Verbraucherzentrale: Windows 10 macht PC zu 'privater Abhöranlage'

Konsumentenschützer haben ein neues Lieblingsthema, nämlich die Datenschutzeinstellungen von Windows 10: Heute hat die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz eine Mitteilung mit dem Titel "Windows 10 - Überwachung bis zum letzten Klick" veröffentlicht, ... mehr... Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Datenschutz, Microsoft Corporation, Privatsphäre, Einstellungen Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Datenschutz, Microsoft Corporation, Privatsphäre, Einstellungen Microsoft, Betriebssystem, Windows 10, Datenschutz, Microsoft Corporation, Privatsphäre, Einstellungen

Diese Nachricht vollständig anzeigen.

Jetzt einen Kommentar schreiben
 
Ist das gleiche wie bei den Updates die "aufgezwängt" werden. Bei Android und Co. ist das komplett richtig und nötig, bei Windows ist das die absolute Verteufelung. Ich finde das Argument mit der Transparenz völlig zutreffend.
 
@Odi waN: also wenn ich updates auf meinem android bekomme, kann ich vorher auswählen, ob es runterlädt und dann auch installiert. wenn ich will kann ich auch eine alte version installieren und die laufen lassen. verstehe dein argument hier also nicht ????
bzw hab ich bei mir die updates sogar komplett deaktiviert und mache das manuell, in dem ich sauber neu installiere. (neue rom neu rauf spielen)
 
@3PacSon: Dein "Wunder-Android", was vor Updates und Verbesserungen nur so überläuft?
 
@Unglaublich: hab ich das behaupdatet? ich wollte nur sagen, das eben nicht so ist, wie in dem comment über mir behauptet wird. schön das man für die wahrheit auch noch minus bekommt! :D
typisch... ruhig weiter her mit dem minus! jeder normale mensch sieht, das ich hier nur die wahrheit erzählt habe, ohne zu haten oder sonst was. das zeigt nur was für leute hier unterwegs sind, bzw wie einige ms fanboys unterwegs sind. sehr traurig
 
@3PacSon: Deine Wahrheit, deine. Die Betonung liegt auf "deine persönliche Meinung Wahrheit".
Was kommst du wieder mit deinem Fanboy Gelaber? Wer hätte gedacht das in einem Windows spezialisierten Blog keine Linux Fans sind?
 
@Unglaublich: was redet du von meiner persönlichen wahrheit??
wenn du dich nicht auskennst, wie so oft, ist das nicht mein problem. android hat keine automatisierten updates. man muss es bestätigen bevor ein system update herunter geladen wird.
selbes gilt für android apps aus dem playstore, insofern man diesen richtig konfiguriert hat. (das sind aber auch keine system updates, sondern app updates)

was hat das mit fanboy gelaber zu tun wenn ich die falsch aussage oben korrigiere. unfassbar wie du dich mal wieder selber, richtig dumm ins licht stellst.
 
@3PacSon: Ach lass ihn doch. Siehst du denn nicht dass er einfach nur auf Bash und Flame aus ist?
 
@3PacSon: und wenn Du es nicht willst, nervt es Dich solange mit Hinweisen, bis Du irgendwann aufgibst oder aus Versehen den Ok-Knopf drückt.
 
@3PacSon: "selbes gilt für android apps aus dem playstore, insofern man diesen richtig konfiguriert hat. (das sind aber auch keine system updates, sondern app updates)" über den playstore werden teile des OS mit updates versorgt .. sorry aber .. informier dich .. da komtm nicht nur die neue version von candycrush sondern auch android system framework und so zeug .. aussderdem .. ein mit updates gut versorgtes system ist sicherer ..
 
@footballpics.info: was greifst du mich hier an? sicher werden die play dienste auch über den store geupdatet. die sind aber kein teil des betriebsystemes, sondern von googles framework. also erkundige du dich mal besser bevor du andere angreifst. das gesamte google zeug kannst du raus nehmen und hast trotzdem ein funktionierendes betriebsysystem. lol
 
@3PacSon: ein funktionierendes betriebsysystem .. hmm .. ja kannst machen .. dann bekommst aber auch keine updates für das OS und musst jeder version neu flaschen .. weil das update für das OS über den playdienste kommen .. genauso wie auch andere dinge die am OS per playstore upgedatet werden .. und das wird noch zunehmen .. das OS ist ohne die Googledienste eigentlich nur a netterhaufen code .. ich weiss das ich habe da schon genug rumgebastelt aber ohne die Googledienste ist es nicht wirklich brauchbar .. egal .. du kannst es ja so verwenden und nur das updaten was du möchtest .. kannst auch bei windows usw. .. es wird imemr grönde geben warum leute updates nicht wollen und lieber auf virenschleudern durchs netz reiten .. tut mir leid ..
 
@3PacSon: Du vergisst, dass das den gemeinen Home-User schlicht überfordert. Und wenn ständig auf einschlägigen Seiten panisch vor Spionage des OS gewarnt wird, schalten die Home-User die automatischen Updates ab und haben alsbald kein OS mehr sondern eine Karstlandschaft.

Es ist schön für Dich, dass Du ganz heldenhaft ein komplett neues ROM auf Dein Handy spielst. Ich werde Dir ein Denkmal dafür bauen. Aber 95% all derer, die sich privat einen Computer kaufen, können eben noch damit umgehen, sind aber nicht in der Lage, zu entscheiden, ob man ein Update machen sollte oder nicht. Und die, die es unterscheiden können, haben eh die Pro-Version.

Angst machen mir dabei all die "Unwissenden", die durch das Upgrade auf Windows 8 zu einer Pro-Version kamen. Denn diese Leute haben nicht das Wissen, zu entscheiden, ob man ein Update machen soll, werden das automatische Update aber ausschalten, wenn sie an Orten wie diesen immer wieder lesen, dass die automatischen Updates doch Scheiße sind.

Wie wäre es also, wenn
a) Du nicht von Deinem Wissenlevel ausgehst sondern auf dem Level des DAU denkst und
b) kurz innehältst und einen Augenblick denkst, bevor Du schreibst.

Odi hat nämlich Recht. Ausgerechnet bei Windows sind automatische Updates Teufelszeug, bei Android und Co. verliert niemand ein Wort. Und das ist seltsam.
 
@Der Lord: ich hab kein problem mit den automatischen updates, solange treiber updates und optionale updates nicht mit inbegriffen sind und ich hab auch oben nicht geschrieben, das ich dagegen wäre. ich hab lediglich die falsch aussage hinsichtlich android korrigiert. es gibt keinen grund mich anzugreifen, aber danke!

was man davon hat optionale updates und treiber updates genau so bereit zustellen, wie security patches und co, sieht man derzeit in so gut wie allen foren. der neuste treiber ist nicht gleich der beste. bzw warum zumindest "erfahreren" usern nicht die möglichkeit geben, es richtig zu deaktiveren. (nein auch über gpedit.msc geht es nicht 100%)

manchmal kommt es eniem vor als hätte keiner am insider programm teilgenommen,
oder nur leute die alles blind fressen und ja und ahmen sagen, oder einfach alles von oberer spitze übergangen und überhört wurde.
btw das minus kommt nicht von mir.
 
@3PacSon: Ich glaube, so etwas wie optionale Updates gibt es nicht mehr. Die Treiberupdates kann man meines Wissens nach abschalten. Irgendwo wurde vor ein paar Tagen darüber berichtet.

Und nochmal: "Erfahrene" User haben zumeist die Pro. Und leider halten sich manchmal - oft genug - User für erfahren, die es doch nicht sind. Da müsste dann also eher eine Win10 Superpro her, die man nur mit bestandenem Führerschein kriegt. ;)

btw Das Plus kommt von mir, um das Minus bei mir aufzuwiegen. :D Nur damit Du weißt, was mir das Minus bedeutet.
 
@Der Lord: man kann sie abschalten, erhält sie aber trotzdem. ansonsten würden sich ja nicht so viele beschweren. habe übrigens das selbe problem mit einem via treiber, der trotz richtigen einstellungen und hide tool von ms, immer wieder installiert wird.
optionale gibt es ebenfalls, zb den logitech download manager, den kann ich aber zum glück mit dem hide tool deaktivieren. aber das ich überhaupt ein hide tool dafür brauche.
bitte hör doch auf die user so zu bevormunden. natürlich gibt es ne menge daus, aber deswegen muss der rest nicht leiden. wenn man es nicht mal richtig über gpsedit.msc einstellen kann... da kommt wohl kein dau so schnell hin.
 
@3PacSon: Meine persönlichen Erfahrungen zeige, dass die Bevormundung, die Du mir unterstellst, leider tatsächlich oft nötig ist. Und nicht einmal das reicht immer, denn die Leute mögen es, ihre Systeme im Zweifelsfall mit seltsamen Tools zu vermüllen und jetzt darfst Du raten, wer dann herausfinden soll, warum eine bestimmte Sache nicht funktioniert - egal, ob es an irgendwelchen tollen Tools liegt oder an sonstwas.

Glücklicherweise habe ich "meine Leute" so weit, dass sie die automatischen Updates ohnehin eingeschaltet haben. Den Zwang bei Windows 10 begrüße ich aus genau diesem Grunde trotzdem. Ich würde es sogar begrüßen, könnten bestimmte Leute die Benutzerkontensteuerung (obwohl vielleicht noch das Harmloseste) nicht mehr verändern, denn sie opfern gerne mal Sicherheit für nicht mehr aufpoppende Dialoge.

Aber vielleicht habe ich einen Alternativvorschlag (vorausgesetzt natürlich, er funktioniert wirklich und ist nicht wie offenbar die Treibergeschichte ein Placebo). Unter uns gesagt braucht der Heimanwender im Allgemeinen die zusätzlichen Funktionen der Pro-Version eher nicht. Wenn es einfach nur um die erweiterten Einstellmöglichkeiten geht - früher gab es von MS eine hübsche Sache namens Powertoys und in denselben eine noch hübschere Sache namens TweakUI, etwas, das man ERFAHRENEN Nutzern gerne an die Hand geben könnte.
 
@Der Lord: irgendwas sollten sie auf jeden fall machen. denn egal wie sehr sie damit im recht sind und ja ich finde ja auch, dass man sowas gewissen usern vorschreiben sollte... die user die sich nichts vorschreiben lassen wollen, wechseln dann eben nicht. das sind mehr als das ms sagen könnte, scheiß drauf. es muss einfach was passieren. wie ist mir egal, aber ich will meine treiber nicht auf erzwungen bekommen, wie viele andere auch.
 
@3PacSon: die Google dienste kann man JETZT abwählen? ich glaube nicht
 
@3PacSon: Die Nicht-Update-Politik de Android-Gerätehersteller als Pluspunkt verkaufen wollen... Egtl hättest Du für die Dreistigkeit schon ein Plus verdient. :D
 
@Odi waN: Ein Zwangupdate bei Android ist mir vollkommen neu.
 
@Odi waN: hab noch nie ein Update von Android aufgezwungen bekommen. Weder das Update bei ner neuen Versipon (von kitkat auf Lolipop) noch die versionsinternen Updates (sicherheit oder komfort updates) Ka was du da machst das du sowas aufgezwungen bekommst.

Einige Apps hauen dir ungefragt Updates drauf ja richtig aber auch das kann man per System einstellung abschalten und Updates generell deaktivieren für alles. *schulterzuck*
 
@Eagle02: Ich kann mir vorstellen, dass er unter anderem die auotmatischen Updates der Apps meinen kann. Denn da ist es so eingestellt, dass bei einer frischen Installation die Apps automatisch aktualisiert werden, wenn eine WLAN Verbindung existiert und wenn ich mich nicht ganz irre, dann wird das auch nicht mitgeteilt, dass eine Aktualisierung stattfand. Natürlich kann soetwas ausgeschaltet werden, aber welcher Otto Normal User würde das wissen oder hinterfragen?
Sonst stimmt das, Android Updates an sich werden nicht aufgezwängt.
Allgemein zu der News: Ich finde das ist absolute Panikmache, auch wenn bestimmte "Spionage"-Sachen nicht ausgeschaltet werden können, als wie wo in der Enterprise Edition, heißt das ja nicht, dass man da völlig ausspioniert wird. Google liest auch meine Mails, wenn ich etwas verfasse und da "kräht" jetzt keiner danach? Da wird das akzeptiert. Hier kann man wenigstens bestimmte Sachen ausstellen, bei anderen Firmen/Produkten ist das an vielen Stellen nicht. Meistens kann man dann das Produkt gar nicht nutzen. Deswegen finde ich sollte die VBZ eher darauf hinweisen, wie man die Sachen die man ausstellen kann, auch ausstellt. Als primär negativ über Windows 10 zu sprechen.
 
@Odi waN: Für den 0815 User ist das eine bereicherung. Ich kenne genügend Leute die praktisch nie Updates installieren...Es sollte aber trotzdem Fakultativ sein.
 
@Odi waN: Also 1. kann man das selbst bestimmen unter Android und 2. wieso soll das unter Android absolut okay sein und unter Windows nicht? Total Banane Argumentation.
 
Es ist echt amüsant, diese ganzen Artikel rund um das Spionage-System Windows 10 zu lesen *g* Wie schön man doch mit der Gießkanne Panik verbreiten kann, ohne sich mit dem Thema zu beschäftigen. Da spinnt sich die Verbraucherzentrale irgendwelche Szenarien zusammen, die sicherlich durch Datenauswertung möglich wären, ohne aber auch nur im Ansatz zu wissen, ob diese Szenarien tatsächlich umgesetzt werden.

Und die Krönung ist der letzte Abschnitt: "...die die Prinzipien 'Privacy by Design' und 'Privacy by Default' beachtet. Danach müssen Geräte und Dienste so gestaltet oder zumindest so voreingestellt sein, dass sie Daten ausschließlich für die Zwecke erheben und verwenden, die für die Nutzung erforderlich sind."

Exakt der letzte Satz ist in den Nutzungsbedingungen bzw. Datenschutzklauseln von MS enthalten. Die Daten werden im Rahmen der Dienste erhoben, da sie zur Nutzung der Dienste erforderlich sind. Hätten sie jetzt geschrieben, dass solche Datensammlungen standardmäßig ausgeschaltet und vom Anwender bewusst aktiviert werden müssen, hätten Sie ja noch einen validen Punkt gehabt, aber so ist das mal wieder ein Datenschützer mit übermäßigem Tatendrang, der gerne die Welt ein bisschen schwarz malt.

Edit: einer der sachlichsten und in meinen Augen besten Artikel zu diesem Thema ist der von n-tv: http://www.n-tv.de/technik/Hat-Windows-10-ein-Datenschutz-Problem-article15661606.html. Alles andere hat nur eines zum Ziel: die Auflage der eigenen Zeitschrift bzw. die Aufrufzahlen der eigenen Webseite zu erhöhen.
 
@HeadCrash: Fand den Artikel von n-tv auch gut.
 
@HeadCrash: @HeadCrash: Ich wäre mich nicht sicher, ob es grundsätzich eine gute Idee ist, bei Nutzungsbedingungen von der Unschuldsvermutung auszugehen. "Daten die für die Nutzung erforderlich sind" kann eben etwas sehr dehnbares sein. MS muss schliesslich die Nutzererfahrung verbessern und dafür können u.U. mehr Daten von Interesse sein.
MS ist kein Wohlfahrtsverein hat also in keinem Fall das Interesse des einzelnen Kunden im Sinn, sondern an erster Stelle das eigene Interesse an Gewinnmaximierung. Und das lässt sich mit Kundendaten und den daraus entstehenden Produkten wunderbar bewerkstelligen.

Was wird dabei aus MS? Letzten endes ein zweites Google und das kann ich für meinen Teil nicht gebrauchen.
 
@gutenmorgen1: Das muss sich schlimmstenfalls zeigen. MS hat bisher stets beteuert, dass sie keine Daten sammeln, um damit Geld zu machen. Personalisierte Werbung z.B. macht MS aber schon lange auch mit Bing, denn darauf basiert ja nun einmal Suchmaschinen-Werbung.

MS macht einen denkbar schlechten Job zu erklären, was genau mit den Daten gemacht wird und welche Daten tatsächlich nur auf dem lokalen Gerät erfasst werden bzw. welche in die Cloud wandern. Hier sollten sie meiner Meinung nach nachbessern. Auch ist das Opt-out vs. Opt-in eine sinnvolle Diskussion.

Ich habe nur etwas gegen den generellen Schuldvorwurf, dass hier Daten missbraucht werden, denn darauf laufen ja letztlich alle Artikel raus. Niemand stellt aber z.B. die Frage, wie Cortana z.B. an den Geburtstag eines Freundes erinnern soll, wenn sie die Kontakte nicht kennt. Oder wie sie signalisieren soll, dass es Zeit wird, zum nächsten Termin loszufahren, wenn sie den Kalender nicht lesen darf. Oder wie MS z.B. einen Dienst wie Microsoft Account anbieten soll, ohne persönliche Daten wie Email, Adresse oder - für den Store - auch Zahlungsdaten zu erfassen.

Die meisten Dinge sind absolut in Ordnung, solange sie nur im Rahmen des Dienstes genutzt werden, was MS stets beteuert. Kann man davon ausgehen? Ich sage ja, solange es keinen begründeten Verdacht oder echte Beweise dagegen gibt. Ansonsten - und ich habe das schon tausendmal geschrieben - darf ich auch meinem Kreditkartenanbieter oder meinem Mobilfunkanbieter nicht vertrauen. Denn die erfassen jede Menge Daten über mich, die automatisch analysiert werden.
 
