Neuer Akku soll "unbegrenzt" halten: hunderttausende Ladezyklen

Forschungsteams vom amerikanischen MIT und dem Elektronikgiganten Samsung haben nach eigenen Angaben einen Weg gefunden, um Akkus künftig möglicherweise praktisch "unbegrenzt" neu aufladbar zu machen. Statt eines flüssigen Elektrolyts wollen sie auf ... mehr... Samsung Akku, MIT Akku, Elektrolyt, Feststoff-Akku, Feststoffakku Bildquelle: MIT / Samsung Samsung Akku, MIT Akku, Elektrolyt, Feststoff-Akku, Feststoffakku Samsung Akku, MIT Akku, Elektrolyt, Feststoff-Akku, Feststoffakku MIT / Samsung

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
täglich grüsst das akkumurmeltier. wird zeit dad so wsd mal marktreif wird
 
@cs1005: ehrlich. wenn mein Akku für jede dieser Meldungen einen Zyklus länger halten würde, würde er auch unbegrenzt halten.
 
@cs1005: glaubst du wirklich, das sie es marktreif haben wollen? ;) technisch ist sicher heutzutage viel mehr möglich. auch autos, die ewig halten könnten. aber das wollen die geldscheffler nicht
 
@Nomex: Blödsinn. Dann gäbe es gar keine Akkus, denn normale Batterien wäre mehr Geld mit zu machen. Und Akkus haben sich im Laufe der Zeit immer wieder gewandelt. Die kosten dann aber auch massig mehr am Anfang.
Ihr Geld bekommen die Geldscheffler so oder so. Kann der neue Akku 5x so viel wie die alten, kostet er am Anfang min. 8x so viel... also dickes Plus!
 
@Nomex: Sehe ich genau so. Es gibt viele Dinge mit eingebauter Sollbruchstelle. Das wohl beste Beispiel ist die Glühbirne. Da werden EXTRA Sauerstoffatome eingefüllt damit die Lampe irgendwann den Geist aufgibt. Eine der ältesten Glühbirnen leuchtet noch heute, über 100 Jahre lang schon. Da sieht man mal, was man eigentlich im Stande ist zu schaffen. Auch das mit dem Auto ist wahr. Zwar nicht "ewig", aber locker ~50 Jahre wären drin, entsprechende "normale" Wartung vorausgesetzt. Was soll da großartig schon kaputt gehen? Der massive Motorblock? Höchstens Gummi und andere mechanisch beweglichen Teile. Nach 50 Jahren wären vermutlich das Getriebe, die Kolben, und andere Antriebsmechanischen Teile mindestens 1x ersetzt worden. Dann kann man sagen, das ursprüngliche Auto ist tot.

Bei Akkus wird das auch so sein. Ich WETTE die Akkus, die ewig halten, werden so schnell nicht auf den Markt kommen. Vielleicht im Automobilbereich, aber bestimmt nicht dort, wo der Kunde mal eben bei Amazon sich n neuen Akku bestellen kann.

Übrigens, als ich die News las, dachte ich da an AGM.
 
@Nomex: Ich glaube kaum dass Akkus durch ihre begrenzte Laufzeit der Geldbringer sind. Sie altern zwar, es ist aber nicht so als würden die Hersteller die Dinger verkaufen wie Druckerpatronen/-kartuschen... daher halte ich es für deutlich plausibler, dass die Hersteller von Geräten, die Akkus benötigen (z.B. Smartphones), durchaus ein Interesse an leistungsfähigeren Akkus haben (ggf. fest verbaut im Gerät), ihre Geräte werden dadurch "wertvoller", können selbst leistungshungriger sein, etc.
 
das wäre ein Traum für E-Bikes... dann könnte man den Akku im Rahmen verbauen.
 
@b.marco: Hauptsache der Rahmen wird nicht zur Sprengfalle.
 
@people: bei Golem steht, das man einen Nagel reinschlagen kann... daher schon sicher...

=> aber ebikes ... nicht mein Fall...

Aber Autos die 800km schaffen sind gut... das reicht (für mich) zu 99% für einen Tag!
 
@baeri: E-Bikes sind klasse. Ich bin bei Wind und Wetter damit gefahren.
Keine überfüllten Züge mehr, kein Sitzplatz suchen, dafür Natur und Bewegung. Wenn ich dann noch sehe, dass mein Jahres Ticket für den Zug 1800 CHF kostet, dann hatte sich das Rad nach einem Jahr amortisiert.
 
