Ärger um Spotifys neue AGB und Datenschutzbestimmungen

Der beliebte Musikstreaming-Anbieter Spotify hat mit der Neufassung seiner AGB und den Datenschutzrichtlinien viel Staub aufgewirbelt. Seit kurzem ploppen die neuen Richtlinien bei allen bestehenden Kunden auf. Die neuen Regelungen sind bei weitem ... mehr... Musik, Spotify, Musik-Streaming Musik, Spotify, Musik-Streaming Musik, Spotify, Musik-Streaming

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Dann meckern Sie jetzt erst mal viel. Bis zum 19. nimmt das alles dann ab und dann drücken zumindest die Abonnenten sowieso auf "Ich akzeptiere" und es geht still weiter.

Wetten?
 
vorhin von paypal, ne werbemail mit 2 monaten gratis premium spotify bekommen. die scheinen wirklich angst vor apple music zu haben. nutze generell keine streaming dienste, aber spotify wird sich wohl bald verabschieden dürfen, bzw verkauft werden. muss ein scheiß gefühl sein, wenn man sich was aufgebaut hat und nun chef einer toten firma ist, weil einfach mal ein größerer von jetzt auf nachher auf den markt kommt.
 
@3PacSon: Spotify hätte (Betonung liegt auf hätte) drei entscheidende Vorteile:

1. Musik-Streaming wird aktuell fast ausschliesslich mit Spotify in Verbindung gebracht
2. Spotify ist fest etabliert und auf allen Plattformen und sogar als Web-Player verfügbar
3. Spotify bietet kostenloses Streaming an - Apple Music nicht, bzw. nur einmalig als Test-Abo für drei Monate, das aber auch rechtzeitig gekündigt werden muss.

Irgendwo hab ich gelesen, dass Spotify die Nutzung für das Gratis-Streaming einschränken will. Die nun veröffentlichten neuen AGB's sind ebenfalls kontraproduktiv. So werden Apple Music, Deezer und wie sie alle heissen, nur profitieren.

Spotify befördert sich (meiner Meinung nach) selber ins Aus.
 
@frilalo: Punkt 3 ist aber genau der Knackpunkt, Spotify wird vor allem genutzt weil es kostenlos ist. Durch die nervige Werbung kommt aber nicht genug Geld rein. Apple hat nur kostenlos Beats1 und eben die 3 Monate Test. Apple kann wohl noch 7 Radiosender laufen lassen aber ob diese dann auch kostenlos sind bezweifel ich.
 
Apple wird sicher davon profitieren.
 
@frilalo: Glaube kaum, 99% der Leute lesen die AGB niemals im Leben. Da wird "Akzeptieren" geklickt und fertig.
 
@frilalo: Bei mir profitiert Deezer, SoundCloud, BeatPort und MixCloud davon :)
 
Ist das nicht ein bisschen zuviel Tamtam um nichts?
Ich bin auch sehr für Datenschutz und ich mache auch einiges dafür, damit meine Daten bei mir bleiben. Was will aber ein Musikstreaming-Dienst schon von uns erfahren und davon nutzen? Was wir hören? Wo wir Wohnen durch die Ermittlung unserer IP-Adressen? Wem wir auf Spotify folgen und nach welcher Musik wir dort suchen?

Man kann es mit der Angst auch ein wenig übertreiben... German Angst
 
@KingGozza: "Ist das nicht ein bisschen zuviel Tamtam um nichts?" Seh ich genau so, hier wird wieder viel Wirbel um nichts gemacht.
 
@KingGozza: Schon mal was von Algorithmen gehört?
 
@Zwerg7: Durch die Erhebung der Daten, die sie dort abgreifen können, welche Musik ich höre, wem ich Folge und wo ich laut meiner IP wohne (±50 Km), wissen deren Algorithmen also meine Toiletten Gewohnheiten, was ich für Klamotten trage, meine lieblings Staubsauger-Marke, meine Essgewohnheiten, welchen meiner Nachbarn ich nicht mag, sexuelle Vorlieben...

Es ist einfach lächerlich, wie man sich wegen jedem Fliegenschiss in die Hose macht... Geht ihr eigentlich auch nur mit einer Tüte übern Kopf raus, um eure Privatsphäre zu schützen? Wohnt ihr zehn Meter unter der erde, mit einem Aluhut, damit ja niemand eure Gedanken liest?...
 
