Es geht ums Ei: Tech-Größen und Agrar-Lobby auf Kriegsfuß

In den USA ist der Kampf ums Ei entbrannt. Auf der einen Seite steht die klassische Lebensmittel-Industrie mit ihren großen Lobby-Verbänden - auf der anderen aber nicht nur kleine Aktivisten, sondern hochrangige Forscher und milliardenschwere ... mehr... Hühner, Eier, Lebensmittelindustrie, Massentierhaltung Bildquelle: Public Domain Hühner, Eier, Lebensmittelindustrie, Massentierhaltung Hühner, Eier, Lebensmittelindustrie, Massentierhaltung Public Domain

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go vegan !
 
@xanax: Nein Nein Nein! Der liebe Gott hat die Tiere gemacht damit wir die essen können! Aber mal ehrlich.. gut, dass es genug gibt die das vegane Leben durchziehen. Aber es würde schon reichen, wenn die Mehrheit mal bewusster konsumieren würde anstatt alles in sich reinzustopfen was mit Speckaroma angereichtert wurde. Damit tut ihr nicht nur der Umwelt sondern euch selber einen gefallen. Und an denen die es nicht sein lassen können kann man wunderbar sehen wie die natürliche Selektion ihren großen Hebel ansetzt. (Überfettung, Herzinfarkte, Schlaganfälle, Infektionen mit MREs usw...) :)
 
@chillah: ich will jetzt keine vegan diskussion anstoßen, falsches forum. aber NEIN, die tiere wurden nicht "gemacht" um von uns gefoltert, gequält ermordet und ausgebeutet zu werden. wir leben nicht mehr in der steinzeit. und nein wir sind keine wilden raubtiere und fleischfresser wie der löwe ^^
 
@xanax: Der erste Satz war nicht ernst gemeint, war ne Aussage von nem Ex-Arbeitskollegen. Man stelle sich vor, der Mann war "Akademiker".
 
@xanax: Der Mensch ist kein Fleischfresser, sondern Allesesser. Er hat die Möglichkeit sich vielfältig zu ernähren. Ob man auch alles isst oder nicht, ist die Entscheidung jedes einzelnen. :) Massentierhaltung ist schlecht, ja. Allerdings spricht nichts dagegen selbst Tiere zu züchten für den Eigenkonsum ;). Wenn man das eigene Tier züchtet und schlachtet was man essen möchte, ist es ein tolles Gefühl, das Fleisch schmeckt besser und ist nicht schädlich wie mit Wachstumshormonen gepumpter Industriefleisch.
 
@Peter Griffin: Kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen - ich hätte da das Problem, dass ich eine Beziehung zu den Tieren aufbaue - schlachten (lassen) klappt da nicht.

Ich lebe zum Glück in einer Region, wo es sowas wie Massentierhaltung nicht gibt und praktisch jeder Bauer entweder Bio oder Demeter zertifiziert ist.
Dazu habe ich noch einen anständigen Metzger, der ordentlich mit den Tieren umgeht.
Den Preis muss man natürlich bereit sein zu zahlen. 500g R.Filet - 45€
Dementsprechend esse ich auch eher selten Fleisch.
 
@chillah: Man müsste den Menschen nur mal begreiflich machen, was sie da eigentlich essen. Wie aus Pilzen erst braun-grauer Matsch gemacht wird um dann die Aromen zu gewinnen, die irgendwann wie Erdbeeren schmecken wäre sicher ein hervorragender Anfang.
 
@erso:
Das mit der Wurst etwas von einem Tier verspeist wird welches mit seinem eigenen Darm umwickelt wird ist, wie sollte es auch anderes sein, das natürlichste was es gibt....

Ob nun Wasser z.B. aus dem Meer, Brunnen oder eigenem Urin gewonnen wird ist erstmal irrelevant. In allen drei Fällen handelt es sich um Wasser.

Wenn z.B. das selbe Aroma einer Erdbeere aus irgend einer anderen Quelle gewonnen wird (chemikalisch und biologisch aber das selbe ist), welche Rolle spielt da die Quelle noch?
 
@Andy2019: Leider :'(
 
@xanax: Oder einfach Bio wo möglich :)
 
@Knerd: Naja, der ökologische Fussabdruck ist von den Biokonsumenten aber im Schnitt deutlich größer. Ein sehr krasses Beispiel:
Es bringt nichts, wenn man mit Bio sein Gewissen beruhigen will und dann Urlaub auf einer Kreuzfahrt macht.
 
@winload.exe: Ist dennoch besser für die Tiere. Bio Eier vs Eier aus Bodehaltung, ich nehme die Bioeier.
 
@winload.exe:

Ganz abgesehen davon das der BioTrend teilweise selber quatsch ist, verstehe ich nicht warum dessen ökologischer Fußabdruck deutlicher größer ist...

Dein Beispiel mit dem Urlaub kann ich hier nicht nachvollziehen. Soweit ich deine Aussage verstehe implizierst du jeden Biokonsumenten als Kreuzfahrt-Fahrer, was sicherlich nicht der Wahrheit entspricht
 
@Andy2019: Noch mal für die Schnellleser:
"Der ökologische Fussabdruck [...] IM SCHNITT [...]. EIN KRASSES Beispiel: [...]
 
@winload.exe:

Das ich weniger Geld habe wenn ich etwas Ausgabe ist eine logische Schlussfolgerung. Genau wie mit: Desto mehr ich Reise (z.B. Kreuzfahrt), desto schlechter ist der ökologische Fußabdruck.

Du sagst aber, ja und das lese ich auch wenn ich schnell lese.: "Naja, der ökologische Fussabdruck ist von den Biokonsumenten aber im Schnitt deutlich größer"

Also nochmal für Schnelldenker:
Dann erklär mir bitte warum diese im SCHNITT größer ist.
 
@Andy2019: "[...]Der Begriff impliziert, dass umweltbezogene Werthaltungen für die meisten Menschen nicht die vordringliche Orientierung darstellen, [...]. Praktisch ausgedrückt: Der Kauf ökologischer Lebensmittel verbindet sich nicht selten mit der Präferenz für Fernreisen [...]"
http://www.bund-lemgo.de/download/oekoland-obstbau/Zielgruppen_Bio.pdf

Wenn du genaueres dazu Wissen willst, frag das Internet, oder stell dich mal an einen Bio-Laden Eingang und sieh dir die Menschen an, die da einkaufen (am besten noch in Kombination, was für ein Auto gefahren wird).
 
