Symantec plant Zertifikate und ein Portal für das Internet der Dinge

Symantec, der Spezialist für Sicherheits-Software, hat heute sein Engagement für den Bereich Internet der Dinge verkündet. Mit dem neuen Service namens "Embedded Critical Systems Protection" schützt Symantec schon jetzt nach eigenen Angaben über ... mehr... Geldautomat, Citibank, ATM Bildquelle: Aranami / Flickr Geldautomat, Citibank, ATM Geldautomat, Citibank, ATM Aranami / Flickr

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Nur sicher mit Gütesiegel...
Ich glaub ich hol mir lieber eine Tüte Popcorn, lehne mich zurück und sehe zu wie das vor sich hin havariert.
 
Symantec!? OMG! Ich nutze schon seit Jahren kein Produkt mehr von dieser Firma, und mein System läuft seit dem 1A.
 
@JoIchauch: Ein bisschen hast Du es Dir zu einfach gemacht. Symantec hat eine ziemliche Achterbahnfahrt hinter sich:

vor 20 Jahren richtig gut, wurde es nach und nach zur nicht umsonst so genannten "Gelben Pest". Das OS wurde so unglaublich tief infiltriert, dass es beispielsweise so gut wie unmöglich war, Symantec-Produkte wieder zu deinstallieren. Das ging letztlich nur über stundenlange manuelle Reinigung der Registry. Zudem wurde das OS erheblich gebremst durch die Nutzung von Symantec-Produkten.

Seit einigen Jahren hat sich dies nun aber wieder grundlegend geändert. Mittlerweile sind die Symantec-Produkte nicht mehr die Systembremsen, die sie mal waren und auch saubere Deinstallationen sind wieder möglich. Man macht bei der Nutzung dieser Programme nicht mehr falsch, auf der anderen Seite natürlich auch nicht mehr richtig, als wenn man stattdessen andere kommerzielle Sicherheitsprogramme wie Bitdefender, Kaspersky etc. nutzt.
 
Wie ist das mit dem "Internet der Dinge" Begriff? Ich hör das jetzt schon öfter. Ist es das neue Web 2.0 oder so ein ähnlicher dämlicher Begriff, damit die Marketing-Leute wieder was neues haben? Siehe Symantec, die jetzt offensichtlich eine Geschäftsmöglichkeit sehen.
 
@Lofi007: Ich finde diese Bezeichnung eigentlich recht eindeutig und treffend. Es geht halt darum, dass alltägliche Gegenstände sich mit dem Internet verbinden können, um z.B. darüber angesprochen zu werden (Fernsteuerung), automatisiert Aufgaben zu erledigen oder ihre Funktionalitäten zu erweitern. Beispiele sind Fernseher (SmartTVs), Kühlschränke (autom. wöchentliche Bestellungen), Heizung bzw. Thermostate oder allgemein Klimaanlagen (im Winter vorheizen, im Sommer vorkühlen), Fenster (automatisches Öffnen zu bestimmten Zeiten), usw.
Früher war Internet eben nur PCs vorbehalten, dazu kamen Telefone, diese wurden später zu Smartphones und Tablets oder Konsolen. Das hat sich nun gewandelt bzw. ändert sich derzeit.
 
@Lofi007: Ich halte auch nicht viel von Marketinggelaber, aber IoT ist jetzt doch recht passend. Denn es geht wirklich um "Dinge" um alle "Dinge". Vermutlich kann man in zehn Jahren verlorene Socken per "Ping" aufspühren.^^
 
HM....., dann kann es also passieren, dass man den Fernseher, den Kühlschrank oder die Kaffeemaschine nicht kauft, den/die man eigentlich so gerne wollte, weil Symantec drauf installiert ist, das man aber gar nicht haben will ? Könnte den einen oder anderen abschrecken, der Masse hingegen wird's egal sein, wenn MediaM mal wieder mit 0% Finanzierung und saustarken Wahnsinnstiefpreisen wirbt. Interessant wird's - zumindest für mich - erst, wenn man selbst die Wahl hat und nachinstallieren kann so wie man ja auch schon Apps auf TVs, dem FireStick oder wo auch immer installieren kann.
 
@Niclas: Man muss sich wahrscheinlich erstmal sehr dran gewöhnen, für den Toaster ein Update der Virendatenbank zu fahren...^^

(*facepalm* mir fällt gerade ein blöder Kalauer ein: Beim Kühlschrank braucht's wahrscheinlich ein Update der Schimmel-Datenbank ...)

Nee im Ernst, das wird vermutlich so ein Embedded-Kram mit Überprüfung von Signaturen etc sein. Von außen wird man gar nicht erkennen was da genau drin ist.
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