@KingGozza: Du glaubst nicht, zu was moderne Algorithmen in der Lage sind, aber egal. Wenn jemand meint er müsse vorsichtig sein, finde ich das nicht lächerlich, sondern spricht eher für verantwortungsvollen Umgang mit Daten. Menschen wie du sind genau die Zielgruppe solcher Kraken. Laufe selbst auch nicht mit einem Aluhut rum, aber stimme auch nicht allem und jedem zu. Übrigens, wenn viele Fliegen auf die selbe Stelle sch..., hast du auch irgendwann einen großen Haufen.
 
@Zwerg7: ich verstehe Dich aber was bekommt der Algorithmus, er erfährt mit welchem Gerät ich höre, was ich höre, aus welchem Land ich vermutlich komme (mein Anbieter gibt mir gerne mal eine IP aus Californien oder England)... Das meiste davon sollte der Dienst wissen, für die Abrechnung, für Vorschläge...
Genauso speichert das halbe Netz Daten von Dir sobald Du Dich irgendwohin verbindest. Auch Winfuture hat eine ungefähre Ahnung mit was, mit welcher IP, wann Du Dich verbindest. Man kann natürlich alles für alles nutzen, VPN+Tor und am besten noch irgendwo ein Wlan hacken.
 
@Zwerg7: Ich weiß aber, zu was moderne Algorithmen in der Lage sind! Und der beste Algorithmus kann nur mit den Daten arbeiten, die er bekommt.

Ja, ein guter kann aus vielen Daten sehr viel ableiten. Aus so wenigen Infos wie Musikvorlieben und Wohnort lässt sich aber auch mit dem besten Algorithmus nichts explizites ableiten. Lediglich Präferenzen können mit Wahrscheinlichkeitswerten ermittelt werden. Die Chance dass diese falsch sind, sind aber auch beim besten Algorithmus sehr sehr hoch bei so wenig Daten!

Sollte man sich bei Spotify mit seinem Facebook Account einloggen, sieht das schon wieder ganz anders aus. Aber auch hier ist es stark abhängig davon, was man bei FB alles von sich stehen hat.

Wer bei FB auch auf seine Daten achtet (also da nichts wichtiges angibt) und noch besser den FB Account nicht für Spotify nutzt, hat auch vor dem besten Algorithmus nichts zu befürchten!
 
Ich nutz so ein, ich sag mal nett - SERVICE - nicht und werd dies auch nicht tun. Also scheibenkleister drauf und gut. Selbst schuld wer sowas nutzt.
 
@Dark Destiny: Hast Du ne bessere Alternative. Gleich vorweg: CDs und Co. kaufen ist keine und von illegalen Sachen wollen wir erst recht nichts hören! Also?

(P.S.: Ich nutze so einen Dienst aktuell auch nicht. Aber nur, weil ich generell mehr lese als Musik zu hören und sich das für mich nicht rechnet. Allerdings finde ich diese Dienste an sich sehr gut!)
 
Datenschutz hier und da, solangsam regt das auf! geht bitte offline!
 
@cs1005: Was ist denn das für ein Verhältnis zu Bürgerrechten? Wollen wir das Prinzip mal ausdehnen?

Körperliche Unversehrtheit hier, körperliche Unversersehrtheit da, solangsam regt das auf! Bleibt bitte der U-Bahn fern (oder gleich zuhause).
Briefgeheimnis hier, Briefgeheimnis da... verschickt/empfangt doch einfach keine Briefe.
Faires Verfahren hier, faires Verfahren da... Was lasst ihr euch auch mit so schlechtem Umgang von der Polizei aufgreifen?

Nun gibt es kein Grundrecht auf Musikstreamingdienste. Dann ist aber zumindest eine Warnung angesagt an alle, die an ihren anderen Grundrechten hängen und dann wissen, dass sie auf Spotify verzichten sollten.

Was klickst du überhaupt auf die Nachricht, dir ist doch eh egal welchen Rechteeinschränkungen du zustimmst, war doch am Titel abzusehen, worum es geht.
 
@dpazra: Ich hab ja nichts gegen Datenschutz. Aber es wird derzeit wirklich übertrieben. Es kommt ja auch immer ganz darauf an, was mit den Daten angestellt wird. Ich werde immer vorsichtig bei dem Thema "an dritte übertragen"... Denn da ist meist nichts Gutes mit gemeint. Aber nun mal ehrlich, was für Daten kann ein Musik-Streaming-Dienst schon groß weiterversenden?

Ich sitze hier, klicke Musik an die ich mag und lasse sie laufen. Spotify weiß also genau, welche Musikrichtungen ich mag. Kann mir dadurch andere Musik vorschlagen, nach der ich nie gesucht hätte und finde neue Interpreten mit Musik, die ich ebenfalls mag. Spotify nutzt also die erhobenen Daten, um meine musikalischen Kentnisse zu erweitern.

