Musik: Legale Online-Angebote sind der Hälfte der Deutschen egal

Die Musikindustrie freut sich über den großen Erfolg von Streaming-Diensten, die zahlreiche Internet-Nutzer wieder dem legalen Konsum zugeführt haben und für wachsende Einnahmen sorgen. Doch zeigt sich nun auch, dass die Branche sehr viele ... mehr... Musik, Sound, equalizer Bildquelle: Polysonic Musik, Player, Kopfhörer, U-Bahn Musik, Player, Kopfhörer, U-Bahn

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Irgendwie ist die Überschrift ein wenig sehr missverständlich. Diese suggeriert, dass die Hälfte der Deutschen die Angebote gar nicht erst nutzt, weil sie ihnen egal ist.

In der News geht es aber dann um die Zahlungsbereitsschaft für kostenpflichtige Angebote und darum, dass die Hälfte der Deutschen einfach lieber die kostenlosen - legalen - Angebote nutzen.
 
3 EUR im Monat lol. aber ne Dose Redbull anner Tanke für 3,49 raus lassen.
 
@ANSYSiC: bei 2 Euro im Monat würde ich darüber nachdenken. Bei 5 kommt es mir nicht ins Haus. Wieso? Weil niemand das volle Programm bieten kann. Einige Künstler haben Exklusivverträge, andere gibt es gar nicht. Dann kommen noch die Anbieter für den TV dazu. Stehst du auf drei Serien dann darfst du dir wenn du Pech hast gleich drei Anbieter suchen. Das wären dann auch wieder irgendwas zwischen 25 und 40 Euro. Neue Staffeln kosten natürlich auch wieder Extra usw. usf. Rechnet man die Zugangskosten dazu (Festnetzanschluss + Mobil) stellt sich mir die Frage für wen einige hier arbeiten gehen?

Die Idee hinter der Sache ist top. Keine Frage, allerdings steckt das ganze Ding rund um Streams gerade noch so tief in den Kinderschuhen dass ich nicht mal im Tram daran denken würde für so etwas zu bezahlen.
 
@P-A-O: In den USA zahlst du hunderte an Dollar im Monat, wenn du alles willst!
Trotz Netflix! Dagegen sind wir ziemlich günstig.
 
@LivingLegend: Und in Nord Korea werden abgesetzte Regierungsmitglieder vor eine FLAK gebunden. Und jetzt?
 
@P-A-O: Also DAS würde ich hier auch begrüßen :D
 
@iPeople: Nicht nur du. Starte mal ein Bürgerbegehren!
 
@P-A-O: Ich empfehle mal folgenden Songtext ;)

https://www.youtube.com/watch?v=Dx0MGYe4jR4

Dann weißt Du, warum in D nie was passieren wird in dieser Richtung.
 
@iPeople: Doch das wird es. Fragt sich nur ob wir das noch erleben werden. Die Lage ist aktuell nur ruhig weil die Rentner heute die guten Zeiten erlebt haben. Zeiten in denen man mit einem normalen Job ein gutes Leben leben konnte und genug Geld übrig geblieben ist um was zu sparen. Von diesem Geld leben die Rentner heute und deshalb bemerkt man nicht wie schlecht es um die Zukunft steht. Wart mal ab bis die Generation <40 das Rentenalter erreicht. Spätestens dann kracht es gewaltig.
 
@P-A-O: WErden sie nicht. eine der unzähligen Medien-Enten über die DVRK. Genauso gut könnte man an Stalin's gezüchtete Affenmenschensoldaten glauben.
 
@P-A-O: Die Generation <40 ist mit den Veränderungen quasi groß geworden. jeder, der sich nicht den Hintern hinterhertragen lässt, weiß, worauf es ankommt, genau wie die gerade heranwachsende Generation. Ausnahmen sind natürlich wie immer die Schulabbrecher und "Not Future"-Rivival-Revoluzzer.
Auch ich habe rechtzeitig erkannt, dass ich selber vorsorgen muss. ich werde also in 20 Jahren sehr beruhigt meinen Lebensabend genießen.
 
@P-A-O: In USA verdienste aber auch 20.000-30.000$ im Jahr in nem durchschnittlichen Job.
 
@Chris Sedlmair: Diese gesicherte Information hast du woher? (Ich meine nicht die Affenmenschensoldaten...)
 
@DON666: https://www.youtube.com/watch?v=fA7iOQ2dPLU

http://www.ibtimes.co.in/north-koreas-executed-defence-chief-hyon-yong-chol-appears-tv-doubts-over-south-korea-claim-632410

Nordkorea ist natürlich ein so reiches und mächtiges Land, es exekutiert mit Flugabwehrkanonen, weil die Munition so billig ist. Du scheinst übrigens etwas zu verwecheln... Ich muß nicht beweisen, daß so eine Exekution nicht statttgefunden hat.... Sondern die, die das behaupten müssen da schon mehr liefern, als Anonyme Geheimdienstquellen... "south korean intelligence sources say..." "human richts activists say..." usw... das ist kein Journalismus, das ist Geschichten erzählen.
 
@Chris Sedlmair: SO arm sind die dann auch nicht, dass die sich nicht ein paar Flakgranaten leisten könnten; immerhin verballern die für ihr Militär und ihr Lagersystem im Verhältnis wesentlich mehr Kohle als die meisten anderen Staaten. Die Argumentation ist also schon mal schlecht.

Die Videos guck ich mir mal nachher zu Hause an, da kann ich das auch mit Ton tun. (Ich schätze aber, dass dort auch lediglich etwas - aber eben etwas anderes - behauptet wird, insofern...) ;)

EDIT:
So, zum YouTube-Video: "The Maoist Rebel News". Nein, diesen Typen würde ich, sicher nicht als Quelle akzeptieren, denn er betreibt mehr oder minder plumpe Anti-US-Meinungsmache, ist also genauso subjektiv wie jemand, der die NK-Gräueltaten für bare Münze nimmt.

