Markus "Notch" Persson: Geld macht nicht glücklich, im Gegenteil

Minecraft-Erfinder Markus "Notch" Persson hat das von ihm entwickelte Klötzchen-Spiel vor rund einem Jahr an Microsoft verkauft und darf sich seither nicht nur Millionär, sondern Milliardär nennen. Glücklich hat ihn das aber nicht gemacht, wie er ... mehr... markus persson, notch, minicraft, Villa Bildquelle: John Aaroe Group markus persson, notch, minicraft, Villa markus persson, notch, minicraft, Villa John Aaroe Group

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Aha. Sehr interessant. Bitte erzähl mir mehr.
 
@HideAndSeek: Mehr kannst du auf faz.net nachlesen. Sogar die haben darueber berichtet
 
@-adrian-: Vielleicht will man einfach nicht über jeden Schnösel etwas lesen. Vielleicht gibt's wichtigeres. Er hat da nicht ganz unrecht. Und btw. Ja ich verstehe nicht wie man Zeit für Twitter haben kann!
 
@LivingLegend: Warum lest ihr es dann? Sein Name steht doch im Titel, und sogar worum es geht. Und trotzdem findet ihr die Zeit das zu lesen und zu kommentieren obwohl es euch nicht interessiert? Sehr interessant.
 
@picasso22: Ich habs überflogen, einfach aus dem Grund, weil ich von Winfuture mehr oder weniger sinnvolle News erwarte. Als dann der Informationsgehalt für mich bei 0 lag, hab ichs unter Zeitverschwendung kategorisiert.
 
@picasso22: weil man es trotzdem kommentieren kann. Ist doch mehr als klar, dass der OP hier auf das übelste Luxus-Problem anspielt… Immer dieses "Na dann lies den Beitrag nicht nünüün…"
 
@LivingLegend: klar ;-)
 
@HideAndSeek: Echt mal. So ein blödes Gejammer. Wenn er keinen Lifestyle wollte braucht er sich ja nicht mit den Schicki-Micki-Leuten abzugeben. Da kauft sich ne feine Villa in Island oder der Schweiz und macht einen auf ruhig, guckt sich die Welt an, gründet ne neue Firma macht bissel einen auf Vermögensverwalter. Wo ist das Problem?
 
@F98: das problem ist, dass man bei dem vermögen eigentlich nur mehr die möglichkeit hat sich mit den "schnöseln" abzugeben, weil einem wenn man sich einfach nur eine "feine villa in island" kauft, bittsteller, schmarotzer und neider die tür einrennen.

traurig aber wahr, die die sich erfolg erarbeitet haben - und da gehört er dazu er hat schließlich diese erfolgreiche firma aufgebaut - enden am schluss in einer gesellschaft die zu 90% aus leuten die vom beruf söhne und töchter sind und können damit natürlich nichts anfangen. leider sind das auch die einzigen bei denen er sich halbwegs sicher sein kann, dass sie nicht zu ihm kommen weil sie hinter seinem geld her sind.

ein wenig drüber nachdenken wäre nicht schlecht, bevor man hier moralinsauer daherredet.
 
@dustwalker13: Glaube mir, es gibt Wege, auch als "Reicher" den ganze Jetset zu umgehen. Es gibt auch genug andere "Reiche", die das nicht wollen.
 
@HideAndSeek: Der wollte nur wieder in die Medien!
 
"und nicht mit dem Leben der sprichwörtlich Reichen und Schönen zurechtkommt"

Also auf reich kann das sprichwörtlich nicht bezogen sein ;)
 
@Sh4itan: das sind zwei verschiedene Mengen. Die Reichen und die Schönen
 
Oh nein! Wär hätte gedacht, dass schwimmen im Geld nicht glücklich macht?!
 
@LimasLi: Dagobert Duck beweist das Gegenteil!
 
@crmsnrzl: Glücklich und Paranoid!?
Dann bin ich lieber Arm und Glücklich, dann brauch ich nicht ständig über die Schulter gucken ob nicht schon wieder ein Schnorrer hinter mir steht.
 
@LimasLi: Klar macht Geld glücklich. :)
 
@Gordon Stens: ... und wenn schon nicht glücklich, denn wenigstens zufrieden
 
@Johnny Trash: Und wenn schon nicht zufrieden, dann wenigstens reich
 
@gettin: Hat Steve J. aber trotzdem nicht geholfen.... er musste machen was alle einmal machen müssen...
Reichtum? führt zu einigen Effekten an die man vorher nicht gedacht hatte.. auch u.U. zu einem partiellen Freiheitsverlust...und in D eindeutig zum Demographisch ökonomischen Paradoxon...

Der Mensch ist ein soziales Wesen, das wertgeschätzt und gebraucht werden will....
Geld ist dafür kein Ersatz, man kann sich dafür allerdings die besten Schauspieler kaufen...
 
@tommit: Man muss nur wissen, wie und wofür man das Geld ausgibt. Was meinst Du, wieviele Menschen ich mit 100 Millionen Euro glücklich machen könnte? So daherreden kann auch nur wer, der gesund ist. Es gibt soviel körperliches Leid auf der Erde, das man mit Geld sehr leicht lindern kann. Ich selbst könnte auch OPs für ca. 20.000 Euro gebrauchen, um wieder gesund zu sein. Geld kann SEHR glücklich machen, wenn man es richtig einsetzt.
 
@LimasLi: Als reicher kannst du dich jederzeit entscheiden all dein Geld wegzugeben und arm zu sein. Andersrum schon schwerer.
Unter den paar reichen (keine Milliardäre) die ich kenne möchte keiner arm sein, aber unter den ärmeren die ich kenne hat keiner was dagegen reich zu sein.
 
@gerhardt_w: kennen denn beide Parteien das Andere?
Man sollte erst tauschen wenn man die Katze im Sack gesehen hat....
 
Glücklich machen würde ihn vielleicht, das Geld in gute und soziale Dinge zu investieren. Warum kauft man sich auch ne Megavilla? Da wüsste ich schon von vornherein, dass ich da untergehen würde. Ich würde die Kohle gut anlegen und die Gewinne daraus für ein normales etwas gehobenes Leben nutzen und den Rest in soziale Projekte stecken, wo ich dann selbst mit anpacke, damit das Geld auch wirklich ankommt. Dann wäre ich auch glücklich mit dem Schotter.
 