@b.marco: Und? Kostet mich meines auch. Damit komme ich aber einige Städte weiter. Dazu darf ich mit nem E-Bike aber nicht auf die Autobahn (und würde ich auch nicht) und übner Landstraßen bin ich 4x so lange unterwegs wie mit dem Zug... also ca 4 Stunden. Rentiert sich nicht!

Und ich glaube nicht, dass das in der Schweiz anders ist... oder kostet bei euch ein Zugticket das nur für eine Stadt gilt so viel?
 
@Scaver: ja, das ist ein Ticket über 3 Zonen ;) das General Abo kostet das Doppelte.

4 Std. mit dem Rad sind ca. 80 km (bei durchschnittlich 20km/h) ... ab einer gewissen Entfernung rentiert es sich wirklich nicht mehr, zumindest kein Pedelec. Dann bräuchtest du schon ein S-Pedelec, damit kämst du auf 2 Std.
Ich fahre jeden Tag 30 km und brauche in der Summe ca. 30 min länger.

Zug 35 min von Haustüre bis Arbeitsplatz
e-Bike 50 min von Haustüre bis Arbeitsplatz (inkl duschen)
 
@b.marco: Wieso sollte man das mit heutigen Akkus nicht können?.
 
@Smoke-2-Joints: Weil sie mit der Zeit an Kapazität verlieren und getauscht werden müssen. Das wäre schwierig, wenn die im Rahmen verbaut wären ;)
 
@Mitsch79: es gibt sicher genug kluge Läute die das Problem lösen können www.eego.at
 
@lubi7: Klar Lösungen gibt es seit Jahren und wer weiß wieviele Pläne irgendwo schlummern, doch solange Mineralölkonzerne und andere Schmarotzer sich am gemeinen Volk laben, werden selbst die besten Ideen nicht beim Endkunden landen.
 
@lubi7: Das Problem... wenn der Akku nicht mehr will, wird der nicht ausgetauscht, sondern Du musst dir ein komplett neues Bike kaufen!
Und darum geht es... so ein wie hier beschriebener Akku würde länger leben, als ein Bike.
Bei aktuellen Akkus halten die aber kaum mehr als 1-3 Jahre je nach Nutzung.
 
@cheech2711: Genauso wie die Ölkonzerne alles dafür tun, dass das E-Auto niemals auf den Markt kommt... äh... moment... warte... da war doch was...

Merkst Du was? Wenn ich so eine Technologie entwickle und es auf den Markt bringen will, können die nichts tun.
Nur von "wir haben etwas erforscht" und "wir können es in Serie produzieren und es funktioniert dann auch" vergehen bei so ziemlich allen größeren Technologien 10 und mehr Jahre. Nicht weil andere das verhindern wollen (das kommt auch mal dazu, ist aber nur ein kleiner Anteil), sondern weil es oft noch Fehler gibt die beseitigt werden müssen, dann müssen die Möglichkeiten für die Produktion geschaffen und optimiert werden (damit man daran verdienen kann) und dann tauchen meist durch die Massenproduktion neue Fehler auf, die dann erneut behoben werden müssen. Und da fehlen noch tausend Eventualitäten die für eine längere Entwicklung sorgen können.

Es gibt nur 3 Möglichkeiten, so etwas zu verhindern:
1. Schlecht reden: Schnell widerlegt wenn es gelogen ist
2. Sie kaufen die Rechte daran und nutzen es dann nicht - käme Patenttrollen gleich und wird in immer mehr Ländern per Gesetz bekämpft/verboten. Auch in der EU soll das Gesetz so geändert werden dass ein Patente, welches man nicht nutzt, nach einer gewissen Zeit ungültig wird. Aber auch da muss der "Erfinder" eher auf schnelles Geld aus sein. Nicht jeder ist bereit, sich zu verkaufen.
3. Effektivste Methode ist es, die "Konkurrenz" die Ressourcen vorzuenthalten. Gerade wenn seltene Rohstoffe benötigt werden ist es möglich, durch den Aufkauf diese auszubremsen. Aber auch das funktioniert nur für eine gewisse Zeit. Denn auf Dauer bekommt man das Zeug nur mit Verlust wieder raus (das zeigt die Vergangenheit).
 
@Scaver: Ach muss man das also ,bei welchem Fahrrad ist das denn so das man das muss ?. Man könnte auch ein Design entwickeln das den Akkutausch einfach macht ohne das komplette Bike weg zu werfen. Ich könnte das nicht, dürfte aber denke ich nicht so schwer sein. b marcos Aussage ergibt einfach keinen Sinn.... .
 
