Gut so: Selbstfahrende Google-Autos haben "Angst" vor Radfahrern

Google testet schon seit einer ganzen Weile seine selbstfahrenden Autos. Diese waren auch schon in einige Unfälle verwickelt, schuld waren die "Roboter-Fahrzeuge" aber bisher in keinem einzigen Fall. Ein Unfall mit einem Radfahrer war bisher noch ... mehr... Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Bildquelle: Google Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google, Selbstfahrendes Auto, Google X Google

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Prinzipiell gut so, bis sich ein paar Jugendliche einen Spaß draus machen und das autonome Fahrzeug "ärgern" und damit den Verkehr aufhalten ;)
 
@aecro: Ach? Und was hindert die Jugendlichen daran, sich schon jetzt einen Spaß zu machen und sich mitten auf die Straße zu stellen?
 
@Niccolo Machiavelli: Das Gesetz des Stärkeren ;)
 
@tapo: Weil der Stärkere auch einfach so die Kids übern Haufen fährt...
 
@picasso22: Bei manchen habe ich da keine Zweifel daran.
 
@picasso22: Würde ich machen, wenn sie es zu weit treiben und nichts anderes hilft.
 
@picasso22: Kommt auf die Kids an, wenn die kleiner sind als ich steige ich nur aus. Wenn das aber so "Steroidenbomber" sein sollten nutze ich doch lieber das KFZ-Hilfsmittel, rein aus Eigenschutz ;P
 
@BrakerB: Du würdest also Kinder umbringen weil sie spass haben? Interessant.
 
@picasso22: Ich hab nichts von Umbringen gesagt aber ein klein wenig anschubsen. Und den Verkehr zu behindern ist für mich kein Spaß und wenn die Balge nicht von ihren Eltern erzogen werden können dann haben die das auch verdient.
 
@picasso22: Ich hab's in Berlin schon zwei mal erlebt dass Passanten bei Streitereien mutwillig von Autos angefahren wurden.
 
@BrakerB: Die habens also verdient das man sie übern Haufen fährt genau. Sorry aber ihr habt echt nen Schaden. Ich wünsche euch das eure Kids mal von Idioten übern Haufen gefahren werden weil sie ein bisschen spass haben. Ist dann bestimmt immernoch ganz toll für Dich.
 
@picasso22: Das ist kein Spaß. Und natürlich würde ich erst aussteigen und sie bitten weg zu gehen, aber manche Kinder von heute zeigen dir dann noch den Mittelfinger.
 
@Niccolo Machiavelli: Weil sie über kurz oder lang eine aufs Maul bekommen würden.
 
@Niccolo Machiavelli: Das Gesetz des Menschen und nicht der KI ;-)

Die KI darf nicht. Der Mensch hat andere Möglichkeiten, zur Warnung hupen und dann Gas geben, dann springen die Jugendlichen schon ;-)

Bzw. würden sie es bei normalen Autos nicht machen, weil sie es ja wissen, dass man die KI-Autos verarschen können.

Überhaupt sieht man daran wieder schön die Unbeholfenheit der KI. Sie lässt sich Minutenlang von einem Radfahrer verarschen. Ein menschlicher Fahrer könnte auch über die anderen Fahrspuren ausweichen und den Störenfried einfach umfahren. Das ist der KI verboten, weil sie strikt auf der Fahrspur bleiben muss.
 
Gut so, weil Radfahrer unberechenbar sind . Da Radfahrer (in Berlin) ja generell keine Verkehrsregeln kennen und so fahren wie es Ihnen passt und dazu offensichtlich alle eine Rot-Grün Schwäche haben.
 
@Los Bossos: Ich brüll als Radfahrer solchen Radfahrern auch gern hinterher. Ich wünschte wir hätten hier auch dänische Zustände im Bezug aufs Radeln...
 
@blume666: Wir brauchen mehr aggressive Hilfssheriffs wie dich dann wär die Welt viel friedlicher.
 
@Los Bossos: Ja, manchmal wünscht man sich einen Fahrradführerschein herbei, damit ein paar Basisregeln als Bekannt angenommen werden können.
 
