'Steve Jobs'-Kritiken: Schauspielerisch brillante Apple-'Masturbation'

Ashton Kutchers Film-Biografie war zwar die Erste, der nun auf einem Filmfestival erstmals gezeigte "große" Steve Jobs-Film soll hingegen der wesentlich bessere sein, zumindest kommen die ersten Kritiker zu diesem Schluss. ... mehr... Film, Steve Jobs, Jobs, Verfilmung Bildquelle: Universal Pictures Film, Steve Jobs, Jobs, Verfilmung Film, Steve Jobs, Jobs, Verfilmung Universal Pictures

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schöner abschließender Satz
 
@-=[J]=-: Dem kann ich weder als Zitat in der Überschrift noch als Schlussatz der oder gar der abschließenden Guardian-Subsumierung etwas abgewinnen. Beiden Autoren der Texte unterstelle ich hingegen eine negativ vorurteilsbehaftete Grundhaltung gegenüber dem Thema "Apple", was ich einer subjektiv geprägten Filmrezension verzeihen kann, einem News-Redakteur jedoch nicht, weil hier Anfang und Schluss keiner neutralen Berichterstattung entspringen, sondern scheinbar das "sich Lustigmachen" im Vordergrund steht.
 
@Tjell: Eins darf man bei dieser ganzen Geschichte um diese Firma niemals vergessen: Apple hat sich durch eigenes Zutun in die Lage gebracht, von einigen belächelt bzw. nicht gemocht zu werden. Wer bitteschön - außer dem lieben, sympathischen Herrn Jobs - hat denn diesen "Mythos" um die Marke aufgebaut und immer wieder gepusht, bis er zum Selbstläufer wurde und etliche Anhänger gefunden hat? (Ich spreche beileibe nicht von allen Apple-Käufern!)

Die Früchte müssen die halt nun auch ernten. Aber die eine oder andere Fantastilliarde Dollar hilft da beim Trösten sicher ganz gut.
 
@Tjell: 1. Und wie müsste die objektive/neutrale Zusammenfassung eines von Grund auf subjektiven Sachverhalts, also einer Filmkritik, aussehen?
2. Hast du den Film schon gesehen? Kennst du die Autoren? Hast du deren gesamte Kritiken gelesen? Zumindest die ersten beiden Punkt schließe ich aus.
3. Es gibt keinen absolut neutralen Journalismus. Punkt.
 
"Es gibt keinen absolut neutralen Journalismus. Punkt."
Ohne dem iBullshit irgend etwas abzugewinnen, aber dass es keinen neutralen/objektiven Journalismus gibt, liegt primär an den Journalisten, die es sich mitunter allzu leicht machen.
 
@Heimwerkerkönig: Unsinn. Das liegt an der Natur der Sache und des Berufes. Ich habe jetzt aber keine Zeit, das zum gefühlt 1000. Mal hier zu diskutieren und schon gar nicht bei einem Bericht, bei dem es um Filmkritiken geht
Nur so viel: glaubt ihr alle ernsthaft, dass ich mir bei sowas die langweiligsten Passagen raussuche?
 
@Heimwerkerkönig: Was soll denn bitteschön "neutraler Journalismus" sein? Klingt für mich nach stinklangweiligem Runterbeten von Fakten. Also quasi wie der DPA-Ticker.
 
@witek: Anscheinend bist Du der Autor. Sieht man nur nirgends.
 
@Tjell: Ein Klick auf meinen Namen genügt...
 
@Tjell: Also das System mit den Autoren solltest du an sich im Laufe der Jahre mal verstanden haben. So schwierig ist das nicht. Außerdem gibt's da ja noch das kleine WF-Logo neben dem Namen, wenn einer aus der Redaktion hier im Kommentarbereich schreibt...
 
@DON666: Ich habe mit der Desktop-Version des Firefox von oben nach unten, von links nach rechts alles abgesucht, es war nirgends zu sehen. Gerade eben kurzer Wechsel zum Chrome und es war sichtbar. Soviel dazu.
 
@DON666: Nachrichten sind auch nicht dazu gedacht, um zu unterhalten. Der DPA-Ticker ist übrigens keineswegs neutral, sondern wird von Journalisten betrieben, die freilich auch ihre eigene Meinung und Weltanschauung mittels gezielten, teils nicht einmal besonders subtilen Formulierungen unters Volk bringen wollen.
 
