Posteo veröffentlicht haarsträubende Daten-Anfragen der Polizei

Der E-Mail-Anbieter Posteo hat - wie viele andere Unternehmen auch - Behördenanfragen in einem Transparenzbericht öffentlich gemacht. Dabei werden nun aber auch einmal die Anträge gezeigt, die mit gutem Grund abgelehnt werden. mehr... Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Bildquelle: Polizei Einstellung Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei Einstellung

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Mal kurz geschaut mit wem die Ex so emails schreibt
 
@-adrian-: Und? Was schreibt sie?
 
@Ralfi: Sind nur Bilder
 
@-adrian-: ... soll ich die jetzt sicherheitshalber loeschen? *duckundweg*
 
Eben DIES ist vor allem das Bestürzende: "Allerdings muss davon ausgegangen werden, dass die jeweiligen Beamten auch heute noch auf eine solche Form setzen, weil sie von anderen Dienstleistern so problemlos Auskunft erhalten."
 
@Bengurion: Ich frag mich sind das wirklich Beamte oder Betrüger die einfach an brisante Daten kommen wollen?
 
@sk-m: Bei manchen mt privater e-mail kommt mir das auch so vor.
 
@Bengurion: Oder weil sie es nicht besser wissen. Ordentliche Vorlagen und Co. gibt es im öffentlichen Dienst selber. Die Sachbearbeiter müssen sich diese selber zusammen basteln und auch schauen, wo sie diese hin schicken. Als erstes kommt einen auch dort der Kundendienst in den Sinn.
Ich würde da eher weniger dem einzelnen Beamten die Schuld geben, als den Dienstherren, die keine rechtlich einwandfreien Vorlagen bereit stellen.

Ich komme selber auf dem öffentlichen dienst (Gesundheitswesen) und spreche daher aus Erfahrung. Unsere Vorlagen, wenn überhaupt vorhanden, entsprechen seltensten den aktuellen rechtlichen Stand. Ich hab mehrfach selber welche erstellt oder angepasst. Nach Vorlage bei der Teamleitung kam es anfangs zu Ablehnungen bis ich auf die rechtlichen Fehler der aktuellen Vorlagen hinwies. Dann durfte ich und auch meine Kollegen diese verwenden. Die offiziellen Vorlagen wurden aber nicht abgeändert.
In unserem Team haben wir die richtigen Vorlagen dann genutzt und hatten auf einmal weniger Widersprüche und Verfahren. Brauchen aber andere Abteilung oder Teams da mal was in die Richtung, greifen diese auf die offiziellen Vorlagen zu und geben somit falsche Informationen raus. Das z.B. sehr oft durch das Call Center. Schon hat man wieder hausgemachte Probleme.
Offiziell wurde da nie etwas getan dagegen, dabei wäre der Austausch der alten Vorlage durch die neue und eine Rundmail ausreichend gewesen.
Unsere Lösung: Wenn die vom Call Center anriefen wegen Nachfragen oder um Kunden durch zu stellen, dann haben wir sie über diese Änderung informiert und wo sie die "neue" Vorlage finden (lag dann im selben Ordner wie die offizielle, im Intranet verlinkt aber nur die alte Variante). So ging es mit der Zeit... hat aber gut 6 Monate gedauert... alle 6-12 Monate werden diese Gesetze dazu aber geändert, angepasst, ergänzt usw. Also ein Kampf gegen Windmühlen.

Und hier wird es nicht viel anders sein. Keine offiziellen Vorlagen, keine aktuellen Schulungen, Anleitungen etc. was man nun fordern darf und was nicht (mehr) (IPs durfte man mal anfordern, jetzt nicht mehr) und unzureichende Datenschutzschulungen (keine Anfragen per E-MAil, privater E-Mail etc).
 
@Scaver: Da gehts ja bei Euch noch ganz gesittet zu.
 
@Scaver:
Ich glaube das eigentliche Problem ist nicht die Art der Informationsanfrage (die wahrlich unschön ist), sonder wohl vielmehr der Erfolg dieser.
 
Da wundert es mich nicht, dass mich der Beamte wie ein Esel anschaute, als ich eine Anzeige wegen Spams auf meinem Forum machen wollte... Hier ist einiger Nachholbedarf.
 
@citrix no.4: ?
 
@M4dr1cks: Naja ich hatte mal einen Troll bei mir im Forum, der sich immer wieder und wieder registrierte und alles vollspammte... IPs usw. hatte ich, auch Screenshots etc. und wollte dann eine Anzeige wegen Spamming und virtuellen Hausfriedensbruch machen... und der Beamte nur so: "Was ist Spam?"...
 
@citrix no.4: Achso. Ist aber schon länger her, oder gibt es auch heute noch so uninformierte Polizisten?
 
@M4dr1cks: Klar, meinst die werden auf dem Dienstweg richtig geschult? In Deutschland? Wenn es um das Neuland Internet geht?
Ich kann ja als "Semi Profi" mehr als 99% bei mir auf Arbeit (öffentlicher Dienst) und ich schließe da die gesamte IT Abteilung mit ein.
Als ich damals neu war bin ich täglich über Wochen mehrfach in die IT Abteilung gerannt (weil telefonisch niemand erreichbar) weil an den Rechner nichts ging und hab denen erzählt, was sie tun müssen, damit es bei mir udn den Kollegen läuft. Die hatten Null Plan.... und leider die Arbeitsplätze keinen Zugriff und die Probleme schnell selber zu lösen.

Was Du nicht an anderer Stelle, z.B. privat lernst bzgl. IT, EDV und Internet, dass bringt dir im öffentlichen Dienst niemand bei! EDV Kurse da beziehen sich immer nur auf An- und Ausschalten, Office starten, Dokumente öffnen, bearbeiten und drucken, wie man ne E-Mail liest und schreibt inkl. versenden und wie man Google benutzt. Das wars!
 
@Scaver: Ich dachte, das lernt man alles in der Schule. Da kann man die Leute einfach so austauschen, wenn die nichts drauf haben und das ist nicht gut.
 
@M4dr1cks: In der Schule? Ich habe meinen Abschluss 2000 gemacht. Da war Informatik ein Wahlpflichtfach (man konnte EINES pro Jahr belegen, es gab 10 im Angebot und Platz war für knapp 15-20 Leute für 100 Schüler eines Jahrganges).
Mehr als DOS konnten die Rechner auch nicht und Internet und Co... kannten die Lehrer damals selber kaum.
Als ich mein Abi 2012 nachgeholt hatte, sah das schon anders aus. Aber Leute die zur jetzigen Zeit in die Schule gehen und das alles lernen, sind immer noch die Sachbearbeiter von morgen... erst mal Abi, Studium und Mindestdienstzeit und Co.

Und wenn man Bedenkt, dass für den Sachbearbeiter der gehobene Dienst, sprich Abitur und Studium vorgeschrieben ist UND eine mehrjäührige Dienstzeit bevor sie Sachbearbeiter werden, kannst Du dir ausrechnen, wie alt ein Sachbearbeitert alleine deswegen mindestens sein muss und was er in der Schule da wohl gelernt hat zu dem Thema.

Wir arbeiten auch 100% mit dem PC. Wir haben keine Papierpost mehr, alles wird eingescannt und wir bekommen es nur noch digital. Der Altersduchschnitt in dem Beruf liegt bei 40-45. 8 von 10 haben kaum PC Kenntnisse, min. 5 haben nicht mal nen eigenen PC zu Hause.
Als ich da angefangen habe kannst dir denken, wie erschrocken ich auch war... heute ist es für mich alltag und ich weiß, besser kann es nur werden, wenn die "alten Hasen" gehen und junge neue Leute kommen (dazu zähle ich mich mit Anfang 30 sogar auch in dem Fall ^^), die von Geburt an mit PCs zu tun haben!
 
@M4dr1cks: Das ist etwa 2-3 Jahre her.
 
@Scaver: Ich hatte vor ein paar Jahren mit 45 ein Praktikum bei einem chemischen und Veterinär-Untersuchungsamt, weil ich als "nicht ausgebildet" gelte (arbeite seit meinem 16. mit PC, leider gabs damals noch keine Ausbildungsberufe) und keine Arbeit finde. Der "Systemadmin" war ein Elektrotechniker, der aufgrund seines Beamtenstatus dort reingerutscht war, aber über kein besonderes Fachwissen verfügte. Ein 22-jähriger "Handlager" erledigte alles für ihn, während er den ganzen Tag Magazine las. Als ich erfuhr, dass dieser kündigte, weil er sein Abi nachholen wollte, fragte ich an, ob ich die Stelle übernehmen kann. Ich hätte perfekt gepasst, aber leider müssen sie die Stelle ausschreiben und Beamte werden bevorzugt.

Und da wundert man sich noch....
 
@Scaver: Schon blöd, dass in die Mitarbeiter nichts investiert wird. Bin der Meinung, dass es besser ist unabhängig zu sein und nicht von irgendwelchen Firmen, die einen haufen Geld für ein par Mausklicks verlangen.
 
@citrix no.4: Schon krass
 
@citrix no.4: Anzeige wegen SPAM? LOL
 
@BartVCD: Ich habe Ahnung: Ja [] NEIN [x]

Durchaus üblich, Spam (Werbemails) sind verboten und stellen somit einen Straftatbestand dar der selbstverständlich zur Anzeige gebracht werden kann und sollte.
 
@ThreeM: Aha und du denkst wenn der Server in Rumänien, Russland und Co. steht interessiert es hier in Deutschland auch nur irgendeinen? Sorry, da kannst du dann auch Leute anzeigen die auf die Straße spucken, wird genau so viel bei rum kommen.
 
@BartVCD: Der Komentator hatte IP Adressen, Screenshots und so weiter. Hier ging es um Spam auf seiner Website/Forum und nicht um die Mailversender ;)
 
@ThreeM: Wenn dir jemand in deinem Forum hätte schaden wollen, hätte es doch gereicht Tor zu installieren und dann hättest du keine IP die irgendjemand hätte verwerten können. So hast du wohl irgendein Kiddie erwischt, Glückwunsch ;)
 
@BartVCD: Ändert ja nichts an der Tatsache das dies zur Anzeige gebracht werden kann und eine Straftat darstellt.
 
@ThreeM: In Deutschland? Nach welchem Gesetz soll Spam denn eine Straftat darstellen? Habe da auf die Schnelle nix gefunden...
 
@Shir-Khan: Seit 2004: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Bundestag-segnet-gesetzliches-Spam-Verbot-ab-96505.html
 
@ThreeM: Ich habe Ahnung: Ja [] NEIN [x]

Und nochmal ... Spam (Versand, Troll-Einträge im Forum etc.) ist in Deutschland KEINE (!!!) Straftat.
 
@MJ86: zumal ein Troll ja glaub ich gar nicht schreiben kann und keinen Internetzugang haben dürfte...
 
@MJ86: Passt dir die Vokabel Gesetzesverstoß besser?
 
@ThreeM: Dachte ich mir doch. Es stellt keine Straftat dar.
 
@Shir-Khan: Es kann mit Ordnungsgeld bis 50.000Eur belegt werden. Strafrechtlich hat es der Gesetzgeber tatsächlich NICHT geschaft das entsprechende Gesetz auf den Weg zu bringen.

Hier Greift das Telemedien Gesetz, genauer § 6. Hierraus kann ein Ordnungswidrigkeit abgeleitet werden.

Weiterhin greift hier zusätzlich das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb.

Aber gut, Stratat war vielleicht etwas überzogen. Ordnungswidrigkeit triffts besser. Allerdings sind 50k Eur nun auch kein pappenstil ;)
 
@ThreeM: Richtig. Es kann mit Ordnungsgeld belegt werden. Da ist die Polizei aber nicht zuständig.
 
@BartVCD: Auch wenn man keine Anzeige wegen Spam hätte machen können, dann dennoch wegen virtuellen Hausfriedensbruch, was durchaus eine Strafttat darstellt.
 
@citrix no.4: Auch an dich die Frage: Nach welchem Gesetz ist virtueller Hausfriedensbruch (was schon eine sinnlose Wortkombination ist) strafbar?
 
@Shir-Khan: Genaues kannst du hier nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Virtuelles_Hausverbot
 
@ThreeM: Auch keine Straftat sondern Zivilrecht. Keine Zuständigkeit der Polizei!

@citrix no.4: Es ist immer wieder lustig zu lesen, wie Menschen anderen (in diesem Fall dem Beamten) Ahnungslosigkeit unterstellen, obwohl sie selbst falsch liegen...

@Topic: Ist schon wirklich dreist, wie manche versuchen, an Informationen zu kommen, die Ihnen nicht zustehen. Vom Umgang mit sensiblen Daten ganz zu schweigen. Aber schön dass Posteo nicht darauf eingeht.
 
Werbung die funktioniert... Wer ist Posteo? Einfach mal politisch in Erscheinung treten, besser als jedes popup, jeder layer und jeder Banner. Kleingeistige Plattformen übernehmen das sofort, denn klickgeil wie sie sein müssen, um sich zu finanzieren, wird alles veröffentlicht, was nicht bei 3 Relevant ist.
 
@Thermostat: Sorry, aber Du schreibst hier Bullshit!

Erstens, wer sich im Zusammenhang der Snowden-Affäre mit Computersicherheit beschäftigt hat, kennt Posteo und beispielsweise mit vergleichbarer Sicherheit mailbox.org.

Und eben jene "kleingeistige Plattform" - Posteo - hat als erste Transparenzberichte veröffentlicht, in deren Folge dann auch große Anbieter wie die Telekom dies gemacht haben.

Von daher, rate ich Dir zum "Nuhr-Zitat"!
 
@Thermostat: Bin nun seit ~zwei Jahren Kunde bei Posteo. Ist (nach meinem Wissensstand, kenne nämlich keine anderen) bislang der beste Mail-Provider den ich kenne.
 
@Shadow27374: ich habe nirgendwo angedeutet er sei schlecht.
 
@Thermostat: Aber dass Posteo nur "Wind" machen möchte um bekannter zu werden und dem wiederspreche ich.
 
@Shadow27374: bin auch seit Jahren bei Posteo. Topp Anbieter! Haben seit Anfang an sich für die Privatsphäre der Nutzer eingesetzt und schon deutlich vor Snowden.
Finde es gut, dass den Leuten, die hinter Posteo stehen Privatsphäre wichtig ist. Und sich politisch engagieren zu wollen, machen sicher nicht Leute nur, wenn sie "klickgeil" sind. Find ich persönlich sehr gut.
 
@gettin: Die bieten generell ein gutes Produkt. Ich bin kein Öko aber auch ihr Vorgehen beim Strom u.ä. ist vorbildlich. Eben so, dass man einen "Krypto-Mailspeicher" und/oder sein eigenes Zertifikat verwenden kann.
 
@Thermostat: kenne Posteo auch nicht.
 
@dognose: Jetzt, wo Du es schreibst: von "floccinaucinihilipilification" hatte ich auch noch nie etwas gehört!
Aber ich hab mich schlau gemacht:https://en.wiktionary.org/wiki/floccinaucinihilipilification
(Bitte unbedingt das Soundfile anhören! ;-) )
 
@Bengurion: das kannte ich schon :)
 
Erschreckend, wenn man sich mal den Transparenzbericht von denen durchliest.

"Nach 2007 wurde kein einziger Antrag auf Überwachung mehr abgelehnt

In Berlin ist nach dem Jahr 2007 kein einziger Antrag auf Telekommunikationsüberwachung mehr abgelehnt worden (siehe die jeweiligen Jahresberichte des Senats über die Praxis der Telefonüberwachung nach §§ 100 a, 100 b StPO).

Insgesamt wurden zwischen 2008 und 2014 in Berlin 14.621 Anschlüsse überwacht. Die Anzahl der angeordneten Überwachungen stieg über die Jahre hinweg deutlich an."

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. Von 14.621 Fällen wurde kein einziger abgelehnt, während die Jahre zuvor zumindest vereinzelt noch Ablehnungen erfolgten.
 
@dodnet: 14.621 von über 3 Millionen in 6 Jahren finde ich jetzt aber nicht wirklich beeindruckend.
 
@Thermostat: Na ja, drei Millionen Bewohner bedeuten noch lange nicht drei Millionen Anschlüsse.
 