@floerido: abgesehen davon, dass auch Radfahrer mit den Konsequenzen rechnen müssen. Z.B. Beim überfahren einer roten Ampel gibt es Bußgeld und Punkt(e) auf den Kfz-Führerschein (sofern vorhanden).
 
@floerido: Nummernschilder mit Haftpflicht wie bei Mopeds und generelle Helmpflicht wünsch ich mir auch. Wollen als vollwertiges Verkehrsmitglied akzeptiert werden, benehmen sich aber nicht entsprechend. Fahradsteuer gleich oben drauf, Radwege müssen ja auch unterhalten werden!
 
@Roger_Tuff: wenn Sie die mal nutzen würden, wie oft sieht man die auf der Straße fahren und den Verkehr blockieren, obwohl direkt daneben ein riesiger nagelneuer Fahrradweg gebaut wurde.
 
@Los Bossos: Jaja "DIE Radfahrer"... ganz ehrlich, es gibt überall solche und solche. Ich bin bereits mehrfach fast von Fahrzeuglenkern über den Haufen gefahren worden, weil die keine Ahnung von den Verkehrsregeln haben...

Sehr oft angetroffene Fehler:
1. Grüne Ampel für Fußgänger und Radfahre plus grüner Pfeil für rechtsabbiegende Autos. Auto biegt rechts ab, obwohl es dem Radfahrer Vorfahrt gewähren muss und provoziert damit einen Unfall. Sehr schön sind dann auch die Autofahrer, die meinen Radfahrer müssten ihr Rad über die Ampel schieben, was Humbug ist und nur bei Zebrastreifen gilt.

2. Radweg geht gerade aus über Kreuzung, Auto fährt parallel und biegt dann rechts ab und ignoriert den Radfahrer, weil er meint, wer auf dem Radweg unterwegs ist, müsste dem Pkw vorfahrt gewähren. Auch falsch. Wer beim Abbiegen eine Spur kreuzt hat dem Geradeausverkehr vorfahrt zu gewähren.

3. Einfahrt in eine Tiefgarage quert den Radweg... gleiches Prinzip wie oben.

Fakt ist Autofahrer unterschätzen sehr oft die Geschwindigkeit von Radfahrern und sind ebenfalls sehr häufig der Meinung Vorfahrt zu haben, wo es nicht der Fall ist.
 
@Mitsch79: Zu1: Grüne Ampel für Fußgänger und grüner Pfeil (denke mal wir reden von dem kleinen Schild) haben keinen Zusammenhang und von daher witzlos. Wenn Fußgänger grün haben, haben es die Autofahrer auch und der Radler, der gradeaus fahren möchte hat in jedem Fall Vorfahrt. Da ändert der grüne Pfeil auch nicht, der ist nur von Bedeutung bei roter Ampel. Erst stoppen, lage sondieren und unter allergrößter Vorsicht rechts abbiegen. So die Idee aus DDR-Zeiten. Radfahrer auf dem Gehweg haben ab dem Ater von 12 Jahren garnichts mehr zu suchen und dürften demzufolge auch nicht bei einer grünen Fußgängerampel anzutreffen sein!

Zu Punkt 2: Dass dem so ist, gebe ich dir voll recht, is aber aus meiner Zeit eine 4 Punktefrage beim Führerschein gewesen. Fehler werden immer gemacht, denn sonst dürfte es keine Unfälle geben.

Zu Punkt 3: Siehe: Zu Punkt zwei

Zu Punkt 4: Huch, den hatten wir ja garnicht. Radweg vorhanden und intakt, Radler teils auf Fahrbahnen auf stark befahrenen Strecken unterwegs, Autofahrer müssen nun auf beider Radler rücksicht nehmen und deren "Rechte" rücksicht nehmen. Sicherlich finde ich es zum Kotzen, wenn Radwege zugeparkt sind und der Radler auf die Fahrspur der Autos ausweichen muss, da werde ich zum zuvorkommensten Autofahrer wo gibt.