@Heimwerkerkönig: Dann eben nicht der DPA-Ticker... Ich denke aber, du wirst schon verstanden haben, wie ich das meinte. Haarspalterei.

Und wieso zum Teufel sollen mich die "Nachrichten" bzw. Meldungen auf einer Seite wie WF nicht unterhalten? Für humorlose Stock-im-Arsch-News gibt's genug andere Quellen.
 
@DON666: Ich weiß nicht, warum du so proletoid fluchen musst... Gute Nacht.
 
@witek: Ich bin der Meinung, dass ihr oft genug appleneutral schreibt. Sollte dieser Artikel wirklich etwas kritisch sein, dann geht es absolut okay. Wär ja noch schöner, wenn man sich von den Usern zensieren ließe.
Von daher würde ich die Kritik an euch auch nicht ernst nehmen.
 
@M4dr1cks: Zensieren? Nein. Kritik äußern. Definitiv ja. Wer so schreibt muss übrigens auch mal Kritik hinnehmen können.
 
@Heimwerkerkönig: Weil das echte Leben nun mal kein Mimimi-Kindergarten ist. Wenn ich was geradeheraus meine, dann formuliere ich das auch so, basta.
 
@witek: Zu 1.: Gegenfrage: Warum hat der Autor dieser Winfuture News gerade diese Filmrezension, diese Überschrift und diesen Schlusssatz gewählt? Doch nur, um seine eigene voreingenommene Meinung provokant in Szene zu setzen (vgl. zu 3.).
Zu 2.: Muss ich den Film gesehen haben? Nein. Habe ich die Rezension vom Guardian gelesen? Ja. Hat der Autor der News hier eine eigene Rezension geschrieben? Schwer zu beurteilen, zu sehr wird mit dem Guardian-Zitat gespielt.
Das Guardian Review schießt sich jedenfalls durchgängig gegen Aaron Sorkins als Drehbuchautor einerseits und (so kann man schließen) eine Art Apple-Glorifizierung andererseits ein.
Zu 3.: Hier wurde eine persönliche Meinung publiziert, die den Anschein von neutraler Berichterstattung erwecken soll. Das ist unsauberer Journalismus und stattdessen reine Polemik.
 
@Tjell: Der Autor bin ich und ich wiederhole mich gerne:
Glaubst du ernsthaft, dass ich mir bei einem derartigen Beitrag die langweiligsten Passagen raussuche und einen Titel wähle, der nach Gebrauchsanweisung eines Rasierapparats klingt?
Nachtrag: Wir können über sowas bei anderen Texten diskutieren, in diesem konkreten Fall (Filmkritiken FFS) ist das lächerlich und ich werde mich dazu nicht mehr äußern.
 
@Tjell: +1. Der Beitrag von WF und der zitierten Presse hat schon Pegida-Charakter...
 
@wingrill9: Dafuq? Einen Film über einen IT-Manager mit der Hetze gegen Menschen zu vergleichen, ist so ziemlich das Schwachsinnigste, was ich hier seit langem gelesen habe. Angesichts des neunten Nicks (und rechnerisch 32 Verwarnungen) wundert mich das auch wieder nicht...
 
@witek: Sorry, ist aber so.
 
@wingrill9: was für ne Simulation läuft bei dir?
 
@Nigg: Diese: Wer Kritik austeilt, muss auch Kritik vertragen können. ;-)
 
@wingrill9: witek hat mit Quellenangabe zitiert und das völlig kontextbezogen. Du dagegen wirst hier irgendwie polemisch und ziehst eine Thematik an Land die damit nicht einmal annähernd etwas zu tun hat. So einen Zusammenhang können nur Leute herstellen deren Tellerrand-Wahrnehmung einen gewaltigen Sprung hat.
 
@Nigg: So, so... Und manche können keine vertragen.
 
@wingrill9: Daswirdmanjanochsagendürfen! (TM)
 
@wingrill9: du erschlägst uns aber auch echt mit Argumenten.
 
@witek: Strike! ^^
 
@Nigg: Den wirst du wohl kennen... Ist ein bekannter iPhone-Masturbierer hier
 
@wertzuiop123: ja, sehr drollig
 
@Tjell: "[...] weil hier Anfang und Schluss keiner neutralen Berichterstattung entspringen, sondern scheinbar das "sich Lustigmachen" im Vordergrund steht."