@Knarzi81: Bei 1,3 Mrd. spielen 70 Mio für ne Villa doch eher keine Rolle. ;-)
 
@sky-yoshi: Die Villa spielt dann in dieses "etwas gehobenes Leben nutzen" rein :P
 
@sky-yoshi: Es geht doch nur um die Lage. Wenn man sich in Beverly Hills eine Villa kauft, dann braucht man nicht glauben, dass in den 70 Millionen auch echte Freunde enthalten wären.
 
@Knarzi81: Das ist natürlich klar. Darum sage ich mir auch immer: Sollte ich mal zu viel geld kommen, werde ich mein Leben so weiterführen wie jetzt. Da weiß ich was ich habe. Das ganze schickimicki Kram brauche ich nicht.
 
@sky-yoshi: Richtig. Mir reicht in dem Fall wirklich die Beruhigung, was das angeht keine Sorgen mehr haben zu müssen. Aber ansonsten? Ich hab keine Komplexe, welche ich mit dicken Karren oder sonstigem Plunder füllen müsste.
 
@Knarzi81: "Mir reicht in dem Fall wirklich die Beruhigung, was das angeht keine Sorgen mehr haben zu müssen."

Wirklich? Nehmen wir an, du hast neben der ganzen Kohle noch Frau und Kinder. Glaubst du nicht, das diese drei Faktoren einen gewissen Personenkreis anziehen könnte, der dich ganz schnell ganz unglücklich macht, wenn du nicht in einem von Sicherheitsdienst, Polizei ect. gesicherten Umfeld (wie es Beverly Hills ist) lebst?
 
@Knarzi81: Naja, grundsätzlich teile ich deine Meinung. Allerdings darfst du die "Reichen-Steuer" nicht außer Acht lassen. Der Staat wartet nur mit sabberndem Mund auf neue Lotto-Millionäre um ihnen dann saftig das Geld aus der Tasche zu ziehen. Sorgen wirst du da erst recht haben ob dein Lotto-Gewinn nicht von kurzer Dauer war ;) Außer du bunkerst dein Geld, was leicht zu Steuerhinterziehung führen kann. Und selbst das könnte schwierig werden, da du deinen Gewinn ja nicht Bar ausgezahlt bekommst.
 
@gutenmorgen1: Naja, zu Milliarden kommt man nicht so schnell/leicht. Realistisch wäre eine Erbschaft oder, wie erwähnt, ein Lotterie-Gewinn. Da wäre dein Beispiel nicht von Nöten :)
 
@Ryou-sama: Lottogewinne sind steuerfrei
 
@Zombiez: OK dann ist mein Kommentar wohl nichtig :)
 
@Zombiez: Nur im ersten Jahr, was dann noch da ist muss versteuert werden.
 
@mreb: Man zahlt doch nur auf die Zinsen Steuern (nach einem Jahr) und nicht auf das komplette Geld
 
@PatrickM: So ist es, die Erträge (Zinsen/Mieten/Pachten/Dividenden etc.) sind steuerpflichtig, nicht das Vermögen.
 
@Ryou-sama: Nur mal so, in Deutschland ist der Lottogewinn lt. Gesetz nicht steuerbar. Bedeutet so viel wie du zahlst darauf keine Steuern.
 
@Knarzi81: Das würde allerdings immer noch nicht garantieren, das sich dein soziales Umfeld auch weiterhin gleich verhalten würde.
 
@Sh4itan: Das liegt dann aber auch nicht selten am eigenen Verhalten. Wer meint, sich ne dicke Villa direkt in Beverly Hills kaufen zu müssen, muss nicht unbedingt mit rechnen, dass seine Freunde ihn da besuchen kommen, wenn die sich nicht mal das Flugticket leisten können, bzw. in der Gegend nicht mal gern gesehen wären.
 
@Knarzi81: Da stellt sich die Frage, was eher passiert: Verliert man erst die Freunde und kauft sich dann eine Villa oder verliert man die Freunde, weil man die Villa kauft. Wenn du plötzlich Milliardär wärst, denkst du deine Freunde würden sich gleich verhalten? Am Anfang vielleicht, aber tief in ihnen wird der Neid an ihnen nagen. "Der muss sich ja keine Sorgen machen wegen der Miete" "war ja klar, dass der ein teures Auto fährt". Dein Reichtum reibt sich ihnen unter die Nase, ohne dass du das aktiv machst oder machen willst. Und irgendwann werden sie aufhören mit dir abzuhängen, weil wer will sich schon ständig mies fühlen in der Anwesenheit von jemand anderem.
 
@Wuusah: Wenn ich meine Kohle für dicke Karren und fette Hütten verprasse, dann ist der Neid vorprogrammiert. Lebt man sein Leben weiter und investiert lieber mehr in andere Menschen, was ich mit den sozialen Projekten meine, wo man ja selbst auch gut Arbeit finden kann, wenn einem langweilig ist, dann zweifle ich, dass da die Mehrheit zu Neidmonstern werden würde.
 
@Wuusah: Da denke ich aber liegt das Grundproblem, viele Leute die plötzlich zu Geld kommen benehmen sich auch so. Und da verstehe ich den Neid.

Sollte ich zu Geld kommen, werde auch ich so weiterleben wie bisher und mir nicht mal bessere Klamotten kaufen. Auch würde ich weiter arbeiten, zwar nur halbtags aber dennoch.
 
@Knarzi81: Dann bist du aber sehr naiv. Du musst nicht mal was teures kaufen. Der Neid spielt sich im Kopf der Leute ab. Das Beispiel mit der Miete habe ich hier gezielt gewählt. Allein schon weil du niemals Probleme haben wirst mit der Miete, werden Leute neidisch sein. "Der hat es ja" "Der hat da seine sozialen Projekte wo er sich austobt und ich acker mir meinen Arsch ab bei meinem Job". Du wirst es nicht verhindern können, dass dein soziales Umfeld neidisch auf deinen Reichtum ist, außer du passt dein soziales Umfeld an. Zieh dahin, wo andere Reiche sind.
 
