Oculus-Erfinder: Virtual Reality ist teuer und primitiv, noch jedenfalls

Der Oculus-Erfinder Palmer Luckey hat in einem Interview eingeräumt, dass Virtual Reality noch (lange) nicht das ist, was es sein könnte oder einmal sein wird. Denn er meinte, dass die Technologie insgesamt noch "ziemlich teuer und relativ primitiv" ... mehr... Virtual Reality, Cyberbrille, VR, Oculus Rift, Oculus VR, Palmer Luckey Bildquelle: Time Magazine Virtual Reality, Cyberbrille, VR, Oculus Rift, Oculus VR, Palmer Luckey Virtual Reality, Cyberbrille, VR, Oculus Rift, Oculus VR, Palmer Luckey Time Magazine

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Ich werd wohl auch warten bis der Lag weg ist, die Auflösung groß genug und vor allem die Grafikkarten schnell und billig genug um solche Auflösungen flüssig zu fahren.
 
@Freudian: So lange noch?
 
@iPeople:
Das ist ja relativ. Das kann nämlich schon in 2 Jahren so weit sein.
 
@Freudian: Klingt unrealistisch. Wenn man bedenkt, dass heutzutage die Grafikkarten kaum ausreichen. Oculus Rift benötigt ja immerhin zumindest eine High-End Grafikkarte. Und die ziehen schon mal locker 250 Watt, wenn nicht mehr. In 2 Jahren etwas zu bauen, das in eine "normale Brille" passt müsste dann schon eher im Milliwatt bereich liegen oder zumindest auf die Größe eines Smartphones schrumpfen. Denke eher, dass solche Geräte zwar durchaus Mobil sein werden, aber auch zu einem großen Teil in Kleidung verbaut werden.
 
@mil0:
Klingt sogar sehr realistisch, da schon angekündigt wurde, dass die nächste Grafikkartengeneration einen massiven Sprung machen wird, welche wohl im Januar kommen wird und dann wohl schon mid-range Karten für 4K reichen werden. In 2 Jahren haben wir dann auch schon den Nachfolger von der, welcher natürlich auch wieder sehr viel schneller sein wird.

Von deinen Ideen habe ich aber gar nicht gesprochen, keine Ahnung wieso du damit anfängst. Ein PC wird noch lange von Nöten sein. Das wird so schnell nicht alles in einer Brille vereinbar sein. Der Verbrauch wird bei solchen Leistungen auch noch sehr lange so hoch bleiben. Aber wie gesagt, keine Ahnung wieso du mir das in den Mund gelegt hast. Das Gegenteil davon habe ich nie behauptet, nichtmal angesprochen.
 
@Freudian: Ich dachte, dass sich das Gespräch hier auf den letzten Absatz bezogen hat. Da wird ja erwähnt, dass es letztlich nur eine Brille werden soll, die alle Komponenten enthält. Ich habe irrtümlich angenommen, dass es realistisch wäre in 2 Jahren solche Brillen mit verbauten GPUs herzustellen.
 
Es war eh noch nie klug die erste Generation einer neuen Produktkategorie zu kaufen. Erstmal die early adopter das ganze finanzieren und testen lassen.
 
@Seth6699: Naja, korrekterweise ist das ja schon die x-te Generation von VR. Immerhin gibt es solche Geräte schon seit den 90ern.
 
@Seth6699: Ja. Und sie schon mal ihren Spaß haben lassen. :P
 
@Gordon Stens: Das ist eine persönliche Entscheidung und muss jeder für sich entscheiden. Wenn du dich als early adopter dafür bereit erklärst dir auch die entsprechende Hardware zu kaufen und somit das finanzielle commitment eingehst, damit man die Displays mit 90fps und hoher Auflösung befeuern kann...go 4 it. Niemand will dich daran hindern.
 
@Seth6699: ich bin kein early adopter, nicht bei VR, hab aber einen Kumpel, der da Unsummen schon investiert hat, und der HAT seinen spaß - schon jetzt ;)
 
Erinnert mich irgendwie an den Hype um 3D-Fernseher. Die floppten ja auch nur, weil die Technologie relativ primitiv und teuer war/ist. Aber wenn wir irgendwann die tollen Hologram-Projektoren bekommen...dann, ja dann.....! Bis VR-Brillen so leicht und klein, wie normale Sonnenbrillen werden, wird es mindestens noch genauso lange dauern. Bis dahin ist es meiner Meinung nach ein absolutes Nischenprodukt für Spieler..
 
@Cipher: 3d tb mit vr zu vergleichen ist ungefähre wie masturbieren und echtem sex... Ganz andere Welt :)
 
@Conos: Masturbieren ist kein echter Sex?
 
@dodnet: Auf jeden Fall mit der Person die man am meisten liebt. Was will man mehr? ;)
 
@Conos: Das Ergebnis ist aber das Selbe: Muskelkontraktion und Entspannung :D
 
@Cipher: Sehe ich ähnlich und finde den VR-Hype zur Zeit etwas überzogen. Das ganze Konzept wird stark romantisiert und der potentielle Markt wahnsinnig überschätzt. Ich glaube nicht wirklich, dass sich so viele Menschen ernsthaft dafür interessieren. Nerds unter nerds wird das sicherlich anders vorkommen, aber für die breite Masse ist das maximal etwas was man sich einmal ansieht und dann wieder zurücklegt. Ich habe das verwenden dieser VR-Brillen als sehr anstrengend empfunden, sowohl für die Augen, als auch für den Nacken (nicht wegen des Gewichts allerdings). Wie du sagst, sehe ich darin auch eher ein Nischenproblem für Fanatiker und Enthusiasten.
 
@nablaquabla: Du vergisst das eigentliche Potential. Das ist leider der gleiche Trugschluss den Gegner von Mobiltelefonen gemacht hätten/gemacht haben. VR wird die gleiche Stellung im Leben eines jeden Menschen haben, wie ein Handygespräch oder ein kurzer Blick ins Internet durch das Smartphone. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, aber wie er da oben gerade erklärt hat ist das bereits der erste Schritt darauf.
 
@mil0: Begründung? Was genau bringt VR in das Leben von Menschen was nicht anders möglich ist?
 
@nablaquabla: Alles was heute nicht möglich ist, wird mit VR möglich. Interaktive Anleitungen während man an etwas Arbeitet, bessere Trainingsmöglichkeiten im Sport, unterstützende Informationen bei medizinischen Eingriffen, besseres Verständnis bei unübersichtlichen technischen Zeichnungen(dank overlay im echten Raum). Vieles davon ist auch tatsächlich nicht exklusiv VR sondern eher AR, aber die Entwicklungen werden lange Zeit parallel verlaufen.
 
@mil0: Das ist tatsächlich alles AR. Für AR sehe ich auch Anwendungen, für VR andererseits sehe ich keine attraktiven Anwendungen, bis auf unnötige Spielereien von denen man schnell genug hat.
 
@nablaquabla: Ist für mich so lange eine Parallelentwicklung, bis beide Stränge so weit fortgeschritten sind, dass man sie auch tatsächlich unterscheiden kann. VR wird im prof. Bereich wohl dort eingesetzt werden, wo der Mensch sonst nur schwer oder gar nicht hinkommt. Fantasiewelten, Mikrowelt, Kosmos,...
 
Ich glaube tatsächlich eher, dass VR ein "Nischenprodukt" im Bereich Enterntainment sein wird und sich AR langfristig in der breiten Masse durchsetzt.

VR ist halt immer dann super, wenn man eine vollkommen andere Realität erleben möchte, was vielleicht für Filme und Spiele sehr gut ist, im Alltag aber wohl wenige Anwendungsszenarien findet.

AR hingegen könnte man in sehr vielen Alltagssituationen "zuschalten", sei es nun für Navigation, im medizinischen Bereich zur Darstellung von zusätzlichen Informationen über den Patienten oder im Heimgebrauch, wenn der Telefontechniker durch Einblendung in das, was der Anwender sieht, zeigt, wie man das Telefon richtig verkabelt. Insgesamt fallen mir da auf Anhieb deutlich mehr Anwendungsfälle ein, als mir für VR einfallen, selbst wenn ich länger drüber nachdenke.
 
@HeadCrash: Spiele und home cinema sind also ein nischenprodukt? Aha :)
 
@Conos: Deswegen ist es in Anführungszeichen ;-) Im Vergleich zu den übrigen Nutzungsszenarien ist es tatsächlich ein eher kleiner Markt.
 