@winload.exe:

Dann Zitat startet mit '..Der Begriff'. Da du nicht erläuterst welcher Begriff gemeint ist, ist das Zitat vollkommen aus dem Zusammenhang gerissen worden.

Im verlinkten Text geht vorher '... in den diversen
Lebensstilgruppen höchst unterschiedliche Kombinationen umweltfreundlichen und umweltschädlichen
Verhaltens zu beobachten sind. Dieses Gemisch wird mit der Bezeichnung
„ökologisch-ambivalente Patchwork-Lebensstile“ treffend etikettiert (Reusswig 1993). '

Das heißt, das es häufig vorkommt das jemand verschiedene Aspekte im leben hat die jeweils ökologischer oder weniger ökologischer sein können. Beispiel: "... ...Der Kauf ökologischer Lebensmittel
verbindet sich nicht selten mit der Präferenz für Fernreisen, der sparsame 3-Liter-High-TechDiesel
mit dem material- und energieintensiven Wohnen auf der grünen Wiese."

Ohne das Dokument ganz gelesen zu haben, kann ich jedoch sagen, das in dem Abschnitt deiner Zitierungen kein Wort darüber verloren wird das Käufer ökologischer Lebensmittel im Schnitt einen schlechteren ökologischen Fußabdruck hinterlassen, als jene die nicht solche Produkte kaufen.

Dein nachfolgenden Beispiel mit dem Bio-Laden ist deine rein subjektive Wahrnehmung. Aber selbst wenn ich dies ignoriere sehe ich keinen Zusammenhang warum im SCHNITT daraus ein schlechterer ökologischer Fußabdruck ensteht. Es sei den du impliziert das diese Käuferschicht im Schnitt ökologische schlechtere Autos haben als die anderen. Aber vorher nimmst du die Erkenntnis? Bestenfalls könnte ich mich darauf einlassen das sie weder bessere noch schlechtere Autos haben und somit perse den selben ökologischen Fußabdruck haben wie der Druchschnitt.

Da ich jedoch denke das im Schnitt der Käufer ökologischer Lebensmittel mehr oder weniger häufiger über den ökologischen Wert seinen Autos nachdenkt als der Durchschnitt , denke ich das er im Schnitt tendenziell das etwas bessere ökologische Auto haben wird.

Aber deutlich schlechter wie du es gerne propagierst... ich bitte dich..
 
@Knerd: http://snip.ly/RitF?utm_content=bufferf4488&utm_medium=social&utm_source=twitter.com&utm_campaign=buffer#http://www.welt.de/finanzen/verbraucher/article145631281/Verstuemmelte-Tiere-Das-Bio-Siegel-gibt-es-trotzdem.html
 
@xanax: Dennoch besser als konventionell.

Und nein, ich werde weder auf Fleisch, noch Milch, Eier und co. verzichten. Auch Lederschuhe sind immer noch sehr angenehm zu tragen. Gerade Wildleder sieht auch sehr gut aus :)
 
@Knerd: wenn dir deine eigenen bedürfnisse wichtiger sind als das leid und die qual unserer mitgeschöpfe und die zukunft unseres planeten, dann passt du ja perfekt in unsere egoistische und empathilose gesellschaft. aber wenigstens stehst du dazu.
 
@xanax: Was ist genau dein Problem? Ich richte mich mit dem Kauf von nahezu ausschließlich Bioprodukten an die Industrie und sage ich möchte vernünftige Haltungsbedingungen. Die Bedingungen festzulegen liegt nicht in meiner Hand.

Dennoch werde ich mich nicht limmitieren. Dann dürfte niemand Elektrogeräte kaufen.
 
@xanax: Auch wenn ich weder vegan noch vegetarisch lebe, allenfalls bewusst und mir darüber im klaren was ich auslöse, finde ich deine Einstellung schön und das freut mich.
 
@Knerd: was ist bio, was bedeutet es für die tiere? die milchkühe werden trotzdem vergewaltigt, nach der geburt die babys weggenommen um an die milch zu kommen und wenn sie nach 4 jahren ausgemergelt sind werden sie auch geschlachtet. und die männl. kälber werden gemästet und geschlachtet. die männl. küken werden trotzdem geschreddert und wenn das huhn keine leistung mehr bringt wird ihm auch bei bio die rübe abgeschlagen. ferkel werden trotzdem ohne betäubung kastriert und die schwänze abezwickt und die eckzähne gezogen. bio bedeutet nicht zwangsläufig bessere bedingungne für die tiere, und spätestens beim transport und der schlachtung sind wieder alle gleich, dafür gibt es kein (pseudo)bio-siegel.
 
@xanax: Was ist daran falsch die Tiere zu schlachten wenn sie keine Leistung mehr bringen? Ehrlich Frage.

Und klar werden männliche Kälber gemästet und geschlachtet, nur haben die Tiere Platz.
 
@Knerd: Bio-Hühner werden vegetarisch ernährt aber Hühner sind doch gar keine Vegetarier, also Tierquälerei. ;)
So in der Theorie, da sie frei laufen kann der Aufdruck auch gelogen sein.

Warum machen die so einen Stress bei dem Startup? Sojamehl eignet sich hervorragend als Eiersatz (Johannisbrotkernmehl oder Lupinenmehl auch) und würzen kann man mit Schwarzsalz damit es sogar einen ekligen Eigeschmack bekommt.
Ei-Ersatz gibt es von verschiedenen Firmen im Biomarkt und Reformhaus!
 
@xanax: Ein Veganer und ein Crossfitter gehen in die Kneipe. Woher ich das weiß? Weil sie ihren Lebensstil jedem innerhalb der ersten zwei Minuten unter die Nase gerieben haben.
 
@iVirusYx: das ist ein vorurteil. ich bin froh wenn ich diese ermüdenden diskussionen vermeiden kann. das provozieren geht eh immer von den omnis aus die sich durch die bloße anwesenheit ohne ein wort selber zu sagen) provoziert und herasugefordert fühlen.
 
