Bis zu 5.500 MB/s: Samsung bringt neue High-Speed-SSDs

Samsung setzt in Sachen SSDs mit aktuell vorgestellten neuen Produkten erneut Maßstäbe. Die neuen Speichersysteme sind darauf ausgelegt, hohe Durchsatzraten zu erreichen - und das schnellste Modell bringt es so nach Angaben des Herstellers auf satte ... mehr... Speicher, Flash, Ssd, Seagate Bildquelle: Seagate Speicher, Flash, Ssd, Seagate Speicher, Flash, Ssd, Seagate Seagate

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wie bekommt man ein RAID mit den Karten hin ? Geht das ?
 
@skrApy: Unter Windows ist ein Software-RAID über die Datenträgerverwaltung möglich. Würde ich mit SSDs aber nicht unter Windows 7 empfehlen, erst ab Windows 8 funktioniert das vernünftig
 
@Irgendware: Nicht, dass es vielleicht nicht geht, aber es wird eher unwahrscheinlich sein, dass diese Karten unter Windows 7 / 8 betrieben werden.
 
@skrApy: Da wäre möglicherweise erstmal dringend zu klären, ob und das sich nicht auf einer solchen / der Steckkarte selber, schon ein Raid Verbund befindet ?
Ich kann mir jedenfalls gut vorstellen, das das (schon) so ist, das es da sogar einen mehr als 2 fachen Raidverbund geben könnte, was von daher einem "zusammenschalten" (können) von 2 dieser Steckkarten schlicht ziemlich im Weg stehen könnte ? Gibt oder zumindest gab es ja schon vor / seit Jahren, solche Steckkarten, mit schon vorhandenem / eigenen RAID(controller) drauf.
Ganz davon abgesehen, wieso man das wohl hinkriegen möchte, ob es der Datenbus / das Mainboard überhaupt geregelt kriegt bzw. ob überhaupt (Mainboard bedingt) noch nennenswerte Geschwindigkeitssteigerungen erzielbar sind, per verbauen 2er solcher Karten .. ;-)
 
@skrApy: Dir ist schon klar, dass die o.g. SSDs mehrere tausend Euros kosten und in einem Format daherkommen, das in einen normalen Rechner gar nicht hineinpasst?
 
@Thunderbyte: Ja und? In Server läuft nunmal meistens ein RAID.
 
@Thunderbyte: Da es sich hier um Enterprise-Hardware handelt, gehe ich davon aus das es für den Firmenbereich ist, und in unseren Server laufen nun mal überall RAID's (Ausfallsicherheit etc.)
 
@skrApy: Vielleicht gibt es solche Karten als SLI :D
 
Schöne Sache, wäre da nicht die schlechte Software/Firmware von Samsung. Denen traue ich einfach nicht mehr genug, als das man sich dort eine SSD kaufen könnte.
 
@L_M_A_O: Wenn ich überlege in wie viele Rechner ich EVO und Pro Modelle verbaut habe und da hat nach Jahren bisher keiner irgendwelche Probs.
 
@JemandA: http://www.golem.de/news/samsung-ssd-firmware-fuer-840-evo-gegen-tempoverlust-kommt-mitte-oktober-1409-109434.html
http://www.computerbase.de/2015-02/fehlerhafte-firmware-fuer-ssd-850-pro-zurueckgezogen/
 
@L_M_A_O: na und? in der Praxis habe ich da zichfach andere Erfahrungen gemacht, und Fehler 1 war jetzt auch nicht so dramatisch. Aber mach ruhig nen Elefanten drauß und lass dich von der Presse aufstacheln.
 
@L_M_A_O: Ist ja wohl nicht das erste Mal überhaupt, dass Firmware Bugs hat. Da bleibt man halt dran, aktualisiert rechtzeitig und macht weiter wie bisher.
 
@L_M_A_O: Das ist wie Apple. Ein Fehler in allen Medien. Ich habe auch schon über 10 Samsung SSD`s (Selbst verbaut, oder Freunden empfohlen). Noch keinerlei Probleme. Schlussendlich kommt bald alles von Asien. Nur weil man eine Defekte Samsung hatte, heisst das nicht, dass die Konkurenz gleich besser sein sollte.
Ist doch bei jedem Elektrogerät heute so. Die Ausfallrate ist heute sehr hoch. Das heisst aber nicht, dass andere Hersteller eine tiefere Ausfallrate haben.
 
@JemandA: Firmwareupdate miern EVO 840 hat die Platte gekillt. Seit dem nie wieder Samsung. bin wieder zu Crucial. Da funzt immer alles.
 
@Chris Sedlmair: und bei uns laufen alle SSD's von Samsung ohne Probleme bei unseren Mitarbeitern, bis Dato noch nie ein Ausfall (850 EVO)
 
@Chris Sedlmair: Meine Fresse, mal eine Platte ausgefallen. Platte Tauschen, Backup was du hoffentlich hast wieder drauf und weiter gehts.
 
@JemandA: Wenn mal eine Platte ausfällt, ist das ne Kleinigkeit... das wäre auch kein Problem. Aber was mich so verärgert hat, ist, daß das Hauseigene Firmware-Upgrade-Tool von Samsung die Platte gekillt hatte. Außerdem fühlt sich die Crucial irgendwie besser an. Irgendwie hat die Samsung gelahmt.
 
@Chris Sedlmair: Ist doch logisch, das dieses Tool die Platte bei nem Fehler killt. Du scheinst keine Ahnung von FirmwareUpdates zu haben. Da wird der ganze Speicher erstmal geleert bevor was neues drauf kommt. Und wenn dabei nen Fehler passiert ist der Speicher leer und kann beim nächsten mal nicht mehr erkannt werden weil ja keine Software mehr drauf läuft die das steuern könnte... :(
 
@JemandA: Also wir haben die EVOs und Pros auch in unseren Laptops. Muss sagen die laufen so medium gut.. Nicht schlecht, aber auch nicht überzeugend.
 
Kapazität ist interssant, die Geschwindigkeit eher nicht.
Normale End-user können damit nichts anfangen und in Alltagsanwendungen wird kein Unterschied spürbar sein.

http://techreport.com/review/28032/a-fresh-look-at-storage-performance-with-pcie-ssds
 
@Aerith: Und genau das ist der Grund, warum die gar nicht für Normale End-User angeboten werden (außer die im letzte Absatz, vermute ich). Die sind für Datenzentren gedacht, wo sie durchaus einen Unterschied machen können bei bestimmten Anwendungen.
 
@pcfan: Nur ne Frage der Zeit bis eine leicht abgespeckte Version als "Uber High end" verhökert wird. Siehe Intel PCI-E SSDs.

Klar, für Datenzentren sind die Dinger gut und gedacht.
 
@Aerith:
Stimmt. Damit der 08/15 User was merkt muss die Latenzzeit noch niedriger werden. Vielleicht haben sie da ja auch was geschafft. Wenn ich mir den unterschied von SSD in 2010 zu heutigen ansehe, hat sich da die 4k Performance verdoppelt. Das merkt man auch deutlich.
 
@Freudian: Nicht wirklich. Es fehlen schlicht und ergreifend die Anwendungen die eine solche Brachial-Transferrate ausnutzen können. IdR hat man doch ganz andere Flaschenhälse in consumer Systemen.

Ein game wird zB mit sonem Teil nicht schneller laden, weil der limitierende Faktor nicht länger die Datenrate der SSD ist.
 
@Aerith: Ich sehe es eher andersrum. In den letzten Jahren hat nichts die spürbare Performance so stark beeinflusst wie die SSDs. Sei es Windows Start, oder Photoshop/Word/Premiere oder Browser mit vielen Tabs öffnen und auch die Ladezeit in Spielen profitiert stark.
 
@Skidrow: aber nicht aufgrund des Durchsatzes sondern aufgrund der Zugriffszeiten. Die sind von HDD auf SSD um Faktor 1000 geschrumpft....der Durchsatz hingegen nur um Faktor 3-5....
 
@Draco2007: Na gut, aber wann hatten wir den das letzte Mal eine Verbesserung um den Faktor 3-5 bei einer so wichtigen Komponente wie der Festplatte? Da finde ich 3-5 auch schon beachtlich.
 