Mal als Beispiel: Bei Nebenstraßen mit durchgezogenen und abgesenkten Bordstein ist in jedem Fall die Vorfahrt zu gewähren, frage mal unterm Bekantenkreis, mehr als die hälfte "hä, was ist ein abgesenkter Bordstein" und da sind Rad- und Autofahrer gleichermaßen betroffen.

Nur mal nebenbei, ich bin in Berlin täglich mehr als 500 Km die Woche berüflich unterwegs + 6000 Km privat und habe in 27 Jahren nicht einen Unfall verschuldet. Mache regelmäßig Theorieprüfungen an meinem PC um mein Wissensstand zu halten (Durchfallquote = 0). Mein Eindruck ums mal zu beenden: 20% der Radler sind die Arschlöcher (die fallen aber nur verstärkt auf und bleiben im Gedächtnis) and der Rest fährt recht ok.

LG
 
@Roger_Tuff: Zu Punkt 1: nee, der Autofahrer kommt von rechts, hat rot, aber einen grünen Pfeil, während Fußgänger und Radfahrer grün haben und geradeaus wollen. Das Problem, die meisten Autofahrer schätzen die Situation nur auf Grund der Fußgänger ein, ignorieren aber die Radfahrer, die an der Stelle auf dem Radweg unterwegs sind und dank Gefälle gut und gerne 35 km/h drauf haben. Ich hatte das Vergnügen an dieser Kreuzung bereits 4mal innerhalb von 4 Wochen. Mittlerweile rechne ich einfach mit der Unaufmerksamkeit der Fahrzeuglenker.

Punkt 4: Ja, das ist halt so. Es gibt ja auch Fahrzeuge mit max. 25 km/h oder Motorroller. Durch die Pedelecs bzw eBikes bzw MoFas wird sich das auch nicht entspannen.

Abgesenkte Bordsteine sind in der Tat eine Situation in der ich dreimal schaue, ob der andere die Vorfahrtsregeln verstanden hat =)

Grüße und gute Fahrt :)
 
@Mitsch79: Ok, dann hatte ich deinen Punkt 1 falsch verstanden, da ich bei roter Ampel und grünem Pfeil dachte, Radler und meine Wenigkeit in gleicher Richtung. Sogesehen, muss ich wieder auf den Grundgedanken der DDR zurück greiben. Stoppen, Lage sondieren usw.

Auch dir ne schöne und unfallfreie Fahrt.
 
@Mitsch79: Fahrradfahrer haben immer Vorfahrt ... schließlich haben sie keine Knautschzone. Somit bist du als Autofahrer eh immer Schuld, dachte ich jedenfalls.

Wenn ein selbsternannter "Radprofi" meint in der 30iger Zone mit 60 bergab über den Bürgersteig fahren zu müssen ... ich kam aus meinem Hof mit Schrittgeschwindigkeit... Bämmm. Zum Glück hatte ich Zeugen, er durfte den Schaden an seinem Fahrrad, seinen 2-Tägigen Krankenhausaufenthalt, den Kratzer bei einem anderen Auto (dass er beim versuch auszuweichen erwischt hat) und meine neue Stoßstange bezahlen. Punkte gabs dann auch noch, laut dem Polizisten nicht die ersten für den "Radprofi".
 
@Bautz: Das Tempolimit ist in dem Fall egal, weil niemand die Geschwindigkeit des Radlers messen oder schätzen kann, weshalb die Geschwindigkeit nur am Rande strafverschärfend wirkt.

In deinem Fall ist es eher, der Punkt, das er auf einem Gehweg unterwegs war und das eben einfach nur mit nicht angepasster Geschwindigkeit und dass offenkundig Wiederholungstäter ist. Das gleiche Ergebnis gibt es übrigens auch, wenn man den Radweg in der falschen Richtung nutzt. Dann hat auch ein Radfahrer keine Vorfahrt mehr :)
 
@Mitsch79: Die geschwindigkeit konnte ich nicht schätzen, da ich ihn nicht sehen konnte. Ich bin entsprechend in Schrittgeschwindigkeit aus der Ausfahrt raus. Fussgänger auf dem Gehweg < 20kmh hätten so leicht reagieren können. Fahrrad mit 60 ging das entsprechend nicht mehr. So steht es im Polizeibericht. Auf gehwegen gilt Schnittgeschwindigkeit, auch wenn du quasi über einen drüber fährst oder Rollschuhe oder ähnliches trägst.
 