Zum Artikel auf ibtimes.co.in: Dagegen stelle ich jetzt einfach mal http://www.bing.com/search?q=Hyon+Yong-chol&src=IE-SearchBox&first=11&FORM=PERE. Kannst dir gerne was aussuchen.

So simpel ist das halt nicht. Wir könnten hier ebenso mithilfe irgendwelcher Pro- oder Contra-Weblinks über JFK, die Mondlandung oder 9/11 "diskutieren". Am Ende bist du halt der Anti- und ich der Pro-Westliche, einigen werden wir uns aber sicher nicht, da jeder den jeweils anderen dann doch nur für einen Spinner hält, der jeden Mist glaubt.
 
@P-A-O: Das es hier um Musik geht ist dir schon aufgefallen oder? und bei spotify hab ich bisher ALLES gefunden, sogar exotische sachen. klar gibt es einzelne künstler die da nicht mit machen.. aber die auswahl ist schon Riesig.
 
@Conos: Mag sein, bringt aber nur dann etwas wenn man unterwegs ist und kein Datenvolumen angerechnet wird. Zuhause funktioniert das genau so gut mit youtube und einer Playlist. Ich sagte ja schon das die Idee ansich ganz brauchbar ist. Allerdings fehlt da noch einiges drumherum damit es einzelne Käufe ablöst.
 
@Conos: Kann dem leider nicht zustimmen. Manche Lieder meiner Playlists sind (mittlerweile) ausgegraut und von Interpreten finde ich nur alte Alben von 2010, etc.
Ok es kommt natürlich auch auf Genre und Interpret darauf an. Viele meiner "Interpreten" kann ich auch kostenlos auf unter anderem soundcloud.com hören wo sie ihre eigene (und neueste) Musik hochladen.
 
@P-A-O: Ach bitte, 2€. Das bedeutet selbst unter Umständen des Mindestlohns, dass man gerade einmal bereit ist, 15 Minuten im Monat (!) zu arbeiten, um rund um die Uhr an jeder Ecke, auf allen Geräten jede Musik geliefert zu bekommen. Wer soll davon bitteschön als Künstler leben, selbst wenn 100% ausgeschüttet würden? Das reicht wenn es hochkommt vielleicht für die technische Infrastruktur dahinter. Wir reden hier von Apps quer über alle Plattformen von Smartphone über Smart-TV, Sonos, Auto usw. usf..

Abgesehen davon kann ich mich Conos nur anschließen. Der Beitrag macht den Eindruck, dass du die Dienste ohnehin nicht kennst, über die du urteilst. Der Anteil der Künstler, die einen einzelnen Streaming-Anbieter blockieren, die anderen aber zulassen, geht wirklich völlig gegen null. Und die Verfügbarkeit geht bei Deezer, Groove, Spotify & Co. wohl gegen 95% bei neuen Releases. Selbst bei den Back-Katalogen gibt es kaum etwas, was nicht nachträglich für Streaming-Dienste lizensiert wurde. Mal abgesehen davon, dass man AAC-/MP3-Dateien der alten Platten ja auch mit den Diensten abspielen kann. Von Kinderschuhen kann da keine Rede sein, Napster ist in seiner jetzigen Form bereits mehr als 10 Jahre am Markt.
 
@furnel: das Ding wird meiner Meinung nach so lange in den Kinderschuhen stecken, so lange es Restriktionen gibt. Und das ist "heute" die von allen propagierte Bandbreite. Diese Dienste (nein ich nutze sie nicht) kann ich erst dann ernst nehmen wenn ich sie uneingeschrenkt nutzen kann. Und davon sind wir "heute" meilenweit entfernt. Eher geht es in die Richtung die Bandbreite auch zuhause zu beschrenken. Abwarten, wenn die meisten nur noch streamen und sich schön daran gewöhnt haben, wird Bandbreite teurer als alles andere.

Was den Preis betrifft: es geht nicht um das es sich leisten können sondern wie von anderen schon gesagt, Prioritäten. Wenn Leute meinen ihnen sei Musik 10 Euro im Monat wert dann bitteschön. Mir nicht da (wie ebenfalls schon geschrieben) a)schon sehr gut eingedeckt und b)kaum neues dazu kommt. Und ob die Künstler davon leben können oder nicht interessiert mich ehrlichgesat nicht. Wem es nicht passt der kann sich einen anderen Job suchen. Es ist wie mit allen Jobs mit denen es nicht zum leben reicht. Künstler sind da genauso wenig eine Ausnahme wie Klofrauen. ;)
 
@ANSYSiC: Man muss halt Prioritäten setzen. Und ich glaube keiner ist wirklich so doof, primär Red Bull für 3,49 an der Tanke zu kaufen, wenn man sie bei Aldi und Lidl teilweise für unter 1 Euro bekommt. Faule oder wen die Läden gerade zu haben ok...

Davon ab, wie gesagt, Prioritäten. Ich würde das Geld auch lieber für Red Bull ausgeben, als für so ein Abo. Liegt aber auch daran, dass ich generell wenig Musik höre. Bis zu 11 Euro im Monat... für 1-2 Lieder die ich mir mal im Monat (neu) anhöre bzw. kaufen würde? Doch ein bissel teuer oder?
 
@Scaver: Ok. Bei mir dudelt Spotify bei jeder Autofahrt. Wenn ich die Lieder alle einzeln kaufen müsste, wäre ich mehrere Hundert Euro los. Lohnt sich also ziemlich bei mir.
 