@Wuusah: Das ist halt das Schlimme bei "öffentlichem" Reichtum.. Dasselbe bei den Stars, wäre mir persönlich viel zu unbehaglich, wenn ich kein "ruhiges" Privatleben (sprich Paparazzi und Co.) mehr hätte.
Mal davon abgesehen, wenn ich an entsprechendes Geld kommen würde, würde ich mir durchaus die ein oder andere Erleichterung zulegen (sei es eine Haushaltshilfe, zweites Auto für "Spaßfahrten", Soundsystem, usw.).
Das Wichtigste ist halt, dass man eine "sinnvolle" (ist nun für jeden Definitionssache) Tagesbeschäftigung findet, sonst geht man ein, was wohl Herrn Persson zugestoßen ist.

Persönlich kann ich mir auch nicht vorstellen, dass Jemand, der über solch ein Geldvolumen verfügt absolut nichts ändern wird - also Leben komplett so weiterleben und einfach mal 1,3 mrd. auf der Seite liegen haben "für den Notfall".
 
@Tical2k: Sowas redet man sich nunmal ein, weil man denkt "ich bin ich und ich werde mich nicht verändern". Die Veränderung kommt in der Regel auch nicht von heute auf morgen, sondern in kleinen Schritten. Wenn der Rechner kaputt geht oder einfach nur veraltet ist, was macht man dann? 500€ neuen Rechner zulegen? Oder doch lieber 2000€+ neuen Rechner? Alter Polo hinüber? Reparieren und hoffen, dass er noch par Jahre durchhält oder doch lieber neues Auto kaufen? Und wenn man schon dabei ist, wieso nicht gleich ein Auto, was wesentlich mehr Fahrspaß liefert?
Man will sich nunmal was gutes tun, wenn man die Möglichkeit dazu hat. Man fährt ja nicht den alten Polo weil man so sehr an dem hängt, sondern weil ein neues Auto teuer ist. Wenn man sich nun ein neues Auto holt, wird das soziale Umfeld aber dennoch weiterhin deren alten Karren fahren und der Neid ist vorprogrammiert.
 
@Knarzi81: nein, es liegt am Geld und dabei ist es egal was Du damit machst. Wenn Du weiterhin so lebst giltst Du als geizig. Gibst Du anderen in Deinem Umfeld nichts ab, geizig. Gibst Du Geld in soziale Projekte, geizig ( entweder man könnte immer mehr geben oder gibt an die Falschen).
Man will es ja nicht wahrhaben, Freunde aus Kindergartenzeiten die einen noch bis nach Schulzeiten begleitet haben werden zu Fremden.
Ach ja, ich rede auch nicht unbedingt vom Neid sondern einfach vom Befinden mancher, es ist dann eben selbstverständlich wer die Kosten trägt und man wird noch nicht einmal zu einer Currywurst eingeladen.
Im Ernst, weiterleben geht nur wenn keiner von Deinem Konto weiß. Bei einem Gewinn möglich, beim Verdienst weniger möglich.
Und nochmal im Ernst, wenn ich Geld habe muss ich es nicht zeigen aber wenn ich damit überhaupt nichts anfangen kann, nur weil irgendwer dort etwas reininterpretiert....
 
@Knarzi81: Und dann noch so ein hässliches Betonteil. Mit etwas mehr Fantasie könnte man sich ein schönes Schloss bauen lassen wie Lord British, mit Geheimgängen und Festen jedes Jahr. Man muss nur zu leben wissen.
 
"In Schweden sitze ich herum und warte auf meine Freunde mit Jobs und Familien, dass diese Zeit haben, irgendwas zu tun,"

....meine Güte! Dann soll er halt so "tun" als muss er einen 9-to-5 Job nachgehen. Karitativ arbeiten, Leute werden immer gebraucht. Notfall Telefon-Job, wenn er Angst haben muss unters Volk zu gehen.

Oder er macht eine Stiftung mit ein paar Dollar aus der Sparbüchse auf.

....nachvollziehen kann ich sein Geweine nicht....
 
@tomsan: Oder einfach wieder Spiele programmieren... 0x10c war so viel versprechend. Wollte er ja nicht weiter programmieren, weil er angeblich den Druck der Community nicht ausgehalten hat.
 
@Windowze: Jupps.... klang wirklich aussergewöhnlich!

Wenn er nun den Druck nicht aushält, dann könnte er ja (a) ein Projekt starten OHNE das gross öffentlich zu machen. Oder (b) unter einem Pseudonym auftreten.
 
@tomsan: Wobei die Community eigentlich gar keinen Druck gemacht hat. War ja Teil des 0x10c Forums. Threads wie "WHERE IS A NEW PREVIEW?!?!?!?" gab es da gar nicht. Die Fans haben Konzepte vorgestellt, sogar schon Betriebssysteme für den 16 Bit in-Game CPU geschrieben.
Ich habe nie verstanden, was er da als Druck gesehen hat...
 
@tomsan: Sehe ich ähnlich, ich würde mir glatt einen 48h Tag wünschen.. Hat der Mann keine Hobbies? Ansonsten kann er doch seinen Freunden auch nen Haufen Schotter schenke, dann müssen die nicht mehr arbeiten oder er stellt sie gleich für sich an ;)
 
Geld macht nicht Glücklich aber es beruhigt ungemein.
 
@duro: Wenn er mit dem Geld nicht glücklich ist, kann er mir gerne etwas davon abgeben. Ich wäre schon mit einer unteren 5-stelligen Summe deutlich glücklicher ;)
 
@duro: Es weint sich doch im Mercedes erheblich angenehmer als auf dem Fahrrad.
 
Wenn er denn soooo unglücklich wie gelangweilt durch all sein Geld ist, hier meine IBAN & BIC: -censored-
 
Wenn er das Geld nicht will, soll er es doch mir geben. Ich heule dann ganz sicher nicht rum: "Buhu, ich bin mega reich und alles ist so schrecklich".
 
Mir kommen die Tränen
 
Da kann er mich Geld verschenken. Ich würde mich mit vielem Geld glücklich werden und habe keine Sorgen im Leben.
 
@Deafmobil: Das sagst du jetzt. Wenn du aber das Geld hast und dir von deinem Geld alles gekauft hast was du dir jemals gewünscht hast dann erkennst du das es nicht mehr gibt was du brauchst. "Freunde" kannst du auch vergessen, die sind nur da solange du Geld hast. Irgendwann sitzt du in deiner Bude und stellst fest das dein Leben nur noch auf Geld beruht und irgendwann wenn du doch ma kein Geld mehr hast ganz alleine dort bist.
 
