BitTorrent lässt sich für heftige DDoS-Attacken missbrauchen

Das Filesharing-Protokoll BitTorrent ist fehlerhaft. Eine Schwachstelle kann missbraucht werden, um Distributed-Denial-of-Service (DDoS)-Attacken auf Netzwerke zu fahren, ohne ein besonders großes Risiko eingehen zu müssen. ... mehr... Internet, Netzwerk, Grafik, OPTE Projekt Bildquelle: OPTE Internet, Netzwerk, Grafik, OPTE  Projekt Internet, Netzwerk, Grafik, OPTE Projekt OPTE

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Obwohl ich selbst kein Torrent verwende, finde ich es schön, dass sich das Protokoll so lange halten konnte und immer noch rege verwendet wird. Viele gute Dinge und Gepflogenheiten aus den frühen Jahren des Netzes um die Jahrtausendwende herum bis hin zu ungefähr 2006 gerieten leider in Vergessenheit.
Ob da heutige Netz und die Netzgemeinde besser oder schlechter sind als früher, soll jeder für sich selbst beurteilen. Jedenfalls bleibt zu hoffen, dass das Protokoll gefixxt werden kann, damit Torrent dem Netz noch lange erhalten bleibt.
 
Ein Faktor von 120 ist schon viel, es gibt aber schlimmeres. DNS zum Beispiel erlaubt eine Multiplikation von 179 und NTP sogar 557... Das grössere Problem wird sein, dass es sehr viel mehr "TorrentServer" als NTP oder DNS Server im Internet gibt. Die Lösung für diese Lücke müsste immer noch von den Providern kommen. Wenn alle RFC 2267 einhalten, dann wären gefakte Source IP Adressen gar nicht möglich.
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