@ANSYSiC: Kommt meiner Meinung nach immer darauf an was man für Musik hört , wie alt man ist (sprich, bereits eine gewisse Sammlung besitzt) und wie viel davon neu ist. Ich höre kaum neues und das meiste von dem was ich höre besitze ich auch. Neues würde eh nur sehr wenig dazukommen so dass sich kein Stream der Welt lohnt.
 
@Scaver: In deinem Fall ist es absolut nachvollziehbar. Problematisch ist es aber, wenn Leute rund um die Uhr das neueste konsumieren und dafür keinen Cent bereit sind zu zahlen. Bei Serien und Filmen ist das ja heute noch krasser. Für mich wäre der Kauf von Musik im Vergleich zu Streaming-Portalen völlig abwegig, da ich locker auf 3-20 Alben im Monat komme, die ich zum ersten mal höre. Und von meiner Sorte gibt es nicht wenige, die dabei nicht bereit sind, 10€ im Monat hinzulegen. Da gab es von mir aber auch kein Mitleid für die Leute, die für entsprechende Abmahnungen schon fünfstellige Summen hinlegen durften, wenn das legale Angebot da war.
 
Nur weil jemand "nicht bereit ist für Musik Geld auszugeben", heisst noch lange nicht, dass die Musikindustrie an diesen Leuten nicht verdient und dadurch Verlust erleidet.
Denn selbst wer sich "nur" auf werbefinanzierten Videoportalen, Streamindiensten oder auch dem öffendlchen Rundfunk mit Musik "versorgt", der spült trotzdem Geld in die Kassen der Industrie. Nur weil jemand sich Musik bei youtube anschaut statt auf iTunes zu kaufen oder Filme nicht im Kino sondern im Free-tv schaut - ist er noch lange kein böser Pirat.
harhar.
 
@e-foolution: Bis auf die Aussage von Youtube stimme ich dir zu. Von allen anderen Quellen haben die Urheber etwas, von Youtube nur, wenn sie es selber dort anbieten. In über 90% der Fälle sind die Angebote aber von normalen Nutzern, wovon die Urheber nichts verdienen.
 
@Scaver: Ist nicht wahr. YouTube hat vor Jahren schon ein sogenanntes "ContentID"-Verfahren eingebaut das Musikstücke erkennt und dann automatisch in solchen Videos Werbung einspielt.
 
immerhin ist das bei den meisten ca. 100€ im Jahr für Musik die man, wenn man nicht weiter zahlt, nicht mehr hat bzw. nicht offline oder ohne Werbung hören kann. is für mich noch irgendwie nicht das Richtige.
 
@-=[J]=-: Man kann sich sicher auch für 100€ x CDs/MP3s kaufen, die man dann nach einem Jahr nie wieder hört. Das ist natürlich viel besser.
 
@dodnet: Von denen hab ich aber noch was. Auch als Opa! Das ist allgemein so mit dem Digitalen Zeugs! Mich ärgert, das das so teuer ist. Da sind nur ein Bruchteil an Kosten mit verbunden, ich zahl aber genausoviel. Das fängt beim Ebook an, und hört beim digitalen Kartenspiel alla Hearthstone auf. Für meine Magicsammlung hab ich 2000 etwa 1500DM auf den Tisch gelegt, und hab die für 4000DM verkauft. Die Hearthstonekarten sind quasi ähnlich teuer und ich hab davon: Genau, gar nix. Ebooks, genauso teuer wie die normalen Bücher, zumindest die Deutschen. Mit jeder Menge Nachteilen.
 
@LivingLegend: Welche Nachteile sollte es bei eBooks geben? Kann man jeder Zeit lesen, auf verschiedeneren Geräten. Lesezeichen kann man so viele setzen wie man will und sie können niemals heraus fallen. eBooks kann ich im Dunklen genauso wie bei praller Sonne gut lesen (wenn man kein 08/15 eBook Reader hat).

Und das eBooks genauso viel kosten liegt in Deutschland an der Buchpreisbindung!
 
@Scaver: Naja nem Buch geht nie der Saft aus, dem eBook schon :P
 
@Scaver: Davon abgesehen das Vielleser sowieso in eine Bücherei gehen, ist der größte Nachteil von Ebooks eben der, dass man sie nicht mehr verkaufen kann.

Feste Ware, also Bücher, CD´s, Spiele in Papier und auf Datenträger eben schon.

Wenn das gekaufte Buch für 20 Euro doch nicht gefällt, kann man sich durch die Versteigerung bei Ebay wenigens noch einen Teil entschädigen.

Als Ebook Kauf hat man 20 Euro verloren..
 
@Antimon: joa man schafft es ja auch nciht 1 mal im monat son dingen aufzuladen ne ;) aber das handy 2 mal täglich :D schon schwierig.
 
@andi1983: Auf der anderen Seite verbrauchen eBooks erheblich weniger Platz und man kann seine persönliche Bibliothek überall mitnehmen und dann im Zug auch schnell auf mehrere Bücher (je nach Lust und Laune) zurückgreifen und muss nicht schon vorher wissen, was man jetzt lesen möchte und dann vor allem nicht das Gewicht mitschleppen.
Ein eBook das man einmal gekauft hat, hat man jederzeit wieder, während ein Buch, dass man womöglich schon einige Jahre besitzt, das dann kaputt geht, womöglich nicht erneut aufzutreiben ist.

Je nach Reader, braucht man auch kein zusätzliches Licht im Bett oder auf dem Sofa abends statt einer Nachttischlampe oder Taschenlampe.

Hat alles seine Vor- und Nachteile.
 
@Tical2k: Aber jetzt sind wir mal ganz ehrlich. Wie viele Leute lesen ein Buch schon mehr als einmal? Außer es handelt sich um Fachbücher.