Dem kann ich nur zustimmen, wobei ich das Wort "scheinbar" durch "ganz offensichtlich" ersetzt hätte. Schließlich wir dies schon allein durch die äußerst abnorme Wortwahl in der Headline mehr als deutlich. Aber mal ganz ehrlich... Das ist doch genau das, was WinFuture bereits seit Jahren auszeichnet. Ganz besonders, wenn es um Apple-Thematiken geht. :)
 
@-=[J]=-: Und ich finde den letzten Satz kindisch und kitschig.
Hier wird die Wahl eines IT-Gerätes wieder mal zur Ideologie hochgespielt.
Warum sollte man stolz sein ob man Apple/PC/Google/was-auch-immer nutzt?
Ich bin ja auch nicht "stolz" dass man Rasenmäher von x ist oder dass ich meinen Tisch im Möbelhaus y gekauft habe.
 
@moribund: Nö, nicht das Gerät wird vom Guardian dazu gemacht, sondern es geht um die Leute die stundenlang anstehen, welche das Gerät für sich zur Ideologie machen. Deshalb auch der Spruch in deren Richtung... stolz sind eben dann die, für die Technik keine Ideologie ist, sondern ein Mittel zum Zweck. Das ist der Kernpunkt der Aussage.
 
@Knarzi81: Und darauf soll man extra noch "stolz" sein?
Naja, wenn's einen glücklich macht...
Ab jetzt bin ich auch stolz, dass ich meinen Rasenmäher nicht anbete!
(Nicht so wie mein Nachbar, der seinen Nimbus 2000 für Gottes Geschenk an den Rasen hält ;-) )
 
@moribund: Du nimmst das ganze ganz viel zu wörtlich. Und es ist nun mal eine Kritik und Kritik hält sich nur selten mit überspitzten Formulierungen zurück. Wenn du jetzt meinst, dass diese Aussage irgendwas mit anbeten zu tun hat, dann würde ich sagen, du hast diese Aussage auf der persönlichen Ebene der Kommunikation aufgefasst, statt auf der nüchternen sachlichen und meinst nun diesen ganzen Satz exakt Wort für Wort in seine Bedeutung übersetzen zu müssen, statt den Zynismus in der Aussage mal etwas genauer zu analysieren.
 
@Knarzi81: Na ich werd mir mal die Kritik auf der Guarian-Website ansehen. ^^
Meine Meinung zur Ideologisierung von IT-Marken bleibt jedenfalls bestehen.
 
@moribund: Das was du kritisierst sagt für mich genau dieser Satz aus. Es wird mit diesem Satz ja gerade die Ideologisierung kritisiert. Ein PC ist ja eben auch keine IT-Marke, sondern einfach nur ein Arbeitsgerät ohne Ideologisierung, ganz im Gegenteil zu Apple für die Warteschlangencamper. Und für die wird dieser ideologisierte Film eben genauso für Hochgefühle sorgen, wie das kollektive Dauerwarten vor nem räudigen Apple-Shop. Genau das ist die Aussage.
 
@Knarzi81: "[...] wie das kollektive Dauerwarten vor nem räudigen Apple-Shop."

Wieso ist denn ein Apple-Shop angeblich "räudig"?
 
@moribund: na ja ... der Punkt ist allerdings, dass es bei Apple eben auch oft um die Marke geht ... wer sagt, dass es rein um die Technologie geht (die ja gut ist), der betrachtet eben nicht wirklich die Realität ...
 
@JoePhi: Nein, jemand der sich vom Markennamen blenden/abschrecken lässt und dabei seine Objektivität verliert, betrachtet eben nicht wirklich die Realität ...
 
@moribund: Der Punkt gerade bei Apple ist aber eben, dass es so ist. Viele Kunden kaufen nun mal die Geräte nicht, weil die Geräte so toll sind, sondern weil es von Apple kommt. Ob man das mag oder nicht ... aber es hört sich so an, als ob du diesen Fakt einfach nur als albern hinstellst. Der Punkt ist aber (so traurig das nun mal sein mag): Es IST einfach so. Und es ist auch ein gewichtiger Teil von Apples Strategie, dass es so ist ...
 
@JoePhi: "na ja ... der Punkt ist allerdings, dass es bei Apple eben auch oft um die Marke geht ..."

Das mag durchaus sein. Doch verkennen viele Leute, die derart argumentieren, dass das bevorzugen der Marke "Apple" ja überwiegend daraus hervorgeht, dass unter dieser Marke bisher (mit lediglich kleineren Abstrichen) fast immer Produkte erschienen sind, welche sich durch technologische und gestalterisch auffällige Konzeption besonders positiv im Markt hervorhoben.

"wer sagt, dass es rein um die Technologie geht (die ja gut ist), der betrachtet eben nicht wirklich die Realität ..."

Wer hingegen anführt, dass es den Apple-Kunden überwiegend um die Marke, anstatt um die Technologie dahinter ginge, argumentiert aber nachweislich ebenso wenig realitätsbezogen. :)
 
@KoA: Das sage ich ja nicht. Wenn man aber die Aussage, dass es bei Apple eben auch (wie im letzten Satz im Artikel genannt) um die Brand an sich geht, als kindisch und kitschig bezeichnet, dann lehnt man damit eben auch das ab, was durchaus ein massives Verkaufsargument ist: Der einfach Fakt, dass es sich um Apple handelt. ist das der hauptsächliche Kaufargument? Sicherlich nicht. Aber das habe ich mit keinem Punkt auch nur angedeutet ...
 
@JoePhi: Eine Marke ist stets nur das Synonym für die jeweiligen Produkte, welche damit verbunden sind. Insofern kann es also überhaupt niemanden nur um die Marke allein gehen. Eine derartige Darstellung ist schon vom Ansatz her völliger Unfug. Trotzdem wird sie aber immer wieder angewandt.
 
@KoA: Ich denke Du weisst sehr genau was ich meine ... Deine Aussage ist fast beleidigend. Natürlich geht es um die Produkte ... zumindest in letzter Instanz ... aber darum geht es mir nicht ... es gibt genug Leute, die ein neues Produkt einfach nur deshalb kaufen, weil es eben von Apple kommt. Und ja ... das gibt es auch bei vielen anderen Unternehmen ... wenn nicht bei allen. Aber bei Apple kommt dieses Verhalten halt häufiger vor, als bei anderen Unternehmen. Und dies als nicht vorkommend hinzustellen ist halt unpassend. Es kommt vor.
 
@JoePhi: "[...] es gibt genug Leute, die ein neues Produkt einfach nur deshalb kaufen, weil es eben von Apple kommt."

Kannst du diese Behauptung faktisch wirklich belegen? Ich bezweifle das sehr. Wenn du es nicht kannst, ist und bleibt es eine bloße Unterstellung und jede weitere Diskussion zur Thematik auf dieser Grundlage ist müßig.
 
@KoA: Erzähl doch nix. In meine Freundeskreis und auch unter x Kollegen hört man im Moment überall 'am9. September wird das neue iPhone vorgestellt. Ich bestelle mir das sofort vor, sobald das geht.' Das war die letzten Jahre auch schon so. Da wird nicht gewartet, ob es gut ist, sondern blind bestellt. Und jetzt sage mir nicht, dass das Quatsch ist. Gibt es z.B. bei Samsung zwar auch, aber nicht so häufig, wie man das bei Apple hört. Schimm?Mitnichten. Aber es ist eben Apple. Und da geht es um "Apple", "neues iPhone" ... und das ist das, was zählt. Nicht, dass es bsonders ausgereift it, etc.
 
@JoePhi: "In meine Freundeskreis und auch unter x Kollegen hört man im Moment überall 'am9. September wird das neue iPhone vorgestellt. Ich bestelle mir das sofort vor, sobald das geht.' Das war die letzten Jahre auch schon so. Da wird nicht gewartet, ob es gut ist, sondern blind bestellt."

Eine wirkliche "Blindbestellung" ist gar nicht möglich, da Produktneuerungen zuvor immer erst ziemlich umfassend präsentiert werden und auch die Gerüchteküche bekanntlich lange vorher die wesentlichen Neuerungen der Geräte bekanntmacht. Und selbst wenn man ein neues iPhone wirklich blind bestellen würde, hätte es bisher nie ernsthaft einen Grund zur Enttäuschung gegeben. letztendlich zeigt die entgegengebrachte Begeisterung aber, dass Apple bei seinen Kunden auch großes Vertrauen aufgebaut hat. Und das aus gutem Grund.

"Und jetzt sage mir nicht, dass das Quatsch ist."

Siehe oben. :)

"Gibt es z.B. bei Samsung zwar auch, aber nicht so häufig, wie man das bei Apple hört."