@HeadCrash: lange keine so nüchterne und meiner Meinung nach richtige Sichtweise gelesen/gesehen! Danke dafür. Objektivität vermisse ich sehr oft bei den Themen Datenschutz und Daten sammeln... Aber das ist typisch Deutsch ;) gibt ja schon einen Begriff dafür :D "german-angst"
 
@HeadCrash: Volle Zustimmung. Diese Panikmache, die ja hierzulande beliebt zu sein scheint, nützt doch gar nichts. Das Problem sehe ich nicht so sehr darin, dass überhaupt Daten erfasst werden, sogar nur beschränkt in Opt-In vs Opt-Out, aber in den Datenschutzbestimmungen. Die Datenschutzbestimmungen aller Dienste zu vereinen war eine schlechte Idee. Jetzt steht da drinnen "Microsoft sammelt Daten, um Urheberrechte zu schützen" und was weiß ich noch, was sich natürlich auf OneDrive bezieht, wo man das jetzt aber liest und sich fragt, was MS bitte in meinen privaten Ordner auf dem eigenen Rechner zu suchen hat. Das kann ja kaum MS' Absicht sein. Hab da übrigens diesbezüglich nachgefragt und noch keine Antwort erhalten. Ich hoffe mal, Microsoft sorgt da demnächst für Aufklärung, dass es ein Problem gibt, dürften sie ja mittlerweile mitbekommen haben. Aber ich hab das Gefühl, bei MS wird gern mit zweierlei Maß gemessen (kommt natürlich drauf an, wen man fragt, wer sich allgemein stark um Datenschutz kümmert, wird wohl kaum mit Google zufrieden sein), MS sind ja die "Bösen". Ich geh derweil mal Google Now fragen, wo ich heute Abend essen könnte... Wie dem auch sei, die Kritik an sich möchte ich dadurch nicht in Frage stellen. Und ob diese Verbraucherzentrale nicht auch schon zu Apple und Google in der Vergangenheit entsprechende Berichte verfasst hat, weiß ich jetzt auch nicht, also werde ich ihr auch nicht vorwerfen, MS unverhältnismäßig zu schelten. Windows 10 ist nun mal ein aktuelles Thema, da ist es klar, dass sie sich jetzt damit beschäftigen und nicht mit Google oder Apple.
 
@HeadCrash: Es wird so wie immer gehandhabt: Stelle dir die mießeste, Menchenrechte verachtensde, hinterlistigste, gemeinste Version vor was mit deinen Daten passieren KÖNNTE, lege noch eine ordentliche Schippe Krimininaltät und Abscheulichkeit oben drauf, und du hast die Ist Situation, was mit deinen Daten passiert.
Außerdem ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Regierungen uneingeschränkten Zugriff auf all deine Daten haben, die z.B. Microsoft nur zu "Werbezwecken" verwenden will. Alles zu Schutz der Allgemeinheit gegen den Terrorismus. Damit kann einfach alle Taten begründen. Der Großteil der Bevölkerung sagt dann "Ich hab noch nix zu verstecken, also hab ich keine Angst davor, wehre mich nicht dagegen, und drücke bei der Installation des Betriebssystems auf "Expresseinstellungen benutzen" damit ich ganz schnell das neue Facebook Spiel zocken kann".
 
@Thomaswww: Genau so ist es! Meine volle Zustimmung! Datenschutz muss Hinterfragt werden, sich alleine auf Vertrauen zu stützen ("Da spinnt sich die Verbraucherzentrale irgendwelche Szenarien zusammen, die sicherlich durch Datenauswertung möglich wären, ohne aber auch nur im Ansatz zu wissen, ob diese Szenarien tatsächlich umgesetzt werden.") kann fatale folgen haben.
 
@Devil7610: Was soll an Datenschutz schlimm sein? Das nicht einhalten dessen ist doch das Problem. Und zurechtgesponnene Szenarien sind zurechtgesponnene Szenarien. Wenn man etwas übertreibt, führt das zwangsläufig NICHT zu einer Sachlichen Diskussion!
 
@Thomaswww: "Außerdem ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Regierungen uneingeschränkten Zugriff auf all deine Daten haben, die z.B. Microsoft nur zu "Werbezwecken" verwenden will."

Das liegt dann nicht an Microsoft sondern an der "gewählten" Regierung. Das wiederum muss man trennen können. Stichwort Differenzierung sollten einige mal nachschlagen.
 
@daaaani: Hat er auch nie behauptet.
 
@FlatHack: Und dennoch schreibt er es in diese Windows Datenschutz Diskussion, wo es nix zu suchen hat, und auch nicht mit der in Windows erfassten Daten zu tun hat, die für die Ausführung der Dienste die man Aktiviert notwendig sind.

Denn die Verbindungsdaten werden durch die Voratsdatenspeicherung erfasst unabhängig davon ob irgendwelche Schalterchen in irgendeiner Software vorhanden sind oder nicht. Und jetzt kommts, Achtung!: noch nichtmal Linux kann diese Voratsdatenspeicherung Deaktivieren.

Dieser Einwand den er hier bringt hat mit dem Thema hier nix zu tun, sondern ist ein eigenständiges viel viel schlimmeres. Aber man hängt sich lieber an sowas hier auf übertreibt es, verbiegt es und weil man nicht differenzieren kann, vermischt es dann noch mit anderen Themen. Nur damit man mal 5 Sekunden "Ruhm" hatte, man hat mal was womöglich wichtiges beachtenswertes gesagt. *indiehändeglatsch* Während sich die Obrigkeit und die verschiedenen Lobby Gruppierungen kaputt lachen, weil die dummen sich mit Nichtigkeiten ablenken, die sie erst aktiv aktivieren müssten und die, die sie nicht deaktivieren können nur unter ganz bestimmten, eventuellen Situationen Personen bezogene Daten übermitteln KÖNNTEN. Während hinterrücks der Mensch unbemerkt gläsern und Totalüberwacht wird. Aber wem Juckts ? Hauptsache man hat ein System idiotensicher gemacht, weil man so dämlich ist und sich nicht fragen/lesen kann, "wieso das Setup hier stoppt und was es von einem will". Nein man muss alles abstellen damit sich der Dumme User der nicht fähig ist zu lesen, geschweige denn eigene Entscheidungen treffen kann, sich wiederum fragt, "wieso nach einer Installation, die hälfte nicht funktioniert.

Manchmal glaubt man der Homosapiens ist so dämlich wieder jeder andere Primat im Zoo!
 
@daaaani: Was erzählst du mir das? Er meinte doch nur, dass MS sagen kann was sie wollen, wenn der Staat die Daten haben will, dann kriegt er die auch.

Und wie ich sehe bist du zu dem selben Schluss gekommen. Gratulation.

Der Rest deines Textes geht mich nichts an, weiß nicht worauf du dich beziehst.
 
@FlatHack: "Was erzählst du mir das? Er meinte doch nur, dass MS sagen kann was sie wollen, wenn der Staat die Daten haben will, dann kriegt er die auch."

Das sagt Microsoft ja in den Datenschutzbestimmungen selber!

Und ich sagte, genau das hat ja mit Microsoft nix zu tun, denn das Gilt für so ziemlich alles! Egal ob Schufa Daten, Gesundheitsdaten, Irgendein Account zu irgendeinen Online Angebot (Netflix, DropBox, Google, FaceBook, T-online), Verkehrsdaten, Google und Apple etc, usw, usf. Wollen wir das alles hier mit in die Microsoft News mit aufnehmen?

Er hat die Voratsdatenspeicherung hier mit rein geworfen, ich sagte das hat mit Microsoft nix zu tun, sondern mit der gewählten Regierung. Du daraufhin, dass er das auch nicht behauptete. Und stellst jetzt selber die Verbindung zu Microsoft her. Mit der dieses Thema hier aber nix zu tun hat!

Der Rest meines Textes sagt aus, dass diese Diskussionen hier Stumpfsinnig sind, da sie IMMER am Thema vorbei gehen!

Klingelt da was bei dir?
 
@daaaani: "Das hat er nicht behauptet" war auf "Das liegt dann nicht an Microsoft sondern an der "gewählten" Regierung" bezogen.

Er hat nie gesagt, dass es nicht an der Regierung liegt.

Was du dir da einspinnst mit Vorratsdatenspeicehrung usw. weiß ich nicht. Größere Zusammenhänge wollte ich gar nicht anspielen.
 
@FlatHack: Jaja komm lass gut sein.... er hat es hier mit rein geworfen und hier gehört es nunmal nicht mit hin! Noch dämlicher kann ich es nun nicht mehr schreiben.

Siehe weiter oben Affen und so....
 
@HeadCrash: Waren das noch goldene Zeiten MS-Produkte im Dos Modus ohne Viren Werbung Internet etc. back to the root´s
 
@snooker04: Viren gab es damals schon. Ich erinner mich noch an diverse Bootsektor-Viren z.B. Diese Zeit hatte ihren Charme, aber ich möchte auf so manche Erleichterung durch Cloud etc. nicht mehr verzichten.
 
@snooker04: `MS-Dos ohne Viren? Träum weiter!!!
 
@HeadCrash: Die Formulierung: "so erheben, wie für Nutzung notwendig" ist völlig wertlos. Nach dieser Argumentation könnte ich auch das Handy meiner (fiktiven) Tochter nehmen und erstmal alle Nachrichten lesen. Zur Nutzung des Vater 1.0 gehört der Erhalt von Ratschlägen bezüglich des sozialen Umfelds, deshalb schauen wir uns mal an, wie so kommuniziert wird. Der Witz in diesem Vergleich ist sein geringes Abstraktionsniveau, denn Windows erhält ja genau einen persönlichen Assistenten, dessen Nutzen sich gerade dadurch verbessern lässt, jeden einzelnen Klick zu analysieren.

Die Formulierung "so verwendet, wie für Nutzung erforderlich" ist noch sinnloser (an alle spitzfindigen Leser, ja, ich weiß, dass sich "völlig wertlos" eigentlich nicht steigern lässt). Alle Daten, die bei MS liegen, können im Zweifel von amerikanischen Behörden abgegriffen werden und werden dann im Zweifel mit den jeweiligen nationalen Behörden im Rahmen der Zusammenarbeit geteilt. Daten, die bei MS landen.

An den Nutzungsdaten des Computers hat jede Regierungsbehörde ein großes Interesse. Das deutsche Recht und die tägliche Rechtspraxis hat zahllose Grauzonen, die formal illegal sind, praktisch aber nicht verfolgt werden. Eine Einschätzung, wie aussichtsreich eine Verfolgung bei bestimmten Personen wäre, ließe sich zum Beispiel aus einer Analyse ihres Webseitenverlaufs (IE Nutzungsdaten) ableiten, oder ihrer installierten Software (Tauschbörsen, etc.) oder aus anderen Daten. Gegen jeden zweiten Bürger etwas in der Hand haben zu können ist ein enormer Machtgewinn für jeden Behördenapparat.

Zum nächsten Punkt: Wie kann man einem Datenschützer zu irgendeinem Zeitpunkt in den letzten Jahren übermäßigen Tatendrang vorwerfen? Ein Datenschützer, der sich nicht permanent die Haare rauft, muss auf Valium sein. Die Situation des Datenschutzes ist katastrophal, ich fasse nur mal zusammen:
- die großen Handybetriebssysteme treten den Datenschutz vollständig mit Füßen. Es wird standardmäßig erstmal alles bis auf große Mediendaten, bei denen es auch angeraten wird, in der Cloud gespeichert und zu nutzerspezifischen global gültigen Accounts (statt lokalen Computernutzern) zugeordnet (der erste Punkt impliziert hier eigentlich den zweiten, nicht wundern).
- aus Enthüllungen ist bekannt, dass amerikanische Geheimdienste auf praktisch alle Clouddaten zugreifen können und diese mit den nationalen Geheimdiensten teilen
- aus Enthüllungen ist bekannt, dass Microsoft Backdoors an Geheimdienste vergibt. Das bedeutet, dass auf jeden Computer mit Windows jederzeit zugegriffen werden kann (wenn dieser am Internet hängt).
- bei zahllosen global genutzten Diensten werden Daten einfach so erhoben (per AGB gestattet) und an werbetreibende verscherbelt.

Das ist ja auch allgemein bekannt. Was unlogisch wäre, wäre jetzt aus dieser Gesamtsituation abzuleiten, dass MS nichts falsches tut. Das ist aber nicht so. Diese Aspekte von Windows 10 bleiben völlig inakzeptabel und jeder Verbraucherschützer sollte auf die Barrikaden gehen. Wer beim Upgraden einfach auf Expresseinstellungen klickt, kriegt von dem ganzen Zeug gar nichts mit. Ich kenne genügend technisch unbedarfte, die eher Angst davor hätten, auf "manuell einstellen" (oder wie es heißt) zu klicken, aus Angst etwas falsch zu machen. Wie vorinstallierte Windows 10 Installationen konfiguriert sein werden bleibt auch abzuwarten. Ein großer Teil der Bevölkerung fummelt nicht an Einstellungen herum. Diese Leute haben offiziell keinen Datenschutz mehr, ist das kein Grund für eine Verbraucherzentrale den Mund auf zu machen? Wann sollen sie sich denn sonst überhaupt noch beschweren? Wenn MS per Default die Webcam laufen lässt? Aber keine Sorge, das wird noch kommen. Und die Nutzer werden sich freuen den Computer per Winken aus dem Standbymodus zu wecken.
 
@dpazra: "aus Enthüllungen ist bekannt, dass Microsoft Backdoors an Geheimdienste vergibt. Das bedeutet, dass auf jeden Computer mit Windows jederzeit zugegriffen werden kann (wenn dieser am Internet hängt)."

Nein, es ist nicht bekannt, dass Microsoft Backdoors in Windows für die NSA einbaut. Beantworte mir doch mal folgende Frage: Wenn es eine Backdoor in Windows gibt, die der NSA jederzeit Zugriff gewährt, wieso kauft die NSA dann Sicherheitslücken im Schwarzmarkt und fängt Windows-Fehlerberichte ab, um nach möglichen Schwachstellen zu suchen? Das hätten sie doch gar nicht nötig, wenn sie von Microsoft eine Backdoor frei Haus bekämen.
 
@adrianghc: <ironie>Och, dass war doch eine Auflage von Microsoft, um den Schein zu wahren, dass sie ein loyales und Kundenorientiertes Unternehmen sind.</ironie>
 
@adrianghc: Pardon, dann schlüsseln wir es ganz genau auf:
- Microsoft gibt Zero-Days an die NSA bevor sie gefixt werden. Wenn der Hersteller nun eine Sicherheitslücke an eine Institution vergibt, die bekanntermaßen auf fremde Rechner zugreift, bevor die Lücke geschlossen wird, dann ist das natürlich etwas ganz anderes.
- Microsoft besitzt selbst eine Backdoor in Windows (siehe die entsprechende Berichterstattung über das Einspielen eines Updates trotz deaktivierten automatischen Updates)

Das Kaufen von Zero-Days ist natürlich immer hilfreich, denn vielleicht gibt es Ziele, mit einer Konfiguration, welche den Einsatz der Sicherheitslücken, die Microsoft ihnen zusteckt, unpraktisch machen.
 
@dpazra: Microsoft gibt bestimmten Stellen sofort Infos über entdeckte Sicherheitslücken, noch bevor diese geschlossen werden. Wer das im Detail ist, ist nicht bekannt. Die NSA wird sicherlich darunter sein. Und andere US Software-Hersteller handhaben das ebenso. Die Hersteller von Software aus anderen Ländern mit ihren Regierungsstellen vermutlich ebenfalls.

Der Windows Update Client sucht und installiert Updates für sich selber. Mit einer "Backdoor" hat das nichts zu tun. Es ist eine schon seit mindestens XP existierende Funktion, die in Notfällen genutzt wird, um das Funktionieren von Windows Update sicherzustellen - selbst dann, wenn der Client so eingestellt ist, keine Systemupdates herunterzuladen.
 
@der_ingo: Eine Funktion, die MS das verändern des BS trotz abgeschaltetem Windows Update ermöglicht ist selbstverständlich eine Backdoor, unabhängig davon, wofür sie in der Vergangenheit benutzt wurde. Wenn du eine zusätzliche Tür in deinem Haus hast, durch die nur ich komme, dann habe ich eine Hintertür in dein Haus, egal ob ich die nur in Notfällen zu deinen Gunsten nutze (oder das behaupte). Ich sehe nicht inwiefern deine Angaben zu dieser Funktion gegen meine Behauptung laufen, dass es sich um eine Backdoor für Microsoft handelt.

Auch was die Herausgabe von Sicherheitslücken betrifft, verstehe ich dein Argument nicht. Nur weil andere Hersteller das ebenfalls so handhaben, wird es doch nicht besser. Wenn ich der NSA eine Sicherheitslücke mitteile, bevor ich ein Fix für diese Lücke anbiete, dann ermögliche ich ihr den Einbruch in beliebige PCs, welche die unsichere Komponente aktiv haben. Hätte Microsoft einen "Hotfix-Channel" über den Sicherheitslücken außerhalb des Patch-Day Rhyhmus gefixt werden, dann wäre es (in diesem Punkt) etwas anderes.

Aber wie bereits unten dargelegt ist die Diskussion über die Sicherheit von Windows eh sinnlos. Windows ist proprietäre Software. Die Öffentlichkeit kann Microsoft nicht effektiv auf die Finger schauen. Jedes Update kann eine universelle Backdoor enthalten, sie können sogar Updates ungefragt einspielen, wie bereits erwähnt, welche eine allgemein zugängliche Backdoor enthalten oder der NSA direkt Zugang zu dieser Funktion ungefragter Updates gewähren. Jeder der Windows einsetzt, kann seine Daten jederzeit an jeden verlieren, der Druck auf Microsoft ausüben kann, und alle White hats der Welt, haben keinen effektiven Weg das mitzukriegen, zu verhindern oder dem vorzubeugen.
 
@HeadCrash: PS: Ich habe hier relativ ausführlich innerhalb der Logik dieser Debatte geantwortet. Faktisch ist natürlich diese ganze Debatte sinnlos. Windows ist proprietäre Software, der Hersteller kann sie jederzeit tun lassen, was er will, ohne dass es irgendwelche effektive Wege gäbe das zu verhindern oder aufzudecken. Wer proprietäre Software einsetzt hat keinen Datenschutz, da der Hersteller und jeder, der Druck auf ihn ausüben kann, oder an dessen interne Daten gelangt, die Software jederzeit tun lassen kann, was ihm beliebt. Es gibt keinen Datenschutz für Menschen, die ihre Daten an Informationsverarbeitungsmechanismen gibt, dessen Funktionsweise völlig unbekannt ist.

In diesem Sinne kann man sich diese Diskussion natürlich sparen. Egal ob Windows 2000, XP, Vista, 7, 8 oder 10, MacOS Tiger, Lion oder was auch immer, egal was die Software sagt oder für Einstellungsmöglichkeiten angibt... Die Datenschutzsituation bleibt dieselbe.
 
Wie auch bei vielen anderen "Meinungen" ist die Reaktion hier mal wieder absolut überzogen. Ja, Windows 10 greift einiges an Daten ab, wenn man es nicht deaktiviert und manches find ich auch heftig bzw würde mir generell auch nen Opt-In wünschen.

ABER: die meisten Sachen lassen sich bei der ersten Inbetriebnahme (Clean Install oder erstes Hochfahren eines neuen Win10 PC) abschalten. Es wird sogar explizit - in relativ einfachen Worten - gefragt.. man muss nur einfach mal lesen und nicht möglichst schnell auf Express-Einstellungen hauen.

Zumal ichs immer wieder lustig finde, dass sowohl bei iOS als vor allem auch Android die Schnüffelei genau gleich (oder im zweiten Fall teilweise noch größer) ausfällt und da nicht so ein riesen Hich-Hack drum gemacht wird.
 
@Slurp: bei smartphones isses auch nervig, aber windows macht das gleiche nun bei einem desktop os und da ist es noch mal eine ganz andere nummer.
 
@Mezo: Ich finde es bei Smartphones um ehrlich zu sein noch ne ganze Spur übler als bei Desktops.. Smartphones schleppt man generell heute überall mit hin (im Gegensatz zu vielen stationären PCs zuhause).. wunderschönes Positions-Tracking, aus dem man ne Menge lernen kann. Dazu fest installierte Kameras und Mikrofone, die theoretisch immer alles aufzeichnen können. Beim Standard Desktop-PC und einigen Notebooks ist diese Hardware nicht unbedingt vorhanden..
 
@Slurp: Es ist beides schlimm. Nur hat man auf seinem PC oft viel sensiblere Daten, die weit über das hinausgehen, was man üblicherweise auf einem Handy gespeichert hat. Außerdem hängt der PC meist an einer wesentlich schnelleren Internet Verbindung - da kann dir ein Schnüffler mit Systemrechten in Stunden oder Tagen die halbe HDD 'ziehen', ohne dass du das merkst. Akkulaufzeit oder Datenkontingente spielen am PC kaum 'ne Rolle, und wer checkt schon seine LAN-Verbindung auf plausiblen Traffic. Kameras und Mikrofone haben durchaus viele PCs, vor allem heutige Notebooks. Was MS da mit Win10 gemacht hat ist jedenfalls ein absolutes No-go, selbst wenn man 90% davon abstellen kann.
 
@Metropoli: Deine "Sensiblen" oder "privaten" Daten in Form von Dateien interessieren MS und andere überhaupt nicht. Profile über Dich und dein nutzungsverhalten sind interessant. was fürne Quali deine Tittenbilder haben ist scheißegal.
 
@Mezo: Wo ist der Unterschied zwischen einem Smartphone und einem Desktop? Spätestens im Tablet-Bereich herrscht da kein Unterschied mehr. Ein 10" Tablet kann unter iOS, Android oder Windows laufen. Und alle basieren auf 'vernünftigen' Betriebssystemen iOS auf OS X, Android auf Linux und Windows naja auf Windows. Und wenn ich mir Smartphones anschaue, dann finde ich dort fast noch mehr schützenswerte Daten als auf vielen Desktops. Neben allen Kontakten und Terminen z.B. auch Standortdaten. Damit kann ich die tollsten Profile bilden, die ziemlich klar Bildungsstand, soziales Umfeld, Wohnort, Beruf, Verdienst, etc. wiederspiegeln. - Und ich kenne fast niemanden, die auch nur minimalen Datenschutz auf dem Smartphone betreiben. Ich nutze auf Android XPrivacy und sehe alle Berechtigungen und Zugriffe von Apps. Es ist erschreckend auf was selbst seriöse Apps alles zugreifen. Zum Glück kann man mit XPrivacy auch Fake schicken.
 
@Mezo: Um auf Slurps Worte noch einen draufzusetzen: Meinst Du, ChromeOS spioniert weniger? Das ist de facto auch ein Desktop-OS. Erinnerst Du Dich an den "Skandal" um Ubuntu? Es ging, glaube ich, darum, dass gezielt irgendwo am Desktop Werbung angezeigt wurde.

MS macht also bei Windows 10 nicht, was nicht schon jemand vorher bei einem Desktop-OS gemacht hat.

Was erfährt Apple eigentlich vom MacOS-User? Weiß das jemand?
 
@Der Lord: ich hab mich falsch ausgedrückt. mir ist es egal wo es passiert, ich finde es überall gleich schlimm. es ist auch wirklich wieder kindergarten auf andere zu zeigen.

ich wollte damit nur sagen dass ich es beim smartphone noch irgendwie schlucken kann, weil ichs kaum nutze, dennoch ist es dort genau so schlimm.
 
@Slurp: Du sagst es: Bei der Ersteinrichtung hat man eben die Wahl einzeln zu wählen was man möchte oder man klickt einfach auf "Express Einstellungen verwenden".

Verstehe das Gejammer nicht - die die sorgsam mit ihren Daten umgehen werden auch die Einstellungen einzeln prüfen. Der Rest wird nur jammern, weil man eigentlich keine Ahnung hat und die Datensammelwut auf dem vorhandenen Smartphone auch nicht bedauert.
 
@Slurp: Und wie viele der normalen User klicken wohl auf Expressinstallation? 90% wahrscheinlich. Das es anders geht zeigt doch Cortana. Die ist im Auslieferungszustand ausgeschaltet und muss erst vom Benutzer aktiviert werden.
 
@MaxM: Ist ja nicht so, als würde da einfach nur stehen "Klicken Sie mal schnell hier drauf zum fortfahren", sondern es wird auf der Seite genau beschrieben, was dabei eingeschaltet ist.

Aber genau das ist, was ich sage. Die Leute haben scheinbar mittlerweile alle keinen Bock mehr, mal 10 Zeilen (einer Aufzählung) zu lesen. Einfach nur schnell, schnell durch und sich dann wundern.
 
@Slurp: Wie wäre es denn, wenn MS bei Expresseinstellungen die Datenschnüffelei ausgeschalten hätte und man diese erst explizit aktivieren müsste? Dann gäbe es dieses Tamtam nicht.
 
@gutenmorgen1: Wie wäre es, wenn irgendwer mal wieder liest?
 
@gutenmorgen1: Man muss auch mal festhalten, das bestimmte Informationen einfach notwendig für bestimmte Dienste sind. Würden entsprechende Dienste also schon vorn herein abgewählt, nutzt sie am ende auch keiner, das führt dann dazu, das anderen Plattformen der Vorrang gegeben wird, weil dort diese Features eben nicht eingeschränkt sind. Am Ende heißt es dann: Boar Windows 10 kann Garnichts, mein androide und ios, was das alles kann... Das MS Daten von pcs zwecks Urheberrechten etc auswerten kann ist natürlich schon ein dickes ding. Allerdings stellt sich hier die Frage in wie fern solche Daten am Ende in der eu oder Deutschland von Belang sind. Die Software persee zu verteufeln halte ich nicht für gerechtfertigt, grundsätzlich sollten bestimmte praktiken von Gesetzeswegen für alle eingeschränkt werden egal ob ios, android oder Windows, dann it es wenigstens für alle gleich.
 
@MaxM: Das die meisten einfach auf "Weiter" Klicken ist aber nicht die schuld von MS sondern von jedem Benutzer selbst. Das sind die selben wo man dann auch die letzten Bluttests auf Facebook nachlesen kann *hust*

Sorry ich finde nicht das es unbedingt aufgabe der Firmen ist die, sorry aber, dummheit der user zu unterstüzen.

MS hat seine AGB´s und Datenschutzbestimmungen denen man zustimmen muss.
Wer liesst die? (kaum einer aber alle klicken auf "zustimmen" selbst schuld)

MS gibt die möglichkeit schon bei der Instalation das meiste abzuschalten.
Wer liest es sich durch oder schaut es sich auch nur an? selbst schuld

Wer sich ne packung Medikamente Kauft (egal ob von Arzt oder Apotheker verschrieben/aufgeklärt) und sich die Packungsbeilage nicht durchliest ist auch selbst dran schuld. Man kann natürlich auch jetzt anfangen jede Aspirin nur noch in einzelnen Tabletten auszugeben damit net irgend ein depp aus versehn die ganze packung schluckt.
Oder von Gesetzeswegen her alle Pillen nur noch in nem Kackbraun herzustellen mit tausend Giftwarnungena uf Packungen und Pille damit sie net irgendjemand für Smarties hält (ja ist übertrieben aber....)
*Ironie*
Da ja die "packungsbeilage" bei Windows wohl net ausreicht könnte man ja auch in zukunft die Ausgabe von dem OS Gesettzlich so festlegen das nur noch die Freundlcihe Software Apotheke von nebenan die Software ausgeben darf nach dem der Kunde ein 5 Stündigen Kurs absolviert hat wo ihm alles gezeigt wurde und erklärt wird *pfeif* *ironie*
 
@Eagle02: Jetzt mal ganz prinzipiell und nicht speziell auf das Diskussionsthema bezogen: Nur, weil man der AGB und den Datenschutzbestimmungen zustimmen muss, heißt das nicht, dass man da reinschreiben kann, was einem lustig ist.
 
@adrianghc: klar das stimmt. Mir gings da ja auch erstmal drum das dort viel drinne steht (erstmal egal ob das rechtlich in ordnung ist oder nicht) das einfach keiner liest. Schon klar das einiges da bedenklich ist doch erstmal steht es da und man stimmt diesem zu und halt 95% der Leute stimmen zu ohne es zu Lesen.
Hinterher ist der Aufschrei dann groß aber die Info war da.
Auch wenn es halt bedenklich/rechtlich nicht in Ordnung ist.
 
@Slurp: Der eine dramatisiert, der andere verharmlost-beides ist unangebracht. Das Win10 unter "Diagnose und Nutzungsdaten" beliebige Dateien deiner Festplatte durchsuchen kann und diese an Strafverfolger sowie Urheberrechtsinhaber senden kann - das lesen die meisten ganz sicher nicht. Ausschalten lässt sich das nur bei der Enterprise und der EDU, die der Privat-user nicht kaufen kann. Wir weit MS mit der Umsetzung wirklich geht wissen wir nicht, aber just for fun implementieren die solche Schnittstellen nicht, der Druck mächtiger Lobbyisten sowie der US-Regierung ist groß. Da wird einigen usern evtl noch gründlich das Lachen vergehen.
 
@Metropoli: Wer bitte verbreitet denn so einen Blödsinn? Da werden wieder zig Dinge durcheinander gemischt.

Es ist richtig, dass in den allgemein AGB (und die zählt nicht nur für Windows, sondern alle Services - hier wichtig: auch OneDrive) etwas darüber steht, dass Microsoft in "berechtigten Fällen" - sprich: richterlich angeordnet - private Daten rausrücken muss. Damit sind die "privaten Daten" gemeint, die auf den OneDrive- bzw Outlook-Servern liegen und somit unter Microsofts unmittelbare Zuständigkeit fallen. Dazu sind sie ganz einfach rechtlich verpflichtet.

Es KANN (nicht muss!) unter Umständen vorkommen, dass bei der Feedback-Diagnose private Daten oder Teile davon an Microsoft gesendet werden. Und zwar betrifft das *nur* Dinge, die zB während eines Fehlers und der Analyse dessen im Arbeitsspeicher vorhanden waren.

Als Beispiel: du hast gerade die Adresse eines Freundes kopiert, diese lagert im Arbeittspeicher und der Explorer stürzt mit nem kritischen Fehler ab. Dann KANN es sein, dass die Adresse mit an Microsoft gesendet wird. Aber auch dann wird dieser Kram nicht verwendet - schon gar nicht für Urheberrechtinhaber oder sonstige Dritte.

Mehr Infos hier:
http://windows.microsoft.com/de-de/windows-10/feedback-diagnostics-privacy-faq

Edit: typo
 
@Slurp: Sorry, ich habe zuviel verraten Ich wollte dir nicht die rosarote Brille kaputt machen. Das die Daten auch allen möglichen 'Partnern' zur Verfügung gestellt werden hast du aber schon gelesen? Eine Liste gibts natürlich nicht. Partner ist jeder, der berechtigtes Interesse hat und gut bezahlt. Egel, träum du mal schön weiter und vertraue auf den Quark aus der MS-Werbeabteilung.
 
@Metropoli: Schön, dass es noch Leute gibt, mit denen man sachlich diskutieren kann... oh moment
 
@Metropoli: Das sind dann aber Daten bei denen du schon zugestimmt hast und die du aus deiner Hand gibst. Und Microsoft anvertraust. Das sind dann in Prinzip nicht mehr deine Daten, sondern nur noch Daten mit Privaten Informationen von dir. Denn die Cloud ist kein Privater Ort! Aber wie gesagt, wenn du diesen Dienst einrichtest wirst du darüber in Kenntnis gesetzt und stimmst freiwillig zu.

Wenn du unter Datenschutzrichtlinien nämlich mal auf Windows klicken würdest, dann würdest du nämlich erfahren, dass es für Windows selber nicht Gilt, sondern nur für OneDrive Dienste.
 
@Metropoli: "Das Win10 unter "Diagnose und Nutzungsdaten" beliebige Dateien deiner Festplatte durchsuchen kann und diese an Strafverfolger sowie Urheberrechtsinhaber senden kann - das lesen die meisten ganz sicher nicht."

Ich bin wohl einer von denen, wo steht das denn?
 
@Slurp: Sehe ich nicht so, dass hier überzogen wird. Klar, Leute die wie unsereins seit Windows 3.1 jedes Windows zigfach installiert haben ahnten bereits durch andere Microsoft-Produkte, dass man immer mehr bei den Expresseinstellungen aufpassen muss. Man kann Microsoft aber schon anlasten, warum sie nicht den umgekehrten Weg gehen. Prinzipiell wird nichts an Microsoft übertragen und nur wer möchte, kann diese Funktionen aktivieren. Dann könnte Microsoft auch die Vorteile die die Aktivierungen haben mehr ins Augenlicht rücken und dann muss jeder selbst abwägen, ob die Vorteile oder die Nachteile überwiegen. So setzt Microsoft darauf, dass viele Benutzer aus Faulheit die Expresseinstellungen wählen und sich gar nicht fragen, ob sie die Funktionalitäten überhaupt zu dem Preis nutzen möchten. Ich bin seit jeher Linux, Windows und Apple und Androdi-Verfächter, aber das mit dem Datenschutz sehe ich doch sehr kritisch. Microsoft sollte und könnte sich hier grade gegenüber Google abheben. Ich habe sämtliche Funktionalitäten des nach-Hause-funkens abgestellt. Aber bei amerikanischen Softwareunternehmen kann man sich leider nicht sicher sein, ob sie sich auch daran halten.

Und zu deinem letzten Punkt, warum da bei Windows so ein großes Hick-Hack drum gemacht wird: Android ist nicht auf ca. 85% aller Desktops und Notebooks zuhause...
 
Kann Geuß eigentlich nur zustimmen. Bei Apple wird man i.d.R. nicht gefragt und Google erhebt prinzipiell eh alles, was man erheben kann. Microsoft führt Schalter ein, die (für den Verbraucher etwas ungünstig) standardmäßig aktiviert sind, aber bei deaktivierten Schaltern hätte man vielleicht 1-2 % der Nutzer, die diese Funktionen nutzen würden. Aber die Verbraucherzentrale muss natürlich hin und wieder mal beweisen, dass sie auch eine Daseinsberechtigung hat.
 
@ethernet: Klickt man bei der Ersteinrichtung nicht blind auf Weiter, Weiter, Fertigstellen kann man direkt die ganzen Datenschutz bezogenen Schalter auf deaktiviert stellen.
 
@Simsi1986: auch den keylogger? den krieg ich nämlich nur per cmd befehlen deaktiviert.
 
@3PacSon: Kannst du das präzisieren? (Minus ist nicht von mir)
 
@adrianghc: http://forums.mydigitallife.info/threads/57339-Guide-Way-to-Disable-Keylogger
ich weiß doch adrian! :D du bist doch nen netter
 
@3PacSon: "Before The panic began, please note its only opinion calling Telemetry a Keylogger"

Es geht um die Telemetrie. Dass man die nicht einfach so abschalten kann, ist richtig. Die Telemetriedaten als Keylogger zu bezeichnen (umso mehr in der ersten oder zweiten Stufe, die aber wohlgemerkt nicht die Standardeinstellungen sind) finde ich reichlich überzogen. Man sollte das Kind schon beim Namen nennen.
 
@adrianghc: manchmal muss man eben etwas überziehen, damit die leute aufmerksam werden und es dementsprechend dann auch deaktivieren können.
wieviele können mit dem begriff telemetrie etwas anfangen?
 
@3PacSon: Falschaussagen verbreiten sollte man deswegen aber auch nicht. Wie wär's mit "Diagnose- und Nutzungsdaten"? So wird das auch von MS genannt. Insbesondere bei Nutzungsdaten wird man doch aufmerksam. Oder auch nicht. :P
 
@adrianghc: naja fakt ist das ding loggt im hintergrund mit, deswegen ist es nicht falsch es als keylogger zu bezeichnen, höchstens überspitzt.
sowas gehört einfach deaktiviert und dann lieber etwas "panik" machen und dafür sorgen das es soviele leute wie möglich deaktivieren, als die leute in ihrem unglauben zu lassen, sie hätten alles deaktiviert, weil sie die express einstellungen nicht übersprungen haben.
 
@3PacSon: Man sollte aber schon seriös bleiben. Ansonsten kann man jede Routine die irgendwelche Daten sendet als Spyware bezeichnen. Die Update-Mechanismen von Linux schicken auch Daten, aber es wäre absurd sie deswegen als Spyware zu bezeichnen. Brwoser schicken Daten, die Dein System identifizieren, aber ist deswegen der Browser ein Datenschutz-Problem? Nein.
 
@3PacSon: In der Insider Preview gab es einen Keylogger - wurde aber auch in den Teilnahmebedingungen erwähnt. Die finale Version hat KEINEN Keylogger integriert. Alles nur Panikmache!
 
@Simsi1986: tut mir leid für dich wenn du das wirklich glaubst. entweder willst du es nicht wahrhaben, oder du hast dich nicht erkundigt. das ding loggt im hintergrund mit, was, wie und wo und wo es hingeht, ist mir da relativ wurst.
könnte ich es nicht deaktivieren, würde ich windows 10 nicht nutzen und leider sind viele schon so abgeschreckt und wollen es nicht mal deaktivieren, sondern bleiben einfach gleich ganz fern.
es ist notwendig auf sowas aufmerksam zu machen, genau so mit der update problematik derzeit. damit leute nicht wechseln oder ihren mund aufmachen und sich dagegen stellen. ansonsten wird sich nichts ändern... siehe insider preview.
hätten da geschlossen leute gesagt, das geht so nicht, wäre es nun nicht so.
 
@3PacSon: Deine Tastatur weiß auch welche Tasten du drückst, wer sagt dir, dass dein Tastatur-Treiber nicht standardmässig nach Hause funkt?
 
@Draco2007: seine Firewall, er blockiert ja alles!
 
@3PacSon: vielleicht solltest du dir das Wörtchen "Keylogger" noch mal genau anschauen, über seine Bedeutung grübeln und dann feststellen, dass es um eine Hard- oder Software geht, die jeden Tastendruck aufzeichnet. Und so etwas gibt es schlicht in Windows 10 nicht. Insofern ist es keine überzogene Behauptung von dir, es ist einfach nur Bullshit.
 
@ethernet:
Geile die Kommentare.
Whataboutism in reinster Form.
Ich kann nur noch den Kopf schütteln, und mich wundert nun wirklich nicht mehr, wieso es immer schlimmer wird.
 
Ich bin der Meinung das die Herren und Damen verbraucherschützer zwar durchaus nicht unrecht haben aber der Ton dort eindeutig überzogen ist.
Die Aussage das MS hier "für etwas bestraft wird was bei anderen Unternehmen still und heimlich über die Bühne geht" würde ich durchaus unterschreiben.

Davon ab das man auch nciht ganz vergessen darf das nicht alles aus heiterem Himmel erst seit windows 10 in WIndows integriert ist. Ich mein schon seit Windows 95 sind Fehlerberichte mit allerhand Informationen über Soft- und Hardware sowie Daten was gerade gamcht wurde an MS gesendet worden und mit jedem OS kahm dann etwas mehr dazu. Man bedenke damals bie XP das Tool "XP Antispy" und was dort so alles auftauchte was schon an MS gesendet wurde.

Wenn man sich dann anschaut was Google mit Android oder ihrer Suchmaschiene oder eben Apple mit OS/X und I/Tunes alles für Daten samelt. Man bedenke das man z.b. selbst beim Download einer Kostenlosen App über I/Tunes seine Kontodaten angeben MUSS! Da schreit keiner Mord und Totschlag o.O
Es macht es sicherlich nicht besser aber MS steht hier nicht alleine und ist auch nicht der schlimmste Vertreter in diesem Bereich. Von daher find ich das die Jungs da in ihrem Artikel durchaus etwas laut und scharf geschossen haben

Immerhin bietet MS die möglichkeit auch für unbedarfte vieles abzuschalten was bei anderen Programmen/Betreibsystemen nicht der Fall ist.
 
Gutmenschen müssen ihre Daseinsberechtigung untermauern

Beim Installieren von Windows 10 wird man explizit gefragt, ob man eine Express Einstellung vornehmen möchte oder lieber selbst jede Einstellung bestimmen möchte. Erst wenn man eine Auswahl getroffen hat, geht der Installationsprozess weiter.

Rein juristisch gesehen gibt es eben *keine* Voreinstellung, auch wenn der Haken bei Express gesetzt ist. Denn man muss auf "Weiter" klicken.

Wenn das Leseverständnis bei den Nutzern derart gering geworden ist, dass jetzt schon Gesetze in der EU angepasst werden müssen, dann GUTE NACHT MARIE

Natürlich will Microsoft Geld verdienen. Und wenn die privaten Konsumenten kein Geld in Form von Giralgeld (also Geld auf dem Bankkonto, was die Bank eh nicht verfügbar hätte, wenn alle Kunden plötzlich ihr Konto räumen würden) oder aber in Form persönlicher Daten zum späteren Wechsel in Giralgeld.

Wem das nicht klar ist, der sollte sich mal fragen, in welcher Welt er lebt. Die hunderttausende Angestellte von MSFT müssen pünktlich ihre Gehälter erhalten, Zulieferer wollen pünktlich bezahlt werden, nur der vom Verbraucherschutz gebauchpinselte Nutzer will zu seinem pünktlichen Gehaltsbezug dann möglichst keine oder nur sehr geringe Kosten zu Lasten seines Bankkontos für ein ordinäres Betriebssystem ausgeben.

Geiz ist ja so geil!

Hoffentlich werden diese Geiz-ist-geil Kunden dann auch alle Mitglieder im Verbraucherschutzverein. Denn dessen Initiatoren und Mitarbeiter sind wirkliche Gutmenschen. Gut vor allem zu sich selbst. Denn auch die wollen pünktlich Ihr Gehalt und im Sommerloch muss Aufmerksamkeit erhascht werden.

G.-J.
Und jetzt *rot* ankreuzen, liebe Gutmenschen
 
@Gajus-Julius: Mit Privatkunden verdient Microsoft doch schon lange kaum was mit Windows. Mit Upgrades erst recht. OEMs und Unternehmen sind Microsofts Einnahmequellen für Windows.
 
@Gajus-Julius: Ich wiederhole mich hier einfach nochmal: Die Einstellungen beim OOBE decken nur einen Bruchteil der gesamten Privatsphäreneinstellung ab um sich damit zufrieden geben zu können.
 
@Gajus-Julius: "Und jetzt *rot* ankreuzen, liebe Gutmenschen"

Mach ich doch glatt, lieber Schlechtmensch.

Nicht für den Inhalt, der ist soweit in Ordnung, wobei das "Einstellungen anpassen" auf der Installationsseite schon frech klein ist, aber ok, es ist immerhin da.

Aber ich hasse dieses goebbelsche Nazisprech "Gutmensch" und dafür geb ich Dir dann auch ein Minus, wenn Du schon so lieb darum bittest...
 
@Bengurion: "Gutmensch" ist auch hier von mir *ironisch* verwendet worden. Die meisten Leute, die vorgeben, etwas gutes für andere zu unternehmen, denken in Wirklichkeit hauptsächlich an sich selbst.

Angefangen hat das in der Politik, als der ehemalige Steinewerfer und spätere Außenminister Joschka Fischer mit voller Absicht 300.000 Damen aus dem Rotlichtmilieu Osteuropas die Einreisevisa für Deutschland erteilt hatte. Er war clever genug zu wissen, dass diese Damen dann "Gutmenschen" in Deutschland finden würden, welche die Resozialisierung bewirken wollten. Das ging in vielen Fällen schief, aber die Damen hatte meist Kinder und um die musste sich vom Staat gekümmert werden.

Und schwupps, waren die vielen tausend akademischen Sozialhelfer alle in Brot und Arbeit. Die Jugendämter mussten ihre Betreuungsaufgabe an Gutmenscheinrichtungen (Caritas und Co. beschäftigen mit 4,5 Mio. Arbeitnehmer mehr Menschen, als jedes deutsche Unternehmen) abtreten und diese waren froh, diese arbeitslosen Akademiker für einen Hungerlohn einstellen zu können. Caritas und Co. machten Bombengeschäfte, die Grünen hatten wieder mehr Stammwähler und alle waren zufrieden. Nur die bundesdeutschen Schuldenaufnahme stieg immens.

Vergleiche mal die Löhne, welche Caritas und Co. ihren Mitarbeitern zahlen und welche Rechnung diese Verbände dem Staat für ihre Gutmenschleistungen in Rechnung stellen.

Und dann schau Dir mal an, wie viele Vertreter der CDU. SPD und der Grünen in den Aufsichtsräten und Vorständen dieser Gutmenscheinrichtungen sitzen.

Grüne = ev. Kirche und Diakonie
CDU = kath. Kirche und Caritas
SPD = Arbeiter Samariter Bund

Würde man die Milliardenbeträge, welche der Staat diesen Organisationen zahlen muss richtig verbuchen und diese Organisationen als Staatsbetriebe und nicht als gemeinnützige Vereine einstufen, Deutschland würde bezüglich der Staatsquote schlimmer dastehen als jeder Ostblockstaat und vor allem schlimmer als Griechenland, das auf Druck Deutschlands jetzt seine Staatsquote heftig abbauen muss.

Doppelmoral, wie es schlimmer nicht geht.

G.-J.
 
@Gajus-Julius: "Gutmensch ist sprachlich eine ironische Verkehrung des ausgedrückten Wortsinns „guter Mensch“ in sein Gegenteil. Der Ausdruck gilt als politisches Schlagwort mit meist abwertend gemeinter Bezeichnung für Einzelpersonen oder Personengruppen („Gutmenschentum“). Diesen wird vom Wortverwender eine Absicht bzw. Eigenschaft des – aus Sicht des Sprechers – übertriebenen „Gutseins“ oder „Gutseinwollens“ unterstellt, wobei diese angebliche Haltung unterschwellig als übermäßig moralisierend und naiv abqualifiziert und verächtlich gemacht wird. In der politischen Rhetorik wird Gutmensch als Kampfbegriff verwendet.[1] Im Januar 2012 erhielt das Wort bei der Wahl zum Unwort des Jahres 2011 in Deutschland den zweiten Platz. Die Jury kritisierte die aus ihrer Sicht 2011 einflussreich gewordene Funktion des Wortes als „Kampfbegriff gegen Andersdenkende“.[2] Mit dem Wort werde „insbesondere in Internet-Foren das ethische Ideal des ‚guten Menschen‘ in hämischer Weise aufgegriffen, um Andersdenkende pauschal und ohne Ansehung ihrer Argumente zu diffamieren und als naiv abzuqualifizieren“.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gutmensch
 
@Bengurion: da hast Du Dich aber schon ganz schön dem Gutmenschentum verschrieben
 
Gibt ja nun auch gute Antispy Tools, für Sachen wo es keinen Regler gibt, Updates ist echt ein Schritt nach hinten habe die Pro, da gibt es nicht mal mehr Links ins Netz, wofür ein Update ist, man muss sich erst Mühsam die KB nummer rauskopieren und via Google Suchen ... alles in allem bin ich von Windows 10 bis jetzt alles andere als Begeistert!
 
@Hagal: Es gibt keine guten Antispy Tools für Windows. Wer auf einem proprietären System ein AntiSpy Tool einsetzt ist einfach nur naiv (tut mir ehrlich [das meine ich wörtlich so] Leid, das so auszudrücken). Es wurde geleakt, dass Windows Backdoors enthält. Auf deine Daten kann jederzeit zugegriffen werden, solange du am Internet hängst und proprietäre Software einsetzt. Du weißt nicht, wie die Software funktioniert und es gibt auch niemand anderes, der dich warnen könnte.
 
Ich finde es geht nicht darum ob man das abschalten kann oder nicht, es geht darum das sie es überhaupt machen!
Wieviele Win10 Rechner laufen in ein paar Jahren wohl in Arztpraxen, Anwaltskanzleien, Behörden,.... wo es um sensible Daten geht? Wer glaub da ist dann alles deaktiviert kennt die Admins nicht!

Der Schnüffelvorgang an sich ist eine Sauerei!
 
@bebe1231: Blödsinn - bisher wurden ja auch Daten gesammelt. Ob diese damals oder heute überhaupt sensibel sind kann man ohnehin hinterfragen. Praktisch ist es nichts neues, nur dass man eben den Schritt geht, dass der Nutzer selbst entscheiden kann, was er weitergibt.

Und das wird bei der Ersteinrichtung explizit angegeben - wer halt nicht liest was er da einstellt ist selbst schuld!
 
@bebe1231: Nur werden die vermutlich mit Enterprise arbeiten ;)
 
@Knerd: die enterprise version kannst du genau so schlecht einstellen wie die home und pro version! das ist ja das ding. weder was updates noch security angeht.

ich habe bei mir in der gpedit wirklich alles korrekt eingestellt, dennoch lädt er ab und zu noch von alleine die updates runter und treiber updates zb bekomme ich auch, obwohl explizit in systemsteuerung und einstellungen deaktiviert.

die ganzen schnüffeleien, musste ich in der enterprise version, genau so wie in der pro version per registry/cmd/gpedit abstellen. die enterprise ist in dieser hinsicht kein stück besser.
 
@bebe1231: Ist er nicht, denn es gibt keinen "Schnüffel"-Vorgang. Windows 10 erfasst Daten im Rahmen der verwendeten Dienste. Es gehen nicht einmal alle Daten zu Microsoft, sondern es sind auch Daten beschrieben, die z.B. ausschließlich von Cortana auf dem lokalen Gerät erfasst werden.

Werden die Dienste nicht genutzt, werden auch keine Daten erfasst. Ich glaube kaum, dass eine Behörde oder Arztpraxis auf ihrem Windows 10-Gerät irgendwelche ortsbezogenen Erinnerungen nutzt, für die das Gerät z.B. den Standort erfassen müsste. Oder dass diese speziellen Anwendergruppen ihre Daten bzw. die ihrer Patienten/Klienten in OneDrive ablegen.
 
@HeadCrash: welche dienste denn? die ltsb version hat keinen store, keine apps, kein cortana und dennoch läuft der keylogger im hintergrund. wofür sollen da daten erfasst werden, die bei 7 oder 8 noch nicht erfasst werden mussten?
redet euch doch nicht immer alles schön! kann man nicht einmal sagen, hier läuft was falsch?
 
@3PacSon: Ach, wo läuft der Keylogger denn? Und was erfasst er denn und wo schickt er es hin? Ich nehme an, dass Du uns das auch erläutern kannst?
 
@HeadCrash: http://forums.mydigitallife.info/threads/57339-Guide-Way-to-Disable-Keylogger
 
@3PacSon: Selbst der Autor des Posts weist darauf hin, dass es zweifelhaft ist, Telemetrie als Keylogging zu bezweifeln. Ich halte es sogar für unredlich, da es vollkommen unterschiedliche Dinge sind. Aber natürlich verbreitet sich plötzlich die Aussage, dass Keylogging betrieben wird.
 
@HeadCrash: wofür du es hälst ist ja offensichtlich egal, denn egal was ich gepostet hätte, du hättest eine ausrede. das ding loggt mit also ist es ein logger. mehr gibts dazu nicht zu sagen.
 
@3PacSon: Natürlich loggt es mit. Macht die Telekom, wenn Du telefonierst auch. Oder die Bahn, wenn Du ein Ticket ziehst. Oder Deine Kreditkartenfirma oder Bank, wenn Du etwas bezahlst oder Geld abhebst.

Die Frage ist, WAS geloggt wird. Auch Datenschützern geht es nicht um die Tatsache, DASS etwas mitgeschrieben wird, sondern um das WAS und was damit gemacht wird. Telemetriedaten sind anonymisierte Nutzungsdaten, die darüber Aufschluss geben, wie oft z.B. eine bestimmte Funktion genutzt wurde oder wie lange ein Programmstart gedauert hat. Solche Daten sind mehr als unkritisch und werden benötigt, um Produkte und Dienste sukzessive zu verbessern.
 
@HeadCrash: ja von mir bekommen sie diese daten aber nicht und wenn ich es nicht mehr unterdrücken kann, wechsel ich zurück wie soviele.
bisher ging es auch ohne, also wird es das auch weiterhin. wer damit kein problem hat darf das gerne mit sich machen lassen, aber zum glück gibt es genug die sich dagegen stellen. wenn man unbedingt keinen erfolg haben will, dann bitte.
habe auf 10 gewechselt, aber ich kenne niemanden persönlich, der schon gewechselt hat... das geht vielen so. da fragt man sich wie sie die angestrebte zahl an w10 usern voll kriegen wollen. mit wp und xbox ganz sicher nicht.

ob das andere firmen oder dienstleistungen nun genau so machen, ist mir wumpe. ich weiß was ich bisher auf dem desktop hatte und was nun da ist. das will ich nicht und zum glück kann man einfach zurück wechseln. alternativen gibt es ja leider keine zu windows
 
@3PacSon: Sie kommst Du dazu zu glauben, dass es bisher ohne ging? Windows hat schon immer Telemetrie gesammelt.
 
@3PacSon: Du weißt schon, dass exakt diese Daten auch schon in Win7 erfasst und versendet wurden? MS macht es dort nur ohne dir Bescheid zu sagen oder einen Knopf zur Steuerung mitzugeben.

Hätten sie bei 10 die Klappe gehalten und die Daten einfach gesendet, hätte kein Mensch was gemerkt. Sie haben also nur den Fehler gemacht, transparent anzuzeigen, was sie senden. Wenn man ihnen das vorwerfen will...
 
@bebe1231: und die vorzmmerdame surft freilich auf knuddels und Facebook, nutzt Google zum suchen. so aber das win10 ist schuld wenn es schnüffelt?!
 
@Odi waN: Was willst du uns damit sagen?
Facebook und Google greifen die Patientendaten ab, so wie Windows wenn man sie eingetippt hat?
 
Das Problem bzw. der Fehler von MS ist, dass es ein Opt-Out-Verfahren ist. Hätten sie es als Opt-In gestaltet und den Nutzer während der Installation explizit um die zusätzlichen Rechte gefragt, gäbe es auch keine Kritik.

Und wenn MS dafür nicht kritisiert werden darf, dann dürfte man genauso Facebook nicht für seine laxen Datenschutzregeln kritisieren, bei Fb kann man die schließlich auch im Einstellungsmenü anpassen.
 
@MaxM: Es handelt sich ja um ein abgespecktes Opt-In-Verfahren: Man wird bei der Installation gefragt, welche Einstellungen man vornehmen möchte. Für den überforderten DAU der dazu keine Lust hat gibt's eben den Button "Express Einstellungen verwenden".
 
@MaxM: Sachlich richtig.

Aber ist das Leseverständnis der meisten Nutzer derart abhanden gekommen, dass man heute nur noch Opt-In Verfahren zu lassen soll????

MSFT bietet ein Produkt an. Für viele Nutzer free of charge. Da sollte schon mal das Nachdenken beginnen.

Und wer dann immer sofort auf 'WEITER' klickt, ohne den Text zu lesen, der ihm geboten wird, hat es nicht anders verdient.

Man sollte wirklich mal eine Erhebung machen, aus welchen Bundesländern die meisten Beschwerden kommen und diese dann mit den Ergebnissen der PISA Studie vergleichen.

Vielleicht dämmert es dann.

G.-J.
 
@MaxM: Stell dir doch einfach mal eine ganz einfache Frage!: Wieso hält das Setup überhaupt an, steht also still, und fragt den Nutzer der Installieren will überhaupt nach was er will, und fährt nicht einfach ohne Unterbrechung durch? Die Antwort darauf heißt!: Um zu lesen und zu entscheiden!

Noch offensichtlicher wie ich jetzt kann man es doch nicht formulieren. Jeder soll lesen und entscheiden. Hier wird keiner gezwungen um auf weiter oder express zu tippen. Man kann die Menschen nicht vor ihrer eigenen Dummheit schützen, das geht einfach nicht. Keiner wählt ohne zu schauen eine Nummer, genauso wie keiner ohne zu sehen und entscheiden fährt. Man kann nicht andere für sein eigenes handeln verantwortlich machen. Meine Güte!
 
Bevor ihr liebes WF Team insbesondere Herr Pryjda, anderem eine fehlende Sachlichkeit attestiert, solltet ihr lieber die "Rosa-Schleim-Berge" vor der eigenen Haustür abbaggern lassen!

Die Verantwortung, nur um die geht es letztendlich, liegt bei Microsoft!
Man darf und kann nicht voraussetzen das eine geladene und entsicherte Waffe vom Halter erst gesichert und entladen werden muss.
Es ist schon Merkwürdig, die Windows 10 Spyware wird wie ein Trojanisches Pferd den Nutzer untergeschoben, aber Microsoft ist nicht verantwortlich?

Naja man kann froh sein das die Verbraucherschutzzentrale warnt, vieleicht hilft das diese Subversiven Methoden für alle unentschlossenen zu verstehen und abzulehnen.
 
@Kribs: Nein, die Verantwortung liegt hier beim Nutzer.

a) Kein Nutzer wird zum Upgrade oder Erwerb der Software genötigt
b) Die Installation der Software wird nicht vollendet, bevor der Nutzer eine Auswahl getroffen hat, ob der Express Einstellungen wünscht oder aber manuell jeder Anwendung spezifizierte Rechte einräumen will.

Was hier angekreidet wird, ist dass der Anbieter sich um das scheinbar nicht mehr vorhandene Leseverständnis seiner Nutzer kümmern soll.

Nichts anderes ist ein Opt-In Verfahren, wenn keine automatische Installation erfolgt.

Die meisten Politiker wünschen sich solch dumme Nutzer als Wähler, sind sie doch viel einfacher von etwas zu überzeugen (im lat. Sinne von persuadere was überzeugen aber auch überreden heißen kann)

Die Ergebnisse der PISA Studien kommen doch nicht von ungefähr. Da steckt geballte Politik dahinter, die Masse in Zukunft noch besser und einfacher lenken zu können. Und jetzt, wo die Industrie sich ebensolcher Methoden bedient, wird groß aufgeheult. Geht's noch?

G.-J.
 
@Gajus-Julius: Im Anbetracht der Monopolstellung Microsofts auf dem PC-Markt ist das so mit der Nötigung eine Frage für sich. Insbesondere Gamer welche schnell auf die neusten Schnittstellen von Direct X angewiesen sind haben da nicht wirklich die Wahl. Auch anderwertig wird mittelfristig der Support für ältere Windows Versionen eingestellt werden, so das ein Upgrade schon irgend wann von nöten sein wird.
Die Einstellungen beim OOBE decken nur einen Bruchteil der gesamten Privatsphäreneinstellung ab um sich damit zufrieden geben zu können.
 
@Gajus-Julius: Für dich ist also Produkthaftung obsolet?
Für dich ist also Sicherheit obsolet?
Du setzt voraus, das sich alle mit dem System an sich und oder mit dem Details des System auskennen und auf Grund einer auf Wissen beruhenden Entscheidung es installieren.

Du wirst jeden der es hören will und besonders jeden der es nicht hören will sagen:
"Windows 10 ist Sicher und keine Gefahr für niemanden, wenn man weiß wie man es abstellt."
Wieso reagiert ihr so Allergisch auf Kritik, man könnte fast meinen Ihr würdet etwas verlieren, dabei ist es Microsofts Tradition alles auszusitzen was auch nur entfernt an Individualität erinnert bzw. deren Schutz, externe Anregungen sowieso außer es kommt von "Freunden"!
 
@Kribs: Hätte die Verbraucherschutzzentrale mehr Sachverstand und würde ihre Verantwortung und Aufgabe ernst nehmen, würden sie sachlich informieren und nicht unsachlich Panik verbreiten. Ein "hätte", "könnte", "würde" hat in einem solchen Artikel eines Datenschützers nichts zu suchen. Entweder es ist ein "hat", "kann", "wird" oder man hat darüber aufzuklären, dass die Äußerungen reine Spekulationen sind, zu denen es keine Belege gibt. Der letzte Satz beweist außerdem, dass der gute Herr der Verbraucherzentrale die Datenschutzbestimmungen von Windows offenbar selbst entweder nicht gelesen oder nicht verstanden hat. Sonst kann er nicht etwas fordern, was in den Bestimmungen steht.
 
@HeadCrash: Das Problem ist, wie will man auf einen Umstand Aufmerksam und oder Bewusstmachen, wenn die Mediale Werbeindustrie ein Produkt schon als "Bestes aller Zeiten" in die Köpfe gepflanzt hat, sowie angebliche Nutzer nur Bestnoten verteilen und jede Kritik abwürgen/abwerten?
Da geht nur noch Schocktherapie, (Übertragen) einmal kräftig auf die Zehen treten damit der Selbsterhaltungstrieb wieder anläuft, das Bewusstsein zum nachdenken angeregt wird.

Wieso hab ihr solche Angst das Potentielle Nutzer vorher Nachdenken, das für und wieder abwägen?
Man könnte fast glauben, das ihr befürchtet, das sich dann eine Mehrheit dagegen entscheidet!
 
@Kribs: Ich habe überhaupt keine Angst davor. Ich habe nur etwas dagegen, dass, wie damals bei Windows 8, lediglich das Wider (ohne e) breitgetreten wird und das Für unter den Tisch gekehrt wird. Weil grundsätzlich kann ja nichts gut sein, was in irgendeiner Form Daten sammelt. Aber Hauptsache wir bringen die Vorratsdatenspeicherung zur Terror-Bekämpfung durch.

Was unserem Land und vor allem unserer Regierung und unseren Behörden in weiten Teilen fehlt, ist Medienkompetenz und ein gewisses Grundverständnis der Datenverarbeitung. Und statt das zu fördern, was ich als die Aufgabe einer Verbraucherschutzzentrale oder eines BSI sehen würde, wird mit Plattitüden "Propaganda" für die vermeintlich gute Sache betrieben. Nur das kreide ich an.

Wenn ich mit Leuten über Windows 10 spreche, spreche ich das Thema Datenschutz ebenfalls an. Nur eben nicht, indem ich satanische Verse ausstoße und Gift und Galle spucke, sondern indem ich erkläre, welche Daten zu welchem Zweck erfasst werden können. Denn ich reduziere Windows 10 nicht nur auf Cortana, die wohl zu 70% für die Sammlung von Daten verantwortlich sein dürfte.
 
@HeadCrash: Vergleiche und dermaßen sachlich, wobei das Niveau genau das ist das du ja angeblich beklagst!

Das das "Für" dem "Wider" (ohne e) nicht zu kurz kommt, dafür sorgt einseitig WF und ein "Stimmgewaltiger" Anteil hier.
Das Kritik hier von Anfang an ins Nirwana geminust wird, wird von dir großzügig übersehen!

Sachlichkeit fängt das an, wo jeder uneingeschränkt zu Wort kommt!
 
@Kribs: Für die Art der WF-Gestaltung kann ich nichts. Von mir gibt es nur in Ausnahmefällen ein Minus, denn ich finde gerade die Diskussion über solche Themen wichtig, wenn sie denn ordentlich geführt wird. Und ja, ich habe meine Aussage dem Inhalt der meisten Artikel angepasst. Denn nur wenige sind merklich von satanischen Versen entfernt und man müsste davon ausgehen, dass die Behörden jede Minute bei MS einmarschieren um diesem unredlichen Unternehmen ein Ende zu machen.
 
@HeadCrash: Ich hab den Satz eher so verstanden das bei der Installation sämtliche Datenschutzeinstellungen ersteinmal so eingestellt sein müssen das keine persönlichen Daten an Microsoft gesendet werden. Das wäre durchaus zu begrüßen. Was Microsoft dann in seinen Bestiimmungen stehen hat ist erstmal eher nebensächlich, es geht ja darum das persönliche Informationen nur dann verbreitet werden wenn es der Kunde selbst will, und das er darüber aufgeklärt wird welche Risiken bei Verwendung bestimmter Windowsfunktionen möglicherweise bestehen. Wenn man bei der Installation einfach durchklickt übersieht man die Schalter vieleicht und bringt so ungewollt infos über sich ins Netz.
 
@X2-3800: Dann hätte er das so schreiben müssen. Ich will da jetzt keine Absicht unterstellen, aber in dem Artikel der Verbraucherschutzzentrale steht "dass Daten nur dafür erhoben werden, wofür sie gebraucht werden". Und das ist eine unterschwellige Unterstellung, dass MS sie zu anderen Zwecken erhebt.
 
@HeadCrash: Ich finde ebenso das die Verbaucherzentrale da maßlos übertrieben hat, auf der anderen Seite kann man nie ganz auschließen das große Unternehmen die Daten nicht doch missbräuchlich verwenden könnten und wenn es die nicht tun könnten es jemand tun der wegen Sicherheitsmängeln an die Daten herankommt. Die Verbraucherzentrale sollte dennoch nicht sofort Unterstellen, das der Missbrauch von persönlichen Daten die Hauptbeschäftigung von Microsoft wäre.
 
@Kribs: Stell dir doch einfach mal eine ganz einfache Frage!: Wieso hält das Setup überhaupt an, steht also still, und fragt den Nutzer der Installieren will überhaupt nach was er will, und fährt nicht einfach ohne Unterbrechung durch? Die Antwort darauf heißt!: Um zu lesen und zu entscheiden!

Noch offensichtlicher wie ich jetzt kann man es doch nicht formulieren. Jeder soll lesen und entscheiden. Hier wird keiner gezwungen um auf weiter oder express zu tippen. Man kann die Menschen nicht vor ihrer eigenen Dummheit schützen, das geht einfach nicht. Keiner wählt ohne zu schauen eine Nummer, genauso wie keiner ohne zu sehen und entscheiden fährt. Man kann nicht andere für sein eigenes handeln verantwortlich machen. Meine Güte!
 
@daaaani: Naja bei dir nicht, aber bei einigen anderen bin ich doch über die "Weltfremde Art" verwundert, das nachträgliche Vorsorgen als Positives Feature zu werten?
Man stelle sich ein Sicherheitskritisches Produkt (außer Windows) vor, das vor der Inbetriebnahme den Nutzer dazu Nötigt erst die Sicherheit herzustellen, weil es von Werk aus unsicher ist.

Ungefähr so, als wenn man einen Neuwagen kauft aber vor der ersten Fahrt noch Bremsen nachinstallieren lassen muss.

Egal welches Produkt ich mir vorstelle, das würde nicht nur als Mangel gewertet, in D. dürfte ein solches Produkt nicht verkauft werden (außer Windows)!

Stichwort: Produktsicherheitsgesetz (ProdSG)
 
@Kribs: Wieso soll Windows nicht sicher sein? Was musst du denn nachrüsten? Was hat das damit zu tun, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen oder Mündig zu sein? Alles nur Total verzerrte wischi waschi Aussagen! So Diskutiert man nicht Sachlich und damit am eigentlichem Problem vorbei!
 
Habe mit Windows 10 kein einziges Problem. Da sind andere Unternehmen wesentlich sammelwütiger. nur bei dem Satz der Transparenz musste ich schmunzeln... Klar... mit genügend Transparenz kann man es gläsern nennen... den gläsernden Kunden [/blackHumorOff]
 
Ich habe Angst.

Ich habe Angst vor dem vermutlich nicht allzu fernen Tag, an dem in "einschlägigen Fachzeitschriften" Registry-Hacks vorgestellt werden, die gleich jeder Dödel anwendet, um damit Microsofts böse Spionage für NSA, FBI und CDU abzuschalten.

Wünschenswert wäre natürlich ein Opt-in statt Opt-out. Alternativ dazu könnten ALLE entsprechenden Einstellungen bei der Installation angeboten werden, auch die Option, die Verteilung der Updates von meinem Rechner gleich bei der Installation abzuschalten. Das hat MS sicher mit Auge gemacht.

Wünschenswert wäre gewesen, dass die "Erweiterten Einstellungen" bei der Installation leichter erkennbar gewesen wären. Die Logik diktiert zwar, dass dort, wo ein Button mit Expresseinstellungen ist, auch eine Alternative sein muss, weil sonst der Button sinnlos wäre, aber so klein wie der "Expertenmodus" angeboten wird, wird dieser von vielen wahrscheinlich nicht erkannt, gefunden und genutzt.

Wünschenswert wäre gewesen, dass all die datenschutzrelevanten Einstellungen bei der Installation (bzw.bei der Erstinbetriebnahme des neuen PCs mit Windows 10) in JEDEM Fall angezeigt werden, auch wenn man die Expresseinstellungen wählt.

Wünschenswert...

Aber "Wünschenswert" rechtfertigt nicht die Hexenjagd, die auf MS gemacht wird, denn man kann alles deaktivieren. Ich kann nicht für Apple sprechen, weiß nicht, was man bei iOS und MacOS ausschalten kann, bei meinem Android-Handy ist es deutlich weniger.

Mehr Sachlichkeit tut der "Anti-Microsoft-Diskussion" - als solche stellt sich mir das ewige Genörgle über diesen Konzern allmählich dar, denn es kann offenbar nicht sein, dass MS etwas macht, und das ist gut und bietet keinen Grund zum Meckern - ganz sicher gut. Mit Sachlichkeit findet man mit Sicherheit auch heraus, dass die Dinge manchmal schlimmer aussehen als sie sind. Und mit etwas Sachlichkeit kann man durchaus in den vielen Einstellungsmöglichkeiten ein Maß an Transparenz erkennen, dass die Konkurrenz nicht hat, denn eine Sache nicht abschalten zu können heißt nicht, dass sie nicht da ist. Insofern stimme ich Herrn Geuß zu.
 
@Der Lord: ich kann einfach nur widersprechen. Man muss jedem Konzern auf den zahn fühlen, welcher ganz klar das durchleuchten aller Nutzer im Sinn hat. Und man kann nur hoffen das jeder "Dödel" solche "Registry-Hacks" anwendet, um MS eine klare Kante zu zeigen.
 
@Thermostat: Weißt Du eigentlich, was Du da schreibst? Man kann nur hoffen, dass jeder Dödel in der Registry herumpfuscht? Denk nochmal nach und sag mir, ob Du den Fehler gefunden hast!
 
@Der Lord: Stimmt, in Deutsch heißt es Registrierungseditor, das war mein Fehler gewesen. Denn wichtig ist, das Dödels keine Dödels bleiben.
 
@Thermostat: Junge, kauf Dir 'nen Mac! Du argumentierst nämlich genauso am Thema vorbei wie mein lieber Vetter.
 
@Thermostat: Falsch, auf Deutsch heißt die Registry "Registrierung", wird aber zumeist trotzdem Registry genannt. Was du meinst, ist der "registry editor", oder falls du die Implementierung meinst "regedit" - letztere heißt aber im Deutschen ebenfalls so.
Die Sache ist aber, dass nicht jeder Dödel gewillt ist, sich mit dem System intensiv zu befassen.
 
@Der Lord: Und du buchst dir einen Kurs Volkshochschule Sozialkunde.
 
@Sy: Wer nicht will, soll es lassen. Das steht ja jedem frei.
 
@Thermostat: Tja, deine vorige Aussage klang eher nach einer typischen Aussage gewisser extremistischer Linuxuser aus meinem Bekanntenkreis. Diese sind auch der Meinung (Achtung, es folgt ein gewisses Maß an Übertreibung), dass Benutzer alles, was mit Computern zu tun hat, gefälligst vollumfänglich zu verstehen haben, wenn sie es benutzen wollen.
 
@Sy: Nein, aber man sollte jedem Nutzer die Möglichkeit eröffnen es verstehen zu können, wenn dafür Interesse da ist. Ich bin dagegen Nutzer dumm zu lassen um vermeintliche Versehen zu vermeiden.
 
@Thermostat: Nun, das habe ich ja auch nirgends gefordert oder? Ich sehe das in meinem Bekanntenkreis so: Jeder DAU, der selbst anfängt, sein System verstehen zu wollen, wird sehr wahrscheinlich schon bald keiner mehr sein, um dessen Computer-Wehwehchen ich mich kümmern muss. Aber ich kenne nun mal die Realität und weiß, dass das doch eher wenige Personen sind (was schade ist, ich würde sie sogar durch Erklärung unterstützen).
 
@Thermostat: Genau, damit am Ende wieder alle Nutzer über instabile Systeme klagen, weil sie versehentlich an der falschen Stelle in der Registry "gehackt" haben...darüber hinaus hat Microsoft nicht das "Durchleuchten aller Nutzer" im Sinn. Es werden grundsätzlich nur Daten erhoben, welche für die Dienste, die von Microsoft angeboten werden, nötig sind. Wie aber bereits mehrfach angeklungen, kann selbst hier das Meiste ausgeschaltet werden, eine Option, die ich bei Android nur bei entsprechenden Custom-ROMs habe. Es ist also in meinen Augen durchaus der Fall, dass hier lediglich eine Hexenjagd auf MS stattfindet. Aber wir kennen das ja nicht anders, alles, was bei Apple und Google Gang und Gäbe und vorallem cool ist, das darf Microsoft bitteschön auf keinen Fall machen!
 
@Sy: Wenn man alles ablehnen soll, weil man versehentlich etwas falsch macht, wäre Fortschritt nicht möglich.
Wenn man versehentlich etwas falsch macht, um seinen eigenen Datenschutz zu gewährleisten, sollte einem das das Versehen wert sein.
 
@Thermostat: Deine Aussage ist Bullsh*t und entfernt sich vom Thema. Im ersten Teil gehst du auf eine Phantomaussage meinerseits ein, welche ich so in der von dir dargestellten Form niemals tätigen würde. Ich weiß allerdings, wer wieder von allen möglichen DAUs genervt würde, wenn diese wieder ohne jede Ahnung anfangen in der Registry herumzuspielen.
Darüber hinaus bin ich bereits auf das Thema Datenschutz eingegangen, ich werde mich hier nicht wiederholen.
 
@Sy: Du bist blauäugig, nichts weiter. Wenn du den Aussagen Microsoft traust... Bitte! ich tue dies nicht und habe auch keinen Grund dazu.
 
@Thermostat: Bitte, wenn du das meinst. Es ist ja nicht so, dass die AGB juristisch bindend sind oder so...
Oder, dass man nahezu alle potenziell unsicheren Einstellungen deaktivieren kann, wenn man Microsoft nicht traut.
Ich muss zugeben, ich warte grad so ein bisschen darauf, dass du gleich den Durchbruch von Linux für 2015 proklamierst...
 
@Sy: Wo kein Kläger ist, da ist kein Richter und MS ist in erster Linie ein US-Amerikanisches Unternehmen, Milliarden schwer. Eine Klage überlegt man sich da zweimal.
 
@Thermostat: Ja klar in der Registry rum Wurschtel soll jeder können aber nicht in den Einstellungen Schalter betätigen, oder im Setup lesen und zu entscheiden. Schon klar. Einfach nur lächerlich!

So und wenn wir jetzt über das letzte bisschen Rest, welcher sich nicht so einfach konfigurieren lässt reden, dann haben wir plötzlich ein lächerliches Skandälchen. Von im Dümmsten Fall so geringer Wahrscheinlichkeit wirklich Personen bezogenen Daten, Dass ein Lottogewinn wahrscheinlicher ist.
 
Ich laufe seit Win 10 nicht mehr unangemessen gekleidet im Haus rum. Auch achte ich vermehrt darauf, meine Gespräche, ob am Telefon oder mit Anwesenden, auf hohem Niveau zu halten bzw eine gepflegte Aussprache zu praktizieren. Man will ja schließlich Eindruck bei den Mithörenden hinterlassen bzw bei den durch die Webcam Mitschauenden. Mails und Chats werden nur noch im korrektem Deutsch verfasst und natürlich alles nur noch per "Sie".
Hat also auch was Gutes, wenn der Rechner überwacht: So kann die Welt doch noch gut werden.
 
@iPeople: Was Kamera und Mic angeht, so stöpsel ich die nur bei Gebrauch an. Ich bin da tatsächlich paranoid geworden. Ich fühle mich wohler, wenn ich weiß, das sie nicht angeschlossen sind.
 
@Thermostat: Ich habe keinen Desktop mehr. Die Zeiten sind vorbei, wo man sich solche klobigen Kisten unter einen Schreibtisch gestellt und mit einem Wust an Kabeln bestückt hat.
 
@iPeople: Und ich habe kein Notebook... mir zu fummelich. Ich brauch n anständigen Bildschirm und anständige Peripherie.
 
@Thermostat: Und das geht nur mit Desktop? Laptop, 102cm TV, Drucker, Scanner, NAS ... alles ohne Strippe zum Rechner. Willkommen im 21. Jahrhundert ;)
 
@iPeople: Wenn ich mich durch nen Bildschirm und Peripherie sowieso stationär mache, ergibt einen Laptop einfach keinen Sinn. Zumal ich viel modularer bin und meine Hardware nach bedarf tausche.
 
@Thermostat: Ich kann meinen Läppi jederzeit woanders hin mitnehmen. Früher war es normal, einen Schreibtisch irgendwo stehen zu haben. Ist mit zu statisch.
 
@iPeople: Darauf bin ich zum Glück nicht angewiesen. Für mobile Anwendungen haben sich Fon und Brett gut entwickelt.
 
@Thermostat: Auf Phone und Brett macht sich schlecht die Buchführung fürs Geschäft.
 
@iPeople: Buchführung fürs Geschäft mache ich bestimmt nicht unterwegs. Gerade dafür bedarf es einen stationären und zurückgezogenen Ort sowie Diskretion.
 
@Thermostat: Und die bekommt man nur, wenn man sich nen Desktop-Teil unter einen Schreibtisch im Keller stellt? Sorry, aber das kann man auch auf der Terrasse bei einem schönen Glas Wein machen, vor allem bei dem Wetter.
 
@iPeople: Ich hab den vor einem Panorama Fenster, ist ne sehr schöne aussicht... einfach mal seine Gedanken zwischendurch schweifen lassen.
Alkoholisiert machst du deine Buchführung... nunja, im Anbetracht der Bürokratie Deutschlands ist das vll. nur alkoholisiert zu ertragen.
 
@Thermostat: Ich sagte "Glas Wein". Ich leere dabei keinen Weinballon. Panorama-Fenster hat mein Wintergarten auch ... ich sitz im Sommer trotzdem lieber auf der Terrasse oder noch besser, am Rand des Pools, mit den Füßen im Wasser, Läppi aufm Schoß.
 
@iPeople: Bei 35°C+ ziehe ich ein klimatisiertes inneres vor ;)
 
@Thermostat: Schattiges Plätzchen am Pool und Füße im Wasser erfüllen den selben Zweck. Außerdem bin ich lieber draußen. Ich setz mich auch gern in ein Cafe und mache Bürokram.
 
@iPeople: Diese Option habe ich nicht. Da wir durchaus 35 grad Schatten Temperatur haben, bleib ich nach wie vor im klimatisierten inneren.
 
@Thermostat: Heute sinds aber nur 32 Grad, sagt mein Thermometer ;) Ich hasse es, drinnen zu sein, bekomme ich ne Macke. Reicht, wenn man es im Winter tun muss.
 
@iPeople: Ich bin grundsätzlich auch gern draussen, aber das is mir zu viel des guten.
 
@Thermostat: Und ich sitze gern im klimatisierten Wintergarten mit den Füßen im klimatisierten Pool mit meinem Standrechner auf dem Schoß vor dem Panoramafenster ....

Ist einfach viel entspannter.
 
@FlatHack: Diese Option habe ich nicht.
 
@Thermostat: Ich finde Kabel auch viel besser als Wifi -- da bleibt einem noch das Plug&Play Feeling erhalten ;-) Abgesehen davon ... wenn man erstmal gefühlte Kilometer lang Kabel durch Strahlenschutzwände verlegt hat, kommt man von der Droge nicht mehr runter.
 
@iPeople: Ich hab auch einfach mein Surface Pro 3 an einen Bildschirm und Lautsprecher angeschlossen. Kabelwust gibt es unter meinem Tisch aber dennoch. :P
 
@adrianghc: Auch ne Möglichkeit ... aber mir widerstrebt es, einen "festen" platz dafür aufsuchen zu müssen ... daher alles Drahtlos.
 
@iPeople: Endlich wirst Du sittsam! Schade, dass das so lange gedauert hat. :D
 
@Der Lord: Nur wenn ich inne der Stube bin ... denn da steht der einzigste Lappi mit Win 10 :D
 
@iPeople: Ich renn seitdem immer nackt und laut fluchend durch die Bude. Auch wenn ich weder Cam noch Mikro am PC hab. Aber es gibt mir einfach ein besseres Gefühl ;)
 
@Slurp: Mir gehts ja darum, einen falschen Eindruck zu vermitteln. Falls mal was ist, kann MS sagen "Ne, der würde sowas nicht machen, das ist ein ganz netter und korrekter Bürger."
 
@iPeople: Ich kenne Slurp nicht. Aber mag durchaus so sein, dass sein Anblick eine Bestrafung für eventuelle Spione ist. Aber ohne Cam ist es ja für beide Seiten kein Risiko. ^^
 
Imer das selbe Geschrei. Wenn das wirlich soo wichtig ist, einfach W10 meiden oder Netzwer deaktivieren und Punkt. Oder es akzeptieren. Aber es gobt anscheinend nur VIPs mit extrem brisanten Daten. Egal wo und wie, wer seinen Rechner ins Netz bringt streut immer Daten wie irre. Google wird es schon richten ...
 
@Ice-Tee: In der DDR war jeder ein VIP.
 
Liebe WF-Redaktion, ich finde es amüsant wie ihr den Artikel der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz seht. Genau so sind fast alle eure Beiträge über Apple geschrieben. Besonders sachlich bleibt ihr da auch nie. Das geht meistens schon mit einer reisserischen Überschrift los.
 
@alh6666: Nur um das noch klar zu stellen. Ich halte auch nichts von der Panikmache der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz.
 
@alh6666: Ist der EDIT Button kaputt? Edit : Nö funktioniert.
 
@alh6666: Es ist immer wieder dasselbe und ich habe keine Lust mehr auf dieses immer wiederkehrende Argument zu antworten. Ich tue es aber dennoch trotzdem: Es ist nicht die Aufgabe von Journalisten, jeden Bullshit, auch wenn diesen eine vermeintliche offizielle Stelle verzapft, unkommentiert stehen zu lassen.
Ja, ich hätte diesen wenig sachlichen und reißerischen Text der Verbraucherzentrale auch "einfach so" übernehmen können. Das wäre aber fahrlässig gewesen. Denn nicht ich lasse hier Sachlichkeit vermissen sondern die Originalquelle.
Der "per se objektive Journalismus ist ein Mythos. Ich habe genauso die Pflicht einzuordnen, zu erklären und zu relativieren. Und das war hier schwerstens notwendig. Punkt.
 
@witek: Windows 10 hat die Überwachung des Nutzers standardmäßig aktiviert und liefert standardmäßig eine eindeutige Zuordnungsmöglichkeit der Nutzer an App-Entwickler. Du weißt genauso gut wie jeder, der in seinem Bekannten- und Familienkreis den "Technikhelfer" spielt, dass die überwältigende Mehrheit von sich aus nichts an diesen Optionen ändern wird.
Zu dieser Überwachung gehört sogar das Schreibverhalten über das man den Benutzer an jedem Gerät identifizieren könnte. Was wäre hier wohl los, wenn die Bundesregierung einfach mal so ungefragt von jedem Bürger eine Schriftprobe und eine Stimmprobe nehmen würde, zur dauerhaften Speicherung (mit Widerrufsmöglichkeit irgendwo)?

Jedem (!) Datenschützer können nur den ganzen Tag die Haare zu Berge stehen, wenn er von den Windows 10 Standardeinstellungen hört. Diese Standards zu setzen ist ein orwellscher Akt. Und du siehst es als deine Pflicht das einzuordnen? Anscheinend in eine Gedankenwelt in der soetwas ok ist.

Ich fordere nicht, dass Winfuture eine Demokratie werden soll, dazu habe ich gar kein Recht. Ich bitte dich nur persönlich, von Mensch zu Mensch: Ordne nie wieder einen datenschutzrechtlichen Sachverhalt in einem Artikel, der an die Allgemeinheit gerichtet ist, ein. Die Verbraucherschutzzentrale liegt hier völlig richtig. Diese berechtigte Warnung, so wenig sie leider gehört werden wird, auch noch zu relativieren ist völlig verantwortungslos.
 
@dpazra: Datenschützer haben mit dem Erfassen von Daten keine Probleme. Sondern wenn es ohne dem Wissen der Nutzer und ohne Wahlmöglichkeit also intransparent geschieht. Und weil das alles mit Windows 10 NICHT gegeben ist, gibt es da erstmal auch kein Problem mit.

Und es gibt keine Standard Einstellung! Es gibt eine Expresseinstellung, das ist eine Vorauswahl von aktivierten Diensten von denen man ausgeht, dass die Allgemeinheit bzw. Mehrheit diese auch nutzen möchte. Denn wer möchte schon ein Produkt bei dem die beworbenen Schlüsselfunktionen per default nicht funktionieren? Und diese Expresseinstellung über die wir hier reden muss Aktiviert bzw. bestätigt werden. Und wer zu einer Aktion aufgefordert wird zu entscheiden, und diese NICHT liest oder beachtet und einfach klickt. Der ist genauso dafür verantwortlich, wie jemand der einen Vertrag unterschreibt ohne das kleingedruckte zu lesen. Denn zum Mündig sein gehört dazu, dass man über sich selbst und sein handeln entscheiden kann und Verantwortung übernimmt. Denn das traut man nur Kindern, Geistig behinderten/geschädigten und durchs Alter nicht mehr fähigen Menschen nicht zu.

Ausnahmen gibt es nur bei Arglistiger Täuschung oder Verschleierung, Betrug usw. All das liegt hier nicht vor. Windows 10 und Microsoft ist hier noch das Transparenteste System dieser Art!

Ich sage es wieder und wieder: Man kann dumme Menschen nicht vor ihrer eigenen Dummheit schützen. Das ist weder Angelegenheit des Staates noch irgendeiner Firma! Dafür sind Hilfevereine da.

Denn wenn man von so einen Menschen ausgeht der hier einer Hilfe bedarf, weil er so dämlich ist zu lesen und selbständig zu entscheiden, dann muss man ihm beim Autofahren behilflich sein, und bei jeglichen Vertragsabschluss, beim einkaufen und beim rechnen usw, usf. Den kann man nicht mal Arbeit zutrauen!

Diese Diskussion ist einfach zu dämlich!
 
@daaaani: Vielleicht hast du das Glück nie mit Leuten gearbeitet haben, die sich von Computern (in Ermangelung eines besseren Wortes) "eingeschüchtert fühlen". Das glaube ich aber eigentlich nicht, weil ich selbst zuviele davon kenne. Diese Leute sind nicht dumm, einige davon haben anspruchsvolle naturwissenschaftliche Fächer studiert und verdienen es nicht beleidigt zu werden. Aber sie sind in einem gewissen Alter und es ist ihnen nicht geheuer und sie klicken nicht auf "Customize".

Zweifellos gibt es irgendeinen Bereich in dem ich mich irrational verhalte oder in dem du dich irrational verhälst. Wir können auch alle Leute als dumm beleidigen, die Geld an unseriöse Fonds verloren haben. Muss doch jedem klar sein, dass es keine Rendite über Marktzins ohne entsprechendes Risiko geben kann, selbst wenn ein TÜV Logo drauf ist. Wir können auch alte Menschen als dumm bezeichnen, die sich Kaffeefahrten andrehen lassen.

Wir haben aber kein Recht darauf. Und deshalb muss es heißen Privacy by default. Privatsphäre ist ein Grundrecht, "technische Mündigkeit", also u.a. sich zuzutrauen alles selber zu lesen und einzustellen, ist keine Pflicht. Ich würde gerne jeden dazu zwingen können sich das anzueignen, aber so läuft letztendlich mein moralisches Framework nicht. Du behauptest es gibt kein Default, aber die Express-Einstellungen sind der praktische Default. Es gibt einen Bildschirm in dem die Express-Einstellungen sehr positiv dargestellt werden und empfohlen werden und wenn man dann sagt, dass man macht, was empfohlen ist, dann gelten sie. Das ist de-facto die Defaulteinstellung. Und diese wahrt die Privatsphäre nicht.
Die Verbraucherzentrale (und ich auch) fordern aber Privacy per default, ich habe dir oben begründet warum und hier läuft die Konfliktline und die Diskussion, ich halte das nicht für dämlich.
 
@dpazra: Nein im Gegenteil ich kenne sehr viele Leute die angst vor Computern haben. Ich habe auch sehr vielen den Computer näher gebracht und als erstes erklärt: 1. Wenn es mal nicht gleich reagiert, nicht wieder tausendmal draufklicken, vielleicht lädt es einfach nur. Und 2. Sich immer alles genau durchzulesen. Das ist bei Computern einfach extremst wichtig!

Irrational verhalten wir uns alle mal hin und wieder, einfach weil wir Menschen sind. Ich war auch mal in einer Abofalle und bin da nicht ohne weiteres rausgekommen. Obwohl es eine Betrugsmasche war, konnte man nix dagegen tun weil Gesetze nun einmal nicht jede Eventualität abfangen können. Hätte ich auch nur eine Sekunde nachgedacht, wäre sofort aufgefallen wie dämlich man sein muss um sowas zu unterschreiben.

Es ist wichtiger die Menschen für sowas zu sensibilisieren anstatt die Abstumpfung zu fördern! Gerade in der heutigen Zeit wo sich jeder über alles mit Leichtigkeit informieren kann. Früher ging das nicht. Und wenn der Computer beim Setup nach etwas fragt, sollte man schon hellhörig werden. Auch ist es mittlerweile hinreichend bekannt, dass man solche Geräte bei der Erstbenutzung erst einmal einrichtet, konfiguriert.

Und würden die Medien und viele andere Stellen richtig Propagieren, nämlich wie man es richtig macht und auf was man achten sollte anstatt zu fordern, dass dummes perfides durchklicken es schon richten wird, dann gebe es viele dieser Probleme nicht. Denn selbst wenn Windows es per default so machen würde, würde es dieses Problem mit jedem Stück Software geben. Die Menschen würden bei allem dumm durchklicken, bei jedem online Dienst bei allem. Einfach weil es ihnen so beigebracht wird.

Und wie will man dann Dienste anbieten bei der, die Erhebung der Daten zwangläufig notwendig und unvermeidbar ist? Wenn man den Menschen nicht zutrauen kann zu, lesen und die Augen auf zu machen und vor allem Dingen nachzudenken. Denn wenn man sich mit einen Online Account wo einlocked und einrichtet, dann fliesen zwangsläufig Daten, weil wozu sonst ein online Account. Dann kann man ihnen es auch nicht in die umgekehrte Richtung zutrauen, nämlich einen Dienst zu aktivieren und die nötigen Einstellungen vorzunehmen.

Und die meisten solcher Dienste sind für solche Menschen gemacht. Cortana wie Siri, FaceBook, die Google Dienste, OneDrive wird von solchen Menschen mit offenen Armen genutzt, sonst würde es nicht so Boomen. Also, dass solche Dienste und Funktionen, funktionieren ist unbestreitbar in ihrem Interesse! Daher ja auch die Empfehlung.

Und ich denke zu lesen und mal kurz ne Entscheidung zu treffen, wie auch danach mal in die Einstellungen zu gehen, die an den 2 wichtigsten Punkten Prominent platziert sind, nämlich Startmenü und InfoCenter, und dann mal auf den sofort ersichtlichen Punkt Datenschutz zu gehen, um dort Einstellungen zu treffen, kann man jedem Geistig noch so unbeholfenen mal zutrauen. Gerade von Studierten VERLANGE ich sowas, denn das ist unsere Elite!

Und im Gegensatz zu vielen anderen Systemen bietet Windows nicht nur Einstellungen pro App, die man bei jeder erneuten Installation einer App erneut prüfen oder vornehmen muss, nein es bietet bei vielem eine generelle Einstellung (Masterschalter). Ob man überhaupt z.B. Kamera für Apps freigeben will usw. Und geht damit viel weiter wie andere Systeme.

Aber anstatt zu sagen Windows ist hier vorbildlich, es bietet für alles einen Schalter und es gibt eine Sehr gute und Transparente Datenschutzbestimmung. Aber einige Dinge sollten beachtet werden und wer das und das nicht möchte sollte dies und jenes deaktivieren. Wird gerade dieser Umstand der Möglichkeit und der Transparent Windows 10 zum Verhängnis. Und Menschen werden als General verblödet hingestellt. Und für diese General verblödeten hat erstmal alles aus zu sein, einfach weil sie hinterher garantiert, aktivieren können was sie wollen, aber nicht in der Lage sind zu deaktivieren was sie nicht wollen.

Und das paradoxeste daran noch ist, wenn die "aus per default" Verfechter die Menschen als zu doof zum lesen und einstellen hinstellen, geht das in Ordnung, wenn aber meine Seite "Augen auf beim Eierkauf," die Menschen aus dem Selben Gründen als zu doof hinstellt, dann ist das plötzlich eine Beleidigung. Egal wie man "doof" auch umschreiben mag.

Ja wie dämlich ist denn diese Diskussion nur ?

Jedenfalls zu fordern und zu fördern, dass dummes durchklicken es richten muss, und niemals nicht über den Schutz der eigenen Daten nachzudenken, weil es die Software schon richten wird, halte ich für den falschen und gar sehr gefährlichen weg.

Mein Weg wäre der, der Aufklärung und des Aufzeigens wie man es richtig macht.

In dem Sinne liebe Grüße Daaaani
 
@daaaani: Das sind durchaus Punkte die man diskutieren kann.

Was "Privacy per Default" ist, kann auch "Aus per Default" und das ist es in einigen Beispielen sicher auch. "Aus" bedeutet ein Verlust an Komfort, bis man es anstellt, "Privacy" ist ein Grundrecht. Ich bewerte Privacy höher und ich hoffe, dass ein Verbraucher*schützer* das auch tut und ich hoffe vor allem, dass meine Legislative, die schwören musste die Bevölkerung zu schützen das auch tut.

Damit bleibe ich bei dem Punkt, dass Microsoft hier moralisch verwerflich handelt. Dass es dabei gleichzeitig noch vorbildlich sein kann, was du ja nicht unbegründet anführst, deutet er noch auf einen sehr traurigen Zustand der modernen proprietären Softwarewelt hin.

Dein Argument, dass die "aus per default"-Verfechter die Menschen als "zu doof" hinstellen hat einen schweren Denkfehler. Du hast den Begriff der Dummheit mit dem Nichtlesen von Dialogen verbunden. Ich sage, dass es viele Leute gibt, die Dialoge nicht lesen und dass man sie mit einer persönlichkeitsrechtwahrenden Standardeinstellung in dieser Situation schützen sollte. Um mir jetzt aber vorzuwerfen, dass ich Leute als doof/dumm bezeichne, weil ich sage, dass sie die Dialoge nicht lesen, setzt aber deine Behauptung voraus, dass Leute die keine Dialoge lesen "dumm" sind. Diese lehne ich aber gerade ab, deshalb stelle ich die Leute auch nicht als dumm dar und für mich ist es eben keine Umschreibung für "doof".

Ansonsten kann es gut sein, dass wir in einigen Sachen, die gleichen Ziele haben. Auch ich hätte gerne Anwender, die ihre Dialoge lesen und ich möchte sie dazu ermächtigen, ihre Einstellungen selbst in die Hand zu nehmen, trotzdem will aber ich ihre Grundrechte auch in der Situation schützen, in der sie es nicht tun.
Ich halte auch den Beitrag der Verbraucherschutzzentrale für sinnvoll, u.a. weil er Leuten aufzeigt, dass sie sich um die Einstellungen kümmern sollen, darauf möchtest du sie sicher auch hinweisen. Aber ich stiimme ihnen eben auch in ihrem Urteil über Windows und Microsoft zu.
 
Die Datenschutzeinstellungen einstellen bringt doch 0,0. Trotzdem wird bei jedem Klick und jede 10min wenn irgend ein Service oder App im Hintergrund crasht ne Anfrage an telemetry.microsoft.com gesendet. Sogar Gruppenrichtlinien, Aufgaben und Regstiry Werte manipulieren bringen nicht die 100% Datenversendung.

Aktuell gibt es die beiden Windows 10 AntiSpyWare Tools DoNotSpy10 und Windows Tracking Disable Tool (https://github.com/10se1ucgo/DisableWinTracking/releases/)
Kombiniert wird vieles erstmal geblockt was zu MS gehen soll.
 
Das meiste was man hier liest hätte man nicht lesen sollen. Microsoft ist keinewegs ein
Unschulds-Lamm. Horch und Guck haben sie schon immer gerne gespielt. Die Tatsache
ist aber die, das sie mit Windows 10 die Katze erst so richtig aus dem Sack gelassen
haben zumindest offensichtlich. Aber das verstehen die meisten eben nicht oder haben
sich nicht genügend informiert und nehmen daher alles hin was Microsoft so bietet oder
sie heißen es für GUT.
Mir stört eine negative Bewertung für meine eigene Meinung nicht im geringsten, jeder
hat das Recht zu bewerten egal wie.

@Blue7 - Anfrage an telemetry.microsoft.com gesendet

Und ich gebe Dir RECHT, es ist tatsächlich so. Wer nicht blind ist erkennt das auch sofort.
 
@HarriS: Und was ist an Telemetriedaten nun gefährlich oder verwerflich?
 
@HeadCrash: Es sind Daten! Hilfe!
 
@HeadCrash: Im Falle eines Desktoprechners sind diese Telemetriedaten sicher SEEEHR spannend. :D
 
@Aerith: Inwiefern?
 
@HeadCrash: zB Positionsdaten. macht ja bei nem Smartphone sinn da was zu tracken, bem Desktop nicht so wirklich.
 
@Aerith: Positionsdaten sind für den PC weitgehend uninteressant, bei einem Tablet schon mehr. Es sind aber auch keine klassischen Telemetriedaten, denn Positionsdaten werden in der Regel erfasst, um einen positionsabhängigen Service zu erbringen (z.B. Navigation, ortsabhängige Erinnerung etc.)

Klassische Telemetriedaten sind Daten zur Nutzungshäufigkeit, Fehlerdaten etc.
 
Neid als Triebfeder?!

http://www.zdnet.de/88243442/statcounter-marktanteil-von-windows-10-steigt-auf-484-prozent/

Marktanteil von W10 bei 4,noch was Prozent. Zu lasten von W7 (-3%) und W 8.1 (-1,nochwas Prozent)

Somit dürfte man in spätestens 2 Wochen Apple mit allen Versionen von OSX überrundet haben.

Well done, Microsoft! Nur habt Ihr dann noch nicht mehr Geld umgesetzt und vor allem kein zusätzliches Geld verdient. Ganz im Gegenteil. Wenn das Geheule mit dem Datenschutz (nur in Deutschland, Österreich und im Iran und Russland derzeit zu beobachten) so weitergeht, dann habt Ihr ein Problem und müsst Euch ein neues Marketingkonzept ausdenken.

G.-J.
 
Zitat "Zum Schluss heißt es dann, dass die Verbraucherzentrale "die rasche Verabschiedung einer EU-Datenschutzgrundverordnung, die die Prinzipien 'Privacy by Design' und 'Privacy by Default' beachtet" fordere."

Das ist der einzige sinnvolle Satz den die Verbraucherzentrale von sich gibt. Natürlich wäre es besser wenn die 4 oder 5 Schalter welche den Datenschutz betreffen bei der Installation aus und nich an wären.
Wenn neben der Beschreibung, wofür die Schalter sind auch noch jeweils ein kleiner Warnhinweis stehen würde welche möglichen Risiken bestehen und welche Windowsfunktionen dann nicht verwendbar sind, wenn man die Schalter ausgeschaltet hat.

Alles andere finde ich hat Microsoft absolut korrekt gemacht, auch das man das Microsoft Konto nicht unbedingt braucht ist sehr positiv. Weiterhin kann man auch wie bei Windows 7, gar kein Passwort mehr eingeben und Windows ohne Verzögerung starten, was bei mir bei 3 von 4 Rechnern zum Einsatz kommt.

Ich finde daher die Äußerungen des Verbraucherschutz ansonsten völlig übertrieben.
 
If you're not paying, you're the product.
 
@Overflow: Der gefällt mir
 
@Thermostat: es heißt "Das gefällt mir"
 
@Jas0nK: Er meint ja "der Spruch gefällt mir".
 
Windows 10 greift nicht nur Daten ab, nein damit nicht genug. Windows 7 fragt mich gefühlt im 5 Minuten Takt (durch eine Bubble des Upgrade Tools) ob ich nicht erweitern möchte... Problematisch hier, die Bubble ist IMMER im Vordergrund, egal was für ein Programm läuft. Außerdem ist das X Symbol nicht typischer Windows 7 Style, sondern Windows 10/ New UI nachempfunden... "Kostenloses" Upgrade? Nein Danke.
 
MS scheint das zweite Google werden zu wollen... :-/ Kostenlos ist eben nicht, dass man dafür nichts zahlen muss. Gegebenfalls eben mit seinen Daten.
 
Gleich mal bei Facebook den Winfuture.de-Artikel teilen, dass ich um 18:45 empört über Microsoft, Windows 10 und deren Datensammelei war! Was ich wann und wo mache geht doch keinen was an!
 
Kaum zu glauben diese Panikmache ... von Leuten die von unseren Steuergeldern bezahlt werden. In dem Bereich welcher sich "Datenschützer" schimpft, sitzen doch teilweise Leute die ihre Berichte oft noch auf der guten alten Schreibmaschine mit Durchschlag tippen. Auf dem Schreibtisch vielleicht noch ein Telefon mit Wählscheibe. Die wollen dann auch noch Sachen "schützen" von denen Sie noch nicht mal über Grundkenntnisse verfügen. Würde mich auch nicht wundern, wenn diese Spezialisten dann auch noch im selbstgestrickten Pulli im Büro aufkreuzen.
 
So rein theoretisch... nehmen wir mal so an alles wäre abgeschaltet und Windows würde nichts übermitteln. Der Nutzer könnte sich dann aber doch fragen, warum Cortana eine Pizzeria in New York vorschlägt oder man in der Musik App Wagner Musik vorschlagen zu bekommen (Während er bei Google oder Amazon relativ schnell findet, was ihn interessiert). Gut, man kann über die Analyse der Daten, Manipulierbarkeit, Rückeinflüsse auf den Markt usw. diskutieren. Aber generell immer den Teufel an die Wand malen, sollte man es vielleicht auch nicht, es kann für den Nutzer ja durchaus sehr nützlich sein.
 
@Lastwebpage: wenn die Pizza dort gut ist spricht doch nichts dagegen und Wagner ist eine Bereicherung zu dem ganzen dummdummdumm im überwiegenden Radioangebot.
 
@Yepyep: Das Wagner eine Bereicherung ist darf man in Deutschland doch nicht sage ;-)
 
Nach meiner Meinung alles nur Panik mache. Es gibt sonst nichts negatives von Windows 10
zu berichten deshalb reitet man halt auf den Datenschutz Einstellungen rum
 
MS hätte es so halten sollen wie zuvor bei Win 7 und 8. Einfach das Maul halten und machen. Jetzt kommen die Pseudo Paranoiden aus ihren Löcher gekrochen.
 
@Smilleey: du solltest dich als kompetenter General Manager bewerben.
 
Mich beschäftigt eine ganz einfache Frage. Warum will MS mein Geld nicht mehr? Warum bietet MS nicht eine alternative Version an und verlangt Geld dafür?

Ich gehe noch weiter. Wenn MS Windows 10 "verschenkt" ist das genauso legitim die Daten abzugreifen wie bei google und apple. Das Produkt kostet nichts, dafür werden meine Daten monitarisiert. Kann man machen, von mir aus sogar nicht abstellbar.

In meinen Augen stößt man allerdings Leuten vor den Kopf, die MS Produkte in dem Glauben einsetzen, dass sie Geld für ein Windows und ein Office auf den Tisch legen und dafür aber auch Datenschutz geniessen. Wo ist denn bitte dann noch der Unterschied zu einem ChromeOS und den google-Apps? Abgesehen von den aktuell bestehenden Qualitätsunterschieden.

Ich finde eigentlich, das es ein fairer Deal wäre. Mein Geld für meinen Datenschutz. Diese Option ist scheinbar Geschichte. Und es gibt gute Gründe misstrauisch zu sein und die liefert Microssoft ironischerweise selbst. OneNote 2013 gibt es in zwei Varianten. Sie sind vom Programmumfang absolut identisch. Bei der kostenlosen Variante kann ich nur auf OneDrive speichern. Die Variante bei der ich neben dem speichern auf OneDrive auch noch meine Daten lokal und ohne Cloudanbindung halten kann, kostet 40 €. Ich muss also Geld zahlen obwohl ich MS-Infrastruktur nicht belasten möchte und auf diesen Wahnsinnsservice "Cloud" verzichte. Klingt komisch oder?
 
@EmilSinclair: "OneNote 2013 gibt es in zwei Varianten. Sie sind vom Programmumfang absolut identisch. Bei der kostenlosen Variante kann ich nur auf OneDrive speichern. Die Variante bei der ich neben dem speichern auf OneDrive auch noch meine Daten lokal und ohne Cloudanbindung halten kann, kostet 40 €."

Das ist schon lange nicht mehr so, oder kannst du mir mal eben die Version für 40€ zeigen?

"Ich muss also Geld zahlen obwohl ich MS-Infrastruktur nicht belasten möchte und auf diesen Wahnsinnsservice "Cloud" verzichte. Klingt komisch oder?"

Microsoft möchte ja, dass man OneDrive nutzt und sich gegebenenfalls eine Option für mehr Speicherplatz kauft. Oder am besten Office 365. Dass Software den Nutzer zur Nutzung eines anderen Dienstes bewegen soll, ist schon lange nicht mehr unüblich.
 
@adrianghc: Wenn ich mal antworten darf: Man muss sogar nur EUR 30,-- ausgeben wenn man das gesamte Office 2013-Paket kauft. Als Volumenlizenz zum Download, z.B. hier:
http://www.pos-outlet.de/microsoft-office-professional-plus-2013-1-pc-volumenlizenz-download-artikel-1
 
@adrianghc: Nein, das ist nach wie vor so. Man muss die Desktop-Version kaufen wenn man lokal speichern will. http://winfuture.de/preisvergleich/?fs=onenote&cat=swoff_anw />

"Nahezu alle OneNote-Versionen außer der Desktop-Version von OneNote 2010/2013 sind auf OneDrive als Speicherort festgelegt. Das betrifft alle Mobilausgaben (OneNote für iOS unterstützt zusätzlich SharePoint), die Windows-8-App im Modern UI-Design, die Mac-Version und auch die seit dem 17. März 2014 verfügbare kostenlose Ausgabe von OneNote 2013."
https://de.wikipedia.org/wiki/OneNote#Anwendung
 
@EmilSinclair: "Wenn MS Windows 10 "verschenkt" ist das genauso legitim die Daten abzugreifen wie bei google und apple." Ich würde jetzt nicht so weit gehen und Google mit Apple vergleichen, da die beiden Firmen eine andere Geschäftsbasis haben.
 
Ich traue auch keiner Newsseite die "Sachlichkeit" fordert und von Microsoft untertützt wird.
Winfuture wird von MS auf Entwickler Konferenzen eingeladen usw....!Das Sie ihren Unterstützer nicht massig Kritisieren ist doch wohl klar.
Und ja Ich habe Win 10 installiert und mir isses egal ob MS weiss auf welchen Porno Seiten ich über Edge Serve!

Aber ich finde jeder muss auf sein Verhalten selber aufpassen.
Daten wurden ja schon bei XP gesammelt!Nicht umsonst hatte jeder depp damals XPAntispy installiert!
 
@RedBaron: >Ponno-Seiten >über EDGE
 
Nichts ist eben kostenlos. Google, MS und Co. bieten Dienste bzw. ein OS kostenlos (wenn man Upgraden kann) an, aber dazu möchten die Firmen eben Kundendaten haben und damit Geld verdienen. Das kennt doch auch jeder von GMX, WEB.de und Co., dass man dort kostenlos eine E-Mail bekommt, aber man bekommt eben auch Werbung angeboten. Solange sich der Kunde vorher selbst informiert und informieren kann, ist das auch kein Problem.
 
@Seth6699: Dagegen ist prinzipiell nichts einzuwenden. Aber ob kostenlos oder kostenpflichtig: Ein faires Geschäftsmodell ist transparent.
 
Eieiei, das ist jetzt natürlich wieder seeeehr unangenehme PR für Microsoft. Sollte Win10 etwa in dem gleichen Publicity-GAU enden wie Win8? Nicht auszudenken! Gut, dass Winfuture für Microsoft einspringt und den von der Verbraucherzentrale dokumentierten Privatsphäre-Skandal von Windows10 sogleich zu relativieren versucht. Das garantiert auch in Zukunft fleißige Werbeanzeigen die Microsoft hier schalten und bezahlen wird.
 
@Jas0nK: Langsam wissen wir es. Du magst 10 nicht. Du benutzt 10 nicht. Hast du sonst was Interessantes beizutragen? Nein? Dann lass es!
 
@wolftarkin: Wenn der bei so einer News nicht mehr auftaucht, dann isser tot oder es gibt schon Windows 11. ^^
 
@Jas0nK: Wenigstens hattest du heute endlich mal etwas, worüber du dich freuen konntest.
 
@adrianghc: Naja. Ich wünschte ich könnte mich über Win10 freuen. Aber aus zahlreichen Gründen kann man das nunmal nur schwerlich.
 
@Jas0nK: Tatsächlich? Das wäre mir neu. ;)
 
Ich finde hier sollte wirklich jede einzelne Datenpunkt der Gesammelt wird, mit einem Extra Hacken versehen sein. Wo der Nutzer erst Manuell diesen setzten muss.

Und auch die Ausrede wird kommen, dafür ist Win 10 Gratis. Dann muss man sich fragen ob später bei der Kostenpflichtigen Wariante dies alles weg bleibt bestimmt nicht. Also muss diese Funktionen alle Ausschaltbar gemacht werden.

Ich Persönlich finde es einfach nicht mehr gut, wie man Versucht an immer mehr Daten zu kommen. Was hier auch in dem Thema nicht drin steht. Was aber alle durchs Upgraden auf 10 bei den AGB zugestimmt hat ist das das Microfon von MS Aktiviert werden darf wann immer sie wollen und alle Gespräche auch aufgezeichnet werden.
 
@MartinB: Kannst du mir mal die Stelle zeigen, wo das steht? Ich glaube nämlich, dass du die falsch verstanden hast. Das wird sich bestimmt auf Cortana beziehen, wo Microsoft naturgemäß Tonaufnahmen erstellen und sammeln kann. Für Cortana gibt's auch ein optionales Feature, mit dem Cortana nach den Worten "Hey Cortana" lauschen kann und, wenn sie das hört, anfängt, aufzunehmen und das an MS zu senden.
 
Ich hoffe einfach, dass wenn es schon diese Aufregung gibt, dass MS dann tatsächlich was davon lernt und schnellstmöglich für so viel Transparenz sorgt wie möglich, wie auch immer das aussehen mag (am besten durch eine viel präzisere Datenschutzbestimmung).
 
Das ist nicht Neues. Allerdings gehen die Fähigkeiten von PCs (ebenso wie die von SmartPhones, Tablets etc.) um ihre Nutzer auszuspionieren viel weiter als die einer reinen "Abhöranlage". Das Bundesministerium für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) hatte ja deshalb schon damals vor der Verwendung von Windows 8 in Behörden/Verwaltungen gewarnt, weil es eben schon per Design sensible Verwaltungs- bzw. Bevölkerungsdaten unbekannten Dritten zugänglich macht, solange es eine Verbindung zum Internet aufbauen kann. Insofern müssten eigentlich alle Verwaltungen in Deutschland mit der Umstellung auf Windows 8 bzw. 10 offline gehen.

Das sollten deutsche Behörden mit Systemen die Zugriff auf sensible Daten haben ohnehin tun, egal welches Betriebssystem dort installiert ist. Man kann an den entsprechenden Stellen im TOR-Netzwerk nämlich schon seit Jahren gelegentlich deutsche Behörden-, Unternehmens- und Krankenkassendatenbanken kaufen, weshalb ich seit einiger Zeit kein deutscher Staatsbürger mehr bin. Ich nehme es nämlich übel, wenn mein Heimatland mich gleich mit Geburtsdatum, Wohnort, Steuernummer, Sozialversicherungsnummer, allen Bankverbindungen etc. an Kriminelle verrät weil seine Führung bzw. seine Behörden kein Ahnung von Datenschutz haben (Und nein, ich habe noch nie meine Steuererklärung online übermittelt - als ich noch Deutscher war habe ich die an einem Offline-Rechner, der bis heute keine Sekunde mit dem Internet verbunden war, erstellt, ausgedruckt und in Papierform abgegeben. Die Datenbank kann also nicht durch per "Man-in-the-middle"-Attacke abgefangene online-übermittelte Steuererklärungen entstanden sein.). Als ich vor Jahren die erste solche Datenbank fand, stand mein Name zufällig in dem nur einige tausend Einträge umfassenden Evaluationsauszug zur Echtheitsverifikation. Die Datenbank selbst sollte laut Verkäufer Millionen Datensätze wie meinen enthalten.

Ich denke, das Letzte was Deutschland braucht sind Behördenrechner mit Windows 8 oder 10 am Internet. An dem wochenlangen Debakel mit dem sich, offenbar durch auf zwielichtigen Webseiten surfenden Bundestagsabgeordneten oder -mitarbeiter, immer wieder reinfizierenden Bundestagsnetz, dem letztlich nur ein Netzfilter helfen konnte der diese Webseiten unzugreifbar machte, kann man erkennen, wie inkompetent deutsche Behörden in Sachen Datenschutz sein müssen. Dort sollte kein einziger Rechner mit Zugang zu sensibeln Daten am Internet hängen. Schon gar nicht mit Windows 8 oder 10.

>>"Windows 10 - Überwachung bis zum letzten Klick" veröffentlicht, der man durchaus eine gewisse Panikmache attestieren kann.<<

Das ist kein bisschen Panikmache, sondern eine unaufgeregte und in den Auswirkungen eher noch untertriebene Schilderung der aktuellen Situation. Schon das Vorhandensein solcher Überwachungsmöglichkeiten im System und die Tatsache, dass jeder Benutzer, ob er sie nun (versucht) abzuschalten oder nicht, dieselben Datenschutzbestimmungen abnicken muss um Windows 10 einsetzen zu können, beweist das.

Wenn mir beim Kontrollieren meines Netzwerkverkehrs über meinen Firewallrechner auffällt, dass Windows 10 trotz abgeschalteter "Überwachungsfunktionen" Nutzerdaten an Microsoft überträgt, hätte ich noch nicht einmal ein Handhabe gegen Microsoft. Die können einfach sagen: "Uuups. Da ist bei ihnen durch einen Fehler im System einer der abgeschalteten Dienste zur Nutzerüberwachung aktiviert geblieben. Tja, tut uns leid, kann mal passieren, aber sie haben ja die Datenschutzerklärung abgenickt und sich damit grundlegend einverstanden erklärt, also können sie sich da nun nicht beschweren."

Wenn der erste Bekannte von mir mit einem Windows 10 Notebook zu Gast ist und über mein WLAN ins Internet geht, werde ich mir mit ihm die Aussendungen von seinem Windows 10 mal mit meinem Firewall-Rechner ansehen. Mal sehen, ob sich da überhaupt etwas verändert, wenn man die entsprechenden Einstellungen ändert.

Ich persönlich habe mich längst gegen Windows 10 entschieden, da ich schon Windows 7 und 8 jeweils nur wenige Monate getestet und nie produktiv genutzt habe. Mir schmeckten schon die neuen Microsoft-Cloud-verliebten "Live! Essentials" bei Windows 7 nicht. Ich brauche keine Windows-Fotogalerie-Programm das private Fotos in die Microsoft-Cloud übertragen kann. Das ist bei der Vista-Fotogalerie weit besser gelöst. Die ist direkt nach der Offline-Installation schon auf dem Rechner, wodurch man sich eine Registrierung und den Download der "Live Essentials" bei Microsoft spart, und funktioniert vor allem komplett offline / hat keine Cloud-Upload-Funktionen, die man versehentlich aktivieren oder aktiviert lassen könnte.

Bei Windows 8 funktionierte damals nach der Offline-Testinstallation Installation kaum eine Kachel auf dem Startscreen. Selbst der Terminkalender verlangte erst einen MS Login, voher wollte er nicht arbeiten. 90% meiner Rechner sehen nie in ihrem Leben das Internet. Mit einem System, auf dem Offline nur die Hälfte der mitgelieferten und zudem schlecht zu deinstallierenden Software funktionsfähig ist, arbeite ich nicht und Windows 10 ist da eher noch schlimmer als Windows 8. Daher habe ich mir von Windows 10 nicht einmal mehr eine Testversion installiert und meinen Bekannten direkt mitgeteilt, dass sie sich für den Support von Windows 10 jemand anderen suchen sollen, da ich kein Windows 10 verwende und daher auch kein Ahnung davon haben werde, wenn es auf dem Markt ist.

Ich fixe gewiss nicht jeden Monat nach dem Patchday die Rechner in meinem Bekanntenkreis, nur weil sich die öfter mal destruktiven Updates (Reboot-Schleife - gerade eben erst wieder passiert!) nun gar nicht mehr deaktivieren lassen. Da können meine Bekannten sich einen anderen Dummen mit genug Freizeit suchen. Bei mir ist "Never change a running system" die Devise und bei meinen eigenen Systemen musste ich daher noch nie Fehler aufgrund eines fehlerhaften Updates ausbügeln. Bei den ständigen AutoUpdate-Installationen weiss man nie, ob danach noch alle Programme funktionieren und wenn man eines dringend braucht und es wegen einer gepatchten Systemdatei nicht mehr läuft, gerät die ganze Arbeit ins Stocken. Das brauche ich etwa so nötig wie Fußpilz.
 
Windows und auch andere Programme sind eine Daten-Krake. Geschäft ist alles, jeder muss sich darüber im klaren sein. Ich nutze Windows, denke aber, dass ich auf die mir "zugeschnittene Werbung" nicht reinfalle. Was die Datensicherheit angeht, da werde ich nicht nur von Windows ausgespäht, mein / unser Heimatland ist in dieser Hinsicht nicht besser, ggf. wohl einfach nur dümmer wie die Amis und Microsoft.
 
Bisher leider nur wenige Votes dagegen. Vielleicht ändert sich das ja noch. :

https://windows.uservoice.com/forums/265757-windows-feature-suggestions/suggestions/7045507-more-privacy-deactivate-sending-data-options-rig
 
Damit MS da das Vertrauen gewinnen kann würde ich vollständige VErschlüsselung fordern. Angesurfte Webseiten einfach mit dem MS-Account Passwort (das hoffentlich am Server nur gehasht gespeichert wird) verschlüsseln und so in die Cloud senden.
 
Solang da ein Knöpfchen ist mit dem ich den Sammelwahn abschalten kann seh ich da kein Problem.
 
Das Update scheint zwar Kostenlos, doch Microsoft hat nichts zu verschenken, also mus jeder der dieses Betriebsystem länger als 12 Monate nutzen möchte eine Gebühr an Microsoft entrichten entweder einmali oder Jährlich. Ich nenne das Abzocke.
 
@Eisman0190: Das mit der Gebühr nach 12 Monaten stimmt nicht und ist schon so oft gesagt worden.
 
Was für eine dumme und naive einseitige Diskussion! Wo ist der große Vergleich zwischen Windows, Google, Apple, Facebook, Schufa, Fitbit und die hunderten anderer Firmen und Institutionen des Datensammelwahns? Da wird jetzt mit Win10 mal wieder eine Sau durchs Dorf getrieben, die im direkten Vergleich mit z.b. Google/Android/Now ,Apple/Iphone/Iwatch/Siri oder Facebook geradezu lächerlich ist. In Win10 kann ich zumindest alles über Buttons/Dienste/Registry abschalten, bei den anderen Firmen habe ich diese möglichkeit NICHT!

Apple, Google und Facebook LEBEN sehr gut mit dem Datensammeln und Profil- und Daten-verkäufen! Und ich bin überzeugt, dass hier 99% der Schreiberlinge diese Anbieter auch nutzen! Wo ist denn da der große Aufschrei zur Privatsphäre? Richtig! Gibt es nicht. Daher sehe ich solche Meldungen eher als naives gebashe, denen jegliche Sachlichkeit und Vergleich fehlen!

Egal mit welchen System man sich im Internet bewegt, NICHTS ist sicher vor Tracking und Profiling! Es gibt heute keine Datensicherheit mehr, ausser man bleibt offline!

Hier mal eine schöne Infografik zum Sammelwahn Google's >>> www.deskmodder.de/blog/2015/08/02/was-google-alles-ueber-dich-weiss-1nf06r4f1k/
 
@Der General: Was da Google über mich weiß... Was da aufgeführt ist (Dein Link), das macht mir nicht wirklich Sorgen. Nicht nur Google kann meine Mails mitlesen, auch der Provider. Und was ich kaufe oder was mich interessiert? Ja mein Gott, sollen sie es wissen! Über jeden x-beliebigen Sänger oder Schauspieler weiß die Welt mehr. Und die Leute regen sich auch nicht auf.
 
..."dass die entsprechenden Einstellungen bei Windows 10 von Haus aus aktiv sind und vom Nutzer explizit umgestellt werden sollen, wenn man eine derartige Datenerfassung nicht wünscht."

...findet außer den Datenschützern offenbar niemand fragwürdig? Das ist... bedenklich.
 
Die Verbraucherschützer haben recht! MS rechnet damit das es genügend "kunden2 gibt die sich mit MS Konto und ohne die voreinstellungen zu ändern aushorchen lassen. Somit haben sie dann genügend Angebote an Unternehmen die personalisierte Werbung auch über MS infrastruktur schalten.

Von der Möglichkeit anderer Art der Ausspähung ganz abgesehen. MS und dieser Cortana Unsinn zielen eindeutig darauf ab Menschen Daten zu stehlen.

Das Ihnen das ohne Proteste gelingt, MS tatsächlich dafür gelobt wird, das diese funktionen teilweise abstellbar sind ist pervers. MS will zu einer ebensolchen Datenkrake zu Ungunsten der Kunden werden wie es Amazon , google, apple schon sind.
 
Fände die EU Regelung "Privacy by Default" für Software gar nicht mal so übel. Denn der normale Nutzer, und da machen wir uns nichts vor, klickt so schnell "Expresseinstellungen", so schnell kann man gar nicht das Wort "Expresseinstellungen" sagen. Und danach interessiert sich 0815 Nutzer gar nicht mehr darüber aber moniert eventuell dann, dass soviel über ihn gesammelt wird, wenn er es denn mal irgendwo, wie zum Beispiel hier, erfährt. Eine Art EU Regelung, bei der eben mal nicht alles vornherein "aktiviert" ist, wäre nicht schlecht, das befürworte ich sogar. Dies sollte dann für jedwede Software gelten, die in der EU vertrieben wird.

Ich habe es ja schon mal hier geschrieben, ich bin fast aus den Socken geschnellt, als ich gesehen habe, dass Microsoft wirklich alles über einen sammelt, besuchte Adressen, welche Windows Dienste und Features ich nutze, meine Position, meine Tastenanschläge, einfach alles. Musste gefühlt 50 Schalter auf "aus" stellen, bevor ich mit der Installation fortfahren konnte. Auch nach der Installation musste ich so viel noch in der Kommandozeile eingeben um wirklich alles zu killen, da man offenbar dem Nutzer nicht mal bei allem die Wahl lässt. Manche Schnüffeldienste sind schlicht nicht deaktivierbar per normaler Windows Oberfläche, und das ist erschreckend.
 
Die meisten haben gar kein Problem damit das ihre Daten gesammelt werden.
1. Argument "Ich habe nichts zu verbergen"
2. Argument "Es kann nur von Vorteil sein wenn die Werbung auf einen persönlich abgestimmt ist"
Was nutzt mir eine Waschmittelwerbung wenn ich mich für Autos interessiere.

Die die besorgt sind kümmern sich auf die eine oder andere Weise um dieses Problem zu dämpfen bzw.abzustellen.
1. Sie machen es selbst soweit sie es können.
2. Sie lassen es machen durch Freunde/Fachleute via Remote oder vor Ort.
3. Sie nutzen ein Betriebssystem von dem sie zumindest glauben das sie nicht ausspioniert werden.

Im übrigen braucht man heute in der Zeit eines Tablet , Smartphone gar keinen PC mehr um ausspioniert zu werden.

Mein Fazit:
Wen das auspionieren belastet hat auch die Möglichkeit es abzustellen.
Dem Rest geht es ganz einfach formuliert am Ar..... vorbei es kümmert ihn einfach nicht.

Alles lammentieren in den Foren ist meiner Ansicht nur Schaumschlägerei um ein Problem das jeder der es ernsthaft ändern möchte auch ändern kann.

Gejammert wurde schon immer über alle OS ohne Ausnahme und trotzdem ist Windows nicht ohne Grund Marktführer.
Ich arbeite seit den 70zigern ( ZX81 ) mit allem was der Markt hergibt von Berufswegen.
Für jeden gibt es das passende OS.
Er/Sie muss sich nur ernsthaft darum bemühen.
So gesehen gibt es überhabt keinen Grund zu jammern.
 
@ ZX81 Der name ist mir bekannt. Bin auch schon seit vielen Jahren unterwegs .
Schön geschrieben, dennoch nicht wirklich brauchbar.
Viele hier sind anscheinend noch sehr jung und haben von Datenschutz/Sicherheit
nicht viel begriffen. Ich werde das Gefühl nicht los das Winfuture die rechte Hand
von Microsoft ist und die Angelegenheit um den Datenschutz verharmlost.
Auch gibt es kein passendes OS für Jedermann, das ist ein Trugschluss. Aber man
kann in der Tat es halbwegs passend machen, sofern man die versteckten Einstellungen
dafür findet. Vielen ist es aber nicht möglich gegn das Ausspionieren vorzugehen,
weil sie nicht wissen wie oder nicht verstehen wie. So einfach MIR/DIR NICHTS
abzustellen ist es nunmal nicht. Fakt ist das es gar nicht erst soweit kommen muss
irgend etwas abzustellen, es sollte garnicht errst vorhanden sein. Nur Windows 10
ist auffallend, was Datenschutz anbelangt, zu weit gegangen. Tut mir leid, aber ich
kann Deine Auffassung nicht teilen. Ein Minuspunkt von mir hast Du aber nicht.
 
HarriS

Nun ich bin absolut bei dir wenn es um das standardmäßige einschalten des Datenauslesen geht.
Ich hatte auch etwas Zeit damit verbracht um alles auszuschalten was mich gestört hat.
Das sollte in der Tat umgekehrt sein.
Nur wer würde es dann freiwillig einschalten.
Also macht man es umgekehrt solange es legal ist.
Schließlich will man ja Geld verdienen was umso wichtiger ist wenn man an die neue Strategie von Microsoft denkt was ihr Betriebsystem angeht.

Allerdings bin ich absolut der Meinung und sehe dies auch in der ureigenen Verantwortung sein Betriebssystem auf seine persönlichen belange einzustellen oder einstellen lassen.
Wer das nicht macht oder nicht machen lässt meint es nicht ernst genug mit seiner Datensicherheit.

Ähnlich erlebe ich ständig mit den ebenso wichtigen Backup's.
Jeder weiß was es ist nur die wenigsten machen es regelmäßig oder garnicht.
Da kann ich nur nocheinmal sagen nicht immer jammern einfach nur machen.
Vorhandenen Möglichkeiten nutzen sie sind ja vorhanden und kosten nichts als nur den Willen es auch machen zu wollen.
Auch wenn die Einstellungen aus wirtschaftlichen Gründen nicht immer leicht zu finden sind.
Aber auch hier hilft uns das Netz recht gut wenn man nicht auf fremde Hilfe angwiesen sein möchte.
Man muss es einfach nur wollen und als wichtig genug erachten.
Allerdings dieses wirklich "WOLLEN" zweifele ich bei den meisten an.

Und nein ich werde nicht von Microsoft bezahlt.
Allerdings sehe den Erfolg von Microsoft im fexibelsten Betriebssystem am Markt.
Alle anderen beliefern eine bestimmten Kundenkreis mehr oder weniger erfolgreich.
Sie können nie diese Breite erreichen.
Was völlig in Ordnung geht es muss nur aktzeptiert werden.

Ähnlich ist es auf dem Smartphone Markt.
Die Breite von Android/Google kann weder Apple noch Microsoft erreichen.
Zuviel zwanghafte Kundenbindung verhindert dies aktuell.
Es ist ein schmaler Grad zwischen Kundenbindung und der Freiheit auf/mit seinem Betriebssystem arbeiten zu können wie man es selbst möchte.
Wer hier den besten Kompromiss findet ist der erfolgreichere Anbieter.
Kommentar abgeben Netiquette beachten!

WinFuture Mobil

WinFuture.mbo QR-Code Auch Unterwegs bestens informiert!
Nachrichten und Kommentare auf
dem Smartphone lesen.

Folgt uns auf Twitter

WinFuture bei Twitter

Interessante Artikel & Testberichte

WinFuture wird gehostet von Artfiles