@MarcelP: Geh vom Gegenteil aus. Jemand der gerade genug hat um über die Runden zu kommen und jeden Cent 2 mal umdrehen muss. Da ist kein Kinobesuch mit Freunden drin. Kein Discobesuch, kein fahren auf ein Festival. Du hoffst das nichts wichtiges kaputt geht, weil du dir Ersatz oder Reperatur nicht leisten könntest (Auto, Fahrrad, Waschmaschine). Und du wirst festellen: Leben beruht immer nur auf Geld. Ohne Geld, kein Haus, keine Hobbies, kein Essen, keine Freunde. Was will man auch mit einem der nix mitmachen kann.

Bei diesem "Geld allein macht nicht glücklich"-Spruch liegt die Betonung auf allein. Und das lässt sich auf alles beziehen. Allein machen nämlich auch Freunde nicht glücklich. Und auch ein Dach über den Kopf nicht. Da brauchts eben mehr.
 
Die Aussage ist vollkommen falsch und irritierend. Richtig müsste es heißen 'Notch' ist zu ... sich mit seinem Reichtum das Leben zu schaffen was er will. Wenn er z.B. sage das er früher glücklicher war.... ja warum macht er denn nicht genau das. Alle Wege stehen ihn offenen. Und selbst wenn es einfahc nur das Geld ist was ihn unglücklich macht, na dann steht es ihm doch frei es zu verschenken oder z.b. in soziale Projekte zu investieren... aber nein wartet... so unglücklich macht es ihn nun aber auch nicht ^^
 
Es gibt einen gravierenden Unterschied zwischen materiellem und innerem Reichtum. Ich kann mich in geistiger, intellektueller, persönlicher oder sozialer Hinsicht bereichern oder aber finanziell. Ich kann mich erfüllen mit Wissen, Glück, Erfahrungen und Beziehungen oder aber mich von meiner inneren Leere mit Geld und schönen Dingen abzulenken versuchen. Ich kann mich für persönliches Wachstum entscheiden oder aber für Stagnation im Reichtum. Mit dem Verkauf einer milliardenschweren Firma und gleichzeitigem Rückzug aus dem aktiven Geschäft entscheide ich mich für letzteres. Wenn man ein erfülltes Leben haben möchte, muss man es schon selber füllen. Und zwar nicht mit Scheinen.
 
@Mowolf:
Warum immer das oder? Ist ja nicht so das sich beides kategorisch ausschließt.
 
@Andy2019: Dann hätte er aber doch xoder (bzw. xor) gesagt. ;)
 
@Andy2019: Nur ein stilistisches Mittel, um darzustellen, was Leuten, die mit Geld so unglücklich sind, fehlt. Klar ist das auch vereinbar. Oft zieht der Erwerb von geistigem Reichtum auch äußeren nach sich, da man sich ja persönlich wertvoller macht. ;)
 
@Mowolf: "Stagnation mit Reichtum" ist verfälschend. Mit dem Verkauf hätte er sich ja durchaus Philosophiebücher aneigenen können, oder sonst was machen können statt in Stagnation zu versinken. Mein Job hat bspw. nichts mit meinen persönlichen Interessen zu tun. Statt Fachbüchern durchwälze ich lieber Kant, Nietzsche oder Jung. Wäre ich nun so schwer das ich nicht mehr arbeiten müsste, würde ich vermutlich mehr zocken als gut für mich ist, aber vom lesen und wachsen als Person würde nur ich mich abhalten und kein Geld der Welt.

Wer seine Glückseligkeit aber außerhalb von sich selber sucht, wird zwangsläufig enttäuscht auf den Boden der Realität aufschlagen, gänzlich unabhängig vom verfügbaren Kapital ;)
 
Ein kleines Haus auf Neuseeland, ne nette Frau und ein paar Schafe :D Mehr bräuchte ich nicht um glücklich zu sein. Kann eh irgendwie nicht verstehen warum man ne riesen Villa für 70 Millionen braucht.
 
@wezzy01:
und ich verstehe nicht warum man Schafe braucht...

Menschen sind nun mal unterschiedlich, was dem einen Unglück macht macht bei weitem nicht alle glücklich.
 
@Andy2019: Vielleicht wird ihm die Frau ja mit der Zeit langweilig ;)
 
@FuzzyLogic:
Nö :D Aber find der Kerrygoldtyp sind immer ziemlich entspannt aus.
 
@FuzzyLogic:
habs zwar auch gedacht, wollte es aber nicht aussprechen :P
 
@Andy2019:
Tja, du hast halt keine, sonst würdest du das verstehen. Auf einer kleinen Wiese neben meinem Haus laufen aktuell 9 Stück und es gibt wirklich nichts beruhigendes als ihnen einfach zuzusehen.
 
@wezzy01:
und ich verstehe nicht warum man Schafe braucht...

Menschen sind nun mal unterschiedlich, was dem einen Unglück macht macht bei weitem nicht alle glücklich.
 
@wezzy01: soll er sich mit kim schmitz (kimdotcom) zusammentuen und irgendwelche aktionen alle 6 monate starten
 
Naja ganz ehrlich: Soll einer seine Hütte verkaufen, zurück in sein Heimatland in ein normales Haus mit einem normalen Leben. Soll sich ein neues Projekt suchen, welches er problemlos finanzieren kann aber dennoch wirtschaftlich führen. Kann sein Geld spenden.

Er muss nicht ein Luxus-Leben führen, er kann ganz normal leben mit einigen Extras, Sorgenfrei. Ansonsten kann er mit seinem Geld gutes tun,

In gewisser Weise wirklich hausgemachte Probleme.
 
World of Warcraft heisst die Lösung.
Gern geschehen und viel Spaß.

:)
 
@Kiergard: Ich bezweifle dass WoW Dauerzocker wirklich glücklich sind.
 
@Kiergard: Aber er braucht doch kein Geld, um als Goldfarmer zu arbeiten ;)
 
Das Geld allein nicht glücklich macht ist klar; wenn es ihm gar unglücklicher macht geht er einfach nur falsch damit um!
 
Soll mir mal seine Kreditkarte geben und sein Haus für einen Monat ansonsten kann ich das nicht so recht nachvollziehen.
 
