweiligen Kommune, da ist die Telekom, da sie seit dem ja privatisiert ist, raus aus der Nummer.
 
@Mezo: Warum? Weil niemand in die Zukunft sehen kann. Ich bin aber übrigens auch generell für Erdverlegung. Oberirdisch wie z. B. in Japan ist nicht nur wartungsanfällig, und teilweise gefährlich, sondern sieht auch kacke aus hoch drei.
 
@Mezo: Wobei die Planer heute auch anscheinend auch nicht mehr denken.
Weil sonst würde es nicht so oft passieren, dass heute die Straße für Gas, oder Wasser aufgerissen wird und ein paar Monate später kommen sie drauf, dass man ja gleich die Telefonleitung erneuern hätte können...
 
@Nunk-Junge: Ach ne Leitung hilft dir auch nicht weiter. Gibt genug bereichen im Osten wo Glasfaser im Boden liegt und genau DAS der Grund ist wiesmal man kein DSL bekommt. Ich spreche da aus eigenem Leid ^^
 
@MysticEmpires: Du spielst auf das OPAL Galsfasernetz an, aber mittlerweile lässt sich da mit Kostengünstigeren umwandlern auch DSL realisieren. Die Glasfaser Technick die heutzutage verlegt werden soll ist ein ganz anderes Netz welches nahezu Beliebig erweiterbar wäre nur hausbesitzer scheuen die Kosten. Dazu Deutsche Bürokratie damit ist die Ausbaubremse vollständig.
 
@MysticEmpires: Stimmt. Da hat man zum Teil Glasfaser gelegt, was ja an sich gut ist. Aber dann hat man (naja, die Telekom) total versagt. Anstatt FTTH oder wenigstens FTTB - wie es in anderen Ländern üblich ist - hat man alte Analog-Technik darüber gefahren. DSL ging nicht über Glasfaser und daher hat man anstatt modern zu werden, lieber zurück auf Steinzeit-Technologie gesetzt. Dabei war DSL auch damals schon eine auslaufende Technologie. Edit: Wie timeghost richtig schrieb, kann man inzwischen DSL auch über Glasfaser fahren. Nur warum sollte man für die alte Technologie investieren...
 
@Nunk-Junge: Seh ich auch so, besser jetzt Überland-Leitung als die nächsten 50 Jahre weiterhin Kupferleitung aus der Nachkriegszeit. Ist natürlich nicht das Optimum, aber bevor sie gar nix machen...
 
@Nunk-Junge: Wer billig kauft, kauft mehrmals. Einmal vernünftig Leerrohre verlegen und gut ist. Wo bleibt zum Beispiel das Gesetz um beim Leitungsbau IT-Leerrohre mit zu verlegen? Oder werden neuerdings keine Wasserleitungen und Abwasserrohre verlegt? Ach, bestimmt auch oberirdisch...
 
@Stamfy: Und wer soll die Leerrohre verlegen? Wem gehören die dann? Und wer darf dann Kabel reinlegen?
 
@topsi.kret: Der Staat, Junge. Telekommunikation, genauso wie Wasserversorgung, Straßen und alle andere Infrastruktur.
 
@topsi.kret: Der Staat. Dem Staat. Jeder der zahlt.
 
@Gordon Stens: Weil der Staat bewiesen hat, wie gut er das kann?
 
@picasso22: Also verlegt der Staat auf Kosten der Steuerzahler die Rohre, verwaltet die Rohre und hofft, dass Telekom und Co Kabel verlegen wollen? Sieht nach nem Minusgeschäft aus.
 
@topsi.kret: Gibt schlimmeres.
 
@picasso22: Ich als Steuerzahler stehe nich so auf Steuerverschwendung.
 