@xanax: Ich freue mich auf die neue Technologie, bei der man Tieren nur eine winzige Gewebeprobe entnehmen muss, und die die entnommene Zellen durch eine spezielle Nährflüssigkeit vermehrt, sodass am Ende ein Brocken von echten, genetisch nicht veränderten Fleischzellen herauskommt, den wir braten, grillen oder sonstwie genießen können. Kein Tier muss dafür sterben, und Gentechnik ist dann auch nicht notwendig. Das Verfahren ist derzeit zu teuer, aber in Zukunft wird es uns gute Dienste erweisen. Der rein vegane Lebensstil ist nicht gesund, wichtige Nährstoffe fehlen, die durch Nahrungsergänzungsmitteln ausgeglichen werden müssen. Und nein, ich bin kein Fleischlobbyist. Aber zumindest Eier und echte Milch enthalten wichtige Nährstoffe, wenn man schon kein Fleisch essen will. Vegetarier sind gesünder dran.
 
@mmode7m8: welche nährstoffe sind das denn? damit ich das auch mal weiß ^^
informiere dich einfach mal über milch die für viele erkranken verantwortlich ist.
 
@xanax: In Milch ist unter anderem Vitamin K2 enthalten, ohne welches Vitamin D nicht besonders wirkungsvoll ist. Dann kommt häufig Eisenmangel hinzu. Veganer haben aufgrund diverser Mangelerscheinungen oft ein schwächeres Immunsystem, was ich an einer guten Freundin aus erster Hand erleben durfte, denn seit sie voller Überzeugung vegan lebt, ist sie dermaßen oft verkühlt oder grippig oder ist ihr grad nicht so wohl.... Wir sind keine reinen Pflanzenfresser. Und von welcher Erkrankung durch Milch sprichst du? Sie hat viele immunstärkende Eigenschaften. Natürlich gibt es Laktoseintoleranz. Dann nimmt man eben laktosefrei oder führt das fehlende Enzym zur Aufspaltung des Milchzuckers in Tablettenform zu. Milchfett führt übrigens nicht zu arteriellen Verkalkungen, sondern eher Margarine und sonst auch alles mit künstlich gehärteten und raffinierten Fetten und Ölen. In Eiern findet man Folsäure, andere wichhtige Nährstoffe (online informieren) und sie sorgen entgegen früherer Mythen auch nicht für schlechtere Blutfettwerte. Go Vegetarian!
 
@mmode7m8: Die Wahrheit über Kalzium, Osteoporose und Milchallergien

Cohen erklärt, wenn man in eine Drogerie geht und sieht, was dort an Heilmitteln angeboten wird, dann kann man den Rückschluss daraus ziehen, dass die Beschwerden, die die Menschen bewegt, hauptsächlich von der Milch verursacht werden. In den Drogerien werden nämlich überwiegend verkauft: Mittel gegen Verstopfung oder Durchfall, Reizdarm, Blähungen, Magensäure, Kopfweh, Erkältungskrankheiten; Nasensprays, Kapseln gegen Allergien, Herzstärkung und Mineralien. Es gibt so viele Firmen, die durch diese Krankheiten und Beschwerden, die durch Milchkonsum verursacht werden, profitieren, dass sie Tribute an die Milchindustrie leisten sollten. Milch ist verantwortlich für einen großen Teil des Umsatzes in den Drogerien.

Es wird aus medizinischen Fachzeitschriften zitiert, die den Milchkonsum für viele Krankheiten verantwortlich machen, wie Schleimproduktion in der Lunge, Verlust von Hämoglobin, juvenilem Diabetes, Herzerkrankungen, Arteriosklerose, Arthitis, Nierensteine, Stimmungsschwankungen, Depressionen, Reizdarm, Allergien.

"3/4 aller Menschen leiden an der am besten bekannten Reaktion auf Milch. Sie sind unfähig den Milchzucker zu verstoffwechseln, der Laktose genannt wird. Diese Menschen scheinen Laktose zurückzuweisen. Man nennt sie laktoseintolerant. Symptome einer solchen Intoleranz sind unter anderem Durchfall, Blähungen, Meteorismus, Darmkrämpfe, Mundgeruch, Migräne".

Allergien, SIDS (Sudden Infant Death Syndrome) - plötzlicher Kindstod

"Ist der plötzliche Kindstod eine allergische Reaktion? Die medizinische Literatur enthält viele Hinweise, die nahe legen, dass eine Milchallergie der hauptsächliche Verursacher von SIDS ist. Im Jahre 1960 wies der The Lancet darauf hin dass der plötzliche Kindstod von Milchallergie oder einer Hypersensitivität auf Milch verursacht würde. Die Ausgabe des The Lancet vom 5. Nov. 1994 verglich Babys die mit Muttermilch ernährt worden waren, mit Babys, die Kuhmilch oder Produkte auf Kuhmilchbasis bekommen hatten. Die, die Kuhmilchprodukte bekommen hatten, hatten ein 14 mal größeres Risiko an Durchfall bezogenen Komplikationen und ein 4-fach häufigeres Risiko an Lungenentzündung zu sterben, als Muttermilchbabys. Diese Studie hielt Intoleranz und Allergie gegenüber Kuhmilch für einen Faktor beim plötzlichen Kindstod."

Die schockierenste Studie wurde auch im The Lancet vom 4. Juni 1994, veröffentlicht. Es wurden 48 Kinder, die an SIDS gestorben waren und 30 Kinder, die an anderen Krankheiten gestorben waren, histologisch untersucht. Das Ergebnis war, dass man an den Geweben der Kinder, die an SIDS gestorben waren, ungewöhnliche entzündliche und heftige allergische Reaktionen auf "etwas Fremdes" nachweisen konnte. Lungengewebe- und zellen zeigten ähnliche Reaktionen wie bei entzündlichem bronchial Asthma. Diese Kleinen reagierten also auf "etwas". Es war offensichtlich nicht die Sache der Ärzte herauszufinden auf was.............In 1993 starben 4070 Kleinkinder durch SIDS, 1994 war die Zahl um mehr als 5 % auf 4290 gestiegen. In 1994 ist der Milchkonsum um mehr als 4 % gestiegen. Es gibt jedoch offiziell keinen Zusammenhang zwischen Milchgenuss, allergischen Reaktionen auf Milch und dem SIDS.............Die in der Milch am häufigsten vorkommenden Eiweiße sind Kasein, beta-Laktoglobulin und alpha-Laktalbumin. Diese drei Bestandteile sind die Hauptallergene in der Milch.

