Microsoft lässt Hauptquartier vom Burj Khalifa-Architekt aufmotzen

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat Gerüchte aufgegriffen, nach denen Microsoft einen milliardenschweren Umbau des Redmonder Microsoft Campus planen soll. Die Informationen dazu stammen aus Kreisen, die direkt mit den Plänen vertraut sein sollen. mehr... Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Bildquelle: Getty Images / Microsoft Presse Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Microsoft, Redmond, Campus, Headquarter Getty Images / Microsoft Presse

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Ich frage mich, wie ein kürzlich aus Einsparungsgründen entlassener Mitarbeiter, sich bei dieser Meldung fühlen muss?
 
@Kribs: Auch wenn ich die rein moralischen Gründe für einen Kommentar gut verstehen kann... Warum sollte M$ sich eine Überkapazität leisten? Es wurden Mitarbeiter gekündigt die im Unternehmen nicht gebraucht werden. In den USA ist das auch ein ganz normales vorgehen. Man macht halt Platz für neue Mitarbeiter bzw. andere Arbeitsfelder. Wir sind in Deutschland sehr verwöhnt was den Arbeitsschutz angeht. Ich finde das auch gut so. Allerdings hatte ich vor einem Jahr ein gutes Gespräch mit einer Kanarierin, welche seit zehn Jahren um die Welt reist. Sie war unter anderen im Iran, Israel, England... Und sagte mir wörtlich; Es ist erstaunlich, egal wo du auf der Welt bist, alle sagen die "in Deutschland wissen sie wie man richtig arbeitet". Dann bist du in Deutschland, hast im Iran erlebt wie die Menschen mit Schwestern Verletzungen und bei widrigen Arbeitsbedingungen weiter arbeiten, und deine Kollegin sagt bei während man eh unterbesetzt ist "uh, ich denke ich könnte eine Erkältung bekommen, ich bleibe lieber zuhause.

Ich denke das sagt doch vieles aus. Und noch mal; man muss nicht mit der Personalpoloitik einverstanden sein, wirtschaftlich ist sie völlig in Ordnung.

Wie begründet die deutsche Bank das sie Ihre Putzfrauen unterbezahlt, während der Chef mit dem Verzicht auf die Hälfte seines Lohms ihr Gehalt vermutlich verdreifachen könnte?
 
@Beenthere: Das ist nicht die Sichtweise meiner Frage, sonder genau die gegenteilige!
 
@Beenthere: Ja, wenn man mal im AUsland gearbeitet hat, dann bekommt man einen ganz anderen Blick darauf wie es hier läuft. Ich hatte mich auch immer gefragt, warum sich die Amerikaner nicht so sehr an der Hire & Fire-Politik stören. Als ich dann beruflich drüben war, habe ich festgestellt, dass es nicht so schwarz und weiß ist, wie ich es vorher eingeschätzt habe. Das amerikanische System hat durchaus auch seine Vorteile für die Arbeitnehmer und auch unser System hat durchaus seine Vorteile für die Arbeitnehmer. ABer beide haben eben auch Nachteile. Während eine Entlassung hier meistens ein Weltuntergang für den Betroffenen bedeutet mit gesellschaftlichem Abstieg, schwieriger Neubeschäftigung und anschließenden Gehaltsverlust, ist eine Entlassung in den USA (meistens) zwar ein Problem, aber beherrschbar. Im Schnitt wird jeder Amerikaner mehrmals in seinem Leben entlassen. Neue Beschäftigungen sind relativ einfach und meist auch nicht mit Gehaltsverlust verbunden. Dramatisch wird das System aber in Wirtschaftskrisen. (Dass amerikanische Haushalte völlig überschuldet sind, ist ein anderes Thema).