@topsi.kret: och da gibt's ganz andere kaliber :D
 
@topsi.kret: Na klar kann er das gut. Die letzten sechzig Jahre gab es bei Dir doch auch Telephon, fliessend Wasser/Abwasser und eine Straße, oder? Nicht vergessen dass die Stromprivatisierung ebenfallsnoch nicht sooo lang her ist. Infrastruktur ist Aufgabe des Staates, "Dank" der Privatisierung kam da bislang nie was Gutes raus. Wie auch, im Gegensatz zum Staat wollen private Investoren ja Gewinn raustragen den sie nicht in den Staat oder andere Bereiche reinvestieren. Sondern in Ferarris, Louis Vutton und Privatinseln....
 
@Nunk-Junge: Ich wohne auf dem Land und auf meinen Grund- und Boden kommt weder einer oberirdische noch eine unteridische Glasfaserleitung hin. So etwas brauche ich nicht und daher kriegt niemand die Erlaubnis auf meinem Besitz Masten aufzustellen oder herumzubuddeln.
 
@Butterbrot: Weil in anderen Ländern auf Freileitungen gesetzt wird, ist dort der Ausbau besser.

Ich fand damals die Idee mit der Verwendung der Kanalisation nicht schlecht, leider gab es dann wohl Probleme mit den Hoheitsgebieten der Versorger.
 
@floerido: 1- Und weil Unsere Leitungen in der Erde liegen, haben wir bei Strom und Telefon eine Verlässlichkeit, von der Länder mit Freileitungen nur träumen. 2- Na ich hoffe, Du mußt da dann nicht reinkriechen wenn das Kabel mal defekt ist. 3- Warum Kabel?? 4G und bald 5G sind den Strippen Massenhaft überlegen, ich muß orte nicht verkabeln. Einfach nen Funkmast ans Ortsschild und gut ist. Den muß man dann natürlich mit Glasfaser anbinden, aber durch die freie Landschaft ist Einpflügen wesentlich billiger als Freileitungen.
 
@Butterbrot: Und der Funkmast hat eine ausreichende Kapazität für einen Ort? Darf der Ort nur noch so groß wie eine Funkzelle sein?
Wie machst du das im Ruhrgebiet, wo Ort an Ort ist? Da gibt es auch massenweise Leitungen noch aus der Zeit der Industrialisierung, wo nur 1-2 Mbit durchkommen.
 
@floerido: Die Durchsätze der Funkmasten reichen schon heute für 100-200 MBit für jeden Anwohner 24/7, die Anbindung ist das Problem. Ruhrgebiet?? Konstruierte Probleme in den raum werfen turnt dich an?? OK, das kann ich auch: wie kriegst Du deine Freileitung nach Helgoland?
 
@Butterbrot: Funk ist und wird immer Mist bleiben, sobald sich eine gewisse Anzahl an Anwendern innerhalb einer Funkzelle aufhält ist nicht nur die Bandbreite sondern vor allen der Ping im Arsch. Man kann zwar mit mehreren Frequenzen gleichzeitig übertragen und es gibt noch jedemenge andere technische Spielereien um die Bandbreite zu erhöhen, letztendlich teilen sich aber immer sehr viele Menschen ein gemeinsam genutztes Medium was zu Störungen und kurzen Unterbrechungen während der Datenübertragung und damit unweigerlich zu relativ hohen Wartezeiten führt. Man kann zukünftige Anforderung an Bandbreite nicht allein durch Funkverbindungen bereitstellen.
Funk sollte wirklich auf Mobile Anwendung beschränkt werden wo es nur geht. LTE Würfel, die das Mobilfunknetz in W-lan wandeln sind kein langfristiger Ersatz für ein Glasfaserkabel in der Wohnung.
 
@Butterbrot: Ping-Zeiten wären ein Argument. Mit 4G kannst du wenige Entgeräte anständig versorgen (ich sage mal in einem 50-Einwohner kaff), aber alles darüber hinaus sollte man Kabel ins Haus legen.
 
