Betreiber von Fake-Online-Shops kassierten hunderte Besteller ab

Betrüger haben mit gefälschten Online-Shops eine ganze Reihe von Nutzern um Geld gebracht. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Tätern nun auf die Schliche kommen. Im Zuge dessen wurden zwei 25-jährige Berliner verhaftet, die inzwischen auch ... mehr... Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Bildquelle: Polizei Einstellung Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei, Aufschrift, Ordnungshüter Polizei Einstellung

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Ich würde nie in einem Shop bestellen, der nicht zumindest etwas bekannt ist, Bewertungen hat, Trusted Shops Zertifikat oder sonstwas.
Die Frage ist, wie kamen die Leute auf die Shops? Waren die so gut bei Google gelistet? Kann ja auch nicht sein. Werbung für den Shop durch Spam-Mails?
Und um welche Ware geht es denn? Nagelneues iPhone 6 für 200 €? Wer auf sowas reinfällt, dem ist auch nicht mehr zu helfen.
 
@CrazyWolf: Zertifikate kann sich jeder hinpappen und gute Bewertungen sind schnell geschrieben.
Der Normalsterbliche schaut ob es ein Zertifikat gibt ( wenn überhaupt und ob er die verschiedenen Zertifikate kennt...) und prüft doch nicht nach ob der jeweilige Shop es überhaupt benutzen darf. Dann noch eine kleine Suche nach Bewertungen in einer Suchmaschine und schon wird gekauft.

Klar kann man jetzt sagen, selbst Schuld, nur dürfte es dann nie mehr neue Shops geben. Man kann auch sagen wer bei Schnäpchen zuschlägt ist selbst Schuld, ist aber wohl für die meisten Internetshopper keine Alternative.
 
@CrazyWolf: Ja, doch, vorstellen kann ich mir das schon. Gut die meisten sind äußerst mies gemacht und im Moment gibt es da eher eine Kredit/Finanzierungs-spam Welle, aber ein paar gefakte Facebook Profile die echt aussehen und einen Shop liken und es dann noch schaffen mit dieser Shop-Facebook Seite in irgendeine Facebook Gruppe kommen wo die Mitglieder denken man wäre ist unter "Freunden" Auch z.B. in eine nicht-öffentliche Gruppe schafft man es ja relativ einfach reinzukommen, da die Admins der Gruppe i.d.R. Neuaufnahmen nicht weiter kontrollieren.
Vielleicht dann noch unter der Shop Werbung, mit einem anderen Account, kommentieren "Tolls ware, schnelle Lieferung, bin begeistert", dass war es dann.
(Nein, bitte kein gebashe bezüglich Facebook, wenn G+ mehr benutzen würden, würde es da sowas auch geben. ;) )
 
Was soll man mir solchen Leuten machen?
2 Jahre Knast und dann die Leute dann den Rest ihres Lebens mit Harz 4 belohnen, da sie den
angerichteten Schaden nicht zurückzahlen wollen oder können?
Hier kann man sich wirklich mal ein Beispiel am so hochgelobten und demokratischen
Amerika nehmen. Zwangsarbeit mit einem theoretischen Stundenlohn von z.B. 10 Euro.
Davon können dann 7 Euro zum Abzahlen des Schadens eingesetzt werden, der Rest wir für Unterkunft und Verpflegung fällig. Da die Burschen 25 sind haben sie dann noch über 40 Jahre Zeit.
Das ist gerecht. Die Geschädigten mussten ja auch für ihr Geld arbeiten.
Dieser Vorschlag ist natürlich wieder Menschenunwürdig. Klar .............
 
@Trabant: Du vergisst die schlimme Kindheit, der Vater hat jeden Abend ein Glas Bier getrunken usw...Da wird nicht viel passieren, die bekommen bei den ''Wischiwaschi Gutmenschen 68'er Richter'' ein paar Monate Bewährung und das war es.
 
@Trabant: Denke ich mir auch immer. Eine Bekannte wurde auch bei Ebay betrogen. Anzeige gemacht und die Täter wurden auch gefunden.. Aber Geld hat sie nie gesehen, weil man vom Täter ja nichts holen kann..

Und die Polizei hat ihr auch noch geraten das eine private Anzeige wegen des Geldes eigentlich sinnlos ist.

Also hier würde ich mir das auch wünschen, dass hier die Betroffenen durch eine Stelle entschädigt werden und die Täter dann wie du schreibst durch Zwangsmaßnahmen den Schaden reinarbeiten müssen...

Aber so werden gerade in Deutschland immer die Täter gewinnen..
Ziehen dutzende Menschen ab, verstecken das Geld und nach ein paar Monaten ist alles vergessen...
Nur die betrogenen haben immer noch den Schaden.
 
@andi1983: Dann hätte sie die Klage durchziehen sollen, 31 Jahre ist eine verdammt lange Zeit und es macht Spass ab und an den Gerichtsvollzieher vorbei zu schicken. Beim 3. Mal hatte ich mein Geld von einem der 2 Diebe, er musste dann doch mal arbeiten gehen.
Sry, nur weil der Gegner zur Zeit kein Geld hat bedeutet es eben nicht, dass er nie Geld haben wird.
 