Also da ist es mir schon lieber das ich für den gleichen Preis ein gedrucktes Buch kaufe, und wenn es mir super gefallen hat, stelle ich es ins Regal und man hat optisch was davon.

Und wenn nicht, kann man es weiterverkaufen und bekommt wenigstens einen Teil des Geldes zurück. Da bringt es auch nichts, wenn ich ein schlechtes Buch dann für 20 Euro auf der Festplatte habe.

Klar wenn es jetzt eine Bücherreihe ist, wo man schon genau weiß das man es sammelt, dann kann man es theoretisch auch fix per Ebook kaufen.
Aber optisch macht es sich eben im Regal schöner.

Aber um ein Buch zweimal zu lesen, benötigt man schon sehr sehr viel Zeit, da gerade in der heutigen Zeit jede Woche soviel neues kommt.
 
@LivingLegend: Das mit den Spielen ist aber auch eher die Ausnahme. Wenn du dir ein Buch oder eine CD heute kaufst, kannst du die in 10 Jahren auch nicht für das x-fache verkaufen. Die CD läuft im besten Fall sogar gar nicht mehr, weil es keine CD_Player mehr gibt ;)
 
@dodnet: Ich habe eigentlich kaum CDs die ich nach einem Jahr nie wieder höre.. . Das passiert höchstens bei Fehlkäufen, die in der heutigen Zeit eigentlich kaum noch vorkommen, da man alles im Netz probehören kann.
 
@dodnet: Also Musik die ich mir kaufe höre ich über etliche Jahre immer wieder. Ausnahmslos bisher. Ich hab mich zwar an dem einen oder anderen Lied schon mal satt gehört, aber dann "verstaubt" es halt ein paar Jahre auf der Platte und wird irgendwann später mal wieder raus gekramt und findet sogar mal wieder den Weg aufs Smartphone oder MP3-Player!
 
@-=[J]=-: Man kauft auch keine Musik, man kann offline hören, man hat keine Werbung.
 
@-=[J]=-: Du hast da glaube ich etwas grundsätzliches falsch verstanden. :P
Nehmen wir mal so an, du hättest ein Abo für einen Streamingdienst. Nehmen wir mal weiter an, du würdest alles, was dich an der gestreamten Musik interessiert auf HD speichern. Wie viele Monate würdest du dann brauchen, um alle Musik deiner Lieblingsbands auf deiner HD zu haben.(Am besten noch, wenn dieser Streamingdienst eine Downloadmöglichkeit hätte, du dir die Musik also noch nicht mal zumindest einmal "live" anhören müsstest)?
Und vor allem, wenn du sie dann hättest, was würdest du mit dem Streaming Abo machen? Eben...
Nachdem du also Musik deiner Lieblingsbands hättest, würde sich ein Streamingdienst-Abo für neue Alben deiner Lieblingsbands, sagen wir mal so all 3 bis 5 Jahre je Band, nicht mehr lohnen, selbst dann nicht wenn du ganz selten dann doch mal eine neue Band entdeckst.
 
@Lastwebpage: Das habe ich schon verstanden. Aber wenn ich die Musik die ich wirklich immer wieder anhören möchte kaufe, von den paar Bands die mir wirklich so gefallen das ich das auch machen kann dann kostet mich das nicht so viel wie so ein abo. Den einzigen Vorteil bei so einem abo sehe ich darin Musik zu entdecken. Ich sehe die vorteile vom streaming abo aber irgendwie habe ich noch ein seltsames gefühl. Oder ich kann einfach nicht von dem loslassen was irgendwie eingeprägt ist. Viele haben ja auch das Ziel ein Haus zu besitzen anstatt zu mieten... vieleicht ist das sowas, keine ahnung.
 
@-=[J]=-: Ja, ich denke genau das ist bei Streaming der Punkt, sowohl bei Musik als auch von Filmen. Es ist beides dafür gedacht, dass die Nutzer irgendwelche Serien und neues sehen, bzw. eben irgendwelche Charts oder "Streaming Radio" hören. Ich meine hier mit "Streaming Radio" so Funktionen wie, der Musikdienst kennt meine vorhandenen Musik und stellt mir persönlich dann immer was neues, auch anderer Künstler, zusammen oder man gibt nur die ungefähre Musikrichtung an, die man bevorzugt. Für alles andere, entweder man hört dann echtes Radio (bzw. die Streams der Sender), irgendein Online-Radio, oder hört eben nur Musik die man schon hat und kauft sich evtl. mal alle paar Jahre ein neues Album und fügt das seiner Sammlung hinzu.
Gut, vielleicht gibt es auch Leute, die hören auch mit Streamingdiensten immer nur das selbe, aber zu dieser Gruppe werde ich nie gehören. (aber ich gehöre ja auch fast zu den erwähnten über 46 jährigen im Artikel ;) )
 
Die etablierten kostenfreien Quellen bieten noch immer mehr als die neuen legalen kostenpflichtigen Quellen. Wenn die Musikindustrie endlich mal verlust- und DRM-freie Downloads bieten würde, dann wären 10 EUR / Monat ok, aber so sind selbst 3 Euro noch zuviel.
 
@NoCaps3: Ja klar für 10 Euro pro Monat DRM frei auf tausende von Alben zugreifen und downloaden...
 
@MiezMau: Würd ich ernsthaft in Erwägung ziehen.
 
@NoCaps3: Da schrammst du aber haarscharf an der Realität vorbei. Bedenke mal was eine einzelne CD im Laden kostet und du willst wirklich für weniger als eine CD gleich tausende davon haben? erm ok...
 
@MiezMau: Zum einen ist es gerechtfertigt, dass eine CD teurer ist, da ja Kosten anfallen, zum anderen muss man das Angebot auch mit der Konkurrenz vergleichen. 10 Euro pro Monat ist noch immer mehr als das, was die Konkurrenz kostet. Bei der Konkurrenz gibt es nicht nur Musik, sondern alle Arten von Dateien. Die Konkurrenz hat nur den Nachteil, dass sie oft nicht ganz den geltenden Gesetzen entspricht, aber technisch ist sie meist besser.
 
@NoCaps3: Bei einer CD entfällt allerdings der kleinste Anteil der Kosten auf die Produktion der CD selbst. Das sollten nur Cent-Beträge sein.
 
@MiezMau: Und Du bedenke, dass bei digitalen CDs 90% der eigentlichen Kosten gar nicht anfallen, denn diese bestehen hauptsächlich aus der Produktion, Verteilung und Lagerung des Mediums (CD) und die Gewinnbeiteilung aller dazwischen liegender Händler.

Und DRM hat ja nichts mit der Anzahl zu tun, auf wie viel man Zugriff hat. DRM regelt nur, wie man es verwenden und vervielfältigen kann!

Und in unserem schönen (Achtung Ironie) gilt immer noch, dass Angebot und Nachfrage den Preis regeln. Wenn die Nachfrage nur 3-5 € / Monate zahlen will, dann können die Anbieter es dafür anbieten oder auf Einnahmen verzichten!
Die Zeit, dass die Conetent Industrie die Preise diktiert sind so gut wie vorbei. Auch die letzten Idioten die sich das noch gefallen lassen, werden bald unter der Erde liegen und dann war es das für die Content Industrie!
 
@MiezMau: Ja klar. Neben Produktion sind da auch Sachen wie Logistik und natürlich viele Gewinne einkalkuliert. Alles Sachen, die man nicht wirklich braucht.
 
@MiezMau: Die CD hat eine Handelskette und Herstellungskosten. Würde jeder ein Abo haben könnten die Beiträge viel niedriger sein. Der Vertrieb über Streaming ist nur mit einem Bruchteil der Kosten verbunden. Dazu kommt auch noch mal zu überdenken wie viel ein Musiker für seine Werke zu verdienen hat. Musik ist ein Kulturgut und der Künstler sollte ausreichend entlohnt werden aber nicht für sich selbst und die nächsten 100 Generationen Milliarden scheffeln.
Andere Künstler haben wiederum zu wenig Einkommen, da die Gelder bei Streaming, Radio, Veranstaltungen etc ungerecht verteilt werden und viel Geld bei der Gema und den Labels versickert.

Streaming und DRM-behaftete Musik hat viele Nachteile. Wir können heute die alten Schallplatten unserer Eltern auflegen und uns an der Musik erfreuen. Wenn wir in der Kiste liegen geht unsere Musik verloren.
 
@Scaver: Auf die Diskussion mit der Content Industrie möchte ich mal lieber nicht eingehen, das führt zu nichts (man kann das sicherlich kritisieren..). Aber zum Punkt der Kosten, denkst du bei digitaler Verteilung und Lagerung entstehen keine Kosten? Da täuscht du dich aber.
 
@NoCaps3: Würde mich doch sehr wundern, wenn man bei den etablierten kostenfreien Quellen ohne Probleme an die Highlights des Feuilletons von März 2012 kommt. Meist geht es da ja immer nur um neue Releases - und was nicht mehr in Massen gezogen wird, ist nicht mehr zu bekommen.
 
@furnel: "Highlights des Feuilletons von März 2012" Was genau meinst du? Gib mal konkretes Beispiel.
 
Die Frage ist doch nicht ob legal oder Nicht, ich kann/darf immer noch legal Radio mitschneiden/aufnehmen, mit Programmen kann ich gezielt nach Kunstlern suchen oder nach Titeln oder nach Qualität der Songs.

Wieso soll ich als Gelegenheitshörer kontinuierlich bezahlen, wenn ich mit 20 Euro Einsatz legal 1000 und mehr Musikstücke am Tag auf dem PC ziehen könnte nach meinen Geschmack?

Ok es macht ein wenig Arbeit aber dann kann ich sie auch Offline hören.
 
@Kribs: Dafür zahlst du ja schon. Kostenlos is was anderes. Und ich zahl da für dich mit, obwohl ich KEIN Radio nutze. Ich find das z.B. absolut nich in Ordnung. Für das Geld was ich in die öffentlich Rechtlichen stecke könnt ich mir Netflix, Amazon, Spotify und und und leisten.
 
@LivingLegend: Ups, ich meinte Internetradio falz das missverstanden wurde, bezahlen tun wir alle (Haushaltsabgabe) nur die Stream Abonnenten noch Extra, CD´s kauf ich auch noch gezielt bei bestimmen Interpreten aber da ich sie nicht "Konvertieren darf" muss ich mir die mp3 anderswo legal besorgen. ;-)
 
@Kribs: Und Du rufst dann beim Radio halbstündlich an und gibst Deine Wunschtitel durch?

Bei Streamingdiensten kannst Du auch offline hören.
 
@Kribs: Lohnt sich das bei der Qualität der Radiosender? Ist doch fast die Mühe nicht wert... .
 
@MiezMau: 190 - 320 Bit mp3, aber das muss jeder selbst entscheiden, wie geschrieben bin ich Gelegenheitshörer, für meine Kinder lass ich es dann schon mal laufen ihnen reicht es.
 
@Kribs: Hmm... oftmals, wenn es um legale digitale Musikangebote geht, kommen etliche Kommentatoren und bemängeln die ach so katastrophale Qualität der angebotenen MP3s ("nur 320 kbit/s! Waaaaah... total verzerrt"). Ich glaube kaum, dass diese Leute sich mit Radioqualität zufrieden geben würden ;)
 
Ich bin auch nicht bereit, für Streaming Musik Geld auszugeben. Ich kaufe aber auch Musik und zwar auf CD. Und die MP3s daraus werden dann auch unterwegs gehört.

Filme streamen mag ja okay sein, die sieht man vielleicht zwei Mal im Leben und das normalerweise zu Hause. Solange wir in Sachen Datenvolumen in Deutschland noch Entwicklungsland sind, ist mobiles Streaming einfach zu teuer. Nebenbei wäre es nichts für mich, wenn irgendwann Künstler plötzlich aus dem Streaming-Katalog verschwinden, weil sich da Streaming-Anbieter und Musikindustrie plötzlich nicht mehr einigen können. Danke, das passiert mir nicht.
 
@der_ingo: Viele CDs kaufe ich gern auf den Konzerten der jeweiligen Künstler, denn dann bekommt der das Geld, der es wirklich verdient hat - Und nicht irgendein Rechteparasit in der Mitte. Nur bei den Filmsoundtracks wird es schwieriger.
 
@Kobold-HH: ich will dich da ja nicht enttäuschen, aber die Künstler kaufen die CDs, die sie auf Konzerten verkaufen, ebenfalls an und somit fällt vielleicht der Einzelhändler aus der Kette, der "Rechteparasit" aber ganz bestimmt nicht.

Es sei denn, es ist eine wirklich kleine Band, die die CD Produktion noch in kompletter Eigenregie durchführt. Dann mag das noch stimmen.
 
@der_ingo: Naja... Klein waren meine Favoriten mal. Aber seit die als "Grand Prix de Eurovisions"-Kandidaten nominiert waren, hat sich meine Begeisterung für die Band stark abgekühlt. Aber ja, ich rede von kleinen Bands. Die "großen" braucht man nicht zu kaufen, die laufen alle 5 Minuten im Radio.
 
Wen wunderts. Zu teuer. Zu wenig im Angebot (man wird nie alles beim selben finden -> teuer). Man kann es nicht weiterverkaufen, verleihen, verschenken dank DRM ... u.s.w.
 
@EinerVomPack: Bei welchem der großen Anbieter gibt's denn noch DRM bei den MP3s? Ich beziehe meine MP3s hauptsächlich von iTunes oder Amazon und bei beiden gibt es keine DRM in den MP3s.
 
@RebelSoldier: Streaming!!!!!
 
@iPeople: Aha. Streaming weiterverkaufen? Streaming verleihen? Streaming verschenken? Hä?
 
@RebelSoldier: Er wollte dich darauf aufmerksam machen, dass es hier um Streaming geht und nicht um Kauf-MP3s.
 
@RebelSoldier: Ja eben. TE hat geschrieben, dass man es nicht weiterverkaufen, verleihen, verschenken kann, wegen DRM. Das ist bei Streaming vollkommen richtig. Dass wir DRM-freie Musik bei iTunes und Co kaufen können, ist davon völlig unberührt. Und darauf wollte ich Dich aufmerksam machen: Es geht hier ums Streamen. Die Musik von Apple Music kannst Du auch nicht weiterverkaufen, verleihen, verschenken. Okay?
 
@iPeople: Ja, nur was hat das mit Streaming zu tun? Ich komme gedanklich einfach nicht dahinter, wie ich gestreamte Musik weiterverkaufen, verschenken oder verleihen könnte - selbst wenn dies theoretisch möglich wäre.

Ich mein... für mich persönlich ist das bei Streaming völlig klar, dass nur ich alleine die Musik genießen kann bzw. diejenigen, die ich über meine Boxen beschalle. Es ist halt Streaming und kein physischer Datenträger, den ich weitergeben könnte.
 
@RebelSoldier: Ja und das meint doch der Eingangsposter. Und Du kommst mit iTunes und DRM-freier Kaufmusike als MP3. Darum geht es hier aber nicht. Der ganze Artikel und alle Kommentare (außer Deiner) haben mit Streaming zu tun. Was zum Geier gibts da nicht zu verstehen?

Oka, ich stelle Dir jetzt mal den Kontext her:

Überschrift: "Musik: Legale Online-Angebote sind der Hälfte der Deutschen egal"
1. Satz des Beitrages : "Die Musikindustrie freut sich über den großen Erfolg von Streaming-Diensten,"

Okay, also bis hierhin wissen wir, es geht um Streamingdienste und der TE mag Streaming nicht, weil man es nicht "weiterverkaufen, verleihen, verschenken" kann.

Kommentar dazu von EinerVomPack : "Wen wunderts. Zu teuer. Zu wenig im Angebot (man wird nie alles beim selben finden -> teuer). Man kann es nicht weiterverkaufen, verleihen, verschenken dank DRM ... u.s.w."

Und jetzt kommst Du und verweist auf DRM-freie Mukke als MP3 bei iTunes und Co. ... bemerkst Du Deinen Fehler jetzt oder soll ich noch mal erklären?
 
@EinerVomPack: Einen Mietwagen kannst Du auch nicht weiterverkaufen, verleihen, verschenken dank Nummernschild und KFZ-Identi.
 
@EinerVomPack: Hast dich aber lange nicht informiert oder? DRM gibts schon gefühlt ne Ewigkeit nichtmehr bei Musikdownloads.
 
@picasso22: Ist es wirklich so schwer, mehr als die Überschrift zu lesen? Es geht um Streamingdienste!!!!
 
@iPeople: Verkauf, verleihen und verschenken beim Streaming? Ahja. Er redet wohl offensichtlich nicht vom Streaming sondern vom Kauf.
 