@Bautz: Aber vorsichtig Schneiden ;) Da hat der Radprofi wohl auch noch ausgesagt, dass er 60 gefahren ist... das ist dann auch noch dumm, weil dann der Vorsatz dazu kommt. An und für sich ist in dem Fall sogar der Führerschein weg, für ein Jahr. Stört ihn aber vermutlich nicht.
 
@Mitsch79: Ne, er nicht, aber eine Gruppe Schulkinder am Strassenrand gegenüber. Zum Gluck, sonst wars teuer geworden für mich.

Was mit seinem Führerschein passiert ist, weiß ich nicht.
 
@Los Bossos: Ja und die Taxifahrer und die niemals in den Spiegel schauenden Kleinbus-Fahrer sind ja so viel besser.. wo wir schon bei Verallgemeinerungen sind. Und mach mal Urlaub in Vietnam oder Indien und dann beurteile bitte nochmal das Verhalten radelnder Berliner.
 
Hm... ich kenne sowohl hirnlose Autofahrer wie auch hirnlose Fahrradfahrer. Die tun sich da alle nix, jetzt pauschal sagen, dass immer die Autofahrer die Bösen sind, ist schon hart. Wie oft würde ich am liebsten irgendwelche Deppen in Radlerhose umnieten, die farbenblind sind... Selbiges gilt auch für Autos...
 
@LoD14: Das wäre dann ja der Vorteil an autonomen Fahrzeugen. Der Radfahrer könnte, erwiesenermaßen, fahren wie der Helm sitzt und der Autofahrer würde keinen Unfug machen weil dieser vermutlich lieber aufs Handy/Laptop schaut als sich um den Verkehr zu kümemrn, die die autonomen Fahrzeuge gut alleine gebacken kriegen.
Daumen hoch da von mir!
 
Ich finde Radfahrer werden immer unverschämter. Immer hört man nur von Rasern hinterm Steuer.
Radfahrern sollten die gleichen Strafen drohen wie Autofahren.
Ach ja. Dann sollte man so eine Karre mal in Amsterdam testen. Da kommt man so nicht mal aus der Ausfahrt raus
 
@Trabant: Das sehe ich auch so, Radfahrer gehören nicht auf die Straße!
Ich sehe immer wieder wie Radfahrer den Verkehrsfluss stören, als ob man beim Auto fahren nicht schon genug aufpassen muss.
 
@Unglaublich: Noch nie von querenden Fahrradwegen gehört? (z.B. bei Einmündungen, oft auch mit Ampeln)
 
@tapo: Das meine ich doch gar nicht, ich rede von Radfahrern, die absichtlich auf der Straße fahren, weil sie denken, sie wären so "schnell" das es keinen stört! Und da ist immer neben der Straße platz (Fußwege, Radwege, etc.).
 
@Unglaublich: Das siehst du falsch. Dein Problem sind die Autofahrer, die meinen ihnen gehörte die Straße..., denn

1. man darf als Radfahrer erstmal nicht auf dem Fußweg fahren.
2. auf gleichrangigen Fuß-/Radwegen (Fußgänger - waagerechter Strich - Fahrrad) kann der Radfahrer fahren, muß er aber nicht.
3. auf getrenntem Fuß-/Radwegen (Fahrrad - senkrechter Strich - Fußgänger) muß der Radfahrer fahren. Mach ich aber nur da, wo es sich lohnt. Wegen 30m Radweg fahr ich nicht zickzack.
UND, es gibt tatsächlich auch linksseitige Radwege. Die muß niemand und sollte auch niemand benutzen, denn egal ob beschildert oder nicht, ein linkseitiger Radweg hat ein 12x höheres Unfallrisiko.

so oder so, fährt ein Radfahrer auf einer Straße, die für den Fahrradverkehr nicht gesperrt ist (gibt es ja auch), heißt es mind. 1,50m Abstand beim Überholen und Vorsicht! Du bist bei einem Unfall als Autofahrer immer Mode.