Wenn man sich eine "Mega-Villa" kauft, sollte man sich nicht wundern, dass man sich dann isoliert fühlt. Aber es ist auch schwierig. Geld bringt jede Menge neue Verantwortungen und Umstände ins Leben, um die man nicht wirklich gebeten hat. Auf viel Mitgefühl kann man auch nicht hoffen, da die meisten Menschen heimlich der Meinung sind, dass Geld das einzige wirkliche Problem ist, dass man haben kann. Bleibt nichts anderes üblich als in die notwendige Subkultur der "Superreichen" einzutauchen. Ob man da viel glücklicher wird, weiß ich nicht, aber zumindest hat man Gesellschaft.
 
Ich kann dieses scheinheilige Gutmenschgesoxe echt nicht mehr hören
 
@Arroganzza: Vielleicht sind die menschen einfach besser als du denkst und nur die großen sind Arschlöcher...? ;)
Aber deine Nick verrät ja schon alles...
 
Andreas Eschbach "Eine Billion Dollar"... :) Vielleicht findet er da etwas, das ihm hilft.
 
@Mitsch79: Musste ich auch sofort dran denken. Sehr geiles Buch im übrigen. Nur zu empfehlen=)
 
Auch wenn es es Phrasenhaft wirkt: Ich wollte kein Millionär sein. Ich möchte versorgt sein und mir auch ab und zu mal etwas Luxus gönnen können. Als ich mir damals einen Golf 6 gekauft habe, habe ich mich gefühlt als würde ich einen Luxusschlitten fahren. Vorher hatte ich einen Audi 16Jahre alten Audi 80. Vielleicht wird mein nächstes Auto ja noch ne Klasse höher, auch dann wird es wieder ein tolles Gefühl sein. Denn ich habe lange dafür gearbeitet. Wenn ich jetzt plötzlich Millionär wäre, könnte ich mir plötzlich alles leisten, wovon ich heute träume. Das Problem ist, dass ich mir von jetzt auf gleich ALLE (materiellen) Träume erfüllen könnte. Aber schon bald hätte ich mich an all den Luxus gewöhnt, es wäre nichts besonderes mehr. Ich hätte keine Träume mehr. Und Träume sind es, die einen im Leben antreiben. Ich glaube ich würde depressiv. Also an alle Durchschnittsverdiener, die rumheulen weil sie nicht genug Geld haben. Hört sich zu jammern, ihr seid die reichsten Menschen der Welt.
 
@FuzzyLogic: Dem kann ich nur zustimmen. Mir fällt dazu ein Video von Josef Müller ein: https://youtu.be/ZQJN82cUshs
 
Reich zu werden ist schwer, reich zu sein ist aber sehr einfach.
 
Der Typ hat ein Haus mit M&M-Säulen, wie kann man da nicht glücklich sein?!
 
@Dr. Alcome: Vielleicht mag er keine M&Ms...
 
@ElDaRoN: Soso, ein Smarties-Typ, he? ;)
 
Oh, Mann, was für ein Heulerkacker... hat der keine Hobbys?

Ich wüsste gar nicht, wo ich anfangen sollte, wenn ich so viel Kohle hätte...
 
das geht sicher vielen so, die mit Scheiße unanständig viel Geld verdient haben. Und jetzt haben sie ein schlechtes Gewissen. Aber Markus: wir können gern tauschen.....
 
Pah...kann gerne die Milliarde mir überweisen. Wüsste schon was damit anzufangen (80% Spenden, mit dem Rest bis zum lebensende das Leben geniesen und reisen und Spaß haben).

Das was er da von sich gibt klingt wie: Mimimiimimimiii

Reihenhaus in Schweden hätte doch auch gereicht. Was kauft er sich auch die Villa in scheiß Bevery Hills.
 
Ich denke, dass sich keiner von uns vorstellen kann, wie es ist so viel Geld zu haben. Ob und wie ich mich dann für Wohltätige-Zwecke einsetzen würde kann ich doch jetzt nicht sagen. Und ob ich jetzt eine Villa für 10 oder 70 Millionen Euro kaufe, macht doch bei 1,3 Millarden Gesamtvermögen keinen Unterschied :-D

Ich find es cool, dass er so offen über sein Leben redet.
 
@Contunda: Stimme Dir voll und ganz zu. Lächerlich sind die ganzen Sprüche: 'Soll er es mir geben, ich wüsste was ich damit tue'. Wenn man so Leute fragt: 'Was denn?', dann komme meist nur alberne Ideen. Reisen...kostet nur Peanuts. Porsche kaufen... lächerlich, man könnte jeden Monat einen neuen kaufen und spätestens im dritten Monat wird das langweilig. Spenden... sehr löblich, finde ich gut. Aber wofür? Spenden, die z.B. nach dem großen Tsunami gespendet wurden, waren soviel, dass selbst das Rote Kreuz nicht mehr wusste wohin damit. Wenn ich einem Kinderheim 10.000 Euro spende, dann sind die überglücklich, bei 100.000 Euro haben die meist schon arge Probleme und bei 1 Mio. Euro können die das gar nicht mehr verarbeiten. Und das wär trotzdem noch Peanuts für Notch. Er könnte jeden Tag einen Kindergarten glücklich machen und das würde sein Geld kaum schmälern. Aber wird er selber dadurch glücklich? Auch nach 2 Monaten noch? Wohl kaum.
 
Nur wer mit sich selbst im Reinen ist, der ist glücklich. Klar, eine Basissicherheit an materieller Wert muss es geben: ein Dach über dem Kopf, Gesundheit und deren Vorsorge und Instandhaltung, Essen.

Darüber hinaus wird Geld nie glücklich machen. Glücklich macht man sich selbst.
Man kann das gut daran erkenne, was einer mit viel Geld macht: kauft er allerlei Dinge oder gar Menschen? Unglücklich...da er versucht, eine Leere im Leben mit Dingen zu stopfen. Eigenes Wachstum gibt es auch nicht mit Geld; im Gegenteil, denn man ist plötzlich von viel Oberflächlichkeit umgeben.

Oder besitzt er kaum mehr etwas und mietet so viel wir möglich, um wirklich frei zu sein? Dem hilft Geld natürlich, da mieten teurer ist als kaufen. Menschen, die zu Geld kommen und damit reisen. Die sind fast immer glücklich, da sie das Geld nutzen, um mehr zu erleben und zu wachsen.

Ich bin nicht reich, aber ich besitze gerade so viel, wie sein muss, den Rest hab ich gemietet und geleast. Wird etwas kaputt, brennt etwas ab..egal. Ich hänge nicht dran. Klar kostet mich das mehr, als alles zu kaufen. Aber die Freiheit, so wenig zu besitzen wie möglich ist unbezahlbar..einfach mal ausprobieren, wie sorgenfrei man da leben kann :) Wer sich das nicht vorstellen kann: einfach mal nachdenken, was Urlaub so toll macht. Es sind nicht nur die neuen Eindrücke und das bessere Wetter - es ist vor allem die Tatsache, dass einem vor Ort nur gehört, was man am Leib trägt.

Achja: die nächste Reise steht schon an, ich freu mich :)
 
Das ist doch Quatsch was er da schreibt. IMHO ist das nur Popilismus was er da schreibt. Mark Zuckerberg hat auch lange in einer EInzimmerwohnung gelebt, weil Geld und Luxus angeblich unwichtig ist. Ein Kumpel von mir fand das ja sooo symphatisch! Warum? Weil er selber ein Geizkragen ist!

Wetten MZ wohnt heute auch in einer Megavilla?

Natürlich können die Milliarden Dollar auf dem Konto erstmal surreal sein. Aber das man damit unglücklich ist?

Der soll einfach was mit dem Geld MACHEN! Wenn das Geld so ein Unglück ist, soll er er Kriegsflüchtlingen helfen oder was weiß ich.
 
@artchi: Ich muss mich schon fragen wie sehr es an Empathie mangeln muss um sowas zu schreiben.
 
@nablaquabla: Sach ich doch! Es gibt Leute die haben kein Geld, und dann schreibt der sowas. :-P
 
@artchi: Der Zucker wohnt in einem "Ich hab es geschafft Haus" so mit Lattenzaun und Garten und der Reichtumsstempel namens Pool, aber an sonsten Recht "normal". Hat zwar auch ein paar Millionen gekostet, aber wenigstens braucht er noch keine eigene Postleitzahl wie das Häuschen von Wilhelm Schmidt. Der Junge denk schon ziemlich vorraus, irgendeine Bude in der er vorher gewohnt hat, da hat er die Nebenhäuser gekauft und die Bewohner wohnen da jetzt bei ihm zur Miete, weil er nicht wollte, dass man die Häuser als "Nebenan hat Mark Zuckerberg gewohnt" vermarktet und da war er noch nicht stinkreich.
 
Einfache Lösung: 1,2995 Milliarden spenden und mit der restlichen halben Million einen normalen Job machen ;D
 
Mit soviel Geld würde ich als Backpacker durch die Welt Reisen, Menschen und Kultur kennenlernen und mit Sicherheit einige Projekte und Orte finden, wo ich mit dem Geld etwas gutes bewirken kann, vielleicht sogar selbst mit anfassen kann um etwas zu realisieren. Vorrausgesetzt, das nicht jedes Kind weiß wer ich bin und ich daher von Menschen und Paparazzi umlagert wäre.
 
Der arme mann. soll er doch was spenden - vielleicht seinen Freunden, damit die nicht mehr arbeiten müssen und mehr zeit für ihn haben. oder an hilfsbedürftige, kriegsopfer, krebsleidende, behinderte...
 
Geld wie Heu und dann eine Tischtennisplatte mit falschen Maßen und mit weißer Oberfläche.
 
soll er eine firma gründen und seine freunde einstellen und die fürs nichtstuen bezahlen. oder wie der GoPro gründer paar Mio an seinen kumpel zahlen
 
Einige Kommentare kann ich hier gar nicht verstehen, weshalb menschen so oberflächlich sind und nur bis zur Nasenspitze denken.
Was Notch da durch macht, klingt ganz nach einer Depression. Bevor hier wieder dumme Sprüche kommen, Depression ist eine Erkrankung an der durch Suizid 75% der erkrankten sterben.
Und ja, auch reiche, die alles haben, können Depressionen bekommen, denn ihm fehlt eindeutig das soziale Umfeld...
Aber was erwarte ich von der Gesellschaft, dass sie wirklich an sowas denkt? Ich verstehe schon, warum ich und andere daran erkranken, bei soviel Egoismus und Kurzsichtigkeit in dieser Gesellschaft.

My2Cents
 
@KingGozza: Stimme Dir vollkommen zu. (Das was ich jetzt schreibe würde ich niemals in einer solchen Öffentlichkeit schreiben wenn ich nicht über einen gewissen Punkt hinaus wäre, wegen der Ignoranz, Anfeindungen und Beleidigungen, die bei einem solchen Thema ja leider gängig sind)
Ich als chronisch Depressiver durch das schei* ADS bin sogar für eine legale Sterbehilfe für Langzeitdepressive, aber da kommen ja wieder die Gutmenschen und wollen einen Retten, was gleichzusetzen ist, mit weiter anhaltender Folter.
Im Moment schotte ich alle negativen Einflüsse von Außen ab und halte meine Stimmung auf einem Level in dem weniger daran denke das zu tun und so geht es, habe aber kein Problem damit ins Nichts zu gehen. Nur will ich im Moment auch keinem durch meine gewählten Todesarten eine Depression aufzwingen (Einsatzkräfte zum wegräumen meiner Überreste und Familie). Es helfen leider keine Therapien und Medis, da wäre eine Humane Art zu sterben (Einschläfern) die beste Art für alle Beteiligten, das wird aber durch den Gesetzgeber verhindert. Ich will ja auch nicht durch gepanschtes Zeugs elendig verrecken und mir was um die Ecke holen.
Komischerweise finde ich auch nie überzeugende Erfolgsberichte von Therapien über Einzelpersonen, das ist alles nur Hinhaltetaktik und Geldverschwendung wenn es über eine zu lange Zeit ohne Erfolg durchgeführt wird.
Wenn ich Notch wäre würde ich kreativ werden, was die Suche nach Freunden oder Lebenspartnern angeht, da er ja fast unbegrenzte Mittel hat kann er genau nach den Charakteren Suchen lassen, die eine wahre Freundschaft und Partnerschaft ermöglichen durch entsprechende ausgeklügelten Tests usw....
 
@Gunni72: Tut mir leid das zu hören und ich stimme dir zu, was die Sterbehilfe betrifft, es wird zeit, dass auch das leid der menschen erkannt wird, in einer Depression und der Wille, dass der unendliche Schmerz endlich endet.
Ich stimme dir auch voll und ganz zu, was Therapien betrifft, mir hat keine geholfen nur ich selbst kann mich selbst aus dem Loch ziehen und versuchen, dass gute an dieser Welt zu erkennen.
Zum begriff "Gutmensch", den mag ich überhaupt nicht, da es auch wieder Schubladendenken ist. Ich würde mich sogar als solcher bezeichnen, da ich versuche, aus allem etwas gutes zu gewinnen oder auch positiv zu sehen und zu handeln (ich denke, ist sogar eine Eigenschaft von depressiven). Ich bin auch niemand, der Suizid unterstützen würde, auch nicht verbal, ich stand zwar selbst davor und ich kenne diesen unendlichen Schmerz aber ich weiß, es sind Phasen und es wird mal besser.

Man muss für sich seinen trigger finden und ihn beseitigen, nur niemals aufgeben.

Ich wünsche dir aber alles gute :)
 
@KingGozza: Danke für die guten Wünsche.
Mir viel auf die Schnelle leider kein besseres Wort ein was folgende Eigenschaften beschreiben: Ideologisch verblendete mit Tunnelblick unbelehrbar an Ihren Meinungen festhaltenden Menschen, die auch jedes noch so logische Argument verleugnen oder kaputtreden weil es nicht in Ihr Weltbild passt, aber dies zum angeblichen wohle des Betroffenen, sonst wären es normale Radikale.
Mal ein paar aufzuzählen Militante Tierschützer, Abtreibungsgegner, Sterbehilfegegner usw..
Evtl. "Radikaler zu Unserem/Deinem Wohl ob es dir passt oder nicht Kämpfer"
Dazu zähle ich Dich ganz bestimmt nicht, was ich so durch Deinen Text herauslesen kann, sonst hättest Du sicher einen Anderen Ton gewählt.
Leider sehe ich in erster Linie das Negative in Allem.
Durch das ADS bin ich halt ständig am Grübeln und das sprunghaft zu unterschiedlichsten Dingen was mich auslaugt und runterzieht, was in der Öffentlichkeit exponentiell zunimmt, deshalb auch Sozialphopie und Einzelgänger, obwohl ich mit Jedem gut klar komme.
Ich warte auf den Klick im Kopf wodurch alles Grübeln sich auflöst, es gibt ja solche Menschen, z.B. Eckhardt Tolle, aber die Bücher die ich gelesen habe zünden bei mir nicht, obwohl das was er schreibt die Lösung ist.

Ich wünsche Dir auch alles Gute und verlier die positive Einstellung nicht :D
 
Damit hätte ich zum Glück überhaupt kein Problem. Als menschenscheuer Einzelgänger mit ADS wäre eine einsame Insel genau das Richtige. Natürlich nur mit Internet, sonst dreht mein Hirn durch ohne Ablenkung. Ich tausche auch gerne mit Dir Notch, meld Dich einfach...
 
Soll er das Geld halt in die Forschung stecken - zum Wohle der Menschheit! Kalte Fusion, Freie Energie usw. - das sind Themen, die aus den Bastelkellern geholt werden müssen! Damit könnte er sich einen Namen machen, anstatt sich im weltfremden Selbstmitleid zu suhlen...
 
@Heimwerkerkönig: Genau, mit freier Energie... das soll zum Wohle der Menschheit dienen?

Diesbezüglich gibt eszwei Szenarien:

1. Freie Energie ist Humbug. Mit seinem Geld würde er höchstens Pseudowissenschaftler reich machen.

2. Freie Energie funktioniert und es kann kostenlos und grenzenlos Energie erzeugt werden. Dies hat unweigerlich zur Folge, dass die Erde kollabieren würde. Energie wird früher oder später zu Wärme. Was passiert, wenn unendlich viel Energie produziert wird? Unendlich viel Wärme, unendlich grosse Hitze.

Ich behaupte mal, das erste Szenario ist weitaus realistischer und auch erstrebenswerter.
 
@DataScientist: Mit "freier Energie" meint man natürlich nicht wörtlich freie, sondern so billige, dass sie sich jeder leisten kann - durch kalte Fusion mit Wasserstoff z.B. Das wäre dann natürlich theoretisch nicht grenzenlose Energie, da auch der Wasserstoffvorrat begrenzt ist, aber praktisch unendlich viel (und daher so billig), da es einfach so viel Wasserstoff gibt.
 
@adrianghc: Dennoch ist der Begriff "Freie Energie" vor allem für Verschwörungstheoretiker und/oder naive Hobby-Physiker interessant, und hat mehr mit Wunschdenken als mit Realität zu tun.

Kalte Fusion würde ich jetzt nicht unbedingt zu den sog. "freien Energien" zählen, da das Grundprinzip von den meisten Physiker anerkannt wird. Allerdings heisst dies nicht, dass es nun praktikabel und umsetzbar sein muss. Gut möglich, dass man in Zukunft irgendwann einen Weg findet, die kalte Fusion zu ermöglichen.

Als "Freie Energien" bezeichnet man hingegen irgendwelche wirren Gedankenkonstrukte ohne jegliches physikalisches Fundament, dessen Anhänger den seriösen Forscher Ignoranz vorwerfen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Freie_Energie_(Parawissenschaft)
 
@DataScientist: Ach so, dann hab ich das wohl falsch verstanden, danke für die Aufklärung.
 
Gib her die Kohle !
 
Hm auf Twitter schreibt er aber was ganz anderes...
"fwiw, while there are articles about my depression because I had a bad day and vented on a trend I saw, I'm sitting here having a nice day."
bzw: "Journalism /ˈdʒəːn(ə)lɪz(ə)m/ noun
1. Browsing twitter, speculating, and making up some shit.
2. (archaic) Accurately describing reality."

https://twitter.com/notch

So viel zur Qualität dieses Artikels :)
 
"Geld allein macht nicht glücklich. Aber es gestattet immerhin, auf angenehme Weise unglücklich zu sein."
- Jean Marais
 
Soller halt alles Spenden oder verbrennen. Problem solved...
 