Unbekannter Shop und dann Vorkasse? Am besten noch per Überweisung? Und ohne SSL-Verbindung?

Nenenene. Da ist man wirklich irgendwann selber schuld. Dann lieber per Nachnahme und den extra Euro bezahlt, wenn man schon alle anderen So-Krieg-ich-im-Zweifel-mein-Geld-wieder--Optionen meidet und/oder diese erst gar nicht verfügbar sind.

Das legitimiert Betrüger natürlich in keinster Weise. Aber man muß es ihnen ja nicht noch zusätzlich einfach machen.
 
@RalphS: welchen vorteil siehst du in der nachnahme? da bezahlst du auch erst und bekommst dann das paket. wenn da nur gerümpel drin ist, juckt das den zusteller auch nicht.
und das geld bekommt der unredliche verkäufer auch.
 
@Crazylena: Du bist befugt, in Beisein des Zustellers da reinzuschaun ob alles okay ist und ist es das nicht, verweigerst Du halt die Annahme.

Ganz zu schweigen davon, daß Du den Betrüger nötigst, das fragliche Gerümpel erstmal zu greifen und zu verschicken. Das müßte er sonst nicht.

--- So oder so ist das natürlich auch kein Allheilmittel. Aber, wie gesagt, wenn man schon der Meinung ist in sonst einem Onlineshop-von-dem-noch-nie-wer-nix-gehört-hat was einkaufen zu müssen... dann muß man halt zumindest bei ersten Mal ein bissel Vorsicht walten lassen und nicht blauäugig > 1000 Euronen überweisen.
 
@RalphS: Dem muss ich dir widersprechen. Der Paketzusteller oder Paketshop darf dir das Paket erst nach Bezahlung der auf dem Nachnahmebeleg geforderten Summe und Leistung der Empfangsunterschrift auf dem MobiDa Gerät bzw. Ersatzzustellachweis aushändigen.

Ein vorheriges Aushändigen und gar öffnen des Paketes durch den Kunden oder Zustellers / Paketshopmitarbeiters ist nicht gestattet und kostet dem Mitarbeiter eine Abmahnung oder gar den Job bzw. die Aberkennung als Paketshop. Ausserdem macht dieser sich gegenüber dem Versender / Paketdienst Regresspflichtig. Zumal wenn du die Annahme / Bezahlung und Unterschrift Verweigerst und der Mitarbeiter ein geöffnetes als nicht Zugestellt gebuchtes Paket retournieren muss.

Quelle: Leiternder Mitarbeiter im Paketzentrum
 
@Crazylena: Mh, okay, glaub ich Dir einfach mal. :)

- Aber der ursprüngliche Punkt bleibt bestehen. Zahlst Du einfach per Vorkasse und bist nicht anderweitig abgesichert, hat der "Anbieter" (hier mal möglichst weit gefaßt) die Möglichkeit, Geld und Ware zu behalten. Zahlst Du aber per Nachnahme, muß er zumindest *irgendwas* schicken. Auch wenn das natürlich "Gerümpel" sein kann... aber, fragliches Gerümpel muß besorgt und verschickt werden - was aufwendig ist --- und außerdem hast Du dann was in der Hand (nämlich die Bestellung auf der einen und die Lieferung auf der anderen Seite und damit kannst Du Dich dann schon an den einen oder anderen Anwalt wenden.

Ansonsten hättest Du aber gar nichts in der Hand. Nur das Geld wär halt weg.
 
Da kann ich nur eins sagen wer so dumm ist, ist selber schuld.
 
Wer als Erstbesteller bei einem Shop blind und auf Vorkasse (Überweisung) bestellt, ohne Infos über den Shop einzuholen (einfach mal googlen nach "Shopname" + "Probleme"), ist eh nicht zu helfen.
Dann stellt sich noch die Frage, auf welchem Weg man zu diesem Shop gekommen ist. Irgendeine flackernde Werbung? Schonmal verdächtig. Superniedrige Preise? Auch verdächtig.
Wer da keine Fragezeichen in den Augen kriegt, ist meiner Meinung nach schonmal wenig bemitleidenswert.
Aus Bewertungen kann man nicht viel ableiten, die sind oft gefakt, auch bei Amazon. Genausowenig aus irgendwelchen Siegeln. Aber wenn es Probleme mit einem Shop gibt, lässt sich garantiert irgendwo einer drüber aus. Und wenn gar nichts zu finden ist, ist das genauso verdächtig.
 
Vorkasse würde ich immer PayPal zahlen. Bei Betrug erhalte ich das Geld zurück. Normalen Überweisungen können das Geld nicht zurückgebucht werden.
 
Ich wundere mich auch... hatte selbst mal 2 Onlineshops versucht... einmal Schmuck und einmal Computer & Co.... waren beide über n halbes Jahr online... nicht einmal was verkauft...
Echt hart wenn man einfach unbekannt ist...
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