Intel Optane: Schnellere Flash-Alternative ab 2016 wirklich zu haben

Seit Jahren werden den Nutzern neue, schnelle Speicher-Technologien versprochen - doch dann hört man nur die nächste Erfolgsmeldung aus dem Labor. Das ändert Intel jetzt: Das Unternehmen kündigte nun an, dass seine gerade erst vorgestellten 3D ... mehr... Intel, Speicher, Micron, 3D XPoint Bildquelle: Intel Intel, Speicher, Micron, 3D XPoint Intel, Speicher, Micron, 3D XPoint Intel

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Als ich zuerst nur die Überschrift gelesen habe, war man erster Gedanke "Och nöö, nicht schon wieder ein Browser-Plugin".
 
@adrianghc: "und hoffentlich hat es weniger Sicherheitslücken als die aktuelle Software" - wäre dann zumindest mein zweiter Gedanke gewesen ;)
 
Die Technologie kann in der Theorie bis zu tausendmal schneller sein, ist es in der Praxis aber nur bis zu siebenmal. Bei dem Abschnitt musste ich schon herzlich lachen. Wahrscheinlich liegt aber anfangs der Preis des Speichers um den Faktor 1000 über dem von anderen Festplatten.
 
@elbosso: wenn man es schafft jährlich die geschwindigkeit zu versiebenfachen, dann ist man nach ca nach 3,63 jahren so weit, dass die endgeschwindigkeit 1000 mal so schnell ist, wie die anfangsgeschwindigkeit.
 
@mil0: Ich vermute mal, dass die Intel-Ingenieure aber bislang mehr als ein Jahr gebraucht haben, um überhaupt den Faktor 7 zu erreichen. Wenn man von realistischeren 5 Jahren ausgeht, dann brauchen wir fast 20 Jahre, bis wir den Faktor 1000 erreicht haben ;)
 
@elbosso: Das ist ja so wie mit allen anderen Bauteilen... Sie erhöhen langsam, damit man damit noch Geld machen kann, wäre ja ziemlich dämlich, wenn sie sofort die 1000 fache Geschwindigkeit liefern würden und danach der Markt sofort für die nächsten Jahre gesättigt wäre :)
 
@elbosso: Die Flash-Technologie war nach ihrer Erfindung auch nicht so schnell wie aktuell. Jede Technologie kann und wird auch weiterentwickelt als auch verbessert.
 
Von A bis Z nur Vorteile, bin gespannt auf die erste Ergebnisse in der Praxis. SATA-4 muss her :D
 
@psyabit: Na ja es gibt doch schon SATA-Express, welches bei maximaler Ausbaustufe annähernd 4 GB/s schafft (4x 3.0 PCI Express lanes)
 
@Suchiman: SATA-Express kommt lediglich auf 1,969GB/s. Gehört zur SATA 3.2 Revision.
 
@psyabit: Ah habe mich mit M.2 verlesen: https://en.wikipedia.org/wiki/SATA_Express

"In late August 2014, Intel X99 chipset became available, bringing support for both SATA Express and M.2 to the Intel's enthusiast platform. Each of the X99's SATA Express ports requires two PCI Express 2.0 lanes provided by the chipset, while the M.2 slots can use either two 2.0 lanes from the chipset itself, or up to four 3.0 lanes taken directly from the LGA 2011-v3 CPU. As a result, the X99 provides bandwidths of up to 3.94 GB/s for connected PCI Express storage devices."
 
@Suchiman: Ok alles klar.
 
@Suchiman: SATA Express schafft nur knapp 2 GB/s und ist damit schon zu langsam, weshalb es sich nicht durchsetzte. Bei kabelgebundenen SSDs scheint sich deshalb SFF-8639 durchzusetzen. Und ansonsten halt die PCI-E-Kärtchen in groß und klein.
 
@ elbosso: Wer lesen kann ist klar im vorteil: "die ersten Produkte, die man auf den Markt bringen werde, sind etwa um den Faktor 7 schneller", die ersten Produkte !!!

Nicht "in der Praxis aber nur bis zu siebenmal"
 
Für den Heimnutzer werden sich wohl nur messbare aber kaum fühlbare Vorteile ergeben. Bei vielen Dingen wird selbst eine SATA-SSD halt doch von der CPU und nicht vom Durchsatz gebremst.
 
@Niccolo Machiavelli: Aber man kann das, wenn es noch schneller wird, auch als RAM benutzen, der dann seine Daten nicht verliert ohne Strom - spart erstens Strom wegen den refreshs die wegfallen, und bräuchte man im Grunde nicht mehr neu booten - wäre nach dem Anschalten sofort im letzten Zustand. Natürlich geht das auch schon heute - mit Ruhezustand - aber nicht annähernd so schnell.

Vielleicht kann man in Zukunft auch auf die Trennung von RAM und Festplatte verzichten und nur einfach einen Teil des Speichers als RAM nutzen. Dynamische Größenanpassung, leichteres Upgrade (einfach noch ne Platte dazu), spart außerdem Platz udn ENergie, gerade in Laptops, Ultrabooks oder Tablets.

Und ich wage zu behaupten eine SSD, die 7 mal so schnell ist wie heute, kann in einigen Bereichen durchaus spürbare Verbesserungen bringen - im Heimbereich begrenzt (z.B. Booten, oder wenn viele Programme gleichzeitig was aus dem Speicher woll) aber in Datenzentren natürlich noch viel mehr. Ganz sicher wird es auch erst Produkte für Datenzentren geben und nicht sofort für Heimnutzer.
 
@pcfan: Weder ist Xpoint schnell genug, um als RAM zu dienen, noch ist die Plattform bereit, RAM und Festspeicher zu verschmelzen. Diese Umstellung würde wohl 10 Jahre und länger dauern, die Umstellung von Single Core auf Multi Core war gemessen daran lachhaft einfach.

Und ich spreche vom Heimnutzer. Durch die Parallelisierung können DC-Kunden schon lange ähnlich leistungsfähige SSDs kaufen. Nur halt etwas teuer. Aber auch dort sind IOPS wichtiger als alles andere. Und ausgerechnet das Booten ist etwas, was derzeit viel eher von der CPU limitiert wird, als von der SSD. Selbst die aktuellen PCI-E-SSDs vom Schlage einer Intel 750 bringen nur dann etwas, wenn größere Datenmengen kopiert werden müssen. Und selbst wenn: Angenommen, SATA-SSDs hätten die Wartezeit im Vergleich zu Festplatten gedrittelt. Kommt nun eine SSD, die in allen Bereichen doppelt so schnell ist und keiner Limitierung unterliegt (in der Praxis nie der Fall), beträgt die Verbesserung absolut bestenfalls nur noch einem Viertel von dem, was die SATA-SSD brachte. Unterschiede von Sekunden kann man vielleicht noch ohne Messgerät wahrnehmen. Ersparnisse von Zehntel- und Hunderstelsekunden dagegen nicht mehr. Und das ist das Problem moderner SSDs im Heimbereich.
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