@adrianghc: "Dass zwischen 2008 und 2014 bei 14.621 überwachten Anschlüssen (Festnetz, Mobilfunk und Internet)..:"
Im Anbetracht dessen würde ich sogar von der doppelten bis dreifachen Menge ausgehen.
 
@Thermostat: 14.621 zuviel!
 
@Shadow27374: Möglicherweise oder sogar wahrscheinlich einige zuviel.

Da Du aber alle für zuviel hältst bist Du wohl der Ansicht, dass vollkommen unabhängig vom Verbrechen, der bisherigen der Polizei bekannten Sach- und Faktenlage bzw. dem Ergebnis der bisherigen Ermittlungen, sowie sonstwelcher wie auch immer gerarteter Umstände die Überwachung eines Festnetz-, Mobilfunk- oder Internetanschlusses stets inakzeptabel ist. Also niemals akzeptabel - egal unter welchen Umständen. Sehe ich das richtig?
 
@FenFire: Dass ich alle als zuviel bezeichnete war lediglich etwas provokant.^^ Aber es gab mal eine Statistik, wofür das BKA die damalige Vorratsdatenspeicherung missbraucht(!) hat. Ich gehe also schon davon aus, dass deutlich über 14.000 der Anfragen wegen Urheberrecht oder ähnlichen Lapalien stattfanden.
 
@Shadow27374: Ich bin ja auch gegen das, was da an Überwachungsapparat aufgezogen werden soll. Aber es gibt tatsächlich "BÖSE" Menschen, ob des glauben willst oder nicht. Und wir sollen hier ja auch einige IS Unterstützer haben. Nur mal so.......
 
@LivingLegend: Und von wem wurde die IS "aufgezogen"... von den USA. Die "bösesten" sitzen in hohen Positionen. Solche Anfragen treffen aber zu 99,999% keine Menschen in hohen Positionen sondern eben Urheberrechtsverletzer u.ä.
 
@Thermostat: Klar bei der von der boulevard presse abgestumpften, sensationsgeilen leserschaft brauchts schon bisschen mehr um beeindruckt zu werden. Gratuliere dir!
 
"keine Inhalte?"

"Bitte übermitteln Sie alle Daten, die bei der Nutzung des e-mail Kontos angefallen sind".
Ob rechtmäßig oder nicht, wie schon im Artikel zu lesen ist es sicherlich so, dass viele Provider dem Gesuch schnell nachkommen und nicht nur IP und Adresse oder Metadaten, sondern eben alle Postfachdaten liefern.
 
Erschreckend wenn der Staat nicht mal seine eigenen Gesetzte einhält.
 
@spackolatius: Guck dir mal in den Spiegel, da schaut dir der Staat entgegen. Warst du stets, ausnahmslos, gesetzestreu?
 
@Thermostat: Die Erwartungshaltung sollte in dem Fall auch eine andere sein - wenn man eine Ermittlungsbehörde mit einem Bürger vergleicht. Der Zeig auf andere Leute ist in solchen Fällen immer falsch.
 
@Blackspeed: Und in einer Ermittlungsbehörde arbeitet wer? Richtig! Bürger! Menschen die vll. auch einen gewissen Ehrgeiz haben, die ein Ziel suchen und, wie jeder andere auch, sich arbeit gerne mal leichter machen als sie eigentlich ist. Der Bauer fuscht am bau, der Handwerker bei der Reparatur und der Bürokrat beim Protokoll.
 
@Thermostat: Darf ich deine Aussagen kurz zusammenfassen, so wie ich sie verstanden habe?

1. Beim Staat arbeiten nur Bürger wie du und ich, die sich das Leben gerne mal leichter machen und daher pfuschen und an den Gesetzen vorbeimanövrieren.
2. du betrachtest die gesamte Thematik aus gewissem Abstand und kannst nichts Schlimmes daran finden, daher "bashst" du nicht gegen den Staat.
3. keiner von uns ist fehlerfrei, und da Beamten auch Bürger sind, müssen sie das auch nicht sein und das ist so OK.
4. die stetig steigende Überwachung beeindruckt dich nicht.
5. Posteo ist eine klickgeile, kleingeistige Plattform.

Dazu fällt mir nur ein: ERSCHRECKEND!
(edit: Typo)
 
@Thermostat: Deswegen fordere ich seit langem ein neues Paradigma in der Denk und Lebensweise der Menschen. Nein ich bin nicht vollkommen, ich bin auch nur mit dem derzeitigen gelehrten Paradigma aufgewachsen, demnach bin ich auch mehr oder weniger so wie alle anderen. Oder auch weil ich es mir durch abgucken angeeignet habe. Aber ich , für mich habe erkannt das es in vielen Dingen nicht so weiter gehen kann, wie es das tut und das sich was ändern muss. In kleinen schritten habe ich auch begommen. Nur falls wir jemals eine neue Weltanschauung, ein neues Finanzsystem, ein Wirtschaftssystem und ein neues beisammen sein erschaffen haben und anwenden dann sehe ich positiv.

Natürlich besteht der Staatsapparat aus Bürgern. Trotzdem sind es angestellte des Staates. Und wenn selbst die ihre Getzte nicht einhalten dann, sollten die entsprechenden Leute doppelt so schwer für vergehen bestraft werden. Ich rede hier nicht von 10 kmh zuviel auf der Autobahn.

Wenn alle nur Fuschen und das ok ist, weil es sich nicht ändern lässt dann, dann heißt das soviel für mich , das das System tatsächlich gescheitert ist.