@Scaver: nicht ganz... Ich habe jetzt ca. 3000 km auf meinem Rad, was ca. 100 Ladezyklen sind und ich habe bisher nur 2 km eingebüßt. (in 3 Jahren)
Angeblich soll ab 1000 Ladezyklen der Akku immerhin noch 80% der Leistung haben, was bisher übereinstimmt.
Man könnte sich schon einen Austausch Akku kaufen, der würde mich momentan aber um die 600 € kosten.
 
@Scaver: hmm passt nicht dirket zum Thema aber das man speziell mit altern alternativen Energieformen wie Bsp. Rapsöl als Bio Treibstoff ect. hier klar einen Riegel gesetzt hast ist Dir aber schon klar?
Klar Auto ist eigentlich ein Luxus aber auch nur weil in Deutschland zumindest im westlichen Teil, die Infrastruktur klar auf PKWs aufgebaut worden ist, nichts kann man so schön melken wie die Kuh des Autofahrers. Diese Welt ist ein Wille zur Macht, Macht bedeutet im Moment Geld, dass haben neben Nietzsche, Morrison schon viele erkannt. Klar will man den Menschen glauben machen, dass alles erst mal viel, viel Zeit braucht, es sei denn es bringt denen die es wollen genug Profit. Dein unteren Teil kannst Du getrost vergessen, zumindest sehe ich das so. Moral als Verneinung des Willens zu Leben (Schopenhauer) ihr solltet weniger dem Glauben schenken was Euch mit Hilfe der Suggestion über TV und Co vermittelt wird, lieber mal ein paar Bücher der alten Philosophen lesen und mit ein wenig Verstand, kommt wie Leonardi Da Vincí es formulierte: die Erkenntnis beginnt mit den Sinnen. Das Dieselmotoren, zumindest die alten Modelle auch mit Frittenöl laufen, sollte sich auch bis zu Dir herum gesprochen haben ;-) Und zur Akku Thematik, Schrödingers Katze, Einführung in die Quantenphysik wäre auch sehr empfehlenswert, alles andere sind für mich nur wage Äusserungen die nicht auf Erkenntnissen basieren
 
@Smoke-2-Joints: genau... Mitsch79 hat es aufn Punkt gebracht. Ausserdem muss man sie dann nicht mehr separat abschliessen, was auch nochmal Gewicht und Materialkosten spart und der grösste Nutzen wäre, dass sie im Winter nicht mehr an Kapazität verlieren. Im Winter schaffe ich die 30 km zur Arbeit nicht, im Sommer habe ich am Abend meistens noch 15 km übrig (was aber auch an zum Teil an den Spikes liegen dürfte)
 
@b.marco: gibts doch www.eexgo.at
 
@lubi7: wow... die Bikes sehen nicht schlecht aus,

ABER:
Schaltwerk: Shimano Alivio 27 – Gänge
Gabel: Suntour XCM 29“
Hinterradfederung: SR SUNTOUR Radion R

und nur 60km Reichweite sind nicht so wirklich konkurrenzfähig.
 
Damit würden dann auch E-Autos interessanter werden, da der teure Akku kein Verschleißteil mehr wäre.
 
@bLu3t0oth: Und dann würde so ein E-Smart 80000 Euro kosten, weil sich die Hersteller gleich die Verluste durch einen ewig haltbaren Akku gleich mitbezahlen lassen ;-)
 
@andi1983: Und dann kommen die Chinesen und der Hersteller schaut sich gewaltig um ;)
 
@bLu3t0oth: Xiaomi soll mal ein E-Auto bauen ;)
 
2012 sollten auch Akkus auf den Markt kommen, die in wenigen Sekunden voll aufgeladen sind. Bis jetzt nichts gesehen..
 
@Bilo94: Doch... die Superkapazitoren gibt es schon... aber die Energiedichte ist "nonsens"... bringt ja nix, wenn du zwar innerhalb von 10 Sekunden dein Auto voll hast, aber damit nur 50km kommst (wenn das komplette Auto voll teuren Akku ist)

Leider können alle Akkus immer nur "einwas" richtig gut...
Auch wenn der oben beschriebene Akku richtig gut klingt (in nen anderen Forum spricht man auch von Sicher) steht nirgendwo was von Ladedauer oder Leckströme die den Akku ggf. schneller leer machen als man es nutzen kann...
 
@Bilo94: Schau mal bei 1 Euro Laden nach ;)
 
@Bilo94: Den Tesla S kann man in 9 Minuten aufladen, Reichweite in dieser Zeit >500km (Zeit und Reichweite schon pessimistisch genannt, geht nämlich schon n Tuck besser).
 
och und ich dachte schon das perpetuum mobile wäre endlich erfunden :-)
 
@Manuel147: Ich würde Dir empfehlen, mit der Suchmachine Deines geringsten Misstrauens den Begriff "perpetuum mobile" nachzuschlagen. Denn das hier hat ja mal gar nichts damit zu tun.
 
@iPeople: Ich denke mal, er hat nur den ersten Teil der Überschrift gelesen und das "unendlich halten" auf einen einzigen Ladezyklus bezogen...
 
@USAreturned: Korrekt! @iPeople: niemand mag klugsch****
 
An so etwas hat die Industrie doch gar kein Interesse! Nur was nicht lange hält bringt viel Geld.
Das Patent wird irgend einer kaufen und in einer Schublade verschimmeln lassen. So wie schon bei vielen vielversprechenden Erfindungen. Leider...
 
@steini08056: Beispiel? Warum sollten Hersteller Batterie betriebener Geräte nicht daran interessiert sein?
 
@iPeople: Die Hersteller batteriebetriebener Geräte sehe ich hier nicht als das Problem, sondern die Batteriehersteller.
 
@steini08056: die machens noch schlauer...
=> man weiß was die nächsten 10 Jahre passieren wird.

zwei möglichkeiten:
entweder man schafft es sich zu verbessern dann kann ich dem Kunden bei neukauf von Batterien mehr leistung versprechen (und das obwohl seine aktuellen noch gut sind)
oder man verkauft eine abgespeckte version und macht von Jahr zu Jahr den riegel raus => so machen es einige Netzbetreiber hier in Deutschland (die Funkmasten fahren erstmal auf 30% Last -> und jedes Jahr wird das Netz besser ^^)
 
@steini08056: genau , deswegen gibt es keine wiederaufladbaren Batterien ... Moment ... Doch gibt es ... Akkus ... Da hat wohl jemand versäumt , es zu verhindern ;)
 
@steini08056: Ich denke auch dass hier ein "gegenseitiges" Interesse entstehen muss.

wie "iPeople" schon sagt, wäre ein "Auto" das ewig hällt wohl nicht das IDEALE für die Wirtschaft. Aber irgendwas kann man immer am Auto machen. Und wenn man irgendwann "teure" Softwareupdates braucht, damit man mit dem Auto 'woanders' fahren kann ^^

vllt. haben wir in 20 Jahren ja auch das Modell "CAR AS A SERVICE" ich steck meine Kreditkarte in ein Auto das 'irgendwo' rumsteht... und fahr dann beliebig weit (bis das Konto leer ist)
-> Fahrweise, schäden und andere Risiken können leicht mitgeloggt werden.
... ich muss mal kurz zum Patentamt :D :D
 
Wird so nie auf den Markt kommen, da alles was deutlich länger als die Garantiezeit hält, falsch konstruiert, vom Hersteller nicht gewollt ist.

Sorry, hat steini08056 sinngemäß schon gesagt.
 
@Helmut Baumann: Um warum genau sollte beispielsweise ein Geräte-Hersteller (im Artikel wird Samsung als an der Forschung beteiligt genannt) kein Interesse daran haben, seine Geräte mit besonders leistungsfähigen und haltbaren Batterien (umgangssprachlich "Akkus") auszustatten? Mir wäre nicht bekannt, dass Samsung so einen tollen Reibach durch den massenhaften Verkauf von Batterien als Ersatz für gealterte machen würde...
 
Also mir wären Akkus, die endlich mal eine vernünftige Laufzeit haben, wesentlich wichtiger.
So lange die Dinger nicht 10 Mal, oder besser 100 Mal mehr Kapazität bei gleicher Größe haben, bin ich nicht beeindruckt. Wobei es derartige Meldungen ja auch schon gab...
 
Eine tolle neue Innovation. Die wird bestimmt im neuestern iPhone eingebaut, nachdem Apple sich die Technologie patentieren lässt. (Sorry! Ich meinte natürlich erfunden hat)
 
@Appletologe: Apple verbaut doch noch nichtmal aktuelle Schnellladetechnik. Sie haben kein Interesse an guten Akkus.
 
Mich würde mehr interssieren, was mit der Zuckerakku-Technologie geworden ist. Die wären bestimmt ressourcenschonender als welche aus Seltene Erden. Oder gibts dafür mal wieder kein Geld?
 
Schön und gut, aber größere Kapazitäten bei gleicher Baugröße fände ich erst mal wichtiger.
 
@doubledown: Ist das nicht der Fall? 20-30% klingt nach einer ordentlichen Steigerung. Zudem sind Smartphones nicht der einzige Einsatz für Akkus. Die Automobilindustrie wird sicherlich hochinteressiert an einer haltbaren, mechanisch robusten Technologie sein. Das öffnet das tatsächlich neue Wege.
 
@nablaquabla: Naja, schon, aber die Nanotechnologie hatte hier eigentlich 100% mehr versprochen und man hört auch nichts mehr davon.
 
@doubledown: Ich bin mir ziemlich sicher, dass man zum jetzigen Zeitpunkt Akkus bauen könnte, die eine deutlich höhere Kapazität als übliche Technologien bieten. Das oft ignorierte Problem ist allerdings, dass Akkus hochspezialisierte Entwicklungen darstellen. Akkus müssen eben nicht nur eine hohe Energiedichte aufweisen, sie müssen auch zahllose andere Dinge können. Dass wir überhaupt eine Technologie haben, die all das erfüllt grenzt an ein Wunder. Akkus müssen langlebig sein, müssen schnell wiederaufladbar sein, Temperaturunterschiede aushalten können, ungefährlich sein (mit das schwierigste Problem wenn man Richtung höhere Energiedichten gehen möchte), billig und schnell zu produzieren sein, einen möglichst beliebigen Formfaktor haben, hohe Leistungsdichten haben, keinen Memoryeffekt, ...

Eine Technologie zu finden, die all diese Dinge verspricht ist nicht ganz so einfach, wie man sich das vorstellt. Meldungen aus der Grundlagenforschung klingen natürlich immer so, als ob man fast fertig wäre, tatsächlich ist die Feststellung der Grundfunktion in der Regel nur ein Bruchteil der eigentlichen Entwicklung. Was bringt einem die neue Technologie, wenn der Akku spontan explodieren kann? Wenn die Aufladespannung 40 kV betragen muss? Wenn der Akku bei unter 0°C irreperabel beschädigt wird? Wenn der Formfaktor stark eingeschränkt ist? Es gibt eben wahnsinnig viele Kleinigkeiten, die jede neue Technologie sofort nutzlos macht. Das ist auch der Grund, warum sich nur so träge etwas tut. Zumal man nicht gezielt nach diesen Eigenschaften forschen kann. Das ist alles mehr oder weniger Trial and Error plus Intuition.
 
@nablaquabla: ein durchdachter und schön dargelegter Kommentar, toll, danke :) (+)
 
Na dann sehen wir uns mal die Energiedichte an:
Li-Ionen Akku: 150 Wh/kg
Diesel: 11800 Wh/kg
Quelle: http://www.umweltbewusst-heizen.de/verkehr/Elektrofahrzeuge/Batterie/Energiedichte/Energiedichte-Akku.html

...20-30% mehr Energie im "neuen" Akkutyp... LOL
So viel zum Thema "Elektro-Fahrzeuge"
 
@Zonediver: Musst aber auch sehen das ein Elektromotor (80-90% Wirkungsgrad) bei angemessener Fahrweise deutlich weniger wattstunden verbraucht als ein Benzin- oder Dieselmotor. Natürlich ist die Energiedichte eines Akkus dennoch ein Witz im Vergleich zum Diesel, wobei man die Energiedichte eher durch zwei teilen muss also ca 600wh/Kg da der Diesel nur ca 50-60% wirkungsgrad hat. (Hybrid mal außen vor)
 
@X2-3800: Bei 50% des Dieselwertes sind wir aber bei ca. 6000Wh/Kg - und nicht 600Wh/Kg :-)
 
extrem verlängern > "unbegrenzt" was den nun
 
@BadMax: Ab einem bestimmten Zeitpunkt spielt es keine Rolle mehr ob er wirklich verschleißt , wenn du diesen Punkt nicht erreichen kannst... hunderttausend erreicht man nicht auf die Schnelle. Und dann kommen erst Verluste.
 
Ich finde den Ansatz, Festelektrolyten für Akkus zu verwenden wirklich nicht schlecht, aber das Versprechen, dass ein solcher Akku "unbegrenzt" halten soll, ist nicht sehr stichhaltig, weil jedes Material einer Alterung und Veränderung seiner Eigenschaften unterworfen ist. Von Beton wurde damals auch behauptet, dass er ewig halten soll, heute weiss man aber, dass Beton nach 30Jahren anfängt, seine Stabilität zu verlieren. Aber wenn diese Akkus bei gleicher Leistung dann wenigstens 10 Jahre halten, wäre das auch schon ein großer Fortschritt.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

Weiterführende Links

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles