Hop oder Top: EU will Studie zur 'Einstufung' von Uber vorlegen

Was für ein Betrieb ist das us-amerikansiche Startup Uber eigentlich? Diese Frage will die EU auf höchster Ebene jetzt ein für alle Mal klären und soll dafür eine umfangreiche Studie in Auftrag gegeben haben. Laut Informationen der ... mehr... Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Bildquelle: Uber Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Verbot, Taxi, Uber, Mitfahrdienst Uber

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liebe EU, lasst uber endlich links liegen oder regelt es ein für alle mal und kümmert euch endlich um wichtige dinge, wie zb windows 10!
 
@3PacSon: Oh ja Win10 ist sehr wichtig, dagegen sind TTIP usw. ein Dreck.
 
@starbase64: So ist es halt mit den Prioritäten. Win 10 muss man nicht installieren, an ttip wird der normale Mensch im Zweifel nicht vorbeikommen, wen es erst einmal verabschiedet ist.
 
@mirkopdm: Richtig, WENN. Dahinter steckt aber ein demokratischer Prozess,z.B. die Ratifizierung in jedem EU Land und es muss in JEDEM EU Mitgliedsstaat durchkommen. Nur eines das es nicht ratifiziert und es gilt nicht.
Ebenso muss es vor sämtlichen Gerichten in der EU, dass heißt höchstrichterlich vor den Verfassungsgerichten der Mitgliedsstaaten und dem Europäischen Gerichtshof standhalten.
Sprich TTIP muss Gesetzeskonform sein oder die Gesetzes vorher für TTIP angepasst werden. Und bisher würde noch die die Verfassung für ein Abkommen/Vertrag (denn TTIP ist KEIN eigenständiges Gesetz und kann daher Gesetze nicht außer Kraft setzen) angepasst. Dazu bekäme kaum ein Mitgliedsstaat die nötigen Mehrheiten in der eigenen Regierung zusammen.
In DE ging das auch nur, wenn ALLE Fraktionen mitspielen würden... und das kann man min. bei der aktuellen Opposition vergessen (zum Glück).

Also keinen Stress über Sachen, die eh noch nicht bekannt sind. Um gültig zu werden müssen sie erst bekannt gegeben und dann durch mehrere Eben ratifiziert werden und durch mehrere Ebenen der (gerichtlichen) Prüfungen kommen.
Wird TTIP so wie viele befürchten, dann schafft TTIP das sowieso nicht!
Schaft TTIP es, dann müssen wir uns auch keine Sorgen machen, denn dann werden unsere Gesetze eingehalten!
 
Sicher, ein gewisser Schutz der Kunden, Stichwort Personenbeförderungsschein usw. ist ja vielleicht wünschenswert, aber sonst sehe ich in dieser Studie irgendwie wenig Sinn. Weder die Steuern, Gewerbeschein, Öffentlicher Personennahverkehr, Taxiunternehmen noch sonst irgendwas was UBER betreffen könnte, ist meines Wissens irgendwie EU weit geregelt. Die Auslegung dieser Studie unterliegt also weiterhin weitestgehend der Befindlichkeiten der einzelnen Mitgliedsländer.
 
@Lastwebpage: Ein Taxifahrer muss versichert sein. Ist er es nicht, haftet er selber. Die eigenen Versicherungen springen nicht ein!
Bei einer Mitfahrgelegenheit, also privaten Fahrern brauchen diese keine Versicherungen. Es greifen immer und ausnahmslos nur die eigenen Versicherungen, sofern man sie hat (z.B. Unfallversicherung).

Für mich als Fahrgast macht es einen großen Unterschied. Du denkst Uber sei privat und daher braucht der Fahrer keine Versicherung. Nun fährst Du mit, es passiert etwas und Du denkst "Macht nichts, ich bin ja versichert!". Deine Versicherung sagt dann aber "Ist nicht, das war eine gewerbliche Fahrt und daher zahlen wir nicht!". Dann gehst Du zu dem Fahrer und Ups, der hat keine Versicherung. Also bleibst du auf deinen Kosten, Verdienstausfall und Co. sitzen! Kannst den Fahrer ja privat auf Schadensersatz verklagen... gut der eröffnet die Privatinsolvenz und Du bekommst wenn Du Pech hast, nie einen Cent.
Und ich komme aus dem Gesundheitswesen. Einen schweren Autounfall zu überleben kann sehr teuer werden. Und ich rede NICHT von den Arzt- und Behandlungskosten. Die zahlt die Krankenkasse. Die Kasse zahlt aber keinen Verdienstausfall (z.B. durch das niedrigere Krankengeld), sie zahlt auch keine Umschulung weil man seinen Beruf ggf. nicht mehr machen kann (und die Ämter nur, wenn man min. 1 Jahr NACH Krankheit arbeitslos ist oder die vorzeitige Rente droht), oder Anpassungen an der Wohnung oder Auto, weil man eine Hand oder ein Beim verloren hat. Von Sachschäden bei einem Unfall die drauf gegangen sind (z.B. das 500 Euro Smartphone, die 200 Euro Armbanduhr, die 300 Euro Brille... nur Beispiele) zahlt dann auch niemand.

Und ja, Du hast deine letzte Aussage richtig erfasst. Die Studie stuft Uber nur ein als Taxizentrale oder Mitfahrzentrale. Die einzelnen Staaten müssen Uber dann aufgrund dessen steuerrechtlich, lizenzrechtlich usw. selber bewerten. Aber für alle Mitgliedstaaten gilt Uber dann entweder als Taxi- oder als Mitfahrzentrale. So spart sich jedes Land dies selber zu bestimmen und Streitigkeiten, weil in Land a) es Taxi ist und in b) Mitfahrt diese Diskussionen gibt es dann nicht mehr!

Und die Studie ist eigentlich recht einfach. Fährt der Fahrer eine Strecke auch OHNE einen "Fahrgast", nimmt aber jemanden mit, wenn sich einer findet, dann ist es eine Mitfahrzentrale.
Fährt der Fahrer die Strecke nur WEGEN dem Fahrgast, also würde er ohne die Strecke von a nach b nicht fahren, so handelt es sich um einen Taxidienst. Und diese einfache Regelung gilt EU weit.
Die Studie muss jetzt nur schauen, nach welchem Muster die Fahrten vergeben werden und wenn nach beiden Mustern, in welchem Verhältnis. und vor allem, von wem geht im Mischverhältnis der "Taxidienst" aus. Sprich sagt Uber "Du bist Fahrer, da ist ein Fahrgast, befördere ihn!" oder sagen die Fahrer "Ich hab eh gerade langweile und anstatt Trash TV zu schauen kann ich auch ein paar Leute durch die Gegen fahren." Das macht einen riesigen unterschied.
Ich weiß das alles, weil meine halbe Familie mütterlicher Seite und nen viertel der Familie meiner Frau auch mütterlicher Seite Taxi gefahren sind. Zusammen kommen sie auf weit mehr als 100 Jahre Taxifahrens.
 
Es gibt ein einfaches Mittel: Uber nicht nutzen.
 
@mirkopdm: Die EU wird Uber auch nicht nutzen, das sind dann wenn die Kunden. Ein solcher Kunde wird mit Sicherheit nicht auf Uber verzichten denn die Preise liegen, soweit ich gehört habe, grob 2/3 unter dem von deutschen Taxis.
 
@Shadow27374: kann durchaus sein. Man kann zwar (teilweise) die Preise der Taxiunternehmen verstehen; fahren tue ich mit dem Taxi jedoch so gut wie nie - weil es überteuert ist und die einzelnen Fahrer nicht unbedingt freundlicher sind als ne Mitfahrgelegenheit (evtl. ist letztere sogar freundlicher). Allein 2,5 Euro fürs Einsteigen? Wo haben die diese Mondpreise her...
 
@divStar: Der Fehler ist, dass die Taxifahrer davon vielleicht auch noch leben müssen.
Du glaubst nicht wirklich, dass die Fahrer bei Uber ein ausreichendes Einkommen haben?
Bei Mitfahrgelegenheiten braucht man ja gar nicht darüber zu reden- da wird ja gerade mal anteilig der Kraftstoff bezahlt.
Wenn man es "billig" will muss man eben mit den anderen öffentlichen Verkehrsmitteln fahren.
 
@BenjiBerlin: dass aber Taxifahrer (mit Personenbeförderungsschein) Personen tatsächlich besser befördern, ist genau so wahr wie der Umstand, dass Zitronenfalter Zitronen falten.
 
@divStar: Über die Art, wie der einzelne Fahrer fährt lässt sich sicher bei einigen streiten. U.a. muss man dafür jedoch auch eine Ortskundeprüfung abgelegt haben und jährlich einen gesundheitlichen Test bestehen. Was letzteres angeht bin ich bei einigen anderen Autofahrern (gerade gehobeneren Alters) auch so öfter skeptisch was die Fahrtauglichkeit angeht.
Ich selbst schaue mir btw am Taxistand auch immer an, mit wem ich wirklich fahren will. Wie überall gibt es natürlich auch unter Taxifahrern gute und schlechte.
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