Es ist ebenso bescheuert, wie die Diskussion über die Geschwätzigkeit von Windows 10. Das die Anbieter eines Online-Dienstes Daten brauchen, um Daten liefern zu können, ist absolut logisch. Aus 0 Infos können die einem nichts zurück geben. Ob einem das gefällt oder nicht, spielt hierbei absolut keine Rolle. Wem es nicht passt, der nutzt den Dienst einfach nicht mehr.

Ich brauche zum Beispiel den ganzen Online-Kram in Windows nicht. "O&O ShutUp 10" gestartet, alles ausgeschaltet und gut ist. Spotify macht mir Spaß und ich nutze es häufig. Das die mit ihrem immerwährenden Minus in den Geschäftszahlen nach anderen Einnahmequellen suchen, ist auch logisch. Wenn sie die Abo-Gebühren anheben, zahle ich auch die. Und wenn sie mit den Daten der Nutzer, die kostenlos hören, etwas Geld zusätzlich machen können, sollen sie es tun. Oder die Nutzer fangen an sich zu überlegen, was Kostenlos alles kosten kann! Facebook, Google, Twitter... Alles kostenlos. Oder doch nicht? Vielleicht wird es Zeit, dass Unternehmen noch mal darüber nachdenken, für Leistung eine Gegenleistung in Form von Geld zu zahlen.

Ich würde für eine Suchmaschine eine Abo-Gebühr von 5 Euro im Monat bezahlen, wenn sie dafür meine Nutzerdaten in Ruhe lassen würden. Aber dieses Geschäftsmodell ist in der heutigen Zeit noch nicht Vorstellbar. Das wird erst in ein paar Jahren kommen, wenn die ersten Datengräber geöffnet werden und die Menschen sehen, was Firmen alles über einen wissen.
 
@dpazra: "Nun gibt es kein Grundrecht auf Musikstreamingdienste." Richtig, es gibt aber auch kein Grundrecht auf Datenschutz. Es ist "nur" ein einfaches Recht und leitet sich vom Recht auf Informationelle Selbstbestimmung ab und dieses von 2 Grundrechten. Das macht es aber selber nicht zum Grundrecht.

Ich kann deine Übersitzungen an sich verstehen. Das Problem ist, dass beim Thema Datenschutz kaum noch klar über Fakten berichtet wird. Es wird viel zu viel aufgebauscht, da man damit Ängste schüren kann (und das tut WinFuture genauso und zwar mit voller absicht, wie auch BILD, FAZ und Konsorten), womit man Klicks und damit am Ende Geld generiert.
Seriöse Berichterstattung zu dem Thema gibt es kaum noch. Und wenn mal, wird es ins lächerliche gezogen. Denn weder ist das Problem bei Spotify, Microsoft, der BRD usw. so groß was an Daten tatsächlich erhoben werden, wie es immer dargestellt wird, noch wird die erhobenen Daten so massiv genutzt, wie es oft möglich wäre gemäß AGBs, EULAs und Gesetzen. Ein wirklichen Missbrauch bei allem, wo in den letzten Wochen immer gejammert wird, gab es nicht ein mal. Und es kann jeder sicher sein, gäbe es Missbrauch, dann nicht nur Einzelfälle, sondern im großen Umfang und dann würden wir davon ganz schnell lesen... gibt es aber nie etwas drüber!

Man muss einfach mal die Kirche im Dorf lassen. Nur weil gemäß den AGB es MÖGLICH wäre, muss man nicht schon ein Fass aufmachen.
Oder regt sich jemand auf, dass Leute die Benzin kaufen dürfen, auch Streichhölzer kaufen dürfen? Sie könnten ja Feuer legen!
Oder regt ihr euch auf, dass Menschen Küchenmesser kaufen dürfen? Sie könnten ja jemanden erstechen!

Sich über ungelegte Eier so aufzuregen... das Leben mancher Leute muss echt langweilig sein!
 
@Scaver: Die Korrektur bzgl. Grundrecht und Datenschutz kann ich hinnehmen. Deine Einschätzung, dass aufgebauscht über Datenschutz berichtet wird, teile ich aber überhaupt nicht, ich denke, dass sich die Situation tatsächlich stärker verschärft hat als die ebenfalls verschärfte Berichterstattung.