@Conos: Ja, vor allem für Filme wird sich VR nicht durchsetzen. Wie unpraktisch ist es bitte, wenn sich jedes Familienmitglied im Wohnzimmer so einen Helm aufsetzen muss, um dann "gemeinsam" einen Film anzuschauen? Das ist ein Produkt für Singles, die eh schon kein Bock auf reale Kontakte haben.. :P
 
@HeadCrash: VR und AR sind aber auch zwei unterschiedliche Dinge, die eigentlich nicht viel gemein haben. AR wird wohl eher primär ein Arbeitstier werden, VR ist eher für Unterhaltung nützlich.
Wenn ich in einem Flugzeug durch die Lüfte fliegen will, will ich nicht mein Sofa und meinen Stuhl sehen, sondern eben den Himmel.

Kein Mensch will auf Dauer bei sich im Wohnzimmer Abenteuer erleben (Spiele), hier wird AR eher eine Randerscheinung werden.
 
@dodnet: Ich sage ja, wenn es um Unterhaltung geht, hat VR einen Vorteil, auch wenn ich bezweifle, dass wir in 5-10 Jahren alle nur noch mit einer VR-Brille rumlaufen und nicht mehr gemütlich vor dem Fernseher oder Beamer hocken. Denn VR hat einen Nachteil: es verhindert jeglichen sozialen Kontakt. Stell Dir mal vor, man hockt mit ein paar Freunden zu Hause und jeder sieht über seine VR-Brille nur noch seine eigene virtuelle Kinoleinwand. Natürlich kann man da jetzt irgendwelche Avatare der Mitgucker einblenden, aber - ganz ehrlich - ich sehe meine Mitmenschen lieber direkt.

AR hingegen - und da bin ich mir sicher - wird in Zukunft allgegenwärtig sein. Warum sollte man nicht eine Brille aufhaben während man fernsieht oder ein Spiel spielt und über diese Brille ab und an Informationen eingeblendet bekommen? Das ist quasi wie wenn man zwischendurch aufs Handy schaut, nur eben, dass man das Handy nicht mehr in die Hand nehmen muss. Tatsächlich sind die Anwendungsszenarien für AR schier unbegrenzt, die für VR aber sehr deutlich begrenzt.
 
@HeadCrash: Und was ist jetzt das Problem bei VR mehrere Brillen zu koppeln?
 
@dodnet: Grundsätzlich ist es immer ein Problem wenn man sein Körper und Geist isoliert und von der realen Umgebung abschottet, sein Rückenmark, seine Augen, seine Kinästhetik, seine Utriculus und Sacculus /sprich Gleichgewichtsorgane dermaßen verarscht.

Darunter leidet natürlich das Selbstbewusstsein, sich seiner selbst über die Lage zur eigenen Person, Zeit, Gleichgewicht, Umgebung, Psyche , - bewusst sein.

Diese gesundheitsschädlichen Aspekte hat AR nicht, weshalb AR eher dauerhafter Partner sowohl bei der Arbeit als auch anschließend in der Freizeit sein könnte.

AR könnte ich den ganzen Tag benutzen VR nicht, für VR ist eben angebracht seinen Körper nicht über längere Zeit dermaßen zu überlisten. Experten schreiben derzeit, dass alles was über 4 Stunden hinaus geht, der VR Benutzer Schäden davon trägt.

Ich glaube nicht an die Fragestellung AR oder VR, sondern glaube das AR uns den ganzen Tag begleiten kann, während uns VR am Tag nur einige Stunden ein intensives Unterhaltungsvergnügen bieten kann.

Deshalb ist AR vielfältiger und es lassen sich mehr Geschäftsideen mit AR verwirklichen und dies bedeutet das mehr Geld für die Entwicklung und für die Produktreife zur Verfügung steht bzw. stehen werden.

Es ist auch denkbar das Mischprodukte auf den Markt drängen, die sowohl VR als auch AR beherrschen. Es spricht ja nichts dagegen dass in Zukunft eine VR Brille auch AR kann oder dass es dann für die AR Brille eine Haube geben wird, wodurch der Benutzer eben nicht seinen Stuhl und Wohnzimmertisch beim Kinofilm sehen wird. Die Brille kann sich dann verdunkeln oder man kann weitere Gläser davor setzen, die dann alles komplett abdunkeln.
 
Aber selbst wenn man als Paar schon 60 ist könnte man dank VR immer noch Sex mit einem Model haben. Lol 😃
 
VR = Vaporware
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