Na wenn das nur Gasfaser Kabel wären dann ist das i.O. aber Kupferkabel ist für sowas zu sehr anfällig. Die Wartung der Leitung ist wahrscheinlich häufiger weil immer mehr Unwetter herrschen.
 
@Menschenhasser: So ganz unproblematisch sind Freileitungen bei Glasfaserkabeln auch nicht. Ist die Isolierung beschädigt, hast du nur noch nachts eine halbwegs stabile Verbindung.
Mal schauen wie häufig solche Leitungen aus Langeweile beschädigt werden.
 
@TiKu: Dann ist das ganze doch Schwachsinnig.
 
@Menschenhasser: außer die Telekom wird wahrscheinlich niemand behaupten das oberirdische Leitungen Sinn machen.
 
@CvH: Ich weiß nicht. Gut ich denke es mag schon gründe geben warum die Leitungen unterirdisch gelegt wurden denn wenn es nach den kosten gehen würde wären fast alle Leitungen oberirdisch.
 
@Menschenhasser: "weil immer mehr Unwetter"....das hört sich wieder so an als wären Freileitungen vor 30 Jahren ja noch ok gewesen, aber heute nicht mehr da sich ja das Wetter sooo dramatisch verändert hat. Ich denke das es eine Freileitung damals genauso oft erwischt hat wie das heute der Fall wäre. Da wird kein signifikanter Unterschied sein!
 
@legalxpuser: und wahrscheinlich deswegen verbuddelt worden ist. Einen anderen Grund kann ich da nicht erkennen.
 
Was denn für Folgekosten die Masten stehen auf dem Land zum großen Teil noch rum, ohne Funktion.
Wozu kilometerlang Ausschachten, wenn man es Flott an den Mast hängen kann.

Bei starkem Frost, kann es auch zu Schäden der Erdleitungen kommen, das ist eine Repartur viel Aufwendiger und Teurer.
 
@Hagal: Aber ist eine Erdleitung vom Sturm oder Feuer beschädigt worden? Oder Vandalismus? Ich glaube nicht.
 
@adigo75: :D Doch. Ist hier bei mir sogar erst vor paar Monaten geschehen.
Da haben welche versucht Kupferkabel auszugraben, aber als sie feststellten, dass es Glasfaser sind, sind sie anscheinend gegangen. Das Netz war dennoch weg.
 
@crmsnrzl: bei uns wurden 1km Oberlandleitung gestohlen und wir haben wahrscheinlich zusammengenommen keine 10km im Umkreis. Reparatur hat keine 2 Monate gedauert -.-
 
@Hagal: Ob das sooo einfach ist mal eben schnell ne Glasfaserleitung aufzuhängen bezweifel ich.Das müssen wohl auch verstärkte Leitungen sein und dürfen vielleicht auch nicht unendlich lang sein.. könnte ich mir so vorstellen.
 
Wer möchte mit mir wetten, wann das erste mal eines dieser Freilandkabel aus Langeweile durchgekniffen wird?
 
@LeroyB: Es reicht schon, die Isolierung zu beschädigen.
 
@LeroyB: Passiert ja auch nicht bei Stromleitungen :) Muss man die halt mit an Hochspannungsmasten hängen :D
 
Halali - das freut den Jäger. Dieses Mal eine Ladung Schrot in die Glasfaserfreileitung ;-).
 
Da ich im technischen Innendienst der Telekom arbeite, kann ich die Leute vielleicht etwas beruhigen, die denken, dass freileitungen anfälliger für Störungen sind. Auf jedes beschädigte Kabel bei Freileitungen kommen ca. 120 beschädigte Erdleitungen. Die häufigste Ursache für beschädigte Freileitungen sind durchhängende Kabel die dann von Fahrzeugen (vorrangig Träcker) mitgenommen werden, zweithäufigste sind Bäume, die bei Sturm drauf krachen. Klar gegen Wetter kann man nix machen, gegen Ursache Nummer eins schon.
Lieber so als bis 2020 eine 30% Abdeckung.
 
@mongini12: Deine Rechnung ist hinfällig. Da auf 240 Erdkabel nur eine Freileitung kommt und somit die Freileitung doch wieder 100% anfälliger ist als das Erdkabel. (Eigentlich will ich nur darauf hinweisen, dass absolute Zahlen in diesem Fall keine Aussagenkraft besitzen.)
 
@mongini12: kann ich schon gut nachvollziehen...weil auch jeder Hansel und Deppel meint unbedingt n Auto haben zu müssen, bzw. das extrem in den letzten Jahren zugenommen hat, häuft sich diese Ursache natürlich auch.
 
Wer glaubt die Firmen würden dann schneller ausbauen der irrt. Das wird schön auf dem Gewinnkonto verbucht
 
Hätte man damals vernünftig die Kabel vergraben, hätte man heute diese Probleme gar nicht. Die Kabeln wurden damals einfach in die Erde geschmissen (und werden heute auch noch auf), anstelle sie in Hohlrohe zu legen. Das, was man damals damit "gespart" hat, verbuddelt man heute doppelt...
 
@LoD14: "Damals" ich glaube als viele Städte nach dem Krieg neu aufgebaut werden mussten, hatte man andere Probleme als wie die Infrastruktur in 50 Jahren weiter verwendet werden kann.
 
@floerido: Nur das seitdem quasi vieles irgendwann mal saniert wurde ;) Und dabei hätte man durchaus Hohlleitungen ziehen können.

Bei uns im Ort hat die Telekom letztes Jahr mehrfach (ich glaub 4x) die komplette Straße aufgerissen, weil eine Leitung defekt war und die den Fehler nicht gefunden haben. Sie haben dabei weder Hohlrohre gelegt noch Revisionsschächte an den Knoten gebaut. Letzte Woche haben sie wieder alles aufgerissen. Die Leitung kann nicht repariert werden. JETZT werden Hohlrohre für Glasfaser gelegt. Dazu wird ein 5. Mal alles aufgerissen... Was hier hirnlos für ein Geld verbrannt wird... einfach der Hammer.
 
@LoD14: Und ne Woche später kommt dann die Stadtwerke und reißt wieder auf für neue Gasrohre, natürlich nciht, ohne dsa Glasfaserkabel durchzuhacken ... passiert vor nem Viertel Jahr bei uns.
 
Ich sehe es schon kommen: http://www2.mfk.ch:8080/telesite/fs_level1.asp?Jahr=1890&Index=1136&J1=1890&J2=1891&J3=1892&J4=1893&J5=1894
 
@Memfis: Egal, hauptsache schnelles Internet. Dann geht eh keiner mehr raus.
 
Ach Deutschland Quo Vadis?
 
Bei uns gibt es noch Freileitungen auf der Straße. Als der Blitz auf diese einschlug waren Router, beide Telefone und der erst gerade neu gekaufte 1000€-Rechner durch die Telefon-Dose in den Arsch gegangen. Die Telekom hat natürlich nichts bezahlt. Hätte ich keine Versicherung, wäre ich am Arsch gewesen. Lieber sollte man diese sicherheitskritischen Freileitungen alle abreißen, anstatt erst neue zu bauen.
 
@Surtalnar: Glas und damit auch Glasfaserleitungen sind Isolatoren. Da schlägt der Blitz bestenfalls in einen Masten der Leitung. Dadurch geht aber bei Dir kein Gerät kaputt, dass an der Glasfaserleitung hängt.
 
Ich wohne auf dem Land und bei mir wird es solange ich lebe keine Glasfaser-Internetleitungen geben. Weder über noch in der Erde und wie ich mein privates Haus bei einem Umbau intern verkabele geht den Gesetzgeber auch nichts an.