@picasso22: Der Nächste .... Er meint, man kann es NICHT "Verkauf, verleihen und verschenken", weil das gestreamte Zeugs eben DRM besitzt, auch wenn es bei Premium-Abo offline auf der Platte sitzt. letztlich geht es um Streaming-Dienste. Das geht eindeutig aus dem Text hervor und darauf bezieht sich der TE.
 
50% der Deutschen nutzen also Streaming, wenn das kein Erfolg ist ;)
 
Nur so eine reine Vermutung, die leider in der Originalstudio http://www.pwc.de/de/technologie-medien-und-telekommunikation/assets/musikstreaming-outlook-august.pdf auch etwas durcheinandergeworfen werden, aber "So gaben bei den Verbrauchern in der Altersklasse über 46 Jahren", da ich auch fast dazu gehöre, wäre diese Studio dann interessant wenn dort ein direkter Zusammenhang bestehen würde: 1)Wie und mit was hören die über 46 jährigen Musik? und vor allem 2)welche Musik überhaupt?
 
der größte Schwachpunkt ist das nicht vollständige Angebot von Diskografien... jede Plattform hat das gleiche und auch die gleichen Schwächen... und für ein unvollständiges Künstler Tonträgerangebot zahle ich schon mal gar nix... solange die die komplizierte Rechteproblematik nicht in den Griff kriegen, haben wir zig anbieter vom selben unvollständigen Mumpitz - den eigentlich keiner so recht haben will, weil unvollständige Archive.
 
@Rikibu: Man sollte das Streaming eher als Möglichkeit sehen Neues zu entdecken und sich durch die Gegend zu hören. Ist gute Musik identifiziert, dann legt man sich die als CD oder auf HDD ab.
 
@mulatte: Dafür ist aber Spotify Free oder Youtube z.B. völlig ausreichend.
 
@picasso22: Kann sein, aber ich nutze das auch mit Sonos und hier ist Streaming erst recht sinnvoll.
 
Also ich habe Spotify Premium und bereue es keine Sekunde. Nirgendwo anders bin ich so flexibel bei der Musikauswahl, wenn ich unterwegs bin.

Alle Jahre wieder kaufe ich mir aber auch mal ein Album dass ich für Top halte und gerne in möglichst hoher Qualität wiedergeben möchte.
So ne veraltete Abzocke wie iTunes unterstütze ich allerdings nicht.
 
Der Trend geht dahin das jeder mp3 Anbieter seine eigene Software / Player an die Downloads binden will, wo dann die Streaming Angebote zentral positioniert werden, so dass das Hören der eigenen Sammlung (mp3s) immer schlechter zu bedienen wird bzw. ist.

Letzen Monat durfte ich noch bei Amazon mp3s entscheiden ob ich einfach die gekauften mp3 downloade oder den Amazon Player nutzen will, diesen Monat werde ich gezwungen den Amazon Player zu installieren damit ich die gekauften mp3s herunter laden kann.

Lustiger weise wird Windows Phone nicht unterstützt und Amazon entschuldigt sich damit, man könne ja durch den Player überall auf jedem Gerät hören, deshalb sei der Software Zwang ja auch legitim.
 
@BufferOverflow: Moment: Redest du jetzt vom Streaming oder vom Kauf von MP3s? Beim Streaming würde ich sagen: Ist doch klar, dass da jeder Anbieter seinen eigenen Player anbietet.

Die Kauf-MP3 kannst du dir bei Amazon auch ohne den Amazon Music Player herunterladen. Habe ich gerade eben ausprobiert - funktioniert einwandfrei. Allerdings, das ist die Einschränkung, du kannst so immer nur einzelne Songs direkt runterladen, nicht mehrere auf einmal.

Aber: Es hindert einen ja nichts daran, die MP3s mit dem Player herunterzuladen und dann die Dateien einfach direkt aufs Handy zu schieben.
 
@RebelSoldier: Zitat Amazon "Guten Tag,

wir möchten Sie darüber informieren, dass sich der Vorgang beim Herunterladen von Amazon Musik-Downloads auf Ihren Computer ändert.

Bitte entschuldigen Sie die Unannehmlichkeiten!

Wir haben den Prozess zum Herunterladen von Musik aus dem Web vereinfacht. Der Amazon MP3-Downloader wird ab heute nicht mehr verfügbar sein. Stattdessen können Sie Ihre Musik nun direkt über den Web-Browser herunterladen. Ihre Musikdateien werden nun automatisch in das ZIP-Format konvertiert, was einen schnelleren Datentransfer ermöglicht und Sie können somit Alben und mehrere Songs auf einmal herunterladen ...." Zitat Amazon Ende.

Okay so gefällt es mir besser
 
Als Vodafone Kunde zahle ich für Deezer nur noch 7,99Euro im Monat und ich meine das ist OK. Im Monat zahle ich so Mit CallYa Smartphone Special + Deezer im Tarif Paket 17,98 Euro im Monat. Und das geht meiner Meinung nach vollkommen in ordnung. Man kann nicht alles umsonst wollen.
 
Was bei der Diskussion von solchen Zahlen merkwürdigerweise nie beachtet wird ist die schlichte Tatsache, dass nicht jeder Mensch ein Hardcore-Musikfan ist. Das mag für viele Menschen unvorstellbar sein, aber ich kenne eine ganze Reihe von Leuten, die selbst angeben nur im Auto Radio zu hören und ansonsten nicht so viel damit anfangen können. Da kann man eben nicht jeden erwischen, es bleibt ein harter Kern von Leuten, denen nicht Streaming-Services egal sind, sondern Musik generell nicht so wahnsinnig wichtig ist. Das mögen nicht die kompletten 50% sein, aber mich würde nicht wundern, wenn das ein Drittel ist, die keine Lust auf's Musik-Entdecken haben.
 