@Skidrow: Ähm RAID?

3 Platten im RAID 0 mit einem guten Hardwarecontroller sind im Prinzip Faktor 3. Und mit 3 kleinen günstigen Platten bist du mit weniger Geld beim gleichen Datendurchsatz.
 
@Draco2007: Weniger Geld? Auch beim Stromverbrauch? Und Platz muss vorhanden sein. Und gegen Lärm sollte man auch nicht allzu empfindlich sein.
 
@Skidrow: Eine 256GB SSD kostet so um die 300€. Für 300€ wirst du wohl 3 HDDs finden, die zusammen 256GB haben? Alternativ hast du halt einfach eher ein vielfaches an Speicher.

Und ja Stromverbrauch ist höher und der Lärm ist auch lauter. Aber das war nicht die Frage. Die Frage war "Wann haben wir zuletzt eine Steigerung von Faktor 3-5 beim Datendurchsatz bekommen". Die Antwort ist, den hatten wir bereits durch die Erfindung von RAID.
 
@Draco2007: Na gut. Aber mein Beitrag bezog sich auch auf die Praxis im Consumerbereich. Nach deiner Prämisse sind alle Steigerungen bei 3D Grafik in Spielen kein wirkliche Steigerung, denn bei Pixar sind die schon viel viel weiter. Und Raid Systeme haben sich einfach nicht durchgesetzt im privaten Bereich.
 
@Skidrow: Das stimmt allerdings.
 
@Draco2007: Du wirst bei einem RAID-0 nie die Performance wie bei einer SSD haben. Außerdem ist die Ausfallwahrscheinlichkeit um das 3fache höher. Vom Lärmpegel und Stromverbrauch mal gar nicht zu reden.
 
@dodnet: Und wieso werde ich nie die Performance einer SSD haben?

Genau, weil die Zugriffszeit einer HDD um den Faktor 1000 höher ist. Den Durchsatz bekomme ich mit RAID 0 spielend hin, die Zugriffszeit aber nicht.

Und genau das war meine Aussage, weil man jedesmal wenn man über SSDs ließt die Leute sagen "Boa ich spüre voll den erhöhten Durchsatz", was einfach nicht korrekt ist. Windows und viele Programme müssen viele hundert oder gar tausend Dateien laden, die nicht größer sind als die minimalgröße der Partition....und dabei ist die Zugriffszeit viel entscheidender als der Durchsatz. Und das ist es was die Leute wirklich spüren.
 
@Skidrow: Richtig. Aber wenn du von SSD zu SSD wechselst wirst du keinen Unterschied messen können. Einfach mal den von mir gelinkten TR Artikel lesen.
 
Unsinn. Starte mal Photoshop oder andere mächtige Programme wie Videobearbeitung. Selbst bvei sowas simplen wie nem Virenscan merkt man es enorm.
Also echt... muss man euch immer Benchmarks liefern? Dann haut ihr ja eh immer schweigend ab... Also machs selbst. Google ist dein Freund.
 
@Freudian: und der blaue Pfeil ist dein Freund. ;)
Beim Rest stimme ich dir aber absolut zu, SSDs sorgen selbst in Enduser-PCs für einen ordentlichen Geschwindigkeitsschub und sind nicht mehr wegzudenken.
 
@Freudian: Genau so ist es. Man starte ein beliebiges Programm und es geht schlicht schneller. Man denkt das würde keinen Unterschied machen, aber wenn Photoshop bspw. nach einer halben Sekunde aufpoppt und den 5 GB-Scan innerhalb von einer Sekunde offen hat, dann ist das ein enormer Vorteil für den Endnutzer. Auch wenn man nach dem ersten Sprung von Platte zu SSD denkt, das wäre nicht mehr so: Der permanente Speicher ist immer noch, auch mit SSDs, ein Flaschenhals im System. Nicht bei allen Anwendungen, aber immer noch bei vielen.
 