Mein Tipp, einfach mal eine Woche lang alle Wege mit dem Rad erledigen. Dann steigt das Verständnis enorm. Ich fahre selbst viel Rad, kenne die Problemsituation und kann mich, wenn ich Auto fahre in die "Gegenseite" hineinversetzen. Und im Zweifelsfall wird gebremst oder eben mit 15 Km/h hinter dem Rad hergefahren bis Platz ist. In der Ruhe liegt die Kraft ;)
 
@Unglaublich: Die StVO sieht vor, dass Radfahrer primär auf der Straße fahren, die Radfahrer bilden sich daher nichts ein, sondern machen es genau richtig. Das benutzen eines Radweges ist nur da vorgeschrieben, wo ein blaues Schild am Fahrradweg angebracht ist und das Benutzen des Radweges auch zumutbar ist (Radweg nicht zugeparkt, befindet sich in gutem Zustand, ...).
Leider werden Radwege häufig wesentlich seltener repariert, als Straßen, daher benutze ich auch mit dem Fahrrad lieber die Straße.
 
@Unglaublich: Gibt genauso viele Autofahrer die auf Radwegen halten oder parken wie Radfahrer die auf der Straße statt auf dem Radweg fahren. Wobei es immernoch einen Unterschied gibt: Radfahrer dürfen auf allen Straßen außer Autobahnen fahren, egal ob Radspur vorhanden ist oder nicht. Das wurde von Gerichten auch mehrmals geurteilt. Es würde also genauso viel Sinn machen sich über Autos auf der Straße aufzuregen, beides gleich legal.
 
@Irgendware: Selbst das blaue Schild verpflichtet nicht immer: Schnee, parkende Autos, falsche Richtung, mangelnde Abbiegemöglichkeiten, Straßenschäden, Glasscherben, Fußgänger auf dem Radweg etc. und schon darf man auch bei blauem Schild auf die Straße.
 
@Irgendware: Ich muss aber auch zustimmen das Radfahrer zumindest außerorts nicht auf die Straße gehören, es ist einfach zu gefährlich, besonders in Zusammenhang mit LKWs. Dazu müsste aber auch mal jemand aktiv werden und entsprechende Pflichtradwege flächendeckend ausbauen.
Zudem sehe ich immer wieder bescheuerte Autofahrer welche beim Überholen von Fahradfahrern fast die Leitplanke der Gegenfahrbahn streifen oder und dabei auch noch bei Gegenverkehr überholen. Also ich überhole Radfahrer relativ knapp, bei breiten Spuren fahre ich maximal auf der Mittelinie, wohlgemerkt nur mit dem linken Rädern, dabei ist der Abstand zu Radfahrer nicht selten höchstens 1m. Bei schmalen Spuren muss ich dann schon die Gegenfahrbahn benutzen, aber zumeist nur zur Hälfte. Ich selbst fahre mit dem Fahrad wo es sich vermeiden lässt überhaupt nicht auf Landstraßen und nehme lieber einen Umweg in Kauf. In der Stadt fahre ich immer auf dem Radweg und zur Not sogar verbotenerweise auf einem Fußweg, natürlich dann mit angepasster Geschwindigkeit. In Zeiten wo es auf einen flüssigen und sicheren Straßenverkehr ankommt sollte man vieleicht überlegen, wo es nur geht, Radwege zu bauen und diese auch bitte so übersichtlich das man Radfahrer nicht erst dann sieht wenn sie beim Abbiegen schon den Kopf durchs Seitenfenster gesteckt haben.
 
@lutschboy:

nicht auf Autobahnen und auch
nicht auf Kraftfahrstraßen (ein Fahrrad ist kein motorbetriebenes Gefährt)
und auch nicht auf Strassen, bei welchen die Beschilderung das Radfahren verbietet. ;)

Generell nehmen sich Autofahrer, Radfahrer und Fußgänger nix. Hingegen bleiben Autofahrer an roten Ampeln noch am ehesten stehen (wenn sie nicht noch schnell Gas geben, um eben nicht warten zu müssen). Dahingegen scheinen Autofahrer oft das immanente Gefühl zu haben, gleich nach Bus und LKW das Recht gepachtet zu haben, da sie die ja diejenigen sind, denen bei einem möglichen Unfall ja noch eine gewissen Knautschzone mitgeliefert wurde...
 
@X2-3800: Du gehörst also zu denen, die regelmäßig den vorgeschriebenen Mindestabstand missachten? Danke auch. Als Radfahrer ist es am sinnvollsten, die Spur weitgehend mittig zu nutzen. Dann überholen Autos viel eher ordentlich und es ist für alle Beteiligten sicherer.
 
@Mitsch79: Falsch, wenn ein Radweg da ist, muss dieser benutzt werden.
 
@Bautz: Ich hab mal eine schöne Zusammenfassung raus gesucht:
http://bernd.sluka.de/Radfahren/rechtlich.html

Und ein Hinweis an die Fußgänger auf Radwegen. Ein Radfahrer muss nur einmal laut klingeln, um auf sich aufmerksam zu machen, evtl. noch ein zweites Mal. Macht ein Fußgänger die Fahrbahn dann nicht frei, muss er mit den entsprechenden Konsequenzen leben.
http://pdeleuw.de/fahrrad/urteile.html#radwegbenutzung

Dazu gibt es noch mehr Urteile, in denen auch explizit steht, dass der Radfahrer im Ignore-Fall auch riskant überholen darf.
 
Da mir als Fußgänger, Auto- und auch Radfahrer nur sehr wenige Zweiradstrampler begegnet sind, die sich an die Verkehrsregeln halten, ist das wohl eine dringende Notwendigkeit. Dann würde ich mir wiederum manchmal wünschen, ein selbstfahrendes Vehikel würde einen Radfahrer, der mal wieder eine rote Ampel ignoriert oder mit Vollgas über den Fußgängerüberweg brettert, mit schmackes auf die Hörner nehmen. Für derartige Zwecke sollten solche auch tatsächlich montiert sein. Statistisch betrachtet sind Radfahrer die rücksichtloseste Gruppe unter den Verkehrsteilnehmern. Erst gestern bin ich auf dem Gehweg wieder von einem helmtragenden Pantyhose-Fetischisten von vorne tuschiert worden. Der Typ hat mich dann auch noch angemacht. Wie gesagt - für solche Verkehrsteilnehmer wünsche ich mir einen fahrenden Killerroboter.
 
@probex: Soso, "statistisch" =) und "vorne tuschiert worden" :ÖD Schön, du hast den Radfahrer also kommen sehen und warst nicht in der Lage einen Schritt zur Seite zu machen?

Ich bin immer wieder fasziniert, wie wenig flexibel gerade Fußgänger sind. Sehr beliebt ist auch das verträumte Flanieren auf dem Radweg. Oder noch besser, auf einem 2,5m breiten Weg, schlendert der rechtsbewußte Fußgänger absichtlich immer in den Weg, des ihm präventiv ausweichenden Radlers und meckert dann auch noch. Wobei der Fußgänger im Falle eines Zusammenstoßes 100% Schuld hat, nebenbei bemerkt und auf allen evtl. Kosten sitzen bleibt. Aber sei's drum.

Was viele einfach vergessen ist, dass Verkehrregeln letztlich nur dazu dienen, im Falle eines Unfalls zu klären, wer Schuld hat. Wenn sich alle einig sind, sind die Regeln aber obsolet (in gewissem Rahmen). Ganz besonders betrifft das dein Beispiel. Ich hab kein Problem damit, wenn ein Radfahrer auf dem Gehweg fährt, wenn es keinen Radweg gibt. Und es ist auch kein Problem einen Schritt zur Seite zu gehen, zu klingeln, oder langsam zu fahren, wenn es nötig ist.

Aber es fehlt halt offenbar den meisten Menschen das Verständnis für das Prinzip der gegenseitigen Rücksichtnahme und dabei spielt das gewählte Fortbewegungsmittel keine Rolle.
 
@Mitsch79: Ich bin immer wieder erstaunt, warum Fußgänger gegenüber Radfahrern flexibel sein sollen, wenn diese ein klares Fehlverhalten zeigen. Ersten, es war ein Engpass und ich hatte keinen Platz um Platz zu machen, zweitens, ich bin gehbehindert und drittens, auf dem Gehweg WIRD nicht gefahren. Wenn es nicht illegal wäre, hätte ich dem Typen vor Ort in den Kopf geschossen. Ein überflüssiger Mensch weniger.
 
@probex: ich geh mal davon aus, dass du entweder betrunken oder einfach nur ein sehr sehr frustrierter und einsamer Geist bist. Trotzdem, belästige bitte niemanden mehr mit deinen fragwürdigen Allmachts- und Gewaltphantasien. Danke!

Und wie ich bereits sagte, miteinander kommt man weiter. Zudem gebe ich zu bedenkenbedenken, dass ein Radfahrer, der sein Rad schiebt, 1.5 bis 2 mal so breit ist und durch das Rad auch keinen Platz machen kann bzw. könnte. Natürlich sollte man dann nicht rasen, ich fahre bspw in solchen Situationen Schrittgeschwindigkeit und klingel auf dem Gehweg prinzipiell niemanden aus dem Weg. Macht ein Fußgänger platz, dann bedanke ich mich.

Und das sind einfach die Kleinigkeiten, die ein Miteinander ausmachen.
 
@Mitsch79: Also ich möchte die absolut übertriebenen Gedanken von probex nicht verteidigen aber mal im ernst, WARUM sollte ich/man bitte einem Radfahrer auf einem Gehweg/verkehrsberuhigter Zone ausweichen?
Ich würde auch nicht ausweichen und denjenigen wahrscheinlich gleichzeitig noch vom Rad holen (nicht hinterher und runterziehen sondern einfach durch den Aufprall).

Was leider Fahrradfahrer viel zu oft missachten sind die Regeln der StVO, die AUCH für Radfahrer gelten und sogar noch Sonderregeln beachten müssen.
Immer wieder sehe ich solche Pappnasen die bspw.:
- den Gehweg benutzen und dass viel zu Oft viel zu schnell
- über ROTE Ampeln fahren (auch in Engbereichen und an wartenden Kfz vorbei)
- mit dem Handy hantierend durch die Gegend eiern und denken der andere wird schon aufpassen
- Verkehrsberuhigte Zonen/Spielstraßen mit voller Geschwindigkeit (Schrittgeschwindigkeit!) und ohne Rücksicht (spielende/umherlaufende Kinder!) befahren
- Fußgängerzonen befahren und dass auch oft viel zu schnell und Rücksichtslos
- einfach ohne zu gucken auf teilweise viel befahrene Straßen auffahren
- einfach fahrend Zebrastreifen überfahren statt abzusteigen (auch Übergänge bei Ampeln)
- Ampeln umfahren indem Bürgersteige missbraucht werden
- fahren auf dem Gehweg/Straßen/fußgängerzonen/etc. OBWOHL ein entsprechender Radweg unmittelbar daneben vorhanden ist
- Trupps die sich teilweise so bündeln, dass man als Kfz-Führer nahezu gar keine Chance mehr hat zu überholen
- gegen die Einbahnstraße fahren (da wo es NICHT erlaubt ist, es gibt ja Ausnahmen)
- ...

Ich selbst bin sowohl Fußgänger, Kfz-Führer als auch Radfahrer und KANN daher auch mitreden und entsprechend nur den Kopf schütteln wenn ich sowas sehe.

Auch Autofahrer und Fußgänger haben Ihre Macken und auch dort sind Nasen zu finden denen man am dieselben am liebsten mal deformieren möchte.
Hier kann und will ich nicht jetzt alles aufführen was mich an solchen oft stört, primär sind das allerdings, bei Fußgängern:
- Trupps die die gesamte Gehwegbreite einnehmen und ggf. auch den Radweg
- generell den Radweg oder auch die Straße blockieren
- ...

bei Kfz-Führer:
- zu schnell an Einmündungen heranfahren ohne dass man eindeutig feststellen kann ob die nun halten oder nicht (das teilweise in vielen anderen Situationen auch, z.B. Zebrastreifen)
- sich Vorfahrt erzwingen
- Radwege/Fußwege durch parken oder durch an der Ampel stehen blockieren
- bei Ausfahrten/Garagen/Einmündungen nicht auf kreuzende Gehweg/Radweg/Bahntrassen(!) achten
- noch eben schnell vor einem entgegenkommenden Verkehrsteilnehmer knapp abbiegen
- Abbiegen ohne zu blinken/nicht abbiegen trotz blinken/bremsen vor Abfahrten nicht blinkend als ob sie abbiegen und es dann nicht machen/...
- die zu knapp und/oder ohne ausreichend Abstand überholen
- ...

Bei allen Parteien kann man die Liste sehr sehr erweitern, aber m.M.n. sind die rücksichtslosesten Verkehrsteilnehmer tatsächlich die Radfahrer.

P.S.: noch eine kleine Anekdote am Rande. Immer wieder wird rumgenörgelt, dass es so wenige Radwege gäbe (was ja auch stimmt) und deshalb anderweitig gefahren werden müsse und das ja so gefährlich ist (auf Straßen ausweichen). Aber ich habe jetzt schon mehrere Male erleben können wie Gemeinden (ländlich, ja) mit hohem Aufwand und Kosten richtig schöne Radwege gebaut hat die dann schließlich ÜBERHAUPTNICHT genutzt werden und stattdessen nach wie vor auf der Straße gefahren wird.
 
@tapo: Aus dem gleichen Grund aus dem ich Fußgänger auf Radwegen nicht über den Haufen fahre. Oder Autos auf Radwegen nicht zerstöre. Parkplätze sind Mangelware und Fußgänger nunmal meist Traumtänzer.

Es ist nicht nötig. Man macht Platz, fährt darum herum oder klingelt kurz. Einfach mal miteinander, statt gegeneinander. :)

Mich würde darüber hinaus mal interessieren, wie viele Unfälle erst zustande kamen, weil jemand unbedingt auf seinem Recht beharrte. Ich denke der Prozentsatz ist recht hoch.
 
Wenn man sich damit befasst und nachdenkt,welche Chancen so ein Auto bietet, irre.
Gibt sicher bald Apps. Eingabe: hol mich von hier ab, komme in 5min runter. Dann Eingabe: ab nach Hause!
Herrlich, endlich unbeschwert Bier mit Kumpels trinken und keinen Gedanken wegen Heimfahrt mehr!
Mein Auto/persönliches Gefährt bringt mich wohin und sucht sich selber eine Parklücke. Und auf Abruf holt es mich ab. Wie es aussieht, ist diese Google-Kiste sicher. Also ich würde ihr vertrauen.
Mehr als uber
 
Selbstfahrende Autos betrinken sich nicht, rasen nicht, verlieren nicht die Geduld, halten Abstand und respektieren Fußgänger und Radfahrer. Das trifft auf manche Autofahrer leider nicht zu. Wie viele Menschen mussten schon sterben wegen menschlichen Versagens eines Kfz-Führers? Weltweit über eine Million Jahr für Jahr. Insofern ist die Entwicklung selbstfahrender Autos ein großer Beitrag für mehr Sicherheit im Straßenverkehr.
 
"Angst" hab ich als echter Autofahrer vor den Radfahrern auch, denn die denken sie seien die Kings of teh street. Am besten noch mit Kopphörern drauf und immer schön stur geradeaus schauen. Handzeichen? Was für Anfänger und Omas.
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