Wissenschaftler der Universität von Palermo entdeckten, dass Kleinkinder 48 bis 72 Stunden später mit Verstopfung reagierten, nachdem sie Nahrung, die auf Kuhmilcheiweißen aufgebaut war, bekamen. Sie schlossen daraus, dass Verstopfung bei Kindern einen allergologischen Hintergrund haben könnte. Forscher der Universität von Tampere, Finnland, haben darauf hingewiesen, dass die Ernährung eine herausragende Rolle bei der Entwicklung des Inmmunsystems spielt. Sie fanden heraus, dass Babys, die mit Fertigpulver ernährt wurden, schon im Alter von 3 Monaten niedrige Antikörperspiegel auf die in ihrer Nahrung enthaltenen Rindereiweiße aufwiesen. Die FDA glaubt, dass das nicht möglich sei, da nach ihrer Theorie diese Eiweiße bei der Verdauung zerstört werden. Botschaft für die FDA: Milcheiweiße überleben die Verdauung. Ärzte am Odense University Hospital in Dänemark haben festgestellt, dass mit Fertigpulver ernährte Babys noch vor dem Alter von einem Monat Symptome allergischer Abstoßung von Kuhmlicheiweißen entwickelten. Bei ungefähr 50-70 % traten Hautausschläge oder andere Hautsymptome auf, 50-60 % hatten gastrointestinale Symptome und 20 -30 % Atemsymptome. Die empfohlene Therapie war: Keine Kuhmilch.

Diabetes
..........Echter Diabetes kann eine ernsthafte Erkrankung sein, die zum Tode führt. Diabetes ist entweder ein Resultat dessen, dass die Bauchspeicheldrüse nicht mehr genug Insulin produziert (Typ I), oder dass der Mensch die Fähigkeit verloren hat, das Insulin zu nutzen (Typ II). Charakteristisch für beide ist ein Überschuß an Glukose im Blut. Ein Artikel mit der Überschrift: "Weiterer Hinweis dass Milch Diabetes und Blutarmut (Anämie) verursacht" in Prevention und Nutrition enthüllt folgendes:

Schon seit langer Zeit vermutet man, dass die Kuhmilchproteine eine Hauptursache für juvenilen Diabetes darstellen. Ein neuer Report aus dem New England Journal of Medicine unterstreicht diese These. In einem Vergleich verschiedener Länder liegen der Kuhmilchgenuss und das Vorliegen von juvenilem Diabetes parallel.

Der zitierte Report wurde in der 327. Ausgabe des New England Journal of Medicine im Juli 1992 veröffentlicht. Dieser Artikel präsentierte Beweise dafür, dass Kuhmilch die Ursache für den Diabetes aller 142 untersuchten Kinder war. Jedes Kind hatte Antikörper gegen ein Rindereiweiß, das Rinderserumalbumin heißt, entwickelt. Die Antikörper, die normalerweise dazu produziert werden, um diesen Eindringling zu bekämpfen, wandten sich dann gegen die eigenen Insulin produzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse der Kinder. Diese Form des Diabetes führt oft zu Blindheit, Nieren-und Herzerkrankungen. Das Journal of the American Dietetic Association ist derselben Meinung wie die angeführte Studie und weist darauf hin, dass die Vermeidung von Kuhmilchprodukten während der ersten Monate des Lebens das Risiko einer Erkrankung an insulinabhängiger Diabetes mellitus reduziert. Als Ergebnis dieser Veröffentlichungen hat die amerikanische Pediatrische Akademie empfohlen, Kinder unter einem Jahr absolut nicht mit Kuhmilch zu ernähren..........
Virtanen, von der Universität von Helsinki, Finnland, fand heraus, dass die frühe Gabe von Kuhmilch bei Babys die erst 3 Monate alt waren oder jünger, häufig zu einem völligen Insulinmangel führte. Dieser Krankheitsverlauf entstand dadurch, dass die natürlich vorkommenden Betazellen des Kindes im Rahmen der allergischen Reaktion gegen die Anwesenheit von Milcheiweißen, zerstört wurden. Wissenschaftler in Italien haben ähnliche Reaktionen beobachtet, als sie die Daten von Kindern mit Diabetes analysierten. Ihr Ergebnis war ein absolut ursächlicher Zusammenhang zwischen Milchkonsum und Diabetes."

Cohen führt weitere Veröffentlichungen aus den USA und Canada an. Dabei geht es um Studien an erkrankten Menschen, wie Experimente an Ratten. Sie haben dieselben Ergebnisse. Kuhmilchgenuss in frühen Jahren erhöht das Risiko an Diabetes zu erkranken erheblich.

"Dies sind die wissenschaftlichen Untersuchungen, bei denen die Milchindustrie und der Molkerei-Verband möchten, dass Sie sie nicht kennen. Je mehr Wissen Sie haben, umso weniger ignorant werden Sie sein. Ignoranz kann verdammt ungesund sein. Würden Sie in Kenntnis dieser Fakten Ihrem Kind Kuhmilch geben? Jetzt wo Sie wissen, dass Rinderhormone den Körper veranlassen Antikörper zu produzieren, die bei manchen Menschen dazu führen, dass die Insulin produzierenden Zellen zerstört werden, denken Sie dann immer noch, dass es klug ist, die Hormone einer anderen Säugetierart zu trinken?..........."

Osteoporose
".....Um Kalzium absorbieren zu können, braucht der Körper bestimmte Mengen eines anderen Elements, des Magnesiums. Milch und Milchprodukte enthalten nur kleine Mengen Magnesium. Ohne die Anwesenheit von Magnesium absorbiert der Körper nur 25 % des verfügbaren Milchkalziumgehalts. Das übrige Kalzium verursacht Schäden. Ohne Magnesium benutzt der Körper das überschüssige Kalzium in schädlicher Weise. Der Körper benutzt Kalzium um Ablagerungen an den Arterienwänden zu errichten, die zu arteriosklerotischen Placken werden. Überschüssiges Kalzium wird durch die Nieren in schmerzhafte Steine umgewandelt.... Überschüssiges Kalzium trägt zu Arthritis bei und manifestiert sich oft als schmerzhafte Gicht."

Die empfohlen Tagesdosen sind 1500 mg für Calzium, 750 mg für Magnesium.

" Man weiß um die Bedeutung des Kalziums, aber weniger häufig um die des Magnesiums. Magnesium ist jedoch unerlässlich für jegliche enzymatische Aktivität. Zusätzlich zur Steuerung der Kalziumabsorption wird Magnesium für eine richtige neuronale und muskuläre Funktion benötigt und hält die richtige ph-Balance im Körper aufrecht. Zusammen mit Vitamin B6 (Pyridoxin) hilft Magnesium Kalziumphosphatsteine aufzulösen, die häufig vom übermässigen Milchprodukteverzehr herrühren..... Osteoporose ist kein Problem, das auf mangelnde Kalziumzufuhr zurückzuführen ist. Osteoporose wird durch Kalziumverlust verursacht. Die ungeheuer große Eiweißmenge in der Milch führt zu einem 50 %igen Verlust von Kalzium durch den Urin. Mit anderen Worten, wenn wir unsere Eiweißaufnahme verdoppeln, dann werden wir 1 - 1,5 % unserer Skelettmasse (bei Frauen nach der Menopause) verlieren. Das Kalzium, das in grünen blättrigen Gemüsen enthalten ist, wird viel leichter absorbiert als das Milchkalzium. Planzeneiweiß führt nicht zu Kalziumverlust wie bei tierischen Eiweißen. Eine Frau nach der Menopause verliert etwa 1-1,5% Knochenmasse jährlich. Wie sieht das nach 20 Jahren aus?..... Ihre Knochenmasse erhöht sich nicht mehr nach dem 35. Lebensjahr. Dies ist ein biologischer Fakt, über den nicht mehr gestritten wird. Diese Tatsache wird jedoch durch ein geniales Marketing der Milchindustrie ignoriert. Die Frauen gerade dieser Altersgruppe und älter, werden besonders gezielt von der Milchindustrie angesprochen. Denn eine von 4 Frauen wird an Osteroporose leiden..... In 1994 publizierten Forscher der Universität von Texas Ergebnisse eines Experiments, das nahelegt, dass Kalziumeinnahmen auf den Knochenschwund keinen Einfluss haben. 5 Jahre nach der Menopause gibt es eine erhöhte Rate an Knochnschwund, besonders aus den Wirbeln. Während dieser Zeit sind Östrogengaben am effektivsten um der schnellen Knochenerweichung vorzubeugen.

Die Verminderung der Skelettmasse, die mit Osteoporose bei Frauen verbunden ist, wird an erster Stelle durch die altersbedingte Abnahme der hormonalen steroiden Sekretion der Eierstöcke bewirkt..... Durch Hormontherapien wird der Verlust von Knochenmasse verlangsamt. Die Abwesenheit von Östrogen spielt eine herausragende Rolle bei der Entwicklung von Osteoporose..... Viele Faktoren werden mit dem Verlust von Knochenmasse in Verbindung gebracht. Milch ist eine exzellente Quelle von Kalzium. Es gibt kein Nahrungsmittel in unserer Gesellschaft, das mehr Kalzium enthält. Die Eiweiße in der Milch und das Fehlen von Magnesium machen die Milch jedoch zu einer ineffektiven Quelle einer guten Kalziumabsorption...... Eiweiß behindert die Kalziumabsorption. Die von der FDA empfohlene tägliche Eiweißmenge liegt unter 2 ounces ( 1 ounce = 28,35 g, also unter 64,70 g). Viele Ernährungswissenschaftler glauben, dass die Hälfte dieses Betrages ausreichend ist. Je mehr Eiweiß Sie essen, desto mehr Kalzium verlieren Sie. Vegetarier haben deutlich weniger Osteoporose als die übrige Bevölkerung. Länder in denen der Eiweißkonsum aus Fleisch hoch ist, wie die USA, haben höhere Zahlen an Osteoporose als Länder, wo der Fleischkonsum niedrig ist.....

Woher bekommen die Kühe ihr Kalzium? Sicher nicht durch Milchgenuss. Im Sommer fressen Kühe große Mengen grüne Stoffe..... im Winter Heu. Die "grünen Stoffe" enthalten Chlorophyll. Roter Stoff (unser Blut) ist dem Chlorophyll sehr ähnlich. Der grundsätzliche Unterschied zwischen Chlorophyll und Hämoglobin, dem Hauptbluteiweiß liegt im Kern des Moleküls. Hämoglobin, das Eiweiß, das unser Blut rot färbt, hat ein Eisenatom in seiner Mitte. Chlorophyll, das Eiweiß, das die Pflanzen grün sein lässt, hat in seiner Mitte ein Magnesiumatom...... Magnesium unterstützt die Kalziumabsorption, Eisen behindert sie. Säugetiere, die Mengen grüner Stoffe fressen, die Kalzium enthalten, werden es äußerst effizient zum Aufbau starker Knochen benutzen. Säugetiere, die Kalzium ohne die bedeutsamen Magnesiumatome des Chlorophylls essen, werden dieses Kalzium nicht effektiv nutzen. Milch ist voll Kalzium, aber hat fast kein Magnesium.....

Eine Tasse Milch enthält 291 mg Kalzium. Eine Tasse gekochtes grünes Gemüse enthält fast genau so viel, 290 mg. Wenn man jetzt bedenkt, dass nur ¼ des Milchkalziums wegen des Fehlens von Magnesium und der Übermenge an Eiweiß ausgenutzt wird, dann entspricht die Kalziumverfügbarkeit der Tasse gekochten Grüngemüses 5 mal einer Tasse Milch. Es gibt viel Kalzium in der Milch, aber es wird einfach nicht verwertet."

Asthma
"..........Asthma ist eine entzündliche Erkrankung. Die Bronchien sind mit Schleim verstopft. Asthmaattacken sind heftige Reaktionen auf verschleimte Atemwege die mit einem Klebstoff des Körpers gefüllt sind. Warum hat sich von 1979 (2.598 Personen) bis 1994 ( 5.487 Personen) die Zahl der Asthmatoten verdoppelt? Die Ärzte wissen es, wie immer, nicht................

In diesen Jahren ist die Zusammensetzung der Milch verändert worden. Die Konsummilch wurde weniger fett aber dafür eiweißreicher gemacht. In 1979 war die Milch eiweißärmer und fettiger, in 1994 war das Verhältnis genau umgekehrt( Zahlen auf Seite 271). Da die Milcheiweiße die Verdauung überleben, treten sie in den Blutkreislauf ein und richten Schaden an. Der erheblich höhere Eiweißgehalt der Milch heutzutage ist mit ein Grund für Asthma und Allergien."

".........Wo in aller Welt würde unsere Gesellschaft sein, wenn die ganze Milch und alle Molkereiprodukte plötzlich verschwinden würden? Vielleicht wäre Amerika ein Land ohne Cholesterinprobleme, die für den Killer # 1, Herzkrankheiten, verantwortlich sind. Wir würden eine Gesellschaft mit weniger Krebs sein. Sehr wahrscheinlich würden wir weniger Fälle von Leukämie, Enzephalitis, Meningitis, Diabetes, Osteoporose, Arthritis und Allergien haben.

Amerika hätte ein riesiges Arbeitslosenproblem. Jeder, der jetzt in der Milchindustrie, auf den Farmen, in den Molkereien und Molkerei-Verbänden arbeitet, wäre arbeitslos. Sie müssten sich woanders Arbeit suchen. Wir würden sicherlich noch andere Industrien zerstören, wie die Pharmaindustrie.........Ärzte würden in der Schlange der Arbeitslosen stehen und Krankenhäuser müssten schließen.

Wir wären ein ganzes Stück gesünder. Kommen Sie, denken Sie darüber nach, was wäre wenn wir keine Milchprodukte.......................Die Milch zu eliminieren bedeutet, den wahren, die meisten Krankheiten verursachenden Faktor auf der ganzen Welt zu eliminieren."
 
@mmode7m8: https://www.youtube.com/watch?v=Og-QVL3RZTE
 
@mmode7m8: Wie gesund ist die Milch?
Milch gilt allgemein als ausgesprochen gesund, ja sogar als unverzichtbar. Eigentlich erstaunlich, wenn man sich überlegt, dass nur der Mensch systematisch die Muttermilch einer anderen Tierart trinkt, noch dazu im Erwachsenenalter. Schließlich dient Kuhmilch ursprünglich der Ernährung von Kälbern und unterscheidet sich in der Zusammensetzung stark von der menschlichen Muttermilch (beispielsweise enthält sie mehr als doppelt soviel Eiweiß). Umso erstaunlicher wird die Situation, wenn man bedenkt, dass weltweit 2/3 der Erwachsenen Menschen eine Milchzuckerunverträglichkeit aufweisen.

Was also steckt hinter dem Mythos von der gesunden Milch?

Diabetes
Diabetes bei Kindern und Jugendlichen ist oft auf Kuhmilcheiweiß zurückzuführen. Das Immunsystem des Körpers reagiert auf das Milcheiweiß, und dadurch erhöht sich das Risiko, an Jugenddiabetes zu erkranken. Auch Altersdiabetes wird mit einem hohen Anteil tierischen Eiweißes in der Nahrung in Zusammenhang gebracht (vgl. [3] Kap. 9: “Milch und Diabetes”).

0100200Milchkonsum (Liter/Person/Jahr)010203040Erkrankungen (100.000/Jahr)
Milchkonsum und Diabetes (Typ 1)
Quelle: Dr. Campbell - The China Study
Regressionsgerade
Japan
Frankreich
Israel
Kanada
Niederlande
USA
Großbritannien
Neuseeland
Dänemark
Schweden
Norwegen
Finnland
The China Study bei Amazon
In Ländern mit einem sehr niedrigen Milchkonsum (z.B. Japan) ist das Risiko an Diabetes zu erkranken minimal. Hingegen haben Länder, in denen viel Milch getrunken wird, die meisten Diabetes-Erkrankungen aufzuweisen.

Osteoporose
Osteoporose ist eine Knochenkrankheit, bei der die Knochendichte abnimmt. Kalzium ist wichtig für den Aufbau und Erhalt der Knochen, und Milch enthält viel Kalzium (Hauptursache für das gesunde Image der Milch). Nur hat die Sache einen Haken: Eine Ernährung mit vielen tierischen Proteinen begünstigt die Kalziumausscheidung. Der Mensch nimmt also über Milchprodukte Kalzium auf, scheidet dieses aber teilweise durch andere Bestandteile der Milch wieder aus.

Bei der Verdauung von tierischem Protein (wie dem Milcheiweiß) entsteht Phosphorsäure. Zur Neutralisation der Phosphorsäure benötigt der Körper Kalzium. Da hierzu oft mehr Kalzium, als in der Milch vorhanden ist, benötigt wird, schwämmt der Körper sogar Kalzium aus den Knochen aus. Der hier beschrieben Effekt wurde bereits 1920 wissenschaftlich dokumentiert [1].

So kommt es dazu, dass bei Menschen, die an Osteoporose erkrankt sind, sich diese Krankheit durch den Milchkonsum weiter verschlimmert. Menschen, die weitgehend auf Milch verzichten, haben eine höhere Knochendichte (vgl. [2] Kap. 10 bzw. , [3] Kap. 7) und haben seltener Hüftknochenbrüche.

012345Verhältnis von pflanzlichem zu tierischem Protein (g/g)
Jeder Punkt repräsentiert die Daten eines bestimmten Landes-250255075100125150175200225250Hüftknochenbrüche (100.000 Personen/Jahr)
Einnahme von tierischem bzw. pflanzlichem Protein und Hüftknochenbrüche in verschiedenen Ländern
Quelle: Dr. Campbell - The China Study
The China Study
bei Amazon
Das Diagramm zeigt, dass ein Zusammenhang zwischen Hüftknochenbrüchen und der Art des Proteins in der Nahrung besteht. Mit steigendem Anteil des aufgenommenen pflanzlichen Proteins - gegenüber tierischem Protein - nimmt die Anzahl an Brüchen exponentiell ab.

Grünes Blattgemüse, Samen und Nüsse, Sojabohnen, Tofu und auch hartes Leitungswasser enthalten Kalzium – dieses kann mindestens genauso gut oder sogar noch besser vom Körper aufgenommen werden (vgl. zum Beispiel Nährwerttabelle der Veganen Gesellschaft österreich).

Neben Kalzium ist Vitamin C und Magnesium für den Knochenaufbau wichtig. Vitamin C ist ausreichend in Obst und Gemüse enthalten. Lebensmittel mit hohem Magnesiumgehalt sind Nüsse, Geteide, Hülsenfrüchte, Mandeln und Kakao.

Laktoseintoleranz
Bei einer Laktoseintoleranz (auch Milchzuckerunverträglichkeit genannt) ist der Körper nicht in der Lage, Laktose zu verdauen. Grund dafür ist eine fehlende oder geringe Produktion des Verdauungsenzyms Laktase. Laktase wird von allen Säugetieren während der Stillzeit gebildet. Danach geht die Laktaseproduktion auf ein Minimum zurück, da der Körper diese Fähigkeit nicht mehr benötigt. Etwa zwei Drittel der Weltbevölkerung sind laktoseintolerant – wobei die Intoleranz keine Krankheit, sondern ein ganz natürlicher Vorgang ist. Nur ein Teil der Angehörigen einiger Populationen – von Menschen in Kulturen, die seit cirka 9.000 Jahren Milchwirtschaft betreiben – entwickelt auch im Erwachsenenalter genug Laktase, um Milchzucker verdauen zu können.

In Deutschland haben etwa 15% der Bevölkerung eine Laktoseintoleranz (siehe Tabelle in Wikipedia); in Südostasien sind es 98% und in China 94%. Selbst in einzelnen Ländern ist die Laktoseunverträglichkeit sehr unterschiedlich ausgeprägt: während sie nur bei 17% der Menschen in Nordfrankreich vorhanden ist, liegt der Anteil bei in Südfrankreich lebenden Menschen bei 65%.

Der Konsum von Milchprodukten und in Fertigprodukten enthaltenem Milchzucker verursacht bei Menschen mit Laktoseintoleranz Blähungen, Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Für Quellen und mehr Informationen: http://de.wikipedia.org/wiki/Laktoseintoleranz

Säuglingsernährung
Die menschliche Muttermilch ist genau so zusammengesetzt, dass sie das Immunsystem des Kindes aufbaut. Die Kuhmilch ist analog genau auf die Gesundheit des Kalbes zugeschnitten. Für Menschenkinder ist Kuhmilch sehr viel weniger geeignet und schlechter verträglich, da die Verdauung des Kindes auf Menschenmilch eingestellt ist. Die Eiweiße der Kuhmilch begünstigen die Entstehung von Allergien wie Neurodermitis. Viele allergiekranke Kinder konnten durch eine tiereiweißfreie Ernährung eine deutliche Linderung erfahren (vgl. Spiller 1996, Kap. 3: “Der deutliche Unterschied: Frauenmilch – Kuhmilch”).

Mittlerweile empfehlen sogar praktisch alle Kinderärzte, die Kuhmilch im späteren Lebensalter für unbedenklich halten, im ersten Jahr des Kindes keine Kuhmilch zu füttern. Sollte das Stillen durch die Mutter nicht möglich sein, raten sie zu “Säuglingsnahrung”, also einem Fertigprodukt, das mit viel Aufwand zur Nachahmung menschlicher Muttermilch maßgeschneidert wurde (vgl. z. B. www.kindergesundheit-info.de).

Multiple Sklerose (MS)
Multiple Sklerose (MS) ist eine chronisch-entzündliche Erkrankung des zentralen Nervensystems und wird seit einigen Jahren mit Diabetes und Milch in Verbindung gebracht.

050100150200Milchkonsum (Kg/Person/Jahr)
Jeder Punkt repräsentiert die Daten eines bestimmten Landes0100200Erkrankungen (100.000/Jahr)
Milchkonsum und Multiples Sklerose Erkrankungen
Quelle: Dr. Campbell - The China Study
The China Study bei Amazon
Das Diagramm zeigt das Verhältnis zwischen auftretenden Erkrankungen an Multiples Sklerose und dem Konsum von Kuhmilch. Auch wenn die statistischen Daten auf einen Zusammenhang deuten sind sie kein Beweis hierfür. Die genaue Ursache ist bis heute nicht gefunden.

Morbus Chron
Einige aktuelle Untersuchungen weisen auf einen Zusammenhang von Milch und Milchprodukten mit der chronischen Darmentzündung “Morbus Chron” hin: Übersicht, neue Untersuchung der Tierärztlichen Hochschule Hannover

Quellen:

[1] Barzel U.S. "Acid loadingandosteoporosis." J. Am. Geriatr. Soc. 30 (1982): 613
Sherman HC. "Calcium requirement for maintenance in man." J. Biol. Chem. 39 (1920): 21-27
[2] Colin T. Campbell: The China Study: The Most Comprehensive Study of Nutrition Ever Conducted and the Startling Implications for Diet, Weight Loss and Long-term Health, Benbella Books, 2006, Amazon-Link
[3] Wolfgang Spiller, "Macht Kuhmilch krank?", 1996, Amazon-Link

Weiterführende Informationen:

www.milchlos.de
 
@mmode7m8: und dann auch mal überlegen .... als erwachsener die säuglingsmilch einer anderen spezies ... ist das wirklich normal? kein anderes säugetier trinkt als erwachsener noch milch ... und schon gar nicht von einer anderen spezies ... und elefanten, nashörner und gorillas haben trotzdem gute knochen ^^

die kuhmilch ist so zusammengesetzt dass es ein kalb schnell waschsen lässt, menschmilch sit total anders zusammen gesetzt. glaub dioch nicht alles was die lebensmittellobby dir vorkaut ... wir sind doch alle von denen gehitrngewaschen ... ich hab genau so gedacht wie du, bevor ich vor paar jahren anfing mich zu informieren ... ja und jeder omni hat ja einen veganer im bekanntenkreis die so krank sind ^^
 
@xanax: Du kopierst jetzt hier aber nicht ganze Artikel oder Bücher hierher, oder? Bitte benutz einen Link oder sowas und führ keine Selbstgespräche.
 
@xanax: Als ob ein Veganer jemals zugeben könnte, dass seine rein pflanzlichen Ernährungsgewohnheiten schädlich sein könnten. Fakt ist: Unser Stoffwechsel benötigt auch tierische Proteine, da wir von Natur aus ALLESFRESSER sind. Wir sind KEINE REINEN PFLANZENFRESSER. Fakt. Und was die Milchunverträglichkeit angeht: Wenn mans übertreibt, ist alles ungesund. Ich jedenfalls habe von kleinauf nie aufgehört, Milch zu trinken und ich vertrage sie gut. Es geht mir allerbestens. Und: Kalziumaufnahme über die Nahrung hat sehr wohl einen positiven Einfluss auf die Knochendichte. Wer anderes behauptet, irrt. Deshalb gibt es auch für Leute mit Knochenschwund Therapie mit Kalziumeinnahme. Von dem, was wir zuführen, nimmt der Körper, was er braucht. Vegetarisch ist gesünder als vegan, weil tierische Proteine zugeführt werden, die der Körper und auch das Immunsystem brauchen. Wer keine Milch verträgt, der soll eben keine trinken, gilt aber für andere Sachen auch.
 