Die Eier sind nicht ungelegt, denn gerade die Snowden-Enthüllungen haben große Skandale im Bezug auf den Missbrauch gespeicherter Daten zutage gebracht. Als weitere gelegte Eier im Bezug auf die Gefahr des Missbrauchs meiner Daten sehe ich die erfolgreichen Einbrüche in die Server großer Firmen bei denen viele Daten verloren gingen und damit dem Missbrauch zugänglich gemacht wurden (hierbei hat sich auch immer wieder stümperhafter Umgang im Bezug auf die Sicherheit der gespeicherten Daten gezeigt).

Die nächsten Punkte drücke ich mal innerhalb des Bildes aus, dass du im vorletzten Textblock zeichnest:
Die Benzin und Streichhölzer darf jeder kaufen, denn jeder kann erstmal alles programmieren, was er möchte. Ob du jemanden mit Benzin und Feuerzeug in dein Haus lässt, entscheidest du dann mit der Installation ihrer Software. Bei unfreier Software lässt du immer jemanden in dein Haus, der dir zumindest nicht zeigt, was in seinen Händen ist. Das er sich mit den AGB das Recht einräumt mein Recht auf Datenschutz zu verletzen, bedeutet schonmal, dass er sich das Recht einräumt mein Haus anzuzünden. Spätestens jetzt ist eine Warnung vor dem Vertreter gerechtfertigt, so wie WF sie löblicherweise verbreitet.
Wenn ich jetzt aber schon weiß, dass in meiner Stadt seit Jahren ein ertragreicher Handel mit Optionsscheinen auf die Brandschutzversicherungen fremder Häuser läuft und außerdem im Heimatland der herumreisenden Vertreter ein Staat sitzt, der nach Belieben Tribute in Form verkohlter Hausreste einfordern kann, dann lasse ich nur noch Leute mit offenen Händen in mein Haus und auf keinen Fall jemanden der sich das Recht auf Zündelei einräumen lässt. Und ich hoffe immer vor diesen Leuten gewarnt zu werden, denn meine eigene Aufmerksamkeit kann durchaus schwanken.
 
wenn ich nicht zustimme, wird dann mein abo gekündigt?
 
@-=L.B.R=-: Vermutlich nicht, aber Du wirst Spotify erst wieder nutzen können, wenn Du zugestimmt hast. Geld wird sicherlich weiter abgebucht...
 
@b00z3: Wenn man den AGB nicht zustimmt und eine weitere Nutzung daher nicht möglich ist, hat man natürlich ein Sonderkündigungsrecht. Sky macht aktuell die gleiche Phase durch, in dem man den Kunden Geräte auf schwatzen möchte, welche Sie nicht wollen. Wer halt den neuen AGB nicht zustimmt, kann eine Sonderkündigung in anspruch nehmen, dürfte hier nicht anders sein.
 
@BartVCD: Ein Sonderkündigungsrecht gibt es per Gesetz grundsätzlich, wenn sich Vertragsbedingungen einseitig ändern.
Das gilt z.B. auch bei der Erhöhung von den Gebühren. Das kennt man z.B. bei Erhöhung der Strom- oder Gaspreise (nicht betroffen Steuern, Umlagen und Co.!).

Man muss aber aktiv selber kündigen. Das nicht bestätigen ist keine Kündigung im gesetzlichen Sinne. Das heißt trotz der nicht Nutzbarkeit ist man weiter in der Pflicht zu bezahlen. Denn man hat ja die Möglichkeit bekommen es zu nutzen oder zu kündigen. Wer seine Rechte (innerhalb der Frist, wenn es eine gibt) nicht nutzt, verzichtet rechtsverbindlich auf dieses Recht.
 
Also ich finde Stagefright deutlich schlimmer als so etwas hier. Oder die vorgeschlagenen Freunde bei FB. Oder das FB mein Geburtsjahr kennt, obwohl ich ein falsches angegeben habe. Oder das FB ungefragt checkt, welche Apps ich auf meinem iPhone habe.
 
Also Leute die meinen Privatsphäre wäre ein aufgeblasener Müll. Wandert in den Iran nach Saudi Arabien oder anderen Ländern wo das keine Relevanz hat. Wenn nein dann bitte schön eure gleichgesinnten Sklaven nerven aber nicht andere Menschen mit Verstand.
 
@Menschenhasser: Bei dir ist Name Programm oder? Kann man nicht etwas freundlicher mit seinen Mitmenschen umgehen? Es gibt nicht DIE Wahrheit.
 
Meine Spotty App auf dem iPhone hat nach wie vor nur Zugriff auf die Mobilen Daten - keine Kontakte, keine Fotos und auch sonst nichts.
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