Und wenn man in Asien gearbeitet hat, dann stellt man wirklich das fest was Du gesagt hast. Die Leute arbeiten unter ganz anderen Bedingungen als wir - und sehen das nicht einmal als ein Problem an. Ich war zwar nie im Iran, aber in vielen anderen Ländern habe ich die gleiche Erfahrung gemacht, dass man die Deutschen als sehr fleissig und gute Arbeiter betrachtet. Lustigerweise haben dort viele (Arbeitnehmer nicht Arbeitgeber) die Sicherheit des Arbeitsplatz als eines der schwerwiegensten Probleme für Deutschland angesehen. Dadurch fehle die Motivation der Arbeitnehmer und Leistung wird nicht belohnt. Und das führt dann eben zu dem 'ich fühle mich nicht so und bleibe heute zu Hause'... Da ist sicher etwas dran, aber ich bin trotzdem froh, einen halbwegs sicheren Arbeitsplatz zu haben. Bin eben deutsch. ;-)
 
@Nunk-Junge: "Während eine Entlassung hier meistens ein Weltuntergang für den Betroffenen bedeutet mit gesellschaftlichem Abstieg, schwieriger Neubeschäftigung und anschließenden Gehaltsverlust, ist eine Entlassung in den USA (meistens) zwar ein Problem, aber beherrschbar." Exakt andersherum, exakt andersherum!!!
 
@Shadow27374: Zweimal "exakt andersherum" ist doch wieder gleich!? :D
 
@Beenthere: Ist auch klüger bei einer herannahenden Erkältung das "zu Hause bleiben" einzukalkulieren. Kommt auch den anderen Mitarbeitern zugut die sich so nicht anstecken können. Wenn ein Iraner meint, verletzt arbeiten zu gehen, tja sein Problem. Sollen sich halt alle Iraner zusammenraffen und ihre Regierung stürzen, gerne auch mit Waffengewalt. Es sei denn, ihnen gefällt ihre Lage dort wie sie ist.
 
@Beenthere: inhaltlich hast Du eigentlich recht, aber wegen "M$" kann ich Dich nicht ernst nehmen.
 
@Kribs: Du hast Einsparung nicht verstanden. Es wurden nicht Stellen gestrichen, weil es Microsoft schlecht geht. Microsoft macht gigantische Gewinne und hat Milliarden auf der Kante liegen (wie andere Firma wie Google oder Apple auch). Daher haben die Geld genug. Es wurde nur - wie man so schön sagt - auf Kernkompetenzen konzentriert. Es wurden also ungewollte Bereiche gekürzt oder gestrichen, weil sie nicht zur Vorstellung der Firmenstrategie passen oder nicht genug Gewinn erwirtschaftet haben. Das ist nicht vergleichbar mit Firmen, die entlassen weil es ihnen schlecht geht. Am Ende bedeutet es aber natürlich trotzdem für einige Mitarbeiter, dass sie gehen müssen.
 
@Nunk-Junge: Mit welchen Recht beanstandest du mein Verständnisvermögen, wo du nicht mal meine Frage verstanden hast?
 
@Kribs: Hat er im Prinzip doch. Der entlassene Mitarbeiter weiß, dass er nicht wegen einer schlechten finanziellen Lage entlassen wurde sondern wegen einer Umstrukturierung für die Zukunft. Darum gibt es keinen Grund für ihn sich betrogen zu fühlen, weil MS viel Geld für anderes ausgibt. Das wäre nur der Fall gewesen, wenn MS ihn gekündigt hätte mit der Begründung, man müsse sparen. Dem ist aber nicht so, MS hätte genug Geld gehabt ihn weiter zu beschäftigen, wollte es aber einfach nicht. Ich bezahl ja auch keinen Fensterputzer, wenn die Fenster sauber sind.
 
@mh0001: Irgendwie hab ich die Crypto nicht, um entschlüsseln zu können, wo und inwieweit er erklärt wie sich ein ehemaliger Mitarbeiter aufgrund dieser Meldung >>FÜHLT<<?

Das was Er hier macht war ein Urbi et Orbi auf Microsoft, also einen zu meiner Frage völlig sachfremden Ablas auf die Schattenseiten Microsofts.

Aber ist klar das ihr genau das lesen wollt!
 
@Kribs: Da dir keiner eine Antwort geben kann oder du es nicht verstehst, frag doch einfach einen Entlassenen Mitarbeiter.
 
@Kribs: Wenn dieser Mitarbeiter fähig ist, zu erkennen, dass er nicht aufgrund von (angeblichen) Geldmangel gehen musste um dann das hier zu lesen, wird er sich dabei gar nichts denken bzw fühlen. Er wird nämlich wissen, dass es nicht ums Geld ging, sondern um den Abbau von Überkapazitäten.
Andersrum: Ein ehem. Mitarbeiter, der zu kurz denkt und für den die Welt jetzt total böse und schlecht ist, der wird sich (zu unrecht) verarscht vorkommen. Beantwortet das Deine Frage ?
 
