Schlechtes Karma: Google-Datenzentrum viermal vom Blitz getroffen

Moderne Datenzentren der großen Internet-Konzerne sind gegen die meisten denkbaren Störfaktoren abgesichert. Es gibt aber eben auch Ereignisse, die so unwahrscheinlich sind, dass sie von niemandem einkalkuliert werden. Diese Erfahrung musste der ... mehr... Cloud, Wolke, Gewitter Bildquelle: cjohnson7 (CC BY 2.0) Blitz, Gewitter, Unwetter Blitz, Gewitter, Unwetter cjohnson7 (CC BY 2.0)

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Okay, das ein "bewegliches Objekt" vom Blitz getroffen wird, ist tatsächlich "unwahrscheinlich"... aber ein Gebäude, mit nen Dach aus Metall... Ich behaupte mal, das kann man errechnen und wenn nichts anderes in der Gegend ist wo der Blitz einschlagen kann... NAJA

Aber so schlimm ist es ja selten, das ein Blitz der einschlägt (bei solchen Gebäuden) 'wirklich Schaden' anrichtet.
 
@baeri: Hast aber schon gelesen, warum mehrere Einschläge hintereinander "suboptimal" sind, oder? ;)
 
@baeri: viermal hintereinander, viermal hintereinander, viermal hintereinander, viermal hintereinander:)
 
@doubledown: Jo. stell dich mal bei Gewitter mit einen Erdungskabel am Bein und einem Eisenrohr in der Hand auf eure Kirchturmspitze!

solltest du beim 1. mal noch stehen kommt das 2. mal bestimmt!
 
@doubledown: Wie oft hat der Blitz dort eigentlich eingeschlagen? :-)
 
@OliGarsch: War doch 2mal oder nicht? (:
 
@bLu3t0oth: Hoffe die Wahrheit kommt noch ans Tageslicht ... irgendeiner kennt die genauen Zahlen bestimmt !!!
 
@OliGarsch: Eindeutig ein Fall für Scully und Mulder.. die X-Akte des Jahrhunderts!
 
@bLu3t0oth: ich dachte da eher an Krieg der Welten - "Ein Blitz schlägt niemals zwei Mal in die gleiche Stelle e... WOOOHAAAA" :D
 
@baeri: Bewegliche Objekte werden durchaus durch Blitze getroffen. Flugzeuge zum Beispiel werden im Schnitt einmal im Jahr vom Blitz getroffen. Nur macht das in der Regel nichts.
 
@Nunk-Junge: mit bewegliche Objekte meinte ich diese die vom Blitz "in der Regel" weglaufen! Das faradaysche Käfige sich dafür nicht sonderlich interessieren tut hier wohl wenig zur sache!
 
Sicher ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering. Aber durch die Speicherung der Daten im Netz, werden wir immer anfälliger.
Ob PC oder Smartphone, ich habe meine wichtigen Daten früher immer auf dem PC gesichert und zudem die wichtigen Daten auf 3 unterschiedlichen Medien. Klingt vielleicht etwas viel, aber ich hatte schon mal wichtige Daten verloren und mache es seither so. Auch wenn da ein oder zwei Systeme streiken, ist immer noch ein System da. Die sind auch vor Blitzschlag sicher. Zudem sind sie bei mir gesichert und wenn nicht gerade jemand einbricht auch für Fremde nicht zugänglich.
Aber so wie sich alles entwickelt, wird man wohl damit Leben müssen, dass die Natur uns da hin und wieder belehrt, dass es fast nichts gibt, was es nicht gibt
 
@teddy4you: Ein Onlinebackup ist normalerweise erheblich sicherer als nur lokal zu sichern. Es ist wahrscheinlicher, dass dein Haus abbrennt mitsamt allen Backups, oder ein Wasserschaden alles vernichtet, als dass das in einem großen, dagegen gesicherten Rechenzentrum passiert.
Aber wenn du nur lokal sicherst, müsstest du wenigstens eins deiner Backupmedien woanders als bei dir zuhause aufbewahren. Prinzipiell darf es nicht passieren können, dass ein einzelnes Ereignis (auch ein größeres) alle Backups erwischt.
 
@mh0001: Onlinebackup ist zwar vielleicht sicher was der Verfügbarkeit betrifft aber das ausspähen der Daten ist sehr viel schlimmer als deren Verlust.
 
Es gibt Wissenschaftler, die sich auf den Standpunkt stellen, das ein Blitzeinschlag viel mit positiver Aufladung oder negativer zu tun hat. Genauer gesagt sind Blitze die Wiederherstellung eines / des Ladungsgleichgewichts soweit ich weiß.
Wäre das ganze Gebäude (z.B. dank der enorm vielen darin verbauten Technik entsprechend "aufgeladen" ?) also aus Sicht eines Blitzes etwas sehr ansprechendes, dann sollte Google sich evt. aufhören zu wundern.
Das wäre dann nämlich ein regelrechter Blitzmagnet. Möglicherweise sogar einer, der einer bleiben wird ?
 