Och es gibt dazu viel zu viel zu sagen, da verhspel ich mich immer selbst, deswegen höre ich abschließend mit einem Zitat Warren Buffets auf::

„Es herrscht Klassenkrieg, richtig, aber es ist meine Klasse, die Klasse der Reichen, die Krieg führt, und wir gewinnen"
 
@Torchwood: ich gab nicht gesagt das uch nichts schlimmes finden kann. Nur hier wird was künstlich aufgebauscht. Überqachung ist in einer digitalen gesellschaft unumgänglich. Warum? Weil mans kann. Und zurück in eine analige gesellschaft will man auch nicht... Denn auch da wurde ein maximum an überwachung durchgeführt.
 
@spackolatius: du glaubst das du gewinbst und es zu einem paradigmenwechsel konmt?
 
@Thermostat: Spontan sage ich das 3 Dinge dazu nötig sind.

1 Bildung /auch seine Bildung hinterfragen, manche werden ja Wahrlich zu Wirtschaftsterroristen ausgebildet.
2 Dennoch offenheit und sich nicht nur auf das gelernte verlassen sondern immer den Horizont erweitern
3 Ein einschneidendes katastrophales Erlebnis was die Menschen näher zusammen bringt

Ganz ehrlich, ich glaube nein.

EDIT: Das ist keine Wette, es ist ein Wunschdenken mit der Hoffnung, das sowas mal eintritt.
 
@spackolatius: ich sehe kein bildungsproblemin DE. unschönheiten, aber kein problem. Standard Plattitüde wenn man nich mehr weiter weiß. Ein zweiter weltkrieg war wohl nich katastrophal genug, ich hoffe uch erleb das nich mehr mit.
 
@Thermostat: Es ist kein deutsches Phänomen, es passiert weltweit. National gedacht kommt man so nicht weiter.
 
@Thermostat: Darf man fragen, was du hier für einen Film fährst? Bist du einfach nur auf Krawall gebürstet, oder wieso scheinst du das Verhalten der hier zitierten Beamten für völlig legitim zu halten, dass du das auch noch verteidigen musst? Was die da versuchen, ist eigentlich ziemlich skandalös und gehört mal in die 20-Uhr-Nachrichten, das wäre der richtige Weg.
 
@DON666: Ich schließe mich schlicht nicht der "Alles was die Staatsorgane tut ist scheiße" Mentalität an. Ich betrachte das alles von etwas weiter weg und überlege, was jeder einzelne von uns anders oder besser tut. Das Ergebnis ist, das ich das nicht sehe.
 
@Thermostat: Es ist ja auch nicht so, dass alles, was die tun, Scheiße ist - jedenfalls meiner Meinung nach - aber diese stumpfen Aufforderungen zur Datenherausgabe "mal eben so" per Mail ist ja nun wirklich ein Paradebeispiel für entweder auf einem sehr hohen Ross sitzende oder einfach unglaublich schlecht geschulte Beamte.
 
@Thermostat: "Alles was die Staatsorgane tut ist scheiße"

Das habe ich nicht gesagt, allerdings ..... wir sind alle Scheiße, mehr oder weniger ;) Deswegen auch die Wirtschaft der Staat oder sonst was.
Ja auch du bist scheiße...lach. Und ich auch.
 
@spackolatius: dem kann ich nicht wiedersprechen ^^
 
@DON666: Meiner persöhnlichen Erfahrung nacht: hohes Roß UND schlecht geschult vorallem bei IT und Chemie Themen.
 
@Thermostat: was jeder von uns besser tut? Na ich zum Beispiel mache meine Arbeit gründlich und halte mich an Gesetzte, Regeln und Vorgaben. Und genau das tut ausgerechnet die Polizei offenbar nicht.

Und die von dir behauptete "Mentalität" ist auch frei erfunden von dir .. aber auch das siehst du wohl nicht bzw WILLST es nicht (ein)sehen.
 
@Drachen: Viel schlimmer ist, wenn der Polizist damit Erfolg hat.
 
@spackolatius: Vermutlich gibt es kein Gesetz das es verbietet, eine unrechtmäßige Anfrage zu stellen - "einfach mal so fragen" ist vermutlich erlaubt. Der Befragte ist nur nicht verpflichtet zu antworten (oder macht sich möglicherweise sogar eines Verstoßes gegen Datenschutzgesetze schuldig, wenn er antwortet). Schwarzer Peter => Telekommunikationsanbieter.
 
@FenFire: Oder so.
 
@spackolatius: Erschreckend wie dumm manche Stalker sind zu glauben, mit einer privaten Emailadresse einem Internetprovider vorgaukeln zu können sie seien Polizisten, um an die Daten ihrer Opfer zu kommen.
 
Joa, die Bananenrepublik wie sie leibt und lebt. Der Begriff "Rechtsstaat" wird nur noch bei hochtrabenden Politiker-Reden verwendet. Kein Wunder artet das ganze langsam so aus. '
 
@Taggad: Häh? Eben WEIL Deutschland ein Rechtsstaat ist, konnte Posteo doch solche Anfragen abweisen (und jetzt publik machen).
 
@kingfisher: In einem echten Rechtsstaat dürfte so etwas überhaupt nicht nötig sein.
 
@Shadow27374:
Bzw. würde sofort hart bestraft werden und Leute würden ihren Job verlieren.
 
Leute leute leute. Ich denke IHR habt nichts zu verheimlichen? Dann kann das hier doch GARNICHT schlimm sein!
 
@Dark Destiny: Es geht niemanden etwas an, dass ich nichts zu verheimlichen habe.
 
@Dark Destiny: Wer nichts zu verheimlichen hat, ist ein sehr langweiliger Mensch. Aber ernsthaft: Wer diesen Spruch bringt, der hat entweder nicht darüber nachgedacht oder keine Ahnung wovon er redet.
 
Woher weiß Posteo, dass die Anfrage mittels privatem Account tatsächlich von einem Beamten kam? Woher weiß Posteo, dass andere Anbieter tatsächlich auf mittels privatem Account gestellte Ersuchen reagiert bzw die angeforderten Daten wirklich rausgibt?

Ich will die Integrität Posteos nicht in Frage stellen, aber schießen sie hier nicht etwas übers Ziel hinaus? Im Transparenzbericht sollte die offiziellen Fälle stehen. Alles andere kann man unter den Teppich kehren und ignorieren, weil man nicht wirklich weiß, wer hinter Anfragen mittels privatem Account steckt. Ich kann bei meinem Admin auf Arbeit nichtmal den Antrag auf Rücksetzung meines Passwortes am Dienstrechner stellen, weil Anfragen solcher Art von nichtdienstlichen Absendern irgnoeriert werden. Der Admin weiß nicht, wer wirklich dahinter steckt. Und das ist auch gut so.
 
@iPeople: Also die sehen doch die Emailadresse oder den Absender des Briefes?
Hier wird leider einiges weggeschwärzt, allerdings sind die Polizeiadressen doch zu erkennen.
Das Ganze kann man natürlich auch faken/hacken - wäre aber doch spätestens aufgeflogen, als Posteo bzw. der Datenschutzbeauftragte geantwortet hat.
Wie andere Anbieter mit solchen Anfragen umgehen, wird in zahlreichen Recherchedokus behandelt. Des Weiteren haben andere Anbieter auch Transparenzberichte.
 
@gettin: Unteranderem auch deshalb sollte die Kommunikation nur verschlüsselt und signiert erfolgen. Was die Beamten auf rechtswidrige Weise nicht getan haben.
 
@Shadow27374: Digitale Signatur in der Verwaltung? ROFL
 
@HinnerkB: Wäre sinnvoll, aber bei Bullen wohl auch in den nächsten Jahrhunderten nicht verfügbar.
 
@gettin: Kannst Du meinen Kommentar bitte erneut lesen und vor allem verstehen? Was hat meine Aussage mit den Bildern oben zu tun? Ich bezog mich ausschließlich auf:

" So kommt es durchaus vor, dass Ermittlungsbeamte hier von einem offenbar privaten E-Mail-Account aus einfach eine Nachricht an den Kundendienst schicken und diesen auffordern, die persönlichen Daten eines Kunden direkt zurückzuschicken - immerhin wolle man ja einer Strafanzeige nachgehen."
 
@iPeople: Was ist daran nun falsch, ich kann das aus dem Transparenzbereicht entnehmen. Wenn man dann noch seine persönliche Erfahrung mit Polizeibeamten hinzuzieht...
 
@iPeople: Nach Abklärung der Datenschutzbehörde sind die Privaten anfragen sicherlich nicht aufgeführ in der Statistik.
 
@psyabit: Bleibt immernoch die Frage, woher Posteo die Gewissheit nimmt, dass die "Anfragen" keine Fälschung sind.
 
@iPeople: Wenn kein Gerichtsbeschluss vorhanden ist, kann man die Anfragen getrost ignorieren.
 
@LastFrontier: Das meine ich doch. Und von scheinbar privater Mail-Adresse ebenso.
 
@iPeople: Deshalb beschweren sie sich ja so........... Ohne Signatur kann es jeder sein.
 
@Shadow27374: Also keine Silbe der Erwähnung wert.
 
@iPeople: Oh doch, ich finde das Vorgehen erschreckend und hoffe dass das irgendwann gestoppt werden kann. Wundert mich aber nicht, wer schon mal mit Bullen zu tun hatte, weiß dass die tatsächlich meist hochnäsig, sich besser/überlegen fühlend und ziemlich dumm sind in IT und Chemie Themen.
 
@Shadow27374: Wer sagt denn, dass es wirklich ein Beamter war?
 
@iPeople: Das merkt man an der Art.
 
@Shadow27374: Ich kann Dir auch einen Brief in Beamtendeutsch schreiben
 
@iPeople: Würde mich nicht wundern.^^
 
Solche Emails wären bei mir sofort als Spam gelöscht worden. Finde ich schon erstaunlich dass die die überhaupt ernst genommen haben.
Inkompetenz ist ja nichts neues bei Behörden, deswegen sitzen da auch sehr selten Leute die ihren Job richtig machen wollen. Spätestens nach ein paar Monaten ist man da als fleißiger und verantwortungsvoller Mensch gebrochen und passt sich dem Inkompetenz-Trott an, oder man haut wieder ab.
 
Hier zeigt sich wieder einmal, wie Beamte des Staates die Sicherheit auf eigene Kosten ausnutzt.Normalerweise müsste hier die Datenabfrage des Mail-Anbieters auch auch an die Stastsanwaltschaft übermitteln, um prüfen zu lassen, ob Polizeibeamte ihre Kompotenz zum bzw. privaten Vorteil unter Angabe falscher Tatsachen sich rechtsbeugend Daten einfordern und damit eine Straftat begehen.
 
Bei Posteo scheint wohl eine dedizierte Kontaktadresse fuer solche Anfragen zu fehlen - oder diese wird / wurde nicht kommuniziert.
Natuerlich wird dann der allgemeine Support angeschrieben.
 
@MPR_GER: Die Kontakadresse steht im Impressum.
Solche Anfragen haben auf dem Postweg und nur in Eilfällen per Fax zu erfolgen.
Keinesfalls einfach per E-Mail.
Und es ist immer ein richterlicher Beschluss erforderlich.
 
@Crazylena: leider kein richterlicher Beschluss nötig (was ich persönlich auch für selbstverständlich gehalten hätte) siehe {14}
 
Gemäß § 111 und § 112 TKG hat ein Telekommunikationsanbieter in Deutschland die Pflicht, die persönlichen Daten (Stammdaten) zu Telefonnummern, E-Mail-Adressen oder anderen Anschlusskennungen zu speichern.

Allerdings gibt es für Mailprovider eine Ausnahmeregelung, nach der sie keine Stammdaten erheben müssen.[6]

Werden diese Daten erhoben müssen sie den Strafverfolgungsbehörden auch ohne richterlichen Beschluss zur Verfügung gestellt werden. Bei Anbietern mit über 100'000 Teilnehmern müssen die Stammdaten (sofern vorhanden) im sogenannten „automatischen Auskunftsverfahren“ zur Verfügung gestellt werden. Die Daten können dann von den Behörden abgefragt werden, ohne dass Anschlussinhaber oder Provider davon in Kenntnis gesetzt werden müssen. Die Bundesnetzagentur prüft bei diesem Verfahren „die Zulässigkeit der Übermittlung nur, soweit hierzu ein besonderer Anlass besteht“.[7][8] (Wikipedia)

Ja Mensch...siehe 2. Absatz...wer hat denn da beim TKG gepennt? Das muss aber flott geändert werden...Mal schauen, wie lange das noch so bleibt, wie es ist.
 
@Bengurion: das tkg ist hier vollkommen irrelevant.

§ 100j StPO
Bestandsdatenauskunft

Abs. 3: Auskunftsverlangen nach Absatz 1 Satz 2 dürfen nur auf Antrag der Staatsanwaltschaft durch das Gericht angeordnet werden. Bei Gefahr im Verzug kann die Anordnung auch durch die Staatsanwaltschaft oder ihre Ermittlungspersonen (§ 152 des Gerichtsverfassungsgesetzes) getroffen werden. In diesem Fall ist die gerichtliche Entscheidung unverzüglich nachzuholen. Die Sätze 1 bis 3 finden keine Anwendung, wenn der Betroffene vom Auskunftsverlangen bereits Kenntnis hat oder haben muss oder wenn die Nutzung der Daten bereits durch eine gerichtliche Entscheidung gestattet wird. Das Vorliegen der Voraussetzungen nach Satz 4 ist aktenkundig zu machen.
 
@Crazylena: Ich bin kein Jurist und kann nicht einschätzen, wie die betreffenden Paragraphen des TKG nun zu Deinem zitierten § der StPO stehen.
Was ich allerdings weiß, ist, dass es dieses sogenannte "automatische Auskunftsverfahren" gibt, wo Informationen ohne Inkenntnissetzung des Anschlussinhabers oder Providers eingeholt werden können.
Ich wage zu bezweifeln, dass die Nutzung dieses automatischen Auskunftsverfahrens jeweils eines richterlichen Beschlusses bedarf.
 
sau geil das sie das veröffentlichen !!!
 
Würd ich mich sowieso komplett verbarrikadieren wenn die wegen so was meine Adresse wissen und bei mir anrücken. In meine Wohnung kommt kein Polizist freiwillig dafür sorge ich .... wenns nötig ist mit MACHT!
 
@legalxpuser: Du bist ein Jedi? ^^
 
@legalxpuser: In Deine Wohnung kommt wahrscheinlich niemand freiwillig.... Polizisten kommen eher weil sie den dienstlichen Auftrag haben. ;-)
 
@Nunk-Junge: mir egal...dann könne sie eben den Auftrag nicht durchführen.
 
@legalxpuser: Solch grosse klappe haben schon einige gehabt.
 
@iPeople: Bei Bullen muss man standhaft bleiben, am Ende geben sie dann meist nach. Aber Anfangs muss man wachsam sein, die versuchen jeden Trick.
 
wo ist der richterliche Erlaß bei jeder Anfrage? Darf ich das Gleiche auch bei Behörden machen?
Klasse Unternehmen, sollten sich andere ein Beispiel nehmen. Vielleicht leitet das Unternehmen die Anfrage ja einfach mal in den Posteingang des Anwenders weiter so nach dem Motto Betreff "Ermittlungsanfrage der Polizei" und der Frage ob man der Übermittlung zustimmt oder ablehnt.
 
Na dann gleich mal beim Provider nachfragen ob die Behörden was von einem wollten.
Selbstauskunft ist ja nicht verboten.
 
Das könnten auch versuche der Mafia sein, an Info zu kommen um welche los zuwerden oder etc.
 
Ich denke, das waren vor allem Anfragen von Betrügern. Woher nimmt Posteo die Gewissheit, dass das nicht einfach Betrüger waren? Wegen des Beamtendeutschs? Wenn man häufiger mit Behörden zu tun hat, bekommt man das auch hin, ohne selbst Beamter zu sein.
 
@TiKu: Wer Bullen kennt, bekommt ein Gespür dafür.
 