@iPeople: Aha wird er das wenn er es versteht... Vor dem Abbau von Überkapazitäten gibt es auch Weiterqualifizierung aber machen wir uns nichts vor, jemanden zu ersetzen kann Gehalt sparen.
Denn je länger man dabei ist desto mehr will man haben...

Macht doch nicht so als gäbe es die Produktionsstättenbrandrohdung nicht...
aber ich bin da sehr gelassen.. auch das wird ein Ende haben, wenn man einmal um die Erde rund ist.. kommt man zurück zu den verständnisvollen Ex(en) oder deren Kinder...
 
@tommit: Ein Buchhalter kann nicht von heute auf Morgen Entwickler sein...Ebenfalls will nicht jeder Buchhalter plötzlich Entwickler sein. Und wir wissen ja gar nicht wie vielen Personen MS eine Weiterbeschäftigung in einem anderen Bereich angeboten hat.
 
@Kribs: Ich bin wirklich kein Anhänger des derzeit herrschenden Wirtschaftssystems. Aber das Gegenbeispiel war die DDR, die auf modernisierungen in der Produktion verzichtete um weiter Vollbeschäftigung halten zu können. Das hat die Entwicklung gebremst. Ich glaube wir sind an einem Niveau der Produktivität angekommen, an dem wir auf die unmittelbare Kopplung von Einkommen an Leistung verzichten können. Mit einem Grundeinkommen könnte man das lösen, ohne daß man die Betriebe zur Stagnation verdammt. Natürlich sollte dieses Grundeinkommen nicht utopische Höhe haben. 700-800 Euro plus Miete in Deutschland nach heutiger Kaufkrauft. WEr mehr will, muß sich selbständig machen oder um die weniger werdenden Stellen konkurrieren. Microsoft entläßt ja nicht, weil es kurz vor der Pleite steht, sondern weil das Personal in den Plänen von MS nichts zu tun hat. Wenn MS alle Mitarbeiter, obwohl nicht gebraucht weiter versorgen würde, wäre MS irgendwann Pleite und dann würden alle ihren Job verlieren. Ich sehe auch wie Du, daß es so nicht weitergehen kann, aber es braucht eine intelligente Alternative, die die Effizienz des Kapitalismus mit der Absicherung des Sozialismus so verbindet, daß sie sich nicht gegenseitig in der Entwicklung blockieren.
 
Dann sollten sie sich mal auf ihre "Kernkompetenzen" konzentrieren und die "gelieferte Ware" fertigstellen!! Und dann auch mal zeitnah die versprochenen "Waren" liefern, und nicht immer nur die Kunden an der langen Leine halten. Mit dem Geld hätte man auch fähige neue Mitarbeiter einstellen können.
 
Wie schön. Das wird bestimmt viel bringen.
Wird zuerst sicher das sich mit der tolle Architekten anheuernden Firma MS identifizieren der Mitarbeiter ordentlich anheben und gleich danach helfen, die Verkaufserfolge von Win10 zu steigern ?
Denn (deren) Software kauft Kunde bestimmt nach / aufgrund der neuen (kachelig-bunt werdenden?) Optik des Firmenhauptsitzes, aber doch nienicht nach dem, was und wie gut sie was kann (?) *ironischgrins
Wenn die Firma also schon von außen voll krass cool mercedesmäßig beeindruckend aussieht, na dann kann man sich doch nur genauso voll fett mit deren Produkte(n) abgeben wollen ? Das wertet einen selber nämlich gleich etwas mit auf, färbt sicherlich ab ? :-P

Was altbacken aussieht, kann garnicht erst viel können, kann man auch gleich links liegen lassen, statt sich damit zu beschäftigen ?
(Muss da grade insgeheim an entsprechende Kommentare bezüglich der kürzlich herausgekommenen neuen Total Commander Version denken)
 
@DerTigga: Ich verstehe deine Frage nicht bzw. was versuchst du da jetzt hineinzu interpretieren?
 
