Apple Music: Studie mit düsterer Prognose, Apple widerspricht aber

Der Streaming-Dienst des kalifornischen Konzerns ist mit großer Spannung an der Start gegangen, es geht natürlich darum, dem bisherigen Platzhirsch Spotify möglichst viele Kunden wegzunehmen. Apple hat auch schon eine offizielle Zahl genannt, ... mehr... Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Bildquelle: Apple Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Apple, musikstreaming, Apple Music, WWDC 2015 Apple

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Dann verdienen die Stars ja weiterhin nichts, wenn großteil nicht bereit ist zu zahlen :)
So ein Pech aber auch für Taylor Swift und Co, die dann weiterhin weniger verdienen statt die Musik durch kostenlose Funktionalität anzubieten. Auch wenn hier nur Cent-Beträge pro gehörten Song eingenommen wird, aber auch das läppert sich.
 
@Blue7: Und du hast irgendwoher belegbare Quellen, dass sie bei kostenlosen Angeboten mehr verdienen würden? Oder sind das nur blinde Vermutungen deinerseits in der Hoffnung, kostenlos jede Musik hören zu können? Ich verstehe nicht, warum jeder immer alles kostenlos haben möchte. Werbung finanziert auf der Welt nunmal nicht alles, irgendwo muss auch mal Geld ausgegeben werden.
 
@ger_brian: Sehe ich auch so. Und 10? monatlich finde ich durchaus in Ordnung. Nutze Apple Music jetzt seit knapp 2 Monanten und werde das Abo - trotz vorsorglich sofort durchgeführter Deaktivierung der automatischen Verlängerung - wohl verlängern. Ist halt echt klasse, um Musik zu entdecken und die Siri-Integration ermöglicht sehr gut, einfach zu sagen, was man hören möchte und es wird gespielt. Diesen Radiosender nutze ich allerdings nie und kann dem auch nichts abgewinnen.
Wir werden sehen, ob Apple Music läuft oder nicht. Ich bin gespannt darauf, was passiert, wenn die Anwendungen für andere Betriebssysteme da sind, insbesondere für Android.
 
@ger_brian: Brauchst du dafür eine Quelle? Wenn ein Nutzer nicht zahlt, also den Dienst nicht nutzt, kommt kein Geld rein. Würde der Dienst aber Kostenlos sein, also sich durch Werbung finanzieren, dann würde auch durch den nicht zahlenden Nutzer Geld eingenommen werden. dazu braucht es keine Studie. Das ist einfach logisches Denken.
 
@picasso22: So einfach funktioniert das nicht. Die Dienstbetreiber bezahlen pro gehörtem Musikstück Gebühren an die Rechteinhaber. Demzufolge müsste in deinem Modell mit Werbung mindestens so viel eingenommen werden, wie durch Lizenzgebühren + Serverhosting + Traffic etc. verbraucht werden. Ich bezweifle, dass dies machbar ist. Falls das nicht machbar ist, würden die zahlenden User das nur Querfinanzieren.
 
@picasso22: ja, Spotify macht es ja vor. Die verdienen sich dumm und dämlich und weil es denen langsam unheimlich wird, Milliardäre zu werden, wollen sie das werbefinanzierte Kostenlosabo beschneiden.
 
@Yepyep: Guck dir die Geschäftszahlen von denen an, da ist nichts mit Gewinn
 
@Yepyep: Das hab ich nie behauptet. Im Falle von Spotify ist aber nunmal ein nicht zahlender Kunde dennoch ein Kunde der Geld bringt. Ist der Kunde weg kommt auch kein Geld mehr. Ist einfach so, da könnt ihr noch so sehr dagegen argumentieren das da kaum was reinkommt. Genau so einfach ist es nunmal auch wenn ger_brian das nicht sehen will. Ob da genug bei rumkommt steht auf einem ganz anderen Blatt. Und interessiert mich ehrlichgesagt überhaupt nicht. Ich nutze weder Spotify noch sonst einen Streamingdienst für Musik.
 
@picasso22: nein, sie machen eben Verlust. Zum Nutzer gewinnen eine feine Sache aber nun macht der Contentanbieter langsam Druck, da wird es nicht bei der nervigen Werbung aller paar Lieder bleiben.
Aber genaueres wird man erst in ein paar Monaten wissen. Bis dahin wird man auch bei Spotify genaueres wissen und dann geht der Tanz von vorne los.
 
@flatsch: und ich habe echt gedacht die sind schon alle Multimilliardäre...., so kann man sich irren.
 
@ger_brian: Werbung? Nein bloß nicht. Das ist doch die Brut des Teufels. Das hat selbstverständlich kostenlos & werbefrei zu sein. Die 'Künstler' verdienen doch über die Konzerte genug!

Also nicht, dass ich zu einem Konzert gehen würde. Aber andere gehen ja. Mir ist das viel zu teuer. Die Auftritte kann ich mir danach auch bei Youtube ansehen. Nur mit Adblock versteht sich.

Außerdem, wer will diesen Mainstream-Mist schon hören?

Wer Ironie findet, darf sie behalten.
 
@ger_brian: Wer sagt, dass ich nur kostenlose Angebote nutze. Ich kaufe auch diverse Songs die ich wirklich klasse finde bei Amazon. Aber auch hier ist es doch so. Song/MP3 kostet 99ct, davon gehen garantiert 60% erstmal an Plattenfirma. also bleiben gut 39ct für Künstler übrig. Das hat er einmalig eingenommen. Spekulativ würde ich sagen pro aufgerufenen Song im kostenlosen Angebot bekommt der Künstler 0,1ct. Heißt höre ich 401x den Song bei Spotfiy an hat der Künstler darf dem kostenlosen Spotfiy Angebot schon mehr durch mich verdient als durch den einmaligen Kauf des Songs. Und ja ich höre gerne mal Songs aus älteren Jahren immer wieder mal an. Also ist der Abruf des Songs auch Jahre später noch vorhanden.
So zurück zum 9,99€ Abo. Was bekommt hier von den 10€ der Künstler wirklich ab? Meines Wissens streicht auch hier die Plattenfirma mit einer sehr hohen Prozentzahl erstmal die Kohle ein. Heißt ich zahle 10€ und 5€ davon kassiert erstmal die Plattenfirma zusätzlich ohne das der Künstler was sieht. Von den restlichen 5€ geht auch ein Anteil an Kuchenstück 1, den Domainhoster, an Spotfiy usw. Die Spanne in Cent was wirklich der Künstler zwischen Free und Pay-Angebot geht tippe ich wird auch hier nicht allzugroß sein. Das große Geld geht am Künstler wieder vorbei.
 
@Blue7: Das ist ja schön und gut wie du das mit imaginären Zahlen vorrechnest, Fakt ist aber das Spotify trotz immens vieler User Verlust macht und insbesondere die User des werbefinanzierten Angebots hieran Schuld sind. Durch die Einnahmen der Werbung kann kein Anbieter kostendeckend arbeiten. Deshalb ist deine Argumentation, dass sie mit einem kostenlosen User mehr verdienen als mit keinem User falsch.
 
@ger_brian: ich habe von den Künstlern gesprochen, nicht von Spotify selber.
 
Wie Umfragen und Studien eben so sind: Es kommt das raus, was der Auftraggeber hören will. Insoweit: Überflüssig und reine Spekulation.
 
Ich habe auch ein 3-Monats-Test-Abo und nutze es praktisch nicht. Gründe: Android-Smartphone mit Spotify Premium: Apple Music läuft (noch) nicht auf Android. Musik am Mac oder Ipad höre ich nicht. Unterstützung von Apple Music für meinem Linn-DS und Bluesound-Player nicht gegeben (bei Sonos wohl auch nicht). Von daher ist dieses Angebot für mich bis jetzt chancenlos.
 
Ich will ja nichts sagen, aber wenn der Autor seinen eigenen Artikel nicht versteht, ist das zumindest bedenklich:
"Die bereits erwähnten 61 Prozent "Auto-Verlängerungs-Deaktivierer" stehen übrigens im Widerspruch mit einer anderen Zahl von MusicWatch: Denn 64 Prozent gaben an, dass sie "extrem" oder "sehr wahrscheinlich" ihr Abo nach der Testphase verlängern werden."

48% Nutzen den Dienst bereits in der Testphase nicht mehr. Von diesen 48% haben 61% das automatische verlängern deaktiviert.
Von den 52%, die den Dienst immer noch nutzen, geben 64% an, dass sie ihr Abo sehr wahrscheinlich verlängern werden.
Klingt das nicht etwas logischer?
 
@gutenmorgen1: Man kann ja auch das *automatische* Verlängern deaktivieren (um Kostenfallen zu vermeiden) und trotzdem vorhaben den Dienst weiter zu nutzen. Wobei ich auch nicht im einzelnen verstehe was die Zahlen genau zu bedeuten haben, recht verschwurbelt alles.
 
@gutenmorgen1: Bedenklich? Ich halte mich nur an die Quelle, während du interpretierst.
"Nearly two-thirds (64 percent) of current users said that they were extremely or very likely to pay to subscribe to Apple Music after their free trials end. On the other hand, 61 percent reported that they had already turned off the auto-renewal option in their iTunes account settings."
 
@witek: dann eben anders: von den 52% die den Dienst noch nutzen, sind 64% sehr warscheinlich bereit, dafür zu zahlen, wobei von den 52%, 61% die Automatische Verlängerung deaktiviert haben (was ja keinen Einfluss auf die 64% hat).
 
@witek: na ja ... die Formulierung ist aber wirklich ziemlich 'unglücklich'. Diejenigen Leute, die die automatische Verlängerung deaktivieren stehen im Widerspruch zu gar nichts. Das sind einfach nur Personen, die erstmal testen und sichergehen, dass sie nicht aus Versehen zahlen, wenn die Testphase vorbei sind. Ob die dann dabeibleiben oder nicht, ist doch völlig wurscht. Das eine hat mit dem anderen nicht wirklich etwas zu tun.
 
Habe es kurz ausprobiert, aber ich kann mich einfach nicht mit der Oberflächen anfreunden... dieser Trend zum weißen hin ist nicht mein ding. Da gefällt mir die Oberfläche von Spotify einfach besser!!
 
Solche Dienste (egal ob Musik oder Video) haben doch nur das im Angebot, was der Markt hergibt. Und unterscheiden sich somit im Content nur minimal. Also müssen sie in anderen Gebieten überzeugen. Z.B. in der Bedienung und besonders Geräteunterstützung!
Ist Apple hier wirklich besser als z.B. Spotify?
 
Ich frage mich immer, wer im aufs Jahr aufgerechnet 120Euro für CDs ausgibt? Das habe ich selbst zu meinen Musik intensivsten Zeiten nicht geschaft. Bei Streaming is das aber angeblich ein Super Angebot!?
 
@merovinger: Also erstens: Welcher Urzeit Mensch kauft den heut zu Tage noch CD's? :D Man gibt eher 120? für downloads aus ^^

Zweitens: Naja ich habe mir schon jeden Monat ein Album für durchschnittlich 15? gekauft. Da komme ich bei spotify billiger weg. Außerdem kann man einfach mal spontan ein lied suchen das man gerade mag ohne es dann direkt kaufen zu müssen. Auch das würde aufs Jahr hochgerechnet teuer werden ^^
 
@Cheeses: "CDs" waren nur sinnbildlich gemeint. Wenn ich so viel Geld wie du in Musik investieren würde, dann hätte ich auch ein Spotify abo.

Mal abgeshen davon, selbst wenn ich von allen Bands die ich gut finde, eine "Cd" Kaufen würde, käme ich im jahr nicht annähernd über 70-80 Euro. Mag mich irren, aber mit deinem extremen Konsum bist du denke ich eher die Ausnhame. ...btw. welcher lurch verteilt hier Minus ^^
 
Wenn denn mal die App für Android kommt, sodass ich das dann bequem auf dem ipad und meinem Note Edge nutzen kann, bin ich auch bereit zu zahlen. Vorher nicht.
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