Es wurde viel gesagt. Ich sage es auch noch mal. Suche dir einen Job und hör auf zu jammern. Nicht umsonst wird gesagt, man solle sein Leben nicht zu sehr ändern. Einfach den Ball flach halten, es ist nur Geld.
 
Also, er kann es gerne mir geben, wenns ihm dann besser geht. Dann ist er wieder ein Normalo.
 
die villa sieht aus wie ein möbelhaus. viel zu kalt die ganze einrichtung.
aber wems gefällt.
würde als erstes drauf achten das er die gläser in der küche vorm eingiessen säubert. staubt nur voll alles.
aber für mich ist das ganze heulen auf sehr hohem niveau.
 
Geld macht auch nicht glücklich sondern alles einfach...was man daraus macht entscheidet dann über glück oder nicht.
 
Ich nehm ihm die Last gerne ab ;)
 
Dat is ja mal ein hässliches Haus. In dem Schuppen will ich nedmal geschenkt wohnen.
Viel zu riesig, viel zu tot... kein Wunder das der arme Kerl sich da drin total verloren vorkommt.
 
Soll sich mal einen Arzt suchen. Blöd gelaufen wenn man sich selber isoliert anstatt mit seinem Geld was anständiges anzufangen oder sich zumindest zu beschäftigen. das was er da betreibt ist meckern auf ganz hohem Niveau....
 
Mag ja sein, aber ich glaube da möchte doch jeder am liebsten seine eigene Erfahrung machen :D.
Abgesehen davon, wenns ihn so unglücklich macht kann er sein ganzes Vermögen auch gerne Spenden und sich wieder eine normale Arbeit suchen. Als sein Geld wieder zu verlieren ist ganz einfach, erst einmal so Reich zu werden, das würde er aber nicht nochmal so schnell schaffen.
 
Ich kann seine Sorgen nachvollziehen. Aber: Der Unterschied zwischen dem der du bist und dem, der du sein willst, ist dass was du tust.
 
Geil, ich bin glücklicher als ein Milliardär!!
 
Genau Geld macht nicht glücklich... ;-)

Komisch das gerade Menschen verzweifelt sind die kein Geld haben.

Also mich würde sein Geld glücklich machen, wenn ich selbst entscheiden könnte, ob ich weiterarbeite,
oder ob ich sofort mit allem aufhören könnte und nur noch das Geld für mich arbeiten lasse.

Sorry aber dann hätte er das Spiel halt verschenken müssen
 
Aber eins muss man sagen, Mega geile Aussicht, sehr geiles Haus, allerding finde ich die Möbel mega Hässlich für das Geld. In Beverly Hills gibt es mit die besten Häuser. Er hätte sich ja auch einfach eins für 3 - 10 Millionen kaufen können, davon gibt es genug. Geldprobleme wird er ja jetzt nicht mehr haben. Soll er doch einfach eine eigene Spielefirma oder Softwarefirma gründen und Mitarbeiter einstellen. Das kann er ja sicher noch. Damit ist sein Geld dann auch gut angelegt.
 
wäre doch wirklich interessant wenn er mit der Kohle Computerspielprojekte fördern würde...
 
@sinni800: Mit 1,3 Milliarden kann man einiges machen. Schulen unterstützen oder eine neue Firma mit neuer Idee aufmachen. Startkapital ist ja nun vorhanden. Und das er isoliert ist, ist er selbst schuld. Warum müssen solche Menschen immer gleich ihre Kohle in ne Supervilla investieren? Klar, dass es da zu Berührungsängsten der anderen kommt. Lieber etwas weniger protzig daher kommen. Bill Gates fuhr mit der Straßenbahn zur Firma. Hätte er wohl nicht gekonnt, wenn er ausgesehen hätte, wie ein Milliardär.
 
@SunnyMarx: Also ne Villa würd ich mir auch nicht holen, aber ein schönes Haus mit genügend Zimmern. So ein bisschen finanzielle Unabhängigkeit würde der Seele echt gut tun :). Ich will ja auch Spiele programmieren, aber mit den ganzen 8-5 Jobs bleibt echt wenig Zeit für so was.

Aber das mit der Villa sieht so gesehen echt nicht schlau aus. Man geht einfach mal aus seinem Heimatland in ein ganz anderes, holt dort ein Riesenhaus und wundert sich dann, wenn man einsam ist. Ich dachte Schweden hat fettes Internet, da würd ich bleiben wenn ich plötzlich Geld hätte.
 
@sinni800: Scheiß auf Haus. Eine riesige Jacht mit allem drum und dran muss her. Damit ist man unabhängig. Dazu gehört natürlich noch ein Hubschrauber, Street Buggy und anderes Spielzeug. Die Leute sind so einfallslos. :-)
 
Was für ein Vollhonk...
Dann soll er all seinen guten und engen Freunden und Familie Häuser in der Nähe seines SCHENKEN! (Geld dafür hat er ja ohne Ende)
Plötzlich haben dann nämlich alle Freunde von ihm ein deutlich entspannteres Leben und selbst mehr Geld (und wahrscheinlich auch Zeit) zur Verfügung.

Es ist mir immer wieder schleierhaft wie egoistisch man mit so viel Geld auf der hohen Kante sein kann.
Anstatt seinen Freunden und Familie an seinem Glück teilhaben zu lassen und so alle glücklich zu machen, schottet man sich in einen Prunkbau ab und heult rum, dass man keine "echten" Freunde hat.

Bah!
 
The things you own own you!
 
Geld macht locker, nicht mehr nicht weniger. Glück ist etwas was von "Innen" kommen muss, es ist in meinen Augen eine Frage der Einstellung.
 
@psyabit: Du scheinst auch gesund zu sein. So würde Niemand reden, der an einer Krankheit leidet, die man für viel Geld heilen kann.
 
Mein Mitleid kennt keine Grenzen... die armen Milliardäre... ich habe noch mehr geweint als bei den Bildern hungernder Afrikanischer Kinder. Zum Glück müssen die nicht mit der Last der Einsamkeit, die so ein paar Milliarden Dollar mit sich bringen leben....
 
Soll ich ihm meine Kontonummer geben? Dann ist er das Problem schnell los. Ich kanns nicht leiden, dieses Jammern auf Eliteniveau.
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