Naja, da muss ich an Oprah Winfreys Geschichte denken:
Sie wurde von den texanischen Rinderzüchtern zur Zahlung von 11 Millionen Dollar Schadenersatz verklagt, weil Sie sich in ihrer Talkshow kritisch über die Rinderzucht äusserte und sagte, sie werde kein Rindfleisch mehr essen.
 
Agrar-Lobby? Na wartet erstmal bis die Erdöl-Lobby sich bedroht fühlt.
 
Dieses unvorstellbare Maß an Tierquälerei, nur damit man für 9Cent ein Ei bekommt.. ekelhaft.
Das wirklich kranke ist, dass man für 20Cent pro Ei eines bekommt, bei dem das Huhn rumlaufen kann, Sonne sieht und sich schlicht von normalen Korn ernährt.

Das ist schon ein Unterschied zu einem Huhn, bei dem beim Tod der Käfig aufgeschnitten werden muss, da man es sonst nicht entfernen kann. Einem Huhn, dass man nach dem Tod verbrennen muss, da es nicht für Menschen höhst bedenkliche Substanzen enthält. Einem Huhn, das niemals die Sonne sieht um es so ruhig zu halten. Einer Industrie, die unvorstellbare Mengen an Medikamenten - die für Menschen als sehr bedenklich eingestuft sind - an die Tiere verfüttern.

Aber ja doch, diese Agrar-Industire hat natürlich Recht. Wie kann man nur dieses normale Verhalten zur Gewinnmaximierung verurteilen.... tztztz wie kann man nur.

[offtopic] Na wieviele wussten, da ALLE Kühe -ja selbst Milchkühe- Hörner haben?
 
@erso: Was mich dabei so sehr stört, dass Eier aus Käfighaltung zwar in Deutschland schwer zu kaufen sind aber in vielen Produkten drin sind. Zumindest Bodehaltung sollte man erwarten können. Wobei ich persönlich als Minimum immer Freilandhaltung ansetze und selbst nur Bioeier kaufe.

Beim Rewe gibt es 6 Bio Eier für 1,99€, da kann mir niemand erzählen, dass das zu viel ist.
 
@Knerd: Leider ticken viele in ihrem Billigwahn so extrem, dass die selbst bei heiklen Dingen wie Fleisch etc. nicht haltmachen, und es ihnen scheißegal ist, welchen Dreck die sich einverleiben. Konnte ich noch nie nachvollziehen...
 
@DON666: Nun, die Problematik wird aber auch nicht gerade dadurch bestärkt, dass wir in Deutschland Vorreiter des Lohndumpings wie auch Lohnstagnation sind. Alles wird teurer, mehr Geld sieht aber kaum jemand ;)

Heißt natürlich nicht, dass Antibiotikafleisch deswegen lukrativer sei :D
 
@moeppel: Schon klar, dass viele es finanziell schwer haben. Die Frage stellt sich dann, ob man, wenn schon nicht viel Geld vorhanden ist, nicht eher bei "Luxusgütern" anfängt zu sparen als bei dem, was man sich in den eigenen Mund steckt. Ich hatte selbst schon gewisse "Dürreperioden" durchzustehen, und zumindest für mich war das keine Frage.
 
@Knerd: Was mich wirklich stört ist, dass Bodenhaltung auch nicht wirklich besser ist. Ob die Hühner nun auf dem Boden zusammengequetscht sind oder in Käfigen hilft den Tieren weniger.

Die Perversion des Ganzen geht soweit, dass es "Hallen" gibt, wo Hühner in "Bodenhaltung" gehalten werden, eine Etage jedoch nicht einmal ein Meter hoch und teilweise Gitterboden hat.

Alle denken dann: "Juhu! Boden Haltung." In Wirklichkeit ist es nur ein Käfig ohne Gitter und ziemlich hohen Decken.
 
@Fallen][Angel: Das ist ein Scherz oder?
 
@Knerd: Nein, das ist wirklich so.
 
@Knerd: Ich weiß nun nicht was du genau meinst aber kann alles leider mit "Leider nein" beantworten. Es gibt in Deutschland ja auch ein "Schweinehochhaus" (einfach mal Google nutzen, hat sogar ne Wikipedia-Seite), wo ein ähnliches Prinzip wie bei den Hühnern existiert. Bei den Hühnern definiert sich ein Käfig halt darüber, dass es eine "kleine geschlossene Vorrichtung" ist. Habe ich eine komplette Etage ohne Wände, dann ist es kein Käfig mehr und somit Bodenhaltung, da die Tiere auf Boden laufen... naja sagen wir "laufen".

Es ist pervers. Selbst was unter Bio-Haltung durch geht, obwohl man denkt, dass dies eigentlich anders sein sollte. Die EU-Richtlinien sind zwar "besser" als die normalen, dennoch weit weg richtig.

Ob es auch irgendwelche dreckigen Tricks bei "Freilandhaltung" gibt, dass weiß ich nicht. Ich befürchte schon, hoffe jedoch nicht.
 
@Knerd: Also bei dem Bio-Bauern hier ums Eck würde ich keine Bio-Einer kaufen. Keine Ahnung wie er das Siegel bekommen hat, aber die Sonne sehen die Hühner ganz sicher nicht. Klar, sie sind in keinen Käfigen, können sich aber trotzdem nicht bewegen.
 
@hhgs: Ich denke mal, da kannst du sicher beschwerde bei den Behörden einreichen.
 
@Knerd: Das wurde schon gemacht (nicht von mir). Soll alles im grünen Bereich sein.
 
@erso:

Das Problem ist doch vielmehr das wohl die wenigsten Eier direkt zum Kunden geliefert wird, sondern in weiteren Produktionschritten verarbeitet wird. Für ein Großunternehmen rechnet es sich schon ob er nun für Eier 100% oder nur 50% zahlt.

Schwerer wird es aber dann auch noch für den Konsumenten Produkte zu erkennen, wo welche Eier nun verarbeitet worden sind. Hier ist jeher die Politik gefragt die Lebensmittelindustrie stärker in Ihre Informaitonspflicht zu zwingen um den Konsumenten die Suche nach Produktinformationen zu erleichtern.
 
@erso: für 9-11cent bekommt man sogar Bodenhaltung im Supermarkt.
Man will gar nicht wissen was die Industrie umgerechnet je Ei bezahlt, wenn die ihr Vollei aus Käfighaltung in 1000-Liter-Kanistern bestellen.
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