Vielversprechende Cloudspeicher-Alternative Wuala schaltet sich ab

Der Online-Speicherdienst Wuala startete vor einigen Jahren recht vielversprechend. Der von einem kleinen Schweizer Startup aufgebaute Service sollte sogar die Grundlage für eine Modernisierung des Speicher-Spezialisten LaCie bilden. mehr... Cloud, Wolke, Gewitter Bildquelle: cjohnson7 (CC BY 2.0) Cloud, Wolke, Gewitter Cloud, Wolke, Gewitter cjohnson7 (CC BY 2.0)

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"Integriert war auch P2P-Technik, die dafür sorgte, dass die Informationen nicht nur im zentralen Datenzentrum, sondern auch redundant auf den Rechnern der teilnehmenden Nutzer gespeichert wurden. " ... bin ich der Einzige, dem das sauer aufstößt?
 
@iPeople: Wenn die Verschlüsselung auf deinen PC durchgeführt wird ist das eigentlich kein Problem.
Das Problem was du bei einer symmetrischen Verschlüsselung hast, ist das JEDER Schlüssel ein Ergebnis liefert, jedoch nur der richtige Schlüssel führt zu den richtigen Daten.

Hierzu müsstest du schon diverse Informationen über die Datei haben, ansonsten hast du gar keinen Ansatzpunkt um die richtigen Daten zu erkennen.
 
@iPeople: Das war ja gerade der Vorteil bei Wuala. Dadurch hat man auch mehr Speicher bekommen.
 
@iPeople: soweit ich weiß, wurden auch immer nur Dateifragmente und nicht die gesamten Dateien auf den Rechnern der teilnehmenden Nutzer gespeichert. Daher war mir das nicht sauer aufgestoßen.
 
@iPeople: wie hier schon erwähnt wurde, wurden nur Teile der Daten auf der Festplatte gelagert, die dazu noch verschlüsselt waren. Im Kern hatte der einzelne User also nur Datenmüll auf seiner Platte. Selbst wenn er hätte die Verschlüsselung knacken können, hätte er die Fragmente weder zusammen setzen können noch hätte er sich überhaupt sicher sein können, alle Fragmente der Datei zu besitzen (was recht unwahrscheinlich gewesen wäre). Im Gegenzug für den verschwendeten Speicher entschädigte Wuala teilnehmende Nutzer (das war freiwillig) halt mit Speicherplatz. Allerdings wurde dieses "Speicher tauschen"-System bereits 2014 abgeschalten und mit ihm auch sämtliche P2P-Funktionen. Am Ende war Wuala nichts weiter als ein ganz normaler Cloudspeicher mit recht träger Java-Clientsoftware und einem nicht konkurrenzfähigem Preismodel. Der jetzige "Untergang" zeichnete sich somit schon vor fast 2 Jahren ab.
 
@NewRaven: Also ich fand das Preismodell bei Wuala schon ziemlich genial: einmal im Jahr einen USB-Stick von LaCie kaufen, die zwar recht hochpreisig aber qualitativ sehr gut sind und dafür kostenlos den entsprechenden Speicherplatz für ein Jahr auf Wuala bekommen.

Sehr schade!

(wobei ich Dir bei Deiner Kritik an der recht trägen Java-Clientsoftware Recht gebe)
 
Die Werbung im Artikel für "Streem" ist allerdings angesichts des Artikelthemas ein (schlechter) Scherz. Ich zitiere mal von der Streem-Seite:
"STREEM HAS BEEN ACQUIRED BY BOX!

Today we're excited to announce that Streem has been acquired by Box! We're thrilled to team up with Box and integrate our technology with theirs..." ;-)
 
wuala hatte leider immer eine lausige benutzerführung und war alles andere als einsteigerfreundlich.
 
War wohl so "Vielversprechend", dass Nutzer mit ein wenig Grips verstanden haben das hier
nur viel heisse Luft versprochen wurde - oder wie muss ich den Titel verstehen!?
 
Kennt jemand eine gute WUALA ALternative?
Leider kommen für mich SecureSafe und Tresorit nicht in Frage, da beide Clients zusätzliche SyncOrdner auf dem PC anlegen, wo meine gesicherten Daten wie ich finde unnötigerweise nocheinmal abgelegt werden. Das hat WUALA nicht gemacht sondern die gesicherten Daten in einem Netzlaufwerk angezeigt.
Teste gerade Cubby. Der Client scheint keine Syncordner anzulegen.
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