Ehrlich gesagt finde ich bei genauer Betrachtung die Form weniger bedenklich. Meist wurde beanstandet, dass der entsprechende Paragraph nicht aufgeführt wurde (unschön, aber letzlich doch nur ein Formfehler), "Zusenden an den Kundensupport" (mag auch nicht der richtige Weg sein, aber dann wird es beim nächsten mal halt an die richtige Abteilung gestellt, wer immer das dann auch ist).....
Ich will damit sagen, auch wenn alles korrekt angefragt wird, ist der Anbieter kaum schlauer, ob dahinter ein wirklich berechtigtes Strafverfahren z.B. wegen Stalking, Morddrohungen, echten Terroranschlägen steckt oder doch nur wegen "kleiner" Vergehen.... Besorgniserregend ist für mich mehr die schlichte Anzahl, denn soooooviel schwere Verbrechen, gibt es dann doch zum Glück doch nicht, die über das Internet abgewickelt werden. Und daraus kann man schließen, dass viel zuviel für irgendwelche Nichtigkeiten in einem Verfahren hängen.....
 
@bowflow: Formfehler? Die entsprechende Rechtsgrundlage ist ja wohl das A und O einer solchen Anfrage. Wenn die nicht da ist, hat die Polizei überhaupt nichts nachzufragen. Bei niemandem.
 
@Karmageddon: Die Polizei sollte meiner Meinung nach überhaupt nichts auf eigene Faust unternehmen. Richter sind zwar schon massiv überlastet und winken unter anderem deshalb jeden Durchsuchungsbeschluss etc. durch, dennoch sollte es mehr Hürden geben.
 
@bowflow: Wie schon das BKA von 2007 bis 2010. Die haben in der Zeit der VDS eben diese Daten für jeden kleinen Furz missbraucht. Gab da eine veröffentlichte Statistik und die meisten Anfragen waren wegen Urheberrecht, kurz darunter Rauschmittel und dahinter auch fast nur Kleinkram.
 
Gibt es irgendjemanden, den das überrascht? Wie viele derartiger Anfragen erhält wohl ein großer Provider wie 1&1. Und das hier ist nur ein Vorgeschmack, wie es erst mit der Vorratsdatenspeicherung werden wird. Dann dürften auch die letzten Hemmschwellen bei der Polizei fallen, so etwas ähnliches wie Gesetze zu befolgen.
 
@Karmageddon: Staatlich legitimierte Mafia.
 
Wer im Glauben ist das Gesetzeshüter das Gesetz hüten der glaubt auch das Zitronenfalter Zitronen falten. Ironie wieder aus.
 
Hmm, klar, die Formulierungen sind hier schon unterschiedlich und ein Auskunftsersuchen über eine Privatadresse is natürlich ein Unding. Wenn diese Mails nicht verschlüsselt sind, dann passt wohl was mit den Einstellungen nicht. Das muss man allerdings dann den Admins vorwerfen und nicht der "arbeitenden Klasse".

Wenn die jeweiligen Provider oder Mailserverbetreiber eine entsprechende Behördenadresse im Impressum angeben würden, wäre das überhaupt kein Problem. So ist dem aber nicht. Es kommte seeeeehr selten vor, dass ein Netzbereiber explizit eine Mailadresse für Behördenanfragen bereitstellt.

Fakt ist, dass es bei den Ersuchen um Bestandsdaten ging. § 111j StPo i.V.m dem §§ 95, 112, 113 TKG sind hier wohl einschlägig. In den Schreiben wurde jeweils der Grund der Anfrage mitgeteilt. mhh, daraus ergibt sich dem findigen Empfänger eigentlich die Rechtsgrundlage!! Wenn ich dem Provider oder Mailanbieter nur mitteile, dass ich gem §§............ eine Auskunft möchte, ohne nähere Bezeichnung dann kann er sich vermutlich nix drunter vorstellen und müsste sie trotzdem rausgeben. Also was ist hier nun sinnvoller?

Mit der Angabe: z.B. .....wegen Betruges, Az.:.............. der Polizei......., werden zur weiteren Sachbearbeitung die Bestandsdaten benötigt, erschließt sich die Rechtsgrundlage von selber. Übrigens wird für eine derartige Auskunft kein richterlicher Beschuß benötigt.

Für alle Datenschutzfreaks und Datenspeicherungsverfolgten: Spätestens wenn ihr Opfer einer Straftat geworden seit, die mittels Internet oder einem Mobiltelefon begangen wurde und der Täter ermittelt und zur Verantwortung gezogen werden soll, wünscht ihr euch, dass die Verfolgungsbehörden entsprechende Auskünfte von den Providern, Mail-Betreibern usw. bekommen, das is sicher.
@simaticplc: Gesetzeshüter würden gerne das Gesetz hüten, aber ihnen werden durch die Perversion verschiedener Rechtsauslegungen und Bestimmungen derart dicke Knüppel zwischen die Beine geworfen, dass das gar nicht mehr möglich ist.

Also "15 Anfragen wurden sofort abgelehnt" heißt für mich nix anders, als das 15 Straftaten nicht aufgeklärt und die Täter nicht ermittelt werden konnten. 15 mal Einstellung des Verfahrens, 15 mal wurde jemand geschädigt und der Verursacher nicht zur Rechenschaft gezogen. Danke Posteo!!
 
SOFORT FRISTLOS ENTLASSEN!!! - das darf ja ned wahr sein bitte...
 
Deswegen ist die Polizei auch so ein doller Befürworter der VDS! Dann kommt man an die Daten heran, ohne den lästigen Schriftverkehr.
 
Keine Polizeidienststelle verwendet bei Anfragen eine private Email-Adresse! Das sollte eigentlich ein jeder wissen!
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