@nablaquabla: Photoshop zusammen mit einem 5GB großen Scan ist weder ein normales noch ein beliebiges Programm, sondern fällt unter eine hochprofessionelle Anwendung und wenn diese Tätigkeit häufig vorkommt, dann ist auch eine schweineteure SSD mit 5500 MB/s Teil der Arbeitskosten.

Aber der NORMALE User hat solche Use-Cases einfach NIEMALS. Der will sein Mailprogramm starten, im Web surfen und was er sonst noch macht. Und der spürbare Geschwindigkeitsvorteil bei diesen Use-Cases kommt NICHT durch den Datendurchsatz, sondern durch die massiv beschleunigte Zugriffszeit bei einer SSD. Random Access ist einfach um den Faktor 1000 schneller als bei einer HDD. Wenn nun der Firefox beim Start auf 100 Files zugreifen muss, die zusammen kein MB auf die Waage bringen, ist eine SSD immer spürbar schneller als ein RAID-Verbund von HDDs die zusammen die gleiche Durchsatzrate hinbekommen.
 
@Draco2007: Das war auch bloß ein Extrembeispiel. Ich gebe dir allerdings recht, dass der tatsächliche Standard-Nutzer davon vermutlich nicht profitieren wird. Aber der profitiert sowieso kaum von irgendwas was in den letzten 5 Jahren so Hardware-technisch umgesetzt wurde. 95% der Sachen, die ein gewöhnlicher Nutzer so am PC erledigt sind wahnsinnig anspruchslos für moderne Hardware. Aber das soll ja nicht das Maß der Dinge sein. Es gibt viele Leute die mit Spiegelreflexkameras photographieren und ihren PC zum Organisieren und Bearbeiten nutzen. Das erfordert nicht zwingend gleich Photoshop und ich würde das durchaus noch als typisches (Laien-)Anwenderszenario bezeichnen (zumal mittlerweile selbst Kompaktkameras mit ihren unzähligen Megapixeln identische Ansprüche an einen Computer stellen). Die Bilder schnell zu laden, Vorschauen zu erstellen, das alles staut sich im Flaschenhals permanenter Speicher. Auch zB. eine Musik- oder Filmbibliothek durchzuscannen ist letztendlich begrenzt durch die Geschwindigkeit des Speichers. Ich bin selber vor kurzem auf eine etwas schnellere (ca. Faktor 2) SSD umgestiegen und war sehr überrascht was für einen enormen Unterschied das noch gemacht hat.
 
@nablaquabla: Grade beim Scannen von Musik- bzw Filmbibliotheken spürst du eher die Zugriffszeit, weil die Tools ja nicht die ganze Datei lesen, sondern nur den Header mit den Metainformationen. Also heißt es immer ~10KB lesen, seek, 10KB lesen, seek....

Und der random seek dauert bei einer HDD 8ms als Faustregel. Eine gute SSD schafft da aber eher so 0.008ms...
Bei einigen hundert oder tausend Files fällt das halt extrem ins Gewicht. Die zusammengenommenen 100MB Metadaten eher weniger.

Als Beweis müsstest du "nur" ein RAID mit HDDs aufsetzen, die auf den gleichen Durchsatz kommen wie deine SSD und dann nochmal deine Musik-DB scannen lassen....

Wenn es nur der Durchsatz wäre, kämst du billiger mit einem RAID 0 oder 5 (2 bzw 3 HDDs) an die gleichen Werte...
 
@Draco2007: Spiel mal ein aktuelles Spiel, da sind Daten im GB-Bereich normal. Dort merkt man den Unterschied gewaltig.
 
@dodnet: Kommt drauf an. Also ja, die Datenmengen sind da üblicherweise hoch genug, dass auch der Durchsatz spürbar wird, aber es gibt durchaus auch Spiele, die die ganzen Assets in extrem viele kleine Dateien aufteilen.

Und da brauchst du wirklich beides Durchsatz und Zugriffszeit, also würdest du da mit einem RAID von HDDs nicht hinkommen. Bei Spielen, die nur riesige Assets haben, sollte auch ein RAID Verbund die Ladezeit massiv reduzieren. (Auf Kosten der Ausfallsicherheit, etc....nicht, dass du das nochmal bringst, ich weiß das ^^)
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