@PakebuschR: Da wärst du nicht der Erste, der einem DerTigga-Post nicht wirklich gedanklich folgen kann, was natürlich vom mal wieder extrem verschwurbelten Satzbau noch unterstützt wird... ^^
 
@DON666: oooocchh...bissi übers rauchende Köpfchen streicheln gefällig ? ;-)
 
@DerTigga: Nö, aber dein Zeug ist aufgrund der Verschachtelungstiefe wirklich beschissen zu lesen, da solltest du mal dran arbeiten, bzw. den Denkprozess vor dem Schreiben abschließen, dann wird das Ergebnis geordneter. So liest sich das wie der Erguss eines wirrköpfigen Philosophen.
 
@DON666: Erzähl mal...wann und wo hab ich denn versprochen bzw. zugesagt, das ich "einfach gestrickt" bin, sein werde ?
Worin besteht da das Recht drauf, das ich mich anstrenge mich abzuwürgen ?
BILD lesen kann schließlich jeder, muss ich aber weder ausreichend noch als Maß der Dinge für mich ansehen.
Siehe dazu auch die seit Monaten, eher schon Jahren hier immer und immerwieder zu findenden Kommentare div. User: " .. also das iss hier ja wie bei der BILD, könnte sich eigentlich gleich BILDfuture nennen !?.."
Macht mans anders, ist man anders, will man "so anders" wie man nunmal sowieso ist sein und bleiben dürfen, isses auch nicht Recht ?
 
@DerTigga: Quatsch, das sollte doch keine Kritik an deiner Intelligenz oder Person sein, lediglich am anstrengenden Schreibstil. Dass man nicht unbedingt auf BLÖD-Niveau zurückfallen muss (jeds Wort mit mehr als einer Silbe mit Bindestrich etc.) sollte klar sein. Und vorschreiben wollte ich dir schon gar nichts. Die Chance, von anderen gelesen und verstanden zu werden, erhöht sich dennoch, wenn man die Verschachtelungstiefe mal ein wenig ausdünnt, und du schreibst ja wohl nicht hier, um das dann nur selbst zu lesen, oder? ;)
 
@DON666: Irgendwo schon richtig, aber ich halte da auch entgegen, das ich sowieso nicht sehe, wieviele mich lesen und Pluspunkt-geil bin ich auch nicht.
Wären Pluspunkte davon abhängig, das sie kriegen nur dann möglich, per das ich mich massiv herunter schraube, mir quasi selber Daumenschrauben anlege, so würde ich mich sicher eher dauerhaft hier abmelden als zu bleiben. Darum gings mir grade am ehesten.
Lieber verliere ich 40..50 ...60 Punkte, als das ich mir selber nichtmehr in die Augen schauen kann, das wollte ich ausdrücken.
 
Ob das die qualifizierten Mitarbeiter, die in den letzten 10 Jahren in Scharen davon gerannt sind, wieder zurück bringt?
 
@Jas0nK: Ist dein Aufenthalt hier auf der Seite eine Art Therapie? Geht es dir danach besser? Und so wichtig können diese Mitarbeiter der letzten 10 Jahre ja nicht gewesen sein. Immerhin kam in der Zeit ja dein Lieblings Windows 7 raus.
 
@wolftarkin: Falls du dich erinnerst: Windows 7 kam mit 5 Jahren Verspätung raus. Die Features waren für 2004 angekündigt. Weil man keines der Features ans Laufen bekommen hat, kam dann Vista als Zwischenschritt und ein Feature-reduziertes 7 (kein neues Dateisystem etc) erst 2009.
 
@Jas0nK: Du meinst wohl die geganngen wurden sind.
 
@Jas0nK: Frag doch mal bei Apple obs was bringt...des weiteren...Nicht jeder will 25-30 Jahre in der selben Firma bleiben...gibt auch Leute die haben irgendwann genug. PS nenn mir mal eine TechFirma welche noch sooo viele Mitarbeiter beschäftigt die seit den anfängen dabei sind...
 
Bild Nr. 25, mit dem verrosteten Schild, ist einfach das beste.
 
@Shadow27374: Ist halt einfach ne olle und etwas schief(stehend) geratene Kachel mit 3D Rahmen drum. Öffentliche Ausstellung im Vorgarten, von schon leicht ältereren Muster bzw. Design-Vorlagen oder so ? Ich glaub das wird der Herr Stararchitekt bestimmt richten und nochmal aufpolieren lassen ?*fg
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