Die Geschwingdigkeit über Kupfer reicht mir. Derzeit habe ich eine 2MBit/s-Leitung und die reicht für meinen 3-Personen-Haushalt vollkommen. Notfalls ist an meinem Wohnort problemlos bis zu 12-16MBit/s möglich. Das reicht mir auf Jahrzehnte und ich hätte auch noch einen ungenutzten Kabelanschluss im Haus liegen über den auch noch höhere Geschwindigkeiten möglich wären, falls meine Tochter eines Tages online arbeiten und dabei größere Dateien zum Arbeitgeber transferieren müsste.

Ich werde es weder zulassen, dass eine Telefongesellschaft irgendwelche hässlichen Masten an meiner Strasse bis zu meinem Haus aufstellt, noch werde ich jemanden meinen Grund und Boden aufgraben lassen um unterirdische Leitungen zu verlegen.

Das heutige Glasfasernetz in meinem Haus wird zudem nur über meine Leiche Verbindung zum Internetrouter bekommen. Das ist nämlich extra in Glasfasertechnik aufgebaut worden, damit man auch nicht versehentlich am Patch-Panel Internetzugang in mein Hauptnetz mit meinen privaten Daten legen kann. So ist Kupfer für Rechner ohne private Daten mit Internetzugang und Glasfaser für Rechner mit privaten Daten und da ein Kupfer-Ethernetkabel im Port eines optischen Routers nicht funktionieren kann, gibt es da auch keine bedauerlichen Fehler, die mein Glasfaser-Hauptnetz korrumpieren und mit Malware verseuchen oder NSA und Co. Einblick in meine privaten Daten verschaffen könnten.
 
@resilience: Was? Die Glasfaser horcht dich aus? Wie? o.O
 
@resilience: saubere Sache, kann Dir da nur absolut zustimmen.
Aber leider verstehen viele Menschen dies nicht.. Armes Deutschland, verblendetes Deutschland..
 
@resilience: Jaaaaaaaaa, is klar. Vergiss aber nicht auch Aluhüte für evtl. Besucher bei dir anzufertigen!
 
"Das Ziel besteht darin, den Breitband-Ausbau endlich auch nachhaltig voranzubringen. Die Umstellung auf Glasfasern ist dabei derzeit die einzige sinnvolle Möglichkeit"

Dinge, die wir auch schon 1993 wussten. Hätte man damals Opal weiter gebaut anstatt für alle verlegten Glasfaserkabel wieder Kupfer zu verbuddeln, hätten wir schon seit 10 Jahren flächendeckend zukunftssichere Leitungen im Boden und müssten uns keine Gedanken machen, dass wir die jetzt wieder auf die Bäume hängen.

Und hätten die damals nicht mehr für die 3g Frequenzen geboten, als sie zahlen konnten, könnten wir jetzt wunderbar die letzte Meile via 4g überbrücken, bis zum Verteiler liegt ja in den allermeisten Fällen Glasfaser.

Aber hätte hätte Fahrradkette.
 
Viele begreifen nicht worum es hier geht und schimpfen sinnlos auf die Freilandleitungen!

Die Versorgung auf dem Land.
(In der Stadt wird man das anders machen. Also unterirdisch in Abwasserleitungen oder die Straße aufsägen.)

Hier bei uns hängen oberirdisch an Holzmasten schwarze Kupferleitungen.
Die DSLAM-Box ist 4.2km von unserem Dorf (800 EW) entfernt und daher haben wir Datenraten die bei unter 1Megabit (1024kb/s) pro Sekunde liegen.

1&1 bietet minimal nur noch 16000kb/s Leitungen an.

Wenn man diese Kabel durch Glasfaser ersetzen würde, dann gäbe es weniger Probleme bei Blitzen.

Selbst in der Stadt in der Nähe, in welcher die DSLAM-Box (ist eigentlich ein Haus) steht, gibt es Blitzschäden weil das elektromagnetische Feld eben auch durch die Erde fließt und die metallischen Leitungen wie eine Spule wirken.
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