@nablaquabla: War bei mir früher auch so, bis ich Napster hatte. Dazu noch ein Multiroomsystem und man hört ständig Musik.
 
@nablaquabla: Das ist bei mir relativ ähnlich. Die meiste Musik am Tag höre ich auf dem Weg zur Arbeit hin und anschließend auf dem Weg zurück im Auto. Das wechselt dann zwischen USB-Stick mit MP3 und Radio ab - je nachdem, worauf ich gerade mehr Lust habe.

Zu Hause höre ich nur ganz, ganz, ganz, ganz selten mal Musik. Ich bin auch niemand, der beim Hausputz oder so Musik hört. Meine Frau ist da anders, die hat bei solchen Tätigkeiten oder z.B. auch wenn sie unter der Dusche steht, eigentlich immer Musik nebenher laufen.
 
@nablaquabla: Ja, beim Lesen hatte ich mir auch gedacht dass hier einfach fehlt, was der Rest (= die Leute die legale Streaming-Angebote uninteressant finden) macht. Hört er gar keine Musik oder vielleicht nur ein wenig Radio? Kauft er stattdessen CDs oder MP3s? Oder konsumiert er zwar fleissig Musik, schmarotzt aber und lädt illegal?
 
Wozu Bezahl-Streaming-Dienste? Dank Groove und Onedrive kann ich meine DRM freien mp3s jetzt auch überall hören. gestreamt oder als download. Unlimitierter Ondrive Speicherplatz dank Office Preview Programm, Office auf 5 PCs (oder Macs wers braucht) plus Office mobile apps auf 5 Windows Tablets oder Windows Phones (oder iPhones, iPads, Android-Phones oder -Tablets, wers braucht) und das alles für 10 Euronen im Monat. Im Jahresabo-Preis noch günstiger. http://vdownload.eu/watch/10375696-beat-it-epic-crazy-chinese-omnipotent-china-red-army.html :3
 
@Chris Sedlmair: Na zum stöbern in Music, was sonst.
 
@mulatte: Zum Stöbern reicht auch Spotify Free
 
@Chris Sedlmair: Würde wohl reichen, aber möchte bessere Quali, keine Werbung und es über Sonos nutzen. Für 10€ finde ich es richtig preiswert.
 
@mulatte: Das habe ich dann über Groove/Onedrive... dazu 5 legale Office Installationen und meine Filme, die ebenfalls auf onedrive liegen.... auch für 10 Euro.
 
Ich gehöre zu jenen, die keinesfalls bereit sind Geld für Musik zu zahlen - hat allerdings rein ideologische Gründe, weil ich die Contentlobby, welche ich zutiefst verarschte, nicht mitfinanzieren will.
 
@Memfis: Dann verzichtest Du also auf das Hören von Musik (bzw. hörst Radio/Webradio)?
 
@FenFire: Ich muss auf nichts verzichten auf das nicht nicht verzichten will. Gibt genug legale Möglichkeiten an den Content zu kommen ohne Lobbyisten zu füttern.
 
@Memfis: Wie ist das denn mit Musik, die nicht über eines der Major Labels vertrieben wird? Du schreibst ja gleich zu Beginn, Du seist "keinesfalls bereit", Geld für Musik zu bezahlen - was ja eigentlich bedeutet, dass Du entweder keine Musik hörst (in dem Fall willst Du verzichten, was ja auch eine ganz normale Entscheidung wäre), ausschliesslich geschenkte Musik hörst oder Musik "klaust" (aber Du schreibst ja von legalen Möglichkeiten). Im zweiten Satz jedoch schreibst Du, der Grund dafür sei, dass Du die "Contentlobby" (was auch immer exakt damit gemeint ist - die Major Labels?) nicht mitfinanzieren willst - was ist nun, wenn Musik über ein kleines Label vertrieben wird? Oder vom Musiker selbst? Da entfiele der Grund doch (aber wie verträgt sich das mit dem uneingeschränkten "ich will für Musik nichts zahlen"?). Oder umfasst der Begriff "Contentlobby", so wie Du ihn verstehst, einfach jeden der Geld für Musik erhalten möchte?
 
Als Studi 5 Euro im Monat. Das ist echt nicht zu viel und missen will ich Spotify auch nicht mehr.
 
Es gab mal Zeiten, da hat man als Fan gern ein paar Stunden in der Schlange gestanden, um die neue Platte "seiner" Band zu ergattern. Diese Zeiten sind längst vorbei. Heutzutage werden Bands nicht mehr geboren, sie werden einfach nur noch gemacht. Und zwar wie am Fließband. Dank diverser Castingshows, mafiösen Lobbie's und ähnlichen Dingen ist Musik nur noch ein billiges und größtenteils minderwertiges Massenprodukt. Die wirklich guten Musiker kann man an einer Hand abzählen.

Und dafür soll ich 'nen Abo abschließen? Echt jetzt? Da komm ich auf's Jahr aber wesentlich billiger, ich kaufe mir die eine gute CD die ihr Geld wenigstens wert ist und ignoriere den Mainstreammüll...
 
@starship: Das trifft vielleicht auf einige Musiker/Bands zu, die stark im Rampenlicht stehen, aber deren Präsenz verzerrt offenbar die Wahrnehmung stark. Denn die überwiegende Mehrzahl der Künstler (die aber eben nicht so stark in der öffentlichen Wahrnehmung präsent sind) dürften keine "billigen Massenprodukte" sein. Nur kennen sie halt nicht so viele.
 
Ich höre überwiegend Musik, die von Illegalen gemacht wurde. Das war mir bis eben völlig unklar.
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