Auch dafür gibt es ausreichend gute Gründe. ;)

"Schimm?Mitnichten. Aber es ist eben Apple. Und da geht es um "Apple", "neues iPhone" ... und das ist das, was zählt. Nicht, dass es bsonders ausgereift it, etc."

Das iPhone wird seit Jahren auf der Grundlage des ersten Gerätes ständig erweitert und verbessert. Was bitte soll also daran nicht ausgereift sein? :))
 
@moribund: Darum geht es gar nicht!!!

Es geht um die Leute, die bei Neuerscheinung eines neuen "iGerätes" Menschen stundenlang vor Apple-Stores stehen (bei Wind und Wetter) ....

Darüber macht sich der Guardian "lustig" und ich kann dem nur zustimmen. Für diese Leute ist der Film 100%ig eine Masturbationsvorlage. Ich habe bei dem letzten Satz jedenfalls herzlich gelacht, weil es einfach passt!!!

Wenn ich mir den Film im Kino angucken sollte (weiß ich noch nicht), dann hoffe ich, dass ich neben keinem Apple-Fanboy sitzen werde.
 
@seaman: "Es geht um die Leute, die bei Neuerscheinung eines neuen "iGerätes" Menschen stundenlang vor Apple-Stores stehen (bei Wind und Wetter) ...."

Nennen wir doch die Sache mal beim Namen... Es geht um Häme und die Bloßstellung derer, die ein Produkt nicht nur einfach stupide und emotionslos einkaufen, sondern sich dafür besonders begeistern und daraus auch kein großes Geheimnis machen. Und das betrifft bei weitem nicht nur die kleine Gruppe derer, die bei neuen Produkteinführungen vor den Läden anstehen.
Es ist allerdings sehr fraglich, was diese besondere Häme tatsächlich rechtfertigt? Ist es eigene Unzufriedenheit, oder einfach nur eine besonders ausgeprägte Form von Überheblichkeit?
 
@KoA: Nein, es weder um Häme noch um Unzufriedenheit, sondern einfach nur um die Tatsache das gerade Apple-Jünger ein besonderes Völkchen sind und darüber macht sich der Guardian zurecht lustig!

Nenne mir einen weiteren Hersteller, der bei einer neuen Produkteinführung ein derartige Anziehung auf gewisse Menschen hat, wie Apple?!
 
@KoA: Das kann ich dir sagen, weil alle Dokus oder Filme die ich über Apple gesehen habe, fernab von wertungsneutral sind.

Laut den Dokus haben wir in den neuzehnhundert und Achtzigern alle Apple benutzt, weshalb bestimmte Leute mehr Zuspruch und Kultfaktor zugesprochen wird, als sie sich selber verdient haben und beispielsweise sind laut dieser Filme alle in den Achtzigern zu dem weltweit wichtigsten Musik Festival von Apple gepilgert. Was Woodstock in den 1970`ziger Jahren war, war das Apple Festival in den Achtzigern. Dies nutzt man dann auch gleich zur Brücke, dass es eben deshalb nicht verwunderlich ist, dass Apple uns endlich das Barriere-freie Joggen mit Musik beschert hat, Apple ist halt eine ganz kluge große Firma und die Köpfe dahinter sind dermaßen schlau.

Weder hatte das Festival von Apple irgendeine Bedeutung in den Achtziger Jahren, noch haben wir den Achtziger Jahren alle Apple benutzt und auch das Joggen mit Musik ist keineswegs eine große Erfindung von Apple gewesen, denn mobile mp3 Player gab es natürlich auch schon. Um sich sportlich mit Musik zu bewegen muss man keine Musik mit DRM an eine iTunes Software binden, das ist mitnichten eine große Idee oder bedarf besonders viel Respekt und großer Visionen. Auch ist das iPad keine große Erfindung und das Windows Tablet gab es schon lange davor, - so ist auch das iPad kein Grund bestimmte Personen an Ideenreichtum besonderer Visionen zu huldigen oder in den Kultstatus zu hieven. Auch ist Apple mitnichten eine Firma die uns vor dem Monopol Microsoft endlich befreit hat und von Studenten in der Vergangenheit wegen seines neutralen Auftreten besonders viel Respekt hatte und gefeiert wurde, weil Apple selber dieser Tage Monopol ist und dies bekanntlicherweise ausnutzt um seine Patente und Rechte entschieden gegen alles und jeden zu verwerten. Wäre der Weltverbesserer Student von seiner Zeit einigermaßen konsequent mit seiner Weltanschauung, müsste er sich einer anderen Marke anschließen, beispielsweise einem Linux System aber er ist Apple-affine treu geblieben, mit all den Argumenten die er damals so entschieden gegen Microsoft hervorgebracht hat.

Wenn man all diese Dinge aus den Filmen und Dokus über Apple anstandslos und kritiklos glauben mag, dann passt der letzte Satz der Guardians hervorragend, denn dann ist man selber alles andere als wertungsneutral.
 
@seaman: "Nein, es weder um Häme noch um Unzufriedenheit,"

Ach was? Oben und hier wieder schreibst du noch, dass sich u.a. der Guardian lustig macht und jetzt geht es angeblich nicht um Häme, obwohl "Häme" gleichbedeutend mit "Spott" bzw. "sich lustig machen" ist? ;) Selbstverständlich geht es hierbei um Häme.

"[...] sondern einfach nur um die Tatsache das gerade Apple-Jünger ein besonderes Völkchen sind und darüber macht sich der Guardian zurecht lustig!

Nenne mir einen weiteren Hersteller, der bei einer neuen Produkteinführung ein derartige Anziehung auf gewisse Menschen hat, wie Apple?!"

Dieser Umstand soll tatsächlich ein Grund sein, sich lustig zu machen? Aus meiner Sicht ist diese Art der Reaktion eher als extrem bedauerlich einzustufen. :)
 
@BufferOverflow: "Das kann ich dir sagen, weil alle Dokus oder Filme die ich über Apple gesehen habe, fernab von wertungsneutral sind."

Ich weiß nicht, welcher der Filme bzw. Dokus DU bisher gesehen hast. Aber letztendlich spielt das auch gar keine Rolle, da es bezüglich der entgegengebrachten Häme tatsächlich gar nicht nur um den Film und dessen Kritik geht, sondern um Apple und deren Käuferschaft allgemein, welche mit derartigen Kommentaren pauschal bloßgestellt werden.

"Laut den Dokus haben wir in den neuzehnhundert und Achtzigern alle Apple benutzt, [...]"

Ich kenne keine Doku, die tatsächlich zu behaupten versucht, dass angeblich alle Menschen in den 80ern Apple benutzt hätten. Da hast du wahrscheinlich etwas ziemlich fehlinterpretiert. Wenn, dann ist mit einer solchen Aussage lediglich eine spezielle Gruppierung gemeint, auf die das zutrifft.

"Apple ist halt eine ganz kluge große Firma und die Köpfe dahinter sind dermaßen schlau."

Ja, und mit diesem Umstand hast du ein Problem, oder wie? :)

"Weder hatte das Festival von Apple irgendeine Bedeutung in den Achtziger Jahren, noch haben wir den Achtziger Jahren alle Apple benutzt und auch das Joggen mit Musik ist keineswegs eine große Erfindung von Apple gewesen. denn mobile mp3 Player gab es natürlich auch schon. Um sich sportlich mit Musik zu bewegen muss man keine Musik mit DRM an eine iTunes Software binden, das ist mitnichten eine große Idee oder bedarf besonders viel Respekt und großer Visionen. Auch ist das iPad keine große Erfindung und das Windows Tablet gab es schon lange davor"

Nur das ein WinTablet, so verkrampft und ungenießbar, wie es damals vom Gesamtkonzept her von MS angeboten wurde, kaum einer wirklich haben wollte! ;)
Und auch in Sachen MP3-Player kann sich Apple zurecht auf die eigene Fahne schreiben, dass sie der erste Anbiter waren, welcher diesbezüglich ein schlüssiges und benutzerfreundliches Gesamtkonzept anbot. Und was DRM angeht, ist wohl eher die Musikindustrie als Auslöser zu betrachten, anstatt Apple dies als "eigene Erfindung" anhängen zu wollen.

" - so ist auch das iPad kein Grund bestimmte Personen an Ideenreichtum besonderer Visionen zu huldigen oder in den Kultstatus zu hieven."

Dafür ist durchaus ein Grund gegeben, wenn man mal allein schon bedenkt, wie viele Anbieter seit der Veröffentlichung des iPads versuchen, auf genau dieser Basis ebensolche Produkte am Markt zu platzieren.

"Auch ist Apple mitnichten eine Firma die uns vor dem Monopol Microsoft endlich befreit hat und von Studenten in der Vergangenheit wegen seines neutralen Auftreten besonders viel Respekt hatte und gefeiert wurde, weil Apple selber dieser Tage Monopol ist und dies bekanntlicherweise ausnutzt um seine Patente und Rechte entschieden gegen alles und jeden zu verwerten."

Auch so ein Ammenmärchen, aus der Ecke der Apple-Kritiger. Wo bitte hat Apple denn ein Monopol? :))

"Wäre der Weltverbesserer Student von seiner Zeit einigermaßen konsequent mit seiner Weltanschauung, müsste er sich einer anderen Marke anschließen, beispielsweise einem Linux System aber er ist Apple-affine treu geblieben, mit all den Argumenten die er damals so entschieden gegen Microsoft hervorgebracht hat."

Von wem sprichst du? Von Jobs? - Ein Mensch entwickelt sich und seine Weltanschauung beständig. Insofern wäre es bedauerlich, wenn Jobs (falls du diesbezüglich von ihm sprichst) sich im Zuge neuer Lebenserfahrungen trotzdem konsequent und unverändert an genau der gleichen Weltanschauung orientiert hätte, die für ihn ursprünglich Bestand hatte, trotz aller Veränderungen in der Welt und seinem Umfeld. Mit einem solchen Vorwurf aufzuwarten, ist jedenfalls schon mehr als lächerlich.

"Wenn man all diese Dinge aus den Filmen und Dokus über Apple anstandslos und kritiklos glauben mag, dann passt der letzte Satz der Guardians hervorragend, denn dann ist man selber alles andere als wertungsneutral."

Was mich doch sehr verwundert.. Du erwartest umfassende Wertneutralität in einem Film über Apple bzw. Steve Jobs, bist aber in deiner eigenen Argumentation ganz offensichtlich selbst nicht ansatzweise wertneutral. Wie bitte lässt sich denn so etwas vereinbaren? Das würde mich jetzt wirklich mal interessieren. :)
 
@KoA: Ich finde es eher bedauerlich, das es Menschen gibt, die keinen Spaß verstehen und gerade Apple-Jünger/-Fanboys sind gerade prädestiniert dazu, sich über sich lustig zu machen.

Ich verstehe nicht, was an dem Aussage des Guardians nun bedauerlich sein soll? Der Guardian spielt hier einfach mit dem zwanghaften Verhalten von Apple-Süchtigen. Wo ist da das Problem?
 
@-=[J]=-: Naja, hab noch nie stundenlang für ein iPhone angestanden und bin trotzdem kein PC und stolz darauf. Der Satz ist irgendwie ziemlicher Bullshit :-)
 
Frage: Sollte der Film nicht auf der Biographie von Walter Isaacson basieren?
Wie kommt da eine Glorifizierung von Jobs zustande?
 
@gutenmorgen1: hast du nie das Leben des brian gesehen?
 
@Skidrow: Naja... dann sollten sie zumindest dazuschreiben, dass der Film eine Parodie sein soll.
 
@gutenmorgen1: Parodie? Realer geht es doch gar nicht.

Und ich sage euch, wir müssen steve folgen! Glaub mir, ich muss es wissen denn ich bin schon vielen gefolgt.
 
@Skidrow: Sag ja nichts Schlechtes über Brian!!!
Der Junge ist für uns am Kreuz gestorben!
Für uns und die judäische Volksfront!
;)
 
@moribund: Spalter!
 
@kuchengeschmack: Bist wohl von der Volksfront von Judäa! ^^
 
@moribund: Ich dachte er wäre von der judäischen Volksfront.
 
@gutenmorgen1: Die ein oder andere Seite wurde eben ausgelassen.
 
Ich denke das sich die PC-Fanboy-Fraktion den Film eh nicht anschauen wird. Also warum sollten sie Steve Jobs im Film schlecht machen? Damit sich die Apple-Fanboy-Fraktion den Film auch nicht anschaut und der Film ein riesen Flop wird?
 
@alh6666: Da liegst Du aber falsch, die PC Fanboy Fraktion giert nach Apple. Wie haben die Fanboys damals über den angeblich Überteuerten und schlechten Ipod hergezogen, und als dann plötzlich Itunes für den PC kam, sind die Verkäufe Explodiert. 90% der "iphoe Hasser" hassen aufgrund der Tatsache, das sie sich das Gerät nicht leisten können.
 
@Butterbrot: Wie bitte? Mach dich nicht lächerlich. Vor allem wurden die, die iTunes unter Windows installiert haben, dann ja doch recht schnell eines Besseren belehrt, nämlich dass die in Cupertino keine gescheite Software für Nicht-Apple schreiben können.
 
@DON666: Habe iTunes unter Win am laufen. Verstehe nicht, was damit nicht laufen soll...
 
@wingrill9: Kann ich dir bei der aktuellen Version auch nicht mehr sagen, da ich das Ding nicht brauche. Jahrelang war es aber unter Windows DIE Systembremse schlechthin, und dem Brot ging es ja in Kommentar [re:1] um die Anfangstage von iTunes unter Windows.
 
@DON666: Kanns nur so sagen, dass es sogar in der VM ganz gut läuft und sogar iTunes-Win die Mediathek vom Mac übernimmt. Also keine Probleme soweit...
 
@alh6666: Social Network hat es einigermaßen geschafft, selbst Facebook Verweigerer ins Boot zu holen und einen unterhaltsamen Film abzuliefern, der nicht komplett in Heldenverehrung ersäuft (gut, manchmal wurde es sehr eng). Rund um Apple und Jobs gibt's genug erzählenswerte Geschichten die selbst mich interessieren aber wenn ich so was lese bin ich definitiv raus.
 
es wurden schon erste screens geleakt ecx.images-amazon.com/images/I/919gqVj9mUL._SL1500_.jpg
 
@Skidrow: Erwartung nicht erfüllt
 
"Masturbationsvorlage", das klingt so seltsam... "Selbstliebe-Anreiz" wäre auch was ;-)
 
Ich fand Kutscher eigentlich recht gut in jobs. Vor allem gab es dort noch so eine Gloryfizierung, wie es hier scheint. Ob Fassbender wirklich besser ist, wird sich zeigen. Zum Glück halte ich nicht so viel von Appel, deshalb kann ich mir den Film auch unbefangen anschauen. :)
 
Natürlich sehen wir jetzt wieder "Filmkritiken", die eigentlich nicht den Film für sich selbst kritisieren, sondern lediglich den Kontext. Finde sowas unprofessionell, auch wenn natürlich jeder sowas lesen möchte. Wer solche Filme wirklich guckt um sich Informationen über Jobs' Leben oder den Werdegang Apples einzuholen, dem ist eh nicht mehr zu helfen. Es ist ein Film und explizit keine Dokumentation. Natürlich wird da ein Fokus auf gewisse Aspekte der involvierten Persönlichkeiten und Ereignisse gelegt. Das hat einfach den Grund, dass Sorkin und Boyle eben diese Aspekte interessieren. Das dann gleich als Quasi-Propaganda zu verteufeln ist wirklich unfair der Kunst gegenüber.

Man hat es hier scheinbar mit einem tadellos produzierten Film mit einem interessanten, unkonventionellen Skript, einer kunstvollen Regie und grandiosen Schauspielern zu tun. Wer das nicht als das sehen kann was es ist, sondern irgendeinen kleinen Nerd-Krieg da reininterpretieren will, nur zu, ihr verpasst was.
 
Hier wird einem Mann gezollt der (wie viele andere auch) arme Menschen und Kinder ausgebeutet hat um sich selbst zu bereichern.Nun gut für die Amerikaner ist Steve Jobs der gott und für uns Deutsche ist es Schuhmacher, beides sind wirklich gute Beispiele wie man ein Volk blenden kann und für sich zahlen lässt.Aber jeder Tempel hat einen falschen Gott.
 
@Ehrenfried: Wer im Glashaus sitzt...
 
@Ehrenfried: Die Witwe von Steve Jobs, Laurene Powell, hat in Interviews erzählt das Steve Jobs immer wieder zig Millionen Dollar für wohltätige Zwecke gespendet hat. Er wollte dabei aber zu 100% anonym bleiben. Der aktuelle Apple CEO, Tim Cook, will sein ganzes Vermögen spenden. Die Leute (inkl. mir) verehren nicht den "Gott" Steve Jobs, den Menschen, sondern das was er mit unglaublicher Energie und Perfektion geschaffen hat: Das größte Unternehmen der Welt.
 
Geile Kommentare von Guardian und TimeOut. Und genau das ist so abtörnend an Apple. Große Klappe (jedenfalls unter Jobs, jetzt gibt es ja keine Innovationen mehr) und trotzdem nur geringer Marktanteil.
 
Ich seh mich schon im Kinosaal sitzen und fap fap fap machen...
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