@DerTigga: Da ist nichts aufgeladen, wie auch? Das Gebäude liegt auf Erdpotential, geht ja gar nicht anders. Und genau da "will" der Blitz auch hin. Da gewinnt einfach das höchste Objekt in Reichweite der Entladung. Stellst du einen Fahnenmast neben das Google-Gebäude, der doppelt so hoch ist, schlägt der Blitz halt da ein.
 
@mh0001: Es gibt massenhaft Blitze, die zwischen 2 Wolken einschlagen, sich garnicht Richtung Erde begeben ;-)
Von daher ist die Willigkeit eines Blitzes was sehr relativierbares ;-)
 
@mh0001: Im Artikel war doch von Karma die Rede. Und da ist ein von Google benutztes Gebäude ganz eindeutig stark NEGATIV aufgeladen... ^.^
 
@mh0001: Blitzableiter funktionieren leider nicht so simpel. Blitze sind unberechenbare Mistdinger, die schlagen auch ganz oft direkt neben Blitzableitern ein. Bei Reetdach-Besitzern ist daher immer die Diskussion, ob man Blitzableiter anbaut oder nicht.
 
@DerTigga: Blitze laufen nicht nur vom Himmel zur Erde, sondern auch umgekehrt! Ein Blitz entsteht so durch das Zusammentreffen beider Ströme. Ist beim Google Datenzentrum also tatsächlich etwas entsprechend aufgeladen, kommt es eben zum viermaligen Zusammentreffen der Spannungsfelder.
 
@Niclas: Ich weiß ;-) Wollte aber dat mh nicht noch weiter verunsichern.
Wenn ich womöglich noch davon angefangen hätte, das Blitze oft genug mehrmals denselben Blitzkanal benutzen bzw. sozusagen pulsieren (ich hab ein entsprechendes Foto selbst geschossen)..nicht das da der Schlag statt der Blitz trifft ? *fg
 
In dem Bericht steht, dass es am 13. August 4 Blitzeinschläge nacheinander gab und nicht über mehrere Tage hinweg: "At 09:19 PDT on Thursday 13 August 2015, four successive lightning strikes on the local utilities grid..."
 
"Der Volksmund sagt, dass der Blitz niemals zweimal einschlägt. Wer nun aber an Wesen oder Karma glaubt, dürfte Google ab sofort ziemlich skeptisch anschauen. Denn das Google-Datenzentrum in Belgien wurde binnen weniger Tage gleich vier Mal in Folge von Blitzen getroffen."

Also bei dem räudigen Karma das Google hat, hätte es eigentlich 100 Mal hintereinander einschlagen müssen...
 
@AhnungslosER: Da gibts Firmen, die hätten es noch mehr verdient als Google. Teile von Cupertino müssten z.B. unter Dauerstrom stehen. ;)
 
Ich hab denen gesagt die sollen ihre Datenzentren gegen 4! Blitzeinschläge sichern, aber Nein... tzz
 
@Dr. Alcome: Am besten Du rufst da gleich heute Abend nochmal an und verlangst nach einem kompetenten Ansprechpartner. Kann ja wohl nicht angehen, dass deine Absicherungsvorschläge dort auf taube Ohren treffen. Mach ordentlich Druck !!!
 
spannungsspitzen bis zu den festplatten hin? die sollten mal dringend ihre blitzschutzanlage prüfen lassen, ich glaube die ist im eimer...
 
Da hat sich wohl jemand mit Zeus angelegt... ^^"
 
Vielleicht wurde da einfach gerade die Clound synchronisiert.
 
@Tomato_DeluXe: !
 
Ich glaube ich stelle mir auch mal einen Stormtrooper und einen R2-D2 vor meinen Serverschrank wie im letzten Bild :-D
 
Man kann das Datacenter übrigends im Streetview-Style "durchwandern":
http://www.google.com/about/datacenters/inside/streetview/
 
Wurden da wirklich fehlerhafte Daten geschrieben? Ich hab jetzt von Datenverarbeitung im Detail nicht allzu viel Ahnung, aber normalerweise sollte doch nach jedem Schreibvorgang eine überprüfung stattfinden, ob der Vorgang erfolgreich war. Ich mein, es gibt doch bei jeder Art der Datenübertragung nen Schutz gegen Fehler, im zweifelsfall wird die Datei oder ein Paket einfach nochmal angefordert bzw. der Schreibvorgang erneut versucht. Normalerweise verlässt man sich niemals darauf, dass eine Übertragung absolut fehlerfrei ist, denn es gibt quasi immer Fehler.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Video-Empfehlungen

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles